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Neues in der Skiregion Adelboden - Lenk

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Neues in der Skiregion Adelboden - Lenk

Beitrag von jwahl » 01.10.2003 - 16:53

Gemeindeversammlung sagt Ja zur Fusion
Der Grundstein zur Weiterführung des Skiweltcups in Adelboden ist gelegt. Mit 392 zu 195 Stimmen sagten die Stimmberechtigen am Montagabend an der Gemeindeversammlung Ja zur Fusion der drei Adelbodner Bergbahnen.
Das Interesse am Traktandum Fusionsgeschäft der Adelboden- Silleren-Bahn AG mit der Ski- und Sessellift Hahnenmoos AG und der Skilift Chuenisbärgli AG war gross. Knapp 600 Stimmbürgerinnen und Stimmbürger strömten an die Gemeindeversammlung.

Die Versammlung musste aus Platzgründen vom Kirchgemeindehaus in die Kirche verlegt werden, heisst es in einer Medienmitteilung der Gemeinde vom Dienstag.

Weltcup-Rennen sichern
Am Chuenisbärgli, wo jeweils das Ski-Weltcuprennen ausgetragen wird, soll eine neue 4er-Sesselbahn gebaut werden. Nur durch den Zusammenschluss der drei Bergbahnen könne die Weiterführung der Rennen gesichert werden, argumentierten die Befürworter.

Die Gegner der Vorlage wollen mit der Fusion zuwarten und diese ohne Nennwert-Reduktion des Aktienkapitals im Betrag von 1,4 Mio. Franken über die Bühne bringen.

Mit dem Ja der Gemeindeversammlung wurde der Gemeinderat beauftragt, anlässlich der Generalversammlung der Adelboden-Sillerlen-Bahn AG vom 10. Oktober der Fusion zuzustimmen. Die Gemeinde Adelboden besitzt am Aktienkapital von 16 Mio. Franken der Adelboden-Silleren-Bahn 5 Mio. Franken.

Perfekt ist die Fusion aber erst, wenn das Geschäft an allen drei Generalversammlungen eine Mehrheit findet. Mitte Oktober wird der Entscheid gefällt sein.
Zuletzt geändert von jwahl am 21.06.2005 - 11:06, insgesamt 1-mal geändert.


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GMD
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Beitrag von GMD » 19.10.2003 - 13:46

Wurde auch langsam Zeit!
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dani
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Beitrag von dani » 19.10.2003 - 14:19

und für einen sessel am chuenisbärgli wird es auch mal zeit

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k2k
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Beitrag von k2k » 21.10.2003 - 22:58

Es geht voran mit der Fusion:
seilbahn.net hat geschrieben: Sillern: Historisches "Ja" zu Fusion

(ca) Den Adelbodner Bergbahnen gelang ein großer Schritt in Richtung Fusion. Die Aktionäre der Sillernbahn waren mit einer Mehrheit von 94 Prozent für den Zusammenschluss mit den Hahnenmoosbahnen und der Chuenisbärgli AG.

Den Ausschlag für die wichtige Entscheidung gab eine Gemeindeversammlung Ende September, die den Gemeinderat ermächtigte, mit dem gemeindeeigenen Aktienpaket in Höhe von fünf Millionen Franken (~3,2 Millionen Euro) für den Zusammenschluss zu stimmen.

Die Entscheidung zum Zusammenschluss fällt in eine Zeit, in der die beiden großen Adelbodner Bergbahnen finanzielle Erfolge einfahren konnten. Beide durften sich im Vorjahr über das beste je erzielte Rechnungsergebnis freuen.
"Seilbahnen sind komplexe technische Systeme. Sie sind Werke innovativen vielschichtigen Schaffens und bilden ein spannungsvolles Zusammenspiel technischer und wirtschaftlicher, politischer, sozio-kultureller und landschaftlicher Faktoren." (Schweizerisches Bundesamt für Kultur)

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Beitrag von dani » 06.11.2003 - 09:47

hier mal ein paar details zum ausbau des chuenisbergli-skigebiets:
Bild
• 4er Sesselbahn (inkl. Hauben) ab Raum Schlössliplatz auf das Chuenisbärgli
• Ein Kleinlift „Eselmoos-Umsetzstation“, eventuell mit Trasseekorrekturen;
• Beschneiung bis Talstation sowie Station Eselmoos bis Diemtigmatte;
• Die Pistenführung bleibt wie bisher;
• Der Höchstlift bleibt weiterhin in Betrieb;
• Verbesserte Parkplätze im Boden (Holzrostkonstruktion wie an der Expo 2002 verwendet);

