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Neues in Zermatt/​Breuil-Cervinia/​Valtournenche – Matterhorn

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NeusserGletscher
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Re: Neues aus Zermatt-Cervinia

Beitrag von NeusserGletscher » 02.01.2015 - 10:30

Naturbahnrodler hat geschrieben:Das meinst du jetzt ironisch oder?
Nein, im Ernst :mrgreen: :grinsevil: :clowm:

BTW, vieleicht sollte man mit der Verbindung aufs kleine Matterhorn ebenso pragmatisch verfahren. Anstatt weiter von einer 3s zu träumen wäre zu überlegen, ob man nicht 2 neue Kabinen mit grösseren Türen und mehr Platz ans Seil hängen kann. Falls die technischen Gegebenheiten das zulassen. Bei der Erneuerung der PB Laghi Cime Bianche - Plateau Rosa hat das ja auch irgendwie funktioniert.

Zum Thema Subvention einer möglichen Ortsbahn durch öffentliche Fördermittel noch ein paar Gedanken: Zermatt hat in wenigen Jahrzehnten nahezu die gesamte vorhandene Flächenreserve zubetoniert und dabei den Ausbau seiner Verkehrsinfrastruktur sträflich vernachlässigt. Sogar vorhandene Talabfahrten wurden überbaut, weil man deren Einzonung "vergessen" hat. Schlussendlich haben sich einige Burger daran eine goldene Nase verdient. Aktuell sind Burgergemeinde und GGB als Mehrheitsaktionäre der ZBAG auch mehr an einer Kapitalrendite von 8% als an neuen Investitionen in die Infrastruktur interessiert. Zermatt selbst bietet notleidenden Millionären die Möglichkeit, ihre Einkünfte durch Pauschalbesteuerung zum Sozialhilfesatz zu versteuern und saniert damit seinen Haushalt auf Kosten der ehrlichen Steuerzahler. Dafür hat die Gemeinde Zermatt sogar extra 20.000 Franken gespendet, damit die Initiative zur Abschaffung der Pauschalbesteuerung scheitert.

Sollte Zermatt tatsächlich die Chuzpe besitzen und jetzt die ehrlichen Steuerzahler um Subventionen für ihre Ortsbahn anbetteln, an Stelle der Betroffenen würde ich denen den ausgestreckten Mittelfinger zeigen. Und das meine ich nicht ironisch.
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Re: Neues aus Zermatt-Cervinia

Beitrag von ski-chrigel » 02.01.2015 - 13:51

Mir sind daher 3 neue Busse in den nächsten 12 Monaten lieber als 3 Ideen für neue Ortsbahnen, die sowieso nie umgesetzt werden weil immer irgendeiner etwas dagegen hat und am Ende alles viel zu teuer wird und keiner bezahlen will.
Ich würde auch mal viel drauf wetten, dass in Zermatt auch in 10 oder 20 Jahren weiterhin kein anderes Verkehrsmittel als Bus und Taxis im Ort verkehren. Vielleicht noch ein paar Anpassungen an Busse (Zahl und Grösse), Streckennetz, Fahrplan, Strassenkorrekturen, thats it..
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Re: Neues aus Zermatt-Cervinia

Beitrag von Seilbahnjunkie » 02.01.2015 - 13:58

Du hast was wichtiges vergessen bei deiner pragmatischen Betrachtung, die Konkurrenz schläft nicht. Wenn man sich vor allem außerhalb der Schweiz mal umschaut, dann werden in den großen Gebieten konsequent Wartezeiten vermieden. Wenn Zermatt nicht abgehängt werden will, dann müssen sie da mitmachen. Oder aber man senkt die Preise so weit bis es den Kunden egal ist. Du kannst dir ja jetzt überlegen was realistischer ist.
Aber danke, für den Link, hab das schon gesucht. Aber es zeigt eben auch, dass man nach einer großen Lösung sucht und für die Zwischenzeit neue Busse kauft. Aber wenn man der Meinung wäre Busse würden reichen, dann würde man die Flotte entsprechend ausbauen und alles andere begraben.

