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Nationalratswahl in Österreich 2017

... darf auch mal absolut nix mit dem Thema des Forums zu tun haben!

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Nationalratswahl in Österreich 2017

Beitrag von jene1 » 15.10.2017 - 19:58

Hochrechnung von 19:00 Uhr - die Grünen erreichen aktuell gerade einmal noch 3,9% :biggrin: :biggrin: :biggrin: Wie geil. ;D


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Wooly
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Re: Nationalratswahl in Österreich 2017

Beitrag von Wooly » 15.10.2017 - 23:37

ist für die österreichischen Alpen vielleicht eher nicht so geil ...

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Re: Nationalratswahl in Österreich 2017

Beitrag von randy_random » 16.10.2017 - 08:59

Schade, wirklich schade... die Grünen sind ja die Einzigen, die sich dezidiert mit Naturschutz und Klimawandel beschäftigen - nur zieht das im Wahlkrampf absolut nicht. Dirty Campaigning und Flüchlinge sind die Quotenbringer, die Rechtsparteien haben fast 60% geschafft und die Skandale der letzten Schwarz-blauen Regierung werden bald Nachfolger finden. Unter "geil" verstehe ich da wirklich was anders, aber die Mehrheit sieht das so....

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Re: Nationalratswahl in Österreich 2017

Beitrag von VR1985 » 16.10.2017 - 10:07

randy_random hat geschrieben:Schade, wirklich schade... die Grünen sind ja die Einzigen, die sich dezidiert mit Naturschutz und Klimawandel beschäftigen - nur zieht das im Wahlkrampf absolut nicht.
Ich weiss ja nicht wie das in Österreich so ist, aber in Deutschland sind die Grünen eigentlich nur da um an das Thema Umwelt- und Klimaschutz in den Köpfen zu halten. Die Lösung der Probleme haben sie aber nicht auf dem Kasten. In diesem Sinne finde ich es aber auch suboptimal, wenn solche Parteien komplett aus dem Parlament rausfliegen.
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Re: Nationalratswahl in Österreich 2017

Beitrag von stavro_ » 16.10.2017 - 12:15

VR1985 hat geschrieben:
randy_random hat geschrieben:Schade, wirklich schade... die Grünen sind ja die Einzigen, die sich dezidiert mit Naturschutz und Klimawandel beschäftigen - nur zieht das im Wahlkrampf absolut nicht.
Ich weiss ja nicht wie das in Österreich so ist, aber in Deutschland sind die Grünen eigentlich nur da um an das Thema Umwelt- und Klimaschutz in den Köpfen zu halten. Die Lösung der Probleme haben sie aber nicht auf dem Kasten. In diesem Sinne finde ich es aber auch suboptimal, wenn solche Parteien komplett aus dem Parlament rausfliegen.
zumindest in wien, wo die grünen aktuell in der stadtregierung sind, beschränken sich die umweltthemen der grünen darauf,
den individualverkehr durch strasse um- und rückbauten und die parkraumbewirtschaftung zu behindern oder ganz zum erliegen zu bringen.
dafür baut man aber für touristen riesen busparkplätze mitten in die stadt (zb direkt vor schönbrunn), oder fördert stadterweiterungsprojekte ohne sinnvollem infrastruktur- oder verkehrskonzept.
das sind die grünen in wien. dafür und für die komplett unrealistische einschätzung der migrationsbewegungen in den letzten jahren haben sie jetzt, imho zurecht, die rechnung bekommen.

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Re: Nationalratswahl in Österreich 2017

Beitrag von jene1 » 18.10.2017 - 17:55

ist für die österreichischen Alpen vielleicht eher nicht so geil ...
die Alpen werden deswegen sicher nicht ineinander zusammenfallen.

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Re: Nationalratswahl in Österreich 2017

Beitrag von Wooly » 19.10.2017 - 00:25

naja, wenn ich mir den Kitzbühel Saisonstart Thread ansehe dann wohl doch irgendwann wann man wirklich jeden unsinnigen Mist umsetzen darf ohne das das jemand reglementiert.


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Re: Nationalratswahl in Österreich 2017

Beitrag von jene1 » 19.10.2017 - 20:47

Kitzbühel Saisonstart Thread
dem Video nach ist da aber auf der Piste nicht wenig los. Also die Nachfrage scheint ja wohl da zu sein. Und ehrlich, wenn es für mich nicht so weit wäre, ich würde auch fahren.

