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Neuigkeiten aus Gaißau Hintersee

Diskussionen über neue Lifte, Pisten, Restaurants, Beschneiung etc.

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Neuigkeiten aus Gaißau Hintersee

Beitrag von jwahl » 25.02.2006 - 08:44

Salzburg.orf.at:
GUTE SAISON 24.02.2006

Investitionen für Skigebiet Gaißau
Die gute Wintersaison dürfte die Skischaukel Gaißau-Hintersee wirtschaftlich retten. Die Saalbacher Bergbahnen, denen das Gebiet nahe der Stadt Salzburg gehört, wollen nun sogar Schritt für Schritt investieren.

Kritik an Gemeinden
Über dem Skigebiet Gaißau schwebte wirtschaftlich seit Jahren das Damoklesschwert.

Die Betreiber bei den Saalbacher Bergbahnen im Pinzgau hatten zuletzt gedroht, die Lifte abzuschalten - wenn Umlandgemeinden wie Adnet, Hallein, Krispl, Ebenau, Hof, Faistenau, Hintersee und die Stadt Salzburg ihre wintertouristische Infrastruktur nicht verbessern.

Gute Nachricht im Gepäck
Es ist kein Zufall, dass der Salzburger Skipool als Förder-Institution für den Skinachwuchs seine Gönner heute ausgerechnet nach Gaißau zum jährlichen Skitest eingeladen hat.

Es ist auch kein Zufall, dass ausgerechnet die Hausherren des Gaißauer Skigebietes aus dem Pinzgauer Glemmtal angereist sind - mit einer guten Nachricht im Gepäck: Von Zusperren oder Verkauf an andere Partner ist überhaupt keine Rede mehr.

Im Gegenteil: Investitionen zeichnen sich ab.


Bedeutung für Nachwuchs erkannt
Die Saison 2005/2006 läuft gut, und man hat offenbar erkannt, dass das stadtnahe Schneeloch sehr wohl eine Bedeutung für den Skinachwuchs in Salzburg hat.

Die Zielrichtung heißt: Der kleine Salzburger Skigast von heute könnte ja der große Saalbacher Skigast der Zukunft sein.

Infrastruktur bei Hotels verbessern
Gesucht wird nun von den Saalbachern ein strategischer Partner, der im Gleichklang mitschwingt und für eine höhere Auslastung während der Woche sorgen könnte.

Bisher tummeln sich an Wochentagen vorwiegend Pensionisten und Schüler in Gaißau-Hintersee sowie einige Tagesgäste aus der Stadt. Leute, die länger in der Region Urlaub machen, finden jedoch kaum adäquate Unterbringungsmöglichkeiten. Hotels fehlen fast ganz.

Pistenbau im kommenden Sommer
Im kommenden Sommer wollen die Saalbacher zunächst einmal in den Pisten-Ausbau investieren.

Über einen Austausch einiger eher nostalgisch anmutendern Lift- und Sessellift-Anlagen wird erst dann diskutiert, wenn sich auch die Bilanz-Ergebnisse noch weiter nach oben drehen lassen.


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Beitrag von lanschi » 25.02.2006 - 10:44

Endlich wird dort mal investiert! :gut: Das Gebiet hätte echt gute Pisten, und durch seine Nähe zur Stadt Salzburg sicherlich auch Potential. Mit fixen Sesselliften und Schleppern >2km Länge hat man aber heute halt keine Chance mehr :roll:

Ich glaube aber nicht, dass durch den Pistenausbau mehr Leute dorthin kommen werden, und ich will auch nicht so recht glauben, dass die Betreiber aus SBH das glauben :roll:
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Beitrag von Alpenkoenig » 25.02.2006 - 11:32

lanschi hat geschrieben:Mit fixen Sesselliften und Schleppern >2km Länge hat man aber heute halt keine Chance mehr
So sehe ich das auch. Bei der DSB Gaissau dauert die Bergfahrt an die 20 Minuten, das zehrt an den Nerven. Selbiges gilt für die lahme 3 SB Hintersee. Die Top3 der langen Anlagen auf der Spielbergalm:

DSB Gaissau 2327 m
Schl Kurvenlift 2144 m
3SB Hintersee 1743 m


Zudem ist eine Beschneiung dringend notwendig, nicht jeder Winter wird so schneereich wie dieser sein. Und lassen einmal die Niederschläge aus, geht die Jammerei wieder von vorne los, von der Konkurrenzfähigkeit ganz zu schweigen. Pistenbau steht für mich dort sicherlich nicht an vorderster Priorität.

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Beitrag von lanschi » 25.02.2006 - 13:22

Bei den Liftanlagen wäre dort gewaltig zu investieren: Die drei von Alpenkoenig erwähnten Lifte müssten auf jeden Fall durch kuppelbare Bahnen ersetzt werden, und um einer Überlastung vorzubeugen müsste auch der Anzenberglift als Anschluss an die 3-SB Hintersee weg. Insofern verstehe ich schon, warum man dort so lange überlegt.

Trotzdem meiner Meinung nach die falsche Strategie :roll:
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Beitrag von Jens » 25.02.2006 - 14:35

Das mit dem langen Überlegen hat wohl etwas mit der Rentabilität zu tun, wie im oberen Artikel erwähnt braucht man est entsprechende Bettenkapazitäten um die gewünschten Besucherzahlen zu erreichen, bevor es hier keine Zusagen gibt, wird sicher auch nicht in Liftanalgen investiert. Da stecken die Saalbacher ihr Geld solange lieber ins eigene Skigebiet, wo die Renditen höher sind.

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Beitrag von snowflat » 08.01.2007 - 12:35

Gaißau: Investitionen wären nötig

Das Skigebiet in Gaißau-Hintersee (Flachgau) braucht Schneekanonen und einen neuen Lift. Doch der Eigentümer - die Saalbacher Bergbahnen - wollen nichts investieren. In diesem Winter konnte erst drei Tage aufgesperrt werden.

Nur wenig einladende Pisten
Zurzeit ist Gaißau für Skifahrer nicht sehr einladend: Es präsentiert sich mit aufgeweichten Pisten und vielen grünen Flecken. So mancher Wintersportler kehrte deshalb am Sonntag zu Fuß zum Parkplatz zurück.

Viele Saisonmitarbeiter wurden heuer beurlaubt oder gar nicht erst eingestellt, sagt Martin Wallmann, Betriebsleiter der Skischaukel Gaißau-Hintersee: "Wir fahren den dritten Tag - auf die letzte Saison hinauf ist es natürlich schlimm: Letztes Jahr haben wir bereits Ende November begonnen. Heuer ist eigentlich noch kein einziger Tag gewesen, wo wir mit allen Liftanlagen gefahren sind."

Nur wenige Skifahrer unterwegs
Nur beim Spielberg- und Anzenbergschlepplift waren am Sonntag einige Skifahrer unterwegs. Die Schneedecke ist lediglich zehn bis 20 Zentimeter dick - durch die erwarteten milden Temperaturen der nächsten Wochen dürfte sie wieder zusammenschmelzen.

Seit 1985 in Saalbacher Besitz
In der Gaißau gibt es zurzeit eine Schneekanone. Das Fehlen einer größeren Beschneiung schlägt sich diesen Winter besonders negativ zu Buche. Das Skigebiet Gaißau wurde im Jahr 1985 von den Saalbacher Bergbahnen übernommen.

Dort kennt man die Probleme; "Es muss zweifelsohne daran gedacht werden, dort eine Schneeanlage zu zu installieren", sagt Helmuth Thomas, Geschäftsführer der Saalbacher Bergbahnen, "Die eine große Investition, die gemacht werden muss, ist: Der Doppelsessellift Spielbergalm gehört in eine Einseil-Umlaufbahn umgewandelt."

