#DeleteFacebook - Standpunkte...?

... darf auch mal absolut nix mit dem Thema des Forums zu tun haben!

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#DeleteFacebook - Standpunkte...?

Beitrag von Pancho » 23.03.2018 - 11:36

Wie ist eure Meinung zu dem gefühlt 300. Datenschutzskandal bei facebook...?

Ich bin so ziemlich der gleichen Meinung wie dieser Kommentar hier:
http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpoli ... 99183.html

Hab facebook schon ein paar Skandale zuvor den Rücken gekehrt, statt WahtsApp nutze ich soweit wie möglich Threema (geht leider nicht 100% ig, weil die meisten halt auf WhatsApp sind, u.a. meine Tochter)...

Ändert sich bei euch was, oder einfach weiter wie gehabt?

Grüße... :D

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Re: #DeleteFacebook - Standpunkte...?

Beitrag von Spezialwidde » 23.03.2018 - 11:52

Jedem der Facebook nutzt sollte klar sein was mit seinen Daten passiert. Wer dort sensible Daten postet ist meiner Meinung nach selber Schuld wenn was schief geht. Man sollte halt nur das weitergeben was man auch in die Öffentlichkeit tragen würde. Wer nichts da reinschiebt was in die Privatsphäre gehört hat auch nichts zu befürchten. Meine Meinung.
Genieße den Winter solange es ihn noch gibt

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Re: #DeleteFacebook - Standpunkte...?

Beitrag von Pancho » 23.03.2018 - 12:05

Ganz so einfach ist es nicht (mehr) finde ich. Die Problematik geht darüber hinaus.

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Re: #DeleteFacebook - Standpunkte...?

Beitrag von Spezialwidde » 23.03.2018 - 12:18

Wo liegt denn das Problem deiner Meinung nach?
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schwarzwaelderski
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Re: #DeleteFacebook - Standpunkte...?

Beitrag von schwarzwaelderski » 23.03.2018 - 12:20

Ich bin so ziemlich der gleichen Meinung wie dieser Kommentar hier:
Ich nicht.
Zunächst habe ich keinen Account mehr und ich hatte Facebook keine drei Monate.

Ich formuliere es mal so: Wer Facebook nutzt, hat doch so oder so eine gewisse Dickfelligkeit. Die Plattform an sich ist doch zu 90% öffentlich (ausgenommen PN, geheime Gruppen und was man selbst so anklickt) und wer sie nutzt muss so oder so damit rechnen, dass persönliche Daten bei irgendwelchen Firmen Verwendung finden. Facebook wirkt da auf mich noch vergleichsweise ehrlich, weil jeder weiß, dass es dort keine Privatsphäre gibt und auch entsprechend agiert. Bei Whatsapp (ebenfalls Facebook) ist das freilich anders, aber auch das nutze ich nur mit Dickfelligkeit und schreibe nur Dinge, bei denen mir es schlicht egal ist, ob sie jemand anderes erfährt oder irgendein Mitarbeiter ausspäht. Wer sich als Nutzer jetzt nach diesem "Skandal" betrogen fühlt, dem ist mit Verlaub einfach nicht mehr zu helfen.
Ich finde diese Debatte einfach hochgradig heuchlerisch.
Hab facebook schon ein paar Skandale zuvor den Rücken gekehrt, statt WahtsApp nutze ich soweit wie möglich Threema (geht leider nicht 100% ig, weil die meisten halt auf WhatsApp sind, u.a. meine Tochter)...
Ich nutze ebenfalls unterschiedlichste Messenger und nur dann Whatsapp, wenn die Person anderweitig nicht erreichbar ist.
Du sagst Du nutzt Threema, ok. Aber spätestens, wenn ich weiterfrage und Du mir mitteilst, dass Du als Plattform Andorid oder IOS nutzt... Siehst Du.
Ob es Facebook nun weiß oder nicht, Google weiß es auf jeden Fall.
Ändert sich bei euch was, oder einfach weiter wie gehabt?
Was das Zukünftige betrifft, wird sich nicht viel ändern. Die Leute werden kurz ihren Frust los und am Ende siegen Sucht oder Kurzsichtigkeit. Wenn Facebook aus der Mode gerät, dann aus anderen Gründen.
Was passieren wird: Die Nutzer kreischen nach der Politik. Ich sehe dagegen auch bei den Nutzern eine Eigenverantwortung.

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Re: #DeleteFacebook - Standpunkte...?

Beitrag von schwarzwaelderski » 23.03.2018 - 12:28

Übrigens: Ihr müsst unserer neuen Frau Justizminsterin etwas Zeit geben, sich in ihren neuen Job einzuarbeiten. ;)

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Re: #DeleteFacebook - Standpunkte...?

