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Ischgl 2012

Archiv aus der Saison 2011 / 2012 "wie war der Winter?"
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Re: Ischgl 2012

Beitrag von christopher91 » 29.04.2012 - 14:21

Wind definitiv wie überall anders auch, geht heute fast nirgends was, ab morgen lässt er wieder nach!


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Re: Ischgl 2012

Beitrag von rush_dc » 29.04.2012 - 14:39

ja heut war alles zu, aber man hat mir ganz unverschämt 2 tageskarten zum vollen preis verkauft und mir nicht mal was gesagt das oben nur 1 lift offen hatt. hatt mich ganz schön umgehauen (im wahrsten sinne des wortes) als ich oben stand und die lifte alle zu hatten, unten hat man vom wind gar nichts gemerkt...

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Re: Ischgl 2012

Beitrag von markman » 29.04.2012 - 17:18

rush_dc hat geschrieben:ja heut war alles zu, aber man hat mir ganz unverschämt 2 tageskarten zum vollen preis verkauft und mir nicht mal was gesagt das oben nur 1 lift offen hatt. hatt mich ganz schön umgehauen (im wahrsten sinne des wortes) als ich oben stand und die lifte alle zu hatten, unten hat man vom wind gar nichts gemerkt...
muss aber erst später gewesen sein, heute morgen liefen die Lifte auch rüber nach Samnaun, denke, das war so ca. 10:00 Uhr laut Live-Video,

Gruß,
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Re: Ischgl 2012

Beitrag von rush_dc » 30.04.2012 - 17:07

also ich war spätestens um 10 uhr am berg oben und da lief nur mehr 1 lift. konnte dann unten meine karte weiterverkaufen.
ich und mein mädel sind dann shoppen gegangen, in den sportgeschäften hatten sie abverkauf -50% da konnte man einige schnäppchen ergattern.

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Re: Ischgl 2012

Beitrag von Oscar » 30.04.2012 - 17:19

Also um 10 Uhr hatten wir noch Auswahl zwischen vier Liften wovon der dritte und vierte allerdings gerade eingestellt wurde. Sasgalun oder wie der heisst lief bis auf die Zeit um Mittags rum durch, Höllboden wurde öfter eingaragiert aber auch wiederin Betrieb genommen am Nachmittag kamen dann wieder ein paar dazu. Höllboden lief dann durchgehend auch.
CIMG6732.JPG
ziemlich fertige Schleppertrasse Schwarzwasserlift, nicht irritieren lassen Che hats net kpiert und fährt verkehrt herum :D
CIMG6738.JPG
windig wars :-P
CIMG6745.JPG
Ausserdem liefen an den Kassen und im Ortsgebiet sowie an den Panoramatafeln überall unübersehbare Hinweise über die LED-Anzeigen, dass der Skibetrieb aufgrund vom Sturm eingeschränkt sei. Zumindest wo ich den Skipass gekauft habe ist auch jeder gefragt worden ober er weiss, dass es sehr eingeschränkt ist und evtl ganz eingestellt werden muss. Ein Blick nach oben hätte gereicht um die rasenden Wolken zu sehen und festszustellen, dass der leichte Wind im Ort sicherlich nicht der Maßstab ist zudem ja auch die Unwetterwarnungen raus waren!

Verstehe da deine Kritik in der Art nicht ganz, auch wenn es natürlich einen selbst ärgert nur ein paar wenige Lifte zu haben, wurde aber was ich mit bekommen hab da hervorragend informiert.
Ich habe mir den SKipass gekauft und bin ein bischen rumgefahren, was aber aufgrund des stark wasserhaltigen Schneees auch mit allen offenen Anlagen sicherlich nicht sehr viel interessanter und attraktiver geworden wäre. Der Schnee hat trotz der maximal möglichen Präparierungsqualität brutal gebremst und war sehr tief. Beim Skaten ist man ca 10cm eingesackt besipielsweise.

