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Flüchtlingskrise

... darf auch mal absolut nix mit dem Thema des Forums zu tun haben!

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Re: Flüchtlingskrise

Beitrag von ChrisB1 » 27.09.2015 - 18:41

Sauerland_6_CLD hat geschrieben:Stimmt- ein Zerrbild!
Lesen bildet:

http://wikiislam.net/wiki/Islam_und_demokratische_Werte
Es ist nicht mal möglich, dieses volksverhetzende Machwerk zu hinterfragen, da sich aus dem offensichtlich aus dem Englischen übersetzten Artikel überhaupt kein Autor ergibt und die Fußnoten lediglich auf irgendwelche Foren, also gerade nicht auf belastbare Quellen verweisen.

Es gibt bei diesem "WikiIslam" auch überhaupt nur 4 deutschsprachige Artikel. Einer davon auch zu dem weltweit äußerst bedeutenden Problem des Priapismus (Dauererektion)...


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Re: Flüchtlingskrise

Beitrag von mightyjust » 27.09.2015 - 22:17

-
Sauerland_6_CLD hat geschrieben: Stichwort Drogen- es gibt eine Null Toleranz in dem Punkt und wer erwischt wird, der hat sein Todesurteil unterzeichnet.
Und schon ist das Problem Drogen keins mehr.
Willst du gerade ernsthaft behaupten das es in China kein Drogenpronlem gibt?
Diese Zero Tolerance Politik hat bei Drogen noch nirgendwo funktioniert und bewirkt eher das Gegenteil!
Sauerland_6_CLD hat geschrieben:Um welche gut ausgebildeten Flüchtlinge geht es den da genau?
Laut Frau Nahles sind 90 Prozent der Invasoren leider garnicht ausgebildet, von Sprachkenntnissen mal ganz abgesehen.
Wie auch? Wer gut ausgebildet ist der hat auch im Heimatland etwas zu verlieren, solche Leute verfügen über Besitz und Status den man nicht mal eben so zurück läßt.
Invasoren? wtf? Vielleicht solltest du bei der npd anheuern? Und falls du es noch nicht mitbekommen hast, da unten ist Krieg. Es fallen Bomben, es werden Leute getötet und Infrastruktur zerstört. Leute verlieren nicht nur ihren Besitz sondern auch ihre Familien. Selten so ein dummes Argument gehört, sorry.
Zuletzt geändert von mightyjust am 27.09.2015 - 22:25, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Flüchtlingskrise

Beitrag von Sauerland_6_CLD » 28.09.2015 - 00:15

@mightyjust

Aus dem Zillertal/ Österreich.
Dort hat man ja heute in Oberösterreich gewählt.
Dazu erstmal herzlichen Glückwunsch, die Österreicher haben von den "alternativlosen Großkoalitionären" offensichtlich die Schnauze genauso voll wie die Deutschen. :biggrin:

Ja es ist Krieg in Syrien.
Daran ist der Westen nicht ganz unschuldig.
Die "Demokratiebewegung" entpuppt sich mehr und mehr als IS der unsere kopflosen Volksvertreter natürlich auf den Leim gehen müssen.
Das man ein Bürgerkriegsland verlässt ist nur zu verständlich, dass diese Leute vollumfänglich von Deutschland aufgenommen werden nachdem sie zahlreiche sichere Drittstaaten passiert haben eher nicht.
Wir sind weder für das Elend der Welt verantwortlich noch werden wir es im Alleingang aufhalten können.
Die Zwangsbeglückung (arabischer Frühling) hat ABSEHBAR NICHT funktioniert.
Weder in Libyen nicht in Ägypten (seit der Machtübernahme der Militärs ist dort Ruhe, geht doch!)
nicht im Irak, nicht in Syrien noch sonst irgendwo.
Vielleicht sollte der Westen mal anfangen zu begreifen das seine Vorstellung von Demokratie nicht überall erwünscht sind, praktikabel sind sie erst recht nicht.
Die Zeit als Autos und Computer noch Commodore hießen war klar besser

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Flüchtlingskrise

Beitrag von A330 » 28.09.2015 - 09:12

@Sauerland: Zu deinen Beiträgen fällt mir einfach nichts mehr ein. Die sind teilweise so unwürdig und hetzerisch (bzgl dieses Themas). Man kann ja gerne kritisch sein (dazu gehöre ich auch). Ein Teil deiner Beiträge hat im Kern noch objektive Aussagen, die dann aber durch völlig katastrophale Argumentationslinien zerstört werden. Es gibt aber eine feine Trennlinie zwischen einer kritischen Einstellung zu einem Thema und einer feindlichen Einstellung zu einem Thema. Und der Begriff "Zonenmädchen", einfach nur zum Kopf schütteln. Es ist ganz gut, dass solche Leute wie Du das Land nicht regieren.