Beitrag von Pancho » 23.03.2018 - 13:10

Spezialwidde hat geschrieben:
23.03.2018 - 12:18
Wo liegt denn das Problem deiner Meinung nach?
Das Problem ist, dass wir ein offensichtlich außer Kontrolle geratenes Datenmonster vor uns haben, das so mächtig geworden ist, dass es scheinbar in der Lage ist, Wahlen maßgeblich zu beeinflussen, dadurch dass es uns User gläsern macht und dadurch beeinflußbar. Eine Kontrolle gibt es nicht wirklich, der Collegeboy der das Ding geschaffen hat, will oder kann es selber nicht mehr wirklich kontrollieren, solange es ihm goldene Eier legt, wird er es auch nicht tun.

Die viel größere Gefahr geht von der Möglichkeit aus, Massen weltweit gezielt zu beeinflussen, ohne jede Kontrolle. Es ist nicht der neugierige Nachbar oder der zukünftige Arbeitgeber oder der abservierte Ex-Freund, die unsere Privatsphäre angreifen, sondern das Portal selber, das unser Verhalten analysiert. Daran ändern neue Häckchen in den Privatsphäre-Settings nichts, sie sind nur ein Beruhigungsmittel. Das ist das Problem. Facebook selber, zu mächtig, zu unkontrolliert, zu undurchsichtig...

Ich meine, Dinge, die vordergründig nix Kosten, haben manchmal den höchsten Preis, und es ist an der Zeit sich Gedanken zu machen, wie hoch er ist, und ob man da weiter mitmachen will.
Jeder der bei facebook ist, zahlt etwas. In jedem Fall. Und ich denke es ist Zeit, darüber zu reden was das genau ist, und ein Zeichen zu setzen, dass es jedenfalls so nicht weitergehen kann.

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Re: #DeleteFacebook - Standpunkte...?

Beitrag von David93 » 23.03.2018 - 13:52

Bei Facebook bin ich zwar, einfach weil man so doch vieles mitbekommt, gerade von dem Bekanntenkreis den ich nicht so oft sehe. Und von Firmen oder so die mich interessieren bekommt man auch immer mal interessantes zu sehen.
Dass ich dort selbst etwas poste kommt praktisch nicht vor. Eingegebene Informationen sind auch nur minimalst, also kein Arbeitgeber, Familienstand, usw. Ich kenne aber auch viele, die dort praktisch alles offenlegen, das ganze Privat- und Berufsleben. Gerade wenn dann noch die Kinder mit reingezogen werden find ich das schon sehr fragwürdig.

Mit so Messengern wie Whatsapp bin ich aber ehrlich gesagt nicht ganz so vorsichtig. Klar hat mans im Hinterkopf dass es ja unsicher ist, aber ich denke nicht vor jeder Nachricht nach, was ein Fremder mit der Information wohl machen könnte. Sollte ich wohl mehr.
Aber andere sind da noch sorgloser, wenn ich bedenke was manche Kollegen da geschäftlich alles austauschen über Whatsapp...
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Re: #DeleteFacebook - Standpunkte...?

Beitrag von Werna76 » 23.03.2018 - 15:19

Also ich kann die Aufregung nicht nachvollziehen, für mich war klar, dass alle meine Daten dort weitergegeben und irgendwie zu Geld gemacht werden. Bin aber auch überzeugt, dass das alle anderen Internetkonzerne genauso machen.

Mir komplett wurscht was die mit meinen Daten machen, ich kann nullkommanull Negatives daraus für mich erkennen.
Und ich kann auch keinen Unterschied darin erkennen, ob jetzt Facebook versucht das politische Wahlverhalten zu beeinflussen oder wie bisher das Staatsfernsehen.
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Re: #DeleteFacebook - Standpunkte...?

Beitrag von Whistlercarver » 23.03.2018 - 20:15

Werna76 hat geschrieben:
23.03.2018 - 15:19
Also ich kann die Aufregung nicht nachvollziehen, für mich war klar, dass alle meine Daten dort weitergegeben und irgendwie zu Geld gemacht werden. Bin aber auch überzeugt, dass das alle anderen Internetkonzerne genauso machen.

Mir komplett wurscht was die mit meinen Daten machen, ich kann nullkommanull Negatives daraus für mich erkennen.
Und ich kann auch keinen Unterschied darin erkennen, ob jetzt Facebook versucht das politische Wahlverhalten zu beeinflussen oder wie bisher das Staatsfernsehen.
Da gibt es nichts hinzuzufügen.

