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Projekte und News vom Feldberg

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Seilbahnfreund
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Projekte und News vom Feldberg

Beitrag von Seilbahnfreund » 26.09.2002 - 00:00

Es gibt wieder Neuheiten vom Feldberg :

Seebuck ( Südseite ) : Die Beschneiungsanlage ( Techno Alpin ) ist fertiggestellt. Damit ist der Seebuck eines der modernsten Skigebiete in Deutschland ( wenn auch die Pistenlänge nur 4,2 Kilometer beträgt ) .

Grafenmatte ( Nordseite ) : Wie ich auf der WebCam sehen konnte, hat man neben dem Grafenmatte-Schlepplift nun den länger geplanten zweiten Schlepplift ( Hersteller Doppelmayr ) erstellt. Dieser geht allerdings nur bis zur Gaststätte Grafenmatt.
Damit ist Teil eins des Ausbauprogramms fertig. In den nächsten 10 Jahren ist noch folgendes geplant :
Die beiden Zeller Schlepplifte sollen durch eine Sesselbahn ersetzt werden, ebenso der Zeigerlift. Dieser stellt die Verbindung zum Seebuck dar. Bislang muss man über die Straße gehen ( B317 ) und dann noch 20 Meter den Berg hochstapfen !! Jetzt plant man eine Skibrücke und der neue Lift wird natürlich über die Straße verlängert. Außerdem ist hier wie am Grafenmatt noch eine Beschneiungsanlage geplant.

Fahl : Der kuppelbare 4er Sessellift "Ahornbühl" , für den die Genehmigung schon vorliegt , wurde dieses Jahr wieder nicht gebaut. Die Gesellschaft hat kein Geld und liegt zudem wegen dem Landesleistungszentrum am Ahorn im Streit mit der Gemeinde ( ist ne längere Geschichte ).

http://www.liftverbund-feldberg.de

Gruß Thomas


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Dacht ichs mir doch

Beitrag von Michael Meier » 26.09.2002 - 14:04

Dacht ichs mir doch! Der Lift neben dran also der alte Lift der ganz hoch geht ist nämlich von PHB so viel ich weis! Wie die beiden anderen auch! Hat mich iritiert! Aber der alte Lift war das letzte Jahr in Revision! Da haben sie die ganze erste Stütze weggemacht!
Auf den Felberg geh ich eh nie so gerne! Erstens liegt es nur auf 1400m maximal! Und am Seebuck mit dem 6er und dem 2er Sessellift pumpen sie fast 4000p/h hoch! Da muss man sogar anstehen um runterzufahren! Und an so schönen Wintertagen kannste bis nach Fahl runter Stehen mit den Autos! Das selbe ist auch am Schauinsland so! Da geht jeder Freiburger Skifahren wenns schön ist! Und die Bahn bringt nur 300p/h!

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Beitrag von Hanz » 27.09.2002 - 19:33

Die Projekte am Seebuck und am Zellerhang hören sich ja ganz vernünftig an. Wer allerdings verfolgt hat, welches Gezerre um die Beschneiungsanlage, die neue Sesselbahn und das Stehenlassen der alten Sesselbahn gemacht wurde, mag nicht recht glauben, dass diese Projekte in absehbarer Zeit verwirklicht werden.

Eine Tragödie ist allerdings die Entwicklung im Fahler Skigebiet. Der Ahornbühl-Hang ist der längste und attraktivste im Schwarzwald mit immerhin 435m Höhendifferenz, wobei dieser direkt mit einem alten, anstrengenden Schlepplift erschlossen ist. Dort ist - angeblich aus versicherungsrechtlichen Gründen - die Beförderung von Snowboardern untersagt. Also muss eine neue Bahn her, immerhin das hat man erkannt und sich eine kuppelbare Vierersesselbahn genehmigen lassen. Aber: Erst vor etwa fünf Jahren wurde mit über 3 Mill. DM Zuschuss (Steuergeld!) vom Land Baden-Württemberg an diesem Hang eine nicht-kuppelbare Doppelsesselbahn und eine Beschneiungsanlage gebaut - jedoch beides nur auf der oberen Hälfte! Im wahrsten Sinne des Wortes eine halbe Sache. Wie hoch wären wohl die Mehrkosten gewesen, wenn man gleich eine leistungsfähige Bahn über die ganze Länge gebaut hätte?