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Re: Nationalratswahl in Österreich 2017

Beitrag von Wooly » 19.10.2017 - 21:37

das glaube ich gerne ...

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Re: Nationalratswahl in Österreich 2017

Beitrag von j-d-s » 22.10.2017 - 00:28

Jetzt müssen wir nur hoffen, dass die Grünen in Tirol nächstes Jahr auch rausfliegen :ja:.

Ich hab das immer wieder gesagt: Die Grünen sind die gefährlichste Partei von allen. Weil sie immer Verbote und Bevormundung wollen. Weil sie ihre Partikularinteressen gegen den Willen der Menschen durchdrücken.
Saison 18/19 [41]: Schladming/4Berge, Dachstein West, Großeck-Speiereck, Tarvis, Nassfeld, Bad Kleinkirchheim, Pizol, Toggenburg, Flumserberg, Parsenn+Madrisa, Obersaxen, Silvretta Montafon, Mythenregion/Hoch-Ybrig, Sedrun-Andermatt+Gemsstock, Titlis, Laax, Arlberg, Golm, Corvatsch+Corviglia, Lenzerheide-Arosa, Bardonecchia+Jafferau, Serre Chevalier, Limone Piemonte, Mondole Ski, Pila, Vars-Risoul, Combloux-Megeve-La Giettaz, Valmorel-SFL, Espace Diamant, Les Contamines-Hauteluce, La Rosiere-La Thuile, Areches Beaufort, Alpe d'Huez, Val d'Isere, Grand Massif, 3x Trois Vallees, Les Gets-Morzine, 2x Paradiski

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Re: Nationalratswahl in Österreich 2017

Beitrag von randy_random » 22.10.2017 - 11:35

j-d-s hat geschrieben:Jetzt müssen wir nur hoffen, dass die Grünen in Tirol nächstes Jahr auch rausfliegen :ja:.

Ich hab das immer wieder gesagt: Die Grünen sind die gefährlichste Partei von allen. Weil sie immer Verbote und Bevormundung wollen. Weil sie ihre Partikularinteressen gegen den Willen der Menschen durchdrücken.
Das kann ich so absolut nicht stehen lassen, denn deine Aussage/Behauptung stimmt hinten und vorne nicht. Die gefährlichste Partei ist in Österreich wohl eher die FPÖ (speziell im Zusammenspiel mit der ÖVP) oder hast du die Skandale der Ära Schüssel/Haider schon vergessen?
Die Gerichte sind immer noch mit der Aufarbeitung befasst und der österreichische Steuerzahler wird noch Jahre, wenn nicht Jahrzehnte, an den Folgen der Hypo leiden.
Dass die Grünen in Wien viel Mist gebaut haben ist unbestritten, es gibt/gab aber mMn viele positive Entwicklungen in anderen Bundesländern. Die Grünen wollen Verbote? Naja die aktuellen Verbote (Verhüllung/Burka) sind aber anderen Parteien zuzuschreiben.

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Re: Nationalratswahl in Österreich 2017

Beitrag von Tyrolens » 22.10.2017 - 11:56

Die Grünen haben mich bisher am Geldbeutel am meisten bluten lassen, obwohl sie nicht mal richtig in Regierungsverantwortung (Bund, EU) sind.

In Tirol haben die Grünen das Problem, dass sie den einen viel zu radikal sind und den anderen viel zu wenig radikal. Mal sehen, für welche Richtung sie sich entscheiden. Ich denke, sie werden radikaler nach deutschem Vorbild.

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Re: Nationalratswahl in Österreich 2017

Beitrag von gernot » 22.10.2017 - 15:34

Tyrolens hat geschrieben:Die Grünen haben mich bisher am Geldbeutel am meisten bluten lassen, obwohl sie nicht mal richtig in Regierungsverantwortung (Bund, EU) sind.
haa schon vergessen?


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Re: Nationalratswahl in Österreich 2017

Beitrag von Tyrolens » 22.10.2017 - 16:09

Überhaupt nicht.
Die Abwicklung der HAA soll irgendwas bei 16 Mrd Euro kosten. Das mag äußerst unangenehm und vor allem unnötig sein, Aber lege das mal auf 9 Mio Einwohner um und setzte ist in Relation zum Staatshaushalt iHv jährlich 77 Mrd Euro. Die Grünen kosten mich da deutlich mehr.

