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Flüchtlingskrise

... darf auch mal absolut nix mit dem Thema des Forums zu tun haben!

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Skitobi
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Re: Flüchtlingskrise

Beitrag von Skitobi » 22.09.2017 - 12:45

Bergwanderer hat geschrieben:Einwanderung und Integration ... ein kurzes Update aus der FAZ !

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/k ... 09890.html
Mehr Ärzte würde man leicht bekommen, wenn man die Anzahl der Studienplätze erhöhen würde. Es gibt ja kaum einen Beruf, wo so sehr um die Studienplätze gerungen wird... Da hatte wohl jemand die Hoffnung, das Problem auf ganz einfache und billige Weise zu lösen?

Realistisch sind Flüchtlinge wohl eher in klassischen Ausbildungsberufen unterzubringen. Und genau da fehlen derzeit massiv die Bewerber. Teilweise liegt das daran, dass "jeder heutzutage studieren will", teilweise an einfach miserablen Arbeitsbedingungen. Da kann man entweder die Arbeitsbedingungen verbessern (ich weiß, so einfach ist das auch nicht, weil alles so wahnsinnig wirtschaftlich sein muss) oder Flüchtlinge als billige Arbeitskräfte einstellen... Im Endeffekt fast schon eine Win-win-Situation. Auch wenn das die Arbeitsbedingungen eher nicht verbessern wird.

Und den Sinn der Grenzkontrollen an genau 2 Übergangsstellen (sinnigerweise an Hauptreisetagen auch mal zusätzlich an der Bundesstraße!) zwischen A und D verstehe ich auch bis heute nicht. Das kann ja nur rein symbolisch sein. Da ist ja die Schleierfahndung wohl noch effektiver, aber dafür fehlt jetzt natürlich das Personal. Ich hatte die Hoffnung dass das ganze mal nach der Wahl aufhört... mal sehen, irgendwie glaube ich da nicht mehr dran :rolleyes:


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Re: Flüchtlingskrise

Beitrag von Bergwanderer » 23.03.2018 - 10:49


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Re: Flüchtlingskrise

Beitrag von miki » 29.03.2018 - 14:04

Schau mal einer an - auf einmal halten auch ÖVP Politiker 'die Grenzkontrollen mittlerweile nicht mehr für notwendig'. Und sie erkennen sogar einen Zusammenhang zwischen Grenzkontrollen und lokaler Politik. Sogar die Tourismusbranche meldet sich zu Wort, die waren IMO viel zu lange viel zu zahm. Wow, lange gebraucht, aber immerhin: http://salzburg.orf.at/news/stories/2895947/
Der Salzburger Landeshauptmann Wilfried Haslauer (ÖVP) hält in einer schriftlichen Stellungnahme die Grenzkontrollen mittlerweile nicht mehr für notwendig und hofft auf ein Ende nach der bayerischen Landtagswahl im Oktober. „Es besteht der Eindruck, dass hier Politik zu Lasten der Anrainergemeinden gemacht wird.“ so Haslauer.
Dass aufgrund der Grenzkontrollen heuer wieder Staus wie vergangenen Sommer drohen stößt auch der Tourismusbranche sauer auf, sagt Tourismussprecher Albert Ebner von der Salzburger Wirtschaftskammer: „Unsere Gäste merken das schon und wir spüren das auch bei den Tagesskifahrern die über die Stadt Salzburg herein kommen und dann wegen der Staus doch lieber wo anders hinfahren.“
Und noch was aktuelleres: http://salzburg.orf.at/news/stories/2903841/
Salzburgs Landeshauptmann Willfried Haslauer (ÖVP) zeigt sich von der Neuaufstellung der Grenzpolizei wenig beeindruckt. Welche Polizisten an der Grenze zu Deutschland kontrollieren, spielt für Salzburgs Wirtschaft und die Bewohner der Anrainergemeinden keine Rolle: „Mit den Grenzkontrollen insgesamt bin ich sehr unglücklich weil das für mich eine Art von nicht nachvollziehbarer Symbolpolitik ist. Es gibt genügend andere Grenzübergänge wo man ohne jede Kontrolle drüber gehen kann“. Effizient sei überdies ohnehin nur die Schleierfahndung, so Haslauer.
Es scheint wenigstens ein Politiker öffentlich zuzugeben, was jeder normal denkende Mensch längst begriffen hat :gut: . Dabei ist die Lösung des Problems doch so einfach: wenn im Mai die derzeitigen Kontrollen auslaufen, einfach auf EU - Ebene gegen eine Verlängerung stimmen. Aber Kickl vertritt offensichtlich lieber die Interessen Münchens als Salzburgs:
Eigentlich läuft die derzeitige Regelung zu den Grenzkontrollen zwischen Österreich und Deutschland im Mai aus. Doch Innenminister Herbert Kickl (FPÖ) und sein bayrischer Amtskollege Joachim Hermann (CSU) haben sich für eine Verlängerung für ein halbes Jahr ausgesprochen. Sehr zum Unmut der von Stauflüchtlingen geplagten Gemeinden in der Nähe des Grenzübergangs Walserberg.
Interessant in diesem Zusammenhang: die Schleswig - Holsteiner Politiker meckern wegen dänischer Grenzkontrollen, sagen aber nichts zu den deutschen. Salzburger Politik sind deutsche Kontrollen 'ein Dorn im Auge', die österreichischen finden sie wahrscheinlich OK. Die slowenische Politik fordert bei jedem Anlass ein Ende der österreichischen Grenzkontrollen, droht aber gleichzeitig den Beitritt Kroateins in den Schengenraum zu blockieren :wall: . Manchmal kommt einem wirklich der Gedanke, ein paar Innen (oder Aussen-) minister sollte man aus ihren Ämtern jagen und irgendwo auf einer unbewohnten Insel im Pazifik einsperren, mit viel Stacheldrat mit dem sie nach Lust und Laune Zäune um ihre Hütten herumbauen können :nein: ...
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Re: Flüchtlingskrise

