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Flüchtlingskrise

... darf auch mal absolut nix mit dem Thema des Forums zu tun haben!

Moderator: maartenv84

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Re: Flüchtlingskrise

Beitrag von A330 » 19.10.2015 - 23:35

matterhorn48 hat geschrieben:Vielleicht sollte man mal die Relationen sehen:
bei der Größe des Landes ( 41285 qkm) und der Ew.-zahl ( etwas über 8 Mill.) beträgt der Anteil der Bürger mit Migrationshintergrund 2,37 Millionen Personen oder umgerechnet 35% der Schweizer Wohnbevölkerung.
In Deutschland sind es ~ 20%
Mal eine Gegenfrage (und weil ich es wirklich nicht weiß), wieviele davon sind Akademiker mit festen Einkommen. Ich habe das Gefühl (vielleicht täusche ich mich da), dass die Schweiz einen sehr hohen Anteil hochqualifizierte Arbeitskräfte anzieht die locker in anderen Ländern gute Jobs finden würden und dann diese Quote erhöhen (zB Ärzte, Banker etc.). Deutschland nach meinem Empfinden (ohne dass ich da Zahlen kenne) hatte eine sehr hohe Armutsquote unter den Leuten mit Migrationshintergrund.


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Re: Flüchtlingskrise

Beitrag von Bergwanderer » 19.10.2015 - 23:38

@noisi

Ein Zaun bis Basel ist nicht notwendig! Sogar von beiden Seiten nicht gewünscht! 8)
http://www.welt.de/politik/deutschland/ ... waere.html

Und: die meisten Araber kommen nicht per Flieger in die Schweiz. Zumindest die, welche länger bleiben möchten 8)
http://www.sueddeutsche.de/politik/fakt ... -1.2240831

Und noch was zum aktuellen Zustand der deutschen Polizei: http://www.gdp.de/gdp/gdpbra.nsf/id/pe_kollaps

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Re: Flüchtlingskrise

Beitrag von Stäntn » 20.10.2015 - 09:14

So ich habe mir selbst auferlegt mich nicht ständig aufzuregen, aber man kommt dem Thema ja nicht aus im Alltag. Ich bin immer noch entsetzt wie wir sehenden Auges in die Katastrophe rennen ohne einen Stopp oder gar einen 180 Grad Drehung machen.
Ich bin täglich entsetzt wie Medien und Politik immer noch nicht aussprechen was da passiert und was das für Folgen hat. Man muss gut suchen um auf Quellen zu stoßen, die nicht rechtsradikal sind. Eine Begrenzung der illegalen Einwanderung (das sind keine Flüchtlinge mehr seit Betreten der EU!) ist das Mindeste, es muss viel weiter gehen.

Ich warte auf den Knall (heute zu lesen: "wenn das erste Kind erfriert, ..."). Es muss wohl so kommen.
Noch haben wir die Chance uns abzuschotten, Transferleistungen zu streichen, illegale Einwanderung unattraktiv zu machen...

Das hier ist sehr lesenswert: http://nicolaus-fest.de/ (freier Journalist, ehemals stv. Redakteur der BamS).
Aller Voraussicht nach wird die Regierung der illegalen Invasion noch eine Weile zuschauen. Wegen der Winterstürme auf dem Mittelmeer und auf den Hochlanden in Afghanistan, Irak und Syrien wird der Zustrom ohnehin geringer, ab März wieder zunehmen. Mitte oder Ende 2016 wird auch die SPD einsehen, dass es so nicht weitergeht, und der Grenzschließung zustimmen, EU hin oder her. Bis die Grenzzäune stehen, werden rund 2-3 Millionen ‚Flüchtlinge’ eingewandert sein.
Schon jetzt berichten Sozialarbeiter, viele jugendliche Migranten – also die Mehrheit – würde allein nach dem Recht des Stärkeren leben; jeder Respekt vor dem Eigentum oder sonstigen Grenzen fehle.
Auch der Begriff ‚Parallelgesellschaft’ ist ein Euphemismus. Darauf weist der ehemalige Verteidigungsminister und Verfassungsrechtler Rupert Scholz hin. Richtigerweise müsse man von Contra-Gesellschaft sprechen, also von einer, die der anderen, westlichen Gesellschaft feindlich gegenübersteht.
Und es gibt doch tatsächlich immer noch Menschen, die ein Haar gutes an dieser Einwanderungswelle finden. Dennoch möchte ich mich und die Diskussion klar von rechten Gesinnungen abgrenzen, es geht einzig um eine Kontrolle der Migration im Rahmen unserer Systeme. Und die ist längst überschritten...
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Re: Flüchtlingskrise

Beitrag von Fab » 20.10.2015 - 15:16

Ein bisschen weniger apokalyptisch wär nicht verkehrt.
Ein Großteil der Flüchtlinge hat einen Status nach UN-Flüchtlingskonvention. Wenn D wirklich will, kann man einen wesentlichen Teil nach Ende des Bürgerkrieges zurückschicken.

