• ⛷️ Alpinforum-Tippspiel: Skiweltcup 2026/2027 🏆

    Am Wochenende startet der Ski Weltcup in die neue Saison! Auch dieses Jahr veranstalten wir wieder unser beliebtes Tippspiel unter Freunden – alles für einen guten Zweck.

    🎿 Zu den offiziellen Regeln & Mitmachen

    Wir freuen uns auf zahlreiche MitspielerInnen!
    Euer Alpinforum-Team

Neues zur Verbindung Pitztaler Gletscher - Sölden

Insgesamt sollte man vielleicht auch die Hintergründe und Strategie des Projektes sich mal überlegen.

Grundsätzlich ist die rechtliche Situation relativ klar. Die Gletscher/Moränenlandschaften sind im tiroler Naturschutzgesetz explitzit geschützt, es sei denn es besteht bedeutende Tourismusgründe. Zudem werden ja auch die Skigebietszusammenschlüsse erlaubt. Eine Neuerschließung hat in dem Gelände Naturschutzrechlich sicher keine Chance.

Was wäre denn eigentlich die Minimalvariante? Eine Liftanlage vom rechten Fernerkogel über die Südflenke des linken Fernerkogels zum Tiefenbachgletscher. Damit könnte die Verbindung in Verbindung mit der blauen Piste (welche seeeehr flach im unteren Bereich sein wird) sicher auch realisiert werden. Bei geschickter Anlage einer Mittelstation und einer weiteren Bahn vom Gletscherende zur Bergstation der Stollenbahn könnte alle Pisten trotzdem realisiert werden.

Warum will aber das Pitztal die aktuelle Lösung so vehement? Um das gesamte Skigebiet umzugestalten und mittelfristig auch die Tunnelbahn ablösen zu können. Das Projekt ist so wie es geplant ist, doch darauf ausgerichtet, dass der neue zentrale Einstieg ins Skigebiet unterhalb der Braunschweiger Hütte erfolgt.

ich denke, dass hier mittelfristig ein Kompromiss erfolgen wird - die Verbindung wird genehmigt. Aber vermutlich nicht über den Nebenipfel des linken Fernerkogel. Dafür sind derzeit die Proteste (berichtigterweise?) zu stark. Die Frage ist, ob sie sich durchsetzen können um eine neue Erschließungsachse durchs Gries zur Braunschweiger Hütte genehmigt bekommen. Dann wäre auch eine Bahn von der Braunschweiger Hütte zum Rettenbachjoch wieder interessanter.
 
starli schrieb:
manitou schrieb:
4. Ich bin gegen das Projekt, weil ich gegen den Ski-Gigantismus bin.
Pitztaler Gletscher ist ja ein eher kleines Skigebiet. Und Sölden-Pitztal wird trotz dieser Verbindung noch zu keinem Riesenskigebiet. Und im Gegensatz zu unnützen reinen Verbindungsgondeln hätte man hier wenigstens einige Abfahrten.

Wenn eine Skigebietsverbindung in Tirol Sinn macht, dann diese hier - zumindest bei der aktuellen Planung.

Grundsätzlich gebe ich dir recht, aber:

Gerade Pitztal und Sölden sind aufgrund ihrer Lage beides Gebiete die noch auf Jahrzehnte hinweg ohne einander überlebensfähig sein werden. Ginge es darum, dass beide Täler kurz vor dem Aussterben sind würde ich die Verbindung wohl sogar befürworten trotz der Folgen für die Umwelt. Es handelt sich aber um eine Verbindung die nur dazu dient den Touristikern ihre Gewinnmargen und Wachstumsansprüche zu erfüllen, daher weiterhin nein danke. Egal ob da ein Berg gesprengt wird oder "nur 120000m3" abgetragen werden - Gerade weil es wie man die Pitztaler kennt am Ende ja eh etwas dazwischen geben wird.
 
