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Schuldenkrise des Euro

... darf auch mal absolut nix mit dem Thema des Forums zu tun haben!

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Schuldenkrise des Euro

Beitrag von Wiede » 29.10.2011 - 10:35

Zum seit 2008 aktuellen Thema Schuldenkrise anbei ein "Schmankerl"... :rolleyes:

Siehe http://www.n-tv.de/wirtschaft/Deutschla ... 42841.html

Ich frage mich, ob die Herren aus Politik und Wirtschaft eigentlich überhaupt noch durchblicken. Das kann es ja nicht sein!

Meines Erchtens hat das Ganze (vor allem der gehebelte Rettungsschirm) nun Dimensionen angenommen, die mehr als bedenklich stimmen.

Sollte in den nächsten Jahre ein richtiger Abschwung kommen (an eine Rezession will ich mal gar nicht erst denken), dann fliegt uns das alles um die Ohren...
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Re: Schuldenkrise des Euro

Beitrag von powder-fan » 29.10.2011 - 11:48

Ich frage mich, ob die Herren aus Politik und Wirtschaft eigentlich überhaupt noch durchblicken. Das kann es ja nicht sein!
Nein, tun sie glaub ich eher nicht. gab ja auch damals bei der Rettungsschirmabstimmung die netten Interviews in denen manche Abgeordnete nicht mal die Summe nennen können über die da abgestimmt wurde...

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Re: Schuldenkrise des Euro

Beitrag von eMGee » 29.10.2011 - 12:13

Zu dem Thema kann man nur eines sagen. Was die "Politik" des 20. Jahrhunderts durch ihre Kriege nicht geschafft hat, nämlich unser Land in den Ruin zu treiben, das wird die Politik des 21. Jh. schaffen. Und leider ist da wieder Einer wie der Andere. Da sind sie sich wieder fast alle einig mit ihren Stimmen (ähnlich der Diäten-Erhöhungen).
Und jetzt hoffen wir auf die chinesischen Milliarden zur Rettung :nein:

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Re: Schuldenkrise des Euro

Beitrag von Werna76 » 29.10.2011 - 14:12

Glaube nicht dass dies ein "Rechenfehler" ist, eher dass Deutschland um sein AAA Rating fuerchtet und daher der Auftrag ergangen ist, gewisse Aktiva anders zu bewerten.
Wenn die Amerikaner ihre CDS bewerten wie es ihnen gerade einfaellt, warum sollen wir in Europa so ehrlich sein und uns an irgendwann mal aufgestellte Bilanzierungsregeln halten?
Kreativitaet ist gefragt bei der Darstellung von Geld dass es gar nicht gibt.
Hermann ist der Skilehrer für uns alle (Aksel Lund Svindal über Hermann Maier)

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Re: Schuldenkrise des Euro

Beitrag von mic » 29.10.2011 - 14:49

^^100 Punkte!!
Und zu aktuellen mehr brutto vom netto Hotelsteuersenkungs-Koalition sage ich lieber besser nichts.
Irgendwann hat es auch der Letzte gemerkt was das für nee Truppe ist.... :D

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Re: Schuldenkrise des Euro

Beitrag von Der Husumer » 29.10.2011 - 15:47

Ja, immer auf die Regierung prügeln, macht doch immer wieder Spaß. :rolleyes:

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Re: Schuldenkrise des Euro

Beitrag von mic » 29.10.2011 - 16:11

^^Zahlst du schon Steuern?