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Re: Neues aus Zermatt-Cervinia

Beitrag von BSpy » 02.01.2015 - 16:14

oberländer hat geschrieben: Für das Geld, was ein Tram kosten würde, kann man problemlos eine ganze Flotte von Bussen kaufen, welche für die Bedürfnisse von Zermatt massgeschneidert sind. Es gibt genügend Anbieter, die sowas bauen können. Trams braucht es dort, wo es täglich so viele Kunden hat, dass man täglich ein 30m Fahrzeug füllen kann, aber sicher nicht in Zermatt, wo die Engpässe erstens nur saisonall und zweitens nur während wenigen Stunden auftreten.


...

Ein Tramsystem ist wesentlich teuer als ein Bus, da ich neben den Fahrzeugen eine eigene Infrastruktur mit Gleisen und Fahrleitung bauen, unterhalten und betreiben muss.
Man darf neben den Anschaffungskosten und der Pflege der Infrastruktur, nicht die Kosten für den laufenden Betrieb vergessen.
Die "ganze Flotte von Bussen" will ja auch von jemanden gefahren werden.
Und die Lohnkosten in der Schweiz sind nicht gering.

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Re: Neues aus Zermatt-Cervinia

Beitrag von ski-chrigel » 02.01.2015 - 17:51

Seilbahnjunkie hat geschrieben:Du hast was wichtiges vergessen bei deiner pragmatischen Betrachtung, die Konkurrenz schläft nicht. Wenn man sich vor allem außerhalb der Schweiz mal umschaut, dann werden in den großen Gebieten konsequent Wartezeiten vermieden. Wenn Zermatt nicht abgehängt werden will, dann müssen sie da mitmachen.
Naja, reden wir dann in 10 Jahren mal drüber. 7 Jahre sind seit den ersten Ideen/Projekten ja auch schon mal vergangen...
Böse Zungen (so auch meine) behaupten, dass der Schweizer Tourismus eh schon längst abgehängt wurde. Die jährlichen schweizweiten Minus-Zahlen mit wenigen Ausnahmen sprechen für sich. Zermatt hat ein Alleinstellungsmerkmal, dank dem sie sich trotz Eurokurs und anderen negativen Einflüssen schon heute behaupten können. Das werden sie auch in Zukunft. Ich glaube nicht, dass dieses wegen des Transportsystems, das an wenigen Tagen im Jahr überlastet ist, nahmhaften Schaden nimmt. Ich bezweifle sehr, dass sich für so radikale Lösungen wie Tram, Schwebebahn oö. Mehrheiten anstatt Widerstände in Zermatt finden lassen. Drum meine Prognose, dass sich in 10 Jahren ausser etwas Kosmetik nicht viel geändert hat und die Hotels trotzdem ausgebucht sind.
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Re: Neues aus Zermatt-Cervinia

Beitrag von oberländer » 02.01.2015 - 21:06

Seilbahnjunkie hat geschrieben:Ich sag es gerne nochmal, normale Busse bekommt man nicht durch die Straßen von Zermatt, sonst hätte man sie schon lange gekauft. Und selbst wenn es ginge, die Kapazität die ein Tram erreichen kann schafft man mit Bussen nicht.
Und ich kann erneut nicht verstehen, warum Busse nicht durch Zermatt passen sollen, gleichgrosse Trams aber schon. Ich habe nicht gesagt, es sollen "normale" Busse sein, ich sage, dass es möglich ist, neue Fahrzeuge auf die Bedürfnisse von Zermatt masszuschneidern (zum Beispiel schmaler), welche kapazitätsmässig wesentlich grösser sind als die bisherigen.
Gemäss dem erwähnten Zermatt Inside wurde auf Seite drei auch die erwähnten Gelenk und Doppelgelenkbusse überprüft, so abwegig ist die Sache nicht.
Sollte Zermatt tatsächlich die Chuzpe besitzen und jetzt die ehrlichen Steuerzahler um Subventionen für ihre Ortsbahn anbetteln, an Stelle der Betroffenen würde ich denen den ausgestreckten Mittelfinger zeigen. Und das meine ich nicht ironisch.
*Zustimm*. Es kann nicht zu den Aufgaben des Steuerzahlers gehören, den Touristen den Gratisbus zu den Sportbahnen zu finanzieren.
Ich glaube nicht, dass dieses wegen des Transportsystems, das an wenigen Tagen im Jahr überlastet ist, nahmhaften Schaden nimmt. Ich bezweifle sehr, dass sich für so radikale Lösungen wie Tram, Schwebebahn oö. Mehrheiten anstatt Widerstände in Zermatt finden lassen. Drum meine Prognose, dass sich in 10 Jahren ausser etwas Kosmetik nicht viel geändert hat und die Hotels trotzdem ausgebucht sind.
Wäre den Zermatter mit ihrem neuen Transportsystem Ernst und gäbe es ein Bedürfnis oder gar Mehrheiten für eine Lösung, dann hätte Sie nach den Studien vor sieben (!) Jahren auch Daten folgen lassen. Stattessen Funkstille und vor einem Jahr die Anschaffung eines Busses mit der bescheidenen Kapazität von 70 Personen. So dringend sehen die Zermatter die Probleme offensichtlich nicht. Und so fliessen die Gelder offensichtlich woanders hin...