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Re: Nationalratswahl in Österreich 2017

Beitrag von Wurzelsepp » 22.10.2017 - 16:35

Inwiefern?? Jetzt bitte auch mit Zahlen, die dann auf 9 Millionen "umgelegt" werden... und nicht pauschal "der Wirtschaft schadet es" und ähnlicher Mist. Bin wirklich gespannt!

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Re: Nationalratswahl in Österreich 2017

Beitrag von Tyrolens » 22.10.2017 - 17:37

Ich könnte dir einiges zur Nachnominierung zu Natura 2000 erzählen, die ausschließlich von den Tiroler Grünen betrieben wird und dir de facto Grund und Boden entwertet. Das trifft natürlich nur einige wenige, die dafür aber umso härter.

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Re: Nationalratswahl in Österreich 2017

Beitrag von gernot » 22.10.2017 - 18:42

Tyrolens hat geschrieben:Ich könnte dir einiges zur Nachnominierung zu Natura 2000 erzählen, die ausschließlich von den Tiroler Grünen betrieben wird und dir de facto Grund und Boden entwertet. Das trifft natürlich nur einige wenige, die dafür aber umso härter.
ja bitte! und andere geschichten bitte auch
in summe >16mrd € schaden...

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Re: Nationalratswahl in Österreich 2017

Beitrag von Tyrolens » 22.10.2017 - 20:52

Wenn nun dann das Glyphosat Verbot kommt, wurde nicht ein Schaden von einmal 16 Mrd Euro angerichtet, sondern einer von 11 Mrd Euro und zwar jährlich. Allerdings EU-weit. Mich wird das mit 15.000 bis 20.000 Euro jährlich treffen; daher der Vergleich mit der HAA, die mich da vergleichsweise wenig trifft.

Wie viel wohl der IG-L in Tirol kostet? (Wohl eher wenig) Und das Sektorale LKW Fahrverbot samt Blockabfertigung?
Die täglichen Staus in und um Innsbruck und zur Wintersaison in ganz Tirol wird jeder von uns kennen. Das Tiroler Verkehrsdesaster haben die Tiroler Grünen vielleicht nicht angerichtet, bekämpfen wollen sie es aber auch nicht.

Aber da das ein Seilbahn Forum ist: Wie hoch wohl die Opportunitätskosten durch von den Grünen verhinderte Seilbahnprojekte sind? Bei diesen Projekten muss der Projektwerber ja immer den volkswirtschaftlichen Nutzen angeben. Wäre mal interessant, das zu berechnen.

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Re: Nationalratswahl in Österreich 2017

Beitrag von Wurzelsepp » 22.10.2017 - 22:09

Also kurz: NICHTS

Gut zu wissen... ;)

1. Glyphosat-Verbot: Gibt es aktuell NICHT, und wenn es kommt, werden die Grünen in Österreich sicher nichts zu tun haben, da sie ja nicht einmal mehr im Parlament sitzen... dann wird wohl die FPÖ daran schuld sein müssen ;)
2. Was soll IG-L kosten? Am liebsten in Euro und Cent.
3. Die Staus werden doch nicht von den Grünen verursacht, die sind ja in gestrickten Wollsocken und Birkenstock-Sandalen auf dem Fahrrad unterwegs... und der Autobahnausbau ist auch in Österreich Bundessache und da haben und hatten die Grünen NIE etwas zu sagen, da sie noch nie in der Regierung waren.
4. Das ist nicht einmal Kaffeesatz...


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Re: Nationalratswahl in Österreich 2017

Beitrag von Tyrolens » 22.10.2017 - 23:39

Wenn ich Zeit habe, erkläre ich es dir so, dass du es auch als ablinder verstehen kannst.

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Re: Nationalratswahl in Österreich 2017

Beitrag von Wurzelsepp » 23.10.2017 - 14:59

Es geht mir ja nicht darum, ob du die Grünen magst oder nicht, und ob du sie wählst oder nicht, da ist doch jedem seine eigene Entscheidung. Mich hat nur die (für mich) sehr allgemeinpauschalisierende Aussage von "den Geldbeutel bluten lassen" sehr gestört, ohne konkret zu werden.

Ich will dich keinesfalls davon überzeugen, die Grünen zu wählen, warum sollte ich? Ich bin auch nicht der Meinung, dass man immer einen Grund haben muss, warum man jemanden (bzw eine Partei) mag oder nicht, aber dann ist es mir auch lieber, wenn man das so offen deklariert und sich nicht hinter (wiederum für mich) fadenscheinigen Gründen versteckt. Also einfach sagen "ich bin froh, dass die Grünen weg vom Fenster sind, ich kann die Partei nicht ausstehen", das wäre (schon wiederum für mich) völlig okay und legitim...