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Re: Flüchtlingskrise

Beitrag von Sauerland_6_CLD » 20.10.2015 - 15:51

Wer anderen Nazivokabular vorwirft, der möge den Begriff Autobahn bitte auch aus seinem Wortschatz streichen.
Überhaupt haben die Nazis Deutsch gesprochen- ich kann also meine meine Standpunkte auch gerne in Englisch postulieren, eine andere Meinung habe ich deswegen aber nicht.
Es ist ja vollkommen unmöglich sein Missfallen über die aktuell von unserer Kanzlerin durchgedrückten Flüchtlingspolitik zu äußern ohne irgendwie gebrandmarkt zu werden.
Eher das ich mich einer Mainstream Meinung beuge lebe ich lieber mit den Vorurteilen anderer deren Horizont zumeist eh nicht viel weiter reicht als es die zeitgenössische Gesamtschulbildung zulässt.

Update:
Offensichtlich brennen auch den CDU'lern inzwischen die Sohlen und man sucht hektisch nach Möglichkeiten Mutti und deren "wir schaffen das Gesang" los zu werden.

http://www.n-tv.de/politik/politik_pers ... 73416.html
Zuletzt geändert von Sauerland_6_CLD am 20.10.2015 - 16:51, insgesamt 1-mal geändert.
Die Zeit als Autos und Computer noch Commodore hießen war klar besser

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Re: Flüchtlingskrise

Beitrag von Schusseligkite » 20.10.2015 - 16:50

Sauerland_6_CLD hat geschrieben:Wer anderen Nazivokabular vorwirft, der möge den Begriff Autobahn bitte auch aus seinem Wortschatz streichen.
...
Das gehört zu den dümmsten Dingen, die ich bisher lesen durfte.

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Re: Flüchtlingskrise

Beitrag von Sauerland_6_CLD » 20.10.2015 - 16:53

Schusseligkite hat geschrieben: Das gehört zu den dümmsten Dingen, die ich bisher lesen durfte.
Dat oder dem Dingen :mrgreen:
Die Zeit als Autos und Computer noch Commodore hießen war klar besser


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Re: Flüchtlingskrise

Beitrag von powder-fan » 20.10.2015 - 16:55

Es ist keine Angst!
Es ist der Unwille und die Erfahrung Menschen aufzunehmen die nicht integrierbar sind und in Mehrzahl dem westlichen Wertesystem gegenüber ablehnend eingestellt sind.
Nach der Wiedervereinigung durften die Deutschen zumindest mal einen neunen Bundestag wählen da Kohl die Wahl deutlich vorgezogen hatte.
Zu der großen Flüchtlingsbewegung ist keinerlei Abstimmung vorgesehen.
Das wird auch bald nicht mehr nötig sein, da sich Ereignisse wie die am Wochenende in Köln künftig häufen werden.
Der erste Satz ist mir jetzt etwas zu pauschal. Es sind da sicher Leute dabei die man nicht hier haben will, das will keiner bestreiten. Kriminelle, Idioten,... gibt es überall. Das die Quote bei Asylbewerbern nun signifikant höher ist, glaube ich nicht, siehe z.B. hier http://www.spiegel.de/schulspiegel/wiss ... 83536.html
Das es keine Volksabstimmungen gibt liegt daran dass in usnerer Verfassung nunmal keine Volksentscheide vorgesehen sind (von wenigen Ausnahmen abgesehen). Ich bin da auch kein Fan von, hat aber mit der Asyldebatte nur am Rande zu tun.

Worauf bezieht sich das mit Köln? Ich kann mich nicht dran erinnern das Frau Reker von Asylbewerben abgestochen wurde...

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Re: Flüchtlingskrise

Beitrag von ChrisB1 » 20.10.2015 - 18:14

Sauerland_6_CLD hat geschrieben:Wer anderen Nazivokabular vorwirft, der möge den Begriff Autobahn bitte auch aus seinem Wortschatz streichen.
Überhaupt haben die Nazis Deutsch gesprochen- ich kann also meine meine Standpunkte auch gerne in Englisch postulieren, eine andere Meinung habe ich deswegen aber nicht.
Es ist ja vollkommen unmöglich sein Missfallen über die aktuell von unserer Kanzlerin durchgedrückten Flüchtlingspolitik zu äußern ohne irgendwie gebrandmarkt zu werden.
Eher das ich mich einer Mainstream Meinung beuge lebe ich lieber mit den Vorurteilen anderer deren Horizont zumeist eh nicht viel weiter reicht als es die zeitgenössische Gesamtschulbildung zulässt.
Woher kommt es wohl, dass immer nur dir Nazivokabular vorgeworfen wird, nie aber anderen Usern hier, welche die Flüchtlingsproblematik durchaus auch kritisch sehen?

