Neues in Oberstdorf/Kleinwalsertal

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Re: Neues in Oberstdorf/Kleinwalsertal

Beitrag von basti.ethal » 08.01.2021 - 08:34

Wieder mal ein Eintrag im Buch der Grundstücksdramen und der Prinzipienreiterei....
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Re: Neues in Oberstdorf/Kleinwalsertal

Beitrag von Dede » 08.01.2021 - 10:24

basti.ethal hat geschrieben:
08.01.2021 - 08:34
Wieder mal ein Eintrag im Buch der Grundstücksdramen und der Prinzipienreiterei....
Ich finde es erschreckend auf welchem dünnen Eis sich da Bergbahnen begeben. Sie bauen Anlagen für mehrere Millionen Euro und dann kann ein Grundstückseigentümer den Vertrag kündigen und die Anlage muss abgerissen werden ? Oder ist dies blos eine "Historisch gewachsene Situation". Der Höllwies List ist ja schon sehr alt. Ich weiß auch nicht wie lange diese Pachtverträge i.d.R. laufen. Wäre echt mal interessant zu erfahren.

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Re: Neues in Oberstdorf/Kleinwalsertal

Beitrag von Gleitweggleiter » 08.01.2021 - 10:30

Dede hat geschrieben:
08.01.2021 - 10:24
basti.ethal hat geschrieben:
08.01.2021 - 08:34
Wieder mal ein Eintrag im Buch der Grundstücksdramen und der Prinzipienreiterei....
Ich finde es erschreckend auf welchem dünnen Eis sich da Bergbahnen begeben. Sie bauen Anlagen für mehrere Millionen Euro und dann kann ein Grundstückseigentümer den Vertrag kündigen und die Anlage muss abgerissen werden ? Oder ist dies blos eine "Historisch gewachsene Situation". Der Höllwies List ist ja schon sehr alt. Ich weiß auch nicht wie lange diese Pachtverträge i.d.R. laufen. Wäre echt mal interessant zu erfahren.
Die Gerichte würden das in Deutschland im Zweifelsfall unter Berufung auf Treu und Glauben (§ 242 BGB) nicht durchgehen lassen. Aber in der Praxis will man sich natürlich vorher schon einigen.
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Re: Neues in Oberstdorf/Kleinwalsertal

Beitrag von GIFWilli59 » 08.01.2021 - 11:48

Mir ist auch nicht klar, warum die Grundstücksbesitzerin nun schon gekündigt hat, denn gegen den SL/Naturschnee-Betrieb hatte sie ja eigentlich nichts.

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Re: Neues in Oberstdorf/Kleinwalsertal

Beitrag von basti.ethal » 08.01.2021 - 12:38

Wer weiß, wer hier irgend etwas geerbt hat oder erben könnte und keine Dienstbarkeit haben möchte.
Oder es werden einfach mal wieder private Fehden ausgetragen, ähnlich wie am Sudelfeld....
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Re: Neues in Oberstdorf/Kleinwalsertal

Beitrag von Seilbahnjunkie » 08.01.2021 - 13:19

Es ist einfach auch viel zu viel Grund in privater Hand. Es wäre was anderes wenn eine demokratisch legitimierte Instanz das z.B. aus Umweltschutzgründen ablehnt, aber nur weil man mal irgendwann ein stück Land geerbt hat, oder die Kohle hatte es zu kaufen, sollte man nicht in der Lage sein solche Projekte zu verhindern. Wir reden hier ja nicht von Wohngrundstücken, da sieht das natürlich etwas anders aus. Aber selbst da kann man enteignet werden wenn driftige Gründe vorliegen.

