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News am Grünten

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Re: News am Grünten

Beitrag von Lord-of-Ski » 14.10.2019 - 22:03

RDG hat geschrieben:
14.10.2019 - 21:56
Lord-of-Ski hat geschrieben:
14.10.2019 - 21:03
RDG hat geschrieben:
14.10.2019 - 16:36
Glaube um die Kasse Hagenauers sollte sich keiner Sorgen machen - Alpseebergwelt sei Dank. :)
Und woher hast du die Information? Hast du Einblick in die Bücher?
Der Anteilsverkauf der Stadt Immenstadt an die Betreiber der Alpseebergwelt lässt diesbezüglich Rückschlüsse zu, welche Gewinne erwirtschaftet werden.
Geht es auch konkret und nicht nur eine Mutmaßung?
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Re: News am Grünten

Beitrag von Tiob » 14.10.2019 - 22:04

RDG hat geschrieben:
14.10.2019 - 06:31
1. Rückbau von Altanlagen ja, aber: Neubau Schneiteich, Neubau über 35 Schneischächte, Neubau Berg-/Mittel-/Talstation, Neubau Rollglider inkl. Stahlstützen, deutliche Erweiterung Parkplatz, etc.
Es werden nicht weniger als 7 Anlagen zurückgebaut, und entstehen nur 3 neue. Außerdem werden Geländekammern für den Wintertourismus aufgegeben. Also in der Summe gewinnt die Landschaft sogar bei diesem Projekt. Eine Beschneiung ist in dieser Höhenlage und in Zeiten des Klimawandels lebensnotwendig um ein Skigebiet wirtschaftlich betreiben zu können.
Beschneiungsanlagen sehen nur beim Neubau etwas unschön aus, später sind die ganzen Schneileitungen unter der Erde und damit unsichtbar. Speicherteiche können naturnah angelegt werden (darüber kann man ja diskutieren) und sind danach sogar eine Bereicherung für die Berglandschaft. Wenn zu viel Fläche für Parkplätze verbraucht werden sollte kann man ja mal über ein Parkhaus nachdenken aber das ist noch kein Grund die Modernisierung am Grünten grundsätzlich abzulehnen.


RDG hat geschrieben:
14.10.2019 - 06:31
2. Blut geleckt ja - und zwar beim Beteiligen der Einheimischen an Projekten in den Bergen vor ihrer Haustür. Umfrage der FG Kempten belegt genau diesen Wunsch.
Eher Blut geleckt im Sinne von "wir stellen uns jetzt aus Prinzip gegen alle Projekte weil Pistenskifahren mit Liften und Beschneiung grundsätzlich eine Ausgeburt der Hölle ist".
Und beim Riedbergerhorn stand die einheimische Bevölkerung größtenteils hinter dem Ausbau. Am Schluss waren es die externen Umweltverbände die das Projekt gekippt haben indem sie eine massive Kampagne gefahren sind, und kräftig bei der Landesregierung lobbyiert haben.

RDG hat geschrieben:
14.10.2019 - 06:31
4. Natürlich findet z.B. leider ein großer Ausverkauf der landwirt. Flächen statt, sodass immer mehr Industriegebiete entstehen, die das Landschaftsbild zerstören. Auch hier findet Protest statt. Aber die Logik kann doch nicht sein: am Grünten "pssssst", weil überall anderd ist es doch noch viiiiiiel schlimmer!
Nicht nur die Gewerbeflächen wachsen in die Landschaft. Auch Wohnsiedlungen und Hotel/FeWo bauten leisten ihren Beitrag zur Zerstörung der Landschaft. Und ich habe nicht erlebt dass es dagegen im Allgäu jemals einen so großen Aufschrei gab. Vermutlich weil dann zu viele auf ihren Traum eines Einfamilienhaus oder einer Ferienimmobilie verzichten müssten.