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Re: Schuldenkrise des Euro

Beitrag von OliK » 29.10.2011 - 16:59

Mit Sicherheit! MwSt für die Benjamin Blümchen-Kassetten :lach:
Es grüsst der Oli

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Re: Schuldenkrise des Euro

Beitrag von powder-fan » 29.10.2011 - 19:10

naja auch die nächste generation wird diese schuldenmisere mal mit ausbaden dürfen... aber umso besser wenn sie damit einverstanden ist wie das jetzt gemacht wird :-)

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Re: Schuldenkrise des Euro

Beitrag von Fabi111 » 29.10.2011 - 19:32

powder-fan hat geschrieben:aber umso besser wenn sie damit einverstanden ist wie das jetzt gemacht wird :-)
gibt leider zu viele Ahnungslose wie den Husumer, die es nicht verstehen ...
MfG Fabi111

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Re: Schuldenkrise des Euro

Beitrag von Drahtseil » 29.10.2011 - 19:51

Der Husumer hat geschrieben:Ja, immer auf die Regierung prügeln, macht doch immer wieder Spaß. :rolleyes:
Fabi111 hat geschrieben:
powder-fan hat geschrieben:aber umso besser wenn sie damit einverstanden ist wie das jetzt gemacht wird :-)
gibt leider zu viele Ahnungslose wie den Husumer, die es nicht verstehen ...
Meinst du nicht, "Der Husumer" meint nur Spaß???
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Re: Schuldenkrise des Euro

Beitrag von Rüganer » 29.10.2011 - 20:09

Das erinnert einen hier schon an Fussball. Da haben wirklich alle mehr Ahnung als der aktuelle Trainer.
Nicht vergessen, die Welt ist in den letzten Jahren viel größer und extrem kompliziert geworden.
Ich möchte den Job der Regierung um Merkel jetzt nicht machen.
Da kommt doch täglich ein Anruf von Obama, Griechenland nicht pleite gehen zu kassen, damit ihm seine Banken mit den Ausfallversicherungen nicht um die Ohren fliegen.
Und da gibts noch viel mehr.....
Meiner Meinung nach ist diese Schuldenkrise eher überbewertet.
Japan ist viel stärker verschuldet mit ca. 200% vom BIP. Da sagt kein Mensch was.

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Re: Schuldenkrise des Euro

Beitrag von McMaf » 29.10.2011 - 21:11

Rüganer hat geschrieben:Das erinnert einen hier schon an Fussball. Da haben wirklich alle mehr Ahnung als der aktuelle Trainer.
Nicht vergessen, die Welt ist in den letzten Jahren viel größer und extrem kompliziert geworden.
Der Unterschied ist, dass die meisten Möchtegernbundestrainer wenigstens noch sagen können was genau sie anders machen würden und wie sie es machen würden. Im Fall der Eurokrise wirds schon schwer überhaupt zu benennen was falsch läuft. Da ist nur dieses unterschwellige Ressentiment. Aber das reicht oft ja schon. Siehe "Occupy-Frankfurt".
Das Ganze wurde kürzlich in der Wirtschaftswoche ganz treffend auf den Punkt gebracht: http://www.wiwo.de/politik-weltwirtscha ... te-486249/


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Re: Schuldenkrise des Euro

Beitrag von Der Husumer » 29.10.2011 - 21:13

powder-fan hat geschrieben:naja auch die nächste generation wird diese schuldenmisere mal mit ausbaden dürfen... aber umso besser wenn sie damit einverstanden ist wie das jetzt gemacht wird :-)
In wie weit ziehst du aus meiner Aussage den Schluss, dass ich auch nur annähernd damit einverstanden wäre, was die Regierung in vielen Themen versiebt? Ziemlich viel Fantasie hast du...
Fabi111 hat geschrieben:gibt leider zu viele Ahnungslose wie den Husumer, die es nicht verstehen ...
Als ob du den Durchblick hättest, was momentan vor sich geht...
Drahtseil hat geschrieben:Meinst du nicht, "Der Husumer" meint nur Spaß???
Meine Aussage zielte eigentlich darauf ab, dass mich das ständige Herumgehacke auf der Regierung nervt. Was wollt ihr damit bezwecken? Comedy wird schon genug darüber gemacht. Und dieser Thread hat eindeutig den Titel „Schuldenkrise“ und nicht „Regierungskrise“.
Und wer hat denn bitte schön Schwarz-Gelb gewählt? Und wie kommt ihr zur Ansicht, dass es andere Parteien besser gemacht hätten? Und wie kommt ihr zu dem Schluss, dass ihr das ganze System besser verstehen würdet als die, die sich damit ernsthaft beschäftigen und Entscheidungen treffen müssen?
Nein, ihr lasst euch von den Medien eine Meinung ins Hirn pflanzen und glaubt, ihr seid dadurch gebildet.