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Re: Flüchtlingskrise

Beitrag von Fab » 20.10.2015 - 19:28

Ergänzend darf ich meiner Verwunderung über die "Verbesserung" von Sauerlands post ausdrücken.
Wenn man als Moderator den Nazi-Hetzbegriff "Umvolkung" durch "Flüchtlingsbewegung" ersetzt, dann frag ich mich ob der Mod weiß was er tut.
Die Forumsbetreiber können für Hetze juristisch belangt werden. - und nach dem gestrigen Pegida-Exzess mit dem Bedauern dass die KZs grad nicht mehr in Betrieb sind, wird der Verfassungsschutz hinschauen.

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Re: Flüchtlingskrise

Beitrag von Petz » 20.10.2015 - 20:15

Fab hat geschrieben:dem Bedauern dass die KZs grad nicht mehr in Betrieb sind
Zumindest eines der ehemaligen Arbeitslager hätte man aber unbedingt in betriebsfähigem Zustand erhalten sollen denn für unbelehrbare, wiederholt straffällig gewordene Rechtsradikale sowie Neonazis die die Existenz der KZ´s bestreiten und Manager die sich auf Kosten anderer in großem Umfang widerrechtlich bereicherten hielte ich die nämlich für ne nach wie vor absolut nützliche Einrichtung... :ja:
Grüße von Markus

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Re: Flüchtlingskrise

Beitrag von Fdisk100 » 20.10.2015 - 20:43

Ich wollte eigentlich nichts mehr sagen , nachdem ich anscheinend nach ganz Rechts gestellt worden bin.
Wenn ich Lese was momentan bei uns ab geht , wie unsere Medien die Menschen versuchen sie auf ihre Seite zu ziehen , ist das mehr als komisch.
Der Leitspruch ;Wir Schaffen das ; glaub ich nicht.
Wo wollen wir alle in den Arbeitsmarkt unterbringen, auf alle fälle nicht im denn Bereich wo wir jemanden brauchen.
Dann im der Dienstleistung , wo sowieso alles unterbezahlt ist
Unter 12 Euro die Stunde kannst du bei uns nicht Überleben , ohne das man einen Nebenjob hat

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Re: Flüchtlingskrise

Beitrag von A330 » 20.10.2015 - 21:02

Sauerland_6_CLD hat geschrieben:Wer anderen Nazivokabular vorwirft, der möge den Begriff Autobahn bitte auch aus seinem Wortschatz streichen.
Es ist ja vollkommen unmöglich sein Missfallen über die aktuell von unserer Kanzlerin durchgedrückten Flüchtlingspolitik zu äußern ohne irgendwie gebrandmarkt zu werden.
Eher das ich mich einer Mainstream Meinung beuge lebe ich lieber mit den Vorurteilen anderer deren Horizont zumeist eh nicht viel weiter reicht als es die zeitgenössische Gesamtschulbildung zulässt.
Naja, du hast deinen Anteil daran. Dein Horizont scheint im Übrigen auch nicht allzu weit zu sein. Ich lese hier nur irgendwelche Verallgemeinerungen und wenig substanzielles von deiner Seite. Dass von den hier postenden Leuten (mich eingeschlossen), 95% ein Problem mit der Masse an Einwanderung haben, scheint Dir entgangen zu sein. Trotzdem wird Dir vorgeworfen, dass Du ein sehr bedenkliches Vokabular verwendest. Wenn das nicht zum Nachdenken anregt, was dann?
Fdisk100 hat geschrieben:Ich wollte eigentlich nichts mehr sagen , nachdem ich anscheinend nach ganz Rechts gestellt worden bin.
Wenn ich Lese was momentan bei uns ab geht , wie unsere Medien die Menschen versuchen sie auf ihre Seite zu ziehen , ist das mehr als komisch.
Der Leitspruch ;Wir Schaffen das ; glaub ich nicht.
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Dann im der Dienstleistung , wo sowieso alles unterbezahlt ist
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Selbstmitleid scheint zumindest vorhanden zu sein. "Keine Meinungsfreiheit, alle halten mich für Rechts." Wo wir die unterbringen wollen...who knows...das wird ein riesen Problem geben. Aber das schreiben hier 95% der Leute ja auch.


