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Flüchtlingskrise

... darf auch mal absolut nix mit dem Thema des Forums zu tun haben!

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Re: Flüchtlingskrise

Beitrag von Bergwanderer » 07.10.2015 - 23:28

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten ... r-grenzen/

Tja, welche Alternativen bleiben uns ... Südamerika, Australien, Neuseeland, der Süden Canadas?
Norwegen, die Schweiz - hier das Luxus-Ressort in Andermatt oder gleich ins Mattertal ... und wie das alles bezahlen ...
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Re: Flüchtlingskrise

Beitrag von Stäntn » 08.10.2015 - 00:11

Naja drastische Situationen verlangen drastische Maßnahmen...

Grenzen schließen? Für mich bislang undenkbar, aber langsam fang ich an drüber nachzudenken. Alles hat ein Ende, auch wenns die Kanzlerin immer noch nicht wahr haben will. Müsste man konsequent bis zur Türkei abriegeln - Festung Europa. Ganz oder gar nicht...

Sozialsysteme? Stabil halten, indem es nur noch Leistung gibt für jemand der auch vorher einbezahlt hat. Ein illegaler Einwanderer kann somit keinerlei Leistungen beziehen bevor er nicht sozialversicherungspflichtig gearbeitet hat. Eine radikale, einfache (aber unmenschliche) Lösung. Aber eine Lösung. Für anerkannte Asylbewerber könnte man ja Transferleistungen auf Kreditbasis auszahlen, der Rest muss sich selbst versorgen bis das Verfahren abgeschlossen ist. Kann man nicht machen? Oh doch. Rückreise bleibt gratis.

Die Attraktivität hier zu bleiben muss kurz-, mittel- und langfristig massiv herunter gesetzt werden... denn was da unten gerade abläuft und noch ablaufen wird zwingt weitere Millionen zur Flucht. Wir werden uns entscheiden müssen...
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Flüchtlingskrise

Beitrag von A330 » 08.10.2015 - 02:29

Af hat geschrieben:@ Fab: War nicht absehbar? Was treiben die Herren und Damen im Bundestag und deren Gehilfen denn dann außer Geld an alle "Bedürftigen" in Wirtschaft und bei den Banken zu verschieben? Die Lösung wäre gewesen den IS massiv anzugreifen und nicht zurückhaltend dumm dreinzuschauen, wie die Amis und die div. Arabischen Unterstützer immer mehr des Nahen Ostens/Nordafrikas in die Hände von Terroristen zu treiben. Aber da der Geheimdienst und Auswärtige Dienst wohl mehr mit Griechenland + Co. zu tun gehabt hat, wurde das wohl "übersehen". Und die Amerikahörigkeit hat ihr Übriges zum Chaos getan.

Jetzt versucht man wieder mal durch langsames Arbeiten die Probleme auszusitzen. Das wird aber leider nicht klappen. Die Flüchtlinge kommen und müssen versorgt werden. Schnellverfahren gegen Wirtschaftsflüchtlinge und direkt in Busse ohne Halt zurück ins Heimatland. aber wenn man das fordert wird man ja sofort als Nazi abgestempelt. Echte Kriegsflüchtlinge in leere Hotels, Kaserenen, Industrie- und Gewerbeobjekte. Wenn die Eigner der Immobilien nicht wollen, dann wird halt enteignet und mit Minimalmiete Entschädigt. Seh alleine in Südbayern/Tirol genügend seit Jahren leerstehende Immobilien. Aber wenn man das fordert ist man ja gleich wieder "Wirtschaftsfeindlich".

@ AndyGAP: Was soll ich machen? Für die Politik fehlt mir die Fähigkeit zu Lügen, wenn ich den Mund aufmach und mich komplett zu verbiegen. Ausserdem fehlen mir Reiche Spezln, Politikereltern, Verbindungen zur Wirtschaft oder Mächtige Freunde. Ohne die kommt man in der Politik heutzutage ned weit. Demonstrieren? Dann wird man gleich mit PEGIDA oder Nazis verglichen. Tolle Wahl. Ausserdem habe ich "Volksvertreter" gewählt, damit se Arbeiten und ned dumm zuschauen wie Europa in eine Katastrophe rast.... aber ausser hohlen Frasen kommt aus Berlin/Wien/Brüssel etc... ja nix mehr brauchbares.... Max. evtl. noch die Normierung von Gurken und Bananen...
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Was für einen Unsinn. Geld an die Banken verschieben. Ohne die Banken gebe es hier überhaupt kein Wirtschaftswachstum. Die deutschen Unternehmen wären in der Globalisierung abgehängt. (Siemens betreibt praktisch eine eigene Bank in sich selber, welche sich um die Unternehmensfinan(re)finanzierung kümmert .) Im Übrigen gäbe es auch weniger Seilbahnen und weniger neue Seilbahnen und überhaupt wahrscheinlich schon mehr Skigebiete in der Pleite. Die für die Rettung aufgebrachten Milliarden, insofern sie keine Liquiditäts"kredite" waren, die zurückgezahlt wurden (Problem hier sicherlich "bad bank"), wurden halt auch durch vorher sprudelnde Unternehmensgewinne reingeholt, ua auch weil sich diese Unternehmen gut refinanzieren konnten über Finanzprodukte, die dann das Wachstum getrieben haben. Nur mal soviel dazu. Aber kann man sicherlich auch anders sehen (sehen wahrscheinlich viele hier so wie du). Ist halt einfach auf die Banker und die Boni raufzuhauen, weil macht sich halt besser am Stammtisch.

