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Nassfeld

Diskussionen über neue Lifte, Pisten, Restaurants, Beschneiung etc.

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Michael Meier
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Beitrag von Michael Meier » 21.09.2003 - 11:19

Die sind beide ein Jahr Jünger wie ich. Also 1985. Das gleiche System wie Jungeralmlift mit Fahrgeschwindikeit von 3.8m/s
Wobei der Trögellift 1991 abgestürzt ist und 4 Menschen ums leben kamen.


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miki
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Beitrag von miki » 27.10.2003 - 15:55

Noch immer nichts neues von der geplanten Erschliessung von der italienischen Seite aus. Bericht vom 24. 10. 2003, http://www.kleinezeitung.at/nachrichten ... /index.jsp
Kaum eine Geschichte, die unendlicher ist, als die von der Seilbahn auf das Nassfeld von Studena Bassa bei Pontebba aus. Noch jeder Regionspräsident lobte das Projekt, zumal der sterbende Ort Pontebba dringend eine Belebung nötig hätte, jeder ließ es in der Schublade verschwinden. Nun ruhen alle Hoffnungen auf Regionspräsidenten Riccardo Illy, dem man ein "offenes Ohr" für die Wirtschaft nachsagt. Die Umweltverträglichkeitsprüfung ist über die Bühne, die Region müsste die Ergebnisse nur noch quittieren. Dabei würde die Talbahn von Studena Bassa bei Pontebba die Region Friaul Julisch Venetien wenig Kosten verursachen. Hauptfinanzier der Seilbahnen in drei Teilstrecken ist die Hypo Alpe Adria Bank, die die nötigen Mittel längst reserviert hat.

Pramollo S.P.A. Die Pramollo S.P.A. ist eine gemischte Gesellschaft zwischen Österreich und Italien. Auch das Management ist bilateral. Als Geschäftsführer fungiert der Tarviser Geschäftsmann Werner Kricivoj, als Aufsichtsratsvorsitzender Max Rauscher, Konsulent der Nassfeld-Touristik. Anteile an der Pramollo S.P.A. hat die Hypo Alpe Adria Bank, sowie die Nassfeld Touristik. Wenig Freude mit dem Projekt, das italienische Schifahrer schneller in das Kärntner Schigebiet bringen soll, hat Promotours - die Gesellschaft, die die oberitalienischen Schigebiete von Tarvis bis Ravascletto managt. Promotours gehört zu hundert Prozent der Regiona Friaul, daher hofft man, dass Präsident Illy mögliche Widerstände brechen wird. "Wir haben die Hoffnung nie aufgegeben, dass das Projekt in Angriff genommen wird", meint der Geschäftsführer der Nassfeld Touristik, Arnold Pucher. Auch für die Italiener könnte sich die Erschließung auszahlen. Immerhin plant ein Touristikunternehmen aus Lignano ein 800-Betten-Dorf auf italienischer Seite.
Grrrr :evil: , und ich dachte schon die Sache wäre schon fix beschlossen. Ja über was haben die beiden Landesregierungen mit den beiden Herren Haider und Illy denn am 20. September gesprochen (siehe oben)? Wie ziehe ich am besten dem Steuerzahler Geld aus der Tasche und werde trotzdem wiedergewählt?! Mein Kommentar: :abgelehnt:

Aus technischer Sicht interessant ist die Mitteilung von
Seilbahnen in drei Teilstrecken
?! Auf allen bisherigen Zeichnungen waren es nur 2 :nixweiss: .

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Beitrag von skikoenig » 27.10.2003 - 16:00

Also, irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass manche einfach kein Geld verdienen wollen!

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Beitrag von skikoenig » 27.10.2003 - 16:14

So, damit wir mal wissen worum es geht: Allerding sit der Tsxt doch schon etwas älter!
HERMAGOR
- Erweiterung des Naßfeldschigebietes in Richtung Roßkofel

Das beeindruckende Karstmassiv rund um den Roßkofel in der Karnischen Region/Bundesland Kärnten beinhaltet zahlreiche Naturreichtümer, wie die tiefste Höhle Kärntens, eine einzigartige Höhlenfauna, seltene Pflanzen und wichtige Trinkwasserreserven für die Zukunft. Vom bestehenden Naßfeld-Schigebiet gibt es Erweiterungspläne, den Roßkofel mit neuen Seilbahnanlagen und Schipisten zu erschließen. Aufgrund der steilen Nord- und Südabstürze könnte die Erschließung nur mit massivsten Sprengarbeiten erfolgen. Zusätzliche Bestrebungen eine Radarstation durch die Austria Control am Roßkofel zu errichten, trafen bei der Kärntner Bevölkerung auf eine breite Ablehnung. Ein von der Austria Control beantragter Baumaschinenweg auf den Roßkofel wurde in einem Bescheid seitens der Bezirkshauptmannschaft Hermagor abgewiesen.
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Beitrag von Rob » 27.10.2003 - 17:10

Also wenn ich die Rosskofel siehe, sieht dass nicht aus ob mann dort einfach Seilbahnen und Pisten bauen kann. Wenn dass ein schoner Skiberg ware, bin ich nicht ablehnend daruber, aber diese sieht nicht echt aus wie ein schoner Skiberg. Das Artikel redet uber massive Sprengungen, da kann ich mich einiges vorstellen. Also bin ich in erster Linie :bindagegen: . Die Italienische Anschluss ist sinnvoller!