RDG hat geschrieben:
14.10.2019 - 06:31
5. Nie behauptet, dass andere Nutzergruppen Engel sind. Negative Folgen des Outdoorbooms sind auf allen Ebenen sichtbar. Nur bedingt eine "Bergerschließung" nicht diese Eingriffe. Auch Themenwanderwege oder ein Konzept wie "Natürlich auf Tour" lenken Menschen. Es gibt immer schwarze Schafe, sowohl Tourengeher, die sich auf einer falschen Route befinden oder Skifahrer, die am Grünten mit Sicherheit bei ausreichend Schnee abseits fahren werden.
Vermeintlich naturnahe Sportarten wie MTB, Wandern, oder Tourenskifahren die ja im Allgäu eine viel größere Relevanz haben als das Pistenskifahren beanspruchen die Berge genauso, nur finden sie eben nicht Punktuell statt sondern überall. Und es stört dass diese Sportarten trotzdem immer als die "ökologische" alternative angepriesen werden von Umweltverbänden!
Zuletzt geändert von Tiob am 14.10.2019 - 22:06, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: News am Grünten

Beitrag von RDG » 14.10.2019 - 22:06

tobi27 hat geschrieben:
14.10.2019 - 21:52
manitou hat geschrieben:
14.10.2019 - 21:00
RDG will schließlich fundierte Kritik!
Fundierte Kritik sieht anders aus. Dein teilweise aggressives Posting spiegelt eher die Meinung eines Vermieters wieder der sich in seiner Einnahmequelle bedroht fühlt.
Und das die Allgäuer einen weiteren Ausbau kritisch sehen und der Punkt zum Overtourism langsam erreicht ist wurde erst letztens lang und breit auf Bayern 1 diskutiert.
Danke....

Werde mit Sicherheit in einer angemesseneren Form antworten. Bis dahin empfehle ich die Lektüre der Studie der FH Kempten zum Tourismus im Allgäu. Vielleicht sind dann manche Aussagen nicht mehr so "anmaßend".

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Re: News am Grünten

Beitrag von Christopher » 14.10.2019 - 22:16

kaldini hat geschrieben:
13.10.2019 - 21:54
@RDG: wie ist denn die Stimmung im Ort? Und wie hat sich der Tourismus die letzten 2 Jahre entwickelt?
Diese Frage hätte ich auch gerne beantwortet, vorallem, wie stehen die betroffenen Vermieter zum Ausbau?
RDG hat geschrieben:
14.10.2019 - 22:06
tobi27 hat geschrieben:
14.10.2019 - 21:52
manitou hat geschrieben:
14.10.2019 - 21:00
RDG will schließlich fundierte Kritik!
Fundierte Kritik sieht anders aus. Dein teilweise aggressives Posting spiegelt eher die Meinung eines Vermieters wieder der sich in seiner Einnahmequelle bedroht fühlt.
Und das die Allgäuer einen weiteren Ausbau kritisch sehen und der Punkt zum Overtourism langsam erreicht ist wurde erst letztens lang und breit auf Bayern 1 diskutiert.
Danke....

Werde mit Sicherheit in einer angemesseneren Form antworten. Bis dahin empfehle ich die Lektüre der Studie der FH Kempten zum Tourismus im Allgäu. Vielleicht sind dann manche Aussagen nicht mehr so "anmaßend".
Auch wenn das hier langsam ins OT geht, so würde mich ergänzend die Liste der Wirtschaftsstandorte interessieren, die dann (Steuer-)Einnahmen generiert, wenn der nervige Tourismus endlich zurückgefahren ist!
Gruß Chris
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Re: News am Grünten

