News am Rangger Köpfl

Diskussionen über neue Lifte, Pisten, Restaurants, Beschneiung etc.

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Beitrag von Martin » 09.03.2007 - 15:22

Jetzt dürfte die Geschichte der Fimbabahn bzw. ex-Silvrettabahn ja geklärt sein ;-)

Auch wenn das Genehmigungsverfahren für den Wiederaufbau der Fimbabahn kompliziert werden wird, so denke ich doch, dass die Verantwortlichen am Rangger-Köpfl mit DM Rücksprache gehalten haben, ob es überhaupt möglich sei...In den Zeitungsartikeln taucht auch immer nur die Frage der Finanzierung auf und nicht die Frage der Genehmigung.
Alles in allem halte ich diesen Schritt für ein kleines Skigebiet wie den Rangger Köpf für sehr sinnvoll. Auch wenn die Revision noch einiges kosten wird, muss man die Kosten auch mit dem Preis eine neuen 4000m langen zwei-Sektionen-EUB vergleichen. Eine solche Neu-Anlage, die ca. 15 Mio � kosten würde, könnte sich ein so kleines Skigebiet sicher nicht leisten. Im Fazit ist dies eigentlich die einzige Möglichkeit eine solche Anlage in diesem Umfang zu realisieren!


Zu den anderen gebrauchten Anlagen: Aus heutiger Sicht möchte man diese vielleicht ersetzen. Aber wie sah es damls aus, als diese gebaut wurden?? Hätten sich die Loferer-Alm-Bahnen oder die Bergbahn in Steinach damals eine Neuanlage leisten können? Heute mag das anders aussehen, nachdem sich deren Skigebiet bereits einen gewissen Namen verdient hat!

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Beitrag von Af » 09.03.2007 - 17:10

Hmm, da wir alle nur rumraten, wieviel diese Bahn kostet, sollten wir mal warten, obs überhaupt so kommt, wies geschrieben wurde.

Von der Genehmigung her dürfts sicher kein Problem sein....aber wie gesagt, eine Zertifizierung der Seilbahn wird sicher ordentlich was kosten, und obs dann nicht vernünftig wäre ne Neue Bahn als Sparversion(wenige FBM, nur UNI-G....) zu bauen.

Naja, wird schon bald in der Zeitung stehen.
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Beitrag von seilbahner » 09.03.2007 - 19:54

Und diese Anlage MUSS zertifiziert werden, und das hat bei uns ganz schön was gekostet.
Wir hatten eigentlich mit einer Laufzeit von 15 Jahren mit der Rossalmbahn gerechnet.
Und ich muss sagen, bis auf die grossen Anfangsprobleme sind wir inzwischen sehr zufrieden mit der Bahn.

Aber ich bin trotzdem sehr skeptisch, ob die sich nicht vertun, den DM wird sie sicher nicht mehr unterstützen als uns damals, wir waren nämlich sehr enttäuscht von der Betreuung durch DM.

Und man sieht ja auch in Pettneu dass es auch in Österreich nicht mehr leicht ist solche Anlagen zu Bauen.

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Beitrag von Dachstein » 09.03.2007 - 20:14

Ich denke, dass die Bahn wesentlich länger hält, vor allem dann, wenn man seine Bahn ordentlich behandelt. 15 Jahre sind meiner Meinung nach zu wenig. Mitdestens 25 Jahre sollte die Bahn, so sie denn aufgestellt und betrieben werden darf, schon sein.

Einen Vorteil für die alte Fimbabahn sehe ich aber schon. Der Bl. vom Rangger Köpfl hatte in seiner Berufskarriere mit der Bahn schon mal zu tun, eine alte Bekannte also. Vielleicht kann er so ein paar Defizite der Gebrauchtanlage ausmerzen.

@ seilbahner: was hat dich bei der Betreuung seitens DM so enttäuscht?

MFG Dachstein

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Beitrag von starli2 » 09.03.2007 - 20:28

Wieso schreibt ihr eigentlich laufend, daß DM die installiert? Kann doch genauso gut Leitner sein - hat schließlich in unmittelbarer Nähe eine Niederlassung (Zirl).

