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Neues im Oberengadin

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Re: news im Oberengadin

Beitrag von KnM » 18.03.2010 - 20:54

^Ich kann deine persönliche Sicht verstehen, aber du musst in einer Minderheit sein, sonst ginge es der Lagalb ja blendend. Ehrlich gesagt, wenn eine Bahn seit sie steht nur kostet muss man sich schon fragen, kann man sich das leisten und was darf es kosten/will man es sich leisten. Andernfalls fehlt nämlich das Geld dort, wo die Leute sind (es sollen ja noch so 2-3 Konzessionen ablaufen im Corvigliagebiet in den nächsten Jahren). Ich gebs sonst zu: Ich mag die Lagalb zwar, aber ihretwegen ins Engadin zu fahren wäre freilich etwas übertrieben.


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3303
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Re: news im Oberengadin

Beitrag von 3303 » 18.03.2010 - 21:07

KnM hat geschrieben:Huch, da werden teilweise schon etwas komische Dinge verzapft :wink: Die Collinasbahn würde eine Neuerschliessung und zumindest vom optischen Bauchgefühl her würden es sehr wohl interessante Abfahrten. Die Pisten der Bondobahn kann man dagegen schon weitgehend befahren, einfach muss man dann per Seillift Richtung Lagalb und kann keine Wiederholungsfahrten tätigen. Und wirklich speziell ist der Abschnitt auch nicht. Den Nutzen der Bondobahn sehe ich schon insbesondere als Verbindungszweck.
Ich weiß nicht, ob Du den bereits fertigen Pistenplan kennst, der damals sogar auf den Tischsets im Diavolezzarestaurant abgedruckt war?
Bondo hätte die Bergstation bei Pt. 2542 in der Landeskarte bekommen sollen. Dort war ja auch die Funitel Mittelstation geplant, äh ja. Das beinhaltete auch Pisten bzw. mindestens eine, die nach Osten Richtung Val d'Arlas geführt hätten. Also in Abgewandtes Gelände. Es war ja auch angedacht die Lagalbbahn (laut manchen Auskünften sogar eventuell els weitgehenden Freerideberg mit niedriger P/h Leistung) neu zu bauen, mit Talstation weiter östlich, wo die Abfahrten geendet und die Bondobahn begonnen hätte. Mit der jetzigen Verbindungspiste hatten die Pläne nicht viel zu tun.
Sofern Bondo auf der ursprünglichen Trasse gebaut würde, Lagalb aber so bliebe wie jetzt, müsste man zumindest die Lagalbabfahrt im unteren Bereich durch eine Piste nach Westen eränzen.
Das Problem dürfte wohl auch darin liegen, dass die Kreuzung von Berninabahn (RhB) und Straße problematisch und ohne einen Umbau des gesamten Gebietes nicht wirklich lohnend wäre.
Ich könnte mir vorstellen, dass man es so sieht, dass Bondo auch nur mit neuer Lagalbbahn wirklich eine zufriedenstellende und lohnende Lösung wäre. Und das will man eben nicht.
Collinas erschlösse die Hänge, die jetzt teilweise der Collinas Route, die fast nie offen ist, zuzuordnen sind. Klar sind die dann neu. aber es sind eben nur einige Hänge neben den bestehenden Pisten. Vermutlich wäre das ein effektiver Frequenzgenerator, denn die aus Liften sichtbaren Pisten sind ja ungleich beliebter als die, die man aus dem Lift nicht sieht. Werden die dann noch so planiert und präpariert, dass man zum schnellfahren neigt, erhöhte sich die Frequenz nochmals und volia, kann man die Bahn im Rechenschaftsbericht als rentabel beurteilen. Die Betriebswirte rechnen ja mehr nach der Masse, nicht nach der Klasse.

Gletscherflohs Beurteilung kann ich nur unterstützen.
Der Gast, der den ganzen Tag Diavolezza/Lagalb fährt, bringt dem Gebiet eine gewisse Einnahme.
Er macht 5 Fahrten am Tag, weil er noch Val Arlas fährt und eventuell La Rösa oder weil er einfach 2 Stunden im Liegestuhl relaxed.
Der Gast, der Corviglia fährt bringt dem Gebiet ungefähr gleich viel Geld ein.
Er fäht aber 15 Mal Lift und verursacht durch die vielen, modernen Anlagen tendenziell höhere Kosten.
Laut BWL-Rechnung heißt das also, dass die Anlagen auf Corviglia rentabler sind, als die auf Diavolezza/Lagalb?