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Re: Ischgl 2012

Beitrag von rush_dc » 30.04.2012 - 20:19

ich bin halt vom parkplatz direkt an die kasse und da hinter mir eine ziemlich horde menschen war wollt ich eigentlich nur vor denen an der kasse sein ;) und hab da gar nicht auf irgendwelche tafeln geachtet.
Aber wenn der kassier was gesagt hätte wärs schon gut gewesen, hat er aber leider nicht.
Als ich oben dann ausgestiegen bin ist bei mir nur mehr die sasgalun gelaufen, höllboden wurde gerade eingaragiert.
Aber is ja egal hab die karte ja dann eh weiterverkauft.
edit: ausserdem war unten ja geilstes wetter da kommt man ja gar nicht auf die idee dass lifte zu haben könnten :wink:

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Re: Ischgl 2012

Beitrag von Eumel153 » 01.05.2012 - 14:32

Auch ich war am 29.04. oben. Die Kritik kann ich schon verstehen.

Leider war es mein letzter Tag. So biss ich in den sauren Apfel. An der Kasse habe ich nochmal nachgefragt, ob man denn den vollen Preis bezahlen müsse, da ja kaum etwas offen wäre. Darauf hin hat mich die Kassiererin nur verständnislos angesehen und mir gesagt, dass ja nicht alles zu wäre. Die Talabfahrt wäre ja auch offen.

Wenn man jetzt bedenkt, dass zwischenzeitlich nur die Silvrettabahn offen war und somit nur 1 Piste (bzw. 2-3 Varianten davon), dann finde ich den vollen Preis von knapp 46 € schon heftig. Den halben Tag war C3 auch noch offen und damit hatte man 1-2 Pisten mehr.

Ich bin der Meinung, dass der untere Höllboden auch noch möglich gewesen wäre und ein Lift auf der Idalpe. Der Wind war dort minimal ruhiger aber wäre nicht seitlich auf den Lift getroffen, sondern mit dem Lift. Den halben Tag wäre das sicher gegangen. Keine Ahnung ob das Stimmt.

Trotzdem war ich zumindest zufrieden, dass Ischgl überhaupt offen hatte. Sölden war ja meines Wissens ganz dicht.

Ansonsten waren die Verhältnisse ja wirklich traumhaft. Ein Panorama Anfang Mai, wie man es eher von Jan/Feb. kennt.

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Re: Ischgl 2012

Beitrag von markus » 01.05.2012 - 14:45

Genau das sind immer die richtigen, und dann herumnörgeln wenn es eine Bergung wegen Seilentgleisung durch Wind gibt oder noch schlimmeres geschieht. Ist ja nicht so dass Seilbahnen jede Windstärke und Böe einfach so wegstecken.
Die machen das schon richtig wenn die die Anlagen einstellen, denn die tragen ja auch die Verantwortung über einige Menschenleben.
Aber wenn man das nicht Versteht kann man auch gscheit reden.
Und aus spass machen die das sicher nicht, denn Betriebseinstellungen wegen unsicherer Wetterlage sind extrem schwere Entscheidungen die die Beriebsleiter treffen müssen. :wink:

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Re: Ischgl 2012

Beitrag von molotov » 01.05.2012 - 14:50

An so nem Tag den vollen Preis verlangen ist unverschämt, insbesondere wenn man nicht auf geschlossene Anlagen hingewiesen wird, Laufschriften sind ok, aber an der Kasse muss auch nochmal nachgefragt werden!
Aber: Der Föhnsturm war vorhersehbar, wir sind deswegen nicht nach Sölden gefahren, weil fast klar war dass nichts geht.
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Re: Ischgl 2012

Beitrag von Eumel153 » 01.05.2012 - 15:18

markus hat geschrieben:Genau das sind immer die richtigen, und dann herumnörgeln wenn es eine Bergung wegen Seilentgleisung durch Wind gibt oder noch schlimmeres geschieht. Ist ja nicht so dass Seilbahnen jede Windstärke und Böe einfach so wegstecken.
War das zufällig an mich gerichtet ? Hast Du meinen Beitrag überhaupt gelesen ?