Beitrag von br403 » 29.03.2018 - 17:54

Die Grenzkontrollen werden nicht so schnell verschwinden, ich gehe sogar davon aus das es noch mehr werden und das dauerhaft. Schengen in Europa ist ein Auslaufmodell, überall kommen mehr und mehr „Ultrakonservative“ Regierungen an die Macht oder steh davor. Ich finde es sehr bedenklich und nicht schön, nur leider kann ich es nicht ändern.

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Re: Flüchtlingskrise

Beitrag von Fab » 29.03.2018 - 17:57

Nun ja - ein wenig werden hier auch Äpfel mit Birnen verglichen.

Die dänische Abschottung ist ziemlich rabiat u. flächendeckend - dagegen ist die dt. Grenz"sicherung" reine Deko.
Ö hat seine Obergrenze. Dann möchte ich noch auf die neue Visafreiheit für Iraner in Serbien hinweisen - die auch promt für Asylgesuche bzw. Weiterreise in die EU genutzt wird. Die Iraner werden sicher alle in Slowenien Asyl beantragen - gell Miki :D

Ich halte persönlich aber auch nix von der "Grenzsicherungsshow". Dabei wärs im Grunde für D ganz einfach. Den Asylparagraphen schlicht um einen weiteren Zusatz ergänzen.
§ 16c -

Absatz 1)
Asylanträge sind grundsätzlich und ausnahmslos bei den deutschen Grenzbehörden zu stellen.

Absatz 2)
Es ist den staatlichen Organen der Bundesrepublik Deutschland untersagt von illegal Eingereisten

a) einen Asylantrag entgegenzunehmen
b) soziale Leistungen jeglicher Art zu gewähren.
c) illegal Eingereisten Rechtsmittel zur Verfügung zu stellen.

Absatz 3)
illegal Eingereiste können auch in Drittstaaten abgeschoben werden.

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Re: Flüchtlingskrise

Beitrag von Petz » 29.03.2018 - 18:51

Fab hat geschrieben:Absatz 1)
Asylanträge sind grundsätzlich und ausnahmslos bei den deutschen Grenzbehörden zu stellen.
Ich würde den insoferne geändert wissen wollen als das Nicht - EU - Staatsangehörige Asylanträge auschließlich bei
diplomatischen Vertretungen/Botschaften außerhalb der EU stellen können.
Dafür wär es dann allerdings nötig entsprechendes Fachpersonal vor Ort vorzuhalten das dann auch bereits die erstinstanzliche Entscheidung zeitnah vornimmt. Dann nur mehr eine weitere Rekursmöglichkeit bei einem einzurichtenden deutschen speziellen Asylzentralgerichtshof mittels von der Botschaft weitergeleiteter E - Post.
Jeder illegal Einreisende wird bedingungslos ohne Verfahren rückgeführt und verliert durch die illegale Einreise auch automatisch das generelle Anrecht auf ein Asylverfahren. Dies entlastete einerseits die EU - Staaten mit Aussengrenzen gravierendst, sparte die großen Probleme mit Rückführungen abgelehnter Asylbewerber und ermöglichte durch die Gerichtszentralisierung auch viel schnellere Verfahren.