Ich denke, die Idee hinter dem Projekt ist es, eine große sicher beschneibare Fläche zu erhalten. Wir alle kennen die Bilder von 2016:

https://tirol.orf.at/v2/news/stories/2751358/


Selbst auf 2.000 m Höhe kann man sich nicht mehr auf ein sicheres Beschnei Wetter zu verlassen (siehe Obergurgl/Hochgurgl).
 
starli schrieb:
manitou schrieb:
4. Ich bin gegen das Projekt, weil ich gegen den Ski-Gigantismus bin.
Pitztaler Gletscher ist ja ein eher kleines Skigebiet. Und Sölden-Pitztal wird trotz dieser Verbindung noch zu keinem Riesenskigebiet.
Wenn eine Skigebietsverbindung in Tirol Sinn macht, dann diese hier - zumindest bei der aktuellen Planung.
@starli: Dieser Ansicht muss ich aus "ganzheitlicher Betrachtung" widersprechen - welche Betrachtungsbrille hast Du aufgesetzt? Ist Dein Motto etwas dasjenige Deines Beitragsstatus im AF? :wink: Warum muss der Pitz groß werden - und Sölden noch größer, obwohl es beiden wirtschaftlich sehr gut geht?

Es wird doch ein "Riesenskigebiet", weil das größte Gletscher-Skigebiet in Europa, womit eine ganz neue Dimension geschaffen wird.
Prima - dann setzt sich der Ski-Gigantismus nun auch endlich auf den Gletschern fort. Die anderen Gletscher werden sich was überlegen, um dagegen halten zu können. Das ist der grundsätzliche Wahnsinn, der endlich aufhören muss!

Aber er ist Legion in allen Wirtschaftsbranchen, wo der Konzerngigantismus zunimmt und eine vielfältige und kräftemäßig halbwegs ausgeglichene Marktwirtschaft tangiert. Wir haben schon längst keinen qualitativen Wachstumswettbewerb mehr, sondern einen auf Dauer ruinösen Verdrängungswettbewerb - und das gilt auch für den Ski-Tourismus - wir haben lediglich noch nicht den Zeitraum der Ski-Pleitewellen erreicht, wie er die Einzelhandelsgeschäfte in den Kleinstädten längst erreicht hat, weil immer mehr Leute im Internet bei Amazon, Zalando... einkaufen. Ich schaue mir Produkte im Internet an, aber ich kaufe möglichst lokal und analog. Das ist mein verantwortlciher Beitrag für eine nachhaltige Volkswirtschaft, den leider viele Menschen nicht sehen, auch im Skitourismus.
 
manitou schrieb:
starli schrieb:
manitou schrieb:
4. Ich bin gegen das Projekt, weil ich gegen den Ski-Gigantismus bin.
Pitztaler Gletscher ist ja ein eher kleines Skigebiet. Und Sölden-Pitztal wird trotz dieser Verbindung noch zu keinem Riesenskigebiet.
Wenn eine Skigebietsverbindung in Tirol Sinn macht, dann diese hier - zumindest bei der aktuellen Planung.
@starli: Dieser Ansicht muss ich aus "ganzheitlicher Betrachtung" widersprechen - welche Betrachtungsbrille hast Du aufgesetzt? Ist Dein Motto etwas dasjenige Deines Beitragsstatus im AF? :wink: Warum muss der Pitz groß werden - und Sölden noch größer, obwohl es beiden wirtschaftlich sehr gut geht?
....

noch geht es beiden Skigebieten wirtschaftlich gut, aber Du vergißt, in beiden Skigebieten schmilzt Ihnen der aktuell genutzte Gletscher unter dem Hintern weg...
Mit diesem Zusammenschluß würden beide Skigebiete wieder zusätzliche Gletscherfläche bekommen, und damit zusätzliche Planungssicherheit über Generationen hinweg..
Das hat absolut nichts mit Skigigantismus zu tun...
Was ich nicht verstehe ist, das hier soviel Aufheben gemacht wird, nur weil es sich um eine bisher nicht genutzte Gletscherfläche handelt...
aber offensichtlich haben sich die Pitztaler ja im Vorfeld bereits etwas taktisch unklug verhalten, und sind bereits im Fokus der Umweltverbände geraten...
Im Vergleich zu diesem Zusammenschluss hier, war ja der Zusammenschluss am Arlberg zwischen Sankt Anton und Lech ja schon fast easy going.. :D
 