Ich habe mich nicht beschwert, dass so viel geschlossen war, sondern ich war der Meinung, man hätte evtl. ein oder zwei Lift mehr öffnen konnte, weil sie eben etwas windgünstiger lagen. Der Lift C3 ging direkt über einen kleinen Kamm und war direkt dem Seitenwind ausgesetzt. Der war zumindest einen Großteil des Tages offen. Und trotzdem habe ich meine Einschätzung stark eingeschränkt und relativiert.

Ich habe Ischgl mehr als einmal bei Sturm erlebt. Einmal sind die Gondeln direkt am Padatschgrat bei den Böhen fast gegen die Stützen geschlagen und ich bin mir sicher, dass die Liftbetreiber heilfroh waren, als sie alle Gäste unten hatten. Teilweise hatte die Bahn während der Böhen 10 min. Stillstand.

Ich bin mir also der Sturmproblematik sehr wohl bewusst und habe das deutlich zum Ausdruck gebracht. Ich habe am 29.04. eigentlich keinen getroffen, der sich über die Schließungen grundsätzlich beschwert hat. Wer bei so einem Sturm im Sesselllift oder Gondel sitzt, der ist über jede notwendige Sicherheit zufrieden.

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Re: Ischgl 2012

Beitrag von Eumel153 » 01.05.2012 - 15:26

molotov hat geschrieben:Aber: Der Föhnsturm war vorhersehbar, wir sind deswegen nicht nach Sölden gefahren, weil fast klar war dass nichts geht.
Der Wind war ja relativ lange angekündigt. Leider war der Föhnsturm dann stärker als von mir erwartet. Eigentlich laufen die Anlagen in Ischgl auch noch bei ziemlich viel Wind, darum habe ich mir über den Sturm keine Gedanken gemacht, zumal ich es eh nicht ändern konnte.

Bei so einem Sturm merkt man erst, dass in Ischgl alle größeren Lifte über oder auf irgendeinen Kamm führen. Na ja. Die Kombination aus Frühjahrs-Skillauf und dem vielen Schnee war es auf Jedenfall Wert.

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Re: Ischgl 2012

Beitrag von k2k » 01.05.2012 - 15:38

Also wir sind Sonntag mittags zu Fuß zum Idjoch hochgelatscht und einmal über die jungfräuliche Piste runter. Meine Latten waren frisch präpariert und trotzdem hat's mir beinahe die Skistiefel ausgezogen. So krass bremsenden Schnee hatte ich noch nie, und ich war oft im Sulz unterwegs in den letzten Jahren. Nicht mal beim Sommerski hab ich bisher ähnlich schwierige Verhältnisse erlebt. Fazit: Auch wenn alles offen gewesen wäre, skifahrerisch wäre sicher nicht viel gegangen an dem Tag.
Die Informationspolitik der Bergbahnen kann ich diesbezüglich auch nicht wirklich bemängeln. Die windigen Verhältnisse waren schon am Vortag absehbar und vor Ort auf den Infotafeln auch durchaus erkennbar. Dass man trotzdem den vollen Preis verlangt ist natürlich nicht schön, hätte ich jetzt aber auch in Ischgl nicht unbedingt anders erwartet. Wer da hin fährt wird halt gemolken.
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Re: Ischgl 2012