[Oben bezieht sich auf deinen vorletzten Beitrag.]

Dein Tipp an mich, dass "Lesen" bildet, scheinst Du selber nicht zu beherzigen. Vielleicht solltest Du mal lesen.

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Re: Flüchtlingskrise

Beitrag von Sauerland_6_CLD » 28.09.2015 - 16:17

Wenn eine Kanzlerin entgegen geltendem Asylrecht quasi per Dekret 200.000 illegale Einwandern läßt, dann hat sie für mich jeden Respekt verwirkt. Sie hat einmal geschworen Schaden vom deutschen Volk abzuwenden und weiß nichtmal wer sich in diesem Land aktuell aufhält weil die Erkennungsdienstliche Erfassung von Asylbewerbern mit der Masse der Menschen nicht Schritt hält.
Man weiß also nicht ob man Verfolgte oder Verfolger beherbergt.
Da ist der Begriff Zonenmödchen noch eine sehr milde Bezeichnung wie ich finde.

Die Polizeigewerkschaft fordert Unterbringung der Flüchtlinge nach Religionen getrennt.
Die traumatisierten, gerade dem Tode entronnenen Mitglieder der Friedenreligion liefern sich ja gerne mal Massenschlägereien in Asylunterkünften. Auch Christen durften schon Bekanntschaft mit der unglaublichen Herzlichkeit der neuen Plusbürger machen und sind nachhaltig beeindruckt:

http://www.kath.net/news/52050

In Hamburg liegt eine Gesetzesvorlage auf dem Tisch die das beschlagnahmen von Wohnraum durch Gutmenschen legalisieren soll.
In unseren Werkzeugschränken befinden sich Abbruchhämmer mit max 50 KJ Einschlagenergie, ich garantiere das ich mit dem Abbruch schneller bin als jede Gesinnungspolizei.
Zuletzt geändert von Sauerland_6_CLD am 28.09.2015 - 18:24, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Flüchtlingskrise

Beitrag von gerrit » 28.09.2015 - 17:20

Puh, da geht es ja ordentlich zu. Langsam fürchte ich auch, dass eine Schließung dieses threads notwendig sein könnte. Allerdings trifft man hier eben auch einfach nur auf nahezu alle im Moment kursierenden Argumente.
Politische Auswirkungen gab es ja in Österreich gestern auch, genauer gesagt in Oberösterreich, wo der Zulauf zur FPÖ sicher durch die aktuellen geo- bzw. europapolitischen Vorkommnisse sicher verstärkt worden ist. (Dass aber eigentlich genau in dem Bundesland, in dem seit einigen Monaten die FPÖ als Koalitionspartner in der Landesregierung sitzt, nämlich im Burgenland, seither die meisten Flüchtlinge österreichischen Boden betreten haben (was zeigt, dass auch die Blauen kein funktionierendes Rezept gegen die aktuellen Entwicklungen haben und schon gar nicht auf landespolitischer Ebene), dürfte die FPÖ-Wähler in Oberösterreich nicht wesentlich beeindruckt haben.....).

Zu den Problemen mit Migranten aus einem anderen Kultursystem: Ich bin durchaus der Meinung, dass jemand, der in einem anderen Land Asyl beantragt und sich dieses Land auch noch aussucht, bestimmte ethische Werte übernehmen muss. Für mich persönlich wären das (u.a.) folgende Punkte: Mann und Frau sind gleichwertig und gleichberechtigt, alle Religionen sind gleichwertig, alle heiligen Bücher wurden von Menschen geschrieben und alle religiösen Gebote von Menschen gemacht, jeder (auch die eigenen Kinder) hat das Recht, sich seine Religion auszusuchen, ebenso seinen (hetero- oder homosexuellen) Partner; solches müsste man wohl allen Asylwerbern vorher klar machen. - Der Schönheitsfehler ist leider nur, dass man wohl auch in einigen Gruppen der einheimischen Bevölkerung (ev. auch in einem an mein Land angrenzenden Freistaat) mit diesen Werten auch nicht auf viel Gegenliebe stoßen wird..... :?
Daß wir echt waren, werde ich auch noch erfinden! (Josef Zoderer)