Zehn-Millionen-Investition nötig
Für die Seilbahn und die Schneekanonen müssten zehn Millionen Euro ausgegeben werden.

Aber: "Fest steht, dass wir aus Sicht der Saalbacher Bergbahnen dort kein Geld in die Hand nehmen können", betont Thomas, "Da wir auch wahnsinnige Aufgaben auch hier im Ort haben und noch riesige Pläne. Aus der Gaißau heraus wird es nicht kommen können - also entweder ein Verkauf oder eine Unterstützung durch die umliegenden Gemeinden."

Gemeinden Beteiligung angeboten
Bisher haben die Saalbacher den Gemeinden mehrfach angeboten, sich an dem Skigebiet zu beteiligen oder es zu übernehmen - bisher jedoch ohne Ergebnis.

Somit sieht es für Investitionen in dem Gebiet nahe der Stadt Salzburg düster aus.
Quelle: ORF
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Beitrag von lanschi » 08.01.2007 - 15:31

Mich erstaunt dieser (durchaus auch verständliche) Sinneswandel der Saalbacher Bergbahnen schon ein wenig. Vor 10 Monaten war noch von Investitionen die Rede, und jetzt will man das Skigebiet einfach nur dahinvegetieren lassen, bis irgendwann Konzessionen ablaufen und die Lifte eingestellt werden müssen.

Irgendwie haben die Saalbacher schon recht - ohne Förderungen würden für die Investitionen in der Gaissau keinen Sinn machen, und ich glaube auch nicht, dass sich da ein Käufer findet (wie wär´s mit Schröcksnadel? :wink: blöd wär er... :roll: ).

Ich geb dem Skigebiet angesichts dieser Entwicklungen noch maximal 5-10 Jahre, dann ist das ein weiteres LSAP im Salzburger Umland. :cry:
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Beitrag von Dachstein » 08.01.2007 - 15:38

lanschi hat geschrieben: (wie wär´s mit Schröcksnadel? :wink: blöd wär er... :roll: ).

Ich geb dem Skigebiet angesichts dieser Entwicklungen noch maximal 5-10 Jahre, dann ist das ein weiteres LSAP im Salzburger Umland. :cry:
In die Skigebiete von den vereinigten Bergbahnen würde das Gebiet schon reinpassen, denn alles, was Professor Schröcksnalel gekauft hat, ist mit dem Auto leichtz zu erreichen und in Ballungsraumnähe gelegen. Allerdings stimme ich überein: es sind noch viele Baustellen offen, die vorher beseitigt werden mussen. Allerdings würde mich interessiern: we hat da oben denn noch die 4er Sesselbahn hingestellt? Waren das schon die Saalbacher oder wer anderer?

Und bezüglich LSAP: nicht immer so pessimistisch sein. Wenn es dann wrklich soweit ist, dann kommt der große Aufschrei der Gemeinden und dann geht es doch irgendwie wieder weiter. Gaissau Hintersee ist imo. einfach zu groß, um einfach so zu verschwinden.

MFG Dachstein

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Beitrag von Seilbahnfreund » 08.01.2007 - 17:00

Der Schröcksnadel hatte das Gebiet fast schon übernommen, doch er wollte vom Land eine Förderung und die bekam er nicht - da hat er dann zurückgezogen.
Die 4-SB haben die Saalbacher bezahlt, fixe Bahnen sind ja nicht sooo teuer. Hätten sie doch nur eine Beschneiungsanlage gebaut, dann wären die Probleme heute ein wenig kleiner.

Gruß Thomas

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Beitrag von Af » 08.01.2007 - 19:49

Überrascht mich nicht...wozu Geld in ein Gebiet stecken, und sich selber Konkurrenz machen...Wenns in Gaissau nicht geht, fahren sicher viele auch nach SBH.
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Beitrag von lanschi » 01.02.2007 - 18:56

Skigebiet diese Saison erst vier Tage in Betrieb
Für das beliebte und stadtnahe Familienskigebiet Gaißau-Hintersee (Flachgau) entwickelt sich der schneearme Winter zu einer finanziellen Katastrophe. Wegen Schneemangels konnte erst an vier Tagen in dieser Saison aufgesperrt werden.