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Re: Flüchtlingskrise

Beitrag von miki » 20.10.2015 - 21:51

Stäntn hat geschrieben:So ich habe mir selbst auferlegt mich nicht ständig aufzuregen, aber man kommt dem Thema ja nicht aus im Alltag. Ich bin immer noch entsetzt wie wir sehenden Auges in die Katastrophe rennen ohne einen Stopp oder gar einen 180 Grad Drehung machen.
Ich bin täglich entsetzt wie Medien und Politik immer noch nicht aussprechen was da passiert und was das für Folgen hat. Man muss gut suchen um auf Quellen zu stoßen, die nicht rechtsradikal sind. Eine Begrenzung der illegalen Einwanderung (das sind keine Flüchtlinge mehr seit Betreten der EU!) ist das Mindeste, es muss viel weiter gehen. (...)
Dass wir beim Thema Migration / illegale Einwanderung meistens der selben Meinung sind, ist mir schon mehrmals aufgefallen. Aber so aus der Seele hat mir schon lange keiner gesprochen. Auch ich habe mir in den vergangenen Wochen schon mindestens 100 mal vorgenommen, das ganze zu ignorieren. Keine Nachrichten im TV, Zeitung erst auf Seite 5 aufschlagen, Radio zur vollen Stunde ausschalten, off-topic im Forum nicht lesen. Montag bis Freitag seinen Job machen, am WE auf den Mölltaler fahren und hoffen dass diese Völkerwanderung (falls dieser Ausdruck nun wieder mal nicht politisch korrekt sein sollte, bitte ich um Nachhilfe was man denn in deutscher Sprache heutzutage noch schreiben kann ohne dass einem jemand gleich mit Verfassungsschutz droht :nein: ) wie ein Naturphänomen von selbst endet. Aber mann kann sich vor dem Thema nicht verstecken, immer wenn man mit irgendjemandem (Freunde, Kollegen, Studenten, (Schwieger)Eltern redet, nach maximal 60 Sekunden ist man beim gleichen Thema angelangt.
Und es gibt doch tatsächlich immer noch Menschen, die ein Haar gutes an dieser Einwanderungswelle finden.
Nun, ich habe in meinem Bekanntenkreis in den letzten 14 Tagen keinen einzigen davon angetroffen. Und ich habe im Bekanntenkreis durchaus auch Leute mit Migrationshintergrund (das ist doch der politisch korrekte Ausdruck, oder ?), die vor gut 20 Jahren selbst als Flüchtlinge aus Bosnien nach Slowenien gekommen sind. Am Höhepunkt des bosnischen Bürgerkrieges hat das kleine Slowenien 70000 bosnische Flüchtlinge beherbergt. Und ich benutze hier das Wort Flüchtlinge, weil damals war Slowenien vor allem für bosnische Moslems wirklich das erste sichere Land, weil Kroatien und Serbien waren ja 'Feidlich'. Aber bosnische Flüchtlinge von 1995 mit den Horden die momentan quer durch unser Land laufen zu Vergleichen, wäre wie die berühmten Äpfel und Birnen zu vergleichen. Was man aber in den vergangenen Tagen, seit unser Land zur Reiseroute der illegalen Migranten wurde, in unseren Medien sehen kann, ist kaum noch zu fassen. Heute hat z. B. eine Gruppe Migranten im Erstaufnahmelager nahe der slowenisch - kroatischen Grenze Betten und Kleider (die sie auf der anderen Seite der Grenze von der kroatischen Karitas geschenkt bekommen haben) verbrannt, weil sie nach ihrer Meinung nicht schnell genug nach Spielfeld gebracht wurden :evil: . Dass sie Decken aus den Zelten, wo sie eine Nacht lang geschlafen haben, mitnehmen, ist ja selbstverständlich (dass deswegen evtl. der nachkommende Migrant keine Decke hat, interessiert sie nicht). Und wenn ihnen die Österreicher eine schönere und dickere Decke geben, landet die in Slowenien gestohlene eben in Spielfeld im Strassengraben. Von Müllbergen die z. T. einen Meter vom leeren Müllsack landen, ganz zu schwiegen. Und wenn sie eine Kamera sehen wird nur geschimpft: wir warten hier schon seit einem Tag! Warum dauert der Transport nach Österreich so lange? Croatia no good. Serbia no good. Hungary very bad. Gestern hat sich so ein bärtiger 30 - jähriger beim Journalisten beschwert, dass es im Regen nass geworden ist :licht:. Wie war das schon mit der gebildeten syrischen Mittelschicht??