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Re: Flüchtlingskrise

Beitrag von ChrisB1 » 28.09.2015 - 17:32

Sauerland_6_CLD hat geschrieben:Wenn eine Kanzlerin entgegen geltendem Asylrecht quasi per Dekret 200.000 illegale Einwandern läßt, dann hat sie für mich jeden Respekt verwirkt. Sie hat einmal geschworen Schaden vom deutschen Volk abzuwenden und weiß nichtmal wer sich in diesem Land aktuell aufhält weil die Erkennungsdienstliche Erfassung von Asylbewerbern mit der Masse der Menschen nicht Schritt hält.
Man weiß also nicht ob man Verfolgte oder Verfolger beherbergt.
Da ist der Begriff Zonenmödchen noch eine sehr milde Bezeichnung wie ich finde.
Was wäre deiner Meinung nach dann die Alternative? Soll das "Zonenmödchen" die Bundeswehr in Bewegung setzen, eine Mauer an der Grenze zu Österreich bauen oder gar den Schießbefehl erteilen? Das stünde einer ehemaligen Bürgerin der DDR sicherlich gut zu Gesicht... Vielleicht finden sich auch noch ein paar ehemalige DDR-Grenzschützer welche reaktiviert werden könnten. Diesmal müssten sie dann auch gar nicht auf die eigene Bevölkerung sondern in die andere Richtung schießen.


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Flüchtlingskrise

Beitrag von A330 » 28.09.2015 - 17:55

@Sauerland:
Ist vielleicht auch besser, wenn Du da auf deinem Dorf bleibst. Vielleicht mal in einem anderen Land oder zumindest einer anderen Stadt leben erweitert ungemein den Horizont! Da triffst Du dann auch mehr Leute, die das ein bisschen differenzierter sehen trotz Bedenken gegen die Masse an Asylsuchenden.

FYI: "Gutmenschen" (dazu habe ich mich ja schon geäußert) in dem Sinne wie du bzw der rechte Flügel das definiert, beschlagnahmen keinen Wohnraum. Das ist wenn, dann ein gesetzliches geregeltes Verfahren. Und super Einstellung, "lieber reiße ich es ab, als es notfalls (nicht sehr hohe Wahrscheinlichkeit) hilfsbedürftigen" Menschen zur Verfügung zu stellen. Das das unangenehm ist, kann ich nachvollziehen. Die Einstellung dann aber nicht. Keine Angst bei Dir soll keiner einziehen.

Was bitte soll schon wieder die "Gesinnungspolizei" sein? Muss ich jetzt nen tendenziösen Blog lesen um das Wort zu verstehen?

Vielleicht kann das ja wirklich geschlossen werden. Die konstruktiven Ansätze wurden ja alle diskutiert.

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Re: Flüchtlingskrise

Beitrag von Fab » 28.09.2015 - 18:44

gerrit hat geschrieben:............. alle Religionen sind gleichwertig, alle heiligen Bücher wurden von Menschen geschrieben und alle religiösen Gebote von Menschen gemacht, jeder (auch die eigenen Kinder) hat das Recht, sich seine Religion auszusuchen, ebenso seinen (hetero- oder homosexuellen) Partner; solches müsste man wohl allen Asylwerbern vorher klar machen. ...............
Nun mein werter Gerrit das ist doch eine recht optimistische Aufzählung. :D
Als alterszynischer Pragmatiker ;D wär ich schon zufrieden wenn man sich schlicht ans Gesetz hält.

Ich bin ja eher ein Kulturpessimist - und da die Integration von Muslimen mehrheitlich nirgendwo gelungen ist, würde ich es begrüßen wenn nach Beendigung des Krieges die Flüchtlinge zurückgeführt würden.
Habe gerade eine Studie über die Muslime in Schweden gelesen - und Schweden bemüht sich wirklich. Leider bemühen sich viele Muslime nicht. Wenn ich nach 4 Jahren die Sprache nicht spreche bin ich entweder integrationsunwillig oder wahlweise doof.

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Re: Flüchtlingskrise

Beitrag von Sauerland_6_CLD » 28.09.2015 - 18:54

ChrisB1 hat geschrieben:
Was wäre deiner Meinung nach dann die Alternative? Soll das "Zonenmödchen" die Bundeswehr in Bewegung setzen, eine Mauer an der Grenze zu Österreich bauen oder gar den Schießbefehl erteilen? Das stünde einer ehemaligen Bürgerin der DDR sicherlich gut zu Gesicht... Vielleicht finden sich auch noch ein paar ehemalige DDR-Grenzschützer welche reaktiviert werden könnten. Diesmal müssten sie dann auch gar nicht auf die eigene Bevölkerung sondern in die andere Richtung schießen.
Mir war bewußt das es schlimm ist, das es jedoch so schlimm ist konnte keiner ahnen.
Offensichtlich ist nicht jedem klar wie eine Grenze schützt und wie man das illegale Einwandern verhindert.
Eigentlich gibt es ja verbindliche Regeln die den Umgang mit den Aussengrenzen der EU klar definieren.
Wenn diese eingehalten würden gäbe es überhaupt kein Problem.
Da inzwischen aber jedes Land nach eigenen Belieben agiert kann von geortnetem Verhältnissen überhaupt keine Rede sein.

