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Amokläufe

... darf auch mal absolut nix mit dem Thema des Forums zu tun haben!

Moderator: maartenv84

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Wurzelsepp
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Re: Amokläufe

Beitrag von Wurzelsepp » 07.11.2017 - 22:00

Ja, Trump könnte theoretisch etwas ändern, aber das wäre auch nicht recht:

Er hat seinen Wählern (uA) versprochen, dass er das Waffengesetz nicht verschärfen wird, und zwar unter keinen Umständen. Da finde ich es seinen Wählern gegenüber nur korrekt, wenn er sich an seine Versprechen hält, schliesslich haben ihn die Amerikaner gewählt und anscheinend das so gewollt. Hier (D und CH) wird doch immer häufiger über Politiker geflucht, die vor den Wahlen das eine versprechen und dann das pure Gegenteil machen... hier hat einer etwas versprochen und wird es auch halten (andere Sachen hingegen nicht, und das ist auch gut so ;)). Dass Trump ein I***** ist, steht ja nicht zur Debatte ;)

Ich kann diesen Waffenfetischismus ja genausowenig nachvollziehen wie du und sehe keinen Sinn darin, dass man mit 18 Jahren ein Jagdgewehr kaufen kann, in der Bar aber noch kein Bier kriegt... aber "die Amerikaner" wollen das scheinbar so, und dann ist das ihr gutes Recht.


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Re: Amokläufe

Beitrag von j-d-s » 07.11.2017 - 22:21

Wiede hat geschrieben:
j-d-s hat geschrieben:Es wurde hier bereits erwähnt, aber viele verstehen das einfach nicht. Und wollen es wohl auch nicht verstehen.
-Sicherheit ist Freiheit. Nur wenn ich mich sicher fühle, dann bin ich frei, dorthin zu gehen wo ich möchte (oder würdet ihr euch in Viertel wie Molenbeek reintrauen?).
-Aufgrund des grundsätzlichen Misstrauens der Amerikaner gegenüber staatlicher Autorität, der grundsätzlichen Überzeugung, sich wenn es hart auf hart kommt nur auf sich selbst und seine Familie verlassen zu können, ist es für die Amerikaner wichtig, selbst für ihre Sicherheit und damit Freiheit sorgen zu können. Ohne die Waffen sind sie Kriminellen schutzlos ausgeliefert (weil die Polizei nicht als verlässlich angesehen wird).

Hier jetzt Trump irgendwie zu erwähnen ist völlig daneben, der hat damit denkbar wenig zu tun. Jeder republikanische Präsident/Präsidentschaftskandidat hat sich für die NRA und für das Waffenbesitzrecht eingesetzt.

Was ich aber bei der Diskussion am schlimmsten finde, ist dass offenbar die Waffengegner planen, auf undemokratischer Weise den 2. Zusatzartikel zu kippen. Denn für eine Verfassungsänderung wären 2/3 im Kongress erforderlich und die Ratifizierung durch 3/4 der Staaten (das sind 38 der 50 Staaten), wobei besonders letzteres weitgehend unmöglich ist wegen einer Reihe an Erzkonservativen Staaten.

Wenn man die verfassungsmäßig garantierten Rechte streicht, ohne die Verfassung zu ändern, ist das gegen die Demokratie und den Rechtsstaat.
Ich war schon öfters „drüben“ und ich denke die Amis haben vor Uniform-Trägern mehr Respekt als unsereiner hier! Von fehlendem Vertrauen in den Staat kann man daher glaub nicht unbedingt sprechen.
Die tragen die Waffen eben aus Tradition.

Ich war übrigens auch schon mal in Austin am Campus und habe dort Verwandtschaft beim Studium besucht. Ich finde es befremdlich, wenn man dort Waffen wie zu Zeiten des Wilden Westens am offenen Halfter tragen darf. Und das am Campus mit über 50.000 Studenten. Sexspielzeuge wie Dildos sind aber verboten... Eine Studentin protestiert hierzu ja bekanntlich medienwirksam dagegen!
Was bitte soll es denn sicher machen wenn jeder Waffen haben darf??? Wenn einer schießt, dass dann der andere zurück schießen kann? Wer ist dann am sichersten - der wo die besten / meisten Waffen hat? Oder der wo am schnellsten zieht?
Ist ja eine sehr reif überlegte Argumentation und hat was von „Auge um Auge und Zahn um Zahn“...

