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Neues in Oberstdorf/Kleinwalsertal

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Re: Neuigkeiten in Oberstdorf/Kleinwalsertal

Beitrag von Ralf321 » 14.12.2018 - 23:57

simmonelli hat geschrieben:
14.12.2018 - 18:56
Die ist doch aber auf dem interaktiven Pistenplan noch gesperrt 8O :wink:
Stimmt wie die Piste Nr. 4, Familienabfahrt
Laut Ankündig7ng aber beide offen. Läuft wohl noch nicht so.


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Re: Neuigkeiten in Oberstdorf/Kleinwalsertal

Beitrag von simmonelli » 15.12.2018 - 13:24

Deinen Bildern nach kann man aber beide fahren, oder? Sieht auch vom Schnee her gut aus.
Saison 19/20: 2x Sölden, 1x Engelberg, 3x Davos, 2x Arosa-Lenzerheide, 1x Fieberbrunn, 1x Buchensteinwand, 1x Steinplatte, 1x Nachtski Söll, 1x Bolsterlang, 3x Hochkönig
Saison 18/19: 2x Sölden, 3x Klausberg, 1x Speikboden, 1x Weissenbach, 1x Grindelwald, 2x Lenzerheide, 1x Holzelfingen, 1x Feldberg, 1x Fellhorn/Ifen, 3x Hochkönig, 1x Steinplatte, 2x Buchensteinwand, 1x St.Johann/Tirol, 2x Laax

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Re: Neuigkeiten in Oberstdorf/Kleinwalsertal

Beitrag von Ralf321 » 15.12.2018 - 16:02

simmonelli hat geschrieben:
15.12.2018 - 13:24
Deinen Bildern nach kann man aber beide fahren, oder? Sieht auch vom Schnee her gut aus.
Ja beide auf und gut zu fahren vom Schnee gestern

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Re: Neuigkeiten in Oberstdorf/Kleinwalsertal

Beitrag von Ralf321 » 15.12.2018 - 21:24

So da einige ja die Befürchtung hatten ein paar Meter mehr zu laufen hier ein paar Bilder von der neuen Brücke.
Dateianhänge
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Re: Neuigkeiten in Oberstdorf/Kleinwalsertal

Beitrag von ThomasK » 17.12.2018 - 01:37

Nachdem die Planfeststellungsunterlagen für den Neubau der Nebelhornbahn nur noch bis zum 14.12.2018 öffentlich auslagen, habe ich mich letzte Woche kurzfristig entschlossen mit dem Zug von München nach Oberstdorf zu fahren, um die beiden Ordner zum Neubau der Nebelhornbahn durchzuarbeiten.

Klar war, dass eine EUB nicht genehmigungsfähig war, da zusätzliche Stützen erforderlich gewesen wären und zudem noch weitere Stützen im lawinengefährdeten Bereich hätten errichtet werden müssen. Alleine das Seilfeld zwischen Stütze 1 und 2 ist mit einer Länge von 1,1 km für die EUB definitiv nicht machbar.

Grundsätzlich ist es so, dass alle 6 Stützenstandorte im Wesentlichen erhalten bleiben; allerdings gibt es bei zwei Stützen besondere Auflagen.

Bei der Stütze 1 müssen lärmmindernde Maßnahmen getroffen werden, da die Emissionswerte sonst überschritten werden. Die Stütze 1 steht mitten im Ort Oberstdorf und die Überfahrtsrechte der Nebelhornbahn über die Häuser werden nur dann weiter bewilligt, wenn die technischen Möglichkeiten zur Lärmreduktion genutzt werden. Dazu müssen die Rollenbatterien der Zugseilrollen vom Tragseilsattel entkoppelt werden und es muss ein lärmdämpfender Gummibelag verwendet werden. Für die Stützen 2 - 6 gelten diese Auflagen nicht. Zur Betriebsbewilligung gehört auch, dass nach 22.00 Uhr die Nebelhornbahn die Fahrgeschwindigkeit von 7 m/s auf 4 m/s absenken muss und an höchstens 30 Tagen im Jahr länger als bis 22.00 Uhr gefahren wird. Hierbei handelt es sich hauptsächlich um Sommerfeste auf der Bergstation, wobei die Nebelhornbahn dann bis ca. 1.00 Uhr in Betrieb ist.