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Beitrag von miki » 28.10.2003 - 08:16

Ich war schon oft am Nassfeld und habe immer wieder versucht mir eine einigermassen 'normale' Piste vom Rosskofel vorzustellen - bisher vergeblich! Ich glaube aber zur Zeit ist das Projekt auch nicht sehr aktuell - das Nassfeld hat vor 2 Jahren eine UVP gemacht in der sie 7 neue Anlagen und Pistenerweiterungen gemehmigt bekamen, das Rosskofel - Projekt war nicht dabei. Deshalb denke ich das sich bis 2010 am Rosskofel dort nichts bewegen wird. Und nicht einmal ich bin deshalb traurig, der Berg sieht mir wirklich nicht nach Skiberg aus.

Jetzt werde ich mich weit aus dem Fenster lehnen und behaupten: das Rosskofel - Projekt war niemals besonders ernsthaft gemeint, sondern eher ein Joker der Nassfelder in den Verhandlungen mit den Behörden. So nach dem Motto: wenn wir auf die Rosskofel-Erschliessung verzichten, bekommen wir xxxx erlaubt! Und erlaubt bekamen sie vieles in den letzten Jahren: den Neubau der beiden Garnitzen 6KSB mit 3 Pisten, die Gondelbahn von Tal aus mit Talabfahrt und die in der UVP enthaltenen Projekte, die auch schon genehmigt, aber (noch) nicht realisiert sind. Und dazu noch das Projekt auf der italienischen Seite, das nur noch auf den politischen Segen des Herrn Illy wartet. Offensichtlich hat sich das Pokern mit dem Rosskofel gelohnt, auch wenn es niemals dort einen Lift geben wird :twisted: !

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Neuer Liftplan Nassfeld

Beitrag von Lu » 13.11.2003 - 13:56

Der neue Liftplan vom Nassfeld ist nunmehr online und kann unter http://www.skiarena.at/download/5_liftpanorama.pdf
eingesehen werden. Ganz neu ist die Milleniumsabfahrt (Abfahrt 45 rot zur Tressdorfer Alm), neugestaltet die Kammabfahrt (Abfahrt Nr. 60). Insgesamt dieses Jahr also recht wenig, aber für das kommende Jahr ist ja vieles angekündigt.

Lg
Ludger


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Neues vom Nassfeld

Beitrag von Lu » 25.03.2004 - 18:44

Einige Infos zum Nassfeld. Zwar wohl nichts wirklich neues; immerhin aber scheint festzustehen, dass drei neue Lifte gebaut werden. Welcher dies außer dem Rudnigsattellift und dem Hohe Höhe Lift sein wird, ist mir allerdings nicht so ganz klar. Die Erschließung von der italienischen Seite bleibt mal wieder im Ungewissen; die Formulierung "der Bau könnte im Herbst beginnen" deutet aber an, dass es wohl wieder nichts wird.
Lg Ludger

(aus orf - kaernten Redaktion)

NASSFELD




Weiterer Ausbau geplant
In Kärntens größtem Skigebiet, dem Nassfeld, wird weiter kräftig investiert. Nach dem Bau der Millenniums-Talbahn fehlen aus Sicht der Touristiker noch 2.000 Gästebetten im Talbereich rund um Tröpolach.

70 Mio. bereits investiert
Nach dem Bau des Jugendhotels "The Cube" und dem geplanten Vier-Sterne-Hotel der Hypobank wird daher mit weiteren Investoren verhandelt.

Mehr als 70 Millionen Euro, darunter auch Steuergelder, sind in den letzten Jahren in den Bau von Liften und Infrastruktur am Nassfeld geflossen. Ein Gipfel aus Sicht der Touristiker war der Bau der Millenniumsbahn vom Tal in Tröpolach bis mitten in das Skigebiet.



Eine Million Nächtigungen pro Jahr
Nach oben zeigt auch seit Jahren die Gästestatistik. Hermagor, Tröpolach und das Nassfeld erreichen mittlerweile fast eine Million Nächtigungen jährlich. 400.000 Nächtigungen mehr sind laut Hermagors Bürgermeister Vinzenz Rauscher (SPÖ) das Ziel der Region.

Er stützt sich auf eine touristische Entwicklungsstudie, die dem Talbereich nach dem Bau der Millenniumsbahn den Bedarf von 3.000 zusätzlichen Gästebetten bescheinigt.