Die aktuellen Grenzkontrollen sind eine absolute Alibifarce denn bei meinen bisherigen häufigen Fahrten über kleine Grenzübergänge hätt ich mir als Schlepper mittlerweile ne goldene Nase verdienen können wenn ich jedesmal einen Passagier mitgenommen hätte da niemals kontrolliert wurde. Und ein auch nur halbwegs mit etwas Grips ausgestatteter Schlepper wird den Teufel tun bekannt kontrollierte und deren benachbarte Grenzübergänge zu nutzen.
Grüße von Markus

Modelliftseite Petz: http://www.modellseilbahnen.com

Man muß im Leben für seine Erfahrungen bezahlen, wenn man Glück hat bekommt man manchmal Rabatt (Oskar Kokoschka)

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Re: Flüchtlingskrise

Beitrag von jo26861 » 29.03.2018 - 20:17



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Re: Flüchtlingskrise

Beitrag von Pauli » 02.04.2018 - 14:40

Das finde ich etwas oberflächlich. Zum Beispiel geht es in diesem Vortrag nur um Migranten, die aufgrund von Armut in die Vereinigten Staaten ziehen. Andere Fluchtursachen lässt der Redner raus. Zum Beispiel gibt es viele Gebiete ohne gewährleistetem Zugang zu sauberen Trinkwasser. Da hilft Geld auch nicht wirklich weiter. Ein weiterer Grund sind sicher Kriege. Dazu leisten die USA und leider auch viele europäischen Länder, wie Deutschland, mit ihren Waffenexporten einen erheblichen Beitrag, dass Menschen sterben oder nach Möglichkeit flüchten.
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Re: Flüchtlingskrise

Beitrag von Bergwanderer » 05.04.2018 - 13:03


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Re: Flüchtlingskrise

Beitrag von biofleisch » 27.04.2018 - 14:21

Ein starkes Video, welches zeigt, wie asozial rechte Trolle sind und die Meinung der Bevölkerung beeinflusst haben:

Direktlink
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Re: Flüchtlingskrise

Beitrag von schwarzwaelderski » 28.04.2018 - 15:14

Ein starkes Video, welches zeigt, wie asozial rechte Trolle sind und die Meinung der Bevölkerung beeinflusst haben:
Hallo biofleisch,
Dein Link passt nur (sehr) indirekt zur Flüchtlingskrise, ich kann es mir aber diesmal nicht verkneifen, denn das hier schreit förmlich danach, kommentiert zu werden.
Ich würde der Moderation vorschlagen, sofern es weiteren Diskussionsbedarf geben sollte, das hier in ein separates Topic z.B. "Hate Speech" auszulagern.

Zum Video:
Rayk Anders ist ein Journalist und natürlich spricht er für den Journalismus.
Das Video besteht zu 99% aus Effekten und zu 1% aus Inhalten. Zielgruppe also eher junge Menschen, werden gleichzeitig leider auch für sehr naiv gehalten.
Komplett angesehen habe ich das Video nicht, denn wenn ich das Gesagte (40min.) in Textform lese in weniger als 5min. fertig wäre.

Die 1% Inhalte finde ich leider nicht wirklich gut. Es werden eigentlich nur ausgewählte Kommentare vorgelesen, über die man nur den Kopf schütteln kann und soll, die aber tatsächlich für den Großteil der YouTube-Kommentare, ganz besonders seiner Videos, überhaupt nicht repräsentativ sind. Bei Interviews wird viel geschnitten und Kommentare werden grundsätzlich nur aus dem Kontext gerissen. Es ist alles sehr einseitig, differenzierte Betrachtung sucht man vergebens. Ernst gemeinte Kritik wird entweder gar nicht erst erwähnt oder wenn sie erwähnt wird, nicht ernst genommen. Alle Kritiker (auch konstruktiv) werden mit rechtsextremen Trollen in einen Topf geschmissen. Auf diese Art und keine andere wird von ihm Argumentation betrieben.
Ich finde, Beleidigungen und Anfeindungen sind völlig daneben, mit Kritik und Dislikes muss man als YouTuber aber leben können. Ich finde es ziemlich lächerlich, dass das hier auch noch aufgegriffen worden ist.