Pächterin und Betreiberin der Lifte im Ahornbühl-Gebiet ist die Skiliftgesellschaft Feldberg-Fahl mbH, deren Gesellschafter vor allem etwa 35 sparsame Privatleute aus der Region um Freiburg sind. Die Gesellschaft hat die neue Bahn und die Beschneiungsanlage "geschenkt" bekommen (die andere Hälfte der Kosten, nochmals über 3 Mill. DM hat der Schwarzwälder Skiverband übernommen), musste sich dafür lediglich verpflichten, für die Dauer von 25 Jahren die Beschneiung und Pistenpräparierung in diesem Bereich zu übernehmen. Im vergangenen Winter hat sich die Skiliftgesellschaft allerdings geweigert, die Kosten hierfür zu tragen, woraufhin die Gemeinde Todtnau als Grundstückseigentümerin und Verpächterin den Pachtvertrag kündigte. Jetzt streitet man sich vor Gericht über den Bestand der Kündigung und auch im Landtag hat man sich damit schon beschäftigt, wurden doch Steuergelder eingesetzt.

Jetzt herrscht natürlich Stillstand, auch was den Bau der neuen Sesselbahn betrifft. Sollte die Kündigung wirksam sein, hat man keinen Betreiber, denn weder Gemeinde Todtnau, noch der Schwarzwälder Skiverband wollen auf Dauer Verantwortung übernehmen. Also die Lifte im kommenden Winter gar nicht erst anfahren? Würde man sich darauf einigen, die Kündigung zu "vergessen", wäre weiterer Ärger wohl programmiert, denn das selbe Spiel würde von vorne beginnen.

Also Hickhack und Kirchturmpolitik vom Feinsten. Warum nicht eine Betreibergesellschaft für das ganze Feldberggebiet? Ich glaube, dass man bei einer Seehöhe von immerhin bis zu 1.450m mit etwas Kunstschnee in den niedrigeren Bereichen eine Skisaison von ganz ordentlicher Dauer hinkriegen könnte, so dass sich der gesamte Betrieb rechnet. In den Vogesen, z. B. in La Bresse, geht das ja offensichtlich auch, obwohl die Höhenlage dort geringer ist.

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Beitrag von Hanz » 07.11.2002 - 12:23

Die Provinzposse um das Skigebiet Feldberg-Fahl geht in die nächste Runde. Auf ihrer Website meldet die Skilift Feldberg-Fahl GmbH & Co. KG nun, dass die erst vor ein paar Jahren gebaute Doppelsesselbahn in dieser Saison stillstehen soll! Aus der Meldung geht nicht hervor, ob auch die bestehende Beschneiungsanlage nicht angeworfen werden soll - zuzutrauen wäre es diesen Vögeln, zumal ja eben nur der obere Teil der Piste neben der Sesselbahn zu beschneien ist.

Selbstverständlich werden weitere Steuergelder gefordert. Wegen der Kündigung durch die Gemeinde Todtnau (s. mein Posting weiter oben) soll Mitte diesen Monats eine Gerichtsverhandlung stattfinden. Lest selbst:
Grundaussage ist, dass wir entgegen den unzähligen, zum Teil schon geschäftsschädigenden Gerüchten, in der kommenden Saison mit unseren Schlepplift-Anlagen bei ausreichender Schneelage in Betrieb gehen werden. Die hierfür notwendigen Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Lediglich die bisher defizitär betriebene Doppelsesselbahn, welche von der Skilift Feldberg-Fahl GmbH & Co. KG finanziert wurde und sich (außer den beiden Gebäuden und den Fundamenten) in ihrem Eigentum befindet, wird in der kommenden Saison den Betrieb nicht aufnehmen. Dies betrifft aber nur die Doppelsesselbahn und nicht den angrenzenden Ahornbühl-Schlepplift. Alle Pisten werden, wie bisher auch, durch das gute und eingespielte Team des Forstbetriebes Stempfer, entsprechend den witterungsbedingten Gegebenheiten, präpariert.

Wie kam es nun zu dieser tiefgreifenden Entscheidung?