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Re: Neues in Oberstdorf/Kleinwalsertal

Beitrag von Zottel » 08.01.2021 - 13:45

Seilbahnjunkie hat geschrieben:
08.01.2021 - 13:19
... aber nur weil man mal irgendwann ein stück Land geerbt hat, oder die Kohle hatte es zu kaufen, sollte man nicht in der Lage sein solche Projekte zu verhindern.
Sowas sagt sich besonders leicht, wenn es nicht das eigene Grundstück ist :rolleyes:
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Re: Neues in Oberstdorf/Kleinwalsertal

Beitrag von Ralf321 » 08.01.2021 - 14:25

Ich frage mich eher warum die Bergbahn bei den Neubauplänen nicht mit allen Besitzern vorab geredet hat?
Das dann da einige angep..... sind ist ja kein Wunder.



Bericht Allgäu tv.
Streit um den Höllwieslift – Wird der längste Schlepplift Deutschlands abgerissen?
8. Januar 2021 18:00
https://www.allgäu.tv/mediathek/video/s ... bgerissen/
Zuletzt geändert von Ralf321 am 09.01.2021 - 13:30, insgesamt 2-mal geändert.

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Re: Neues in Oberstdorf/Kleinwalsertal

Beitrag von flamesoldier » 08.01.2021 - 17:00

Seilbahnjunkie hat geschrieben:
08.01.2021 - 13:19
Es ist einfach auch viel zu viel Grund in privater Hand. Es wäre was anderes wenn eine demokratisch legitimierte Instanz das z.B. aus Umweltschutzgründen ablehnt, aber nur weil man mal irgendwann ein stück Land geerbt hat, oder die Kohle hatte es zu kaufen, sollte man nicht in der Lage sein solche Projekte zu verhindern. Wir reden hier ja nicht von Wohngrundstücken, da sieht das natürlich etwas anders aus. Aber selbst da kann man enteignet werden wenn driftige Gründe vorliegen.
Da wird doch gar keine kurvige Straße gebaut, welche driftigen Gründe sollen da also vorliegen?
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50 Skitage in der Saison 18/19:
11x Saalbach, 10x Hintertuxer Gletscher, 7x Serfaus-Fiss-Ladis, 5x Sörenberg, 3.5x Axamer Lizum, 2x Mellau/Damüls, 2x Savognin, 2x Ischgl-Samnaun, 2x Warth-Schröcken, 2x Obergurgl/Hochgurgl, 2x Diedamskopf, 1x Sölden, 0.5x Muttereralm

51 Skitage in der Saison 19/20:
14.5x Saalbach, 4x Kals/Matrei, 3x Hochgurgl, 3x Hochzeiger, 3x Kühtai, 2.5x Kappl, 2x Hintertux, 2x Sölden, 2x Glungezer, 2x Savognin, 2x Diedamskopf, 1x Galtür, 1x Ischgl, 1x Rifflsee, 1x Schlick2000, 1x Hochoetz, 1x Malbun, 1x Kitzsteinhorn/Maiskogel, 1x St. Jakob i.D., 1x Sillian Hochpustertal, 1x Wildkogel, 0.5x Schmittenhöhe, 0.5x See

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Re: Neues in Oberstdorf/Kleinwalsertal

Beitrag von Ralf321 » 09.01.2021 - 13:33

tobi27 hat geschrieben:
05.01.2021 - 18:55
Gleitweggleiter hat geschrieben:
05.01.2021 - 16:48
Fraglich ist doch aber, ob die "ursprüngliche Abfahrten auf schmalen Pisten" mit der KSB überhaupt erhalten blieben oder ob zur Bewältigung der gestiegenen Kapazität sterile und planierte 08/15 Pisten modelliert werden. In diesem Fall kann man sich das dann ja auch gleich sparen.
Ich denke man kann Gift drauf nehmen, dass die beiden jetzt noch einzigartigen Pisten im Zuge der Modernisierung massiv ausgebaut werden würden. Da kann sich der Vorstand sein pseudoromantisches Gesabbel auch sauber sparen denn ich wüsste nicht, was an einer ausgebauten, vollgestopften Pistenautobahn wie man sie massenweise am Fellhorn etc. findet besonders sein soll :rolleyes:

Viele Grüße
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Re: Neues in Oberstdorf/Kleinwalsertal

Beitrag von Pauli » 09.01.2021 - 19:10

Laut Allgäu tv bleiben die Pisten so.
Es ist aber auch von einer Beschneiungsanlage die Rede. Zumindest müssen ja Leitungen verlegt und die Wiese für die Baufahrzeuge fahrbar gemacht (=eingeebnet) werden, da verschwindet dann bestimmt die ein oder andere Kuppe. Für die Bahn müssten auch noch einige Bäume fallen, die jetzt sehr schmale Trasse durch den Wald reicht nun mal nicht für eine Sesselbahn.
Schade wäre nur, wenn durch die Streitigkeiten, der Lift abgerissen und nicht ersetzt wird und dadurch dieser Gebietsteil wegfällt.
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Re: Neues in Oberstdorf/Kleinwalsertal

Beitrag von ThomasK » 10.01.2021 - 01:14

Pauli hat geschrieben:
09.01.2021 - 19:10
Laut Allgäu tv bleiben die Pisten so.
Es ist aber auch von einer Beschneiungsanlage die Rede. Zumindest müssen ja Leitungen verlegt und die Wiese für die Baufahrzeuge fahrbar gemacht (=eingeebnet) werden, da verschwindet dann bestimmt die ein oder andere Kuppe. Für die Bahn müssten auch noch einige Bäume fallen, die jetzt sehr schmale Trasse durch den Wald reicht nun mal nicht für eine Sesselbahn.
Schade wäre nur, wenn durch die Streitigkeiten, der Lift abgerissen und nicht ersetzt wird und dadurch dieser Gebietsteil wegfällt.

Ich sehe das genauso wie die Grundstückseigentümerin.

Wenn man eine neue Bahn baut, dann nur ohne Beschneiung. Und da die Kapitalkosten ohnehin dem Winter zugerechnet werden, kann der Liftbetreiber einen Sessellift ja als zweite Anlage für das Söllereck auch im Sommer fahren lassen.

Aber da der Bau einer Skipiste kein öffentliches Interesse ist, wird der Bahnbetreiber niemals mit einer Enteignung durchkommen.

Auch wenn es Verschwörungstheoretiker nicht begreifen: Es gibt eine Klimaerwärmung und in 20 Jahren wird in Deutschland - wenn man vom Nebelhorn (2. + 3. Sektion) oder vom Zugspitzplatt einmal absieht - überhaupt kein Ski mehr gefahren werden. So einfach ist das.

Das Geld wird dann im Sommer verdient.

Mir ist einfach unbegreiflich, dass manche Bergbahnen in Deutschland nicht begreifen, dass sie sich anderen Zielgruppen wie Drachenflieger, Gleitschirmflieger, Alpincoasterfahrer, Fahrradfahrer, Wanderern, Spaziergängern, Bergsteigern usw. zuwenden müssen.

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Re: Neues in Oberstdorf/Kleinwalsertal

Beitrag von Seilbahnjunkie » 10.01.2021 - 01:58

Und mir ist unbegreiflich, dass manche nicht verstehen, dass sich im Sommer nicht annähernd das Geld verdienen lässt wie im Winter. Weniger Leute lassen im Schnitt weniger Geld da und verteilen sich noch auf mehr Gebiete. Oberstdorf hat schon 3 Sommerberge und auf die Flugschanze kann man auch noch hoch fahren, wozu soll man da noch eine Sesselbahn auf einen Berg fahren lassen, auf einen Berg auf den schon eine Bahn fährt?
Entweder die Bahn wird für den Winter gebaut, oder gar nicht.