Außerdem kannst du frei Demonstrieren. ( In Deutschland herrschen diesbezüglich geradezu paradiesische Zustände mit einem sehr weiten Schutz. ) Einerseits wirfst du dann (wem eigentlich?) der Gesellschaft (?), vor dass du dann gleich in eine Ecke gedrängt wirst, andererseits tust du das mit deiner "Banken-Polimik" ja selber und deinen Ansichten zu den Volksvertretern. Dass es nicht so einfach ist, immer das richtige zu tun sollte ja klar sein, weil sind wir mal ehrlich, etwas zu meckern finden die Leute ja immer. Einfache Couch-Polemik. Dann noch ne Prise "Amerika ist doof" und "kontrolliert uns" eingestreut. Perfekter Beitrag ohne Substanz (genau wie meiner).

Dein Argument hinsichtlich "Politiker sein" , warum du das nicht könntest: "dazu fehlt mir die Eigenschaft zu Lügen" macht jede weitere sachliche Diskussion zu Nichte. Das ist zwar geschickt, weil Du dich aus der Diskussion da windest, bringt die Diskussion in dem Punkt aber leider auch nicht voran. Mal ehrlich, du würdest wahrscheinlich kein besserer Politiker sein, aber nicht weil "du nicht lügen kannst" oder dir "Beziehungen fehlen", sondern weil es halt nicht so einfach ist, wie man sich von daheim so vorstellt. (Im Übrigen kann man sich solche Beziehungen über Jahre aufbauen.) Wäre ich ein besserer Politiker, nein, aber ich maße mir das auch nicht an. Würde ich manches anders machen, sicherlich, aber mir fehlen halt auch die Geheiminformationen die den Abgeordneten zugänglich gemacht werden oder die Briefings die diese hinsichtlich solcher Krisen durchlaufen.

Bzgl. Schnellverfahren. Einfach mal das AsylVerfahrensG (Deutschland) lesen, das Verfahren ist schon arg beschleunigt und stellt geringere Anforderungen an die Ablehnung. So wurden insbesondere die Klagefrist und die Anforderungen dahingehend angepasst, dass die Frist kürzer ist als im normalen Verfahren und die Anforderungen herabgesetzt (steht hier auch im Kontext zu Art 16a GG). Es muss (sollte zumindest) aber ein rechtsstaatliches Verfahren bleiben, was es auch tut auch wenn die Grenze da fast erreicht ist.

Nichts für ungut AF. Hoffe du nimmst mir das hier nicht allzu übel.

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Re: Flüchtlingskrise

Beitrag von mark13 » 08.10.2015 - 08:43

Offensichtlich der Versuch einiger Politiker sich zu profilieren. Ich lese nur herraus "wenn ich an der macht würde ja dann...." Armselig irgendwie. Und ich kann auch irgendwie nicht verstehen wie die meinen dass das auf einmal nicht Parteiprogramm sei , habe ich bei den Wahlen den Spruch "schärfere asylpolitik" irgendwie verpasst :roll:
Gruß Mark13

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Re: Flüchtlingskrise

Beitrag von ChrisB1 » 08.10.2015 - 09:50

Bergwanderer hat geschrieben:http://deutsche-wirtschafts-nachrichten ... r-grenzen/

Tja, welche Alternativen bleiben uns ... Südamerika, Australien, Neuseeland, der Süden Canadas?
Norwegen, die Schweiz - hier das Luxus-Ressort in Andermatt oder gleich ins Mattertal ... und wie das alles bezahlen ...
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Argentinien fällt mir da spontan ein. Dort hat man immer schon gerne Deutsche aufgenommen...