Nehmen wir mal den Mehrtages- oder sogar Saisonabokunden.
Er fährt in einem bestimmten Zeitraum 10 Tage Ski. 5x corviglia und 5x Diavolezza/Lagelb.
Nehmen wir mal mich. Ich hätte auf Corviglia sicher die doppelte Anzahl von Liftfahrten, bei gefühlt ähnlichem Skipensum.
Wären Diavolezza und Corviglia Einzelgesellschaften und man kaufte Tageskarten, hätte Corviglia die höheren Kosten als Diavolezza, bei ähnlichen Einnahmen. Wieso soll Corviglia dann rentabler sein, nur weil ich da doppelt so oft Lift farhe?

Es kommt immer auf die Betrachtungsweise an. man kann viel so darstellen, dass es den eigenen Zielen förderlich ist. So ist das nunmal.

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Re: news im Oberengadin

Beitrag von Fab » 19.03.2010 - 00:19

Bin gleicher Meinung wie Gletscherfloh.
Eine Schliessung des P. Lagalb wird auch viele demotivieren zur Diavolezza zu fahren. Wenig Pisten zur Auswahl, dazu ab Mittag im Schatten. Das wäre m. E. eine enorme Abwertung der Skidestination Oberengadin.

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Re: news im Oberengadin

Beitrag von plateau-nair-fan » 19.03.2010 - 07:48

Das Problem an der Lagalb liegt sicher auch an der Natur dass erst um 11:00 frühstens die Sonne kommt viele Tage geschlossen wegen Wind Lawinengefahr. Ich muss ehrlich sagen bin auch nicht mehr so viel an der Lagalb von meinen bisherigen 34 Skitagen wahr ich gerade mal 4 Nachmittage a 3-4 Frequenzen. 2003 in einem Nachmittag 12 Frequenzen! Pisten waren da aber besser! Achtung noch ab 11.4.-18.4. fährt kein Bus mehr von Diavolezza nach Lagalb dan gibts nur noch die RhB. Ausser es geschieht ein Wunder.

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Re: news im Oberengadin

Beitrag von 3303 » 19.03.2010 - 08:18

plateau-nair-fan hat geschrieben:... Achtung noch ab 11.4.-18.4. fährt kein Bus mehr von Diavolezza nach Lagalb dan gibts nur noch die RhB. Ausser es geschieht ein Wunder.
Ein Ein weiteres Stück im Puzzle des künstlichen Erzeugens geringer Frequenzen.
Traurig traurig.
Danke für die Info. Es könnte nämlich sein, dass ich an dem WE dort sein werde.
Angeblich will man ja die Gäste animieren, öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen. Die einzige Lösung heißt aber - Auto. Danke an die BEST für diesen Shyce :zustimm:

Kann es eigentlich sein, dass auf Lagalb diese Saison überhaupt nicht beschneit wurde?
Es sah mir erstens nicht danach aus und zweitens fuhr es sich auch nicht gerade Kuntschneemäßig. Lediglich ganz unten war es mal etwas hart.

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Re: news im Oberengadin

Beitrag von Foto-Irrer » 19.03.2010 - 09:05

OH, an der Stelle verweise ich doch gern auf meinen ausführlichen Diavolezza-Lagalb-Bericht
http://www.alpinforum.com/forum/viewtop ... 53&t=33856
und insbesondere auf Bild 40, wo Schneekanonen unten am Lagalb rumstanden. Ich denke mal die standen da nicht ohne Grund sondern hatten die Tage zuvor was zu tun (ich war am Eröffnungstag 19.12. da)

Auffällig war es aber schon, als wir morgens an der Dia. in der Schlange standen und die Gondel ordentlich gefüllt war. Danach gleich rüber zur Lagalb, da war nix los! Ich bin mit 5 anderen hoch und wir mussten noch 10 min. warten, bis sie fuhr. Für mich unverständlich! Sicher ist das Panorama oben an der Dia. der Hammer, auch die Abfahrt war von der Trassierung toll, aber Lagalb hatte für mich ein schöneres Panorama über den Berninapass und der Pistenzustand war ebenfalls besser.
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Re: news im Oberengadin

Beitrag von KnM » 19.03.2010 - 17:03

@3303

ok, die Tischsets scheinst du besser in Erinnerung zu haben als ich. :wink:
Es hiess aber auch, dass eine allfällige Erneuerungen der Pendelbahnen die zweite Etappe sein sollten, dh. frühestens ab 2015. Als Übergangslösung wollte man ja glaub einen (Occasions-?) Tellerlift von Höhe RhB-Station zur Lagalbbahn bauen. Wie dem auch sei, meiner Ansicht nach ist dies eh das wichtigere Verbindungselement als die Bondobahn, da man wie erwähnt tendenziell morgens Diavolezza und nachmittags Lagalb fährt.