Freilich hat Trump damit was zu tun! Wie jeder andere sich in Regierungsverantwortung befindliche Präsident ebenfalls. Wer denn sonst, als der regierende US-Präsident könnte am ehesten etwas bewegen oder es zumindest versuchen, wenn nicht er???
Es hat mit Trump deshalb nichts zu tun, weil er nunmal für die Republikaner angetreten ist und von denen so gut wie nie irgendein Präsident oder Präsidentschaftskandidat, nichtmal ein Kandidat in Vorwahlen, Verschärfungen des Waffenrechts fordert. Das wäre mit jedem anderen republikanischen Präsidenten nicht anders.

Und bzgl. "Auge um Auge" hast du tatsächlich gewissermaßen Recht. Im US-amerikanischen Rechtssystem geht es viel stärker auf Vergeltung als bei uns (bei uns geht es auf Resozialiserung). Auch darf man nicht den Respekt (und die Dankbarkeit für ihren Dienst) Uniformträgern gegenüber mit Vertrauen verwechseln.

Hier in Deutschland fühlst du dich sicher, wenn Security oder Polizei vor Ort ist, oder weil du weißt, wenn jemand eine Straftat verübt, dann wird die Polizei ihn schnappen. In den USA dagegen fühlen sich viele Menschen unbewaffnet nicht sicherer, was auch mit mehr Individualismus (wobei das nicht Egoismus heißt, die Familie ist mit einbezogen, aber nicht die gesamte Gesellschaft) zu tun hat. In den USA ist gesamtgesellschaftliches Denken wenig verbreitet, was man auch in den sozialen Problemen bspw. mit den Schwarzen sieht (ein schwarzer Junge, der heute geboren wird, wird zu 30% irgendwann in seinem Leben im Gefängnis landen):
Klar ist es gesamtgesellschaftlich gesehen sicherer, ein restriktives Waffenrecht zu haben. Aber individuell gesehen bist du sicherer, wenn du eine Waffe hast, denn dann kannst du dich wehren und musst dich nicht auf die Polizei verlassen (die man eben auch erst rufen muss).

Und in Europa hat man eben eher die gesamte Gesellschaft im Blick statt nur sich selbst bzw. sich und seine Familie, siehe bspw. auch die Sozialversicherung oder dass es keine Studiengebühren gibt (und wenn, dann nicht die paar tausend Dollar wie in den USA). Europa ist viel mehr "Big Government", Sozialstaat usw. als die USA.

Daher ist das eben keine Frage, in der man sich als Europäer ein Urteil anmaßen sollte.

Übrigens war dem Täter in Texas der Waffenbesitz bereits untersagt und er hat sich illegal Waffen besorgt. Das würde in Deutschland genauso gehen. Dafür hat bei der Tat in Texas tatsächlich ein bewaffneter Zivilist den Täter angeschossen und in die Flucht getrieben.
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Re: Amokläufe

Beitrag von Wiede » 07.11.2017 - 22:43

Seit der Wahl Trumps ist einiges passiert, auch was die Attentatte (Texas, New York, Las Vegas,...) betrifft. Ich bin kein Traumtänzer und mir ist auch klar, das Wahlversprechen oder besser gesagt der daraus resultierende Egoismus bzgl Wiederwahl und der Lobbyismus oft bzw eigentlich immer wichtiger sind als die Sache bzw. die Menschlichkeit.

Es ist traurig, dass man nicht bereit ist, sich an aktuelle Gegebenheiten anzupassen und seine eigenen Positionen zu überdenken, nur weil wie gesagt Lobbyismus, Wahlversprechen bzw. Egoismus (Wiederwahl) wichtiger sind.

Natürlich wird wieder nichts passieren. Natürlich werden noch viele weitere Menschen sinnlos vor sterben. Das ist mir auch klar.

Vielleicht bewegt es aber ein ganz klein bißchen was, wenn man ständig Diskussionen wie diese hier anstößt und zum Nachdenken anregt. Der ein oder andere hat Amerikaner in der Verwandtschaft oder im Freundeskreis und bringt die somit vielleicht zumindest etwas / minimal zum Nachdenken.