Vielleicht hilft ihnen ja auch SBS - die Nachfolgefirma von Wopfner ..

Also, ich mein, je nachdem, was halt von der alten Bahn wiederverwendet werden kann .. wenn man z.B. die gesamte Stations- und Steuertechnik nicht übernehmen dürfte, kann den Rest ja jeder Seilbahnhersteller neu bauen..

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Beitrag von Dachstein » 09.03.2007 - 20:43

starli2 hat geschrieben:Wieso schreibt ihr eigentlich laufend, daß DM die installiert? Kann doch genauso gut Leitner sein - hat schließlich in unmittelbarer Nähe eine Niederlassung (Zirl).

Vielleicht hilft ihnen ja auch SBS - die Nachfolgefirma von Wopfner ..
Weil DM die Bahn gebaut hat, daher auch die Bahn kennt und die ganzen Ersatzteile lagernd hat? Und SBS selber baut gar keine Anlagen, die einzige Anlage, wo SBS je "Hand angelegt" hat, wurde meines Wissens von HSP montiert.

MFG Dachstein

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Beitrag von Seilbahnfreund » 09.03.2007 - 20:46

Gespannt bin ich auch auf die Stationen, die alte Technik wird sich ja wohl kaum in einer Uni-G verstecken lassen und wenn sie drei Häuser/Hallen bauen müssen, geht das auch ins Geld.
Grundsätzlich freue ich mich, dass die Bahn eine zweite Heimat am Rangger Köpfl bekommt, sehe sie aber angesichts der vielen ungelösten Fragen und Genehmigungen im Dezember noch nicht fahren.

Gruß Thomas

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Beitrag von seilbahner » 10.03.2007 - 07:07

Leitner wird das sicher nicht machen, die haben mit neuen Bahnen genug arbeit und werden sich mit so einem Auftrag sich nicht die Finger verbrennen.

Wir hatten von DM nach der abnahme praktisch keine technische Unterstützung mehr und uns kam vor die waren froh, dass die Bahn weg ist und läuft.
Wir wurden mit der Getriebeproblematik vollkommen alleine gelassen und mussten das problem selber herausfinden und beheben.(Wie ja bekannt ist hatten wir in der ersten Saison 7!!!! getriebeschäden am Kettenförderantrieb am berg!)
Und es gab noch viel mehr solcher Beispiele.
Wir hatten dann mit Michael Doppelmayr eine Krisensitzung, die nur kurzzeitig was gebracht hatte.
Aber inzwischen haben wir die bahn selber so gut hinbekommen, dass wir zufrieden sind.
Auch mit der Unterstützung meiner sehr geschätzten Firma Leitner!
Ohne die hätten wir noch heute die Getriebeprobleme.
Die Lieferten uns das notwendige Material, das ich zum Umbau benötigte und liessen es zertifizieren.
Aber das war eine Ausnahme und ein grosser gefallen für mich!

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Beitrag von PB_300_Polar » 10.03.2007 - 07:41

^^ 8O
Der Schnee kommt.....

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Beitrag von Af » 10.03.2007 - 08:20

Hmmm....meinst das wäre mit LST einfacher gegangen? Oder hätten die sowas gar nicht machen können?

Theoretisch könnte auch LST und co die Bahn revisionieren und wiederaufbauen....aber ich denk eher, dass DM das übernimmt.
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Beitrag von seilbahner » 10.03.2007 - 12:20

Unsere Anlage hätte LST sicher nicht machen können, da die Seilbahnaufsicht die Bahn von DM zertifiziert haben wollte und LST das Girak Now How nicht kennt.

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Beitrag von Petzi » 13.03.2007 - 11:38

Danke für den Hinweis, aber das war mir schon bewusst. Bei meiner Aussage ging es mir eher darum hinzuweisen, dass technisch die alte Silvrettabahn vorliegt (und nicht die Fimbabahn). Geographisch musste sich einiges ändern...