Beitrag von GIFWilli59 » 14.10.2019 - 22:42

Lord-of-Ski hat geschrieben:
14.10.2019 - 21:03
RDG hat geschrieben:
14.10.2019 - 16:36
Glaube um die Kasse Hagenauers sollte sich keiner Sorgen machen - Alpseebergwelt sei Dank. :)
Und woher hast du die Information? Hast du Einblick in die Bücher?
Interessehalber habe ich mal in die Bilanzen geschaut (->Bundesanzeiger), von der "BergWelt GmbH & Co. KG" (s. Impressum) ist die für 2018 einsehbar. Dort sind 635.000 € Kassenbestand etc. vermerkt, aber auch 4,1 Mio € an Verbindlichkeiten (was mich selbst auch etwas überrascht).
Inwiefern Gewinne vielleicht abgeführt werden, kann ich nicht sagen, von der "BergWelt Verwaltungs GmbH" wurden leider seit 2014 keine Bilanzen mehr publiziert. Seinerzeit lag der Gewinn dort nur im 4-stelligen Bereich.
tobi27 hat geschrieben:
14.10.2019 - 21:52
manitou hat geschrieben:
14.10.2019 - 21:00
RDG will schließlich fundierte Kritik!
Fundierte Kritik sieht anders aus. Dein teilweise aggressives Posting spiegelt eher die Meinung eines Vermieters wieder der sich in seiner Einnahmequelle bedroht fühlt.
Und da[s]s die Allgäuer einen weiteren Ausbau kritisch sehen und der Punkt zum Overtourism langsam erreicht ist wurde erst letztens lang und breit auf Bayern 1 diskutiert.
Trotz schlüssiger Argumentation von manitou ist die Ansicht recht wirtschaftslastig und die Ausdrucksweise teils zu aggressiv.

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Re: News am Grünten

Beitrag von Lord-of-Ski » 14.10.2019 - 22:48

GIFWilli59 hat geschrieben:
14.10.2019 - 22:42
Interessehalber habe ich mal in die Bilanzen geschaut (->Bundesanzeiger), von der "BergWelt GmbH & Co. KG" (s. Impressum) ist die für 2018 einsehbar. Dort sind 635.000 € Kassenbestand etc. vermerkt, aber auch 4,1 Mio € an Verbindlichkeiten (was mich selbst auch etwas überrascht).
Inwiefern Gewinne vielleicht abgeführt werden, kann ich nicht sagen, von der "BergWelt Verwaltungs GmbH" wurden leider seit 2014 keine Bilanzen mehr publiziert. Seinerzeit lag der Gewinn dort nur im 4-stelligen Bereich.
Die dort veröffentlichten Bilanzen sind ohne E/Ü-Rechnung nicht aussagekräftig.
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Re: News am Grünten

Beitrag von manitou » 14.10.2019 - 22:52

RDG hat geschrieben:
14.10.2019 - 22:06
tobi27 hat geschrieben:
14.10.2019 - 21:52
manitou hat geschrieben:
14.10.2019 - 21:00
RDG will schließlich fundierte Kritik!
Fundierte Kritik sieht anders aus. Dein teilweise aggressives Posting spiegelt eher die Meinung eines Vermieters wieder der sich in seiner Einnahmequelle bedroht fühlt.
Und das die Allgäuer einen weiteren Ausbau kritisch sehen und der Punkt zum Overtourism langsam erreicht ist wurde erst letztens lang und breit auf Bayern 1 diskutiert.
Danke....

Werde mit Sicherheit in einer angemesseneren Form antworten. Bis dahin empfehle ich die Lektüre der Studie der FH Kempten zum Tourismus im Allgäu. Vielleicht sind dann manche Aussagen nicht mehr so "anmaßend".
@Tobi27:
Das ich mich über Fundis aufrege steht nicht in Widerspruch mit meinen Fakten/ Inhalten. Es hat auch nichts mit meiner Position als Fewo-Vermieter zu tun. Vielmehr damit, dass ich in einem kleinen Dorf wohne, welches den höchsten Grünen-Wähleranteil in D hat mit >80% und ich gehöre selbst dazu. Wir bekamen daher auch schon Dankesbesuch der Bundesfraktion.