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Re: Neues aus Zermatt-Cervinia

Beitrag von Seilbahnjunkie » 02.01.2015 - 21:33

Also ich kann dir jetzt hier keinen Grundkurs in Verkehrsplanung verpassen. Nur so viel (auch wenn ich es schon mal geschrieben habe, aber ließt ja scheinbar keiner), ein Tram kann deutlich länger sein als ein Bus. Deswegen kann man es auch schmaler machen und hat trotzdem noch mehr Kapazität. Dazu kommt noch, dass ein Bus (wurde auch schon erklärt) eine Schleppkurve hat und damit Probleme mit engen Kurven bekommt. Das betrifft hier wohl vor allem die Kurve am Bahnhof und die Endstation Zen Stecken. Ob man bei einer Linienteilung an der Getwingbrücke eine ausreichende Wendemöglichkeit schaffen könnte wäre noch zu untersuchen. Wer jetzt denkt, der kann viel erzählen, der sollte sich einfach mal die bisher verwendeten Busse anschauen. Der Gelenkbus hat lediglich eine Länge von 12,5 Metern. Diese Länge wird normalerweise noch nicht mit Gelenkbussen realisiert, aber in Zermatt würde man dann nicht mehr um die Kurven kommen. Richte Gelenkbusse mit 18 Metern Länge, oder noch längere Modelle kann man absolut vergessen.


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Re: Neues aus Zermatt-Cervinia

Beitrag von Naturbahnrodler » 02.01.2015 - 21:54

oberländer hat geschrieben: Und ich kann erneut nicht verstehen, warum Busse nicht durch Zermatt passen sollen, gleichgrosse Trams aber schon.
Nochmals wichtigsten Punkte zum Mitschreiben:
  • Trams gibt's ab Stange mit Breite 2.30 m
  • Trams können vorwärts und rückwärts fahren (kein Wenden)
  • Bei Trams fahren alle Wagen in der Spur, der zusätzliche Platzverbrauch in der Kurve ist gering.
Es gäbe auch noch die Möglichkeit einen Spurbus einzusetzen, nur glaube ich nicht, dass dies Mischverkehr zulässt.

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Re: Neues aus Zermatt-Cervinia

Beitrag von NeusserGletscher » 02.01.2015 - 23:06

Seilbahnjunkie hat geschrieben:ein Tram kann deutlich länger sein als ein Bus
Dafür müssen dann aber auch die Bahnsteige länger werden. Die Planbeispiele zeigen aber eher kurze Kompositionen und Bahnsteige.
Naturbahnrodler hat geschrieben:Trams können vorwärts und rückwärts fahren (kein Wenden)
Dann guck mal hier unter dem Stichwort Zweirichtungsfahrzeug.

Die Lösung 1 (Standseilbahn) geht ja in Richtung Tram. Warum man diese Variante einer Tram vorgezogen hat weiss ich auch nicht. Vielleicht wegen des zentralen Antriebs und dem führerlosen Betrieb?

Bei den ersten beiden Lösungen fällt mir auf, dass jedwede Maßnahmen zur Evakuierung auf der Strecke fehlen. Einserseits zwingt das BAV die Eisenbahnen, Brücken mit einem Gehsteig und Geländer nachzurüsten falls mal ein Zug auf der Brücke stehen bleibt. Und hier skizziert man Bahnen, bei denen ein Ausstieg zwischen den Haltestellen unmöglich ist. Der Coaster wirkt auf mich darüber hinaus stark verkleinert. Es wäre ja nicht das erste Mal, daß mit geschönten Skizzen Skeptiker überzeugt werden sollen.