Ich verabschiede mich an dieser Stelle aus der Diskussion, sonst bricht am Ende doch noch bei einigen die Humanismuswelt zusammen. Es ist ja auch soweit alles gesagt und die Zeit wird mich bestätigen.
Der ganze EU Kram fliegt spätestens mit dem Votum in England sowieso auseinander- die wissen genau warum sie max 10.000 nehmen!
Ach ja, dass soll noch Erwähnung finden.
Lieber A330 ganz im Gegensatz zu unserer Regierung habe ich ganz sicher keine Angst.
Meine Umwelt so wie ich sie beeinflussen kann wird so bleiben wie sie ist.
Und alle anderen werden es nicht wagen auch nur einen Schritt auf meinen Grund und Boden zu setzen, ganz sicher!
In diesem Sinne wünsche ich allen viel Erfolg- mach einer wird ihn bitter nötig haben.
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Re: Flüchtlingskrise

Beitrag von Fdisk100 » 28.09.2015 - 19:52

Meine sicht der dinge ist , das es momentan nicht möglich ist die Krise einfach in den Griff zu bekommen
Man muss einschneidende Veränderungen in unseren System machen , ich meine nicht nur Deutschland sondern Weltweit
Man muß diesen Leute eine Lebenswertes Umfeld zuhause geben
Was Momentan bei unseren Verhältnissen wo auf der Welt herrschen nicht möglich ist , weil es überall nur um Gewinnmaximierung geht
Eine Lösung des Problems gibt es nach meiner Meinung nicht , solange die Gier nach Macht und Geld das wichtigste was uns Antreibt
Warum macht die USA nix dagegen , Oder Saudi Arabien , Russland , China
Die Wollen Deutschland am Boden Sehen
Leider wenn das soweit Kommt ist bei uns nix mehr zuholen
USA ist Pleite
China geht es auch nicht mehr so gut
Saudi Arabien sind eigentlich auch Pleite
Da wäre jetzt so ein Krieg doch nicht schlecht ?
Is eingentlich egal wer gegen wenn
Warum werden momentan die Deutschen Firmen so Runtergemacht
Heckler + Koch
VW
Audi
BMW und Mercedes werden folgen
Dann kommt noch Tipp dazu
Leute wacht auf , die wollen Europa fertig machen
Jeder kann sich jetzt seinen eigenen Reim drauf machen
Das ist meine Meinung

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Re: Flüchtlingskrise

Beitrag von Fdisk100 » 28.09.2015 - 19:54

Ich bin weder Rechts noch Links oder ein Nazi
Das ist einfach das was ich denke

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Re: Flüchtlingskrise

Beitrag von j.wayne » 28.09.2015 - 20:11

Ich glaub hier haben einige anstatt eines Skihelm den Aluhut auf.

Irgendwo auf der Welt sitzt bestimmt einer und steuert die ganzen bösen Flüchtlinge mit den Chemtrails zu uns.
Ist das der Ami, der Chinese oder doch der Scheich?


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Re: Flüchtlingskrise

Beitrag von Fdisk100 » 28.09.2015 - 20:15

Nur überlegen

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Re: Flüchtlingskrise

Beitrag von Fdisk100 » 28.09.2015 - 20:22

Du must wissen wie des Läüft

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Re: Flüchtlingskrise

Beitrag von j.wayne » 28.09.2015 - 20:38

Vielleicht weiss einfach keiner wie es läuft. Egal was man jetzt machen würde es wäre falsch, nur wäre es toll die ganzen Flüchtlinge irgendwo in Ungarn oder am Balkan in Lagern verrotten zu lassen? Ich denke nicht.
Wer sich über Schlägereien und Auseinandersetzungen in Lagern aufregt, sollte halt mal in ein solches gehen. Ein Lager saß für 1000 Personen ausgelegt ist wird bei 2000 ganz klar zum Pulverfass.
Wer sich über den Müll in Zügen aufregt den angeblich Flüchtlinge hinterlassen haben darf nie in einen Fussballzug steigen.

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Re: Flüchtlingskrise

Beitrag von Stäntn » 28.09.2015 - 20:50

So jetzt mal Schluss mit dem Abdriften ins Banale. Aber auch ich warne davor Worte und Äußerungen wie z.B. die von Sauerland_6_CLD in eine rechte oder unmenschliche Ecke zu stellen. OHNE jetzt inhaltlich zu allem zuzustimmen.