Die Auseinandersetzungen mit unseren Fundis sind folglich sehr anstrengend und habe mich als Realo vor etlichen Jahren aus dem Engangement des Dorfes zurückgezogen. Unsere Fundis sind letztlich gegen alles, was die Umwelt belastet - und ebenso gegen einen Windpark vor unserer Haustür. Sie haben eine Bio-Schilf-Kläranlage gegen die Empfehlung der Fachleute durchgesetzt, die dann nicht hinreichend funktionierte und es musste eine weitere konventionelle Anlage daneben gebaut werden. Auch hat einer ein "naturverschandelndes Solarfeld" auf unseren schönen Wiesen verhindert, so dass wir immer noch Ölheizungen haben statt ein kollektives Energiesystem. Zur Zeit werden unsere Fundis krank wg. Infraschall der neuen Riesenwindräder - dabei verursacht die nur 2km entfernte Autobahn seit ewig mehr Infraschall als die neuen Windräder.
Hätten unsere Fundis nicht bereits vor 15 Jahren den ersten Versuch von Windrädern erfolgreich torpdiert, so hätten wir heute einen Windpark mit viel kleineren Windrädern.
Reicht das, warum ich etwas sensibel auf Fundis reagiere...?!

@RDG
Wenn Du mit eine neue Studie der FH-Kempften schmackhaft machen willst, dann bitte mit Link.
Ich bin u.a. Touristiker und lese das Zeug sehr gerne, sofern ich es in die Finger bekomme.


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Re: News am Grünten

Beitrag von RDG » 15.10.2019 - 07:54

https://www.hs-kempten.de/metanavigatio ... id=1000162

Einige interessante Folien zu Wünschen/Vorstellungen der Befragten. Gerne Feedback dazu! Mir ist klar, dass es wieder wirtschaftlich motivierte Kommentare nach sich ziehen wird. Man kann aber alles von zwei Seiten aus betrachten, beide haben ihre Berechtigung.

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Re: News am Grünten

Beitrag von RDG » 15.10.2019 - 07:59

Christopher hat geschrieben:
14.10.2019 - 22:16
kaldini hat geschrieben:
13.10.2019 - 21:54
@RDG: wie ist denn die Stimmung im Ort? Und wie hat sich der Tourismus die letzten 2 Jahre entwickelt?
Diese Frage hätte ich auch gerne beantwortet, vorallem, wie stehen die betroffenen Vermieter zum Ausbau?
RDG hat geschrieben:
14.10.2019 - 22:06
tobi27 hat geschrieben:
14.10.2019 - 21:52


Fundierte Kritik sieht anders aus. Dein teilweise aggressives Posting spiegelt eher die Meinung eines Vermieters wieder der sich in seiner Einnahmequelle bedroht fühlt.
Und das die Allgäuer einen weiteren Ausbau kritisch sehen und der Punkt zum Overtourism langsam erreicht ist wurde erst letztens lang und breit auf Bayern 1 diskutiert.
Danke....

Werde mit Sicherheit in einer angemesseneren Form antworten. Bis dahin empfehle ich die Lektüre der Studie der FH Kempten zum Tourismus im Allgäu. Vielleicht sind dann manche Aussagen nicht mehr so "anmaßend".
Auch wenn das hier langsam ins OT geht, so würde mich ergänzend die Liste der Wirtschaftsstandorte interessieren, die dann (Steuer-)Einnahmen generiert, wenn der nervige Tourismus endlich zurückgefahren ist!
Tourismuszahlen der Gemeinde Rettenberg ersichtlich unter:

https://www.gemeinde-rettenberg.de/aktu ... ungsblatt/

Mitteilungsblatt vom 2.08.19

Zahlen überraschend positiv, den Vermietern geht es gut. Das Befürworten kann also nicht dadurch erklärt werden, dass die Menschen vor Ort am Existenzminimum leben.