Wie auch immer, es wird noch viel Wasser die Mattervispa hinabfliessen und noch viele Beiträge im Alpinforum geschrieben werden, bevor auch nur eine der gezeigten Lösungen in Angriff genommen wird. Vielleicht erlebe ich es ja noch, bevor ich aus Altersgründen das Skifahren aufgeben werde :wink:
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Re: Neues aus Zermatt-Cervinia

Beitrag von oberländer » 03.01.2015 - 00:08

Wer jetzt denkt, der kann viel erzählen, der sollte sich einfach mal die bisher verwendeten Busse anschauen. Der Gelenkbus hat lediglich eine Länge von 12,5 Metern. Diese Länge wird normalerweise noch nicht mit Gelenkbussen realisiert, aber in Zermatt würde man dann nicht mehr um die Kurven kommen. Richte Gelenkbusse mit 18 Metern Länge, oder noch längere Modelle kann man absolut vergessen.
Ich glaube Dir schon, dass normale Busse nicht durchpassen. Darum schrieb ich ja von Spezialanfertigungen. Hier wäre ein Ansatz, mittels Studie (um zur Verkehrsplanung zurückzukomen ;)) abzuklären, was überhaupt durch Zermatt "durchpasst". Dass es für normale 18m Gelenkbusse schwierig bis unmöglich ist, ist mir klar. Aber wo ist die Grenze? Ist es bei 12.5 Meter Länge des bestehenden Gelenkbusses, oder lässt sich noch bei der Grösse etwas mehr herausholen? Hier hat alleine der Elektrobus noch viel Potential, wird doch im Moment nur ein Gelenkbus eingesetzt, der Rest sind kleinere Fahrzeuge.
Ein Tram hat seine Vorteile, ist jedoch für Zermatt sehr schwer zu finanzieren und wird darum mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht kommen. Also müssen andere und günstigere Lösungen her.
Und da kommt neben anderen das bestehende System ins Spiel, welches man mit der Beschaffung von weiteren Gelenkbussen in der Grösse des vorhandenen Fahrzeuges ausbauen kann. Besser als nichts...

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Re: Neues aus Zermatt-Cervinia

Beitrag von Seilbahnjunkie » 03.01.2015 - 00:13

Du hast recht, das hat man in Zermatt auch bereits getan. Das Ergebnis sind Anhängerzüge mit insgesamt 105 Plätzen. Das reicht maximal aus solange man keine zweite (kapazitätsstarke) Bahn am Talende errichtet. Selbst bei einem 5 Minuten Takt auf beiden Linien schafft man nur etwas weniger als 1600 Pers/h. Aber selbst das bedeutet dann alle 2,5 Minuten ein Bus pro Richtung im Bereich Brücke zum Steg. Das ist definitiv zu viel.
Einzige Möglichkeit aus Bussen deutlich mehr rauszuholen bestünde darin, die Straße entlang der Vispa zu verbreitern und Spezialbusse einzusetzen. Man hat ja bereits darüber nachgedacht Zweirichtungsbusse zu bestellen. Allerdings kann man dann schon fast einTram bauen wenn man die Straße über die Vispa verbreitern muss. Vom Chaos das an der Getwingbrücke entstünde wenn man dort einen Umsteigepunkt einrichtet will ich gar nicht anfangen.

Gibt es eigentlich irgendwo eine Abbildung dieser ominösen Schwebemetro? Oder weiß vielleicht jemand welches Institut das Ding im Keller hat, damit man dort mal anfragen kann?

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Re: Neues aus Zermatt-Cervinia

Beitrag von Klemme » 03.01.2015 - 17:21

Ja, das würde mich aber auch brennend interessieren!
Gondeln! Günstige Gondeln! Schöne Omega III im Angebot, fast wie neu! Gooondeln, günstige Gooondeln...