Highlander schrieb:
manitou schrieb:
starli schrieb:
Pitztaler Gletscher ist ja ein eher kleines Skigebiet. Und Sölden-Pitztal wird trotz dieser Verbindung noch zu keinem Riesenskigebiet.
Wenn eine Skigebietsverbindung in Tirol Sinn macht, dann diese hier - zumindest bei der aktuellen Planung.
@starli: Dieser Ansicht muss ich aus "ganzheitlicher Betrachtung" widersprechen - welche Betrachtungsbrille hast Du aufgesetzt? Ist Dein Motto etwas dasjenige Deines Beitragsstatus im AF? :wink: Warum muss der Pitz groß werden - und Sölden noch größer, obwohl es beiden wirtschaftlich sehr gut geht?
....

noch geht es beiden Skigebieten wirtschaftlich gut, aber Du vergißt, in beiden Skigebieten schmilzt Ihnen der aktuell genutzte Gletscher unter dem Hintern weg...
Mit diesem Zusammenschluß würden beide Skigebiete wieder zusätzliche Gletscherfläche bekommen, und damit zusätzliche Planungssicherheit über Generationen hinweg..
Das hat absolut nichts mit Skigigantismus zu tun...
Was ich nicht verstehe ist, das hier soviel Aufheben gemacht wird, nur weil es sich um eine bisher nicht genutzte Gletscherfläche handelt...
aber offensichtlich haben sich die Pitztaler ja im Vorfeld bereits etwas taktisch unklug verhalten, und sind bereits im Fokus der Umweltverbände geraten...
Im Vergleich zu diesem Zusammenschluss hier, war ja der Zusammenschluss am Arlberg zwischen Sankt Anton und Lech ja schon fast easy going.. :D

Beide Gebiete werden auch in 30 Jahren noch ohne die Verbindung wirtschaftlich sein egal wie der Klimawandel fortschreitet - Wird er extrem verbleiben sie als eines der wenigen überhaupt nutzbaren Gebiete, Wird er nicht so extrem können beide die ausgedehnten Saisonzeiten weiter ummünzen.

Womit du sicher recht hast ist, dass es mehr Gegenwind gibt als anderswo egal ob in politik oder Volk, weil die Pitztaler in der Richtung schon einiges auf dem Kerbholz haben.
 
Am Arlberg gibt es aber auch keine neu erschlossenen Hänge - bzw so gut wie nicht. Selbst wenn man hier nun keine Pisten unterhalb des Gletschers bauen würde - runterfahren könnte ja jeder (und es ist oberhalb vom Wald, also quasi auch kaum verbietbar. An die Schilder die das verbieten müsste man sich nicht wirklich halten - dazu wäre es auch komisch weil bisher konnte man ja auch dort runterfahren - nur halt nicht retour wieder rauf).
Analog hätte man am Arlberg die Verbindung oben via Valluga mit Piste auf der bisherigen Route (zu der man ja nur mit Guide per Gondel kommt, will man die letzten 250HM nicht aufsteigen) gebaut. Wäre deutlich attraktiver oben rum via Valluga - aber man hat eine reine Verbindungsbahn gebaut (und es war ja vorher schon verbunden via Bus/Straße).

Und eine reine Verbindung hier würde sich wohl nicht auszahlen. Ich bin eh dagegen jetzt rein aus dem Motiv her - bisher ist es im Pitztal recht ruhig (außer im Herbst), wenn das mit Sölden verbunden ist wars das. Dann ist dort genauso überlaufen wie Sölden und für mich nur noch im April lohnenswert (bzw halt evtl im November/Beginn Dezember). Arlberg ist für mich seit der Verbindung auch tot - einfach viel zu voll geworden.

Und die Anzahl der Skifahrertage stagniert in den Alpen doch schon seit vielen Jahren - je mehr sehr große Skigebiete entstehen/die Gebiete vergrößert werden - desto mehr kleine gehen drauf. Früher gabs überall in den Alpen verstreut hier einen Lift, dort einen Lift. Jetzt sind ja schon Skigebiete unter 5-10 Liften kaum mehr haltbar da zu klein (vor allem da ja alle bereit sind in großen Gebieten deutlich mehr zu zahlen als in kleinen - obwohl die größe überhaupt keinen Einfluss auf die Kosten hat). In Österreich hat man halt wegen dem teuren Schweizer Franken nicht ganz so viel Gebiete draufgehen sehen die letzten 10 Jahre - aber das werden wieder mehr wenn die großen weiter wachsen (bzw eben so langsam mehr und mehr Leute gemerkt haben dass skifahren in der Schweiz gar nicht teurer sein muss/ist als in Österreich).
 