Zum Dachstein: Na ja kommt immer darauf an, wie lange man eine EUB einsetzen will: Um den Preis, der da gehandelt wird bist Du immer noch günstiger als eine Neuanlage und damit stimmt der Ansatz! 50.000 Euro für die gesamte Seilbahntechnik und weitere Beträge für Aufstellen und Baumeisterarbeiten. Die Stationen kannst Du (nachdem nicht UNi G) so auslegen, dass sie eine zweite Bahn erleben. Und damit passt die Rechnung wieder sehr gut. Die Lebensdauer einer EUB ist nun halt einmal mit 25 - 30 Jahren beschränkt! Dannach werden teurere Umbauten/Revisonen fällig. Daher auch logischerweise der Ersatz vieler gebrauchter EUB angedacht. Steinach hat aber durch den Wopfner Schrott andere Gründe! Die Klemme war immer Sorgenkind (v.a. der Ersatzteile wegen). Daher (und auch deshalb da die Bahn ein Schusterwerk ist) dringender Ersatz gefordert.
Von den alten von Roll Bahnen (DM) zwischen 1973 und 1982 wird dann nicht mehr viel bleiben (z.Z. gibt es noch einige wenige teils stark umgebaute mit Ablaufdatum!)

Grüsse

Petzi

tipe hat geschrieben:
Petzi hat geschrieben:Bitte liebe Leute, das stimmt doch nicht!!!

Die erste Fimbabahn, die ihr meint wurde 1976 als 4er EUB errichtet und mit Errichtung der Funitel in Ischgl abgebrochen!!! Meines Wissens gingen die Kabinen dann noch an eine andere Bahn. Die heutige Fimbabahn ist die alte 6er EUB "Silvretta" aus 1983, die die Pendelbahn ablöste! Sie wurde einfach 1998 zur "Fimbabahn II" umbenannt, da der Name Silvrettabahn für die neue Funitel benötigt wurde...
ganz stimmt das was du hier erzählst aber auch nicht, oder zumindest ist nicht ganz klar was du meinst, Die Fimabahn ist nicht ganz die alte Silvrettabahn, die erste Sektion wurde 98 mit dem Bau des Funitels verlegt, und zwar wurde die Talstation an die Stelle der Talstation der Fimbabahn von '76 verlegt, ab der Mittelstation verkehrt die Bahn allerdings auf der alten Silvrettabahntrasse und hat auch noch die alte Bergstation...

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Beitrag von Dachstein » 13.03.2007 - 15:39

Na ja kommt immer darauf an, wie lange man eine EUB einsetzen will: Um den Preis, der da gehandelt wird bist Du immer noch günstiger als eine Neuanlage und damit stimmt der Ansatz! 50.000 Euro für die gesamte Seilbahntechnik und weitere Beträge für Aufstellen und Baumeisterarbeiten. Die Stationen kannst Du (nachdem nicht UNi G) so auslegen, dass sie eine zweite Bahn erleben. Und damit passt die Rechnung wieder sehr gut.
Ich bin mir nicht sicher, ob du dich da nicht etwas verrechnest. Klar, die alte Bahn ist mit 50.000 Euro relativ günstig, aber es stellt sich nach wie vor die Frage, was man in die Bahn investieren muss, um die Bahn dann auch wieder aufstellen zu können. Da sage ich nur: Antrieb, Klemmen, so nicht zertifiziert, Bremsen, Steuerung, und dann kann man noch die ganzen Verschleisteile austauschen. Zum Schluss hast du eine neuwertige Gebrauchtanlage da stehen, allerdings zu einem schon recht hohen Preis. Natürlich lässt such was sparen, aber früher konne man mit sochen Gebrauchtanlagen wesentlich mehr sparen. Darum meine ich, dass sich die Rechnung heuzutage jetzt im Zuge der Normierung eher zu Ungunsten der Gebrauchtanlage verschoben hat.

@ Seilbahner: Was muss ausser den bereits angesprochenen Teilen noch ersetzt werden?

Zur Wopfnerklemme: Da ist Seilbahn und Stahlbau dein Freund. Und ausserdem verbaut LST die Klemmen auch noch.