Aber ja, 2 KSB und 2 Ersatz PB (oder gar Funitel, 3S oder was an der Diavolezza schon alles geplant war) ist in der Tat ehrgeizig, auch finanziell....


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Re: news im Oberengadin

Beitrag von saas-zer » 21.03.2010 - 10:14

In der Diskussion um die Lagalp-Bahn wird völlig ausser Acht gelassen, dass die Gesamtfrequenzen (Übernachtungen und Skifahertage im Grossraum St. Moritz trotz großer Werbemaßnahmen wie Ski-WM und Weltcuprennen) in den letzten 15 Jahren massiv eingebrochen sind und dies trotz Betrieb an der Lagalp. Offensichtlich verliert das Skigebiet in der jetzigen Struktur rund um St. Moritz im Vergleich mit der Konkurrenz aus Österreich massiv an Attraktivität.
St. Moritz versucht durch die Hahnensee Verbindung und die Schaffung eines echten Großraumskigebietes mit einem attraktiven Zugang ohne größere Wartezeiten den Anschluss zu den österreichischen Skigebieten nicht ganz zu verlieren.
Dort wird zwar viel aggressiver in Bezug auf Pistenmodellierungen und Eingriffen mit der Natur umgegangen, die vergleichbaren Destinationen wie Ischgl, das Zillertal oder Serfaus haben dadurch im gleichen Zeitraum die Skifahrertage aber massiv gesteigert.

Während St. Moritz durch die Höhenlage zu Beginn der 1990 Jahre im Vergleich zu vielen österreichischen Skigebieten sichere Pistenbedingungen liefern konnte, hat die Destination durch die Entwicklung der Speicherseebeschneiung diesen Vorteil inzwischen eingebüßt. Man kann auch in niedrigen Höhenlagen inzwischen verlässlich skifahren.
Gleichzeitig ist die Anreise aus Norden lang und der tägliche Zugang zum Skigebiet im Vergleich zu vielen österreichischen Skigebieten eher beschwerlich. Dies gilt insbesondere für die Anreise zur Lagalp.
Man vergleiche in diesem Zusammenhang bitte die aktuelle Diskussion im Ischgl-Forum über den Standort der Talstation der Pardatschgratbahn. Dort geht es um eine unattraktive (?!) Laufstrecke zu Fuß vom Parkplatz zur Bahn von 200 m!!!

In diesem Zusammenhang sollte man des weiteren nicht außer Acht lassen, dass die meisten Destinationen eben nicht vom Tagesgast sondern vom Wochengast leben, der in diesem Forum von der Nutzerzahl aber eher unterrepräsentiert ist.

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Re: news im Oberengadin

Beitrag von Vadret » 21.03.2010 - 17:18

Das Berghotel Muottas Muragl, wo gerade 18 Millionen Franken verbaut werden, hat man in diesem Zustand noch nie gesehen:
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Zuletzt geändert von Vadret am 04.03.2012 - 16:59, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: news im Oberengadin

Beitrag von Emilius3557 » 21.03.2010 - 17:53

Mir ist es auch unverständlich wie man bei den derzeitigen, längerfristigen Klimaprognosen einen Skiberg in der Höhenlage 2100 bis 2850 m (Exposition Nordwest) schließen wollen kann, während an anderen Orten der Alpen noch unter 1000 m neue Kunstschneepisten angelegt werden (Bsp. Zillertal, Talabfahrt nach Aschau). Bereits W. Pause hat den Lagalp als einen der besten Skiberge der Alpen bezeichnet. Warum soll man ihn, gemeinsam mit einer sinnvollen Verbindung zur Diavolezza nicht rentabel betreiben können?
So sehr ich insgesamt sinnvolle Skigebietszusammenschlüsse befürworte und auch nutze, in diesem Fall fände ich, dass der Nutzen einer Corvatsch-Corviglia-Verbindung die Lagalp-Schließung nicht aufwiegen würde, denn insgesamt ginge ja das Angebot zurück...
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Re: news im Oberengadin