1.000 dieser Betten gibt es bereits bzw. sie sind im Entstehen. Das Jugendhotel The Cube ist bereits geöffnet, der Bau des geplanten Viersternehotels "Carinzia" der Hypo-Alpe-Adria-Bank ist fix. Bürgermeister Vinzenz Rauscher:

"Eine weitere Privatgruppe will in Tröpolach ein weiteres Hotel errichten, wir prüfen auch, ob am Nassfeld noch weitere Flächen für Hotelbetten möglich sind. Bestehende Betriebe, auch am Presseggersee, möchten ausbauen."



Millenniumsbahn wird ausgeweitet
Laut Rauscher vertrage das Nassfeld den wetieren Ausbau, denn die Pistenflächen seien da und auch die Millenniumsbahn wird im nächsten Jahr um 40 Gondeln ausgeweitet, um pro Stunde 3.600 Personen ins Skigebiet zu befördern.

Drei Schlepplifte werden durch Sechser-Sesselbahnen ersetzt. Rechtliche Basis dafür sei die bereit positiv abgeschlossene Umweltverträglichkeitsprüfung für die Nassfelderschließung. Weiteres Wachstum erhoffen sich die Touristiker von dem Bau der Seilbahn auf italienischer Seite, laut Rauscher könnte ihr Bau im Herbst beginnen.

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Beitrag von miki » 25.03.2004 - 19:50

Das mit dem Bau der Bahn auf der italienischen Seite wird langsam zur 'never ending story', ich weiss nicht worauf man noch wartet: Finanzierung steht angeblich, UVP wurde gemacht, ja worauf warten die noch ?!

Und zum Thema Nassfeld: wieder ein typischer, wenigsagender ORF Bericht!
Drei Schlepplifte werden durch Sechser-Sesselbahnen ersetzt
Hallo ?! Drei Schlepplifte? Rudnigsattellift + Hohe Höhe = 4 Schlepplifte! Oder bleibt einer der Schlepper noch stehen (glaube kaum)? Oder werden wirklich, wie Lu es glaubt, gleich 3 neue Sechsesesselbahnen gebaut? Am besten im Sommer hinfahren und 8O !

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Nassfeld

Beitrag von Lu » 15.04.2004 - 17:02

Habe hinsichtlich des Nassfeldes noch einmal nachgehackt, ob diesen Sommer etwas läuft. Die Antwort ist (wieder einmal) enttäuschend, es scheint gar nichts zu laufen (obwohl ja zum jetzigen Zeitpunkt lange feststehen müsste, was gebaut wird). Einzige Hoffnung: dass ein Überraschungseffekt geplant ist. Jedenfalls schade, dass hier so wenig Transparenz herrscht.

Hier meine Anfrage mit Antwort:
Hallo,
als Nassfeld Fan und angeregt durch eine Pressemitteilung des ORF Kärnten interesiert mich, ob jetzt - zum Ende der Saison - bereits mehr Klarheit über den eventuellen Neubau von Liftanlagen zum nächsten Jahr besteht. Angedacht war ja die Ersetzung des Hohe Höhe Liftes sowie des Rudnigsattelliftes. In der Pressemitteilung des orf Kärnten war von drei neuen Sesselbahnen die Rede. Wissen Sie genaueres?
Mit freundlichen Grüßen
L. Radermacher

Kommentar: Hallo Ludger, natürlich arbeiten wir schon fleissig an der Planung neuer Liftprojekte. Diese werden aber erst in den kommenden Jahren umgesetzt. Vielen Dank für Dein interesse!
Merkwürdig nach der doch wohl sehr gut verlaufenen Saison und der schon drei Jahre zurück liegenden UVP!

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Hohe-Höhe Bahn und Rudnigsattel werden wohl doch gebaut

Beitrag von Lu » 19.04.2004 - 17:44

Die Ausschreibungen der Bauverhandlungen lassen bei positivem Ausgang auf einen Baubeginn noch in diesem Sommer hoffen. Der Ausgang müßte eigentlich jetzt vorliegen und wird sicherlich in den nächsten Tagen bekanntgegeben. Anbei die Zitate aus der Amtstafel Hermagor.
Kundmachung der mündlichen Verhandlung gem. § 18 UVP-G 2000
Kundmachung
Betreff: Karnische Talbahn GesmbH und Sonnenalpe Nassfeld Touristik GesmbH und Co KG;
Erweiterung Schigebiet Naßfeld;
UVP-Detailgenehmigung – Rudnigsattelbahn;
Ort: Hotel Sonnenalpe, Sonnenalpe Naßfeld 9, 9620 Hermagor,
Datum: Donnerstag, den 15. April 2004,
Zeit: 09.00 Uhr.
In den Bauentwurf (die Projektsunterlagen) kann nach telefonischer Absprache
- bei der UVP-Behörde, Abteilung 8 des Amtes der Kärntner Landesregierung, Mießtaler Straße 1 (Hochhaus), 9020 Klagenfurt, 10. Stock, Zimmer 258 und
- ab 1. April 2004 im Rathaus der Stadtgemeinde Hermagor-Pressegger See, Wulfeniaplatz 1, 9620 Hermagor, 2. Stock, im Büro der Amtsleitung
während der Amtsstunden Einsicht genommen werden.

