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Erwin Aloys Memoiren

... darf auch mal absolut nix mit dem Thema des Forums zu tun haben!

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Erwin Aloys Memoiren

Beitrag von k2k » 17.10.2002 - 12:19

Meldung auf seilbahn.net:

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Ischgl trauert um Pionier

Erwin Aloys (92) ist tot. Sein Name steht für den Aufstieg des kleinen Bauerndorfes Ischgl zu den ganz großen Skidestinationen im Alpenraum.

Er zählte zu den ersten vier geprüften Ischgler Skilehrern. 1949 wurde er zum Obmann des wiedergegründeten Verkehrsvereines (heute Tourismusverband) gewählt. 1950 kam er in den Gemeinderat. Von 1974 bis 1986 war er Bürgermeister. Die Republik Österreich ehrte Erwin Aloys mit dem Goldenen Ehrenzeichen, die Gemeinde würdigte seine Verdienste mit der Verleihung der Ehrenbürgerschaft.

Die Liste der Funktionen und Verdienste könnte noch eine Weile fortgesetzt werden. Die große Persönlichkeit Erwin Aloys beeindruckt allemal mehr als alle Orden. Es war vor allem die Zähigkeit, die den großen Skipionier ausgezeichnet hat. 1930 pilgerte er nach St. Anton, um dort beim Kandahar-Skirennen teilzunehmen. Seither trug er eine fixe Idee im Kopf: Die Idalpe könnte als Skigebiet mit allen anderen Wintersportgebieten mithalten. "Wenn es uns gelingen würde, eine vier Kilometer lange Seilbahn dorthin zu bauen, dann muss wohl die Zukunft für die Gemeinde und für das ganze Tal gesichert sein", schrieb Aloys in seinen Memoiren.

Seinen wohl größten Hürdenlauf nahm Aloys in den 50er Jahren in Angriff. Er musste ca. zwölf Mio. Schilling für die Finanzierung der ersten Seilbahn aufbringen. Die Gemeinde hatte sich geweigert, eine Ausfallshaftung zu übernehmen. 1963 ging die Silvretta Seilbahn in Betrieb.
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Gibt es diese Memoiren irgendwo als Buch? Das ist doch anzunehmen, wenn es hier zitiert wird, oder? Ich habs aber bei amazon.de nicht gefunden.
Weiss irgend jemand mehr?


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