In beiden Skigebieten schmilzt Ihnen der aktuell genutzte Gletscher unter dem Hintern weg...
Mit diesem Zusammenschluß würden beide Skigebiete wieder zusätzliche Gletscherfläche bekommen, und damit zusätzliche Planungssicherheit über Generationen hinweg.
Die Gletscherflächen für die neu entstehenden Pistenflächen schmelzen nicht weg?
 
extremecarver schrieb:
Analog hätte man am Arlberg die Verbindung oben via Valluga mit Piste auf der bisherigen Route (zu der man ja nur mit Guide per Gondel kommt, will man die letzten 250HM nicht aufsteigen) gebaut. Wäre deutlich attraktiver oben rum via Valluga - aber man hat eine reine Verbindungsbahn gebaut (und es war ja vorher schon verbunden via Bus/Straße).
Nur so nebenbei, es sind nur 165 HM :wink:
Bzw. zum Startpunkt der Abfahrt nach meiner Erinnerung noch ein bißchen weniger.....
 
manitou schrieb:
@starli: Dieser Ansicht muss ich aus "ganzheitlicher Betrachtung" widersprechen - welche Betrachtungsbrille hast Du aufgesetzt? Ist Dein Motto etwas dasjenige Deines Beitragsstatus im AF? :wink: Warum muss der Pitz groß werden - und Sölden noch größer, obwohl es beiden wirtschaftlich sehr gut geht?

In diesem Sinn braucht es die Verbindung Pitz/Sölden nicht. Mit rationaler Vernunft sind leider beide Seiten nicht zu bewegen.

Wenn ich das mal verbinde würde ich sagen, er hat die gegenteilige Brille auf wie du. Wenn du von deinem Standpunkt aus sagt, die pro Argumente haben für dich keine Wirkung und du bist gegen die Verbindung ist das ja dein Recht und du hast deine Argumente ja wirklich logisch, verständlich und sachlich geschildert. Aber es gibt eben andere die das Komplett anders sehen...da hast du in dem Fall doch genauso die Betrachtungsbrille auf.

Ich finde jedenfalls aktuell ist es so, dass sowohl für den Pitztaler wie auch die Söldener Gletscher ein halber Tag Skifahren reicht um alle Pisten ausreichend oft gefahren zu sein. Mit einer Verbindung hätte man genau die perfekte Größe für ein Skigebiet im Herbst und Frühjahr. Das ist für mich noch weit unter der Grenze zu Gigantismus. Von Gigantismus spreche ich dann, wenn das Skigebiet so groß wird dass ich mehrere Tage brauche um einmal alles gefahren zu sein. Das mag wenn man das Wintergebiet von Sölden hinzuzieht schon erreicht sein, aber nur auf den Gletscher bezogen sind aktuell beide "zu klein".

In Anführungszeichen deshalb, weil ein Gebiet natürlich nicht unbedingt zu klein ist nur weil es weniger Kilometer hat, als ich an einem Tag fahre...ich denke du weißt schon wie ich das meine.

Ich muss dir aber auch als Beführworter des Projekts recht geben wenn du sagst, die Verbindung brauchts nicht. Ich sehe das genauso, die Verbindung brauchts wirklich nicht. Beide Gebiete sind toll so wie sie jetzt sind. Dennoch ist es in meinen Augen ein Nice to have und ich würde mich freuen wenn sie kommt. In meinen Augen ist es eine der letzten sinnvollen Verbindungen Tirols, die mir jetzt so einfallen.
 
manitou schrieb:
:wink: Warum muss der Pitz groß werden - und Sölden noch größer, obwohl es beiden wirtschaftlich sehr gut geht?
Ich hab keine Ahnung, wie das mit dem Pitztaler aktuell ist, aber in den Wintermonaten war er, als ich noch dort war, doch recht leer.