Wie angesichts der aktuell stattfindenden Invasion die öffentliche Meinung in unserem Land ist, könnt ihr euch vorstellen. Obwohl in den beiden grössten Online - Newsportalen migrantenkritische Beiträge regelmässig entfernt werden (China und Iran wären stolz!), wobei der staatliche linksgerichtete rtv.slo bei der Zensur etwas fleissiger ist als der mitte-rechts orientierte siol.net, lassen sich die Leute keinen Maulkorb mehr anlegen. Unmut über die Politik der USA (Kriege entfachen und sich dann zurückziehen), Unmut über Griechenland (trotz überzüchteter Armee nicht im Stande die Grenze auch nur annähernd zu sichern), Unmut über die Politik Kroatiens (das einzige was sie machen ist Migranten auf schnellstem Weg bis knapp vor die slowenische Grenze zu fahren), Unmut über die Politik Merkls (dies ist IMO selbsterklärend :evil: ). Und extrem viel Kritik an unserer Regierung, obwohl die Invasion absehbar war, hat man bis zuletzt gewartet und gehofft dass der Sturm irgendwie an uns vorbeigeht, und nun wo auf allen Ecken und Enden illegale unregistriert durchs Land laufen, verabscheiden sie in Nachtsitzungen und viel zu spät ein paar halbherzige Massnahmen :wall: . Lob gibt es hingegen für Orban, ein paar gute Worte auch für Österreich das uns wenigstens ein wenig hilft. Die Lösungsvorschläge wollt ihr wahrscheinlich nicht hören, Grenzzaun ist da noch die sanfte Variante. Ich sag mal vorsichtig, zum Glück sind hierzulande die Waffengesetze sehr restriktiv ...

Links zum aktuellen Zustand: http://orf.at/stories/2305052/2305053/
http://steiermark.orf.at/news/stories/2737792/
Zuletzt geändert von miki am 20.10.2015 - 22:14, insgesamt 1-mal geändert.
Saison 2018/19 beendet: 53 Skitage = 14x Petzen, 5x Pohorje, 4x Mölltaler Gletscher, 3x Gerlitzen, 2x Sillian, BKK, Hochkönig, Ankogel, Nassfeld, La Thuile, Moterosa Ski, Turrach, 1.5 x Hochstein, 1x Katschberg, Klippitz, Heiligenblut, Obertilliach, Kals/Matrei, Simonhöhe, Courmayeur, Pila, Kanin, 0.5x Zettersfeld.

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Re: Flüchtlingskrise

Beitrag von Schusseligkite » 20.10.2015 - 22:02

Fdisk100 hat geschrieben:Ich wollte eigentlich nichts mehr sagen , nachdem ich anscheinend nach ganz Rechts gestellt worden bin.
Wenn ich Lese was momentan bei uns ab geht , wie unsere Medien die Menschen versuchen sie auf ihre Seite zu ziehen , ist das mehr als komisch.
Der Leitspruch ;Wir Schaffen das ; glaub ich nicht.
Wo wollen wir alle in den Arbeitsmarkt unterbringen, auf alle fälle nicht im denn Bereich wo wir jemanden brauchen.
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Unter 12 Euro die Stunde kannst du bei uns nicht Überleben , ohne das man einen Nebenjob hat
Offensichtlich lassen sich doch sogar Menschen in gut bezahlten Jobs unterbringen, die nicht in ihrer Muttersprache schreiben können.

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Re: Flüchtlingskrise

Beitrag von Rüganer » 20.10.2015 - 23:16

Fab hat geschrieben: Die Forumsbetreiber können für Hetze juristisch belangt werden. - und nach dem gestrigen Pegida-Exzess mit dem Bedauern dass die KZs grad nicht mehr in Betrieb sind, wird der Verfassungsschutz hinschauen.
Bitte nochmal nachlesen, wie der Akif das mit den Konzentrationslagern gemeint hat.
Das war NICHT auf die Flüchtlinge gemünzt, sondern auf die Demonstranten.
Er ist eben doch sehr drastisch in seiner Ausdrucksweise, muss man mögen.

Und hier gesteht mal einer der "Lügenpresse " ein, dass auf der ARD gelogen wird :


http://www.focus.de/kultur/medien/tages ... 01222.html

Da gibt es noch mehr Beispiele, wie von der Lichterkett für Flüchtlinge in Berlin am Sonnabend, wo alte Bilder gezeigt wurden, Muslimdemo nach den Anschlägen von Paris, usw. usf.

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Re: Flüchtlingskrise

Beitrag von Fab » 20.10.2015 - 23:32

@Miki
wg. Verfassungsschutz: Habe lediglich auf das Wort "Umvolkung", ein eindeutiger Nazi-Kampfbegriff in der dt. Sprache, hingewiesen, samt möglicher Folgen für die Forumsbetreiber.

Auch ich bin besorgt über den Kontrollverlust des Staates und mache mir Sorgen um die Folgen in vielerlei Hinsicht.
Andererseits hab ich Verständnis für die Regierung Merkel. Es waren schon Hunderttausende unterwegs als Merkel, unter Ignorierung der internationalen Verträge, die Leute vom Budapester Bahnhof hat einreisen zu lassen.