Ich kenne auch nach zahllosen Diskussionen nach wie vor erst einen Menschen, der eine solche Zahl Migrante fremder (!!!!) Kultur im Land haben will. Und ich wiederhole dass ich aus einer gut situierten Mitte komme und an einer Hochschule arbeite und eher als letztes mit sozialen Problemen konfrontiert werde. Das Umfeld ist sicher kein BILD Zeitungs Publikum. Wir haben Zugriff auf fundierte Literatur von Gesellschaftsforschern und Historikern, deren Warnungen werden aber seit Jahren ignoriert in Deutschland. Kann ich gerne zitieren. Letzten Sonntag interessante Interviews auf 3sat mit einem Berliner Professor - demnach ist es eigentlich eh schon zu spät. Ausbaden werden es die sozial schwachen. Aber das ist Zündstoff für die innere Sicherheit... man muss den Anteil an Migranten schlichtweg prozentual begrenzen um unser System zu retten. Aber das darf man ja nicht laut sagen, sonst ist man ausländerfeindlich. Bin ich defintiv nicht - aber auch ein Deutscher darf im Jahr 2015 mal nein sagen dürfen. Wir müssen sogar.

Man kann vieles schaffen - wenn man will. Wollen wir aber nicht (ich kenne fast keinen). Aber diese Frage wird erst gar nicht diskutiert... warum eigentlich? Dieses Denken in der Bevölkerung zu ignorieren (das tut Politik und v.a. die Medien) ist sehr, sehr gefährlich.

Aber auch viele unqualifizierte, unsachliche Kommentare werden zur Schließung solcher Topics und zur Polemisierung beitragen. Schade.
Wie gesagt - ich warne nur, ein Gros der Stimmen einfach nicht hören zu wollen. Mein Gefühl sagt mir: Es brodelt in der Bevölkerung (in allen Schichten), und zwar gewaltig...
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Re: Flüchtlingskrise

Beitrag von ChrisB1 » 28.09.2015 - 21:11

Stäntn hat geschrieben:Es brodelt in der Bevölkerung (in allen Schichten), und zwar gewaltig...
Ich gebe dir absolut Recht, dass es tatsächlich überall in der Bevölkerung brodelt, aber genau das macht mir Angst!

Aber wo sollen die Flüchtlinge denn hin? Sie sind nunmal schlichtweg da. Mir wärs auch lieber wenn wir diese Problematik überhaupt erst gar nicht hätten. Aber haben wir überhaupt eine Wahl?

Wenn wir uns nur auf Dublin II berufen, müßten theoretisch alle Flüchtlinge in Ungarn bleiben. Ist das realistisch?

Natürlich sind in der Vergangenheit sehr viele Fehler gemacht worden, aber der rückblickende Konjunktiv hilft uns auch nicht weiter.

Ich weiß mir ehrlich gesagt keinen Rat, und das ist das Schlimme...

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Re: Flüchtlingskrise

Beitrag von Stäntn » 28.09.2015 - 21:40

ChrisB1 hat geschrieben:Aber wo sollen die Flüchtlinge denn hin? Sie sind nunmal schlichtweg da. Mir wärs auch lieber wenn wir diese Problematik überhaupt erst gar nicht hätten. Aber haben wir überhaupt eine Wahl?

Wenn wir uns nur auf Dublin II berufen, müßten theoretisch alle Flüchtlinge in Ungarn bleiben. Ist das realistisch?

Natürlich sind in der Vergangenheit sehr viele Fehler gemacht worden, aber der rückblickende Konjunktiv hilft uns auch nicht weiter.

Ich weiß mir ehrlich gesagt keinen Rat, und das ist das Schlimme...
Die mittelfristig einzige Lösung ist eine sehr, sehr unmenschliche. Keiner will derjenige sein, der sie als erstes ausspricht. Aber sie wird kommen (müssen). Das muss auch jedem klar sein. ODER man wartet bis es einen Knall gibt, aber der könnte schon im Winter kommen. Aber das möchte ich nicht erleben, dahin steuern wir aber zu...
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Flüchtlingskrise

Beitrag von A330 » 28.09.2015 - 22:17

Stäntn hat geschrieben:So jetzt mal Schluss mit dem Abdriften ins Banale. Aber auch ich warne davor Worte und Äußerungen wie z.B. die von Sauerland_6_CLD in eine rechte oder unmenschliche Ecke zu stellen. OHNE jetzt inhaltlich zu allem zuzustimmen.

...

Aber das ist Zündstoff für die innere Sicherheit... man muss den Anteil an Migranten schlichtweg prozentual begrenzen um unser System zu retten. Aber das darf man ja nicht laut sagen, sonst ist man ausländerfeindlich. Bin ich defintiv nicht - aber auch ein Deutscher darf im Jahr 2015 mal nein sagen dürfen. Wir müssen sogar....
Hinsichtlich Sauerland: Hatte das mit einer normalen und sachlichen Diskussion ja nichts mehr zu tun gehabt, wie gesagt, eine feine Linie zwischen kritisch und feindlich, ohne ihm was zu unterstellen. Und dann ein Anti-Islam Wiki als Bildungstool vorzuschlagen ist schon grenzwertig. (Nichts für ungut Sauerland, jeder darf ja seine Meinung haben.)