Außerdem gehts mir nie um Wirtschaftlichkeit bei Betrachtung der Skigebiete. Es macht nur einfach keinen Sinn, wenn man in einem Skigebiet steht und entweder die schönsten Hänge nicht erschlossen sind, oder wie in diesem Fall, wenn nur wenig nötig wäre, um zwei kleine bis mittlere Skigebiete zu verbinden, ohne dass man dadurch den kompletten Charakter des einen verlieren würde (wie es m.E. z.B. in Kappl der Fall wäre)

Zudem ich den Pitztaler aufgrund der Tunnelbahn seit Jahren meide und er mit dem neuen Zubringer bzw. der Verbindung auch für mich wieder besuchenswert wäre und ich den Ötztaler Gletscher recht langweilig finde, als dass ich da mehr als 1x pro Herbst hin müsste.

Aber würde ich hinfahren, wenn wegen der Verbindung der Skipass um 10,- € teurer wird? Nö.
 
Jan Tenner schrieb:
In beiden Skigebieten schmilzt Ihnen der aktuell genutzte Gletscher unter dem Hintern weg...
Mit diesem Zusammenschluß würden beide Skigebiete wieder zusätzliche Gletscherfläche bekommen, und damit zusätzliche Planungssicherheit über Generationen hinweg.
Die Gletscherflächen für die neu entstehenden Pistenflächen schmelzen nicht weg?

Klar schmelzen die auch weg.. :biggrin:
Aber auf den Bilder aus diesem Bereich sieht man ja deutlich, das dort noch erheblich mehr Gletschereis vorhanden ist, als zum Beispiel am Steilhang des Rettenbachferners in Sölden, oder am Brunnenkogel Schlepplift im Pitztal ...
in ein paar Jahren ist dort jeweils nur noch eine Geröllwüste übrig..
bis das Eis im Bereich des linken Fernerkogels geschmolzen ist.. werde ich vermutlich nicht mehr erleben...
 
mal abwarten ob das nicht noch schneller geht! kam wieder nen neuer klimabericht über die erderwärmung das die ziele nicht eingehalten werden und das übliche blablabla

wer den fehler sucht sollte mal überlegen wieso es überhaupt zur industrialisierung kommen konnte! kein mensch kann dieses system mehr stoppen..... das geht vollgas ins verderben! lasst die ruhig da oben ihre infrastruktur bauen die natur holt sich schon irgendwann ihren ganzen dreck zurück.... erdöl muss ja schliesslich irgendwo herkommen und ist nicht da weil es da ist :idea:
 
Projekt Pitztal-Ötztal: Die Sprengung des Linken Fernerkogels ist eine bewusste Falschmeldung und wird von den Projektbewerbern kategorisch zurückgewiesen.
Richtig ist: Der Gipfel des Linken Fernerkogels wird zu keinem Zeitpunkt von den Projektarbeiten für einen Zusammenschluss der Gletscherskigebiete von Pitztal und Ötztal berührt. Auch die kolportierten 750.000 m³ Gesteinsabtrag werden völlig aus dem Kontext gerissen. Wahr ist vielmehr: Für die Begradigung dieser Gratspitze, auf der eine Zwischenstation einer Verbindungsbahn errichtet werden soll, sind 120.000 m³ und somit ein Bruchteil dieser Menge an Erdbewegungen nötig. Zum Vergleich: Ein Berggipfel wie jener des Linken Fernerkogel, der von manchen Medien als kurz vor der Zerstörung stehend kolportiert wurde, besteht aus vielen Millionen Kubikmetern Gestein.
Quelle: Falschmeldung über Sprengung des Linken Fernerkogels: Tiefpunkt einer Kampagne
 
Mt. Cervino schrieb:
Der erste Satz ist auch kaum zu überbieten!
Zwischen Innsbruck und Ischgl soll das größte Gletscherskigebiet entstehen.
Das wäre vor 11 000 Jahre möglich gewesen. Aber inzwischen sind in Tirol fast alle Gletscher geschmolzen.
 
Highlander schrieb:
Jan Tenner schrieb:
In beiden Skigebieten schmilzt Ihnen der aktuell genutzte Gletscher unter dem Hintern weg...
Mit diesem Zusammenschluß würden beide Skigebiete wieder zusätzliche Gletscherfläche bekommen, und damit zusätzliche Planungssicherheit über Generationen hinweg.
Die Gletscherflächen für die neu entstehenden Pistenflächen schmelzen nicht weg?