Der nächste Knackpunkt ist die Stütze 4. Aufgrund der Lawinengefahr wird sie etwas näher an die Mittelstation herangerückt. Zusätzlich muss ein Damm vor der Stütze 4 gebaut werden, um den Kompressionsdruck der Lawinen auf die Stütze 4 zu reduzieren.

Um Skirowdys das Handwerk zu legen, wird das Gelände zwischen der Mittelstation und der Stütze 4 großzügig umgestaltet. Durch Abtragungen und Aufschüttungen werden die letzten 150 Pistenmeter vor der Mittelstation horizontal angeordnet, damit die Skifahrer nicht mit überhöhter Geschwindigkeit in die Mittelstation einfahren.

Die Spurweite in den Stationen beträgt 6,60 m; Die größte Spurweite befindet sich an der Stütze 5 mit 13,40 m.

Sämtliche Kabinen werden in der Mittelstation garagiert; die Garagierung der Kabinen erfolgt unter den Betonfundamenten der Mittelstation der alten Pendelbahn. Das Sationsgebäude der alten Pendelbahn wird erhalten bleiben. Die Einfahrt und Ausfahrt zur Garage, die sich in der Ebene -1 befindet, erfolgt von der nördlichen Fahrbahn aus. Da die 2S-Bahn im Linksverkehr betrieben wird (Uhrzeigersinn) bedeutet das folgendes:

Betriebsbeginn: Bestückung der Sektion 1 im Rechtsverkehr (rückwärts) in ca. 19 Minuten bei 5 m/s zeitgleich zur Bestückung der Sektion 2 im Linksverkehr (vorwärts) in ca. 18 Minuten bei 6 m/s. Danach Zusammenschließen beider Sektionen in ca. 3 Minuten, danach Betriebsbeginn.

Nach Betriebsschluss erfolgt die Garagierung exakt umgekehrt. Trennung der Sektionen 1 und 2 in etwa 3 Minuten. Danach Garagierung der Sektion 1 im Linksverkehr (vorwärts) in ca. 16 Minuten bei 6 m/s zeitgleich zur Garagierung der Sektion 2 im Rechtsverkehr (rückwärts) in ca. 20 Minuten bei 5,5 m/s. Nach der Garagierung aller Kabinen in der Mittelstation Betriebschluss und Abschalten der Anlage.

Jede der beiden Sektionen verfügt über einen eigenen Schrägförderer, sodass die Bestückung oder Garagierung beider Sektionen zwar zeitgleich, aber unabhängig erfolgt.

Für das Betriebspersonal stehen an der Mittelstation Seealpe Übernachtungsräume mit Betten zur Verfügung. Alternativ kann auch für die Talfahrt die asphaltierte Straße nebst PKW benutzt werden(Sondergenehmigung für die Mitarbeiter der Nebelhornbahn zum Befahren der gesperrten Straße).

Beide Sektionen werden von oben angetrieben, d.h. die Sektion 1 von der Mittelstation Seealpe und die Sektion 2 von der Bergstation Höfatsblick. Zum Einsatz kommt jedes mal der getriebelose Direktantrieb.

Im Normalbetrieb wird durchgehend mit 7 m/s gefahren, es sei denn, man fährt im Nachtbetrieb, da man ab 22.00 Uhr nur noch 4 m/s fahren darf.
Die Windstabilität liegt mit 80 km/h Seitenwind zwischen einer EUB (maximaler Wind 60 km/h) und einer 3S-Bahn (maximaler Wind 100 km/h). Bei 65 km/h gibt es eine Windwarnung und bei 80 km/h gibt es Windalarm. Bei Windalarm muss die Geschwindigkeit auf 4,5 m/s reduziert und die Anlage leergefahren werden.


Als Fahrbetriebsmittel kommen insgesamt 58 Sigmakabinen zum Einsatz, die jeweils über eine Nutzlast von 800 kg verfügen (10 Personen * 80 kg / Person). Im Normalfall fahren die 58 Kabinen in einem Umlauf. Bei getrenntem Betrieb fahren in der Sektion 1 insgesamt 27 Kabinen und in der Sektion 2 demzufolge 31 Kabinen.