Zumindest einige Personen haben meine Aussage wohl verstanden.

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Re: Schuldenkrise des Euro

Beitrag von Rüganer » 29.10.2011 - 21:20

McMaf hat geschrieben: Das Ganze wurde kürzlich in der Wirtschaftswoche ganz treffend auf den Punkt gebracht: http://www.wiwo.de/politik-weltwirtscha ... te-486249/
Danke für den Link, wirklich gut beschrieben :ja:

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Re: Schuldenkrise des Euro

Beitrag von 3303 » 29.10.2011 - 21:48

albe hat geschrieben:
Rüganer hat geschrieben:Das erinnert einen hier schon an Fussball. Da haben wirklich alle mehr Ahnung als der aktuelle Trainer.
knapp danach kommen dann die Autofahrer, von denen halten sich nach einer ADAC Umfrage iirc 85% fuer ueberdurchschnittlich :naja:
Man könnte ja in dieses Thema eine Umfrage einfügen, die die AF-Mitglieder hinsichtlich der Einschätzung der eigenen Volkswirtschaftlichen Kompetenz um Beurteilung bittet ;)

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Re: Schuldenkrise des Euro

Beitrag von powder-fan » 29.10.2011 - 22:00

Meine Aussage zielte eigentlich darauf ab, dass mich das ständige Herumgehacke auf der Regierung nervt. Was wollt ihr damit bezwecken? Comedy wird schon genug darüber gemacht. Und dieser Thread hat eindeutig den Titel „Schuldenkrise“ und nicht „Regierungskrise“.
Und wer hat denn bitte schön Schwarz-Gelb gewählt? Und wie kommt ihr zur Ansicht, dass es andere Parteien besser gemacht hätten? Und wie kommt ihr zu dem Schluss, dass ihr das ganze System besser verstehen würdet als die, die sich damit ernsthaft beschäftigen und Entscheidungen treffen müssen?
Nein, ihr lasst euch von den Medien eine Meinung ins Hirn pflanzen und glaubt, ihr seid dadurch gebildet.
Ich habe schwarz-gelb nicht gewählt :-) Klar hätten die anderen vermutlich nicht alles besser gemacht aber so manche Scherze wie die Hotelsteuersenkungen wären uns erspart geblieben. UNd das "rumhacken" auf der Regierung dient mir eigentlioch nur dazu zu sagen was mir bei denen nicht passt. was ich finde mein gutes recht ist.

Ich bin auch nicht der Meinung, dass ich bezüglich der aktuellen Krise alles besser weiß (oder vielleicht auch nur irgendwas). Was mich aber an der Regierung nervt ist einfach wie mit der Sache umgegangen wird. Ein Seehofer stellt sich vor 2 Wochen hin und erklärt, dass es eine Hebelung nicht geben wird und stimmt jetzt dafür? Hallo? Das vermittelt nun einfach nicht gerade das Gefühl das man dort weiß was man tut. Und ich finde es einfach prinzipiell fragwürdig, dass überall Geld kanpp ist aber kaum braucht der Finanzsektor wieder welches ist es quasi ohne Ende vorhanden.