Klar schmelzen die auch weg.. :biggrin:
Aber auf den Bilder aus diesem Bereich sieht man ja deutlich, das dort noch erheblich mehr Gletschereis vorhanden ist, als zum Beispiel am Steilhang des Rettenbachferners in Sölden, oder am Brunnenkogel Schlepplift im Pitztal ...
in ein paar Jahren ist dort jeweils nur noch eine Geröllwüste übrig..
bis das Eis im Bereich des linken Fernerkogels geschmolzen ist.. werde ich vermutlich nicht mehr erleben...
Wenn du dich da mal nicht täuschst. In den Eisbrüchen des Karlesferners apern von Jahr zu Jahr mehr Felsen aus, auch oben am linken Fernerkogel, auf 3.200m. Die Zahl der Gletscherspalten nimmt von Jahr zu Jahr ab. Im Gegensatz zum Rettenbachferner, dessen oberer Teil ähnlich hoch, sogar etwas höher liegt, ist der Karlesferner/Hangende Ferner steil und vermutlich deshalb nicht besonders Dick. Der Eisrest am Südrand, der angedachten Verbindung zum Mittelbergferner, wird schon in wenigen Jahren Geschichte sein.
Diese Verbindung wird vor allem eines sein, eine ewige Baustelle.
 
Ich denke es wurden in diesem Projekt von Experten schon ausreichend Untersuchungen über die Machbarkeit dieses Projektes angestellt,
meine Behauptungen über den Zustand des Gletschers dort, sind ausschliesslich von den Beobachtungen von Sölden und von Pitztal aus begründet. Aber auch auf dem Google Bild unter nachfolgenden Link wird dieses zusätzlich noch bestätigt..
https://www.google.com/maps/place/Linker+Fernerkogel/@46.915565,10.904671,8723m/data=!3m1!1e3!4m5!3m4!1s0x4782d2d614d40379:0xd2f89a43784866df!8m2!3d46.922014!4d10.911311?hl=de
 
Wooly schrieb:
Ich bin seit 15 Jahren im DAV. Und was ich so sehe, ist das eine sehr bunte Mischung zwischen Alten, Jungen, Konservativen, Progressiven etc. pp. Hier gibt es genauso Meinungsverschiedenheiten wie in der Politik und in der Bevölkerung auch. Aber diese Sammlung von hauptsächlich Ehrenamtlichen hier teilweise so zu verteufeln ist doch eher seltsam ... die Alpen und der Tourismus in den Alpen haben den Alpenvereinen viel zu verdanken, da sollte man diese Stimme auch weiterhin hören.
Früher vielleicht aber heute treten die eher wie eine Kolonialmacht auf die die einheimische Bevölkerung unterdrückt und deren Willen aufzwingen will.
 
Wooly schrieb:
Tyrolens schrieb:
Das ist die Führungsriege. So weit ist der Nachwuchs die Leiter noch nicht rauf geklettert.
Nimm als Beispiel den neuen Bundesgeschäftsführer der Grünen. Der war vorher beim Alpenverein.

Also das der Alpenverein auch eher den Grünen zugeneigte Menschen in seinen Reihen hat ist ja jetzt nichts Neues ... das allerdings der ganze Alpenverein "unterwandert" ist wage ich doch stark zu bezweifeln. Und die aktuelle Führungsriege hat ja die aktuelle Politik des Vereins zu verantworten .. es sieht also so aus das nicht nur junge linksgrünversiffte Sozialismusfanatiker die Verbauungen in den Alpen kritisch sehen ...
Früher war der Alpenverein eher schwarz, heute ist er eher grün. Natürlich werden auch noch einige dabei sein mit anderen Ansichten.
Aber von denen haben sich sicher einige verabschiedet oder verhalten sich sehr still und brav.
Schlechte Aussichten für Tirol wenn jetzt auch noch eine Schwarz-Grüne Regierung kommt.
Müssen halt einige Tiroler ins Schwabenland auswandern oder Ihre Kinder dorthin schicken damit sie den Winter überleben können
 
Zurück
Oben