Ob jetzt facebook, Google, Apple, Schülervz, Amazon, ebay, Pornoseiten, Alpinforum, usw. Sobald man sich im Internet bewegt, egal ob mit dem Home-PC, auf der Arbeit oder dem Smartphone, man hinterlässt überall Daten und Spuren. Diese werden schon längst von den verschiedensten Unternehmen gesammelt und verarbeitet.

Wenn man nichts preisgeben will dann hat man in der Online Welt nichts verloren!

Wenn man trotzdem am schönen Internet teilhaben möchte dann muss man sich im klaren sein, dass irgendeine Datenkrage die persönlichen Daten abfängt. Und mit etwas Verstand gibt man dann auch im Internet nur die Daten preis die man auch in der Fussgängerzone allen preis gibt. Aber es gibt halt auch mitmenschen die müssen jeden kleinen Sch*** über facebook, twitter, instagram, whatsapp, usw. teilen. So bekomm ich z.B. jeden Tag mit was die Tochter meiner Cousine macht, ohne nachgefragt zu haben, nur über Statusmeldungen in den sozialen Medien.

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Re: #DeleteFacebook - Standpunkte...?

Beitrag von extremecarver » 23.03.2018 - 21:03

Facebook löschen reicht nicht - da man weiterhin über jede Website die einen Facebook Like Button hat getracked wird. Nachdem löschen sollte man also in allen Browsern Plugins installieren um dies zu verhindern - etwa mit NoScrip oder in Ublock Origin und aktivieren der Social Blocking Lists.

Google ist im Gegensatz zu Facebook ziemlich harmlos. Solange es möglich war hab ich mir von Facebook monatlich alle Daten die sie über mich haben liefern lassen, inzwischen geht dies nicht mehr (seit November) also sollte man sich diesbezüglich bei der EU beschweren (da Irland mal wieder die Gesetze nicht einhält). Bei Google bekommt man im Gegensatz zu Facebook alle Daten über das Download Tool - und kann sich auch recht gute Reports zusammenstellen. Wenn man dann die Daten mal analysiert dann hat Facebook IMHO deutlich mehr und kritische Daten als Google (außer man blockiert die Facebook Skripte).


Das Problem ist, die Nummer 2 am Mark, oder sind sie eigentlich schon die Nummer 1 - WeChat ist noch viel viel skrupelloser - dagegen ist Facebook quasi ein frommes Lamm. Dazu ist WeChat mehr und mehr integriert in das chinessische Leben - es gibt in Pilotstädten (geplant ist ein Rollout für ganz China in den nächsten 3 Jahren) schon Auswirkungen auf Credit Score usw basierend auf den Themen zu denen man auf WeChat posted - von der Regierung befohlen... Sprich wer sich zu der Regierung genehmen Themen auf WeChat beteiligt, bekommt Pluspunkte, bzw umgekehrt bei unbeliebten Themen. 1984 ist Kinderkram dagegen. Dazu haben WeChat und AliPay inzwischen wohl mehr Transkationsvolumen als Kreditkarten/Bankomatkarten zusammen in China, und je nach Quellen auch mehr wie Bargeldzahlungen - und nicht nur in China. Vor kurzem wollte ich in einem Chinarestaurant in Mailand (ja Zielgruppe eindeutig Chinesen bzw Chinesen die in Italien leben) per Karte bezahlen was nicht ging. AliPay oder WePay wurde als Alternative genannt, und bar haben sie dann auch erst nach Diskussion dass ich halt sonst einfach so rausgehe akzeptiert. Es stand wirklich ein Schild am Eingang (natürlich nur in Characters) dass hier nur AliPay oder WePay akzeptiert wird (und grad WePay ist ohne chinesischen Bank Account schwer aktivierbar wenn man die Datenkrake am Phone haben möchte). In China haben sie nun schon Gesetze machen müssen dass Barzahlung für Offline Dienstleistungen/Käufe akzeptiert werden muss, weil selbst zig Strassenverkäufer nix außer Ali und We wollten.... Das Kreditkarten Zeitalter wurde einfach übersprungen in China und die Abwicklung machen jetzt die staatlich geförderten Sozialen Netzwerke/Markplätze.

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Re: #DeleteFacebook - Standpunkte...?

Beitrag von Tobi-DE » 23.03.2018 - 22:06

"If it's for free you're not the customer, you're the product beeing sold."

Verstehe die Aufregung nicht, habe FB Aktien genau weil sowas möglich ist... ;)

Schön beschrieben hier: https://perma.cc/HQF4-KC4A
17/18 [33+1]: Hintertux 4x - Kaunertal 5x - Sudelfeld 18x - Spitzingsee 2x - Flutlicht-Ski Spitzingsee 1x - Ellmau 1x - Hochzeiger 1x - Fendels 1x - Nauders 1x
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