Beitrag von sir_ben » 26.03.2010 - 22:21

saas-zer hat geschrieben:In diesem Zusammenhang sollte man des weiteren nicht außer Acht lassen, dass die meisten Destinationen eben nicht vom Tagesgast sondern vom Wochengast leben, der in diesem Forum von der Nutzerzahl aber eher unterrepräsentiert ist.
Oh, hier, ich!
Ich komme gerade von einer Woche im Oberengadin.
Meine kurze Meinung dazu: Schön wars schon, abr nochmal hin muss ich nicht. Wir haben in Celerina gewohnt und hatten somit fast optimalen Zugang zu Marguns und Corviglia (nur der Anstieg zur Gondel ist echt ätzend!), aber der Bustransfer zum Corvatsch bzw. Diavolezza/Lagalp ist fürchterlich nervig. Mag daran liegen dass ich Skibusse an sich nervig finde, aber auch daran, dass wir - trotz dass Celerina beinahe am Anfang der jeweiligen Strecken liegt - je 30 Minuten im rappelvollen Bus stehen mussten. Und in den Skigebieten war es keineswegs voll...
Die Wahl Lagalb oder Hahnenseeverbindung erscheint mir wie die Wahl zwischen Pest und Cholera - ohne Lapalb verliert die Diavolezza stark an Interesse. Ich glaube nicht dass wir für einen Hang so weit mitm Bus gependelt wären. Die Hahnenseepiste ist ein Traum - gerne wären wir vor allem den oberen Teil öfter gefahren. Stünden da nun aber EUB+KSB, würde sie viel von ihrem Flair verlieren, da viel mehr Menschen unterwegs wären, außerdem eine massive Pistenverbreiterung unumgänglich wäre. Andererseits - der Zugang zum Corvatsch ist ziemlich umständlich. Da wäre die EUB ne deutliche Verbeserung, um die tollen Nord-Abfahrten zu erreichen. Allerdings müsste auch der Gian d'Alva dringend ersetzt werden...
Was wäre nun der Weisheit letzter Schluss? Optimal wäre natürlih der Erhalt der Lapalb und Bau der Bondobahn, dazu eine KSB im oberen Hahnenseebereich und Ersatz des Gian d'Alva? Oder auch noch die EUB?
Bin ich froh, dass ich die Entscheidung nicht treffen muss...
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Re: news im Oberengadin

Beitrag von plateau-nair-fan » 27.03.2010 - 17:21

- je 30 Minuten im rappelvollen Bus stehen mussten. Und in den Skigebieten war es keineswegs voll...
Ah schön wahr am Dienstag um 9:25 ab Celerina so auch drin Richtung Lagalb der Bus vorher um 8:55 sollte leerer sein. Variante zum Corvatsch wäre auch Linie 5 ist meistens leerer und halt kurzes Umsteigen in Silvaplana. Oder halt was die BB eh lieber haben PW. Was halt zur Rückfahrt mit Skis bis Celerina halt nicht möglich ist.

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Re: news im Oberengadin

Beitrag von Vadret » 27.03.2010 - 20:33

Die Hahnenseeverbindung, oder besser gesagt die Lagalbschliessung schlägt hohe Wellen in der Region:
Infos aus dem Telesguard:
http://www.rtr.ch/rtr/index.html?siteSe ... &width=600

Gegenstimmen zu den Hahnenseebahnen höhrt man praktisch keine in der Region. Nur der Kompromissvorschlag mit der Schliessung der Lagalbbahn sorgt für seitenweise Leserbriefe in der Lokalzeitung :lol:
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Re: news im Oberengadin

Beitrag von frank123 » 28.03.2010 - 20:46

[quote="saas-zer"]In der Diskussion um die Lagalp-Bahn wird völlig ausser Acht gelassen, dass die Gesamtfrequenzen (Übernachtungen und Skifahertage im Grossraum St. Moritz trotz großer Werbemaßnahmen wie Ski-WM und Weltcuprennen) in den letzten 15 Jahren massiv eingebrochen sind und dies trotz Betrieb an der Lagalp. Offensichtlich verliert das Skigebiet in der jetzigen Struktur rund um St. Moritz im Vergleich mit der Konkurrenz aus Österreich massiv an Attraktivität.
quote]