Die Investitionen für diese Anlage belaufen sich auf Fr. 4,8 Mio. Weitere Fr. 2 Mio. werden für die Beschneiung, Pistenfahrzeuge, Zubringeranlagen, Parkplatzpräparierung und Terrainkorrekturen benötigt. Für die Positionierung des neuen Chuenis werden nochmals Fr. 200'000.- eingesetzt. Insgesamt dürfte die Umsetzung somit rund Fr. 7 Mio. kosten.
Die Planerfolgsrechnung sieht einen jährlichen Ertrag von rund Fr. 570'000.- vor. Basis hierfür ist eine Zunahme der Frequenzen von 80%. Dies soll durch das Ansprechen neuer Zielgruppen wie Snowboarder, Familien und auch schwächerer Fahrer ermöglicht werden.

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Beitrag von jwahl » 17.11.2003 - 21:44

Ich hab keine Ahnung warum schon wieder eine Zustimmung erfolgt ist (wer hat da eigentlich alles zu entscheiden), aber hier das wohl endgültige OK
Bergbahn-Zusammenschluss an der Lenk besiegelt

Zustimmung der Aktionäre / Die Aktionäre der drei Bergbahnen Metschbahnen AG Lenk, Skilift Bühlberg-Hahnenmoos AG und Skilift Mauren-Bühl AG haben am vergangenen Samstag der Fusion zugestimmt.

ap. Aus dem Zusammenschluss der drei Bahnen entsteht die Lenk Infra AG als einzige Tochtergesellschaft der Genossenschaft Bergbahnen Lenk-Betelberg, die neu als Lenk Bergbahnen auftritt.

Für die Finanzierung der Modernisierung der Anlagen für 14,2 Millionen Franken wird eine Kapitalerhöhung von 3,5 Millionen Franken vorgenommen. Saisonstart an der Lenk ist am 29. November.

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Beitrag von Michael Meier » 17.11.2003 - 23:05

Das ist was anderes! Das ist der Bühlberg und die Metsch. Das ist die Lekner Seite und das andere war Chuonis und Silleren.


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Beitrag von tipe » 17.11.2003 - 23:27

Zu entscheiden haben alle Gesellschafter bzw. Aktionäre der verschiedenen Bergbahnunternehmen.

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Beitrag von Jojo » 21.11.2003 - 16:18

gerade auf http://www.seilbahn.net entdeckt:
Bereits auf die Wintersaison 2004/05 hin werden die Lenk Bergbahnen eine neue 6er Sesselbahn von Garaventa /Doppelmayr und die Beschneiungsanlage im Metschgebiet in Betrieb nehmen.
Quelle: http://www.seilbahn.net/
Der Bundesgesundheitsminister warnt:
Der vorangegangene Beitrag kann Spuren von Ironie, Zynismuns und Sarkasmus enthalten. Sollten sie mit einer dieser Substanzen
in Konflikt geraten oder einfach nicht in der Lage sein, diese zu erkennen, so konsultieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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Beitrag von Michael Meier » 21.11.2003 - 17:17

Das wird wohl als Ersatz für den defekten Doppellift sein.
Hätten Vorher lieber die Milkabahn bis ganz rauf gebaut. So ein Schmarren. Nun sinds wieder 2 Lift! :cry:

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Beitrag von TPD » 21.11.2003 - 17:22

Meier Michael hat geschrieben: Hätten Vorher lieber die Milkabahn bis ganz rauf gebaut. :cry:
Warum haben sie es nicht gemacht ?