sowie
Kundmachung der mündlichen Verhandlung gem. § 18 UVP-G 2000
Kundmachung
Betreff: Karnische Talbahn GesmbH und Sonnenalpe Nassfeld Touristik GesmbH und Co KG;
Erweiterung Schigebiet Naßfeld; UVP-Detailgenehmigung – Hohe Höhe Bahn;
Ort: Hotel Sonnenalpe, Sonnenalpe Naßfeld 9, 9620 Hermagor,
Datum: Freitag, den 16. April 2004,
Zeit: 09.00 Uhr.
In den Bauentwurf (die Projektsunterlagen) kann nach telefonischer Absprache
- bei der UVP-Behörde, Abteilung 8 des Amtes der Kärntner Landesregierung, Mießtaler Straße 1 (Hochhaus), 9020 Klagenfurt, 10. Stock, Zimmer 258 und
- ab 1. April 2004 im Rathaus der Stadtgemeinde Hermagor-Pressegger See, Wulfeniaplatz 1, 9620 Hermagor, 2. Stock, im Büro der Amtsleitung
während der Amtsstunden Einsicht genommen werden.
Gruß
Ludger

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Beitrag von miki » 20.04.2004 - 09:29

Dir haben sie wenigstens die Mail beantwortet, als ich vor ca. 1 Monat nach den neuen Bahnen fragte gab es gar keine Antwort :evil:. Aber es geht nicht nur uns so, das gleiche sagte auch Oliver von Skiresort als ich ihn einmal per Mail fragte ob seine Infos zu den geplanten News auf dem Nassfeld von irgendwelcher offiziellen Stelle bestätigt wurden.

Ich sehe es wie du: wenn die Bauverhandlungen schon laufen werden die beiden neuen Bahnen mit 99% Wahrscheinlichkeit doch schon heuer gebaut *hoff*. Wie schon gesagt, ich bin im Sommer bestimmt mehr als 1 x oben, falls sich was bewegt gibts hier frische Fotos. Und die schickst du dann an die Adresse die dir am 15. 4. die Antwort gab das heuer nichts gebaut wird, OK? Und fragst ob

a) sie selbst nicht wissen was in ihrem Skigebiet läuft

oder
b) ihre Fans absichtlich verarschen :evil: ?

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Neues vom Nassfeld

Beitrag von Lu » 23.04.2004 - 10:04

Ich habe hartnäckig weiter nachgefragt. Leider doch keine Seilbahnneubauten diesen Sommer (es war keine Bauverhandlung, sondern eine Verhandlung nach dem UVP-Gesetz, die noch im Vorfeld stattfindet). Auf meine direkte Frage also folgende Aussage:
Sehr geehrter Herr Radermacher!

Wir freuen uns, dass Sie als Nassfeld "Fan" die Entwicklung unseres
Skigebietes auf-
merksam verfoglen und möchten Ihnen gerne zu geplanten Maßnahmen einige
aktuelle
Information übermitetln.

Seitens der Seilbanhnen ist geplant, den Hohe Höhe Lift und den
Rudnigsattellift mit
Vierersesselbahnen auszutauschen. Diesbezüglich laufen derzeit die
Behördenverfahren,
sodass bis Mitte des Jahres mit den Baugenehmigungen zu rechnen ist. Der
Baubeginn
ist für das Frühjahr 2005 geplant. Auch für die Erschließung auf
italienischer Seite
(Errichtung einer Einseilumlaufbahn von Pontebba auf die Madritschen) sind
die Be-
hördenverfahren positiv abgeschlossen und die Finanzierung sichergestellt.
Auch hier
rechnen wir mit dem Baubeginn in Jahre 2005, wenn man den politschen
Verantwortlichen
unserer Freunde in Italien Glauben schenken darf. Weiters ist derzeit ein
Hotelprojekt
in Tröpolach mit ca. 360 Betten, welches von der Falkensteinergruppe
errichtet werden
soll, in der Genehmigungsphase. Mit dem Bau des neuen Hoteles möchte man
noch heuer
beginnen und im Sommer 2005 in Betrieb gehen. Seitens der Liftfirmen sind
heuer einige
Pistenverbreiterungen vorgesehen und Verbesserunen im Bereich der
Beschneiungsanlagen.

Wir hoffen Ihnen mit dieser Kurzinformation gedient zu haben und stehen für
weitere
Fragen jederzeit gerne zur Verfügung.