Zu wenig Schnee, um zu präparieren
Schön langsam macht sich im Skigebiet der Spielbergalm in Krispl-Gaißbau mit der Skischaukel nach Hintersee Verzweiflung breit. Erst an vier Tagen war ein Teil der insgesamt neun Sesselbahnen und Schlepplifte in Betrieb.

Zurzeit liegen zwar einige Zentimeter des kostenbaren Weiß auf den Almböden und Pisten, doch die Menge reicht nicht aus, um für den Pistenbetrieb präparieren zu können. Schneekanonen gibt es in dem Gebiet nicht.

Hoffnung auf Neuschnee am Wochenende
"Der Sturm hat letztes Wochenende auf den Kanten und am Gipfel oben leider den ganzen Schnee verblasen. Momentan haben wir noch keinen Liftbetrieb", sagt Betriebsleiter Martin Wallmann, "Und ich hoffe doch, dass kommendes Wochenende Neuschnee kommt - 30 bis 40 Zentimeter, damit wir zumindest einmal präparieren können."

Diese Neuschneemenge ist notwendig, um in der kommenden Semesterferienwoche der Wiener und Niederösterreicher aufsperren zu können.

Umsatzeinbuße von einer Million Euro
Die Saisonkräfte der Seilbahnen wurden bisher nicht eingestellt, das Stammpersonal ist entweder auf Urlaub oder mit Aufräumarbeiten nach dem jüngsten Sturm beschäftigt, ergänzt Wallmann.

Er stellt sich auch grundsätzlichere Fragen: "Wenn das jetzt wirklich zur Gewohnheit wird, dass man in den Weihnachtsferien ohne Kunstschnee auf keinen Fall Liftbetrieb hat, dann wird's für Gaißau-Hintersee in Zukunft sicher fraglich werden, ob's nicht doch einmal zum Zusperren wird."

Im Vergleich zur vergangenen Wintersaison hat die Liftgesellschaft bisher rund eine Million Euro an Umsatz eingebüßt.

Notbetrieb bei Hüttenwirten
Auch für die Hüttenwirte im Skigebiet ist die Sitation alles andere als einfach: "Wir machen für die Wanderer und Tourengeher, die jetzt unterwegs sind, auf. Man versucht's halt und hofft, dass das nicht der einzige Winter ist. Ein Jahr wird's hoffentlich gehen", sagt Josef Ziller von der Spielbergalm-Hütte.

Den Umsatzverlust beziffert Hüttenwirt Josef Ziller von der Spielbergalm mit Hunderttausend Euro. Die Lechner-Hütte hat noch nicht aufgesperrt. Die zu Saisonbeginn engagierten Saisonkräfte mussten die Wirtsleute wieder nach Hause schicken.
salzburg.ORF.at

Sieht schlecht aus für dieses Skigebiet. :cry:
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Beitrag von snowflat » 30.09.2007 - 21:49

GAISSAU - HINTERSEE: Skigebiet bleibt, Investor gesucht

Die Skilifte in Gaißau-Hintersee (Tennengau, Flachgau) werden nach dem - wegen Schneemangels - schlechten Betriebsergebnis des letzten Winters nicht eingestellt. Sie laufen weiter. Gesucht wir weiter ein Käufer.

Beliebt und preisgünstig
Die Anlagen der Skischaukel Gaißau-Hintersee gehören den Bergbahnen von Saalbach (Pinzgau). Das vor allem bei Sportlern aus der Stadt Salzburg und Oberösterreich beliebte und preisgünstige Familien-Skigebiet Gaissau bei Krispl war im vergangenen Winter wochenlang außer Betrieb.