Auch ein kleiner Kieselstein zieht sichtbare Kreise... Zumindest für einen kurzen Moment... :wink:


PS: Die Zeitung mit den 4 Buchstaben ganz aktuell hierzu: http://www.bild.de/news/ausland/waffen/ ... .bild.html
Das ^^^ unterstreicht natürlich deine Aussagen j-d-s
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Re: Amokläufe

Beitrag von Fab » 08.11.2017 - 01:05

Wurzelsepp hat geschrieben:Ja, natürlich hat es in den USA mehr (auch verhältnismässig) Tote durch Schusswaffen als in Deutschland, aber es ist überhaupt nicht klar (obwohl auch ich es stark vermute), dass das mit der liberaleren Gesetzgebung zu tun hat... in Brasilien (ca. 200 Millionen Einwohner) hat es gegen 40'000 Tote durch Schusswaffen jährlich, obwohl es ein deutlich strengeres Waffengesetz als die USA haben.

Alles klar soweit?
Es hat damit zu tun dass "man" Waffen hat - und warum hat man die? Weils gesetzlich erlaubt ist.
Komplett verrückt finde ich, dass man Kriegswaffen erwerben kann. Denke der einzig realistische Ansatz ist die zu verbieten.
Es muss als Freizeitvergnügen ausreichen mit dem Colt 5 Leute pro Minute abzischießen, statt 30 in 30 Sekunden :twisted:

Brasilien nehm ich nicht als Vergleich. Die USA waren mal das fortschrittlichste Land der Welt......Brasilien ist in weiten Bereichen Wildwest. Wie USA 1870. Großgrundbesitzer versklaven Landarbeiter und massakrieren parallel die Indigenen. Der Staat zählt nix.
Wenn das Licht ausfällt, fallen die Gruppen übereinander her.
Hab 7 Jahre zusammen mit Brasilianern aus Curitiba meinen Urlaub verbracht. Die hatten zu erzählen......das können wir in unserer Idylle nicht nachvollziehen.

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Re: Amokläufe

Beitrag von Wurzelsepp » 08.11.2017 - 08:39

Natürlich ist Brasilien anders als die USA, aber das ist halt Deutschland auch. Ich wollte nur aufzeigen, dass Vergleiche zwischen Ländern, die doch ziemlich unterschiedlich sind, nicht immer Sinn machen.

Sogar bei sehr sehr ähnlichen Ländern (zB Schweiz und Österreich oder Belgien/Niederlande) sind Vergleiche immer heikel und längst nicht überall sinnvoll.

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Re: Amokläufe

Beitrag von Fab » 08.11.2017 - 12:32

Finde schon dass es in einer politischen Diskussion legitim ist mit Vergleichen zu arbeiten. Als Amerikaner würde ich schon die Frage in die Debatte werfen "Warum ist die Zahl der Toten pro Kopf x-fach so hoch wie in England?".

Persönlich bin ich schon überzeugt, dass die pure Verfügbarkeit von Waffen üble Folgen hat.
Bei einem unkontrollierten Wutanfall ist schon ein Unterschied ob ich eine vollautomatische Waffe im Schrank habe, oder maximal ein Küchenmesser.

Aber die gesetzliche Verfügbarkeit ist nicht der einzige Grund für die Malaise. Es ist auch die extreme Gewaltaffinität der Amis.
Als junger Kerl konnte ich das beobachten.
Wir hatten in den 60er Jahren eine große Ami-Kaserne in Hof. Dort stand/steht die seinerzeit zweitgrößte Radarstation der Welt (nach Thule/Grönland). Wir hatten mehr als 1000 wehrpflichte US-Soldaten samt Offizieren in Hof.
Als Jungspund hatte man beim Ausgehen zwangsläufig Kontakt. Wenn es zu Auseinandersetzungen kam ist die deutlich höhere Aggressivität, ja Brutalität der Amis aufgefallen.

Als Gegenbeispiel möcht ich die Schweiz anführen. Dort hatten bis vor wenigen Jahren jeder Schweizer sein Sturmgewehr samt Munition im Schrank! Mit Missbrauchsraten ähnlich wie bei uns.
Spätestens nach dem Massacker in Zug hat die Schweiz reagiert und die Munition wird seitdem zentral gelagert.

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Re: Amokläufe

Beitrag von Wurzelsepp » 08.11.2017 - 16:06

Zum Vergleich: Natürlich muss und soll man vergleichen, aber halt nicht so, wie es "gerade gefällt". Wir Schweizer vergleichen gerne mit Österreich, das ist in der Regel halt passend, aber nicht immer. Die USA und England zu vergleichen ist in meinen Augen schon viel besser als die USA und Deutschland oder die USA und Brasilien...