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Re: Nationalratswahl in Österreich 2017

Beitrag von David93 » 23.10.2017 - 15:29

Die Grünen stehen für Umweltschutz, und Umweltschutz verursacht nunmal Kosten. Also so weit hergeholt ist das nicht, dass die Grünen Geld kosten.
Wer es bezahlt ist die andere Sache: Vieles zahlt der Staat, also im endeffekt doch wieder alle, manches die Unternehmen, z. B. Mehraufwand bei Bauprojekten verursacht durch Umweltschutzauflagen, entgangene Einnahmen durch verhinderte Projekte, usw. und wieder anderes der Steuerzahler.
Und das von den Unternehmen fällt irgendwann auch auf die Privathaushalte zurück. Denn Kosten werden über den Preis an die Kunden weitergegeben, und bei jedem Unternehmen steht irgendwann der Endverbraucher am Schluss in der Wirtschaftskette.
Skisaison 2018/2019:
15.12.18: SFL / 27.12.18: Zillertal 3000 / 19.01.19: Skiwelt / 09.02.19: Saalbach / 24.02.19: Skiwelt / 20.03.19: Gurgl / 30.03.19: Zillertal Arena / 19.04.19: Ischgl / 02.06.19: Hintertux
Saison beendet.

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Re: Nationalratswahl in Österreich 2017

Beitrag von Wurzelsepp » 23.10.2017 - 16:05

Das ist die eine Seite, die andere ist die Innovation, die dadurch gefördert wird:

Zuerst kosten die Umweltauflagen, evtl. muss eine Innovation erfolgen, um sie erfüllen zu können, dann kann diese Innovation aber auch weiter verkauft/vermarktet/umgesetzt werden! Wer vor 20 Jahren bei der Dämmungstechnik (zB um Minergie-Standards zu erfüllen) grossen Aufwand hatte, kann den heute idR benutzen, um an neue Aufträge zu kommen, die Erfahrung und die guten Referenzen machen viel aus.

Die Umweltauflagen sind zB in der CH sehr hoch (in AT und DE sicher auch, da kenne ich mich aber weniger aus), aber das hat zur Folge dass die Schweizer Unternehmen in dem Bereich auch an der Weltspitze zu finden sind, und das ist gut so. Werden andernorts die Auflagen auch verschärft (momentan ist zB China daran, sie wegen der gewaltigen Luftverschmutzung zu verschärfen), so haben Schweizer Unternehmen das nötige Know-How schon, um dort mitzumischen, und damit auch gute Chancen an Aufträge zu kommen.

Logisch braucht das Zeit, zuerst sind einmal die grösseren Kosten, die möglicherweise grösseren Erträge sind nicht so unmittelbar zu sehen, das kann halt dauern... aber es ist nicht auszuschliessen, dass sie kommen werden.

Natürlich geht das nicht immer und nicht überall, aber neue Standards (fast egal in welchem Bereich) schaffen meist auch neue Techniken und fördern die Innovation. Schliesslich gilt nicht umsonst "Stillstand ist Rückschritt", darum ist es nicht immer nur negativ...

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Re: Nationalratswahl in Österreich 2017

Beitrag von Theo » 23.10.2017 - 18:13

Jetzt müssen wir nur hoffen, dass die Grünen in Tirol nächstes Jahr auch rausfliegen
Die Grünen haben aber in V und T mehr Stimmenanteile als in ihren Stannländern. Der Wunsch wird sich kaum erfüllen.
Zuerst kosten die Umweltauflagen, evtl. muss eine Innovation erfolgen, um sie erfüllen zu können
Genau da liegt aber das grösste Problem, sämtliche Innovationen werden aus weis nicht was alles für Gründen ebenfalls bekämpft. So kommt es halt eben dass die Innovataionen von anderen Ländern eingekauft werden müssen und das Geld auch dorthin fliesst und somit hier auch keine Arbeitsplätze in der Umwelttechnik entstehen können.
Die gefährlichste Partei ist in Österreich wohl eher die FPÖ
Definiere gefährlich.
Falls mit gefährlich der soziale Friede gemeint wäre müsste dann die Antwort eindeutig lauten " Die Grünen sind die gefährlichste Partei". Sorry, würde es so kommen wie die es verlangen dann haben wir hier in Westeuropa einen Bürgerkrieg.