Liebe Grüße aus Hermgor
Für das Tourismsubüro:

Walter Zerza
Also leider keine Seilbahnbaubilder, Miki (es sei denn, man entschließt sich dazu noch im Juni/Juli). Immerhin scheint jetzt klar, dass es (nur) Vierersesselbahnen werden, also nicht die zunächst angesagte Kombibahn oder eine Sechselsesselbahn (offenbar zu hohe Kosten). Ansonsten von italienischer Seite das Übliche (Verschiebung um ein Jahr, jährlich wiederholt).
LG Ludger


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Beitrag von miki » 23.04.2004 - 10:34

Keine neuen Lifte heuer: :(

Von der Idee der Kombibahn war ich niemals richtig begeistert, ich habe aber immerhin gehoft das es wenigstens 6er Sesselbahnen werden, wie es im ORF - Bericht steht. Aber nur 4er Sesselbahnen als Ersatz von Doppelschleppern: :( :(
wenn man den politschen Verantwortlichen unserer Freunde in Italien Glauben schenken darf
Aha, langsam sind sich auch die Nassfelder nicht mehr ganz sicher. Politikern Glauben schnenken? Ich weiss nicht :? . Aber: italienischen Politikern glauben schenken? :totlach:

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Beitrag von Jojo » 23.04.2004 - 12:29

:lol:

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Pontebba Seilbahn ziemlich fix

Beitrag von Lu » 29.04.2004 - 15:27

Neues vom Nassfeld!
(aus Kleinezeitung Zeitung Kärnten)
Talbahn von Pontebba auf das Nassfeld ziemlich fix

Donnerstag der 29. April ist ein denkwürdiger Tag für die nachbarlichen Beziehungen zwischen Kärnten und Friaul.

ELISABETH TSCHERNITZ-BERGER

Eine fast unendliche Geschichte wird mit dem Beschluss des friulanischen Regionsparlaments einen positiven Abschluss finden: Der Bau der Seilbahn von Pontebba auf den Passo Pramollo (Nassfeld) auf italienischer Seite. "Ich glaube nicht, dass es noch Probleme geben wird", ist der Präsident der Baugesellschaft Pramollo S.P.A., Max Rauscher, optimistisch. Geschäftsfüher der Gesellschaft ist der Tarviser Unternehmer Werner Krcivoj, im achtköpfigen Vorstand sitzen Seilbahnbetreiber Arnold Pucher und Hypo-Chef Wolfgang Kulterer.

Fertiges Projekt. "Regionspräsident Riccardo Illy persönlich hat sich für das Projekt eingesetzt. Die Bahn ist fertig geplant, die Finanzierung durch die Hypo steht und die Umweltverträglichkeitsprüfung ist nahezu über die Bühne." Wenn auch Kärnten baldigst den Beschluss über die fünf Förder-Millionen fasst, könnte mit dem Bau im Herbst begonnen werden.

Leben einhauchen. Die wahrscheinlich längste Talbahn Europas erleichtert nicht nur die Anfahrt ins Schigebiet Nassfeld, sie ist auch die einzige Möglichkeit, der sterbenden Stadt Pontebba wieder Leben einzuhauchen. Denn gleichzeitig mit dem Baubeschluss für die Bahn, soll auch die Entscheidung für die Errichtung von 1000 Betten in Pontebba fallen. "Einerseits werden leer stehende Häuser renoviert, andererseits möchte der Investor die verwaiste Kaserne in Pontebba zu einem Hotel ausbauen", erklärt Rauscher. Ein zweites Projekt ist ein 800-Betten-Dorf am Berg.

Details zur Talbahn

Die Kosten für die Bahn von Pontebba: 32 Millionen Euro

Finanziert mit je fünf Millionen von Kärnten und Friaul. Der Rest wird über Kredite der Hypo Alpe Adria Bank aufgebracht

Die Kabinen-Bahn wird in vier Teilstrecken von Studena Bassa auf die Madritsche geführt
Klingt gut, ist aber noch mit einigen "aber" versehen. UVP wohl noch nicht vollständig abgeschlossen, 5 Millionen müssen noch von Kärnten als Zuschuss bewilligt werden.
Beachtlich: die Kosten der Bahn von 32 Millionen Euro. Die Länge der Bahn dürfte somit die 6 Kilometer der Talbahn von österreichischer Seite noch übertreffen. Vier Teilstrecken, da bin ich mal auf die genaue Streckenführung der Bahn gespannt. Hoffen wir, dass es diesmal klappt.
Lg Ludger

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Beitrag von lanschi » 17.05.2004 - 18:22

seilbahn.net:
Nassfeld: Seilbahnprojekt von Pontebba fixiert

Nach einem Treffen der Landesregierungen von Kärnten und Friaul-Julisch Venetien in Triest unterstrichen Landeshauptmann Jörg Haider und Präsident Riccardo Illy das positive freundschaftliche Klima und die Fortschritte in der Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern.