Bereits Ende des Winters 2000/2001 trat die SFF an den Skiverband Schwarzwald eV (SVS) und die beteiligten Kommunen heran, das Kostenproblem „Alpines Trainingszentrum“, welches auf den Schultern der Skilift Feldberg-Fahl GmbH & Co. KG lastete, einvernehmlich zu lösen. Der Nutzungs- und Betreibungsvertrag mit dem SVS enthält einen Passus, dass bei Verlusten, die wirtschaftlich für die SFF nicht vertretbar sind, über einen Ausgleich (Lösung) zu verhandeln ist. Mittlerweile betragen die durch das Trainingszentrum aufgelaufenen Verluste mehr als 500.000,- EURO. Die Verhandlungen im letzten Jahr zogen sich ohne greifbares Ergebnis bis in den vergangenen Herbst hinein. In der Konsequenz mußte dann dieser Vertrag vorsorglich gekündigt werden, um die Gesellschaft nicht zu gefährden. Verschiedene Modelle des Betriebs durch die SFF oder Dritte oder Ausgleiche in Form von Geld waren Gegenstand der zahlreichen Beratungen.

Als Modell wurde von uns das Leistungszentrum des DSV am Götschen angesehen, wo der private Liftbetreiber mit Zahlungen und Leistungen entschädigt wird. Der SVS hat es aber versäumt, rechtzeitig die notwendige Unterstützung des DSV und anderer Zuschussgeber ein zu fordern.

Schließlich wurde mit dem SVS für den letzten Winter kurzfristig eine Lösung ausgehandelt, die vorsah, dass die SFF für den Liftbetrieb und der SVS für die Beschneiung zuständig ist. Letzteres klappte leider mehr schlecht als recht, weil auch der SVS erkennen mußte, dass der Betrieb der Beschneiungsanlage erhebliche Mittel verschlingt.

Nachdem nun im Laufe des Jahres 2002 wieder zahlreiche Gespräche und Vorschläge ohne greifbares Ergebnis geführt wurden und der Skiverband mehrere gesetzte Fristen unbeachtet hat verstreichen lassen, sah sich die SFF aus existentiellen Gründen zu dem oben angeführten Schritt gezwungen.

Erschwerend kommt hinzu, dass die Situation mit der Stadt Todtnau noch nicht geklärt ist. Aus bisher uns nicht verständlichen Gründen reagierte die Stadt Todtnau, im November 2001, mit einer fristlosen Kündigung des Pachtvertrages verbunden mit der sofortigen Räumungsforderung, die später auf den 30. 04. 02 datiert wurde. Über die Gründe für diese rechtswidrige und völlig überzogenen Maßnahme kann nur spekuliert werden. Die Stadt Todtnau ist überhaupt nicht tangiert. Zwischenzeitig haben sich die Gerichte dieser Sache angenommen, weil die Stadt Todtnau trotz unseres Verhandlungsangebotes über mögliche Lösungen die Kündigung nicht zurückgezogen hat. Der erste Gerichtstermin findet Mitte November 2002 statt. Wir sind nach wie vor zuversichtlich, dass die Kündigung nicht haltbar ist. Auch der dritte Partner des Pachtvertrages wurde durch diese Vorgehensweise vor den Kopf gestoßen.

Die SFF wird es auch weiter am Markt geben. Wir haben eine umfangreiche und genehmigte Planung für neue Investitionen. Alleine die Finanzierung ist bei einem reinen Winterbetrieb, wie er von der Genehmigungsbehörde gefordert wird, nicht realisierbar. In einer Betriebszeit von nur zwei bis drei Monaten und den derzeit zu erzielenden Preisen im Rahmen des Verbundes ist die Finanzierung nicht machbar, zumal zu erwartende Zuschüsse für Privatunternehmen nicht ausreichend sind. Hier sind kommunale Betreiber im Vorteil, weil sie höher bezuschusst werden - eine eindeutige Benachteiligung der Privatwirtschaft im Wettbewerb mit kommunalen Betreibern.

Unsere Devise lautet. Wir werden unsere eigenen Probleme lösen. Dies werden wir im Sinne unserer Kunden tun. Wir sind für viele Lösungen offen, wenn unsere Interessen in ausreichendem Maße berücksichtigt werden. Aber wir verbitten uns die Einmischung in innere Angelegenheiten. Kommunen und Sportverbände sollen sich um das Problem des Trainingszentrums kümmern. Die Skilift Feldberg-Fahl GmbH & Co. KG hat die von ihr ohne Zuschüsse finanzierten und in das Alpine Trainingszentrum eingebrachten Anlagen bereits mehrfach dem Skiverband Schwarzwald eV zum Kauf angeboten.
Um diesen Hang geht es:

Bild

Die Doppelsesselbahn ist auf dem Pistenplan ganz rechts, der schrottreife Schlepplift Ahornbühl befindet sich links daneben:

Bild

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Beitrag von dani » 07.11.2002 - 13:27

darf ja wohl net wahr sein!!! da wartet man seit jahren auf neue liftanlagen in diesem gebiet und jetzt wird auch noch die einzige sesselbahn in diesem stillgelegt. sind denn die noch zu retten??? anstatt die skiregion, welche mit sichheit zukunft hat (größtes skigebiet D außerhalb der alpen) auzubauen werden anlagen geschlossen... unglaublich!
ich fasse zusammen: auf der einen talseite uralte schleppliftanlagen mit denen wenig leute fahren (geniale pisten) auf der anderen seite eine hochmoderne 6KSB/Bubble wo viel zu viele leute auf den berg transportiert (pisten gnadenlos überfüllt)!

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Beitrag von Hanz » 07.11.2002 - 14:00

So ist es, Dani. Auch ich habe auf den Bau des Vierersessels am Ahornbühl gewartet - und jetzt das. Letzte Saison gab es schon grossen Ärger mit der SFF wegen mangelhafter Pistenpräparierung. Diese Arbeiten wurden von der SFF outgesourct, an das angeblich "gute und eingespielte Team des Forstbetriebes Stempfer". Ob die SFF dessen Rechnungen zahlen konnte?

Immerhin: Im Onlinearchiv der Badischen Zeitung habe ich eine Meldung von dieser Woche gefunden, wonach die Gemeinde Feldberg - die Bahn liegt auf dem Gebiet der Gemeinde Todtnau - bereit wäre, die Doppelsesselbahn (für 500 EUR pro Monat!) zu pachten und in der kommenden Saison zu betreiben. Zunächst soll aber die Verhandlung vor dem Landgericht Freiburg abgewartet werden.

Wenn die SFF nicht jede Investition verhindern würde, könnte ich mir folgendes vorstellen: Die schon genehmigte Vierersesselbahn wird gebaut, die Beschneiungsanlage das restliche Stück bis ins Tal verlängert und die Doppelsesselbahn an den Zellerhang versetzt. Die Länge der Bahn von 800m würde passen. Die Kapazität der Sesselbahn von 1.000 P/h wäre auch in Ordnung, wenn dort einer der beiden Schlepper stehen bliebe.

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Beitrag von dani » 08.11.2002 - 09:25

ich versteh's auch nicht warum die nicht gleich eine 4KSB gebaut haben. wär doch viel sinnvoller gewesen! aber die idee von hanz find ich nicht schlecht! wird auf jeden fall zeit dass sich am feldberg-skizentrum fahl mal was tut. sonst such ich mir bald ein neues heim-skigebiet...


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Beitrag von Raph » 21.02.2003 - 13:35

ich war ja letzte Woche da........ so wies aussieht wird die gebaut, denn an der Talstation des Ahornbühl-SL stand schon ein Sesssel (zum probesitzen). und außerdem ist am Feldberg dieses Jahr so dermaßen viel los, dass die da hundert Pro etwas bauen können.

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Beitrag von Hanz » 21.02.2003 - 13:57

Die Sesselbahn ist genehmigt. Beim jetzigen Status Quo wird jedoch sicherlich nichts passieren. Die Skiliftgesellschaft Fahl wird wie bisher nichts investieren.

Hier im Forum wurde bereits der Prozess um die Kündigung des Pachtvertrages Todtnau-Skiliftgesellschaft erwähnt. Man hat bei der Verhandlung Ende 2002 einen Zwischenvergleich geschlossen, wonach die Skiliftgesellschaft und die Gemeinden Feldberg und Todtnau über einen Kauf aller Anlagen in Fahl verhandeln sollen. Ein Angebot in Höhe von 600.000 EUR wurde abgegeben. Kommt es zu einer Einigung, würde die neue Bahn (irgendwann) von den Gemeinden gebaut werden. Dazu müßte man wohl noch eine neue Betreibergesellschaft für das Gesamtgebiet gründen, sehr wahrscheinlich unter Einbeziehung der Gemeinde St. Blasien (der die Zeller-Lifte gehören). Das wird wohl noch etwas dauern.