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Re: Flüchtlingskrise

Beitrag von ChrisB1 » 08.10.2015 - 09:56

Stäntn hat geschrieben:Naja drastische Situationen verlangen drastische Maßnahmen...

Grenzen schließen? Für mich bislang undenkbar, aber langsam fang ich an drüber nachzudenken. Alles hat ein Ende, auch wenns die Kanzlerin immer noch nicht wahr haben will. Müsste man konsequent bis zur Türkei abriegeln - Festung Europa. Ganz oder gar nicht...

Sozialsysteme? Stabil halten, indem es nur noch Leistung gibt für jemand der auch vorher einbezahlt hat. Ein illegaler Einwanderer kann somit keinerlei Leistungen beziehen bevor er nicht sozialversicherungspflichtig gearbeitet hat. Eine radikale, einfache (aber unmenschliche) Lösung. Aber eine Lösung. Für anerkannte Asylbewerber könnte man ja Transferleistungen auf Kreditbasis auszahlen, der Rest muss sich selbst versorgen bis das Verfahren abgeschlossen ist. Kann man nicht machen? Oh doch. Rückreise bleibt gratis.

Die Attraktivität hier zu bleiben muss kurz-, mittel- und langfristig massiv herunter gesetzt werden... denn was da unten gerade abläuft und noch ablaufen wird zwingt weitere Millionen zur Flucht. Wir werden uns entscheiden müssen...
Du meinst also im Ergebnis, dass wir in Abwandlung des Zitats von Willy Brandt mehr Unmenschlichkeit wagen sollten?

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Re: Flüchtlingskrise

Beitrag von Sauerland_6_CLD » 08.10.2015 - 13:42

Nicht nötig, wir können schon bei der ursprünglichen Fassung bleiben und mehr Demokratie wagen.
Lassen wir doch das Volk abstimmen, schließlich geht es um unsere Zukunft.
Das man sowas nicht einmal in Betracht zieht, beweist eigentlich nur das die Regierung nicht Volkes Wille sondern ausschließlich eigene Interessen vertritt.
Eine Demokratie, selbst eine indirekte ist das sicher nicht!
Die Zeit als Autos und Computer noch Commodore hießen war klar besser


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Flüchtlingskrise

Beitrag von A330 » 08.10.2015 - 13:45

christopher91 hat geschrieben:Fakt ist: Fährt Deutschland weiterhin diese sinnlose Gutmenschenpolitik, die nicht gutgehen kann, so werden sich sehr viele die es sich leisten können umsehen, ob es nicht sicherer istaus wirtschaftlichen und sicherheitstechnischen Aspekten in ein anderes Land zu gehen. Dies sind dann die höherqualifizierten Leute, wodurch eben der Wirtschaft diese wieder fehlen (denn so schnell kommen die dann nicht nach), sodass dies diese belastet und zu einer Art Strudel führt.

PS: Diese Gutmenschen mit ihrem humantitären Gerede nerven mittlerweile immer mehr! Nur wegen solchen und der Berichterstattung der Medien darüber wollen überhaupt noch mehr von Denen hier her.
Dich nervt das Gerede der "Gutmenschen" (also der nicht Schlechtmenschen bzw der nicht Neutralmenschen). Mich persönlich nervt so ein Kommentar wie deiner...in welcher Verbindung soll das bitte stehen? Warum sollten die Reichen (wo ist da nach deiner Ansicht überhaupt die Grenze) überhaupt wegen Flüchtlingen auswandern. Man hat doch keine Berührungspunkte oder wenige mit Flüchtlingen. In Kampen, Königstein und am Starnberger See l, Kitzbühel oder wo auch immer (willkürliche Beispiele) bricht jetzt nicht die Welt zusammen wenn da ein paar Flüchtlinge da sind. Am Tegernsee führt das zB zwar grad zu Spannungen, aber deswegen wandert doch kein Deutscher / Österreicher aus!?! Und wenn den Flüchtlingen Wohnungen zugewiesen werden, dann wohl kaum im Bereich 15€ + / qm, sprich eher in ärmeren Stadtteilen von Städten oder Dörfern. Es mag Ausnahmen geben aber die sind bei 1+ Millionen Flüchtlingen begrenzt.