Grüne Pisten und fehlende Schneekanonen brachten der kleinen Liftgesellschaft ein deutliches Umsatz- Minus. Der Saalbacher Hotelier Helmut Thomas ist geschäftsführender Gesellschafter der Betrieb. Er das Skigebiet in der Gaißau keinesfalls aufgeben, denn über viele Jahre gesehen habe sich gezeigt, dass die Region ein Schneeloch sei:

"Es hat eine starke Berechtigung als stadtnahes Skigebiet, auch weil die Verkehrslage auf der Tauernautobahn immer unerträglicher wird. Wir können in Gaißau derzeit nicht investieren, weil wir auch in Saalbach enorme Summen investieren müssen."

Übernahme durch Gemeinden?
ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel war vor einigen Jahren bereit, die Gaißau-Lifte zu erwerben. Für die Erneuerung der Anlagen wollte Schröcksnadel jedoch entsprechende Landesförderungen. Der Tiroler Liftunternehmer kam damals mit seinen Wünschen aber nicht durch.

Jetzt sollen, das wäre der Wunsch der Saalbacher, die benachbarten Gemeinden Hintersee, Krispl, Hof, Faistenau und Fuschl (Flachgau bzw. Tennengau) gemeinsam das Skigebiet übernehmen; zu einem sehr günstigen Preis.

"Sehr wohl auch ohne Schneekanonen"
Zumindest die Schulden von zweieinhalb Millionen Euro müssten die Gemeinden bei einem Kauf abdecken, sagt Helmut Thomas: "Bis es zu einer Lösung kommt, betreiben wir die Gaißau weiter. Wir wollen uns dort schuldenfrei machen."

Fachleute sagen, ein Skigebiet in dieser Höhenlage ohne Schneekanonen habe ohnehin keine Zukunft. Helmut Thomas von den Saalbacher Bergbahnen widerspricht dieser Ansicht vehement: "Es kommen wieder andere Winter. Gaißau ist nämlich ein Schneeloch, offen für alle Wetterlagen von Nord bis Süd. Wenn es landesweit natürlichen Schnee gibt, dann ist Gaißau immer ganz vorne mit dabei bei den Schneemengen." Winter 2005/06 war geprägt von extrem viel Schnee; trotz der aufgeheizten Diskussionen um Klimawandel.

Kommunen haben kein Geld dafür
Das Angebot der Saalbacher Bergbahnen stößt bei den betroffenen Bürgermeistern im Gebiet der Osterhornberge auf geringes Echo.

Es seien zwar alle der Meinung, dass die Zukunft des kleinen Skigebietes gesichert werden müsse. Die Kommunen selbst sehen sich dazu aber finanziell nicht in der Lage, sagt Werner Berktold, Bürgermeister von Hof (ÖVP).

30 bis 40 Millionen
Nicht der Kaufpreis sondern die Investitionen seien das Problem, das von Gemeinden nicht gelöst werden könne sondern von starken Wirtschaftspartnern, sagt Berktold.

Nach ersten Schätzungen müssten in die Modernisierung der Anlagen und in Schneekanonen 30 bis 40 Millionen Euro investiert werden.

Machbarkeitsstudie der FH Urstein
Dass die nötigen Investitionen das eigentliche Problem seien, bestätigt auch Albert Ebner, Juniorchef des Ferienhotels in Hintersee (Flachgau). Er gilt als Motor einer Erneuerung des Skigebiets Gaißau-Hintersee.

Tourismusverbände, Wirtschaftskammer und das Land Salzburg haben inzwischen bei der Fachhochschule Urstein eine Machbarkeitsstudie bestellt. Der Auftrag an die Fachhochschule, sie solle die Chancen und Möglichkeiten für ein Ganzjahres-Urlaubsgebiet in der Region ausloten. In eineinhalb Jahren soll das Ergebnis vorliegen.