Im folgenden noch ein paar technische Daten:

Talstation Oberstdorf: 823,5 müM (Bahnsteighöhe)
Mittelstation Seealpe: 1273,25 müM (Bahnsteighöhe)
Bergstation Höfatsblick: 1926,89 müM (Bahnsteighöhe)

Fahrbahnlänge Sektion 1 (RP/RP): 2184,25 m
Fahrbahnlänge Sektion 2 (RP/RP): 2579,03 m
Fahrzeit Sektion 1 (RP/RP): 312 Sekunden
Fahrzeit Sektion 2 (RP/RP): 369 Sekunden
Fahrzeugabstand: 210 m
Fahrzeugfolge: 30 Sekunden
Fahrzeuge: Sigmakabine mit 10 Personen zu je 80 kg
Tragseil: Bridon Bekaert mit 55 mm Durchmesser und 3365 kN Mindestbruchkraft
Zugseil: 6*31WS mit Durchmesser 42 mm und 1279 kN Mindestbruchkraft
Durchmesser Umlenkscheiben: 4,55 m
Durchmesser Antriebsscheiben: 4,20 m
Maximale Bahnneigung: 29,8 Grad = 57,27 %
Stützenanzahl: 3 + 3
Abspannkraft im Tal (Festabspannung): Sektion 1 = 165 kN und Sektion 2 = 156 kN
Beharrungsleistung: 316 kW (Sektion 1) und 394 kW (Sektion 2)
Anfahrleistung bei 0,2 m/s^2: 435 kW (Sektion 1 und 534 kW (Sektion 2)

Drehzahl Hauptantrieb bei 7 m/s: 31,83 U/Min

3 Antriebe: Hauptantrieb (L0), Notantrieb (L1), Bergeantrieb (L2)
3 Bremsen: Elektrische Bremse, mechanische Betriebsbremse und mechanische Sicherheitsbremse


___________-


Die Planfeststellungsunterlagen gaben auch Auskunft über die Fahrgastströme.

Das Kräfteverhältnis zwischen Sommer und Winter beim Fahrgastaufkommen beträgt ca. 2/3 Sommer und 1/3 Winter, d.h. im Sommer ist etwa doppelt so viel Betrieb wie im Winter.

In den Planfeststellungsunterlagen fanden sich auch Prognosewerte, wie sich das Verhalten der Fahrgäste ändert, wenn die Wartezeit an der Talstation oder Mittelstation wegfällt. Bei den Skifahrern wird sich der Anteil der am Pistenrand pausierenden Skifahrer im Verhältnis zu den abfahrenden Skifahren gegenüber heute deutlich erhöhen, da mit der 2S-Bahn die Wartezeitpausen an der Mittelstation entfallen werden.

Das Verhalten der Fahrgäste im Sommer wird sich dahingehend verändern, dass aufgrund der reduzierten Wartezeiten im Sommer künftig ca. ein Drittel mehr Fahrgäste das Nebelhorn besuchen werden. Denkbar ist, dass die Anzahl der Sommerbesucher am Nebelhorn künftig in guten Jahren die 500000 Grenze überschreitet; im Winter werden künftig etwa 200000 Fahrgäste erwartet, wovon etwa 50 % Skifahrer sind.
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Re: Neuigkeiten in Oberstdorf/Kleinwalsertal

Beitrag von Xtream » 17.12.2018 - 20:41

DANKE

interessante infos.... gibts auch bilder ? kabine sigma diamond oder symphony :?: die 2.sektion der pendelbahn wird dann leider stillgelegt.... an hochsaisonstagen waere das eine gute alternative gewesen :idea:

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Re: Neuigkeiten in Oberstdorf/Kleinwalsertal

Beitrag von derschwabe » 17.12.2018 - 20:48

Danke, sehr spannend!

Lag auch schon etwas zum Söllereck aus? Angeblich wurden da ja auch schon Anträge gestellt?

Damit wird es sicher Leitner, oder?


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Re: Neuigkeiten in Oberstdorf/Kleinwalsertal

Beitrag von Seilbahnjunkie » 17.12.2018 - 23:43

Also das wäre doch schon etwas übertrieben für so ein kleines Gebiet, die Bahn bekommt ja schon deutlich mehr Kapazität als die jetzigen.