Originazitat der CH-Grünen, es könnte aber auch von denen in D oder A stammen:
"Es wäre wünschenswert wenn die Menschen weniger Geld zur Verfügung hätten ( nur zum Lebensnotwendigen ) und somit weniger Ressourcen verbrauchen würden."

Fragen dazu:
Wie hoch ist der Anteil der Erwerbstätigen die etwas in einen Bereich arbeiten wo nicht Lebensnotwendig ist?
Was passiert wenn all diese Arbeitsplätze wegfallen?
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Re: Nationalratswahl in Österreich 2017

Beitrag von j-d-s » 23.10.2017 - 20:24

Wurzelsepp hat geschrieben:Das ist die eine Seite, die andere ist die Innovation, die dadurch gefördert wird:

Zuerst kosten die Umweltauflagen, evtl. muss eine Innovation erfolgen, um sie erfüllen zu können, dann kann diese Innovation aber auch weiter verkauft/vermarktet/umgesetzt werden! Wer vor 20 Jahren bei der Dämmungstechnik (zB um Minergie-Standards zu erfüllen) grossen Aufwand hatte, kann den heute idR benutzen, um an neue Aufträge zu kommen, die Erfahrung und die guten Referenzen machen viel aus.

Die Umweltauflagen sind zB in der CH sehr hoch (in AT und DE sicher auch, da kenne ich mich aber weniger aus), aber das hat zur Folge dass die Schweizer Unternehmen in dem Bereich auch an der Weltspitze zu finden sind, und das ist gut so. Werden andernorts die Auflagen auch verschärft (momentan ist zB China daran, sie wegen der gewaltigen Luftverschmutzung zu verschärfen), so haben Schweizer Unternehmen das nötige Know-How schon, um dort mitzumischen, und damit auch gute Chancen an Aufträge zu kommen.

Logisch braucht das Zeit, zuerst sind einmal die grösseren Kosten, die möglicherweise grösseren Erträge sind nicht so unmittelbar zu sehen, das kann halt dauern... aber es ist nicht auszuschliessen, dass sie kommen werden.

Natürlich geht das nicht immer und nicht überall, aber neue Standards (fast egal in welchem Bereich) schaffen meist auch neue Techniken und fördern die Innovation. Schliesslich gilt nicht umsonst "Stillstand ist Rückschritt", darum ist es nicht immer nur negativ...
Das ist aber nur die eine Seite, weil bei wirklichen Neubauten die Grünen prinzipiell immer die Dagegen-Partei sind. Dass das Arbeitsplätze und Wohlstand schaffen würde, ist denen völlig egal.

Auch bei den Umweltauflagen gilt, dass die die Preise massiv in die Höhe treiben (bspw. Strom) und vor allem ein Grund sind, wieso in D die Mieten so massiv explodieren. Denn wer heute eine Immobilie bauen will, muss locker 20-30% draufzahlen wegen Umweltschutzmaßnahmen inkl. völlig überzogener Dämmungsvorschriften (die dann auch mal das Leben der Bewohner gefährden dürfen, siehe Grenfell Tower, solche Dämmung ist in D ebenfalls erlaubt (die "Streifen" sind relativ nutzlos)... gibt dann halt mal 80 Tote oder so, Hauptsache man hat die Umwelt geschützt), wodurch dann eben weniger gebaut wird (weil zu aufwändig/riskant/teuer) und wenn doch dann muss man eben sehr teure Mieten nehmen, um die Kosten wieder reinzuholen.
Saison 18/19 [41]: Schladming/4Berge, Dachstein West, Großeck-Speiereck, Tarvis, Nassfeld, Bad Kleinkirchheim, Pizol, Toggenburg, Flumserberg, Parsenn+Madrisa, Obersaxen, Silvretta Montafon, Mythenregion/Hoch-Ybrig, Sedrun-Andermatt+Gemsstock, Titlis, Laax, Arlberg, Golm, Corvatsch+Corviglia, Lenzerheide-Arosa, Bardonecchia+Jafferau, Serre Chevalier, Limone Piemonte, Mondole Ski, Pila, Vars-Risoul, Combloux-Megeve-La Giettaz, Valmorel-SFL, Espace Diamant, Les Contamines-Hauteluce, La Rosiere-La Thuile, Areches Beaufort, Alpe d'Huez, Val d'Isere, Grand Massif, 3x Trois Vallees, Les Gets-Morzine, 2x Paradiski


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