Hinterseer Betrieb mit Einbußen
Erst dann sei es sinnvoll, nach möglichen Investoren Ausschau zu halten, sagt Hotelier Ebner. Durch den vergangenen Winter und die Wochen ohne Liftbetrieb musste Ebner einen Umsatzeinbruch von 30 Prozent hinnehmen.
Quelle: ORF
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Re: Neuigkeiten aus Gaißau Hintersee

Beitrag von Cruzader » 06.01.2009 - 21:21

Saison 18/19: 1x Arabichl 5xAflenz 1xSt.Corona 1xBreitenfurt 6xPuchberg/Schneeberg 1xGemeindealpe 2xUnterberg 1xHochkar

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Re: Neuigkeiten aus Gaißau Hintersee

Beitrag von Dachstein » 06.01.2009 - 22:14

Das Land soll helfen - stellt sich nur die Frage, ob das Land Salzburg einen karitative Organisation ist... Ich meine, wenn das Land Salzburg den Gaißauern hilft, dauert es nicht lange, bis das nächste Skigebiet vor der Türe der Salzburger Landesregierung steht und um eine Finanzierungszusage bittet. Streng nach der Devise der Gleichbehandlung. Und das kann meines Erachtens keine praktikable Lösung sein.

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Re: Neuigkeiten aus Gaißau Hintersee

Beitrag von Rotti » 07.01.2009 - 15:24

Eigentlich gehört das Gebiet doch den BB Saalbach, oder? Und wenn denen geholfen wird, dann versteh ich die Welt nicht mehr. Die sollten ja wohl genug Geld haben, um mal die DSB zu ersetzen und die Talabfahrt zu beschneien...

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Re: Neuigkeiten aus Gaißau Hintersee

Beitrag von lanschi » 07.01.2009 - 17:39

Wenn das Land Salzburg da einsteigt, dann aber bitte nicht nur mittels Zuschüssen, sondern gleich als Eigentümer. Die Saalbacher Bergbahnen wären ja finanzkräftig genug, aber ich verstehe die Saalbacher sehr wohl auch, wenn sie zuerst in ihrem eigenen Skigebiet investieren. Auch da gibt´s nämlich noch Einiges zu tun in den nächsten Jahren.

Aber Gaissau-Hintersee hätte - vor allem als stadtnahes und in den Nordalpen gelegenes Skigebiet - durchaus Potential. Aber mit einem Zubringerlift und einer Beschneiungsanlage wird´s sicher nicht getan sein.
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Re: Neuigkeiten aus Gaißau Hintersee

Beitrag von Rotti » 07.01.2009 - 18:09

lanschi hat geschrieben:Wenn das Land Salzburg da einsteigt, dann aber bitte nicht nur mittels Zuschüssen, sondern gleich als Eigentümer. Die Saalbacher Bergbahnen wären ja finanzkräftig genug, aber ich verstehe die Saalbacher sehr wohl auch, wenn sie zuerst in ihrem eigenen Skigebiet investieren. Auch da gibt´s nämlich noch Einiges zu tun in den nächsten Jahren.

Aber Gaissau-Hintersee hätte - vor allem als stadtnahes und in den Nordalpen gelegenes Skigebiet - durchaus Potential. Aber mit einem Zubringerlift und einer Beschneiungsanlage wird´s sicher nicht getan sein.
Ja, aber das wäre doch schonmal ein Anfang...und das sind die Punkte, bei denen m.M.n. der größte Bedarf herrscht!

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Re: Neuigkeiten aus Gaißau Hintersee

Beitrag von Dachstein » 07.01.2009 - 21:50

lanschi hat geschrieben:Wenn das Land Salzburg da einsteigt, dann aber bitte nicht nur mittels Zuschüssen, sondern gleich als Eigentümer.
Und dann kommt das nächste Skigebiet und will auch übernommen werden. Daher imo. eher noch Förderungen, die Förderwürdigkeit muss aber vorher eindeutig festgestellt werden - also ein Gesetz, das festlegt, was wie gefördert wird und was nicht und wer überhaupt gefördert werden darf. Sonst kommen wieder alle und wollen Geld sehen. Und Skigebiete zu finanzieren ist nicht die Aufgabe eines Bundeslandes.