Die Seilbahn vom italienischen Pontebba auf das Naßfeld wurde fixiert, es sei nur noch die Genehmigung der Regierung in Rom ausständig, so Illy. Die landeseigene Hypo Alpe-Adria-Bank werde laut Haider beim Bau der Aufstiegshilfe als Partner fungieren. Die Kooperation im Tourismus solle aber insgesamt vertieft werden, beispielsweise durch eine gemeinsame Schiregion Naßfeld-Tarvis-SellaNevea und einen für diese Region gültigen Schipass.
[/b]
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Beitrag von miki » 18.05.2004 - 15:50

Soll ich jetzt schon die Flasche kaltstellen oder lieber noch nicht? Weil
es sei nur noch die Genehmigung der Regierung in Rom ausständig
kann ja auch noch ne Weile dauern :? .

:idea: vielleicht sind aber bei den Kosten von 32 mio Euro die Schmiergelder für Rom schon einkalkuliert??

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Beitrag von lanschi » 18.05.2004 - 17:04

miki hat geschrieben: :idea: vielleicht sind aber bei den Kosten von 32 mio Euro die Schmiergelder für Rom schon einkalkuliert??
Mensch Miki, du hast Ideen.... :totlach:
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UVP Detailgenehmigungsbescheide

Beitrag von Lu » 21.05.2004 - 13:44

Die UVP-Detailgenehmigungsbescheide zur Hohen-Höhe Bahn und Rudnigsattelbahn können nunmehr eingesehen werden, und zwar unter

http://www.ktn.gv.at/abteilungen/abt8w/ ... ssfeld.pdf

Das Dokument umfaßt 100 Seiten, zeigt genau die Streckenverläufe/technischen Daten, und vermittelt vor allem einen Eindruck von der Komplexität der bei einer solchen Genehmigung betroffenen Interessen und der Vielzahl an zu beachtenden technischen Anforderungen.

Lg.
Ludger

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Beitrag von lanschi » 17.06.2004 - 21:05

Die Hohe-Höhe-Bahn ist jetzt entgegen Meldungen von orf.at als 6er-Sesselbahn geplant, die Rudnigsattelbahn als Kombibahn.

Technische Daten der Hohe-Höhe-Bahn:

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Technische Daten der Rudnigsattel-Bahn:

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Projektierung Hochbauten: BAUCON ZT GmbH (Hochbauten), Kitzbühl
Seilbahntechnischer Teil: Doppelmayr Seilbahnen GmbH, Wolfurt
Elektrotechnischer Teil: Siemens AG, Niederlassung Innsbruck
Förderseil: Teufelberger SeilGmbH, Wels
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Beitrag von Michael Meier » 17.06.2004 - 21:45

Des isch gut. Der Hohehöhelift war ja eine Touristische Katastrophe. Scheiss steil und ohne Flachpassagen. Zudem Seilscheibeneinstieg. :evil:

Lu
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Neues am Nassfeld

Beitrag von Lu » 01.07.2004 - 17:16

Neue Details in dieser Mitteilung vom 3. Juni 2004:
Sviluppo del Territorio
a cura dì Alessandro Cesare



Si farà il collegamento tra Studena e Pramollo

Primo via libera tecnico della Commissione ministeriale del trasporto per questo progetto