Beim 2. Abschnitt bin ich zu 100% auf deiner Seite!!

Zum 3. Abschnitt muss man auch noch sagen, dass der Durschnittssoldat (egal ob in den USA, Deutschland oder Russland) wohl etwas aggressiver ist als der Durchschnittsbürger: Gerade in einem Land wie den USA ohne allgemeine Wehrpflicht wird halt eine bestimmte "Art Mensch" vom Militär angezogen und bis zu einem gewissen Grad auch vom Militär gefordert. Kommt dazu, dass zB in den USA die arme Unterschicht extrem überproportional im Militär vertreten ist (da sie dort bessere Ausbildungsmöglichkeiten haben), die tendenziell auch aggressiver sind.
Und letztens kommt noch dazu, dass sich in einer Horde junger Männer das Testosteron noch stärker bemerkbar macht ;)

Edith: Das soll nicht sagen, dass deine Aussage im 3. Abschnitt falsch ist (das kann ich schlicht nicht beurteilen), sondern sie nur etwas relativieren!


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Re: Amokläufe

Beitrag von Naturschneeliftler » 08.11.2017 - 17:52

Wiede hat geschrieben:Auf der einen Seite leiden die Amis langsam aber sicher am völligen Verfolgungswahn.... Vor der Einreise muss man Anträge / Formulare ausfüllen, ein Interview u.a. über den Einreisegrund sowie Fingerabdrücke abgeben und einen Scan der Iris über sich ergehen lassen. Und das auch als völlig unbescholtener Bürger.
Richtung Mexiko will man dann auch noch eine größere Mauer bauen. Alles natürlich nur wegen der Sicherheit.
Und auf der anderen Seite darf -Entschuldigung- wirklich jeder „Volldepp“ mit Kriegswaffen und Schalldämpfern etc. frei „umher rennen“...

Das ist doch völlig paradox, verantwortungslos und inkonsequent!!!

Es ist doch daher nur eine Frage der Zeit, bis zum nächsten Massaker...
Wie viele Tote wird es dann geben?
10?
50?
100?
...
Du bringst da was völlig durcheinander
Das sich jeder (ich entschuldige mich nicht, weil dieses Wort da noch nett ist) Volldepp da eine Waffe kaufen können muss, weil er sich im Zweifel gegen die vielen angeblich unbescholtenen Bürger ja verteidigen muss :twisted:

Aber das Problem ist da ja nicht nur das Waffengesetz, sondern die Gesamtsituation.
Unsere Logik nach zwei verlorenen Weltkriegen (die wir begonnen haben) [ganz wichtiger Einschub, Schweiz zählt natürlich nicht dazu] denken wir, dass Amokläufe erschwert werden können, wenn der Erwerb der Tatwaffe verkompliziert wird.
Nach zwei gewonnenen Weltkriegen denkt man dann eher so: Man (ich selber) kann einen Amoklauf entscheidend erschweren, wenn man den Täter auf frischer Tat ausschaltet (= abknallt), also im Grunde sich als Held aufspielen, der "die Welt gerettet hat"
Dass sich durch die Wirtschaftsstruktur, der sich daraus gebildeten "gated communities" und die panische Angst vor jedem die Situation diesem Effekt nicht gerade entgegenwirkt ist absehbar.

Auch wenn der Vergleich vorher schon etwas gehinkt hat: Im Straßenverkehr gilt das VERTRAUENSPRINZIP, heißt ich vertraue den Autofahrern, dass sie fahren können (auch wenn ich da auf der AUtobahn selber etwas dran zweifle)
Beim Schusswaffenkauf/-gebrauch gilt das MISSTRAUENSPRINZIPP, heißt "Ich brauch' die Waffe, weil mich jeder potentiell umbringen will".

Das ist das genaue Gegenteil von einander.
Zwecks der Frage der Zeit: ich tippe auf maximal 3 Monaten mit etwa 150 zu Schaden gekommenen Personen.