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Re: Neues in Oberstdorf/Kleinwalsertal

Beitrag von Ralf321 » 10.01.2021 - 10:01

Seilbahnjunkie hat geschrieben:
10.01.2021 - 01:58
Und mir ist unbegreiflich, dass manche nicht verstehen, dass sich im Sommer nicht annähernd das Geld verdienen lässt wie im Winter. Weniger Leute lassen im Schnitt weniger Geld da und verteilen sich noch auf mehr Gebiete. Oberstdorf hat schon 3 Sommerberge und auf die Flugschanze kann man auch noch hoch fahren, wozu soll man da noch eine Sesselbahn auf einen Berg fahren lassen, auf einen Berg auf den schon eine Bahn fährt?
Entweder die Bahn wird für den Winter gebaut, oder gar nicht.
Sehe dort aktuell auch keinen Sommerbetrieb, weil dann hätte man die mal im Gespräche gewesenen Gondel hochgebaut. Aber das ist ja wohl vom Tisch.

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Re: Neues in Oberstdorf/Kleinwalsertal

Beitrag von Dede » 10.01.2021 - 11:51

Ralf321 hat geschrieben:
10.01.2021 - 10:01
Seilbahnjunkie hat geschrieben:
10.01.2021 - 01:58
Und mir ist unbegreiflich, dass manche nicht verstehen, dass sich im Sommer nicht annähernd das Geld verdienen lässt wie im Winter. Weniger Leute lassen im Schnitt weniger Geld da und verteilen sich noch auf mehr Gebiete. Oberstdorf hat schon 3 Sommerberge und auf die Flugschanze kann man auch noch hoch fahren, wozu soll man da noch eine Sesselbahn auf einen Berg fahren lassen, auf einen Berg auf den schon eine Bahn fährt?
Entweder die Bahn wird für den Winter gebaut, oder gar nicht.
Sehe dort aktuell auch keinen Sommerbetrieb, weil dann hätte man die mal im Gespräche gewesenen Gondel hochgebaut. Aber das ist ja wohl vom Tisch.
Da das Söllereck durch die Gondelbahn sowieso schon einen Sommerbetrieb hat, denke ich auch dass sich ein Sommerbetrieb des geplanten Sessellift nicht lohnen wird.

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Re: Neues in Oberstdorf/Kleinwalsertal

Beitrag von Schneefuchs » 11.01.2021 - 14:00

ThomasK hat geschrieben:
10.01.2021 - 01:14
Auch wenn es Verschwörungstheoretiker nicht begreifen: Es gibt eine Klimaerwärmung und in 20 Jahren wird in Deutschland - wenn man vom Nebelhorn (2. + 3. Sektion) oder vom Zugspitzplatt einmal absieht - überhaupt kein Ski mehr gefahren werden.
Wenn man am Nebelhorn die 2. Sektion fahren kann (also bis zur Seealpe auf 1280m), dann geht in D auch noch ganz viel anderes.

Ausserdem ist noch nicht "in 20 Jahren". :wink:
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Re: Neues in Oberstdorf/Kleinwalsertal

Beitrag von Julian96 » 11.01.2021 - 16:38

Und das mit den in 20 Jahren hieß es doch auch schon vor 20 Jahren. Dem konnte man mit technischer Beschneiung stark entgegen wirken und wird es auch in Zukunft mit Depots noch weiter können. Und je mehr man auf erneuerbare Energien setzt, desto umweltfreundlicher werden auch die Schneekanonen wieder. Wer weiß, am Ende kühlt eine Schneekanone sogar noch, weil der weiße Schnee mehr Strahlung reflektiert als eine Wiese. :lol:
Bitte mit Humor sehen :wink:
Saison 19/20: Skitage 9: 2x Hochgurgl/Obergurgl, 1x Kappl, 1x See, 1x Nauders, 1x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Pitztaler Gletscher, 1x Diedamskopf, 1x Fellhorn/Kanzelwand
Saison 18/19: Skitage 16: 2x Hochgurgl/Obergurgl, 3x Davos, 1x Hochzeiger, 2x Sölden, 2x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Thaler Höhe, 1x Arlberg, 1x Iberg, 1x Oberjoch, 1x Brandnertal, 1x Pitztaler Gletscher