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Re: Neues aus Zermatt-Cervinia

Beitrag von Wombat » 03.01.2015 - 17:45

NeusserGletscher hat geschrieben:Kleiner Komiker :mrgreen: Hier hast Du mal was über die Planungen zur Ortsbahn zum Lesen (gerade frisch im Internet gefunden):

Zermatt Inside Dez. 2007 - Sechs Verkehrssysteme bieten sich an
Hier kann man auch schön sehen, wie sich eine Ortsbahn harmonisch in das Ortsbild über der Mattervispa einfügt. Warum hat den Artikel bislang keiner entdeckt, worüber diskutieren wir hier eigentlich :oops: ?
Hallo Chef Komiker
Wir sind im Jahr 2015 angekommen. Der Artikel von 2007 ist nicht mehr Aktuell. Der Artikel aus der NZZ ist im Moment das Mass aller Dinge. Und der Artikel von 2013 beschäftigt sich mit dem Ersatz der alten Busse. Dabei werden die alten Busse durch leistungsfähigere ersetzt. Was hier aber einige diskutieren, sind mehr Busse und Neue Linien. Und das widerspricht dem Artikel in der NZZ.
13/14 Engelberg 5, Whistler 13, Sörenberg 1, Adelboden 1, Rüeschegg-Eywald 0.5, Grindelwald 1, Portes du Soleil 1, Belalp 1, Hoch-Oetz 1, Obergurgel-Hochgurgl 6
14/15 St. Anton a. A. 3, Ischgl 1, Zürs 0.5, Sörenberg 1, Grindelwald 1, Port du Soleil 1, Alta Badia 6, Gröden 2, Araba 1, Sella Ronda 2, Kronplatz 1, Cortina d'Ampezzo 1, Pizol 1
15/16 Flumserberg 1, Sörenberg 0.5, Fieberbrunn 4, Kitzbühl 1, Skiwelt 1, St. Johann in Tirol 0,5 , Adelboden 1 ; Engelberg 1 , Port du Soleil 1, Grindelwald 1.
16/17 Ischgl 7; Sörenberg 1; Gröden 1, Sella Roda 3, AB + Araba 4, nur Alta Badia 3, Val die Fasa 2, 3 Zinnen
17/18 Adelboden 1. Grindelwald 1, Sörenberg 0,5, Sölden 1, Obergurgl 4,5
18/19 Arzt hat gemeint, ich soll auf die Saison verzichten, wegen der Diskushernie.


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Re: Neues aus Zermatt-Cervinia

Beitrag von ski-chrigel » 03.01.2015 - 20:00

Der Artikel aus der NZZ ist im Moment das Mass aller Dinge.
:lol:
Einen Medienbericht als Mass aller Dinge zu nennen... DAS ist wirklich Komik. :nein:
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Re: Neues aus Zermatt-Cervinia

Beitrag von Wombat » 03.01.2015 - 21:11

Weil wir ja auch nicht mehr wissen. Ich glaube nicht mal die, die das in Zermatt ausbrüten wissen im Moment mehr. :wink:
13/14 Engelberg 5, Whistler 13, Sörenberg 1, Adelboden 1, Rüeschegg-Eywald 0.5, Grindelwald 1, Portes du Soleil 1, Belalp 1, Hoch-Oetz 1, Obergurgel-Hochgurgl 6
14/15 St. Anton a. A. 3, Ischgl 1, Zürs 0.5, Sörenberg 1, Grindelwald 1, Port du Soleil 1, Alta Badia 6, Gröden 2, Araba 1, Sella Ronda 2, Kronplatz 1, Cortina d'Ampezzo 1, Pizol 1
15/16 Flumserberg 1, Sörenberg 0.5, Fieberbrunn 4, Kitzbühl 1, Skiwelt 1, St. Johann in Tirol 0,5 , Adelboden 1 ; Engelberg 1 , Port du Soleil 1, Grindelwald 1.
16/17 Ischgl 7; Sörenberg 1; Gröden 1, Sella Roda 3, AB + Araba 4, nur Alta Badia 3, Val die Fasa 2, 3 Zinnen
17/18 Adelboden 1. Grindelwald 1, Sörenberg 0,5, Sölden 1, Obergurgl 4,5
18/19 Arzt hat gemeint, ich soll auf die Saison verzichten, wegen der Diskushernie.