Bedauerlich finde ich auch die Förderung dieses (auch noch geklauten) Formats, genauso der benachbaren Jäger und Sammler und mit "Tarik Tesfu gegen Rassismus" hat er wirklich den Hammer gebracht. Soll wahrscheinlich emotional wirken.

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Re: Flüchtlingskrise

Beitrag von Bergwanderer » 28.04.2018 - 22:48

biofleisch hat geschrieben:
27.04.2018 - 14:21
Ein starkes Video, welches zeigt, wie asozial rechte Trolle sind und die Meinung der Bevölkerung beeinflusst haben:

Direktlink
@biofleisch
Wie alt bist Du ... und über welche Lebenserfahrung verfügst Du?
Ich hoffe Du bist noch relativ jung ... dies würde einiges erklären ... und auch entschuldigen!

@schwarzwaelderski
Du hast meine Zustimmung ... differenzierte und objektive Berichterstattung ist leider eine Seltenheit geworden!

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Re: Flüchtlingskrise

Beitrag von schwarzwaelderski » 29.04.2018 - 10:18

Mehr Ärzte würde man leicht bekommen, wenn man die Anzahl der Studienplätze erhöhen würde. Es gibt ja kaum einen Beruf, wo so sehr um die Studienplätze gerungen wird... Da hatte wohl jemand die Hoffnung, das Problem auf ganz einfache und billige Weise zu lösen?
Ich stimme Dir zu, die Situation an den deutschen Unis ist katastrophal. Wir brauchen viel mehr Ärzte und bilden viel zu wenige aus. Ich bin mir sicher, wenn man die Kosten für das Medizinstudium den Kosten von Einbürgerung und Integration entgegenrechnen würde, mit ersterem klar günstiger davon käme. Des weiteren sind das alles Jobs, die fast überhaupt nicht von Wegfall durch Rationalisierung betroffen sind. Es bereichert also den Arbeitsmarkt.
Realistisch sind Flüchtlinge wohl eher in klassischen Ausbildungsberufen unterzubringen. Und genau da fehlen derzeit massiv die Bewerber. Teilweise liegt das daran, dass "jeder heutzutage studieren will", teilweise an einfach miserablen Arbeitsbedingungen. Da kann man entweder die Arbeitsbedingungen verbessern (ich weiß, so einfach ist das auch nicht, weil alles so wahnsinnig wirtschaftlich sein muss) oder Flüchtlinge als billige Arbeitskräfte einstellen... Im Endeffekt fast schon eine Win-win-Situation. Auch wenn das die Arbeitsbedingungen eher nicht verbessern wird.
Natürlich spricht man in der freien Wirtschaft gerne von Arbeitnehmermangel. Je mehr Bewerber ich auf meine Stelle habe, desto besser kann ich meine Auswahl treffen oder desto weniger muss ich für den Stundenlohn zahlen. Die Absicht ist ziemlich einfach zusammen zu fassen: Löhne senken. Der Arbeitgeber zahlt auch immer nur so viel, dass er genügend Arbeitnehmer mit ausreichender Qualifikation erhält.

Es gilt aber einfach mal die Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt der letzten Jahre zu beobachten und vielleicht eine Aussicht auf die Zukunft geben zu können. Ich bin mir sicher, dass Jobs mit sehr einfachen Tätigkeiten wie Taxi Fahren und Kassieren auf kurz oder lang komplett aussterben werden. Das ist das Resultat von Automatisierung und Digitalisierung. Früher gab es sehr viel Handwerk in der Automobilbranche, heute gibt es sehr wenige Bandarbeiter. Dass es trotzdem nicht weniger Beschäftigte gibt, liegt an der Umsatzsteigerung. Positiv ist, dass sich heute jeder ein Auto leisten kann und nicht nur Reiche.