Hinsichtlich Punkt 2 stimme ich dir voll zu. Und man darf das sagen ohne als rechtsradikal abgestempelt zu werden, hat ja zB Gauck auch gesagt. Ich tue das zB auch ganz offen, weil ich den prozentualen Anteil der Flüchtlinge an der Gesamtbevölkerung als äußerst kritisch sehe. Auch im Hinblick auf die religiöse Zusammensetzung. Dieser Meinung sind auch einige mit mir befreundete Muslime.

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Re: Flüchtlingskrise

Beitrag von ChrisB1 » 28.09.2015 - 22:31

Stäntn hat geschrieben:Die mittelfristig einzige Lösung ist eine sehr, sehr unmenschliche. Keiner will derjenige sein, der sie als erstes ausspricht. Aber sie wird kommen (müssen). Das muss auch jedem klar sein. ODER man wartet bis es einen Knall gibt, aber der könnte schon im Winter kommen. Aber das möchte ich nicht erleben, dahin steuern wir aber zu...
Das würde dann aber tatsächlich bedeuten, dass man Flüchtlinge, u.a. auch Frauen und Kinder, als ultima ratio mit Waffengewalt vom Passieren der Grenze abhalten müsste?!?

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Re: Flüchtlingskrise

Beitrag von scratch » 28.09.2015 - 23:02

ChrisB1 hat geschrieben:
Stäntn hat geschrieben:Die mittelfristig einzige Lösung ist eine sehr, sehr unmenschliche. Keiner will derjenige sein, der sie als erstes ausspricht. Aber sie wird kommen (müssen). Das muss auch jedem klar sein. ODER man wartet bis es einen Knall gibt, aber der könnte schon im Winter kommen. Aber das möchte ich nicht erleben, dahin steuern wir aber zu...
Das würde dann aber tatsächlich bedeuten, dass man Flüchtlinge, u.a. auch Frauen und Kinder, als ultima ratio mit Waffengewalt vom Passieren der Grenze abhalten müsste?!?
Oder sie dazu zwingen müsste, ihr eigenes Land mit Gewalt wieder zu erobern, damit es dort wieder lebenswert ist? Ist praktisch auch kaum machbar und auch nur ein Teil der ganzen Probleme.

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schmidti
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Re: Flüchtlingskrise

Beitrag von schmidti » 28.09.2015 - 23:08

Lange konnte ich meine Finger still halten, aber nun will auch ich mal meine Meinung niederschreiben...

Der äußerst sensible und in Bezug auf die aktuelle Flüchtlingsproblematik über alles stehende Faktor in unserer Gesellschaft ist immer noch an die Erinnerung an die Nazis und ihre Machenschaften geknüpft, wie man alleine nur innerhalb dieses Forums eindrucksvoll erkennen kann.
Der Punkt ist, dass jeder eine andere Auffassung davon hat, wo genau Außländerfeindlichkeit beginnt. Meiner Meinung nach hat erst einmal jeder deutsche/österreichische/etc. Staatsbürger das Recht darauf, dass sein Entfaltungsspielraum durch Flüchtlinge so gering wie möglich beeinflusst wird, und, dass der aktuelle Wohlstand eines jeden Bundesbürgers nicht gefährdet ist.
Damit meine ich, dass es kein haltbarer Zustand ist, wenn z.B. hier in drei meiner Nachbarorten Sporthallen durch Flüchtlinge belegt sind und dadurch Vereine einen großen Teil ihrer Trainings- und Spielflächen verlieren, und zum Teil sogar Schulen ihren Sportunterricht stark umplanen und nicht selten sogar einschränken müssen. Und genau das ist dann der springende Punkt wie ich finde, denn solange Flüchtlinge in leerstehenden Schulen + Kasernen oder Camps leben, wird dadurch erst einmal niemand negativ beeinflusst. Sobald dies jedoch passiert ist es meiner Ansicht nach völlig nachvollziehbar, wenn Leute sagen "nein, ich möchte weiter meinen Hobbys nachgehen und Sporthallen in vollem Umfang nutzen". Exakt diese Einstellung ist es aber, die von einigen schon direkt als rechtsradikal abgestempelt wird - zumeist weil der-/diejenige selbst nicht davon betroffen ist. Es muss nun mal jeder selbst einschätzen, was für ihn verkraftbar ist und was nicht - Anschläge auf (geplante) Flüchtlingsheime sind natürlich in keinster Weise zu rechtfertigen, denn für wen birgt es schon Nachteile wenn unbewohnte Gebäude nun die Herberge von Flüchtlingen darstellen?! Wenn aber weiterhin sukzessive öffentliche (Freizeit)Einrichtungen blockiert werden und dadurch der Entfalttungsspielraum eines jeden einzelnen gestört wird, führt das unweigerlich zu Konflikten. Spätestens an dieser Stelle hätte in meinen Augen dann auch Merkels "Wir schaffen das"-Politik versagt, und erste Anzeichen für dieses Szenario gibt es ja bereits. Nicht ohne Grund hat Merkel in Umfragen den schlechtesten Beliebtheitswert der aktuellen Legislaturperiode inne, während ein kritischer Analyst wie Wolfgang Bosbach deutliche Zuwächse erfährt, weil mit realistischen Aussagen wie "die Zahl derjenigen, die angesichts der hohen Flüchtlingszahlen ernst besorgt sind, wächst ständig, und man darf nicht jeden, der sich zu dieser Entwicklung kritisch äußert, in die ausländerfeindliche Ecke stellen" genau den Nerv Bevölkerung trifft.
Darauf beruht auch mein Standpunkt, dass der aktuelle Wohlstand eines jeden Bürgers nicht gefährdet werden darf, denn niemand sollte um seinen Arbeitsplatz fürchten oder Einkommensminderungen hinnehmen müssen, weil dieses durch das Schaffen von zusätzlichen Arbeitsplätzen eventuell sinkt.
Es wird auf jeden Fall spannend werden zu beobachten, wie sich die Standpunkte in der Politik verteilen. Dieses Mal hatte die Regierung nicht die Möglichkeit abzuwarten, wie sich die Stimmung in der Bevölkerung entwickelt und daraufhin Gesetzesvorschläge anderer Parteien durchzuwinken (Mindestlohn, etc.). Nein, unsere Bundeskanzlerin musste nun ein seltenes Mal als erste handeln, und jetzt haben andere die Möglichkeit auf die Stimmung der breiten Masse zu reagieren und so neue Wähler zu gewinnen.