Nenne mir bitte konkrete Sicherheitstechnische und Wirtschaftliche Gründe die für eine Auswanderung sprechen. Ich habe bisher noch keinen Millionär sagen hören, dass er jetzt wegen der Flüchtlinge auswandert. Wohin soll er auch auswandern? Gibt wenig Länder auf der Welt in denen man so gut leben kann wie in D, Ö und der Schweiz (willkürliche wahl). Ich bin gespannt. Wäre nett, wenn diese nicht wieder alle Klischees bedienen.
Zuletzt geändert von A330 am 08.10.2015 - 14:11, insgesamt 2-mal geändert.

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Flüchtlingskrise

Beitrag von A330 » 08.10.2015 - 13:54

Sauerland_6_CLD hat geschrieben:Nicht nötig, wir können schon bei der ursprünglichen Fassung bleiben und mehr Demokratie wagen.
Lassen wir doch das Volk abstimmen, schließlich geht es um unsere Zukunft.
Das man sowas nicht einmal in Betracht zieht, beweist eigentlich nur das die Regierung nicht Volkes Wille sondern ausschließlich eigene Interessen vertritt.
Eine Demokratie, selbst eine indirekte ist das sicher nicht!
Die Idee mal weiter gesponnen: Manchmal muss man das Volk auch vor sich selbst beschützen. Das Volk würde dann zB auch für geringere Steuern abstimmen, gleichzeitig aber mehr Leistungen wollen im Sinne von "da muss doch der Staat was machen". Dass das nicht funktionieren kann, liegt ja auf der Hand. Du würdest sicherlich auch gerne weniger Steuern auf deinen Gewinn zahlen wollen ;-) (wer nicht). Insofern ist es meiner Meinung nach schon richtig, dass man keine so direkte Demokratie hat. Obwohl es ja in der Schweiz zu funktionieren scheint.

Und die Regierung vertritt schon Volkes wille, sie ist ja demokratisch legitimiert. Du kannst ja in der nächsten Bundestagswahl eine andere Partei wählen, dann wird sich ja zeigen wie gut so die etwas "reaktionistischeren" Parteien im Alltagsgeschäft sind. Bei gewissen Tendenzen würde ich dann allerdings überlegen ob ich auswandere und du als Unternehmer solltest da auch mal schauen ob das so richtig gut für dich bzw dein Unternehmen wäre ;-). Aber ist natürlich eine problematische Situation, und irgendwie muss man schauen, dass man nicht die "Identität" des Landes riskiert, da gebe ich Dir recht. Und Grenzen schließen ist sicherlich nicht so ganz falsch (Stäntn) kann aber nur ultima ratio sein. Dubliner Verordnung umsetzen wäre ein Anfang. Das kann dann aber nur mit einem europäischem Verteilungsschlüssel (sonst sitzen in Griechenland Millionen Flüchtlinge wo es dem Land schon so nicht gut geht) und mit einer Anreizsteuerung, wie es Gerrit (?) schon einmal ein paar Seiten früher vorgeschlagen hat, funktionieren.

Im Übrigen würde eine Abstimmung "kein asyl mehr" wohl gegen das Grundgesetz verstoßen, es sei denn man behilft sich des "Kniffes" der sicheren Herkunftsstaaten. Wird aber nur schwer möglich sein. Ferner, gehört 16a GG auch zu denen der Veränderungssperre unterliegenden Grundrechten. Sprich, man kann ihn nicht einfach streichen.

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Re: Flüchtlingskrise

Beitrag von schneesucher » 08.10.2015 - 14:24

A330 hat geschrieben:
Und die Regierung vertritt schon Volkes wille, sie ist ja demokratisch legitimiert. Du kannst ja in der nächsten Bundestagswahl eine andere Partei wählen, dann wird sich ja zeigen wie gut so die etwas "reaktionistischeren" Parteien im Alltagsgeschäft sind. Bei gewissen Tendenzen würde ich dann allerdings überlegen ob ich auswandere und du als Unternehmer solltest da auch mal schauen ob das so richtig gut für dich bzw dein Unternehmen wäre ;-). Aber ist natürlich eine problematische Situation, und irgendwie muss man schauen, dass man nicht die "Identität" des Landes riskiert, da gebe ich Dir recht. Und Grenzen schließen ist sicherlich nicht so ganz falsch (Stäntn) kann aber nur ultima ratio sein. Dubliner Verordnung umsetzen wäre ein Anfang. Das kann dann aber nur mit einem europäischem Verteilungsschlüssel (sonst sitzen in Griechenland Millionen Flüchtlinge wo es dem Land schon so nicht gut geht) und mit einer Anreizsteuerung, wie es Gerrit (?) schon einmal ein paar Seiten früher vorgeschlagen hat, funktionieren.