Mit einem Studium (hängt vom Bereich ab) qualifizierst Du Dich auf dem Arbeitsmarkt, das Arbeitslosigkeitsrisiko sinkt. Bei Flüchtlingen reden wir überwiegend über Analphabeten. Selbst wenn es Dir gelingen sollte, sie überhaupt nur irgendwie in Arbeit zu bringen, geht das nie einher, ohne die hiesigen Arbeitnehmer in der jeweiligen Branche unter Druck zu setzen. Es wird auch nicht passieren, dass dadurch wesentlich mehr Arbeitsplätze entstehen. Woher sollten die denn kommen? Der Maschinenbauer schafft Arbeitsplätze für die Bandarbeiter und nicht umgekehrt. Nähereien rechnen sich in Deutschland nicht mehr, das wird auch nie mehr so sein und das ist mit Blick auf das Lohnniveau weltweit auch gut so.

Natürlich kann ich mit einem Abschluss auch einen "klassischen Ausbildungsberuf" machen. Mir öffnen sich aber attraktivere Stellen mit mehr Gehalt und besseren Arbeitsbedingungen. Die Arbeitgeber werden dann verstärkt auf den Einsatz von Maschinen setzen. Mindestlöhne begünstigen diese Entwicklungen natürlich auch.

Fazit: Einen Nutzen kannst Du daraus eigentlich nur ziehen, wenn Du Dir die Leute aussuchen kannst. Das Kriterium heißt aber Asyl und nicht Qualifikation.


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Re: Flüchtlingskrise

Beitrag von Bergwanderer » 06.06.2018 - 13:55

BAMF - Bingen am Rhein

https://www.ardmediathek.de/tv/FAKT/Bin ... d=52944540

Ohne Worte ... :nein:

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Re: Flüchtlingskrise

Beitrag von Bergwanderer » 08.06.2018 - 17:51

Die Welt - Wie das BAMF der Kanzlerin den Wahlsieg sichern sollte ... :wink:

https://www.welt.de/politik/deutschland ... ollte.html

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Re: Flüchtlingskrise

Beitrag von miki » 21.06.2018 - 09:24

Sorry, aber ich muss mal wieder die Luft ablassen. Bisher habe ich ja die österreichischen Grenzkontrollen (die deutschen übrigens auch) für überflüssig gehalten, vor allem die zu Ungarn. Aber ich war wohl im Unrecht :oops: . Der Beweis:
http://burgenland.orf.at/news/stories/2918186/

Die Polizei (unser Freund und Helfer) hat es wirklich geschafft, die illegale Einreise von 130 illegallen Hühnern zu verhindern, welche die Sicherheit österreichischer Bürger bedrohen wollten. Als ich das gelesen habe, wusst ich: jede Grenzkontrolle ist gerechtfertigt. Auch wenn nur ein solcher Transport pro Monat gestoppt wird, rechtfertigt das die Millionen die die Kontrollen kosten und Wartezeiten für die Bürger an der Grenze. Weil: Sicherheit geht vor! O du felix Austria!

*wer in diesem Beitrag Sarkasmus findet, darf ihn behalten* :wall:
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Re: Flüchtlingskrise

Beitrag von NeusserGletscher » 21.06.2018 - 09:41

Solange Dublin nicht funktioniert würden ohne Grenzkontrollen wenige Staaten von Wirtschaftsflüchtlingen überrannt. Und zwar solange, bis die Sozialsysteme wegen Nicht-Finanzierbarkeit zusammenbrechen. In Deutschland haben wir dies schon mal mitgemacht, als die Deutsche Einheit zu Lasten der Sozialkassen vollzogen wurde. Rentenkürzungen und Hartz-4 sind auch eine Folge der Deutschen Einheit bzw. der Weise, wie diese finanziert wurde, auch wenn dies aus Gründen politischer Korrektheit so nie öffentlich ein Politiker sagen würde. Schön finde ich die Grenzkontrollen auch nicht. Aber wenn die Alternative darin besteht, der Asylindustrie mit Milliarden aus meinen Steuern den Allerwertesten zu pampern, dann ziehe ich Grenzkontrollen vor.
.... abgetaut 8O :? :wink:

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Re: Flüchtlingskrise

Beitrag von starli » 21.06.2018 - 12:15

miki hat geschrieben:
21.06.2018 - 09:24
Die Polizei (unser Freund und Helfer) hat es wirklich geschafft, die illegale Einreise von 130 illegallen Hühnern zu verhindern, welche die Sicherheit österreichischer Bürger bedrohen wollten.
Lt. dem verlinkten Text scheint mir der Transport eher aus Tierschutzgründen angehalten worden zu sein:
Da die Tiere offensichtlich über zu wenig Platz verfügten und nicht entsprechend mit Wasser und Nahrung versorgt waren, wurde eine Weiterfahrt des Transportes untersagt.
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Re: Flüchtlingskrise

Beitrag von schwarzwaelderski » 21.06.2018 - 20:40

@miki:
Niemand findet die Grenzkontrollen gut. Aber sie sind notwendig, weil man es nicht schafft, die Außengrenzen des Schengenraums abzuriegeln.
Wobei ich die Sinnhaftigkeit in der Ausführung echt nicht nachvollziehen kann.
1. Werden nur ein winziger Bruchteil der Übergänge kontrolliert (eigentlich nur Autobahnen).
2. Wird auch dort nur stichprobenartig oder bei Verdacht herausgewunken.
3. Wird nur dann zurückgewiesen, wenn jemand a so doof ist und seinen Ausweis zeigt und b angibt, kein Asyl zu ersuchen.
Und selbst bei 3. kann man immer noch über die alternativen Grenzübergänge.

Das ganze gleicht also einem Idiotentest, den es tatsächlich mehrere tausend im Jahr schaffen zu verfehlen. Ich denke da an sprachliche Probleme.

Man tut aber gerne so, als wäre die gesamte deutsche Außengrenze mit einem Zaun gesichert. Dem ist nicht so.
Offene Grenzen sind einfach kein Zustand. Du musst wissen, wer sich hier aufhält. Auch im noch so buntgeilen Multi-Kulti-Einwanderungsland.

In den vergangenen zwei Jahren hätte man genügend Zeit gehabt, um
1. die EU-Außengrenzen mit einem ordentlichen Grenzzaun zu sichern, der einen Übertritt wirklich unmöglich macht,
2. Erstaufnahmezentren für Asylsuchende an der EU-Grenze und an der nordafrikanischen Küste zu errichten
3. dort über die Asylanträge zu entscheiden und
4. bei positivem Bescheid die Einreise in die EU zu ermöglichen und zu verteilen.

Dann könnten wir uns diese ganze (und da stimme ich dir zu) wirklich ausgesprochen dämliche Rumdoktorei mit Pseudo-Grenzkontrollen und Rückführungen wirklich sparen.


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Re: Flüchtlingskrise

Beitrag von jo26861 » 28.06.2018 - 20:15

NeusserGletscher hat geschrieben:
21.06.2018 - 09:41
Staaten von Wirtschaftsflüchtlingen überrannt. Und zwar solange, bis die Sozialsysteme wegen Nicht-Finanzierbarkeit
und während unsere Rentner die jahrzente lang gearbeitet haben manchmal nur 500 Euro Rente bekommen und öfters aus Scham keine Beihilfen beantragen, bekommen Wirtschaftsflüchtlinge das volle Programm und kennen sich auch bestens mit den Gesetzen aus, was sie für Ansprüche haben.

https://www.huffingtonpost.de/entry/alt ... ca2685e272

Wenn man an der Staats-zitze hängt, kommt das Geld aus einem Füllhorn.
Man muss nur die Druckerpresse anmachen. Das rechtfertigt in den Gehirnwindungen der Zitzenanhänger Hundertmillionenfache Überflutung Europas.

und Europa brauch sich natürlich nicht wundern, wenn alle hierher wollen, wenn sie mit ihrer geballten Kapitalmacht, billigstes Hühnchenfleisch EU subventioniert, nach Afrika exportieren und die dortigen Hersteller in den Ruin treiben.