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Re: Neues in Oberstdorf/Kleinwalsertal

Beitrag von Pauli » 11.01.2021 - 20:01

Jetzt mal ehrlich: Es weiß keiner von uns (Beschneiungsgegnern und -beführwortern), wie es in zwanzig Jahren bezüglich der Naturschneelage und Temperaturen aussieht. Es kam auch schon vor, dass sich Gebiete verrechnet haben, sowohl mit, als auch ohne Beschneiung und dann erhebliche Einbußen machten, was zum Teil auch folgenreich war...
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Re: Neues in Oberstdorf/Kleinwalsertal

Beitrag von DAB » 11.01.2021 - 23:57

Warum Oberstdorf das Söllereck so verbaut verstehe ich nicht. Die haben da jetzt eine Gondel und einen modernen Sessel. Warum lässt man den Höllwieslift, der Null zum Rest am Söllereck passt - gemessen an den Pisten - nicht einfach friedlich weiter existieren. Wenn man das jetzt tatsächlich komplett vergeigt, dann hat man aus meiner Sicht das Söllereck skitechnisch in den Sand gesetzt und einmal mehr bewiesen, dass KSBs und EUBs nicht alles sind.
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor DAB für den Beitrag (Insgesamt 3):
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11/12: (20 Tage ) 6xHintertuxer Gletscher,4x GAP-Classic,7x Zugspitze,2x St. Anton,1x Lech,
12/13: (12 Tage): 4xZugspitze,8xGAP Classic
13/14: (22 Tage) 6xPitztaler Gletscher,4xGAP Classic, 7x Zugspitze,1x Wurmberg/Braunlage, 4x Rossfeld/Oberau
14/15: (22 Tage) 6x Hintertuxer Gletscher, 7x GAP Classic, 5 x Zugspitze,1xEhrwalder Alm, 3xZillertal 3000
15/16: (22 Tage) 6xTuxer Gletscher, 4 x Zugspitze, 10xGAP Classic,1xRosshütte,1x Ehrwalder Alm
16/17: (26 Tage) 10xTuxerGletscher, 6x Zugspitze, 9xGAP-Classic,1xZillertal 3000,
17/18: (23 Tage) TuxerGletscher, 11x GAP–Classic, 4x Zugspitze,1,5x Ehrw.Alm 0.5xKranzberg
18/19:(25Tage)1xPitztaler Gletscher,6xHTuxerGletscher, 2xKranzberg,7xGAP-Classic,5xZugspitze,2xWurmberg, 2xEhrw.Alm
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ThomasK
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Re: Neues in Oberstdorf/Kleinwalsertal

Beitrag von ThomasK » 12.01.2021 - 01:48

Seilbahnjunkie hat geschrieben:
10.01.2021 - 01:58
Und mir ist unbegreiflich, dass manche nicht verstehen, dass sich im Sommer nicht annähernd das Geld verdienen lässt wie im Winter. Weniger Leute lassen im Schnitt weniger Geld da und verteilen sich noch auf mehr Gebiete. Oberstdorf hat schon 3 Sommerberge und auf die Flugschanze kann man auch noch hoch fahren, wozu soll man da noch eine Sesselbahn auf einen Berg fahren lassen, auf einen Berg auf den schon eine Bahn fährt?
Entweder die Bahn wird für den Winter gebaut, oder gar nicht.

Das stimmt nicht.

Oberstdorf hat mehr Sommertouristen als Wintertouristen. Zudem ist es so, dass längst nicht jeder Wintertourist ein Skifahrer ist.