Beitrag von Oscar » 01.05.2012 - 17:55

Eumel153 hat geschrieben:Auch ich war am 29.04. oben. Die Kritik kann ich schon verstehen.
Leider war es mein letzter Tag. So biss ich in den sauren Apfel. An der Kasse habe ich nochmal nachgefragt, ob man denn den vollen Preis bezahlen müsse, da ja kaum etwas offen wäre. Darauf hin hat mich die Kassiererin nur verständnislos angesehen und mir gesagt, dass ja nicht alles zu wäre. Die Talabfahrt wäre ja auch offen.
Bei uns hat die Dame an der Kasse es sehr deutlich gesagt, dass es ein kann, dass auch ganz eingestellt wird, haben wir uns wohl an der richtigen KAsse angestellt.
Zum Skipasspreis: es steht ja in den Geschäftsbedingungen, dass man keine Möglichkeit hat Ersatz oder Ermäßigung bei Einstellungen der Anlagen zu bekommen. Wenn man das akzeptiert, kauft man halt, wenn nicht geht man woanders hin oder lässt es. Aber ich habe noch kein Gebiet gesehen was was anderes in den Bedingungen stehen hat. Allerdings habe ich bei recht kleinen Gebieten erlebt, dass die eine Art Kulanzregelung sich spontan überlegen, aber das ist bei den Toporten und erst Recht am Ende einer Saison, wo man weiss,dass die Kasse stimmt, mit Sicherheit nur Wunschdenken. Um Gäste müssen die halt nicht kämpfen wenn man mal bedenkt, dass Che ca.30 Unterkünfte anrufen musste um ein Zimmer für uns zu finden.
Nicht, dass das falsch verstanden wird, ich hätte mir auch ein entgegenkommen gewünscht, aber in denBedingungen steht es so und dann akzeptiere ich das, habe aber auch in Ischgl nicht erwartet, dass da eine Ermässigung kommt, da ich im November dort auch schon den vollen Preis bezahlt habe obwohl es nur Kunstschneepisten gibt. Wir haben am Vorabend auch überlegzt ob wir überhaupt fahren sollen aber es eben doch gemacht auch wenn wir sehr wohl wussten, dass der sturm usn wahrscheinlich nicht vielMöglichkeiten lässt.

Dass die Lifte einiges Mehr können an Seitenwind wie die Zulassungen des TÜVs vorschreiben ist klar,aber das haben wie Markus sicher richtig sagt die Betriebsleiter zu entscheiden und vor allem selbst zu verantworten. Die überlegen sich dreimal ob sie Leute in ein Tal bringen wo sie die evtl nicht mehr zurückbekommen, weil sie den Rückbringerlift einstellen müssen auch wenn der Zubringer gehen würde bleibt er halt mit zu.


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Re: Ischgl 2012

Beitrag von Eumel153 » 01.05.2012 - 18:38

Oscar hat geschrieben:Zum Skipasspreis: es steht ja in den Geschäftsbedingungen, dass man keine Möglichkeit hat Ersatz oder Ermäßigung bei Einstellungen der Anlagen zu bekommen. Wenn man das akzeptiert, kauft man halt, wenn nicht geht man woanders hin oder lässt es.
Ich habe es oben schon angedeutet. Der volle Preis hat mich zwar geärgert aber war nicht das eigentliche Problem. Um es mal deutlich zu sagen. Mich haben die blöden Ausreden der Kassiererin gestört. Verzeihung. Ich fühlte mich für dumm verkauft. Schließlich hatte ich ja gesehen, dass fast alles geschlossen ist. Dann muss ich mir von der Kassen Tusse sagen lassen, dass sich der volle Preis damit begründet, dass ja nicht alles zu ist. Mich hat dabei gestört, dass so getan wurde, als würde ich übertreiben. Dabei war die Anzeigetafel wirklich eindeutig.
Ich war sowieso schon angefressen, da ich wußte, dass mein letzter Skitag mehr oder weniger ins Wasser fallen würde. Dafür kann aber Ischgl nichts. Allerdings möchte man in dieser Situation nicht auch noch blöde Ausreden hören.

Es wäre alles kein Problem gewesen wäre, wenn die Dame ehrlich gewesen wäre. Z.B. : Aufgrund des Sturmes können wir nicht mehr anbieten oder wir sind froh, überhaupt den/die Lifte anbieten zu können.