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Beitrag von seilbahner » 13.03.2007 - 18:26

Viel neues auser der Steuerung, die aber auch schon über 300000 euro kostet braucht man nicht, aber man sollte die Antriebs und Umlenkscheibe neu lager, sowie neue Gummieinlagen montieren.
Die Rollenbatterien neu lagern, und neue Gummieinlagen.
Denn ich denke, die Ischgler haben da nicht mehr viel gemacht als feststand dass die bahn abgebaut wird.
Die Klemmen müssen komplett revidiert werden.
Und und und
Da kommt scho ein Sümmchen zusammen, wenn man bedenkt, dass Seilbahnersatzteile sauteuer sind.

Nur ein kleines extrembeispiel;
Beim Leitner kostet ein 7meter Schleppseil für ein Gehänge sage und schreibe 35 euro!!!!!!
Jetzt könnt Ihr euch ausmalen was in etwa Seilbahnersatzteile kosten.
Und DM und auch Kissling haben extreme Apothekerpreise.

Da könnte ich euch eine Geschichte über Kissling erzählen, da stellt es einem die Haare auf.
Aber das ist OT.

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Beitrag von ski-fan » 15.03.2007 - 11:38

Rangger Köpfl 15.03.2007

Gondelbahnprojekt vor dem Aus
Das Gondelbahnprojekt der Gemeinde Oberperfuss auf das "Rangger Köpfl" dürfte am fehlenden Geld scheitern. Zuletzt war geplant, den alten Sessellift durch eine gebrauchte Gondelbahn aus Ischgl zu ersetzen.


Knappes "Ja" im Gemeinderat
Die Bahn sollte vom Tal bis aufs "Rangger Köpfl" führen und wäre eine finanziell günstigere Lösung, als ein neuer Lift. Allerdings hätten zwischen sechs und sieben Millionen Euro investiert werden müssen. Trotz eines knappen "ja" des Gemeinderates offenbar zu viel Geld, sagt Ewald Spiegl, Bürgermeister von Oberperfuss:

"Der Tourismusverband hat zwar eine Zusage für eine Mitfinanzierung abgegeben, allerdings fühlen wir uns, im Vergleich zu anderen Skigebieten die mit wesentlich besseren Unterstützungen rechnen können, etwas Stiefmütterlich behandelt."

Der angesprochene Tourismusverband Innsbruck und seine Feriendörfer will seine Förderungen unter keinen Umständen erhöhen. Mehr als eine Million Euro wird der Tourismusverband nicht zuschießen, so Tourismusverbandsobmann Hubert Klingan gegenüber Radio Tirol.
http://tirol.orf.at/stories/178744/

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Beitrag von Af » 15.03.2007 - 12:08

Wie gedacht.....Also entweder Geld für ne neue Bahn....oder zumachen...Schade eigentlich....
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Beitrag von seilbahner » 15.03.2007 - 18:41

Genau meine Rede!
Alles andere hätte mich auch gewundert!

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Beitrag von Pendelbahn » 24.03.2007 - 08:24

schade, schade

zwar kein Skigebiet für mich, aber sehr beliebt bei Familien.
Wäre ich Investor würde ich da aber auch nichts investieren. Das Skigebiet liegt einfach zu tief.

Ich glaube nicht, daß hier in 5 bis spätestens 10 Jahren überhaupt noch ein Skibetrieb möglich ist.

Hier brauchts Alternativen a la FISS
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Beitrag von snowflat » 02.04.2007 - 21:34

Oberperfuss: Gebrauchter Lift liegt weiter brach

Bürgermeister Spiegl legte Liftbau auf Eis und bezeichnete die Opposition als Totengräber des Projekts.

Bild
Bürgermeister Spiegel musste seine Pläne wieder auf Eis legen.
Bild: TT/Jordan


Der Streit um die Modernisierung der Rangger Köpfl Liftanlagen eskaliert. Bekanntlich beschloss der Oberperfer Gemeinderat Anfang März mit sieben gegen sechs Stimmen eine gebrauchte, auf Stand der Technik befindliche Gondelbahn aus Ischgl anzukaufen und damit die alten Liftanlagen zu verbessern.