Das Nebelhorn, das als Skigebiet wichtiger ist als das Söllereck, hat zwei Drittel seiner Fahrgäste im Sommer und ein Drittel seiner Fahrgäste im Winter, von denen längst nicht alle Skifahrer sind. Ich habe mir übrigens in Oberstdorf selbst die Zahlen beim Durchschauen der Unterlagen zum Neubau der Nebelhornbahn durchgelesen. Ursprünglich wollte man deshalb die Nebelhornbahn im Winter bauen, um die Einnahmeausfälle zu minimieren; lediglich coronabedingt hat man den Neubau um 6 Monate vorgezogen.

Ich bin im Sommer oft beim Wandern im Allgäu. Sowohl am Nebelhorn als auch am Fellhorn als auch am Söllereck gibt es im Sommer ganze Völkerwanderungen. Viele fahren auch nur hoch und runter mit der Bahn, um sich in die Sonne zu legen oder im Restaurant zu essen.

Auch ist anzumerken, dass es etliche Berge gibt, auf denen im Sommerbetrieb zwei Bergbahnen offen sind; dabei rede ich keineswegs nur von der Zugspitze und dem Wendelstein, sondern z.B. auch von der Hohen Salve. Mit der Hexenwasser-EUB haben dann an der Hohen Salve im Sommer eigentlich schon drei(!) Anlagen offen. Das Erzählen von Hexengeschichten rechtfertigt offenbar das Aufsperren der dritten Anlage im Sommer. Das nenne ich eine flexible unternehmerische Entscheidung der SkiWelt im Sommer Geld zu verdienen.

Anzumerken ist auch, dass der Sommerbetrieb durch den Wegfall von Pistenraupen und vielen anderen mehr bei weitem weniger aufwändig ist als der Winterbetrieb.

Im Sommer kann man eine EUB im Prinzip mit zwei Personen pro Schicht betreiben. Theoretisch könnte man sich auch das Kassenpersonal sparen, denn wenn die Fahrgäste bei der Deutschen Bahn ihre Fahrkarten am Automaten oder im Internet kaufen, dann ginge das bei den Seilbahnen auch.

Hinzu kommt noch, dass die nächste Automatengeneration, die in ein paar Jahren auf den Markt kommen wird, noch viel mehr Funktionen bieten wird, denn da kann man den Fahrkartenautomaten auch gleich als Geldautomaten verwenden. Ob man das bei den Seilbahnen genauso wie bei der Eisenbahn auch machen wird, wird man sehen, aber als Seilbahnunternehmer sollte man durchaus diese effizienten Möglichkeiten im Auge behalten. Und die paar Hansel, die im Sommer keine Wochenkarte oder Sommersaisonkarte für alle Seilbahnanlagen haben und die die Fahrkarte nicht am Automaten kaufen, bekommen sie dann eben noch vom Seilbahnpersonal.

Die heutigen EUBs sind so wartungsarm und effizient, dass der Trend sehr wohl dahin geht, immer mehr Bahnen auch im Sommer zu öffnen.

Wenn man ein vernünftiges Tourismuskonzept für das Söllereck entwickelt, dann denke ich durchaus, dass man wirtschaftlich im Sommer zwei Bahnen am Söllereck öffnen könnte. Oberstdorf ist kein 0/8/15 Ort, sondern gehört zusammen mit Garmisch-Partenkirchen und Berchtesgaden zu den großen Drei im deutschen Alpengebiet.

Dann muss man eben als Unternehmer flexibel sein und nicht auf einer Höhe von 900 - 1300 m dem toten Hund Beschneiung hinterherrennen.
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Re: Neues in Oberstdorf/Kleinwalsertal

Beitrag von powder853 » 12.01.2021 - 08:32

Gute Darstellung und Erklärung. Denn was viele hier vergessen ist, dass die Kostenstruktur im Sommer eine komplett andere ist als im Winter, und zwar eine "günstigere". Keine Pistenpräparierung, keine Beschneiung, keine Pistensicherung, kein Personalaufwand für Beschäftigungsanlagen, etc... Dazu kommt die nicht vorhandene Abhängigkeit von Schnee im Sommer (auch Beschneiung ersetzt in der Praxis Naturschnee nicht zu 100%, für viele Gäste ist das einfach auch vom Erlebnis her wichtig und hat es keinen Naturschnee, dann kommen diese Gäste nicht).