Übrigens: Der Feldberg hat - als einziges Gebiet im Schwarzwald - in fast jedem Jahr anständige Betriebszeiten von 100 Tagen und mehr, wenn auch nicht für alle Lifte. Hier macht sich der "Höhenvorteil" gegenüber dem restlichen Schwarzwald bemerkbar. Ausserdem gibt seit dieser Saison auch am Seebuck eine Kunstschneeanlage.

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Nachtrag

Beitrag von Hanz » 21.02.2003 - 14:07

Aus dem Südkurier vom 19.02.2003:
Angebot erhöht
Übernahme der Lifte?

St. Blasien (dö) Vor dem Landgericht in Freiburg ist am Mittwoch, 19. Februar, die "Skiliftgeschichte Fahl" (Auseinandersetzung der Skiliftgesellschaft Feldberg-Fahl mit der Stadt Todtnau) wieder mal Thema. Bis dahin sollten sich die Gemeinden Todtnau, Feldberg und St. Blasien mit der Skiliftgesellschaft zwecks Übernahme der Lifte und des Preises geeinigt haben. Das Angebot der drei Feldberggemeinden ist inzwischen um 200000 Euro auf 875000 Euro erhöht worden.

Entscheidung am 19. März

Die Skiliftgesellschaft hat bei den Anteilseignern jetzt schriftlich nachgefragt, ob sie mit dem Verkauf der Anlagen (Aktiva) zu dem von den drei Gemeinden angebotenen Preis einverstanden sind. Sollte keine Einigung möglich sein, ergeht am 19. März eine gerichtliche Entscheidung.

Der Feldberg lechzt geradezu nach einer weitsichtigen Lösung in Sachen Wintersportanlagen. Die klimatischen und topographischen Voraussetzungen der "Schneeinsel Feldberg" wären gegeben. Allerdings fehlt es an einem schlüssigen Gesamtkonzept. Bisher agieren die Liftbetreiber am Feldberg - die Skiliftgesellschaft Feldberg-Fahl und die Gemeinden St. Blasien und Feldberg - als Einzelkämpfer. Die Lifte und Skipisten der Fahler befinden sich zum größten Teil auf Grund und Boden der Stadt Todtnau, die ihrerseits den Pachtvertrag für die Fahler Liftgesellschaft aufgekündigt hat.

Die Pachten aus dem Skibetrieb sind wichtige Einnahmen für die Stadt Todtnau. Sie schwanken jährlich mit dem Schnee, der die Zahl der Betriebstage beeinflusst.

Wenig Schnee bringt wenig Umsatz, also auch wenig Pacht, die sich am Umsatz orientiert. Heuer sind aus solchen Pachten 60000 Euro im städtischen Haushalt eingeplant. Im vergangenen Jahr waren es 120000 Euro, die auch erreicht wurden.

Zusammen mit Feldberg betreibt Todtnau neuerdings den Sessellift am "Ahornbühl". Gemeinsam sind Todtnau und Feldberg auch für den Pistendienst am Weltcuphang verantwortlich, mit dem ein Privatunternehmen beauftragt ist.

Also, spätestens nach dem 19. März 2003 wissen wir mehr.

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Beitrag von Raph » 21.02.2003 - 14:25

na hoffen wir mal, das da bald was gemacht wird.
4KSB ahornbühel und hoffentlich auch bald dann
6KSB silberwiese

vielleicht auch:
4KSB Zeiger bis zur Straße runter.

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Beitrag von Hanz » 18.03.2003 - 20:13

Mal sehen, was am Donnerstag in den Online-Ausgaben von Badischer Zeitung und Südkurier steht.

Jedenfalls hat der Feldberg bisher eine sehr gute Saison gehabt. Am oberen Teil des Ahornbühl, neben dem Sesselift, hat es immer noch gut einen Meter Schnee, so daß die Saison auch noch etwas weitergehen kann. All das läßt hoffen, dass Zuversicht und Geld für Investitionen vorhanden sein wird.