Das Problem im Engadin ist glaube ich grundsätzlicher Natur- man wundert sich zum einen über rückläufige Gästezahlen, ist aber auf der anderen Seite nicht bereit, massiv etwas dagegen zu tun. Die Skigebiete an sich sind traumhaft und haben eine schneesichere Höhenlage, die Bergbahninfrastruktur ist aber nur auf dem Stand der 70er (von Corviglia mal abgesehen) und das akzeptieren nunmal die wenigsten Wochengäste, noch dazu wenn man sich preislich unter den Top 5 bewegt. Eindrucksvoll zeigt sich das am Corvatsch, den man meines Wissens fast in den Konkurs gewirtschaftet hätte. Man kann über Pistenmodellierungen und technische Beschneiung streiten wie man will, die die das vernünftig betreiben, erwirtschaften aber schwarze Zahlen und sind rentabel, wenn ich also als Destination bestehen will, muss ich hier ansetzten und da ist die Hahnenseeverbindung eine längst überfällige Entwicklung, die schon 20 Jahre stehen könnte, dann noch die anderen alten Schrottlifte am Corvatsch und Furtschellas weg und das Gebiet ist als Ganzes wieder super attraktiv. Mit Diavolezza-Lagalb sehe ich es genauso, entweder zu sperren oder Geld in die Hand nehmen und investieren, zwei so nahe aneinander liegende Skigebiete gehören vernünftig - ohne Busse- mit einander vernetzt - sonst macht es keinen Spass. Im Übrigen finde ich ich es eine Zumutung, wenn die einzige Beschäftigungsanlage im Gebiet bei wenig Andrang dann auch noch nach Fahrplan fährt, bei dem Tageskartenpreis will ich skifahren und nicht warten bis genügend Leute da sind oder die halbe Stunde rum ist.

An Kapital kann es doch rund um St. Moritz eigentlich nicht fehlen?
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Re: news im Oberengadin

Beitrag von 3303 » 28.03.2010 - 21:04

Die Gästezahlen sind rückläufig?
Seit wann und in welchem Maß?
Und dass keine Verbindung geplant ist, sondern nur ein Zubringer, der wieder nur per Bus aoder Auto erreichbar sein wird, auch von St. Moritz aus, ist Dir soweit klar?
Wieso wird das Projekt nur immer als Verbindung dargestellt? Bild

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Re: news im Oberengadin

Beitrag von Pilatus » 28.03.2010 - 21:46

Naja, von der Signalbahn kann man wohl in einer Minute rüber latschen, aber eine Verbindung ist das, was bis jetzt geplant ist wirklich nicht. Das aktuelle Projekt kann man mit allen Konsequenzen einfach nicht für gut befinden. Dabei wäre bestimmt problemlos möglich, eine vernünftige Lösung zu bieten.

@ Gästezahlen: Also dass sich das auf die Zahl Touristen bezieht zweifle ich jetzt mal an, die Zahl Tageskarten könnte aber schon gesunken sein. Denn mit dem steigenden Preisniveau wird immer mehr Klientel angezogen, dass gar nicht primär am Skifahren interessiert ist. Für einen Skigebietsbetreiber macht es aber keinen Unterschied ob der Gast nun 80'000 oder 5 Millionen Jahreseinkommen hat, bei den Tageskartenpreisen ist irgendwo eine Obergrenze erreicht, da man ja auch nichts anderes als andere Skigebiete zu bieten hat (der Premiumgedanke, der viele andere im Dorf fett verdienen lässt, ist bei den Skigebieten nur schwer umsetzbar, mal abgesehen davon, dass St. Moritz wohl in der Europäischen Top Ten betreffend Tageskartenpreise mitspielt).

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Re: news im Oberengadin

Beitrag von Vadret » 10.04.2010 - 10:25

DER SKILIFT ALBANAS IN ZUOZ HAT AUSGEDIENT!