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Beitrag von Michael Meier » 21.11.2003 - 17:29

Keine Ahnung. Frag mich was leichteres! Völliger Unsinn. Man muss mit der Milkabahn bis fast gaz rauf fahren aber kann nicht zum Hahnenmoospass rüber sondern muss wieder fast Runter bis zur Metsch und von da mit dem Skilift Metschstand rauf. Von der Metsch PB bis zum Skilift Metschstand 1+2 sind so etwa 300m oder so. Und von der Milkabahn Bergstation bis ganz rauf auch wieder. :evil:

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Beitrag von Downhill » 25.11.2003 - 13:53

Meier Michael hat geschrieben:Milkabahn
Cooler Name... hat die dann lilafarbene Bubbles oder warum heißt die so? :lol:


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Beitrag von GMD » 25.11.2003 - 14:44

Lenk hatte mal seine lila Phase. Nämlich dann als bekannt wurde, dass die Kuh aus der Milkawerbung aus der Lenk stammt. Damals machte man sogar mit dem Spruch "Die Heimat der Milkakuh" Werbung für den Ort. Es wurde sogar ernsthaft erwogen, die Gondeln der neuen Betelbergbahn lila anzustreichen. Zum Glück haben sie sich dann doch für blau entschieden.
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Adelbodner Fusion

Beitrag von Gast » 25.11.2003 - 15:47

Die LSB vom Talgrund ins Skigebiet wurde allerdings schon in Lila umgespritzt.

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Beitrag von Michael Meier » 25.11.2003 - 18:34

Milka Tender! :wink:

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Beitrag von GMD » 25.11.2003 - 20:39

Zur PB Lenk - Metsch hätte ich auch noch eine Frage: Die Bahn hat keine Masten, warum ist denn das Gehänge wie bei einer Bahn mit Stützen gebaut? Und nicht so wie es für stützenlose Bahnen üblich ist?
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Beitrag von dani » 06.12.2003 - 11:30

bin ja schon bissle enttäuscht vom umbau der 4MGD hahnenmoos! hätten lieber mal neue kabinen kaufen sollen anstelle die alten zu renovieren!
Bild
• Überprüfung Zustands-und Sicherheitsbericht
• Überprüfung Seilstatik,Fundamentschnittkräfte,NUSI-Plan Schalterseile
• Prüfmandat Konstruktionen Habegger AG
• Komplettersatz Steuerung durch Frey AG Stans
• Komplettrevision der Fahrzeuge inkl.Sandstrahlen,Prüfen,Spritzen, neue Sitze,Fenster und Skiköcher
• Getrieberevision mit neuer Antriebswelle
• Ersatzbest.Bremsdrücker durch hydraulisch gelüftete Sicherheits-und Betriebsbremse inkl. Hydraulikaggregat
• Seilscheibenfänger
• neue Pneuförderer gespiesen durch Notstomaggregate im Tal und Berg inkl. sämtl. Stationspodeste
• Neues Abstellgeleise mit Weiche
• Spannseilersatz, Prüfung Seilendverbindungen, Endpuffer Spannschacht
• Seilösen, diverse Blenden und Schalter in den Stationen
• Überwurfsicherungen Rollenbatterien, Geländer, Hinweistafeln, Steigschutzsicherungen auf der Strecke
• Kabinenführungen in den Stationen
• Fangnetz Bergstation
• Neue Betriebsanleitung

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Beitrag von Jojo » 15.12.2003 - 20:00

Potential der Fusion
Synergien fallen in verschiedenen Bereichen an. Ertragssteigerungen können durch die geplante 6er Sesselbahn Metschstand generiert werden. Weitere Synergien sind bei den Aufwandsposten realisierbar, zum Beispiel durch Einsparungen beim Personalaufwand, da der Sommerbetrieb optimiert wird. Der Zusammenschluss wird ohne nennenswerte Einschnitte in die Mitarbeiterstruktur vollzogen. Natürliche Abgänge werden jedoch nur mehr bei Bedarf ersetzt.
Aufeinander abgestimmt Öffnungszeiten der Anlagen reduzieren ebenfalls den Aufwand. Die Lenk Bergbahnen übernehmen durch ihre Grösse auch eine tragende Funktion in der Destination. Sie werden zu einem attraktiven und starken Partner im Wettbewerb um Marktanteile.


Fazit Lenk Bergbahnen
Durch das Zusammenführen der drei Lenker Bergbahnen entsteht eine konkurrenzfähige, finanziell gesunde und ertragsstarke Unternehmung. Die Lenk Bergbahnen sind ein starker Partner für die Destination Lenk - Simmental und ein mitbestimmender Partner in der Skiregion Adelboden-Frutigen- Lenk. Die neue Unternehmung kann ein optimal auf die Gästebedürfnisse abgestimmtes Angebot betreiben - ohne unnötige Doppelspurigkeiten.
http://www.lenk.ch/mini/potential.html
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Beitrag von jwahl » 20.12.2003 - 23:48

Moin
Es gibt schon wieder Neuigkeiten, sorry für die wahre Flut an Postings ;-)
Der erste Quadratmeter ist meiner»

3,5 der 7 Millionen Franken für die neue Sesselbahn am Adelbodner Weltcuphang Chuenisbärgli fehlen noch. Mit Patenschaften für Piste und Sessel wird jetzt zusätzlich Geld gesammelt.