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Re: Neues aus Zermatt-Cervinia

Beitrag von Fab » 03.01.2015 - 23:46

Mir scheint hier im AF wird mehr gebrütet als in Z ;D

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Re: Neues aus Zermatt-Cervinia

Beitrag von NeusserGletscher » 04.01.2015 - 11:23

Es würde mich nicht wundern, wenn der NZZ Artikel weitgehend vom Medienbeauftragten der Gemeinde Zermatt geschrieben wurde. Subtanziell wurde ja gegenüber dem 7 Jahre alten Artikel aus Inside-Z kaum neues gesagt. So puscht man halt ein Thema nach vorne und bringt sich mal wieder ins Gespräch. Wie man hier sieht, mit Erfolg. Es war dem Schreiber selbst wohl zu peinlich, den alten Artikel zu verlinken, sonst wäre der Schmu früher aufgefallen. Schade, dass man nicht einmal ein Foto des Modells der ominösen Ortsbahn im Keller der Uni Stuttgart gezeigt hat. Wenigstens habe ich viel Neues über Trams gelernt. 8)
.... abgetaut 8O :? :wink:

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Re: Neues aus Zermatt-Cervinia

Beitrag von Rüganer » 04.01.2015 - 12:15

Andererseits ist der innerörtliche Verkehr in Z schon ein Armutszeugnis für den selbsternannten Skiort Nr. 1.
Man baut jahrelang alles zu ohne den Hauch einer Verkehrsplanung.

In anderen Orten werden auch Tunnels gebaut, siehe Serfaus, oder die Umfahrungstunnels z. B. in Saalbach-Hinterglemm, St. Christina, Ischgl usw.
Und die haben bei weitem nicht das Preisniveau von Z.

Mir persönlich ist es nicht sooo wichtig, mir machen 500 Meter in Skischuhen nix aus, ist ne gute Erwärmungsübung am frühen Morgen und gutes Auslaufen am Abend.

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Re: Neues aus Zermatt-Cervinia

Beitrag von Fab » 04.01.2015 - 15:35

Rüganer hat geschrieben:Andererseits ist der innerörtliche Verkehr in Z schon ein Armutszeugnis für den selbsternannten Skiort Nr. 1.
Man baut jahrelang alles zu ohne den Hauch einer Verkehrsplanung.

In anderen Orten werden auch Tunnels gebaut, siehe Serfaus, oder die Umfahrungstunnels z. B. in Saalbach-Hinterglemm, St. Christina, Ischgl usw..........
Man baut als Grundstückseigentümer halt ein Haus weil man das Gesetz auf seiner Seite hat.
Bislang hat es ja verkehrsmäßig einigermaßen funkioniert - und Tunnels, wie oben genannt, sind ja im autofreien Z nicht notwendig, wenn ich an die Endlosschlange an Autos denke die die Sella Ronda machen und die anliegenden Orte in eine Hölle aus Lärm u. Gestank verwandeln.

Ich seh es nach wie vor nicht so dramatisch. Eine 2. Buslinie plus Rosenritz und gut is.


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Re: Neues aus Zermatt-Cervinia

Beitrag von Klemme » 04.01.2015 - 15:40

Wer im Petit Village oder in der Nähe wohnt, der hat Geld für ein Taxi, Wiesti und Oberhäusern haben den Sunnegga-Express, Winkelmatten und Schlüehmatten und Oberdorf haben den Matterhorn-Express, untere Bahnhofstrasse, obere und untere Matten haben die GGB, obere Bahnhofstrasse und Steinmatten haben die grüne Linie Bergbahnen in BEIDE Richtungen zu Talstationen. Als wer bitte muss 500 Meter weit gehen? Es ist eine luxuriöse Situation wie in vielen anderen Skigebieten nicht... Und die letztgenannten sind die einzigen, die den Bus brauchen. Ausserdem kann man das Taxi teilen, das geschieht in der Saison ohnehin! 6 Personen drin, 12.- kostets. Also 2.- pro Person! im Taxi!!! Wenn man fragt, warum es denn unbedingt die am weitesten entfernte Talstation sein muss? "Ich will nach Cervinia und nicht noch Zeit in Zermatt verlieren...". Alle stauen sich am Matterhorn-Express, GGB fährt halb leer. So sind auch alle gleichzeitig an der Klein Matterhorn-Bahn und stöhnen da wieder... Da läuft was falsch?!