Gemäss der heutigen Ausgabe der Engadinerpost/Posta Ladina http://engadinerpost.ch/ wollen die Ski- und Sessellifte Zuoz AG eine neue Sesselbahn oder sogar Gondelbahn als Ersatz für den Skilift Albanas erstellen! Die neue Anlage bekommt eine völlig neue Streckenführung gegenüber dem Skilift! Die neue Talstation kommt auf dem Boden zwischen Talstation Sesselbahn Pizzet und Bergstation Skilift Survih zu stehen. Die neue Bergstation wird weit oberhalb der heutigen Bergstation auf der Ebene Plaun Botta Cuolm erstellt!! :D
Zeitgleich sollen die Pisten an der neuen Albanas-Bahn beschneit werden.
Eröffnung der neuen Bahn ist auf dem Winter 2012/2013 vorgesehen.
Da die Betriebsbewilligung des alten Skilift Albanas am 30. April 2011 ausläuft, müssen nun Verhandlungen für eine eine Verlängerung der Betriebsbewilligung bis zur Eröffnung der neuen Bahn aufgenommen werden. Einziger Haken an der Geschichte, die Finanzierung ist noch nicht gesichert...

weitere Infos in diesem Dokument auf Seite 4: http://www.zuoz.ch/uploads/media/Botsch ... 4.2010.pdf


Jedenfalls finde ich die vorgeschlagene, neue Bahn, eine richtige, geniale Bereicherung für das Zuozer Skigebiet. Klar, eine Piste am Albanas wird durch die Beschneiungsanlagen sicherlich seinen Reiz verlieren. Aber der Wille, die Bahn bis auf dem Plaun Botta Cuol zu führen eröffnet neue Perspektiven für das Zuozer Skigebiet. Mit dieser Anlage wird Zuoz quasi auch "seinen Gipfel" erhalten wir Corviglia mit dem Piz Nair, Corvatsch mit dem Piz Corvatsch, etc. :love: :love:
Zuletzt geändert von Vadret am 04.03.2012 - 16:59, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: news im Oberengadin

Beitrag von Pilatus » 10.04.2010 - 14:26

Merci für die Info! Schade um den alten SL, aber die Serpentinen oben bei der Bergstation und der lange Ziehweg zurück zur Talstation waren nicht so toll. Ich hoffe nun aber, dass auch an den Pisten etwas gemacht wird! Eigentlich müsste ja eine direktabfahrt trotz Lawinenverbauungen möglich sein?

Was ich aber nicht gut finde ist, dass jetzt aus dem Rückbringer-Ziehweg entlang des Dorfes ein Rückbringer Ziehweg Richtung Talstation Pizzet entsteht. Könnte man die Talstation nicht auf die Wiese zwischen dem Skilift Survih und dem Wäldchen (wo der SL heute durchgeht) stellen? Das wäre 100x besser! Und vorallem könnte man die Bahn dann evtl. doch noch als Einstieg benutzen. In Zukunft müsste ja dann alles über den Survih-Lift einsteigen 8O

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Re: news im Oberengadin

Beitrag von Vadret » 10.04.2010 - 15:45

Der Standort der Talstation und der Bergstation habe ich nur so anhand den Angaben im Zeitungsartikel eruiert. Es könnte daher schon gut möglich sein, dass die Talstation weiter unten kommt und somit auch der Skilift Crasta Zubringer Funktionen übernehmen könnte.
Habe sie einfach mal zwischen Survih und Pizett gepflanzt ;-)
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Re: news im Oberengadin

Beitrag von KnM » 10.04.2010 - 16:28

Freuen würde es mich. Wenn ich mir die letzte Investition in Erinnerung rufe, die wirklich nur gerade haarscharf und mit Ach und Krach zu Stande kam, frage ich mich schon ein wenig, wie man das finanzieren will. Zumal die Gästezahlen unter den Erwartungen zugenommen haben.

Ohne den Teufel an die Wand zu malen, aber ich glaube das erst wenn die Baumaschinen auffahren. Vorher befürchte ich eine Sparvariante (so à la Verkürzung und Ersatz durch DSB oder sowas).

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Re: news im Oberengadin

Beitrag von Pilatus » 10.04.2010 - 16:35

Verkürzen kann man an dem Hang ja nicht viel, sonst kannst du den Lift gleich sein lassen! ;)

Nun, einen Vorteil wird man bei der Bahn haben und desshalb hat man wohl auch die Talstation verschoben: Ich nehme an, das Land auf dem der Lift verläuft gehört der Gemeinde oder den Bergbahnen? Wenn ja, dann lässt sich hier sicher schon ein kleinerer Millionenbetrag durch den Verkauf des Baulandes wieder reinholen.