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Re: Neuigkeiten aus Gaißau Hintersee

Beitrag von lanschi » 08.01.2009 - 19:59

Dachstein hat geschrieben:Und Skigebiete zu finanzieren ist nicht die Aufgabe eines Bundeslandes.
Das würde mich mal interessieren, warum da alle so "allergisch" sind.

Skigebiete, die unmöglich profitabel zu führen sind, gleichzeitig aber für die Bevölkerung einen unglaublichen Mehrwert haben (sei es durch Arbeitsplätze, die dadurch erhalten bleibenen - oder aber auch durch den Zugang zu einer einzigartigen Gebirgswelt, der sonst verwehrt sein würde) sollten meiner Meinung nach durchaus auch von der öffentlichen Hand erhalten werden. Als Paradebeispiel nenne ich hier immer wieder den Krippenstein. Und auch auf meinen Feuerkogel trifft zumindest das erste der genannten Argumente zu.

Die Länder nehmen für viele andere Freizeiteinrichtungen (Landesausstellungen, Freibäder, Erholungsgebiete,...) Geld - auch als Eigentümer - in die Hand und können dies meiner Meinung nach durchaus auch als Skigebietsbetreiber tun. Und das finde ich immer noch sinnvoller, als einem Bergbahngiganten zig-Millionen an Förderungen reinzuschieben.
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Re: Neuigkeiten aus Gaißau Hintersee

Beitrag von Dachstein » 08.01.2009 - 20:09

lanschi hat geschrieben:Und das finde ich immer noch sinnvoller, als einem Bergbahngiganten zig-Millionen an Förderungen reinzuschieben.
Kannst du mir da bitte ein Beispiel nennen?

Ich kenne jetzt übrigens kein Bundesland außer OÖ, welches Skigebiete besitzt. Aber ich glaube, dass wir hier OT sind. Mal schaun, wohin ich die Diskussion hin verschiebe.

Ich bin nicht allergisch, nur finde ich nicht, dass es zu den vordringlichsten Aufgaben gehört, ein Skigebiet (mit Steuergeld!) zu finanzieren. Das Problem sehe ich speziell bei Salzburg bei der Menge an Skigebieten. Wenn einer kommt, kommen alle.

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Re: Neuigkeiten aus Gaißau Hintersee

Beitrag von lanschi » 08.01.2009 - 20:14

Ich schreibe einstweilen hier weiter, auch wenn mir bewusst ist, dass das OT ist.

Also dass die Öffentlichkeit nur in OÖ Skigebiete betreibt, ist so nicht korrekt. Es gibt genügend Gemeinden/Tourismusverbände usw., die an einem Skigebiet beteiligt sind. Am Goldeck in Kärnten passiert ja momentan selbiges.

Die Aussage mit den Förderungen bezog sich zunächst einmal hauptsächlich darauf, dass dies in Gaißau-Hintersee die Alternative zum Zusperren, bzw. zur Übernahme durch das Land wäre. Aber man kann die Aussage natürlich auch ein wenig anders interpretieren, und auf die Vereinigten Bergbahnen umlegen. Da gab´s ja teilweise (großteils auch in OÖ) erhebliche (!!!) Förderungen für Ausbauprojekte.