Drei Millionen Euro würde das Vorhaben kosten, mehr könne man sich nicht leisten. Für Bürgermeister Ewald Spiegl "das finanziell einzig finanzierbare und realisierbare Projekt".

Keinen Sinn
Die Mandatare der "Dorfliste" und von "Oberperfuss aktiv" stimmten dagegen oder enthielten sich. Für sie gab es keinen Sinn die bestehendeAnlagen mit einer 23 Jahre alten Gondelbahn zu erneuern.

In der jüngsten Gemeinderatssitzung kritisierte Ortschef Spiegl, dass von der Opposition bislang keine konstruktiven Alternativen zur Erneuerung der Lifte eingebracht wurden. Das knappe Abstimmungsergebnis habe zudem zu einer aussichtslosen Verhandlungsposition für eine Mitfinanzierung durch die Nachbargemeinden geführt.

Überdies sei das Vorhaben hintertrieben und schlecht geredet worden. "Ich habe nur Lippenbekenntnisse gehört und in Wirklichkeit ist die Opposition der Totengräber des einzig realistischen Projektes", so Spiegl verbittert. Damit treibe man wieder einen Keil in die Dorfgemeinschaft. Das Vorhaben sei zum Scheitern verurteilt.

Er, Spiegl, habe daher den Geschäftsführer der Bergbahnen Oberperfuss angewiesen, die Sektion 1 der Gondelbahn von der Talstation bis Stieglreith nicht zu verwirklichen, zweitens die angekaufte Bahn einer Verwertung zuzuführen und über das Ergebnis zu berichten.

Nach einer Schrecksekunde kamen verärgerte Attacken der Opposition. GR und Tourismuschef Michael Niederkircher ("Oberperfuss aktiv") enthielt sich Anfang März der Stimme und wurde deswegen von BM Spiegl heftig kritisiert: "Ich bekenne mich zur Modernisierung der Lifte und werde dafür auch weiterhin kämpfen. Aber nicht mit einer 23 Jahre alten Gondelbahn. Ich war am Anfang für sie, das stimmt, aber Experten haben mich vom Gegenteil überzeugt."

Nicht konstruktiv

Die Bürgermeisteranfrage, ob der Tourismusverband Innsbruck hinter seinem Gesinnungswandel und den verminderten Finanzzusagen (von 1,5 auf 1 Million Euro) stecke, verneinte Niederkircher: "Ich habe mit Hern Klingan gesprochen, er hat mich beraten, mir aber nicht empfohlen, das Projekt abzulehnen."

Für Gottfried Notdurfter ("Dorfliste") ist die Schuldzuweisung an die Opposition unzulässig. Die knappe Abstimmung habe sich der Bürgermeister selbst zuzuschreiben: "Für uns war der Gemeinderat zu wenig eingebunden. Wir glauben, die Bevölkerung lehnt dieses Projekt ab", konterte Notdurfter erbost und verbat sich, den "schwarzen Peter" zugeschoben zu bekommen.

Peter Paul Schmid (Bürgermeisterfraktion) kritisierte im Gegenzug die Oppositionsmandatare und insbesondere Notdurfter, sie hätten nur Ablehnhaltungen eingenommen und keinen einzigen konstruktiven Vorschlag erbracht.
Quelle: TT
Du kannst Dir Glück nicht kaufen.
Aber Du kannst skifahren gehen und das ist ziemlich dasselbe!

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Beitrag von Af » 02.04.2007 - 23:06

Verwertung zuführen?.....das klingt für mich nach Schrott....
Ich hoffe nur, sie kommen auf den Trichter, und verscherbeln die Bahn in den Osten, dann hams vielleicht ne Anzahlung für ne Neue Bahn.

Aber wie gedacht: Erst ma kaufen, und gross rumpoltern, und wenn dann die Experten sagen, geht nicht, oder ist zu teuer, die Meinung ins komplette Gegenteil ändern...Politiker halt....
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Beitrag von Dachstein » 03.04.2007 - 17:56

Auch Seilbahn.net hat einen Artikel:
Oberperfuss: Gondelbahnprojekt droht das Aus

(ca) – Das Gondelbahn-Projekt der Gemeinde Oberperfuss auf das „Rangger Köpfl“ steht vor dem Aus. Obwohl schon eine „Gebraucht-Variante“ angedacht wurde, dürfte das vorhandene Geld nicht ausreichen.