Hans Rudolf Schneider

«Der erste Quadratmeter im Zielhang gehört mir!» Wenige Minuten, nachdem der Prospekt für die Patenschaften am Chuenisbärgli verteilt ist, hat der Spiezer Markus Hubacher das Portemonnaie gezückt. 200 Franken legt er dem Bergbahn-präsidenten Jean-Rolf Pieren auf Sillerenbühl bar auf den Tisch.

«Eine Superidee»

Der freischaffende Fotograf ist häufig auch für diese Zeitung unterwegs und kennt die Sorgen der Bergbahnen. «Ich finde das einfach eine Superidee - zudem haben sowohl der Tourismus als auch die Bahnen immer ein offenes Ohr für meine Fotowünsche. »

Grund genug für ihn, die Patenschaft für einen Quadratmeter Zielhang zu übernehmen. «Die neue Chuenisbärgli-Bahn muss gebaut werden, wir brauchen den Weltcup für die Region. » Laut Organisatoren sind in diesem Jahr um die Weltcuprennen rund drei Millionen Franken direkt in der Region Adelboden-Frutigen umgesetzt worden.

Sieben Millionen Franken sind nötig, um den Weltcuphang den Forderungen des Internationalen Skiverbandes (FIS) anzupassen. 3,5 Millionen davon sind durch die Gemeinde Adelboden und die fusionierten Bergbahnen Adelboden gesichert, wie deren Direktor Markus Hostettler bestätigt (siehe Kasten). «Mit den Sponsoringaktionen und Patenschaften sollen mehr als 700000 Franken gesammelt werden. » Ein Quadratmeter Piste kostet 50 Franken, im Zielhang 200 Franken. Für einen der Sitze der 55 neuen Vierersessel müssen dann schon 1500 Franken hingeblättert werden. Der Sitz wird anschliessend mit einem Namensschild versehen. Zudem sind Inhaberaktien mit einem Nominalwert von 10 Franken für 15 Franken erhältlich.

Emotionen sind wichtig

Der Adelbodner Rennleiter Hans Pieren ergänzt: «Die emotionale Bindung der Leute an das Chuenisbärgli ist für uns wichtig. Wir gehen gezielt auf gewisse Gruppen für das Sponsoring zu. » Und er freut sich natürlich, dass die ersten Quadratmeter bereits vergeben sind. «Die neue Bahn sollte im nächsten Jahr mit fast identischer Linienführung wie der heutige Lift erstellt werden», hofft Pieren. Die Konzession des Skiliftes läuft im Frühjahr 2004 ab.

Peter Willen, OK-Präsident der Adelbodner Weltcuprennen, ergänzt: «Die Patenschaften eignen sich auch für Hoteliers und Ferienwohnungsvermieter, um einmal einem Stammgast eine Freude zu machen und ihm einen Quadratmeter Piste zu schenken. Oder als unkonventionelles Weihnachtsgeschenk. » Markus Hubacher hat sich den ersten Pisten-Quadratmeter gesichert - hoffentlich schliessen sich andere der Aktion an.


BZ-Kanton Bern, 18. Dezember 2003

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Beitrag von Hägar » 04.03.2004 - 23:45

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Zuletzt geändert von Hägar am 19.08.2007 - 20:00, insgesamt 1-mal geändert.

Michael Meier
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Beitrag von Michael Meier » 05.03.2004 - 09:14

Super ob der Lift mit ca 30 Sesseln auskommt?? :gruebel: Wieso verschachert man nicht einfach den alten Lift wie in Feldis! Da hab ich mir nen Sessel gekauft schöne Brändle ESL. Ich würd auch nen Bügel vom Chonis nehmen. So ein alter Habegger Einzug + Pendelarm und Klemmen. Könnte man noch die Rollenbatterien verschachern und doe Stützenrohre für 2Fr. der Meter! :wink: Boa ich hab ein Stück vom Welcuplift in Adelboder! Geil! :lol: Für die Japaner! Einen Stand aufstellen beim Weltcuprennen! :wink:

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Beitrag von Hägar » 05.03.2004 - 09:40

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Zuletzt geändert von Hägar am 19.08.2007 - 20:01, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitrag von Chasseral » 17.04.2004 - 07:00

Schaut mal welche Schreckensnachricht ich in der Zeitung "Der Bund" gefunden hab:

«Der Bund»: Kanton Bern Ausgabe vom 15.04.2004


Verzögerung am Weltcuphang

Die neue Bahn am Chuenisbärgli in Adelboden kommt nicht vor 2005

Eigentlich hätte sie schon im nächsten Winter die besten Riesenslalomfahrer der Welt hochschleppen sollen. Doch noch fehlt Geld für die neue Chuenisbärgli-Bahn.



Fritz Lauber


«Aus und fertig»: So hätte es Ende April 2004 am ältesten Skilift Adelbodens heissen sollen, der vor 60 Jahren am Chuenisbärgli erstellt worden ist. Die Betriebsbewilligung lief aus. Und zudem forderte der internationale Skiverband FIS breitere Pisten für den Weltcuphang, an dem einer der attraktivsten Riesenslaloms der Welt seit fast 50 Jahren über die Bühne geht.


Für die Erneuerung der Anlagen standen die Zeichen gut: Im Herbst 2003 fusionierten die Adelbodner Bergbahnen und schufen so die Voraussetzung, um fürs finanziell angeschlagene Chuenisbärgli eine neue Vierersesselbahn zu erstellen. Sieben Millionen Franken soll die Anlage samt erweiterter Beschneiung kosten. Die fusionierte Gesellschaft ist zudem bereit, das zu erwartende Defizit der Chuenisbärgli-Anlage zu decken und als Werbeaufwand abzuschreiben.
Das grüne Licht, das der Verwaltungsrat der Bergbahnen Adelboden AG für die Investition eigentlich Mitte April geben wollte, leuchtet aber noch nicht. «Der Zeitplan war zu ehrgeizig», sagt Direktor Markus Hostettler. Einerseits seien die Verhandlungen mit den Landeigentümern noch nicht abgeschlossen, andererseits fehle noch Geld. Zwar haben Bergbahnen und Gemeinde vereinbart, die Hälfte des benötigten Kapitals zur Verfügung zu stellen. Zudem sind für 420 000 Franken Sympathiebeiträge eingegangen, denn Adelboden «verkauft» jeden neuen Sessel für 6000 Franken, es «verkauft» symbolisch auch den Weltcup-Zielhang quadratmeterweise (à 200 Franken) und die Piste (à 50 Franken). Dazu wurden Absichtserklärungen abgegeben für 1,1 Millionen Franken neues Aktienkapital. «Wir müssen jetzt aber schauen, wie wir die restlichen 1,8 Millionen noch finanzieren», sagte gestern Markus Hostettler. Die Rennen im nächsten Winter seien jedoch nicht gefährdet: Für den Skilift habe die Betriebsbewilligung um ein Jahr verlängert werden können. Und die FIS lasse sich vermutlich noch ein Jahr länger vertrösten, glaubt Hostettler.
Winter 2012/13: 22 Skitage
6x Andorra, 1x Spanien, 12x Deutschland, 3x Österreich

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Beitrag von jwahl » 21.06.2005 - 11:07

Nach langer Zeit gute Neuigkeiten aus Adelboden, SDA meldet:
ADELBODEN


Sesselbahn in Adelboden kann gebaut werden




Die Einsprache gegen das neue Sesselbahnprojekt am Adelbodner Chuenisbergli ist zvom Tisch. Die Einspracheverhandlung vor dem Regierungsstatthalter in Frutigen war erfolgreich.


Der Einsprecher habe mündlich seine Zusage gegeben, nun müsse das Ganze noch in schriftliche Form gebracht werden, sagte Jean-Rolf Pieren, Präsident der Bergbahnen Adelboden im Regionaljournal von Radio DRS. Er rechne damit, dass einer rechtskräftigen Baubewilligung nichts mehr im Wege stehe und die neue Sesselbahn gebaut werden könne.

Die Vierersesselbahn ist nötig, damit am Chuenisbergli weiterhin Ski-Weltcuprennen ausgetragen werden können. Die sieben Millionen Franken teure Anlage soll für die Saison 2005/06 bereit stehen. (sda)




20.06.2005 19:05


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