La cabinovia di collegamento tra Studena Bassa, nel comune di Pontebba. e Passo Pramollo si farà.
E' infatti giunto il primo via libera tecnico dalla Commissione misteriale dei trasporti a fune per la realizzazione dell'impianto che avrà una lunghezza di 3.3 chilometri ed un costo di 35 milioni di euro.
Ora manca solo la firma dell'accordo di programma tra Regione, Carinzia, Comune di Pontebba, Pramollo Spa, Hypo Alpe Adria Bank e imprenditori per la stesura del progetto definitivo e per l'apertura dei cantieri che si divideranno in due settori: da una parte la costruzione della cabinovia, dall'altra la predisposizione delle piste da sci e la realizzazione degli alberghi in quota, nonché la riqualificazione delle strutture già esistenti a Pontebba. A tale proposito il Consiglio comunale ha recentemente approvato la variante urbanistica al piano regolatore che permetterà lo sviluppo della parte italiana del passo, dove sono previsti insediamenti turistici per un totale di 60 milioni di euro. La cabinovia potrà trasportare 3 mila persone all'ora e sarà divisa in due tronconi: il primo a sganciamento automatico da Studena Bassa alla cosiddetta località Winkel dove sorge l'ex Caserma della guardia di Finanza, con una galleria di 270 metri che passerà poco sotto la vetta del monte Pridola per evitare l'eccessiva tensione delle funi, il secondo fino al monte Madrizze.
Entrambi gli impianti si collegheranno con le piste austriache e con il nuovo demanio sciabile in territorio italiano, che sarà ricavato su oltre un milione di metri quadrati di demanio e che andrà ad aggiungersi agli oltre 100 chilometri disponibili a Pramollo.
Le sciovie in quota dovrebbero essere pronte entro il Natale 2005, per il completamento della cabinovia da Pontebba bisognerà invece attendere l'anno successivo.
La copertura finanziaria per la realizzazione dell'impianto (che sarà il gemello della cabinovia "Millenium Express" in funzione sul versante opposto nella valle del Gail) è assicurata da tempo: la Regione ha già stanziato 5 milioni di euro, altrettanto ha fatto la Carinzia.
I restanti 20 milioni di euro saranno invece concessi dalla Hypo Bank. La Regione Friuli Venezia Giulia dovrà inoltre sistemare la strada che da Pontebba conduce alla partenza della cabinovia e realizzare i parcheggi necessari. Questo ulteriore intervento costerà circa 4 milioni di euro, ai quali se ne dovrà aggiungere un altro per la realizzazione di barriere paramasai a protezione della stazione di partenza della cabinovia e dell'abitato di Studena.
Come detto però, oltre alla realizzazione dell'impianto di arroccamento, il progetto prevede anche lo sviluppo del versante italiano del passo, altraverso la costruzione dì una zona residenziale (sfruttando una superficie di 24 mila metri quadrati), di vari alberghi (con 640 posti letto) ed attività commerciali nelle vicinanze del laghetto, di un edificio per il culto, di un'area verde attrezzata per passeggiate, giochi, sport e svago.
Prevista anche la realizzazione di un parcheggio attrezzato per la sosta dei caravan e la disponibilità di alcune strutture per ospitare nelle stagioni intermedie il turismo congressuale.
Tutte le costruzioni saranno alte al massimo due piani e dovranno essere edificate nel rispetto dell'ambiente circostante.
Also im Detail, soweit ich es verstehe:

1. Endgültige Entscheidung über den Bau ist nunmehr gefallen.
2. Kostenpunkt der Seilbahn: 35 Millionen Euro, Länge 3.3 Kilometer; Kapazität 3000 Personen/Stunde
3. Zwei Sektionen: die erste von Studena Bassa nach "Winkel" (in der Nähe einer ehemaligen "Finanzkaserna", die dabei eine Gallerie von 270 Metern Länge durchfährt (Vermeidung Steinschlag, Lawinengefahr). Die zweite Sektion dann auf die Madritschen.
4. Bauliche Erschließung des italienischen Teils des Nassfeldes (Hotels mit 640 Betten, Feriensiedlung, Geschäfte, Kirche ect.).
5. Skigebietserschließung auf italienischer Seite (u.a. mit Sechsel-Sesselbahn vom See zur Madritschen, hier nicht aufgeführt). Größe des Skigebiets auf italienischer Seite 1.000000 Quadratkilometer (100 Hektar).

6. Fertigstellung des Skigebietes auf dem Nassfeld bis Weihnachten 2005, Fertigstellung der Bahn von Studena Bassa bis 2006.

Grüße

Lu

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miki
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Beitrag von miki » 01.07.2004 - 17:33

Vielen Dank Lu! :brav!:
Endgültige Entscheidung über den Bau ist nunmehr gefallen.
:top:
Fertigstellung der Bahn von Studena Bassa bis 2006.
:flop: Wieder um 1 Jahr verschoben, das verstehe ich wirklich nicht. Das es heuer nichs mehr werden kann verstehe ich ja, aber wenn man heuer beginnt sollte die Bahn 2005 doch fertig sein, trotz des 270 m langen Tunnels ...

Noch ne Frage: woher hast du Infos von einer 6er Sesselbahn vom See zur Madritschen? Ein Projekt ist schon in den Pistenplänen eingezeichnet, bist du sicher das es eine 6er wird?
Le sciovie in quota
Das ist doch Plural - heisst das das mehr als 1 Lift (neben der Gondelbahn) auf italienischer Seite gebaut werden soll??

Lu
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Nassfeld

Beitrag von Lu » 01.07.2004 - 17:48

Hallo Miki,

sicher bin ich mir mit der Sechsel-Sesselbahn nicht, die Angabe habe ich in der folgenden früheren Pressemitteilung gefunden.
12 SET 03 TURISMO: ILLY / "NUOVE MOTIVAZIONI PER SVILUPPO PRAMOLLO"

(ARC) Trieste, 12 set - "Il progetto per lo sviluppo turistico del versante italiano di Pramollo trova ulteriori spinte e motivazioni dalla recente alluvione che ha colpito Pontebba, la Val Canale ed il Canal del Ferro".