Im Übrigen würde eine Abstimmung "kein asyl mehr" wohl gegen das Grundgesetz verstoßen, es sei denn man behilft sich des "Kniffes" der sicheren Herkunftsstaaten. Wird aber nur schwer möglich sein. Ferner, gehört 16a GG auch zu denen der Veränderungssperre unterliegenden Grundrechten. Sprich, man kann ihn nicht einfach streichen.
1. Zur demokratischen Legitimation. Von der Idee her hast Du natürlich recht. Dazu muss man aber anmerken: die Kanzlerin hat in zentralen Fragen genau das Gegenteil von dem gemacht, was vorher versprochen wurde. Das gleiche gilt für Schröder. Daher gilt insbesondere für SPD/CDU. Es macht keinen Unterschied, wenn man wählt, die Politik die aus der Wahlentscheidung erfolgt ist ohnehin nicht vorhersagbar. Wer einigermassen klar im Kopf ist, dürfte deshalb schon SPD/CDU grundsätzlich niemals wählen. Denn wenn das Versprochene nicht eingehalten wird, dann sind Wahlen fast ohne Bedeutung, das ist eine Aushöhlung der Demokratie. Wer diese Parteien wählt ist deshalb für mich nicht reif für die Demokratie. Zumal die CDU auch noch gegen Volksabstimmungen ist, weil das Volk angeblich nicht entscheidungsfähig ist.

2. Mit der Behauptung "Asyl" führen uns die Kanzlerin und die Medien in die Enge. Fast alle Flüchtlinge sind nicht politisch verfolgt. Die meisten Flüchtlinge aus Syrien werden meines Wissens nach der Genfer Konvention für Flüchtlinge aufgenommen. Dort steht übrigens auch, dass die Flüchtinge sich an die Gepflogenheiten des Gastlandes zu halten haben. Warum dann nicht wenigstens diejenigen "Kriegsflüchtlinge" ausgewiesen werden, die andere bedrohen und Randale in den Flüchtlingslagern machen, ist mir schleierhaft.

Die Flüchtlingsdiskussion ist so von Emotionen geprägt, dass Journalisten nicht einmal in der Lage sind, die rechtlichen Rahmenbedingungen unter denen Menschen hier aufgenommen werden zu erläutern.

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Re: Flüchtlingskrise

Beitrag von Bergwanderer » 08.10.2015 - 15:38

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Re: Flüchtlingskrise

Beitrag von Martin_D » 08.10.2015 - 16:10

Stäntn hat geschrieben: Sozialsysteme? Stabil halten, indem es nur noch Leistung gibt für jemand der auch vorher einbezahlt hat. Ein illegaler Einwanderer kann somit keinerlei Leistungen beziehen bevor er nicht sozialversicherungspflichtig gearbeitet hat. Eine radikale, einfache (aber unmenschliche) Lösung. Aber eine Lösung. Für anerkannte Asylbewerber könnte man ja Transferleistungen auf Kreditbasis auszahlen, der Rest muss sich selbst versorgen bis das Verfahren abgeschlossen ist. Kann man nicht machen? Oh doch. Rückreise bleibt gratis.
Wie soll den die von dir angesprochene "Selbstversorgung" von Asylbewerbern, die keinerlei Leistungen erhalten, konkret aussehen ? Eigentlich ja nur zwei Alternativen.

(a) Der Asylbewerber wartet geduldig auf seinen Hungertot.

oder

(b) Der Asylbewerber nimmt fängt an, zu klauen, wird also kriminell.

Ich bezweifle, dass die meisten Asylbewerber dir den Gefallen tun und sich für (a) entscheiden.
2017/2018
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2018/2019
Hintertuxer Gletscher, Skicircus Saalbach, Sölden, Hochötz/Kühtai, Sölden, Hochgurgl/Obergurgl, Hochgurgl/Sölden/Vent, Nauders, Schöneben/Haideralm, Wildkogel Arena, Zillertal Arena, Speikboden, Klausberg, Kronplatz, Kronplatz/Alta Badia, Kronplatz, Speikboden, Garmisch Classic, Stubaier Gletscher, Ratschings, Schnalstaler Gletscher, Sulden, Schöneben, Ischgl/Samnaun, Nauders, Serfaus/Fiss/Ladis