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Re: News am Grünten

Beitrag von Christopher » 15.10.2019 - 08:41

RDG hat geschrieben:
15.10.2019 - 07:59
Zahlen überraschend positiv, den Vermietern geht es gut. Das Befürworten kann also nicht dadurch erklärt werden, dass die Menschen vor Ort am Existenzminimum leben.
Das beantwortet die Frage weiterhin nicht vollständig, oder wie es mit Deinen anfänglichen Methoden zu machen:

Wie ist die Stimmung im Ort und wie stehen die Vermieter zum Ausbau?

Es kommt schon ein wenig das Gefühl auf, dass du, für dich, unangenehme Tatsachen und Fakten einfach links liegen lässt...
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Re: News am Grünten

Beitrag von Lord-of-Ski » 15.10.2019 - 09:10

Christopher hat geschrieben:
15.10.2019 - 08:41
Es kommt schon ein wenig das Gefühl auf, dass du, für dich, unangenehme Tatsachen und Fakten einfach links liegen lässt...
Mir geht es ähnlich und es entsteht für mich mehr und mehr der Pippi Eindruck

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Re: News am Grünten

Beitrag von icedtea » 15.10.2019 - 09:35

Ich bin jetzt nur mal im Schnelldurchgang durch das Papier der Hochschule Kempten vom Oktober 2019 geflippt. Auf den ersten Blick kann dieses beiden Seiten im Projekt Grünten als Begründung für ihr tun gelten bzw. auch die Hagenauer Seite wird dort vieles finden, was für ihre Seite spricht :wink:

Die Familie Hagenauer wird früher oder später die Anträge für Ihr Projekt einreichen und dann wird das Thema seinen behördlichen Gang inklusive Bürgerbeteiligung gehen. Wenn es dann zu einem Bürgerentscheid kommt wird die Sache spannend und dann werden beide Seiten "Wahlkampf" führen. Bin gespannt auf das Gegenkonzept der BI RDG :wink:
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor icedtea für den Beitrag:
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Re: News am Grünten

Beitrag von RDG » 15.10.2019 - 11:27

Christopher hat geschrieben:
15.10.2019 - 08:41
RDG hat geschrieben:
15.10.2019 - 07:59
Zahlen überraschend positiv, den Vermietern geht es gut. Das Befürworten kann also nicht dadurch erklärt werden, dass die Menschen vor Ort am Existenzminimum leben.
Das beantwortet die Frage weiterhin nicht vollständig, oder wie es mit Deinen anfänglichen Methoden zu machen:

Wie ist die Stimmung im Ort und wie stehen die Vermieter zum Ausbau?

Es kommt schon ein wenig das Gefühl auf, dass du, für dich, unangenehme Tatsachen und Fakten einfach links liegen lässt...
Vielleicht geht auch ein wenig Zeit ins Land, wenn man am Arbeiten ist. :wink:

Stimmung im Ort ist sehr gespalten. Viehscheid war die Diskussion über die Zukunft rund um den Grünten stark zu spüren. Vergleichbare Situation wie bei der damaligen Diskussion um das Alpine Trainingszentrum. Brüder reden zum Teil nicht mehr miteinander. Im Musikverein gibt es Gräben. Vermieter größtenteils dafür, einige Vermieter, die sagen, es wäre zu hoher Verkehrsdruck. Anwohner, sowohl dafür, als auch dagegen. Im Dorf macht massiv Brauerei Zötler, eine Pensionsbesitzerin und der Mohrenwirt Werbung.