Oft sieht man dies: Am Bahnhof stehen vor der GGB an der Bushaltestelle eine Menge Leute vom Shuttle aus Täsch oder Randa. Vor einer Talstation! Mit bequemen Zügen mit Sitzplätzen, welche in 20 min. auf Riffelberg sind und von dort sind es 10min bis Furi! Aber nein, man fährt zuerst in den Spiss und dann durch ganz Zermatt mit dem Bus (die weiteren Haltestellen haben das Nachsehen bei einem vollen Bus). Das dauert genau 15min (!) und dann stehen sie am Lift und am Matterhorn-Express, 5-7min und fahren dann noch Gondel. Also genau gleich lange unterwegs wie via Riffelberg, aber noch kein Meter Ski gefahren und alle auf einem Haufen. Der Bus schafft eine irrsinnige Nachfrage mit seinem nicht notwendigen Angebot. Ein paar Franken zinsloses Darlehen der Gemeinde an die neue Getwingbrücke gleich mit Doppelspur und die GGB fährt 20min-Takt ab Zermatt, direkter Anschluss auf den Shuttle (dann ists keine Subvention). Die ZBAG träumen von der 3S. Gut, kriegen die halt auch ein zinsloses Darlehen für Zubringersessel Spiss und Rosenritz, dafür wird sofort gebaut. Das ist viel günstiger für die Gemeinde (nein, sogar gratis!) als eine Schwebemetro, die 10 Jahre verdiskutiert wird und dann die Gemeinde erneut ruiniert. In Zen Stecken dann noch ein Dach und Drehkreuze für den Bus und alle sind viel entspannter. Die Leute sollen die nächstgelegene Talstation benutzen und das muss kommuniziert werden.
Gondeln! Günstige Gondeln! Schöne Omega III im Angebot, fast wie neu! Gooondeln, günstige Gooondeln...

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Re: Neues aus Zermatt-Cervinia

Beitrag von saas-zer » 04.01.2015 - 19:51

Hat bei der Planung der Transportsysteme über dem Fluss eigentlich schon jemand die Anwohner um Zustimmung gefragt, bei denen dann, statt auf den Gebirgsbach zu schauen, in wenigen Meter Abstand das wie auch immer gestaltete Transportsystem am Frühstückstisch vorbeifährt und die Touristen in dieser Bahn einen jeden Morgen beim Frühstück grüßen können?

Man lese sich nur die Hindernisse bei der Planung der neuen Signalbahn in St. Moritz durch ...

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Re: Neues aus Zermatt-Cervinia

Beitrag von Fab » 04.01.2015 - 20:07

saas-zer hat geschrieben:Hat bei der Planung der Transportsysteme über dem Fluss..................
Deine Frage trifft es gut.
"Planung" ist schon mal nicht das richtige Wort :D - ich nenn es mal Absonderung.
Hab schon mal über das Gelächter geschrieben, dass die Vorstellung der MEX-Verlängerung bei der Versammlung in der Triftbachhalle ausgelöst hat.

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Re: Neues aus Zermatt-Cervinia

Beitrag von NeusserGletscher » 04.01.2015 - 22:28

Klemme hat geschrieben:Als wer bitte muss 500 Meter weit gehen?
Bei mir ist es deutlich länger, wenn ich nachmittags an der Talstation des MEX strande. Ich muss Richtung Sunnegga Talstation. Bei Schnee kein Problem. Es geht leicht bergab. Ohne Schnee Mist, wenn eine Menschentraube auf den Bus wartet.
Klemme hat geschrieben:Oft sieht man dies: Am Bahnhof stehen vor der GGB an der Bushaltestelle eine Menge Leute vom Shuttle aus Täsch oder Randa. Vor einer Talstation! Mit bequemen Zügen mit Sitzplätzen, welche in 20 min. auf Riffelberg sind und von dort sind es 10min bis Furi!
Das würde voraussetzen, dass man sein Hirn einschaltet. Viele Menschen sind Gewohnheitstiere ......
.... abgetaut 8O :? :wink:

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Re: Neues aus Zermatt-Cervinia

Beitrag von Seilbahnjunkie » 05.01.2015 - 07:16

Wie sieht es denn eigentlich mit der Linie Winkelmatten aus, ist die auch so stark überlastet? Wenn ja könnte man die ja mit ein bis zwei neuen Stationen an der GGB entlasten.

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Re: Neues aus Zermatt-Cervinia

Beitrag von Fab » 05.01.2015 - 11:18

Hab nicht aufgepasst - bin mir nicht sicher ob die Winkelmattenlinie aus der Dorfmitte überhaupt Skifahrer minimmt.


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