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Re: Flüchtlingskrise

Beitrag von Stäntn » 10.10.2015 - 11:59

Ich sehe im Moment nur eine Lösung dem Zuzug einen Riegel vorzuschieben: Und zwar das gesamte Asylrecht innerhalb der EU für die nächsten Jahre am besten rückwirkend zum 1.1.2015 auszusetzen. Erstmal integrieren, wer da ist - und zwar bestmöglich. Menschen ordentlich helfen, Integration fördern. Denn Millionen werden wir weder integrieren können und noch viel weniger werden wir den Lebensstandard in D/AT/SUI/GB/FR etc. mit anderen teilen können. Alles andere ist blauäugig. Die Unterschicht ist jetzt schon zu groß zahlenmäßig, Deutschland verliert gerade seine bürgerliche Mitte. Das hat uns bisher ausgezeichnet. Das Volk verdummt zumehr, weil die Möglichkeiten zur Bildung nicht mehr ausreichen. Schon mal in eine Grundschulklasse geschaut mit hohem Migrationsanteil? Mein Kind würde ich da NIE hinschicken. Es war ja schon vor 2015 untragbar! Aber Differenzierung von unterschiedlich begabten Kindern ist nicht gewollt und nicht mehr zu stemmen, die oktroyierte Gleichmachung (jeder ist gleich - so ein Käse) ist eine Katastrophe.

Ich hab vor 2 Jahren schon vor Parallelgesellschaften gewarnt (die es schon gibt!), und genau diese werden weiter wachsen - bis hin zur Ghettoisierung. Kind ist bereits im Brunnen- wenn man nicht, ja wenn man nicht das Asylrecht erstmal abschafft um den Zuzug anzuhalten. Das muss zu mindest mal durchgedacht werden. Es gibt keine Denkverbote mehr!

Auch wenn ich jetzt als unbarmherziger Böser dastehe - ich versuche offen und direkt mit der Situation umzugehen.
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Re: Flüchtlingskrise

Beitrag von David93 » 10.10.2015 - 13:29

Seh ich auch so. Nur bringt das alles nichts, wenn die Politik es nicht begreifen will, bzw. diejenigen die es so sehen nicht diejenigen sind, die die Entscheidungen treffen.
Viele werden sich auch nicht trauen, sich in diese Richtung zu äußern.
Skisaison 2018/2019:
15.12.18: SFL / 27.12.18: Zillertal 3000 / 19.01.19: Skiwelt / 09.02.19: Saalbach / 24.02.19: Skiwelt / 20.03.19: Gurgl / 30.03.19: Zillertal Arena / 19.04.19: Ischgl / 02.06.19: Hintertux
Saison beendet.

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Re: Flüchtlingskrise

Beitrag von ChrisB1 » 10.10.2015 - 14:03

Stäntn hat geschrieben:Ich sehe im Moment nur eine Lösung dem Zuzug einen Riegel vorzuschieben: Und zwar das gesamte Asylrecht innerhalb der EU für die nächsten Jahre am besten rückwirkend zum 1.1.2015 auszusetzen.
Selbst wenn ich die Art und Weise wie Du Deine inhumanen Ansichten vorbringst nicht schon ganz grundsätzlich ablehnen würde, verstieße Deine Forderung aber bereits gegen Art. 89 des Grundgesetzes, die sog. Ewigkeitsklausel. Demnach dürfte Art. 16 a GG, in welchem das Asylrecht mit Grundrechtsrang geregelt ist, überhaupt nicht aufgehoben werden, was bei einer jahrelangen Aussetzung faktisch der Fall wäre. Auch aufgrund der Genfer Flüchtlingskonvention müssen im übrigen Flüchtlinge aufgenommen werden. Erspare uns deshalb bitte Deine völlig unzulässigen und daher absolut unproduktiven Vorschläge.

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Re: Flüchtlingskrise

Beitrag von Fab » 10.10.2015 - 14:57

@ChrisB1
Einerseits hast du, völkerrechtlich betrachtet, nicht unrecht - andererseits sind die Flüchtlingsparagraphen obsolet, wenn nur die 3 Länder Deutschland, Schweden u. Österreich nennenswert Flüchtlinge aufnehmen. Es kann nicht sein dass ein bayer. Landkreis mehr aufnimmt als z. B. die UN-Sicherheitsratsmitglieder Frankreich, England o. USA.

Die Tatsache, dass ein Großteil der Flüchtlinge nach D will zeigt für mich klar, dass auch bei uns was nicht stimmt (falsche Anreize)

Bei der Betrachtung der politischen Vorgänge allein in den letzten 3 Jahren muss ich feststellen, dass Gesetze u. internationale Verträge offensichtlich niemand mehr interessieren. Siehe Griechenland-Krise (no-bail-out-Klausel) o. Flüchtlingsproblem (Dublin II).

Wäre ich Bundeskanzler würde ich ausschließlich nach den Interessen meines Landes handeln. Wüsste nicht warum D als quasi letztes Land vertragsteu sein sollte.