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Re: Ischgl 2012

Beitrag von HBB » 02.05.2012 - 11:43

Ich kann den Ärger nur begrenzt nachvollziehen. Die Hinweise auf den Tafeln und Monitoren waren unmißverständlich. ("Wegen starkem Sturm nur sehr eingeschränkter Skibetrieb. Wir bitten um Ihr Verständnis"). Außerdem war morgens nicht abzusehen, ob der Sturm den ganzen Tag anhalten würde. Um ca. 10 Uhr gab es die Information, daß es am Nachmittag besser werden solle - was dann aber leider nicht so kam. Außerden muß man auch feststellen, daß die Liftler den ganzen Tag über in Ihren Liftstationen im Standby waren, eine Wiederaufnahme des Betriebs wäre also jederzeit möglich gewesen. Der Mutmaßung, man hätte an der Idalp die ein oder andere Bahn öffnen können, möchte ich übrigens ebenfalls widersprechen. Die Sturmböen waren in Ihren Spitzen extrem, und man konnte ja nicht einmal die doch recht geschützt gelegene und haubenlose Höllbodenbahn in Betrieb nehmen.
Schade war es natürlich in jedem Fall, aber immerhin gab es ja zusätzlich zur Sassgalun-Piste noch die vier Talabfahrten. Ich fand es eh erstaunlich, daß man es bei diesen Temperaturen so lange geschafft, den Weg durch's Fimbatal offen zu halten.
Abschließend möchte auch ich noch bemerken, daß der Föhnsturm schon mehrere Tage vorher angekündigt war und keineswegs überraschend kam. (Fast hätte ich's noch vergessen - das Konzert der Grazer Spatzen hat ja am Sonntag auch noch stattgefunden; zwar nicht wie geplant auf der Bühne, dafür im Bedienungsrestaurant auf der Idalpe :wink: )
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Re: Ischgl 2012

Beitrag von starli » 02.05.2012 - 12:44

Das Problem ist weiters, dass wenn man die Tageskarte verbilligt anbieten würde, plötzlich auch alle Mehrtageskartenbesitzer einen Nachlass haben wollen ... und dann wird's kaum noch handlebar für ein Skigebiet in der Größe von Ischgl... Bei einem kleinen Skigebiet sind solche Kulanzangebote also auch rein logistisch viel einfacher umzusetzen.

Was vielleicht machbar wäre, wenn man es im Vorhinein definiert:

Geld-Zurück-Garantie: Innerhalb der ersten Stunde kann man den Tagesskipass zurück geben und gegen einen Gutschein für eine neuen Tageskarte umtauschen. (Hab ich bisher aber nur in einem Skigebiet in Frankreich gesehen)

Wind-Versicherung: Wenn mehr als 75% der Lifte den ganzen Tag wg. Wind nicht in Betrieb sein können, erhält man einen Gutschein über 50% der Kosten für einen Tagesskipass.
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Re: Ischgl 2012

Beitrag von Eumel153 » 02.05.2012 - 12:58

HBB hat geschrieben:Ich kann den Ärger nur begrenzt nachvollziehen. Die Hinweise auf den Tafeln und Monitoren waren unmißverständlich.
Ich habe mich nicht in erster Linie über die geschlossenen Anlagen geärgert. Das habe ich inzwischen 2 Mal deutlich zum Ausdruck gebracht. Ich habe mich über die dummen Sprüche der Kassiererin geärgert. Und damit war es dann auch gut für mich. Wie gesagt. Ich hatte die Tafel vor dem Kartenkauf gesehen
Der Mutmaßung, man hätte an der Idalp die ein oder andere Bahn öffnen können, möchte ich übrigens ebenfalls widersprechen. Die Sturmböen waren in Ihren Spitzen extrem, und man konnte ja nicht einmal die doch recht geschützt gelegene und haubenlose Höllbodenbahn in Betrieb nehmen.
Die Sassgalun Bahn über den Kamm war geöffnet (meistens) und die deutlich geschützt liegendere Höllbodenbahn (immer noch mit sehr starken Böen) wäre Deiner Meinung nach auf Jedenfall nicht gegangen ?
Ich habe nur den direkten Vergleich gezogen und dann noch nicht einmal behauptet, dass es auf Jedenfall gehen würde. Ich habe nur mein Misstrauen bekundet und die Frage in den Raum gestellt, mehr nicht.