Ich sage außerdem nicht, dass es das vorrangige Ziel sein sollte, Skigebiete zu betreiben. Aber als Alternative zum Zusperren sollte man das durchaus in Betracht ziehen - vor allem bei stadtnahen Gebieten, die sich mit entsprechenden Investitionen aufpäppeln lassen würden.
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Re: Neuigkeiten aus Gaißau Hintersee

Beitrag von Dachstein » 08.01.2009 - 20:28

lanschi hat geschrieben: Also dass die Öffentlichkeit nur in OÖ Skigebiete betreibt, ist so nicht korrekt. Es gibt genügend Gemeinden/Tourismusverbände usw., die an einem Skigebiet beteiligt sind. Am Goldeck in Kärnten passiert ja momentan selbiges.
Das ist soweit korrekt, allerdings meinte ich keine Beteiligungen (die gibt es schnell mal) sondern 100% prozentiges Besitzen des jeweiligen Gebietes - würde ja im Falle Gaissau Hintersee eine (mögliche) Alternative gelten
Die Aussage mit den Förderungen bezog sich zunächst einmal hauptsächlich darauf, dass dies in Gaißau-Hintersee die Alternative zum Zusperren, bzw. zur Übernahme durch das Land wäre. Aber man kann die Aussage natürlich auch ein wenig anders interpretieren, und auf die Vereinigten Bergbahnen umlegen. Da gab´s ja teilweise (großteils auch in OÖ) erhebliche (!!!) Förderungen für Ausbauprojekte.
Eh, das Land OÖ hat eine Menge an Skigebieten, die im Grunde an zwei Händen abgezählt werden kann - bezogen auf wirklich erwähnenswerte Skigebiete, keine Tallifte und dergleichen. Bei Salzburg werden nicht mal 10 Hände reichen um die großen Skigebiete aufzuzählen. Somit würde das verdammt teuer, wenn da jeder kommt. Daher meine ich, dass die Situation in OÖ nicht auf die Situation in Salzburg übertragen werden darf. Da stoßen zwei völlig unterschiedliche Welten zusammen.

MFG Dachstein

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Re: Neuigkeiten aus Gaißau Hintersee

Beitrag von lanschi » 08.01.2009 - 20:36

Dachstein hat geschrieben:Bei Salzburg werden nicht mal 10 Hände reichen um die großen Skigebiete aufzuzählen. Somit würde das verdammt teuer, wenn da jeder kommt. Daher meine ich, dass die Situation in OÖ nicht auf die Situation in Salzburg übertragen werden darf. Da stoßen zwei völlig unterschiedliche Welten zusammen.
Völlig korrekt. Aber wie viele kleine Skigebiete (ich mein jetzt richtige "Gebiete", keine Tallifte) straucheln in Salzburg wirklich? Mir sind lediglich drei Beispiele bekannt: Unken-Heutal, Dachstein-West (Annaberg - da ist übrigens schon mehrmals Geld aus dem Salzburger Landhaus geflossen, um den Betrieb aufrecht zu erhalten) und eben Gaißau-Hintersee. Der Großteil der anderen Skigebiete ist meines Wissens nach gesund (wenn auch teilweise nicht zu Investitionen fähig, aber zumindest positiv wirtschaftend).

Ich denke, bei den beiden letzten sind wir uns einig, dass man diese Gebiete (aus völlig verschiedenen Gründen) nicht sterben lassen kann? Und auch das Heutal ist wohl nicht zu vernachlässigen.
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Re: Neuigkeiten aus Gaißau Hintersee

Beitrag von Schwoab » 08.01.2009 - 22:08

Generell bin ich auch gegen die Unterstützung der öffentlichen Hand im Falle von Bergbahnen! Es hat sich oft gezeigt, dass bei Freizeiteinrichtungen die Gemeinden nur drauflegen, wie das in Österreich ist weiß ich nicht, aber in der BRD ist das so!
Übrigens hat das Land Kärnten auch genügend Anteile an Skigebieten, so unter anderem an der Turracherhöhe, dem Nassfeld, dem Goldeck, dem Katschberg und auch BKk, aber das ist jetzt wirklich Off-Topic!

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Re: Neuigkeiten aus Gaißau Hintersee

Beitrag von darkstar » 16.12.2009 - 23:36

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http://www.gaissauhintersee.at/


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