Auch wenn das obige und folgende vielen als zu makaber eingestuft werden dürfte: Dadurch, dass solche Schreckensbilder eigentlich täglich zu finden sind, kommt mir da weltweit einfach nur der Gedanke der natürlichen Auslese der Menschheit in den Sinn, oder vielleicht handelt es sich auch um eine Strategie, die Überbevölkerung des Planeten aufzuhalten und wir sehen die "Genialität" dieses Plans nicht.
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Re: Amokläufe

Beitrag von Fab » 08.11.2017 - 20:43

Wurzelsepp hat geschrieben:.....................
Zum 3. Abschnitt muss man auch noch sagen, dass der Durschnittssoldat (egal ob in den USA, Deutschland oder Russland) wohl etwas aggressiver ist als der Durchschnittsbürger: Gerade in einem Land wie den USA ohne allgemeine Wehrpflicht wird halt eine bestimmte "Art Mensch" vom Militär angezogen und bis zu einem gewissen Grad auch vom Militär gefordert..........
Damals gab es in USA noch Wehrpflicht. Es war der junge Durchschnittsamerikaner und überwiegend weiß, der seinerzeit bei uns war.

@Naturschneeliftler

Du projezierst jetzt was auf die Amerikaner, das m. E. nix mit der Wirklichkeit zu tun hat.
Die Engländer, Kanadier u. Russen haben auch den Krieg gewonnen ohne jeweils als Einmannarmee rumzulaufen.

Die US-Amerikaner haben sich im Verlauf von 250 Jahren mit der Waffe in der Hand ihre Existenz erobert. Mussten ohne staatlichen Schutz sich und ihre Familien schützen usw.
Es ist eine Gewaltkultur. Nach fast jedem Hollywoodfilm muss man vorm Fernseher das Blut aufwischen. Ich schau mir das Zeugs seit Jahren nicht mehr an.


.
Zuletzt geändert von Fab am 09.11.2017 - 00:17, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Amokläufe

Beitrag von Wiede » 08.11.2017 - 22:36

Naturschneeliftler hat geschrieben: Du bringst da was völlig durcheinander
Ich habe nullkommnull Problem damit, wenn du eine völlig andere Meinung hast!
Tue mir bitte aber einen Gefallen und gestehe mir im Gegenzug auch das Recht auf meine Meinung zu :ja:
Ich bringe ganz sicher nichts durcheinander. Ich habe eine klare persönliche Meinung dazu. Du offenbar eine andere.
Kontrovers diskutieren können wir somit gerne. Aber bitte ohne Belehrungen...
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Re: Amokläufe

Beitrag von Tiob » 09.11.2017 - 00:57

Fab hat geschrieben: Es ist eine Gewaltkultur. Nach fast jedem Hollywoodfilm muss man vorm Fernseher das Blut aufwischen. Ich schau mir das Zeugs seit Jahren nicht mehr an.
Oh ja, Gewaltdarstellung sind immer ok aber wehe eine Mutter wagt es ihr Kind in der Öffentlichkeit zu stillen. Dann rasten die Amis aus weil man ja zu viel sieht
(man erinnere sich an "Nippelgate") :lach:

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Re: Amokläufe

Beitrag von Spezialwidde » 09.11.2017 - 06:49

Tiob hat geschrieben: Oh ja, Gewaltdarstellung sind immer ok aber wehe eine Mutter wagt es ihr Kind in der Öffentlichkeit zu stillen. Dann rasten die Amis aus weil man ja zu viel sieht
(man erinnere sich an "Nippelgate") :lach:
Es ist wirklich schwierig amerikanische Rechte und Normen mit menschlicher Logik verstehen zu wollen. Und daran scheitert hier auch die Grundsatzdiskussion weil man das einfach nicht fassen kann. Lass dich in manchen Staaten mal mit einer Bierflasche in der Öffentlichkeit sehen. Das kann schon bedeuten dass man gesiebte Luft atmet. Aber der Colt am Gürtel ist kein Problem :lol:
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Re: Amokläufe

Beitrag von Naturschneeliftler » 09.11.2017 - 19:10

Wiede hat geschrieben:
Naturschneeliftler hat geschrieben: Du bringst da was völlig durcheinander
Ich habe nullkommnull Problem damit, wenn du eine völlig andere Meinung hast!
Tue mir bitte aber einen Gefallen und gestehe mir im Gegenzug auch das Recht auf meine Meinung zu :ja:
Ich bringe ganz sicher nichts durcheinander. Ich habe eine klare persönliche Meinung dazu. Du offenbar eine andere.
Kontrovers diskutieren können wir somit gerne. Aber bitte ohne Belehrungen...