Insbesondere in Gebieten mit starkem Ausflugsverkehr / Tagestourismus (und da gehört Oberstdorf definitiv dazu) ist der Sommer so betriebswirtschaftlich damit schnell attraktiver als der Winter.

Im Bezug auf die Söllereckbahn und den Höllwieslift (oder die Höllwiesbahn) muss man aber klar sagen: Diese Bahn wäre eine reine Winterbahn, im Sommer nicht attraktiv. Aus folgenden Gründen:
- Endet im Prinzip am selben Ort wie der Hauptzubringer
- Der Talstationsbereich ist mitten im Wald und damit eher unattraktiv
- Auch die Trasse bietet keine tollen Ausblicke / etc.
- Eine Wanderung von "Talstation zu Talstation" ist auch eher unattraktiv.

Zu den ganzen Klimathemen mag ich mich jetzt mal nicht groß äußern, nur soviel: Mit Beschneiung wird man in Deutschland über 800 m auch die nächsten 50 - 100 Jahre mit hoher Wahrscheinlichkeit noch relativ zuverlässig Betrieb anbieten können. Insbesondere in alpinen und geschützten Lagen.

Der wichtigste Fakt in diesem Zusammenhang, warum es ohne Beschneiung keine Höllwiesbahn geben wird, ist aber: Ohne Beschneiungsanlage und damit Schneesicherheit gibt es schlicht keine Finanzierung von Seiten der Banken für die Anlage und auch keine Zuschüsse aus den Förderprogrammen.

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Re: Neues in Oberstdorf/Kleinwalsertal

Beitrag von Whistlercarver » 12.01.2021 - 12:39

Mal kurz meine Gedanken dazu ob es Sinn macht eine Bahn für den Sommer oder den Winter zu bauen:
Wenn es sich lohnen würde die Bahnen im Sommer zu öffnen für die Wanderer, warum sind dann bisher nur so wenige Bahnen im Sommer offen? Warum sind die großen Parkplätze in normalen Sommern selten komplett belegt dafür aber im Winter fast jedes Wochenende? Warum sind im Winter eher mehr Hütten offen am Berg wie im Sommer, obwohl der Wanderweg direkt an der Hütte vorbei führt?

Leider gibt es nur wenige Bahnen die sich im Sommer lohnen zu betreiben. Die Mehrzahl der Bahnen die im Sommer in Betrieb sind, sind halt in Betrieb weil sie eh da sind und nicht um großen Gewinn damit zu machen.

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Re: Neues in Oberstdorf/Kleinwalsertal

Beitrag von Dede » 12.01.2021 - 13:07

Whistlercarver hat geschrieben:
12.01.2021 - 12:39
Mal kurz meine Gedanken dazu ob es Sinn macht eine Bahn für den Sommer oder den Winter zu bauen:
Wenn es sich lohnen würde die Bahnen im Sommer zu öffnen für die Wanderer, warum sind dann bisher nur so wenige Bahnen im Sommer offen? Warum sind die großen Parkplätze in normalen Sommern selten komplett belegt dafür aber im Winter fast jedes Wochenende? Warum sind im Winter eher mehr Hütten offen am Berg wie im Sommer, obwohl der Wanderweg direkt an der Hütte vorbei führt?