Il presidente della Regione Riccardo Illy ha con queste parole riconfermato oggi a Trieste, incontrando i partner pubblici e privati coinvolti nell'iniziativa di ampliamento e valorizzazione del comprensorio sciistico di Pramollo/Nassfeld, l'interesse del Friuli-Venezia Giulia a questo progetto, con un iter il più veloce possibile e potendo contare su un finanziamento di 5 milioni di euro già previsto nel bilancio regionale, nonché su ulteriori risorse per la messa in sicurezza, stanziate con le variazioni di bilancio dello scorso luglio, della zona interessata dall'impianto di arroccamento a Studena Bassa.

Val Canale e Canal del Ferro sono ora impegnate nella fase di emergenza e poi in quella di ricostruzione, "ma noi abbiamo indicato l'esigenza anche di una successiva attività di rilancio economico dell'area", ha affermato Illy, ed il progetto per il Pramollo (per il quale potrebbe essere sottoscritto uno specifico accordo di programma) va in questa direzione.

L'iniziativa, che in particolare intende sviluppare una cabinovia da Studena Bassa a Pramollo ed un villaggio turistico nei pressi del laghetto, sul passo, è stata illustrata al presidente Illy ed agli assessori Gianfranco Moretton, Enrico Bertossi ed Enzo Marsilio dal sindaco e dall'assessore al Turismo di Pontebba, Luigi Clauderotti e Saverio Anzilutti, dal presidente e dall'amministratore delegato di Pramollo Spa, Maximilian Rauscher e Werner Krcivoj, dal direttore generale della Hypo Bank Guenther Stridinger, dall'amministratore delegato della società per la gestione degli impianti di risalita della Carinzia, Reinhard Zechner, dal presidente della STR Consulting (Gruppo Boldrin) Giuseppe Giacomini e da Livio Fedrigo, l'albergatore italiano impegnato a Pramollo.

Se per la Carinzia e per il Comune di Troepolach (in valle si stanno costruendo nuovi 1.750 posti letto) il progetto viene considerato prioritario, hanno affermato Rauscher e Zechner, per la Hypo Bank si tratta di un investimento redditizio e viene dunque confermata la partecipazione all'impegno finanziario anche sul versante italiano (la banca è già partner maggioritario sul lato austriaco), mentre il presidente di STR Consulting ha sottolineato che l'investimento, tutto privato, nella realizzazione della struttura ricettiva sul passo si inquadra in un programma più ampio di valorizzazione turistica dell'area, con nuove realizzazioni anche a Pontebba e Tarvisio.

Secondo il progetto, già accettato dal ministero italiano dei Trasporti e sul quale c'è un interessamento anche da parte della BEI, la Banca europea per gli Investimenti, la cabinovia (con cabine da 15 persone ed una capacità oraria di 3.400 persone/ora, lunga oltre 5 chilometri) partirà da Studena Bassa per raggiungere località "Malga Pricot" (stazione intermedia) e da qui sino alla caserma della Finanza al passo, con una galleria di 270 metri di lunghezza. Una terza sezione dell'impianto raggiungerà quindi cima Madrizze/Madritsche, a 1.919 metri d'altezza, dove arriva anche l'ovovia "Millenium-Express" che parte da Troepolach, nel fondovalle austriaco della Gail.

A Studena Bassa verrà realizzato un parcheggio per circa 1.000 autovetture. Dall'area del laghetto, invece, partirà una seggiovia a sei posti sino a cima Madrizza.

La parte ricettiva sarà invece costituita da un villaggio alberghiero (costo 60 milioni di euro) di circa 800 posti letto, con gallerie commerciali e parcheggi sotterranei.

Oggi nella stazione sciistica lavorano mille persone ma con il collegamento dal versante italiano, viene stimato da Pramollo Spa, la manodopera impiegata potrebbe raggiungere quota 1.800.

ARC/Roberto Micalli


Hier ist im dritten Abschnitt von unten von einer Sechsel-Sesselbahn die Rede, die vom See zur Madritschen geht (also wohl nicht parallel zur Hauptseilbahn). Auffällig aber einige Detailunterschiede zur anderen Mitteilung (Kapazität der Bahn 3400 Personen, 3 Sektionen). Diese Mitteilung ist aber wesentlich älter (von September 2003), so dass die neuen Angaben wohl zutreffend sind.

Ich gehe ansonsten davon aus, dass mehrere Sesselbahnen gebaut werden (in den von mir verfolgten Mitteilungen war immer von mehreren Bahnen die Rede), die wohl ähnlich wie im Pistenplan verlaufen werden.
Für weitere Details habe ich bei der Regionalregierung sowie in Pontebba angefragt (und mich zugleich darüber beschwert, wie erstaunlich es ist, dass man über ein solches Großprojekt von 35 Millionen Euro allein für die Seilbahn kaum etwas erfährt und jedes Detail aufwendig erfragen muss, während man in Österreich offensiv die Informationen an die Öffentlichkeit trägt).

Gruß

Lu


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