Ups Sorry, die Ironie scheint wohl doch nicht durchgekommen zu sein. Ich bin sehr wohl deiner Meinung.
Prinzipiell hab ich nur die Logik der Waffenlobby überspitzt dargestellt, aber das ist definitiv nicht meine.
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Re: Amokläufe

Beitrag von Wiede » 09.11.2017 - 21:13

Sorry, dann habe ich die Ironie übersehen :wink:

Auch wenn ich nun schon öfters drüben war, ich kann diese bedingungslose Waffenverliebtheit absolut nicht nachvollziehen.

Ich gehöre übrigens noch zu denen, welche gedient haben. G3 & MG sind mir nicht unvertraut. Habe auch scharf damit geschossen - das musste man ja bei „Y-Reisen“ damals :wink:

Kann die Amis dennoch absolut nicht verstehen. Wenn was völlig aus dem Ruder läuft, sollte man sich halt einfach mal zumindest Gedanken darüber machen...

Aber wie gesagt - es ist eben leider nur eine Frage der Zeit, bis es wieder passiert... Bleibt nur noch die Frage, wann, wo und wieviele Tote es dann sein werden...
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Re: Amokläufe

Beitrag von danimaniac » 10.11.2017 - 13:27

Wenn man sich da wirklich einen Überblick verschaffen will. ACHTUNG! Das ist wirklich deprimierend.
http://www.gunviolencearchive.org/mass-shooting
wird mal wieder Zeit für ein Snowboard-Abenteuer in Skandinavien...

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Re: Amokläufe

Beitrag von Wooly » 10.11.2017 - 22:48


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Re: Amokläufe

Beitrag von Wiede » 11.11.2017 - 09:23

Wenn es nicht so traurig wäre... Aber sehr gute Satire, das bringt es auf den Punkt!
danimaniac hat geschrieben:Wenn man sich da wirklich einen Überblick verschaffen will. ACHTUNG! Das ist wirklich deprimierend.
http://www.gunviolencearchive.org/mass-shooting
Fast täglich also... Unfassbar.

Die meisten „kleineren Sachen“ bekommt man medial ja nicht einmal mit.

Gier und Macht (der Waffenlobby) schlagen den Menschenverstand und die (nicht vorhandene) Intelligenz der Bevölkerung - siehe Video von Wooly...
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Re: Amokläufe

Beitrag von Wiede » 14.02.2018 - 22:54

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Re: Amokläufe

Beitrag von Wiede » 15.02.2018 - 19:48

Wiede hat geschrieben:
14.02.2018 - 22:54
Mal wieder...
https://mobil.n-tv.de/panorama/Zahlreic ... 86968.html

Und Trump legt sich seine Begründung pro Waffenlobby schon wieder zu Recht... :rolleyes:

Einfach nur strohdumm und nicht lernfähig. Wildwest Cowboy eben... :naja:

Und es wird dann eben wieder und wieder passieren...
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Re: Amokläufe

Beitrag von mark13 » 16.02.2018 - 22:30

Wenn man sonst nix hat worüber man sich das Maul zerreißen kann, dann halt eine Schießerei in den USA.

Mich wundert es, dass die Leute doch tatsächlich einen unterschied machen ob nun einer oder 17 Leute erschossen werden.
Zur Erinnerung: In den USA sterben jeden Tag mehr als 17 menschen durch Schusswaffen. Wenn man sich das mal auf der Zunge zergehen lässt, merkt man wie man doch nur den Medien den Honig vom Maul lutscht.
Und wenn man jetzt wieder aufschreit wie schlimm die Waffengesetze in den USA sind finde ich das einfach nur bescheuert und lächerlich. Ja ich lache über solche Leute.
Da wird sich nie was ändern und jeder der es schafft nachzudenken wird sehen : Das Geld gewinnt am ende immer und somit erübrigt sich jede Diskussion.
Gruß Mark13

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Re: Amokläufe

Beitrag von Wiede » 17.02.2018 - 00:22

mark13 hat geschrieben:
16.02.2018 - 22:30
Wenn man sonst nix hat worüber man sich das Maul zerreißen kann, dann halt eine Schießerei in den USA.