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Beitrag von Hanz » 01.05.2003 - 19:30

Neuigkeiten bezüglich der Auseinandersetzung um das Skigebiet Feldberg-Fahl gibt es bisher nicht, dafür einen Bericht aus der Badischen Zeitung von gestern über die Ergebnisse der abgelaufenen Saison am Feldberg. Alle Zahlen beziehen sich wohlgemerkt nur auf die Lifte, die auf dem Gemeindegebiet von Feldberg stehen, also nicht auf Zeller, Zeiger, Grafenmatt (alle St. Blasien) und Silberwiesen-Lifte, Hebelwiese und Ahornbühl (alle Skiliftgesellschaft bzw. Todtnau). Bei diesen Zahlen kann man doch schon mal die Bagger an den Ahornbühl bestellen.
Skiwinter setzt neue Maßstäbe
Zwei Millionen Bergfahrten bringen zwei Millionen Umsatz

FELDBERG (rm). Gleich zwei Nova, positiver und negativer Art, führt der Winterbericht der Seilbahnen und Liftanlagen an, den der Gemeinderat gestern Abend zur Kenntnis nahm. Erfreulich: Trotz des buchstäblich ins Wasser gefallenen Weihnachtsgeschäfts war es ein Rekordwinter. Bis Ostern erzielten die Bahnen und Lifte einen Umsatz von genau zwei Millionen Euro. Dies ist der höchste Umsatz, seit die Gemeinde Feldberg Seilbahn-und Skiliftanlagen betreibt.

Nach 116 Betriebstagen ist die Wintersaison 2002 / 2003 abgeschlossen. Im Liftverbund Feldberg zählte man in dieser Zeit rund vier Millionen Fahrten, davon die Hälfte auf den Anlagen der Gemeinde Feldberg. Genau beförderten die im gemeindlichen Besitz befindlichen Anlagen 1 922 952 Bergfahrten.

Den Löwenanteil stellte dabei die Sechsersesselbahn mit 1 022 112 Bergfahrten. An den Resi-Schleppliften wurden 351 212 Fahrten gezählt. Die Zweiersesselbahn am Seebuck kam auf 203 921 Bergfahrten. Die gepachtete Doppelsesselbahn an der Weltcupstrecke in Fahl kam auf 222 019 Bergfahrten. Der Schwarzenbachlift steht mit 123 688 Bergfahrten in der Bilanz.

Die rege Frequenz an den Liften und Bahnen schlägt sich auch in der Gemeindekasse nieder. Bereits im Februar waren die Haushaltsansätze eingefahren. Die Wintereinnahmen waren veranschlagt mit einer Million Euro an der Feldbergbahn und mit 50 000 Euro am Schwarzenbachlift. Es flossen aber Nettoeinnahmen von 1 708 722 Euro aufs Gemeindekonto. Somit ist der im Wirtschaftsplan der Feldberg Touristik veranschlagte Einnahmenansatz bereits vor dem Sommerbetrieb übertroffen. Sollte der Sommer planmäßig verlaufen, wird mit Gesamteinnahmen in Höhe von 2,2 Millionen Euro gerechnet, was eine überplanmäßige Einnahme von rund 700 000 Euro bedeuten würde. Die Ausgaben der Feldbergbahn belaufen sich nach der Hälfte des Wirtschaftsjahres auf rund 623 800 Euro.

Neun Tage lang war vor Weihnachten ein Skibetrieb dank der neuen Beschneiungsanlage möglich. Allerdings war die neueste Technik auch gegen die um den Jahreswechsel herrschenden Wetterkapriolen machtlos. Erstmals seit zehn Jahren standen die Lifte und Bahnen zwischen dem 23. Dezember und dem 3. Januar wegen des Wärmeeinbruchs still. Erst am vierten Tag des neuen Jahres kehrte der Winter mit 50 Zentimeter Neuschnee zurück und die Feldbergbahn und Lifte am Seebuck gingen wieder in Betrieb. Eine Woche später startete auch die Doppelsesselbahn in Fahl in die Saison. Bis zum Saisonabschluss war dann täglich Skibetrieb auf den Pisten. Von den Schneefällen profitierte auch der Schwarzenbachlift in Altglashütten. Vom 24. bis 27. Januar lief dieser Lift und die ergiebigen Schneefälle am 31. Januar ermöglichten eine Skisaison, die sich bis zum 10. März erstreckte.

Die nach zögerlichem Auftakt sich dann doch zum Bilderbuchwinter entwickelnde Wintersaison könnte für einen Überschuss von einer Million Euro im Wirtschaftsjahr sorgen. Denn auch die angepachtete Doppelsesselbahn an der Weltcupstrecke am Ahornbühl dürfte mit einem leichten Überschuss abschließen. Damit wäre auch mit einem positiven Betriebsergebnis der Feldberg Touristik inklusive der erwirtschafteten Abschreibungen zu rechnen.