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Re: news im Oberengadin

Beitrag von 3303 » 10.04.2010 - 17:07

Wäre natürlich grundsätzlich sehr gut, die aussichtsreichen Steilhänge zu erschließen. Nur wenn ich mir vorstelle, wie man dann dort des Gelände umgrübe, kunstbeschneite Ziehwege baute etc., dann kann ich lieber drauf verzichten.
Mit einer Verlegung der Talstation hätte ich dann das Problem, ins Skigebiet zu kommen, da ich die unsägliche, neue 4SB ja ablehne :). Außerdem hätte das Dorf dann faktisch keinen direkten Anschluss mehr ans Gebiet, denn man wird wohl doch hoffentlich nicht die Intention verfolgen, alle Ortsansässigen über die Kinderlifte ins Gebiet einsteigen zu lassen.
Über die Talstation wird man sich mE ziemlich viele Gedanken machen müssen. Oder man müsste ein Gesamtkonzept erarbeiten, dass alle Belange berücksichtigt.
An die Erschließung des offensichtlich lawinösen Gipfels glaube ich in der heutigen Zeit, in der alles 5 mal so teuer und aufwändig realisiert wird erst, wenn ich oben aus dem Lift aussteige.
Naja, positiv ist je vielleicht, dass das Gebiet nicht zur BEST gehört. Sonst würde vermutlich eher über eine Stilllegung nachgedacht.

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Re: news im Oberengadin

Beitrag von Vadret » 10.04.2010 - 18:55

Pilatus hat geschrieben:Wenn ja, dann lässt sich hier sicher schon ein kleinerer Millionenbetrag durch den Verkauf des Baulandes wieder reinholen.
Ja, bei der bestehenden Talstation des Skilift Pizzet hat es 4500 m2 Land, welcher von der Wintersportzone in Bauland umgewandelt wird. Die Bahnen verkaufen dieses Land. Für wieviel weiss ich nicht, aber wer sich mit der Oberengadiner Imobillienlobby auskennt, weiss das dies kein Schnäppchen werden wird. Und in BMF`s Zeiten könnte es ja evt. wieder eine Occasionsbahn aus dem grossen, talaufwärts befindenden Skigebiet werden. Eventuell...
Engadinerpost hat geschrieben:Eine Parzelle von 4500 m2 wird nach dem Bau der neuen Anlage skisporttechnisch nicht mehr benötigt. Da diese Fläche in einem weitgehend überbauten Gebiet liegt, macht es laut dem Zuozer Gemeindevorstand Sinn, dieses der Wohnzone zuzuordnen. Eine entsprechende Ortsplanungsrevision hat die Zuozer Gemeindeversammlung am vergangenen Mittwoch auch bewilligt.
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Re: news im Oberengadin

Beitrag von Pilatus » 10.04.2010 - 19:38

4500 m2 8O Wenn das Land wirklich den Bergbahnen gehört, dann ist die Bahn finanziert. Ich habe mal gehört dass in St. Moritz an beliebten Stellen schon 40'000 CHF pro m2 bezahlt wird. Klar, Zuoz ist nie und nimmer St. Moritz, aber 1000 bis 2000 CHF pro Quadratmeter dürften hier im Minimum auch rausschauen (hab mal kurz im Internet nachgeschaut, in Samedan, das noch ein bisschen besser gelegen ist, bezahlt man ca. 3000.- pro Quadratmeter). Und das bedeutet 4,5 bis 9 Millionen Franken. Dafür baut man eine neue Bahn inkl. Hauben. Also: Wenn in St. Moritz dereinst die Alp Giop und die Salastrainsbahn daran glauben müssen, dann soll man diese Anlagen erwerben, die einte zum Plaun Botta Cuolm hochziehen und mit der anderen die verfluchte 4-SB in eine KSB umrüsten ;) Dank Verwendung von Occasionsmaterial reicht das Geld dann sicher auch gleich für zwei Bahnen. Bedingung ist natürlich dass das Bauland an auswärtige verkauft werden kann, sonst schmelzen die 2000 schnell auf 300 ;)

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Re: news im Oberengadin

Beitrag von vhaemmerli » 12.04.2010 - 13:20

Super Idee, aber ich denke es wird noch viel Wasser den Inn hinabfliessen bevor diese Bahn gebaut wird, vor allem verläuft sie ja fast zu 60 % in einer Lawinenzone und im oberen Bereich sogar in einer Lawinenabbruchzone (oder wie man dies nennt) ansonsten währe es sicher eine Bereicherung für das Gebiet, mit einem einzigartigen Aussichtspunkt!
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