Leider gibt es nur wenige Bahnen die sich im Sommer lohnen zu betreiben. Die Mehrzahl der Bahnen die im Sommer in Betrieb sind, sind halt in Betrieb weil sie eh da sind und nicht um großen Gewinn damit zu machen.
Das mag vielleicht für andere Gebiete gelten, aber wie ThomasK bereits schreibt hat das Gebiet Oberstdorf/Kleinwalsertal mehr Sommertouristen als Wintertouristen (Übernachtungen).
Beim hier diskutierten Söllereck hält es sich noch im Rahmen. Nebelhorn, Fellhorn/Kanzelwand, WalmendingerHorn und Ifen ist regelmäßig die Hölle los und die Parkplätze voll !

Hier ein Bild von der Nebelhornbahn aus dem Sommer 2019.
Dateianhänge
20190801_095053.jpg

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Re: Neues in Oberstdorf/Kleinwalsertal

Beitrag von Pauli » 12.01.2021 - 13:28

Whistlercarver hat geschrieben:
12.01.2021 - 12:39
Mal kurz meine Gedanken dazu ob es Sinn macht eine Bahn für den Sommer oder den Winter zu bauen:
Wenn es sich lohnen würde die Bahnen im Sommer zu öffnen für die Wanderer, warum sind dann bisher nur so wenige Bahnen im Sommer offen? Warum sind die großen Parkplätze in normalen Sommern selten komplett belegt dafür aber im Winter fast jedes Wochenende? Warum sind im Winter eher mehr Hütten offen am Berg wie im Sommer, obwohl der Wanderweg direkt an der Hütte vorbei führt?
Weil man im Sommer in der Regel nur einmal hoch und runter fährt (Ausnahme sind vielleicht Mountainbiker) und nicht wie im Winter die Bahnen ständig benutzt und dafür aber auch einen höheren Fahrpreis zahlen muss. Mehrere Bahnen in einem Gebiet zu betreiben macht nur dann Sinn, wenn sie sich (durch verschiedene Landschaften, Zielgruppen, und Lagen) deutlich voneinander unterscheiden. Im Allgäu beispielsweise fällt mir jetzt mal nur Balderschwang, Grasgehren und der Grünten (dieser vielleicht nicht mehr lange) ein, die keinen Sommerbetrieb anbietet. Im Kleinwalsertal kommt man auch überall auf den Berg. Das Skigebiet Oberjoch betreibt sogar zwei parallele Sechser-Sesselbahnen, wenn auch nicht durchgehend gleichzeitig in Betrieb.

Hütten dienen nicht nur der Nahrungsaufnahme, sondern auch der Erwärmung. Im Sommer bringen einige ihre eigene Brotzeit mit, an kalten Wintertagen nur die "Ganzharten", welche sie dann im Schnee oder in den Aufstiegsanlagen verzehren. :)

Ein weiterer Aspekt ist, dass der Winter für viele Urlauber zeitlich deutlich eingeschränkter ist. Um Weihnachten herum habe ich keine Schneesicherheit, an Ostern denken schon viele gar nicht mehr ans Skifahren, anderen graut es vor der großen Sulzschlacht, dann bleiben für Menschen, die (familiär oder beruflich) auf Ferien angewiesen sind nur die Hauptsaison zur Fasnet / Fasching / Karneval. Im Sommer vergleichsweise, kann man im Allgäu und Kleinwalsertal von Mai bis Oktober auf den Berg und hat in dieser Zeit auch viel mehr freie Tage zur Verfügung.
2016/17: 2X Bolsterlang, Damüls-Mellau, La Bresse, Sonnenkopf, Ski Arlberg, Berger-Höhe-Lift, Grubigstein, Steibis, Diedamskopf, Ofterschwang, 4X Kronplatz, Fellhorn-Kanzelwand, Golm

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Re: Neues in Oberstdorf/Kleinwalsertal

Beitrag von Ralf321 » 12.01.2021 - 13:35

Würde man endlich Mountainbikes befördern sehe ich das auch so, ansonsten reicht pro Berg eine Bahn im Sommer. Und die Bahnen die im Sommer aktuell in Betrieb sind, sind gut ausgelastet. Sonst würde sich am Grünten ja auch keiner wehren.


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