(c) Badische Zeitung 30.04.2003


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Beitrag von Schwoab » 28.06.2003 - 20:25

Hallo!
Laut Badischer Zeitung haben die 3 Gemeinden St. Blasien, Todtnau, und Feldberg seit gestern mittag 14.30 Uhr offiziell das Skigebiet Fahl übernommen zum Preis von 400 000 Euro! Als erste Maßnahme soll die bereits genehmigte aber nicht verwirklichte Beschneiungsanlage für die Wiesenquellabfahrt gebaut werden. Damit kann die Piste von Fahl bis zum Polizeiposten Feldberg mit einer Schneedecke überzogen werden.
Desweiteren neu ab Winter 2003/04 Skibrücke über die B 317! (Zeigerlift soll später durch eine Sesselbahn ersetzt werden!)
Für den Skiwinter 2004/05 soll die bereits geplante Sesselbahn, den nicht mehr zeitgemäßen, weil viel zu gefährlichen Ahornbühlschlepplift ersetzen.
Das sind doch gute Nachrichten, oder etwa nicht?

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Beitrag von Hanz » 22.07.2003 - 20:24

Wie die Badische Zeitung am vergangenen Samstag meldete, ist der Ausbau der Beschneiungsanlage von der Talstation Fahl bis zum Polizeiposten auf der Passhöhe nun definitiv:
Auf einer Länge von 1500 Metern soll mit einem Lanzensystem, wie entlang der FIS-Strecke, eine Verbesserung vor allem im Bereich der Hebelwiese und Wiesenquelle erzielt und somit die Talabfahrt auf der drei Kilometer langen Wiesenquellen-Abfahrt ermöglicht werden. Eine erste Kostenschätzung beläuft sich auf rund 900 000 Euro. Dabei können die neuen Eigner davon profitieren, dass die bereits für die Beschneiung der FIS-Strecke vorhandenen Pumpen und Motoren so konzipiert sind, dass sie leistungsmäßig die zusätzliche Beschneiung zur Passhöhe hinauf auch bewältigen können.
Quelle und © 2003 Badische Zeitung
Ferner wurde ein zentraler Internetauftritt beschlossen, bisher gab es eine "Feldberg-Seite" und eine Seite "fahl-alpin.de". Die Pistenpräparierung im Fahler Gebiet, die zuletzt von einer Drittfirma erledigt werden sollte und um die es viel Aufregung gab (s. o.), wird nun wieder in Eigenregie übernommen.

Bleibt anzumerken, dass der "Motor des Ganzen", der Feldberger Bürgermeister Wirbser, im Herbst wiedergewählt werden möchte. Anzunehmen, dass er bis dahin noch einiges anschieben wird.

Also gute Nachrichten! Endlich scheinen die Dinge im größten Skigebiet des Schwarzwalds wieder in die richtige Richtung zu laufen.

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Beitrag von dani » 23.07.2003 - 09:03

alles schön und gut aber mit der geplanten 4KSB wird's dann wohl wieder nix... müssen wir halt auf nächstes jahr warten :cry:

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Stefan
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Beitrag von Stefan » 30.10.2003 - 10:30

Mittelmäßige Nachrichten vom Feldberg:

gut: Beschneiung Wiesenquelle (also Passhöhe bis Fahl) kommt.
schlecht: Aber erst im nächsten Winter.

gut: Skibrücke uber die B317 zwischen Zeiger und Zeller kommt; schlecht: allerdings steht im Moment erst ein Schaugerüst, ob's was für diesen Winter wird, ist deswegen mehr als fraglich.

gut: Alpincenter Fahl (die Nachfolgegesellschaft der Fahler Lifte / Gesellschafter sind Feldberg, Todtnau und S. Blasien) bekommt zwei "neue" Pisten Bullys, einen tatsächlich neuen, einen generalüberholten (welche Modelle das sind, werd ich noch nachreichen).

noch besser: pläne für die Sesselbahn vom Zeller Hang hinauf zur Zeiger-Bergstation ist in konkreter Planung, Bauherr wird die Stadt St. Blasien bzw. deren Liftgesellschaft.

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Stefan
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Beitrag von Stefan » 30.10.2003 - 11:49

Nun denn: Fahl bekommt einen nagelneuen 300 W Polar und einen 300; Skibcke nächstes Jahr, Zeller/Zeiger-SB frühestens nächstes Jahr, Ersatz Ahornbühl (KSB, wahrscheinlich Mischlösung dh, auch Kabinen am Seil) wahrscheinlich nächstes Jahr, Beschneiung Wiesenquelle definitiv nächstes Jahr.
Zuletzt geändert von Stefan am 30.10.2003 - 11:54, insgesamt 1-mal geändert.