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Re: Ischgl 2012

Beitrag von Eumel153 » 02.05.2012 - 13:13

starli hat geschrieben:Das Problem ist weiters, dass wenn man die Tageskarte verbilligt anbieten würde, plötzlich auch alle Mehrtageskartenbesitzer einen Nachlass haben wollen ...
Über die logistischen Probleme habe ich mir zu diesem Zeitpunkt erst einmal keine Gedanken gemacht. Zumal es eine Freiluft Sportart bleibt. Und da kommt so etwas nun mal.

Es gab ja auch genug Leute, die gleich wieder umgedreht sind.

Ich hätte mir aber z.B. vorstellen können, dass die Tageskarten zum Preis der 11.30 oder 14.00 Uhr Karte verkauft werden. Das hätte auch die Mehrtageskarten Besitzer kaum betroffen, da deren Rabatt ohnehin hoch genug ist. Aber wie gesagt, ich fand den vollen Tagespreis nur ein wenig schade. Die Welt ging davon nicht unter. Mir war es eh wichtiger, überhaupt laufen zu können.

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Re: Ischgl 2012

Beitrag von HBB » 02.05.2012 - 13:27

Eumel153 hat geschrieben:Die Sassgalun Bahn über den Kamm war geöffnet (meistens) und die deutlich geschützt liegendere Höllbodenbahn (immer noch mit sehr starken Böen) wäre Deiner Meinung nach auf Jedenfall nicht gegangen ?
Man hat doch versucht, die Höllbodenbahn laufen zu lassen! Ich war um zehn vor Neun an der Idalp, da lief die Höllbodenbahn; allerdings nicht sehr lange, ca. 20 Minuten später hat man die Sessel wieder garagiert.
Eumel153 hat geschrieben:Das hätte auch die Mehrtageskarten Besitzer kaum betroffen, da deren Rabatt ohnehin hoch genug ist.
Noch eine grundsätzliche Anmerkung: Ich würde hier nicht von "Rabatt" für Mehrtageskarten sprechen, eher das Gegenteil ist der Fall - der hohe Preis für Tageskarten ist vielmehr eine bewußte "Strafe" bzw. ein Ausgleich dafür, daß man im Gegensatz zu den Übernachtungsgästen viel weniger Geld im Ort läßt, aber dennoch die ganze Infrastruktur mitbenutzt.
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Re: Ischgl 2012

Beitrag von Eumel153 » 02.05.2012 - 14:05

HBB hat geschrieben:Man hat doch versucht, die Höllbodenbahn laufen zu lassen! Ich war um zehn vor Neun an der Idalp, da lief die Höllbodenbahn; allerdings nicht sehr lange, ca. 20 Minuten später hat man die Sessel wieder garagiert.
Ich war "erst" um halb 10 oben. Wenn es nicht geht, dann ist es ja auch OK. Ischgl kann ja nichts für das Wetter.

Wobei ich mich in der Bahn geirrt habe. Der Höllboden (C1) lief ja. Zumindest den halben Tag. Ich meinte die Höllkarbahn, schräg zur Sassgalunbahn. Und die Sassgalunbahn halte ich für windanfälliger als das Höllkar. Wie gesagt, ich werde mich sicher über keine geschlossene Bahn beschweren, wenn man das Gefühl hat, dass die möglichen Bahnen auch geöffnet wurden.

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Re: Ischgl 2012

Beitrag von HBB » 02.05.2012 - 15:23

In der Tat, die Höllkarbahn lief wirklich nicht. Allerdings gibt es zur Sassgalun-Bahn schon einen gewichtigen Unterschied: die Höllkar-Sessel haben Hauben, was die Windanfälligkeit doch beträchtlich erhöht.