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Re: Schuldenkrise des Euro

Beitrag von Fabi111 » 29.10.2011 - 22:40

Der Husumer hat geschrieben:Und wie kommt ihr zu dem Schluss, dass ihr das ganze System besser verstehen würdet als die, die sich damit ernsthaft beschäftigen und Entscheidungen treffen müssen?
Nein, ihr lasst euch von den Medien eine Meinung ins Hirn pflanzen und glaubt, ihr seid dadurch gebildet.
1. Die Politiker beschäftigen sich nicht alle ernsthaft damit. (Bsp. Sie wussten sie icht mal, über was für Summen sie abstimmen).
2. DU lässt dir etwas "ins Hirn pflanzen" - sonst würdest du ja diesen Mist nicht weiterverbreiten. Tatsache ist, dass es so nicht weitergeht, auch wenn du dir es von den Medien/Politikern einreden lässt.
Und die meistenPolitiker haben halt aktuell keine Ahnung, von was sie reden.
MfG Fabi111

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Re: Schuldenkrise des Euro

Beitrag von Rüganer » 29.10.2011 - 23:46

powder-fan hat geschrieben: Was mich aber an der Regierung nervt ist einfach wie mit der Sache umgegangen wird. Ein Seehofer stellt sich vor 2 Wochen hin und erklärt, dass es eine Hebelung nicht geben wird und stimmt jetzt dafür? Hallo? Das vermittelt nun einfach nicht gerade das Gefühl das man dort weiß was man tut.
Was hat Seehofer mit der Regierung zu tun ? :mrgreen:
Die Bayern müssen eben bisschen wadlbeissen, seis ihnen gegönnt, man ist ja in Bayern auch erfolgreich damit.
powder-fan hat geschrieben:Und ich finde es einfach prinzipiell fragwürdig, dass überall Geld kanpp ist aber kaum braucht der Finanzsektor wieder welches ist es quasi ohne Ende vorhanden.
Ähm, den Unterschied zwischen (Bar)Geld und Garantien kennst du schon ?
Und ohne Banken funktioniert die Realwirtschaft einfach nicht, kannste drehn und wenden, wie du willst.


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Re: Schuldenkrise des Euro

Beitrag von 3303 » 30.10.2011 - 08:11

Fabi111 hat geschrieben:...
1. Die Politiker beschäftigen sich nicht alle ernsthaft damit. (Bsp. Sie wussten sie icht mal, über was für Summen sie abstimmen).
....
Von welcher Partei waren die Politiker, die es nicht wussten noch gleich? :)
Und die meistenPolitiker haben halt aktuell keine Ahnung, von was sie reden.
Grundsätzlich würde ich das (obwohl vermutlich nicht wirklich falsch) nicht verallgemeinern wollen.

Das Problem ligt mE uA darin, dass man aufgrund fehlender Meldepflicht für die meisten "automatisierten" Spekulationsgeschäfte sowie deren enorme Masse aufgrund von Steuerfreiheit (Transaktionssteuer, Umsatzsteuer) nicht weiß, was genau passiert, wenn Kredite bzw. Anleihen etc. ausfallen. Deshalb hat man "mit aller Gewalt" versucht, Ausfälle zu verhindern.
Mittlerwele gewinnen die, die sagen, dass ein (geplanter Teil-)Ausfall volkswirtschaftlich dennoch besser zu verkraften ist, allerdings die Oberhand.
Fakt ist aber, dass die Schuld insgesamt nicht die (Deutschen) Politiker tragen, sondern in erster Linie die Leute, die erstens die massive Überschuldung Griechenlands zugelassen haben, die dort keine funktionierende Bürokratie geschaffen haben, um die Steuern einzutreiben und die, die beim Eurobeitritt den Betrug gesteuert haben.
Im Umgang mit der Situation kann man natürlich auch den deutschen Politikern einen Vorwurf machen, aber vom tatsächlichen Durchblicken der Vorgänge insgesamt sind wir alle und auch vermutlich die meisten Politiker noch meilenweit entfernt.
Deshalb schwingt auch der eine oder andere user, de sauer ist, aber selbst keine Ahnung hat, inhaltlose Stammtischparolen.
Meines Erachtens ist eine Regulierung und Besteuerung (mindestens durch Transaktionssteuer und Meldepflicht für alle Geschäfte) des Finanzmarktes unumgänglich, wenn man irgendwann die Mechanismen steuern und durchblicken will. Sonst wird man auch zukünftig wie derzeit immer wieder das Problem haben, nicht über genügend Informationen als Entscheidunggrundlage zu verfügen.