Seilbahnfreund
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Beitrag von Seilbahnfreund » 30.10.2003 - 20:56

@Stefan: Warum kommt die Skibrücke und die Beschneiung erst nächstes Jahr ? War doch fix auf dieses...

Gruß Thomas


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Beitrag von Stefan » 31.10.2003 - 12:17

das hat (handels)rechtliche gründe: nach der übernahme der skiliftgesellschaft fahl durch die drei gemeinden war die neue liftgesellschaft erst vergangene woche handlungsfähig (betrifft die wiesenquelle); menzenschwand/st. blasien sind offensichtlich sehr gründliche planer.

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Jetzt wirds was!

Beitrag von Chasseral » 09.11.2003 - 18:04

Hallo!
Nachdem die neue Liftgesellschaft (Fahl) gegründet ist, bin jetzt sehr zuversichtlich, dass das am Feldberg was wird. Der Bgm. Wirbser hat jetzt seinen Daumen auf Seebuck und Fahl und ist jetzt Chef vom S.V.S. (und damit Leistungszentrum). Damit gibt es urplötzlich die leidigen unterschiedlichen Interessen nicht mehr. Er wird die KSB/EUB Ahornbühl und die Beschneiung Wiesenquelle durchziehen. Damit hat auch St.-Blasien mehr Investitionssicherheit, wenn das ganze Gebiet attraktiver wird. Die werden dann auch die Projekte Skibrücke und Zeiger sowie Zeller durchziehen. St.-Blasien hat eh die besten Voraussetzungen durch die große Schneesicherheit, die für Mittelgebirge schon genial ist. Und dann noch als Bindeglied von (künfitg) 2 gut ausgebauten anderen Skigebieten.
Freue mich schon auf 2004/2005!
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Beitrag von dani » 10.11.2003 - 15:23

KSB/EUB Ahornbühl
was heißt da EUB??? ist es noch nicht sicher das es ne KSB wird???
Freue mich schon auf 2004/2005
weißt du genaueres was da alles gebaut werden soll??

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EUB

Beitrag von OFrank » 10.11.2003 - 15:37

Der Bürgermeister hat mir vor ein paar Wochen gemailt, dass zur Zeit nochmal die Variante EUB geprüft wird bzw.. gemischte EUB/KSB.

Die anderen Projekte wurden hier schon mehrfach erwähnt (Brücke, Zeller, Zeiger)
dani hat geschrieben:
KSB/EUB Ahornbühl
was heißt da EUB??? ist es noch nicht sicher das es ne KSB wird???
Freue mich schon auf 2004/2005
weißt du genaueres was da alles gebaut werden soll??

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Beitrag von dani » 10.11.2003 - 21:10

ja wollen denn die am ahornbüel in den sommerbetrieb starten oder warum ne EUB? die sollen ne KSB/bubble hinstellen! so wie es geplant war! also können wir wirklich auf den sommer 04 hoffen! wär ja wahnsinn wenn sich am feldberg endlich mal wieder was tun würde...

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Beitrag von Chasseral » 11.11.2003 - 07:32

Also vom alten Geschäftsführer weiß ich, dass die Genehmigungsbehörden Sommerbetrieb ausdrücklich verboten haben. Sonst hätte die alte Gesellschaft nämlich gebaut, weil diese zus. Einnahmen angeblich zur Wirtschaftlichkeit geführt hätten.
Nach dem was ich so aus der presse gelesen hab, vermute ich folgendes: Die Parkplätze oben (an der Straße entlang) sollen radikal reduziert werden. Vor Fahl soll praktisch kein Skifahrer mehr zum Pass rauf kommen. Die Ahornbühl-Bahn soll Zubringer werden. Vielleicht traut man der Beschneiung Hebelwiese net so ganz und will eine EUB bauen, um die Leute von der schneesicherren Grafenmatte wieder mit der EUB runter zu den Autos zu bringen.
Ganz langfristig hat St.-Blasien sogar eine Kabinenbahn von Menzenschwand hoch geplant. Habe ich aber erst 1mal in der Presse gelesen. Auf jeden Fall versucht man die Autos oben weg zu bringen.
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