Zum Thema Sturm und Sesselbahn gibt es auf Youtube ein nettes Filmchen aus dem Rastkogelgebiet im Tuxertal. (Ich kenne natürlich die Windstärken in diesem Beispiel nicht und möchte auch keine Vergleichbarkeit der Bedingungen behaupten - trotzdem ganz interessant, in welche Schwingungen die Sessel geraten können.)
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Re: Ischgl 2012

Beitrag von Eumel153 » 02.05.2012 - 15:35

HBB hat geschrieben:In der Tat, die Höllkarbahn lief wirklich nicht. Allerdings gibt es zur Sassgalun-Bahn schon einen gewichtigen Unterschied: die Höllkar-Sessel haben Hauben, was die Windanfälligkeit doch beträchtlich erhöht.
Über diese Frage habe ich mir im Sessellift auch schon Gedanken gemacht. Auf der einen Seite sind die Hauben windschlüpfriger, auf der anderen Seite steigt die Windangriffsfläche bedeutend.
Irgendwie hatte ich auch die Vermutung, dass die Hauben-Sessel bei Wind etwas schlechter sind. Vor allem, wenn Sie auch noch geöffnet sind. Und das ist im Frühjahr bei der Bergfahrt eigentlich immer der Fall.

Vor einigen Jahr muss der Sturm in Ischgl relativ überraschend gekommen sein. Da habe ich ja gesehen, wie die Gondeln direkt am Padatschgrat den Stützen bedenklich nahe kamen. Die Gäste saßen teilweise 10 min in so einer schwankenden Gondel, ohne dass sie fahren konnte.

VG

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Re: Ischgl 2012

Beitrag von oli » 02.05.2012 - 15:42

Zum Skipassrückvergütung, oder wie man das auch immer nennen will. Es geht auch anders....

Im Herbst war ich im Stubai. Dort hat man an einem Morgen zunächst mit Vollbetrieb begonnen, musste dann nach und nach die Lifte schließen, bis man das komplette Gebiet geräumt hat. Hier haben wir Ersatzkarten bekommen obwohl man hier sicher auch auf die AGB hätte verweisen können.

Am vergangenen Sonntag ging am Stubaier wieder gar nichts. Selbst für vergünstigte Kinderskipässe habe ich ganz normale Ersatzkarten bekommen, die auch für Erwachsene gelten. Die Stubaier gehen mit dem Thema also etwas anders, vielleicht könnte man auch sagen Kundenfreundlicher um. Und im Endeffekt könnte es sich ja sogar rechnen. Der Kunde behält einen positiven Eindruck, kommt wieder und lässt vielleicht noch den einen oder anderen Euro in der Gastronomie.
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Re: Ischgl 2012

Beitrag von t4ker » 02.05.2012 - 18:11

Wir waren vom 29-01.05 in Ischgl. Der Föhnsturm war ewig angekündigt und dies wurde uns auch an der Kasse mitgeteilt. Auch an den Anzeigetafeln wurde unübersehbar darauf hingewiesen. Da wir einen 3 Tages-Skipass gekauft haben, war der Kaufpreis noch in Ordnung (128€). Für 3 Skitage und ein Konzert ist das noch bezahlbar. Dafür war das Wetter zum Konzert am nächsten Tag sagenhaft - wie auch die Pistenbedingungen. Am 01.05 konnten wir als letzte Abfahrt sogar noch bis nach Ischgl in den Ort abfahren. Das finde ich schon äußerst erstaunlich.

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Re: Ischgl 2012

Beitrag von molotov » 03.05.2012 - 15:20

Stubai ist in der Hinsicht absolut herausragend, was den Service anbelangt und wahrscheinlich lohnt es sich für das Stubai auch wirklich, denn wenn jemand im Januar ein oder zwei Ersatzkarten bekommt und dafür im April nochmal kommt, aber dann 4 Tage bleibt lohnt das. In Ischgl ist es anderst gelagert, die sind sowieso voll...
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