Ich finde Merkels Aussage mit den 3000 Km Zaun inakzeptabel - als ob es nix zw. völliger Abschottung u. unkontrolliertem Zuzug gäbe.


*

Wäre ich grad Bundeskanzler, dann würde ich meinen Amtskollegen Faymann in .at anrufen und ihm mitteilen, dass in 24h, bezugnehmend auf Dublin II, Deutschland einen absoluten Aufnahmestopp verfügt. Dann schau mer mal, was passiert.
Zuletzt geändert von Fab am 10.10.2015 - 23:39, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Flüchtlingskrise

Beitrag von schimon » 10.10.2015 - 18:35


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Re: Flüchtlingskrise

Beitrag von Fab » 10.10.2015 - 23:50

@chrisB1

Ergänzend zu oben möchte ich noch anmerken - Wenn man mit der "Ewigkeitsklausel" (übrigens § 79 nicht 89) des GG glaubt gar nicht zurechtzukommen, bleibt immer noch der Weg nach §146 GG.
Ersetzen des GG durch eine vom Volk mehrheitich abgestimmte Verfassung.

*

Noch eine kleine Geschichte. Teilweise keine schöne Sprache - aber manchmal muss man schreiben was ist und Heuchelsprech vermeiden.
Evtl. hat jemand das Interview mit Innenminister de Maizière gehört (Unzufriedenheit, mangelnde Hygiene).
Dank Dr. Zufall (und nicht wg. meiner Kontakte nach Berlin) kenn ich den Hintergrund.

Ort:
eine Erstaufnahmestelle im BL Hessen. (Halle, Turnhalle, irgendsowas)

Ablauf:
In genannter EA-Stelle kommt früh morgens eine Putzkolonne. Nach 1 - 2 Tagen - Reklamation seitens der Flüchtlinge, 1 x putzen am Tag sei zu wenig. Dem wurde stattgegeben, also 2 x am Tag Putzkolonne. (*** Ich hätte denen Eimer, Schrubber, Besen etc. in die Hand gedrückt.......)

am Folgetag - Beschwerde der Flüchtlinge. Die Frauen der Putzkolonne würden noch nicht mal ein Kopftuch tragen!!
hektisches Beraten. Putzkolonne muss ja nicht zwangsläufig aus Frauen bestehen, also Männer.
Eklat :D - männliche Putzkolonne tritt an, putzt vor sich hin, dann Sanitärbereich. Empörung . Großteil der Klos zerbrochen u. zugeschissen.
Die haben sich auf die Schüssel gestellt und.........
Die männl. Putzkolonne hat das Fiasko fotografiert und weigerte sich fortzufahren, hätten auch Kündigung akzeptiert.

Daraufhin was man von Anfang an hätte machen sollen - siehe ***

Fazit: Anmaßend, unverschämt und zu blöd zum scheißen.

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Re: Flüchtlingskrise

Beitrag von Bergwanderer » 11.10.2015 - 01:01

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten ... in-berlin/
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/t ... 49917.html

Nun gut, TTIP und der beginnende Flüchtlingszustrom sind zwei unterschiedliche Themen.
Die Politik sollte aber die Befürchtungen und Ängste der Bürger ernster nehmen, sonst sind die Teilnehmerzahlen der Demonstrationen in Dresden und Erfurt bald Schnee von gestern ... und es wird nicht bei diesen beiden Städten bleiben :!:


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Re: Flüchtlingskrise

Beitrag von scratch » 11.10.2015 - 13:17

Zu der Geschichte von Fab:

In Deutschland hat man ja offensichtlich generell ein Problem, gewisse Dinge auf die "normale" Art und Weise konsequent durch zu setzen. Anscheinend hat man zu viel Angst, als Ausländerfeindlich abgestempelt zu werden.

Ich weiß nicht, inwiefern z.B. die absolute, uneingeschränkte Akzeptanz des GG beim Asylantrag verlangt wird. Ohne eine Unterschrift mit der Einverständnis dafür würde ich generell niemanden hier lassen. Ich weiß nicht, wie das offiziell läuft, aber man hat manchmal den Eindruck, als wären gewissen Leuten unser GG ziemlich egal (nicht erst jetzt seit der Flüchtlingskrise).