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Re: Neuigkeiten in Oberstdorf/Kleinwalsertal

Beitrag von derschwabe » 18.12.2018 - 06:34

Seilbahnjunkie hat geschrieben:
17.12.2018 - 23:43
Also das wäre doch schon etwas übertrieben für so ein kleines Gebiet, die Bahn bekommt ja schon deutlich mehr Kapazität als die jetzigen.
Was wäre denn die korrekte und angemessene Förderleistung?

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Re: Neuigkeiten in Oberstdorf/Kleinwalsertal

Beitrag von Seilbahnjunkie » 18.12.2018 - 17:39

Also ich gehe schon davon aus, dass das was die Bergbahnen planen auch Sinn macht. Eine höhere Kapazität der neuen Bahn, vielleicht sogar mit Schnellweichen um auf der oberen Sektion mehr Kapazität zu bieten, wäre auf Dauer sicher günstiger als die alte Bahn weiter zu betreiben, wenn man das bräuchte.

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Re: Neuigkeiten in Oberstdorf/Kleinwalsertal

Beitrag von Ralf321 » 18.12.2018 - 18:43

Habe mich am Wochenende mit einen Bergbahn Mitarbeiter Unterhalten. Der hat die Schließung im Winter bestätigt. Kommt kostenmässig am besten hin. Wenns kein Jahunderschnee Winter dann wird und sie bauen können. :)
Zur Kapazität meinte er die haben es absichtlich begrenzt das es nicht so voll werden soll. Die Wartezeiten dürften verschwinden und die Pisten sollten noch gut Fahrbar bleiben. Am Fellhorn schaffen sie das doppelte. Und als ich sagte das es da Wochenends auf dem Pisten inzwischen meist zu voll ist. Hat er mir glatt zugestimmt. Er denkt es wird am nbh nicht so werden. Bin gespannt.
Und falls das je zuwenig ist kann man dort sicher noch Gondeln dazuhängen.

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Re: Neuigkeiten in Oberstdorf/Kleinwalsertal

Beitrag von Seilbahnjunkie » 18.12.2018 - 19:26

Keine Wartezeiten und Begrenzung der Kapazität passen aber nicht zusammen. Entweder es gibt an Spitzentagen weiterhin (kürzere) Wartezeiten, oder die Kapazität der Bahn begrenzt nicht den Andrang auf den Pisten.

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Re: Neuigkeiten in Oberstdorf/Kleinwalsertal

Beitrag von Ralf321 » 18.12.2018 - 21:32

Durch die neue doppelte Menge zu heute soll die morgendlichen Wartezeiten verschwinden., die Begrenzung das es nicht zuviel wird. Ich kann’s mir auch nicht vorstellen und rechne das es wohl viel voller wird.


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Re: Neuigkeiten in Oberstdorf/Kleinwalsertal

Beitrag von snowflat » 19.12.2018 - 09:40

Ich habe um das Nebelhorn im Winter immer einen großen Bogen gemacht, weil ich nichts unattraktiver finde als eine PB-Kette als Zubringer, wo es noch exorbitante Wartezeiten gibt und man aufgrund der Pistenauswahl eigentlich auf die Wiederholung der Talabfahrt - im Hinblick auf Abwechselung "angewiesen" ist. Wenn ich von mir ausgehe und das jetzt mal auf andere Leute umlege, rechne ich damit, dass mit der neuen Zubringerbahn auch mehr Leute kommen, so dass sich am Status Quo der Wartezeiten etwas ändert, dies aber nicht durchschlagend sein wird. Aber vielleicht kommt es mit deren "Politik" auch anders. Erstmal sollte man froh sein, dass sie nach jahrelangem Hin & Her die neue Bahn auf den Weg gebracht haben, nachdem vor 10 Jahren schon Vermessungspfosten für das damals geplante Projekt gesetzt waren :)
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Re: Neuigkeiten in Oberstdorf/Kleinwalsertal

Beitrag von manitou » 19.12.2018 - 11:16

Das Nebelhorn wird als Skigebiet nie ein solcher Gästemagnet, wie Fh und die Pisten im KWt. Außer der Gipfelmulde sind alle Pisten ziemlich anspruchsvoll meist mit schwarzen Passagen (auch Pfannenhölzle ist im letzten Steilstück eigentlich schon schwarz). Von daher ist das Nh als Ganzes eigentlich erst für Skfahrer geeignet, welche den erste Fortgeschrittenen-Stadium überschritten haben.