Zuletzt war geplant, den alten Sessellift durch eine gebrauchte Gondelbahn aus Ischgl zu ersetzen. Diese – im Vergleich zu einem Neubau – finanziell günstigere Lösung macht Investitionen in Höhe von sechs bis sieben Millionen Euro nötig. Trotz knapper Zustimmung im Gemeinderat offenbar zu teuer, wie Bürgermeister Ewald Spiegl sagt. „Der Tourismusverband hat zwar eine Zusage für eine Mitfinanzierung abgegeben, trotzdem fühlen wir uns im Vergleich zu anderen Skigebieten etwas stiefmütterlich behandelt.“ Der Grund: mehr als eine Million Euro wird der TVB Innsbruck nicht zuschießen, so Obmann Hubert Klingan
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Beitrag von seilbahner » 03.04.2007 - 18:44

Wie man sehen kann sind wir jetzt schon von 60.000 auf 3-6 Millionen euro gekommen. Das ist genau das was ich einige Posts vorher gemeint habe.
So etwas geht heute einfach nicht mehr.
Ich glaube, wir waren so ziemlich die letzten, die im EU Raum eine KSB zu vernünfigen konditionen wiederbeleben konnten und sehr gut damit fahren.

Übrigens überlegen wir, ob wir unsere Rossalmbahn auf Haubensessel mit Sitzheizung aufrüsten.

Alleine die Sitzheizung kostet 3000 euro pro Sessel!

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Beitrag von Af » 03.04.2007 - 19:19

seilbahner hat geschrieben:Übrigens überlegen wir, ob wir unsere Rossalmbahn auf Haubensessel mit Sitzheizung aufrüsten.
Alleine die Sitzheizung kostet 3000 euro pro Sessel!
Ist zwar OT, spart bitte das Geld, und baut lieber die Scheiblberg KSB....

Ist eigentlich einfach, an ne Girak-Bahn Sesselheizung zu montieren? (Klemmenbereich)
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Petzi
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Gebraucht und doch zu teuer?

Beitrag von Petzi » 07.04.2007 - 20:48

Am Rangger Köpfl gehen die Uhren wohl anders! Es scheint ein Neuaufbau einer zweisektionalen Einseilumlaufbahn (vielleicht nicht so eine minimalvariante wie Mutters) zu teuer im Vergleich zu einer Neuanlage?
Ich frage mich dann nur, wieso so viele Schigebiete auf gebrauchte Lifte gesetzt haben und heute noch setzen. Gerade in nächster Nähe gibt es doch passende Beispiele: ich nenne mal Hochötz. Neben gebrauchten Liften wurde dort 1999 doch auch die alte Einseilumlaufbahn Sölden - Hochsölden als Ochsengartenbahn wiederaufgebaut? Stützen z.T. neu (ich glaube sogar alle) Antrieb und Gondeln samt Klemmen wieder instandgesetzt. Und die Anlage macht mir nach 8 Jahren nicht den Eindruck, dass sie die nächsten Jahre verschrottet wird, womit bewiesen ist, dass mit Gebrauchtanlagen beinahe die Lebensdauer von neuen Einseilumlaufbahnen (rund 20 - 25 Jahre) erreicht wird.
Daher ziehen wohl so manche Argumente bezüglich Adaptierung usw. eher wenig, rechnen werden die Schigebiete wohl können. Aus meinem Umkreis gibt es aber leider keine Erfahrungen, wir noch keine Gebrauchtanlagen benötigt haben, werde mich da aber sicher bei genannten Bahnen einmal erkundigen.
Inzwischen schöne Ostern

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Beitrag von Af » 07.04.2007 - 21:07

Paassst....nun noch die drei Postings über die Scheiblbergbahn ins Winklmoostopic schieben, und ich bin zufrieden.... :D

*binichheutwiedergenau* :D
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