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Re: Schuldenkrise des Euro

Beitrag von powder-fan » 30.10.2011 - 08:25

Was hat Seehofer mit der Regierung zu tun ? :mrgreen:
Naja als CSU Vorsitzender führt er eben dann doch jede Verhandlung mit Merkel und Rösler und gibt die Linie vor
Ähm, den Unterschied zwischen (Bar)Geld und Garantien kennst du schon ?
Und ohne Banken funktioniert die Realwirtschaft einfach nicht, kannste drehn und wenden, wie du willst.
Ja kenne ich aber ich glaube nun einfach nicht, dass wir jeden Cent von den Garantien wieder zurück bekommen. Außerdem gabs für die HRE ja auch 7,7 Mrd. Euro direkte Hilfe. Was man mit dem Geld anderswo hätte anstellen können:-)

Und es ist auch klar, dass man Banken für die Realwirtschaft braucht. Man kann/muss sich aber fragen wie man manches Treiben dort in Zukunft regulieren will und warum das nicht bereits nach dem Jahr 2008 geschehen ist.

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Re: Schuldenkrise des Euro

Beitrag von baeckerbursch » 30.10.2011 - 08:58

Scherze wie die Hotelsteuersenkungen
Wer sich damit wirklich beschäftigt hat sieht das das kein Scherz ist. Europaweit wird in fast allen ländern auf Hotelübernachtungen nur der reduzierte Steuersatz erhoben, nur in D war das anders. Das hat für unsere Hotels pauschal 10% mehr Kosten bedetet. Hotels in Grenzgebieten haben wohl darunter am meisten zu leiden gehabt, gleicheitig sind sie große Arbeitgeber in der Region. Die senkung des Steuersatzen hat so zu mehr gleicheit im Wettbewerb geführt.

Nur die typisch deutschen Neider und FDP Basher haben das als "Geschenk" dargestellt. In Wahrheit wird das eingesparte Geld wohl mehrheitlich für Investitionen verwendet und somit sofort wieder in den Geldkreislauf zurückgeführt.

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Re: Schuldenkrise des Euro

Beitrag von powder-fan » 30.10.2011 - 09:45

In Wahrheit wird das eingesparte Geld wohl mehrheitlich für Investitionen verwendet und somit sofort wieder in den Geldkreislauf zurückgeführt.
Gibts dafür nen Beleg?
Wer sich damit wirklich beschäftigt hat sieht das das kein Scherz ist
Naja in Anbetracht dessen, dass Mövenpick vorher noch eine beträchtliche Summe gespendet hat, hat das ganze mindestens mal einen faden Beigeschmack.

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Re: Schuldenkrise des Euro

Beitrag von McMaf » 30.10.2011 - 10:01

Ansich ist es lächerlich sich bei dem vorgegebenen Thema wieder über die Hotels streiten zu müssen. Aber das Thema muss halt immer herhalten wenn man ein Argument sucht um die Koalition zu diskreditieren und zum eigentlichen Thema nichts zu sagen hat. Beim Hotelsteuerbashing kann man sich der Zustimmung Gewiss sein. Das ist so ein Selbstläufer wie "Raus aus der Kernkraft".
Nur so zum nachdenken: Die deutsche Hotellerie besteht nicht nur aus Mövenpick oder Hilton. Die weitaus meisten Betriebe in der Branche sind familiär geführt. Das weiß ich aus eigener Erfahrung. ;)

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Re: Schuldenkrise des Euro

Beitrag von Fabi111 » 30.10.2011 - 10:16

3303 hat geschrieben: Von welcher Partei waren die Politiker, die es nicht wussten noch gleich? :)
Leider waren aus allen, im BT vertretenen Parteien, Politiker dabei ...
MfG Fabi111


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