Natürlich wird die Talabfahrt mit der neuen 2s-Bahn stärker freuquentiert, weil die nervigen Wartezeiten entfallen. Aber es wird m.E. nie zu Kapazitätserweiterungen wg. der Skifahrer-frequentierung kommen müssen. Von daher verstehe ich die Diskussion um die "Begrenzung" nicht.
Was wichtig wäre im Zuge des Neubaus ist, dass man für das letzte Pistenstück zur Eishalle einen kleinen Snowmaker anschafft, damit man vom Ende der Piste die ganze Saison über ohne Abschnallen bis zur Eishalle ziehen kann. Dieser Komfort gehört eigentlich zur Selbstverständlichkeit für einen professionellen Pistenkomfort. Die untere Sektion der Talabfahrt würde dann zu einer sehr beliebten Piste für Wiederholungsfahrten und durch die neue Bahn auch gut erreichbar für Skifahrer, die die beiden schwarzen Passagen des Mittelstücks eher meiden.

Ich freue mich auf jedenfall darauf - denn ich liebe es, die 7.5km lange Talabfahrt durchzuziehen, was bisher leider nur sehr selten ohne Seilbahnstreß möglich ist.

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Re: Neuigkeiten in Oberstdorf/Kleinwalsertal

Beitrag von derschwabe » 22.01.2019 - 21:44

Die Marktgemeinde Oberstdorf hat heute den Neubau der Schrattenwangbahn am Söllereck beschlossen. Neubau noch in diesem Jahr!

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Re: Neuigkeiten in Oberstdorf/Kleinwalsertal

Beitrag von Powderjunky » 23.01.2019 - 09:02

Gestern hat ein Einheimischer aus Mittelberg in der Ifenbahn erzählt, dass diesen Sommer die Verbindung Heuberg - Ifen gebaut wird.
Obs stimmt keine Ahnung.

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Re: Neuigkeiten in Oberstdorf/Kleinwalsertal

Beitrag von Tommi2015 » 23.01.2019 - 09:45

Ich denke nicht,dass diesen Sommer die Verbindung gebaut wird,da ja die Modernisierung der Ifenbahn schon ordentlich gekostet hat.
Was meiner Meinung sicher ist,dass die Verbindung kommt,es stellt sich nur die Frage wann.

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Re: Neuigkeiten in Oberstdorf/Kleinwalsertal

Beitrag von derschwabe » 23.01.2019 - 09:48

Nein, die Verbindung kommt heuer sicher nicht. In den nächsten 5 Jahren dagegen bestimmt. Der Verfahren dauern viel zu langen.

Heuer "nur" die Schrattenwangbahn mit Beschneiung, denn die ist ja seit gestern genehmigt. Sonst wohl nix.


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Re: Neuigkeiten in Oberstdorf/Kleinwalsertal

Beitrag von snowflat » 23.01.2019 - 10:06

Amtsblatt Landkreis Oberallgäu @Schrattenwangbahn plus allgem. Infos zu den weiteren Investitionen (6 KSB Wannenkopf, 6 KSB Höllwies, 10 EUB Söllereck).
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Re: Neuigkeiten in Oberstdorf/Kleinwalsertal

Beitrag von Richie » 23.01.2019 - 10:08


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Re: Neuigkeiten in Oberstdorf/Kleinwalsertal

Beitrag von manitou » 23.01.2019 - 10:35

Da muss es ne Menge Pobleme im Hintergrund gegeben haben, dass die jetzt bis auf die 10EUB auf alter Trassenführung bleiben.

Es war ja mal angedacht, einen neuen Höllwies bis hoch zur Schrattenwang-Bergstation zu bauen und Schrattenwang- und Ochsenköpfle zu einer Bahn ab Talstation Ochsenköpfle zusammenzulegen. Für den Höllwies war sogar mal Sommerbetrieb und ne Mittelstation in Überlegung für eine bessere Anbindung des Wanderweges zum Freibergsee. Alles zusammen wäre ne sehr runde Sache geworden.