Amen

(Waffenlieferungen nach Saudi, die das weiter verscherbeln, erwähne ich jetzt mal nicht)

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Re: Flüchtlingskrise

Beitrag von jo26861 » 29.06.2018 - 07:56

endlich kommen Facharbeiter:

Eine Million Afrikaner unterwegs – Marrokanische Quellen warnen vor massiver Migrationsbewegung

https://www.youtube.com/watch?v=1z5fXFTElV0

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Re: Flüchtlingskrise

Beitrag von Petz » 01.07.2018 - 01:21

schwarzwaelderski hat geschrieben:
21.06.2018 - 20:40
In den vergangenen zwei Jahren hätte man genügend Zeit gehabt, um
2. Erstaufnahmezentren für Asylsuchende an der EU-Grenze und an der nordafrikanischen Küste zu errichten
3. dort über die Asylanträge zu entscheiden und
4. bei positivem Bescheid die Einreise in die EU zu ermöglichen und zu verteilen.
Nicht nur in den vergangenen zwei Jahren; was hätte beispielsweise dagegengesprochen die Botschaften personell so aufzurüsten das dort immer auch schon auch Asylanträge bearbeitet werden hätten können; dann hätten die nebst der Unterstützung und Hilfeleistung für eigener Staatsbürger eine dritte sinnvolle Aufgabe wenn man im Gegenzug die ohnehin meist sinnlosen Repräsentationsaufgaben schlicht streicht.
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Re: Flüchtlingskrise

Beitrag von miki » 04.07.2018 - 19:25

Sorry, diese Dummheit muss ich wieder mal verlinken (ggf. kann ich es ja auch unter Witze verscheiben, evtl. ist es dort besser aufgehoben):
FPÖ gegen „populistische Maßnahmen

Mit „Nur weil sich in Deutschland im Wahlkampfgetöse die CSU medienwirksam als Garant für eine solide Flüchtlingspolitik installieren möchte, darf es keine kurzsichtigen und populistischen Maßnahmen geben, die negative Auswirkungen auch auf unser Bundesland haben könnten“, reagiert Landeshauptmann-Stellvertreter Manfred Haimbuchner (FPÖ) Dienstagvormittag in einer Aussendung auf die aktuelle Entwicklung.
Sieh mal einer an: die FPÖ ist auf einmal 'gegen populistische Maßnahmen' und kritisiert 'Wahlkampfgetöse der CSU' 8O ? Das ist ja Widerspruch in sich :irre: ...

Quelle: https://ooe.orf.at/news/stories/2922343/
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Re: Flüchtlingskrise

Beitrag von Petz » 04.07.2018 - 20:25

Yep; das Fähnchem im Wind zu spielen ist bei der FPÖ aber sicher nix neues... ;D
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Re: Flüchtlingskrise

Beitrag von Martin_D » 04.07.2018 - 21:22

miki hat geschrieben:
04.07.2018 - 19:25
Sorry, diese Dummheit muss ich wieder mal verlinken (ggf. kann ich es ja auch unter Witze verscheiben, evtl. ist es dort besser aufgehoben):
FPÖ gegen „populistische Maßnahmen

Mit „Nur weil sich in Deutschland im Wahlkampfgetöse die CSU medienwirksam als Garant für eine solide Flüchtlingspolitik installieren möchte, darf es keine kurzsichtigen und populistischen Maßnahmen geben, die negative Auswirkungen auch auf unser Bundesland haben könnten“, reagiert Landeshauptmann-Stellvertreter Manfred Haimbuchner (FPÖ) Dienstagvormittag in einer Aussendung auf die aktuelle Entwicklung.
Sieh mal einer an: die FPÖ ist auf einmal 'gegen populistische Maßnahmen' und kritisiert 'Wahlkampfgetöse der CSU' 8O ? Das ist ja Widerspruch in sich :irre: ...

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Eindrucksvoller kann man nicht demonstrieren, dass die Rechtspopulisten überhaupt keinen konstruktiven Plan haben, der etwas zum Lösen der Probleme beiträgt.
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2018/2019
Hintertuxer Gletscher, Skicircus Saalbach, Sölden, Hochötz/Kühtai, Sölden, Hochgurgl/Obergurgl, Hochgurgl/Sölden/Vent, Nauders, Schöneben/Haideralm, Wildkogel Arena, Zillertal Arena, Speikboden, Klausberg, Kronplatz, Kronplatz/Alta Badia, Kronplatz, Speikboden, Garmisch Classic, Stubaier Gletscher, Ratschings, Schnalstaler Gletscher, Sulden, Schöneben, Ischgl/Samnaun, Nauders, Serfaus/Fiss/Ladis


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