Man stelle sich vor, man hätte versucht die Einreise zu verhindern. Hätte man auf die Flüchtlinge schiessen sollen? Was wäre an den Grenzen der Staaten zw. Griechenland u. D geschehen? Merkel hatte auch die Lage der kleinen Staaten auf der "Balkanroute" im Blick.

Dazu kommt dass D eine gewisse Erfahrung mit Massenanstürmen hat. nach dem Mauerfall sind ein paar Millionen aus Ostdeutschland in den westen geströmt. Bevor ein Aufschrei kommt von wg. Deutsche/Muslime - organisatorisch u. versorgungstechnisch sind die Probleme nahezu identisch.

Was ich heftig kritisiere - und da bin ich Seehofers Meinung - ist dass keinerlei Signale u. Aktionen gibt den Flüchtlingszustrom abzubremsen u. zum Stillstand zu bringen.

Konkret würde ich, wäre ich verantwortlich, den täglichen Zuzug Stück für Stück abbauen. Dann würden die anderen Länder nachziehen und der Flüchtlingszustrom käme zum Stehen. Den Letzten (Griechenland) beissen die Hunde. Aber dort ist nun mal die EU-Aussengrenze.
Dann gäbe es hässliche Bilder - aber vielleicht würde dann mal die internationale Politik u. Hilfe einsetzen.
Zuletzt geändert von Fab am 20.10.2015 - 23:33, insgesamt 1-mal geändert.

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Flüchtlingskrise

Beitrag von A330 » 20.10.2015 - 23:33

Rüganer hat geschrieben:
Fab hat geschrieben: Die Forumsbetreiber können für Hetze juristisch belangt werden. - und nach dem gestrigen Pegida-Exzess mit dem Bedauern dass die KZs grad nicht mehr in Betrieb sind, wird der Verfassungsschutz hinschauen.
Bitte nochmal nachlesen, wie der Akif das mit den Konzentrationslagern gemeint hat.
Das war NICHT auf die Flüchtlinge gemünzt, sondern auf die Demonstranten.
Er ist eben doch sehr drastisch in seiner Ausdrucksweise, muss man mögen.

Und hier gesteht mal einer der "Lügenpresse " ein, dass auf der ARD gelogen wird :


http://www.focus.de/kultur/medien/tages ... 01222.html

Da gibt es noch mehr Beispiele, wie von der Lichterkett für Flüchtlinge in Berlin am Sonnabend, wo alte Bilder gezeigt wurden, Muslimdemo nach den Anschlägen von Paris, usw. usf.
Und Du hast Dir anscheinend nicht angehört was er gesagt hat. Der ist nicht drastisch in seiner Ausdrucksweise, sondern schlichtweg nicht tragbar. Ist aber schon lustig, wenn die, die extrem gegen Flüchtlinge sind, einem Eingewandertem zugröllen der Äußerungen an der Grenze zum Rechtspopulismus tätigt. Ist wie die Karikatur, erst gegen alles fremdländische demonstrieren und dann Döner essen gehen.
Zuletzt geändert von A330 am 21.10.2015 - 08:50, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Flüchtlingskrise

Beitrag von Bergwanderer » 21.10.2015 - 00:24

"Die Anstalt", ZDF, 20.10.2015 ...
http://www.zdf.de/ZDFmediathek/hauptnav ... tober-2015
Ab Minute 29.30 wird's dann wirklich interessant ! Ihr wisst schon, unsere transatlantischen Freunde ... 8)


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Pilatus
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Re: Flüchtlingskrise

Beitrag von Pilatus » 21.10.2015 - 15:14

Vielleicht sollten wir einen möglichen Grenzzaun gleich mal bis Basel verlängern.
Mal nicht übertreiben. Man hat es der SVP auch einfach gemacht. Die EU schlittert von Krise zu Krise, und dankt dem Isolationismus der anderen Parteien kann die SVP ihren Mythos der Unbestechlichkeit auch weiterhin bestens kultivieren. Ich glaub wenn man die SVP Schwächen möchte, muss man sie mitregieren lassen...