Wannenkopf als 6KSB find ich gut, weil damit ein optimaler Lift für die Skischulen geschaffen wird.

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Re: Neuigkeiten in Oberstdorf/Kleinwalsertal

Beitrag von Hochzeiger » 23.01.2019 - 10:45

Warum benötigt ein Neubau KSB Schrattenwang auf identischer Trasse eine UVP? Ich dachte dafür müssten Geländeerweiterungen von > 20 ha vorliegen?
Saison 2019/20: 5 Skitage (4x Ratschings, 1x Plose)
Saison 2018/19: 7 Skitage (3x Hochzeiger, 1,5x Tuxer Gletscher, 1,5x Eggalm-Rastkogel, 1x Skiwelt)
Saison 2017/18: 12 Skitage (3x Hochzeiger, je 1x Golm, Fellhorn-Kanzelwand, Lermoos-Grubigstein, Nebelhorn, Warth-Schröcken, Ifen, Zugspitze, Schmittenhöhe, Kitzsteinhorn)
Saison 2016/17: 9 Skitage (2x Tuxer Gletscher, 2x Eggalm-Rastkogel, 2x Lermoos-Grubigstein, 1x Hochzeiger, 1x Fellhorn-Kanzelwand, 1x Gargellen)
Saison 2015/16: 8 Skitage (3x Rastkogel-Penken-(Eggalm), 3x Planai-Hochwurzen-(Hauser Kaibling), 1x Tuxer Gletscher, 1x Radstadt-Altenmarkt-Zauchensee-Flachauwinkl)
Saison 2014/15: 10 Skitage (3x Obertauern, 3x Adelboden-Lenk, 2x Dorfgastein-Großarl, 1x Kitzsteinhorn, 1x Lenk-Betelberg)

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Re: Neuigkeiten in Oberstdorf/Kleinwalsertal

Beitrag von derschwabe » 23.01.2019 - 11:31

manitou hat geschrieben:
23.01.2019 - 10:35
Da muss es ne Menge Pobleme im Hintergrund gegeben haben, dass die jetzt bis auf die 10EUB auf alter Trassenführung bleiben.

Es war ja mal angedacht, einen neuen Höllwies bis hoch zur Schrattenwang-Bergstation zu bauen und Schrattenwang- und Ochsenköpfle zu einer Bahn ab Talstation Ochsenköpfle zusammenzulegen. Für den Höllwies war sogar mal Sommerbetrieb und ne Mittelstation in Überlegung für eine bessere Anbindung des Wanderweges zum Freibergsee. Alles zusammen wäre ne sehr runde Sache geworden.

Wannenkopf als 6KSB find ich gut, weil damit ein optimaler Lift für die Skischulen geschaffen wird.
Es gab ja wohl mit den Grundbesitzern viele Diskussionen über die richtige Trassen. Man hat ja am Söllereck schon seit Jahren rumgeplant und immer wieder neue Ansätze probiert.

Die Wannenbahn wäre sicherlich ein einzigartiges Angebot für Anfänger. Leichte Skischulpiste + Sesselbahn gibt's ja in OK sonst nirgends...

Naja, insgesamt ist der Bau der Schrattenwangbahn schon ein Highlight fürs Söllereck. Den letzten Neubau gab es ja in den 90ern. Wer baut's??

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Re: Neuigkeiten in Oberstdorf/Kleinwalsertal

Beitrag von manitou » 23.01.2019 - 11:33

Online kann ich die UVP nicht finden. Wir wissen nicht, was die ursprünglich alles in die Prüfung gegeben haben - und der zusammenfassende Texte muss sich nicht unbedingt auf die Schranttenwangbahn allein beziehen. Eine Trassenänderung der Söllereckbahn bedarf auf jeden Fall einer UVP. Die haben ja offensichtlich das gesamte Projekt ins Genehmigungsverfahren geschickt - und Schrattenwang ist nun der erste auszuführende Abschnitt.

Vielleicht kann ja mal einer von den regional Einheimischen beim Bauamt einsicht nehmen. Ich komme wegen meines Bandscheibenvorfalls vorerst nicht nach O-dorf. Andernfalls wäre ich jetzt da. :sniff:


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