Mich wundert es, dass die Leute doch tatsächlich einen unterschied machen ob nun einer oder 17 Leute erschossen werden.
Zur Erinnerung: In den USA sterben jeden Tag mehr als 17 menschen durch Schusswaffen. Wenn man sich das mal auf der Zunge zergehen lässt, merkt man wie man doch nur den Medien den Honig vom Maul lutscht.
Und wenn man jetzt wieder aufschreit wie schlimm die Waffengesetze in den USA sind finde ich das einfach nur bescheuert und lächerlich. Ja ich lache über solche Leute.
Da wird sich nie was ändern und jeder der es schafft nachzudenken wird sehen : Das Geld gewinnt am ende immer und somit erübrigt sich jede Diskussion.
Gehts eigentlich noch? 8O
Welche aggressive Laus ist dir eigentlich über die Leber gelaufen?
Lies Dir mal in Ruhe bitte nochmals Deine Wortwahl und Argumentation durch...
Also wenn ich sowas schon lese „ob nun einer oder 17 Leute erschossen werden“... :surprised: - da erübrigt sich dann doch wirklich jeder weitere Kommentar...
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Re: Amokläufe

Beitrag von mark13 » 17.02.2018 - 13:37

Also wenn ich sowas schon lese „ob nun einer oder 17 Leute erschossen werden“... :surprised: - da erübrigt sich dann doch wirklich jeder weitere Kommentar...
Sehr schön dass meine Aussage aus dem Kontext gerissen wird. Erklärend hierzu nochmals ausführlicher :

Ich bin verärgert über die Heuchelei der Medien, die jetzt ein Fass aufgemacht haben wegen einer Schießerei mit mehreren Toten während wir von den (Nominal) kleineren "Zwischenfällen" nichts hören. Das ist die pure Sensationslust der Medien. Und die ganzen Idioten im land springen voll drauf an. Mir ist das wirklich schnuppe und ich verstehe auch nicht wieso man in Deutschland dann über Gesetze innerhalb der USA diskutiert.

Die meisten verstehen einfach gar nicht das die Amerikaner das wollen. Es ist dort viel zu tief in der Gesellschaft verwurzelt sich mit Waffen zu beschäftigen. Es gibt mittlerweile Youtuber in den USA , welche "reviews" von Waffen und deren Wirkung auf verschiedene Materialien machen (wöchentlich).


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Re: Amokläufe

Beitrag von Ram-Brand » 18.02.2018 - 10:57

Es ist halt leider so in den USA. Gibt da auch Gewehre für Kinder, etc.
Und die Waffen Lobby ist so mächtig.

Warum soll ich mich jetzt hier darüber aufregen. Ich kann es nicht ändern.
Die Amerikaner müssen es selbst wollen und auch ändern.



Ähnlich sieht es doch in Deutschland mit der Autolobby aus. So Mächtig das sich die Politik von denen belabern lässt.
Grenzwerte werden es so weit es geht gedrückt und dann dann dürfen diese Werte auch noch um ein vielfaches überschritten werden.
Werden dann als "sauberes Auto" an die dummen Kunden verkauft.
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Re: Amokläufe

Beitrag von floaps » 18.02.2018 - 11:27

Ram-Brand hat geschrieben:
18.02.2018 - 10:57
Es ist halt leider so in den USA. Gibt da auch Gewehre für Kinder, etc.
Und die Waffen Lobby ist so mächtig.

Warum soll ich mich jetzt hier darüber aufregen. Ich kann es nicht ändern.
Die Amerikaner müssen es selbst wollen und auch ändern.



Ähnlich sieht es doch in Deutschland mit der Autolobby aus. So Mächtig das sich die Politik von denen belabern lässt.
Grenzwerte werden es so weit es geht gedrückt und dann dann dürfen diese Werte auch noch um ein vielfaches überschritten werden.
Werden dann als "sauberes Auto" an die dummen Kunden verkauft.
Genauso ist es. Gegen das Recht Waffen zu tragen sind die wenigstens Amerikaner. Allerdings versteht ein nicht unerheblicher Teil der Bevölkerung (selbst innerhalb der NRA) auch nicht, warum vollautomatische Kriegswaffen (assault rifles) legal sein müssen und Käufer nicht genau kontrolliert bzw. registriert werden.

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Re: Amokläufe

Beitrag von j-d-s » 18.02.2018 - 22:36

Das sind sie ja auch nicht, bzw. in den meisten Staaten nicht. In den Staaten kann man in den USA aber auch Volksabstimmungen machen (bspw. Legalisierung von Marihuana).
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