Für mich hätte die FDP noch etwas besser abschneiden dürfen. Die Sozialdemokraten können mir auch gestohlen bleiben, diese Partei der vereinigten Enteigner wird eh nur von Profiteuren und Betroffenen gewählt. :wink:

Und: Ein paar der hässlichsten SVPler (Niveau Pegida, ein bisschen weniger laut) wurden trotz Wahlerfolg abgewählt (Christoph Mörgeli, Hans Fehr).o
Mal eine Gegenfrage (und weil ich es wirklich nicht weiß), wieviele davon sind Akademiker mit festen Einkommen. Ich habe das Gefühl (vielleicht täusche ich mich da), dass die Schweiz einen sehr hohen Anteil hochqualifizierte Arbeitskräfte anzieht die locker in anderen Ländern gute Jobs finden würden und dann diese Quote erhöhen (zB Ärzte, Banker etc.). Deutschland nach meinem Empfinden (ohne dass ich da Zahlen kenne) hatte eine sehr hohe Armutsquote unter den Leuten mit Migrationshintergrund.
Ich denke die Migranten in der Schweiz sind im Schnitt schon besser qualifiziert als in Deutschland. Meinte sogar vor kurzem einen Zeitungsartikel über eine Studie gelesen zu haben, die diese Aussage gemacht hat. Das hat m.E. rein materielle Gründe. Dank den sehr hohen Löhnen ist die Schweiz auch attraktiv für Menschen aus vergleichbar entwickelten Ländern. Aber die Einkommensunterschiede sind insbesondere im Niedriglohnsektor gross. Aber selbst aus Deutschland kommen nicht nur Ärzte und Ingenieure, sondern auch viele Bauarbeiter, Kellner oder Handwerker. Im Gegensatz zu Migranten aus anderen Kulturkreisen sind diese aber meistens Erwerbstätig, das muss man fairerweise sagen.
Bilder von Seilbahnen und Skiliften: http://www.seilbahnbilder.ch - neuste Uploads hier! (Letztes Update: 28. Juli 2010)

Auch immer ein Besuch wert: http://www.bergbahnen.org - Forum & Anlagendatenbank mit Schwerpunkt Schweiz.

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Re: Flüchtlingskrise

Beitrag von gerrit » 21.10.2015 - 16:15

Was ich ja eigentlich wirklich nicht verstehe, dass diejenigen in Europa, die wir dafür bezahlen, solche Dinge zu lösen, (nationale und EU-Politiker) sich offenbar lieber mit Problemen wie dem der Olivenölkännchen oder der Glühbirnen (entschuldigt die Polemik) befassen, als in der ersten möglicherweise substanziellen Krise schnell und konzertiert Maßnahmen ergreifen. Was mir z.B. als rasche Möglichkeit einfallen würde: Mit Hochdruck die "Hotspots" in Griechenland, Italien und Spanien oder meinethalben nach Einigung mit der Türkei auch ebendort aufbauen und wirklich massiv Ressourcen (menschliche und technische) zur Verfügung stellen. Alle Flüchtlinge müssen dort einen EU-Asylantrag stellen und werden nach positivem Schnellverfahren von dort aus verteilt oder zurückgeschickt. Asylanträge in einzelnen Ländern wären ab dann obsolet. Natürlich müsste man diese Information aus mit Nachdruck an alle potentiellen Asylwerber weiterleiten, also im Internet und lokal in den Lagern in der Türkei oder in Jordanien oder sonstwo eine massive Informationskampagne starten. Somit würde der Anreiz für eine illegale Migration quer durch Europa wegfallen, da es dann überhaupt keine Möglichkeit mehr für einen Asylantrag gäbe. Und wenn jemand das Land, dem er zugeteilt wird, nicht aufsuchen möchte, dann gibt es eben auch keine Möglichkeit für Asyl innerhalb der EU.

Und noch eine angesichts der dramatischen Situation vielleicht nicht ganz passende Nebenbemerkung, die ich aber trotzdem anbringe: irgendwie ist es interessant, dass eigentlich noch niemand die Idee aufgebracht hat, dass man ja eigentlich auch das Wort "der Flüchtling" gendern müsste...... :wink:
Daß wir echt waren, werde ich auch noch erfinden! (Josef Zoderer)

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Re: Flüchtlingskrise

Beitrag von Sauerland_6_CLD » 21.10.2015 - 16:47

In der Tat, wir haben ein außerordentlich restriktives WaffG.
Das führen einer Waffe im öffentlichen Raum ist nur einem sehr selektiertem Kreis zugänglich und das ist gut so!
Anderseits darf ich, auf meinem eigenen eingefriedeten Grundstück meine Waffe(n) solange führen wie ich möchte und auch das ist gut so! So mag der nächste Polizeiposten sehr viel weiter entfernt sein als in einer Großstadt, wehrlos sind bei uns jedoch die wenigsten.

Das die Flüchtlingsstrom Kritiker schwache Argumente haben kommt sicher auf die Perspektive an.
Ein "Wir schaffen das" Gesäusel der Kanzlerin überzeugt mich ehrlich gesagt aber auch nicht wirklich.
Weiter sagt "Mutti" man könne die Grenzen im Zeitalter des Internets nicht mehr schließen (wobei sie genau das gerade von der Türkei fordert)
Kann man nicht? Kommen die Wirtschaftsflüchtlinge dann durch das Glasfaserkabel oder was?
Ein Staat der keine Grenzen hat und diese nicht zuverlässig sichern kann, ist keiner!