Und stäntn hat ganz recht, wenn er sagt, dass der große Knall schon diesen Winter kommen könnte. Man braucht sich ja nur die Flüchtlingcamps anzuschauen und sich die Route der aus Syrien kommenden Menschen vor Augen führen. Ein solcher Schneestrum auf dem Balkan wie im vergangengen Winter wäre eine reine Katastrophe ... und wenn El Markus dieses Jahr tatsächlich mal von El Nino überlagert werden sollte, sieht das auch in unseren Breiten schnell ganz bitter aus - natürlich nicht auf uns Skiverrückte bezogen, versteht sich :wink:

EDIT: rein theoretisch könnte man sich da jetzt sogar die Frage stellen, ob wir nicht vielleicht eine rechte Einstellung haben, wenn wir uns einen kalten und schneereichen Winter wünschen...


So, das war jetzt erstmal das, was ich für's erste rauslassen wollte, morgen kommen dann vielleicht mal ein paar wage Lösungsansätze :idea:
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Re: Flüchtlingskrise

Beitrag von christopher91 » 29.09.2015 - 00:00

schmidti hat geschrieben:Lange konnte ich meine Finger still halten, aber nun will auch ich mal meine Meinung niederschreiben...

Der äußerst sensible und in Bezug auf die aktuelle Flüchtlingsproblematik über alles stehende Faktor in unserer Gesellschaft ist immer noch an die Erinnerung an die Nazis und ihre Machenschaften geknüpft, wie man alleine nur innerhalb dieses Forums eindrucksvoll erkennen kann.
Der Punkt ist, dass jeder eine andere Auffassung davon hat, wo genau Außländerfeindlichkeit beginnt. Meiner Meinung nach hat erst einmal jeder deutsche/österreichische/etc. Staatsbürger das Recht darauf, dass sein Entfaltungsspielraum durch Flüchtlinge so gering wie möglich beeinflusst wird, und, dass der aktuelle Wohlstand eines jeden Bundesbürgers nicht gefährdet ist.
Damit meine ich, dass es kein haltbarer Zustand ist, wenn z.B. hier in drei meiner Nachbarorten Sporthallen durch Flüchtlinge belegt sind und dadurch Vereine einen großen Teil ihrer Trainings- und Spielflächen verlieren, und zum Teil sogar Schulen ihren Sportunterricht stark umplanen und nicht selten sogar einschränken müssen. Und genau das ist dann der springende Punkt wie ich finde, denn solange Flüchtlinge in leerstehenden Schulen + Kasernen oder Camps leben, wird dadurch erst einmal niemand negativ beeinflusst. Sobald dies jedoch passiert ist es meiner Ansicht nach völlig nachvollziehbar, wenn Leute sagen "nein, ich möchte weiter meinen Hobbys nachgehen und Sporthallen in vollem Umfang nutzen". Exakt diese Einstellung ist es aber, die von einigen schon direkt als rechtsradikal abgestempelt wird - zumeist weil der-/diejenige selbst nicht davon betroffen ist. Es muss nun mal jeder selbst einschätzen, was für ihn verkraftbar ist und was nicht - Anschläge auf (geplante) Flüchtlingsheime sind natürlich in keinster Weise zu rechtfertigen, denn für wen birgt es schon Nachteile wenn unbewohnte Gebäude nun die Herberge von Flüchtlingen darstellen?! Wenn aber weiterhin sukzessive öffentliche (Freizeit)Einrichtungen blockiert werden und dadurch der Entfalttungsspielraum eines jeden einzelnen gestört wird, führt das unweigerlich zu Konflikten. Spätestens an dieser Stelle hätte in meinen Augen dann auch Merkels "Wir schaffen das"-Politik versagt, und erste Anzeichen für dieses Szenario gibt es ja bereits. Nicht ohne Grund hat Merkel in Umfragen den schlechtesten Beliebtheitswert der aktuellen Legislaturperiode inne, während ein kritischer Analyst wie Wolfgang Bosbach deutliche Zuwächse erfährt, weil mit realistischen Aussagen wie "die Zahl derjenigen, die angesichts der hohen Flüchtlingszahlen ernst besorgt sind, wächst ständig, und man darf nicht jeden, der sich zu dieser Entwicklung kritisch äußert, in die ausländerfeindliche Ecke stellen" genau den Nerv Bevölkerung trifft.