Bei uns ist es normal, dass Frauen kein Kopftuch tragen. Falls Putzfrauen es eben nicht tun und die Asylbewerber sind damit nicht einverstanden, dann sollte man ihnen die Möglichkeit, das Land zu verlassen deutlich mitteilen, anstatt dann Männer oder Frauen mit Kopftuch zu schicken.
Eine klare Anleitung zum "korrekten" Klobesuch in ihrer Sprache kann schnell aufgehängt werden. Wenn sie das dann nicht geregelt bekommen und das Klo zerstören, dann sollten ihnen auch stärkere Konsequenzen drohen und nicht einfach ein neues WC verlangt werden können.

Sie sind hier nicht im Urlaub und in diesem Fall ist auch nicht der Gast König...wenn es mir daheim zu dreckig ist, muss ich auch selber sauber machen und mir wischt keiner hinterher. Andererseits entstehen solche Probleme meist erst dann, wenn viel zu viele Menschen an einem Ort sind. Bei uns im Landkreis sind sie anscheinend ziemlich dezentral verteilt, da gibt es offensichtlich keine Probleme. Und bei Problemen in kleinen Gruppen kann man auch schneller und besser reagieren, da Schuldzuweisungen auf zig anderen Leuten nicht möglich ist.

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Re: Flüchtlingskrise

Beitrag von Frankenski » 11.10.2015 - 22:05

Wenn Österreich endlich mal das macht was es soll nämlich die Hunderttausende Flüchtlinge erst mal registriert und nicht einfach weiter schickt dann wäre es nicht so dramatisch und die anderen Bundesländer endlich Flüchtlinge aufnimmt - Nord-und Ostdeutschland haben noch genügend Platz aber die wollen nicht :evil: angeblich keine Plätze frei. Bayern hat auch seit Monaten nix mehr frei aber das interessiert die anderen ja nicht. Bayern soll alle neuen in Züge stecken und weiter schicken zu den anderen, damit die das auch mal mitbekommen.

Das Reichstagsgebäude in Berlin könnte man auch als Flüchtlingsunterkunft hernehmen dann wäre der Bau mal nützlich und Mutti hilft bei der Essensausgabe mit - Dauerhaft und nicht nur 1 Min für die Presse :lach:

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Re: Flüchtlingskrise

Beitrag von Petz » 11.10.2015 - 22:43

Frankenski hat geschrieben:Das Reichstagsgebäude in Berlin könnte man auch als Flüchtlingsunterkunft hernehmen dann wäre der Bau mal nützlich und Mutti hilft bei der Essensausgabe mit - Dauerhaft und nicht nur 1 Min für die Presse :lach:
Besser wär noch der neue Flughafen da größer und vor allem steht der sicher noch paar Jahre leer... :ja:
Grüße von Markus

Modelliftseite Petz: http://www.modellseilbahnen.com

Man muß im Leben für seine Erfahrungen bezahlen, wenn man Glück hat bekommt man manchmal Rabatt (Oskar Kokoschka)

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Re: Flüchtlingskrise

Beitrag von Bergwanderer » 11.10.2015 - 22:52

Flughafen :?: Berlin :!: Wenn die Heizung mal funktioniert ! 8)

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Re: Flüchtlingskrise

Beitrag von Af » 12.10.2015 - 07:08

@ Frankenski: Österreich hat gar nicht die Ressourcen diese Menge an Flüchtlingen zu registrieren... Und bis es das Land geschafft hat, die Notwendige Infrastruktur zur Registrierung aufzubauen, Wandern die Flüchtlinge schon wieder zurück... :-)
2011: HtPgWmSflSjZaSwHfAbHfHtSjKiKiKiKiHtSöSöSö
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Re: Flüchtlingskrise

Beitrag von Fdisk100 » 12.10.2015 - 19:23

BERLIN. Etwa 20 Asylbewerber haben in Berlin das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lageso) verklagt. Sie verlangten am Montag vor dem Sozialgericht per Eilanträgen die umgehende Auszahlung von Leistungen.

Die Kläger kritisierten, daß sie trotz mehrtägigen Wartens bislang nicht registriert worden seien und auch kein Geld erhalten hätten. Dieses benötigten sie aber für ihren Lebensunterhalt. Erstmals habe eine so große Gruppe von Asylbewerbern Anträge auf Erlaß einer einstweiligen Anordnung eingereicht, sagte der Sprecher des Gerichts laut rbb.

Vor dem Lageso bilden sich seit Wochen lange Schlangen von Asylsuchenden, die auf ihre Registrierung warten. Immer wieder muß die Polizei anrücken, um Situationen zu schlichten, da der Unmut unter den Asylbewerbern wächst. Einige von ihnen kampieren auch im Freien, um morgens einen guten Platz in der Warteschlange zu haben. (krk)

Das ist ein gutes Beispiel für die Lage im Land


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