Ich bin schon nach dem zweiten Rettungspaket aus der CDU ausgetreten, und bevor die Frage kommt, ich trete auch nie wieder einer Partei bei!
Die CDU muß sich nicht nur von Merkel sondern auch von deren Speichelleckern Tauber, Laschet etc trennen.
Auch die CSU mit diesem Fähnchen im Wind namens Seehofer ist inzwischen untragbar geworden.
Wer politisch links steht, der hat bei den im Bundestag vertretenen Parteien reichlich Auswahl.
Rechts- konservativ findet schon seit Jahren nicht mehr statt, dabei hätte eine solche Partei sicher Potential für 20 Prozent und mehr.
Wenn ich mir überlege wie die Grünen und deren Wackersdorfer Maschierer (O- Ton FJS, nicht das sowas heute schon nicht mehr tragbar ist) angefangen haben, dann ist die Pegida Bewegung sicher ein gutes Zeichen.
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Re: Flüchtlingskrise

Beitrag von Stäntn » 21.10.2015 - 16:55

Ich fände es mal eichtig wie wir das überhaupt definieren. Es sind keine Flüchtlinge, es ist illegale Einwanderung. Nicht mehr, nicht weniger. Die meisten waren längst vor Krieg in Sicherheit. Aber halt nicht zufrieden damit. Uruguay? Solche Länder sind zu schäbig (http://www.welt.de/politik/ausland/arti ... Syrer.html).

So traurig die Schicksale sind - aktuelles Beispiel:
http://www.t-online.de/nachrichten/deut ... reise.html
In der Türkei hatte Mohammed einen Job bei einer britischen Hilfsorganisation. Er wird nicht einmal schlecht bezahlt, aber für ihn, der an der Uni Literatur studieren will, gibt es in der kleinen Grenzstadt Kilis keine Zukunft. Und an eine Rückkehr nach Syrien glaubt er längst nicht mehr. Als sein Antrag auf ein Studentenvisum in Deutschland Ende August abgelehnt wird, ist die Entscheidung gefallen. Er wird es auf eigene Faust versuchen.
Jetzt kommts: Hier beginnt quasi die Metamorphose vom Kriegs- zum Wirtschafts"flüchtling". Mit dieser Entscheidung darf er in der EU kein Asyl bekommen, weil er ist jetzt aus wirtschaftlichen Gründen unterwegs. So knallhart das ist, so müssen diese Fälle jetzt bearbeitet werden. Sonst kann die EU in den kommenden Jahren alle Länder mit Bürgerkrieg beheimaten, was nicht gehen wird. Sorry!

Das würde ich gerne mal von meiner Kanzlerin hören, dann wäre ich erleichtert. Dann würde die Zahl derer, die bleiben dürfen, nämlich ziemlich klein werden.
Aktuell: S-SSSC Tour 15/16 - ein Tourbericht bisher 49 Skitage

Winter 2012/13: 64 Skitage Sammelbericht: ***Stäntn Wintertour 2012/2013***

Winter 2011/12: 66 Skitage
Highlight: Die Mega TIROL Tour 2011/2012: 25 Skigebiete in 17 Tagen

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Re: Flüchtlingskrise

Beitrag von Bergwanderer » 21.10.2015 - 16:56

Neues aus der Realität ... oder neben der Polizei sollten es die Bürgermeister wissen, was vor Ort wirklich abgeht !
http://www.focus.de/politik/deutschland ... 28392.html

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Re: Flüchtlingskrise

Beitrag von Sauerland_6_CLD » 21.10.2015 - 17:06

Fab hat geschrieben:Ergänzend darf ich meiner Verwunderung über die "Verbesserung" von Sauerlands post ausdrücken.
Wenn man als Moderator den Nazi-Hetzbegriff "Umvolkung" durch "Flüchtlingsbewegung" ersetzt, dann frag ich mich ob der Mod weiß was er tut.
Die Forumsbetreiber können für Hetze juristisch belangt werden. - und nach dem gestrigen Pegida-Exzess mit dem Bedauern dass die KZs grad nicht mehr in Betrieb sind, wird der Verfassungsschutz hinschauen.
Genau, jeder der einen "Nazi" zu Wort kommen lässt macht sich mitschuldig.
Und wer Nazi ist bestimmen die selbsternannten Tugendwächter auch gleich.
Pirinçcis Rede mag man in der Wortwahl kritisieren können, inhaltlich hatte er wohl leider Recht.
Die Zeit als Autos und Computer noch Commodore hießen war klar besser


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