Darauf beruht auch mein Standpunkt, dass der aktuelle Wohlstand eines jeden Bürgers nicht gefährdet werden darf, denn niemand sollte um seinen Arbeitsplatz fürchten oder Einkommensminderungen hinnehmen müssen, weil dieses durch das Schaffen von zusätzlichen Arbeitsplätzen eventuell sinkt.
Es wird auf jeden Fall spannend werden zu beobachten, wie sich die Standpunkte in der Politik verteilen. Dieses Mal hatte die Regierung nicht die Möglichkeit abzuwarten, wie sich die Stimmung in der Bevölkerung entwickelt und daraufhin Gesetzesvorschläge anderer Parteien durchzuwinken (Mindestlohn, etc.). Nein, unsere Bundeskanzlerin musste nun ein seltenes Mal als erste handeln, und jetzt haben andere die Möglichkeit auf die Stimmung der breiten Masse zu reagieren und so neue Wähler zu gewinnen.

Und stäntn hat ganz recht, wenn er sagt, dass der große Knall schon diesen Winter kommen könnte. Man braucht sich ja nur die Flüchtlingcamps anzuschauen und sich die Route der aus Syrien kommenden Menschen vor Augen führen. Ein solcher Schneestrum auf dem Balkan wie im vergangengen Winter wäre eine reine Katastrophe ... und wenn El Markus dieses Jahr tatsächlich mal von El Nino überlagert werden sollte, sieht das auch in unseren Breiten schnell ganz bitter aus - natürlich nicht auf uns Skiverrückte bezogen, versteht sich :wink:

EDIT: rein theoretisch könnte man sich da jetzt sogar die Frage stellen, ob wir nicht vielleicht eine rechte Einstellung haben, wenn wir uns einen kalten und schneereichen Winter wünschen...


So, das war jetzt erstmal das, was ich für's erste rauslassen wollte, morgen kommen dann vielleicht mal ein paar wage Lösungsansätze :idea:
Vollkommene Zustimmung. Es ist einfach schlimm, wie man von Gutmenschen gleich als rechtsradikal abgestempelt wird, nur weil man das ganze kritisch sieht und nicht gerade Willkommensfeiern für die Flühtlinge veranstaltet.

Nur mal zwie extreme Beispiele was schon so alles passiert und das es logisch ist, dass viele die Sache kritisch sehen:

1. Ein Arbeitskollege meines Vaters wohnt in Thüringen in der Nähe einer Flüchtlingsunterkunft, nun kam es soweit das eingebrochen wurde in seine Wohnung durch 3 Flüchtlinge. Einen davon konnte er als er heimkehrte noch erwischen und hielt ihn fest. Ende vom Lied: Er hat eine Anzeige am Hals wegen Freiheitsberaubung, dem Flüchtling ist gar nichts passiert.

2. In einem Ort unweit meines Heimatortes gibt es einen Tante Emma Laden für Lebensmittel, geführt von einer alten Dame. In der Nähe befindet sich eine Flüchtlingsunterkunft. Nun kam es schon Desöfteren vor, dass Flüchtlinge sich dort selbst bedienten, dadurch kam es immer wieder zu Polizeieinsätzen, nun war das Ende vom Lied, dass die Gemeinde die Besitzerin gebeten hat alle entwendeten Artikel in Zukunft zu notieren und die Gemeinde bezahlt die Kosten und legitimiert damit quasi die Kriminalität.

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Re: Flüchtlingskrise

Beitrag von Bergwanderer » 29.09.2015 - 00:17



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