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Re: News am Grünten

Beitrag von RDG » 15.10.2019 - 11:30

Was bei mir immer wieder im Kopf auftaucht: würden Investoren und viele Zukunft Grünten Initiativegründer mit offenen Karten spielen, und das wirtschaftliche Interesse in den Vordergrund stellen, gäbe es bestimmt nicht so verhärtete Fronten. Wäre dann ein klassischer "Kampf" Ökonomie vs. Ökologie. Beide Seiten hätten ihr Recht, ihr Anliegen sachlich vorzutragen. Bei vielen von uns Kritikern stößt allerdings das von Söder vorgelebt Tarnen unterm grünen Deckmantel auf großes Unverständnis und man fühlt sich "verarscht". Versteht man, was ich meine?

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Re: News am Grünten

Beitrag von Xtream » 15.10.2019 - 12:22

Hat halt alles was mit können im Geiste zu tun! Die Seperatisten hier in Katalonien meinen auch sie müssten sich von Spanien abspalten. Wenn dann aber grosse Firmen abziehen um ihre Steuern woanders zu zahlen dann wollen diese Geister doch glatt Gesetze verabschieden um das wegziehen zu verhindern! Dazu blockieren Sie die Autobahn in dem sie einfach ein Feuer machen. Was hat das bitteschön mit dem Allgemeinwohl zu tun.

So ähnlich ist das halt auch bei denen die dann nichtmehr miteinander reden weil die Meinungen grundverschieden sind. Diese ganzen Verhinderer und „des pass mer net“ Geister sollten mal dran denken das der Wohlstand niemals dort wäre wo er ist, wenn diese Denkweise die letzten Jahrhunderte der Leitfaden gewesen wäre.

Im Zeitalter wo & wie wir leben muss der Grünten saniert werden und da in einer Marktwirtschaft das ganze nur funktioniert wenn die Rechnung stimmt gehts halt nur mit der Sommerattraktion.

Neid ist eine Todsünde

https://www.welt.de/debatte/kommentare/ ... hwuer.html




Hab mir mal Mühe gegeben auf Rechtschreibung und Satzzeichen zu achten! Aber mein Geist ist zu bequem und deshalb hack ich den „kauderwelsch“ hier im Forum schon seit über 15 Jahren einfach so ins Netz! Verstanden hat mich bisher jeder.. :wink:
Zuletzt geändert von Xtream am 15.10.2019 - 12:44, insgesamt 2-mal geändert.

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Re: News am Grünten

Beitrag von icedtea » 15.10.2019 - 12:24

RDG hat geschrieben:
15.10.2019 - 11:30
Was bei mir immer wieder im Kopf auftaucht: würden Investoren und viele Zukunft Grünten Initiativegründer mit offenen Karten spielen, und das wirtschaftliche Interesse in den Vordergrund stellen, gäbe es bestimmt nicht so verhärtete Fronten. Wäre dann ein klassischer "Kampf" Ökonomie vs. Ökologie. Beide Seiten hätten ihr Recht, ihr Anliegen sachlich vorzutragen. Bei vielen von uns Kritikern stößt allerdings das von Söder vorgelebt Tarnen unterm grünen Deckmantel auf großes Unverständnis und man fühlt sich "verarscht". Versteht man, was ich meine?
Kann den irgendjemand, der halbwegs klaren Verstandes ist, auf die Idee kommen, die Familie Hagenauer würde ein solches Projekt machen, ohne dabei nach Steuern auch einen Gewinn zu erzielen zu wollen :?:

Es gäbe bei dem in Rede stehenden Investitionsvolumen mit Sicherheit risikoärmerer und rentablere Möglichkeiten, das Geld zu investieren, nur dann würde außer des Geldbeutels der Familie Hagenauer sicher im Allgäu niemand was davon haben :!:
Und das Gastronomen, Hoteliers, Vermieter etc., die das Vorhaben unterstützen, dies auch aus ökonomischen Gründen tun, liegt auch auf der Hand :rolleyes:
Das ist zumindest für mich so offensichtlich, dass ich nicht weiß wo hier die versteckten Karten stecken sollen :nein:

Deshalb sehe ich die Pläne der Hagenauers aus der Entfernung erstmal schon auch als "heimatbezogen", denn den Mut für eine solche Investition muss man (offensichtlich vor allem in Deutschland) erstmal haben.
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor icedtea für den Beitrag (Insgesamt 4):
GIFWilli59Florian86floapsPetz
Wo ich schon war:
Ski-Zillertal 3000 (alles außer Gletscher); Hochzillertal/Hochfügen, Spieljoch, Hauser Kaibling; Alpendorf/Wagrain/Flachau; Maiskogel, Pass Thurn/Resterhöhe; Schmittenhöhe, Wildkogel, Damüls/Mellau, Hochzeiger, Kronplatz, Söllereck, Planai/Hochwurzen, Willingen, Schnalstaler Gletscher
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Re: News am Grünten

Beitrag von Christopher » 15.10.2019 - 12:45

Zumal man ja die Grundpläne sehr ordentlich der Öffentlichkeit kommuniziert hat. Man hätte die ganze Kiste auch stillschweigend erwerben können, dann in aller Stille planen und das fertige Paket der Bevölkerung vorsetzen können...
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Re: News am Grünten

Beitrag von icedtea » 15.10.2019 - 13:02

Nochmal zum Papier der Hochschule Kempten.

Eigentlich steht da nicht wirklich etwas überraschendes drin:

- Tourismus ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, was auch in den Ergebnissen der Umfrage überwiegend so gesehen wird
- Sommertourismus ist im Allgäu wichtiger als Wintertourismus
- Der einzelne Urlaub wird kürzer, ggf. der Grund dafür, dass der Anteil gewerblicher Betten zu Lasten der privaten steigt, da diese bei Kurzurlauben flexibler sind (zumindest meine Erfahrung)
- Generell scheinen die Teilnehmer der Umfrage das derzeitige Niveau des Tourismus für, ich sag mal "tragbar", zu halten, zumindest gibt es keine klaren Mehrheiten für mehr oder weniger Tourismus
- Ober-/Ostallgäu (als am meisten frequentierte Ziele) wünschen sich einen Zuwachs am wenigsten, aber die Abweichung zum Rest ist aus meiner Sicht nicht dramatisch
- generell scheint eine Ablehnung der Entwicklung von Tourismus nicht gegeben zu sein
- selbst im Ober-/Ostallgäu ist die Anzahl der Befragten, die Tourismus ablehnt, überaus gering.
- Verkehr und Wohnen sind Themen, bei denen die Befragten Nachteile durch den Tourismus sehen
- Bei Umwelt und Lärm sieht man eine 50/50 Situation bei der Sicht als Problemfeld
- "Overtourism" wird punktuell (sowohl lokal als auch zeitlich) verspürt, aber nicht generell
- Eine Besuchersteuerung an Ballungspunkten scheint gewünscht zu sein

Zwei Punkte habe ich gefunden, die für mich herausstechen:

1. Es ist von 36,5 Millionen Tagesgästen die Rede, also pro Tag im Schnitt 100.000 8O Weiß jemand, wer hier alles gezählt wurde; die Zahl kommt mir verdammt hoch vor und erscheint mir nur (wenn überhaupt) möglich, wenn auch jeder Ausflug innerhalb des Kreisgebiets gezählt wird. Soviele Chinesen gibt auch die separate Füssen Statistik (und die sind ja mit den Königsschlössern am meisten belastet, so dass "overtourism" hier echt relevant wird) nicht her und dass täglich zehntausende aus einem Umkreis von 100km+ ins Allgäu reisen :? 8O :naja: :?: . Die Vorstellung fällt mir jetzt wirklich schwer, aber vielleicht kann das ja jemand aufklären :?:

2. Die Zustimmung zu sanftem Tourismus liegt bei über 90%, was ja auch auf der RDG-Website herausgestellt wird. Ich persönlich wundere mich da nicht, da bei einer solchen Umfrage doch kaum jemand dazu nein sagen würde, dass er für sanften Tourismus ist. Die Aussagekraft dieser Einzelfrage erscheint mir daher eher überschaubar :naja: :ja:

Neben ideologischen Faktoren ist die Hauptfrage ja wohl, ob die Grünten Bergwelt zu einem zusätzlichen Besucherstrom ins Allgäu allgemein und Rettenberg/Kranzegg im speziellen führt und wie dieser auf zusätzliche Tagesgäste entfällt und damit die auch durch die Umfrage bestätigten Vorbehalte in Bezug auf vor allem zusätzliche Verkehrsbelastungen eintreten.

Jetzt kommt wieder meine persönliche Meinung:

Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich die Anzahl der Allgäuurlauber und -tagesgäste durch das Projekt insgesamt signifikant erhöht; es wird wahrscheinlich eher zu Änderungen in der Verteilung zu Gunsten des Grünten und zu Lasten anderer Ziele kommen. Ich kann mir auch vorstellen, dass es an Spitzentagen dann zu einer Erhöhung des Ziel-/Quellverkehrs rund um Kranzegg/Rettenberg kommen wird; hier wird man vielleicht entsprechende Lenkungsmaßnahmen bedenken müssen und (zumindest für die Urlauber) eine ordentliche Anbindung an den ÖPNV einrichten müssen.

Für mich persönlich ändert sich durch den Inhalt des Papiers nichts an meiner bisherigen Einschätzung des Projekts; die Entscheidung liegt am Ende bei den Allgäuern.
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Re: News am Grünten

Beitrag von RDG » 15.10.2019 - 15:05

Leider trifft es wohl zu, dass am Grünten zwei verschiedene Ideologien aufeinandertreffen, inklusive aller negativen Begleiterscheinungen. Heute Nacht bereits das zweite Mal, dass Kritikern auf Privateigentum teure Banner entwendet wurden. Gleichzeitig wirft man der BI immer wieder Diffamierungen und persönliche Anfeindungen vor, von denen noch keine dokumentiert wurden. Ich bin auch für eine sachliche Diskussion und akzeptiere es, wenn am Ende das Projekt so wie geplant realisiert wird. Aber was hier "abgeht", lässt einen doch zweifeln....
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Re: News am Grünten

Beitrag von icedtea » 15.10.2019 - 15:10

RDG hat geschrieben:
15.10.2019 - 15:05
Heute Nacht bereits das zweite Mal, dass Kritikern auf Privateigentum teure Banner entwendet wurden.
Auch für mich ist ein solches Verhalten inakzeptabel :!:
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Re: News am Grünten

Beitrag von RDG » 15.10.2019 - 16:05

Xtream hat geschrieben:
15.10.2019 - 12:22
Hat halt alles was mit können im Geiste zu tun! Die Seperatisten hier in Katalonien meinen auch sie müssten sich von Spanien abspalten. Wenn dann aber grosse Firmen abziehen um ihre Steuern woanders zu zahlen dann wollen diese Geister doch glatt Gesetze verabschieden um das wegziehen zu verhindern! Dazu blockieren Sie die Autobahn in dem sie einfach ein Feuer machen. Was hat das bitteschön mit dem Allgemeinwohl zu tun.

So ähnlich ist das halt auch bei denen die dann nichtmehr miteinander reden weil die Meinungen grundverschieden sind. Diese ganzen Verhinderer und „des pass mer net“ Geister sollten mal dran denken das der Wohlstand niemals dort wäre wo er ist, wenn diese Denkweise die letzten Jahrhunderte der Leitfaden gewesen wäre.

Im Zeitalter wo & wie wir leben muss der Grünten saniert werden und da in einer Marktwirtschaft das ganze nur funktioniert wenn die Rechnung stimmt gehts halt nur mit der Sommerattraktion.

Neid ist eine Todsünde

https://www.welt.de/debatte/kommentare/ ... hwuer.html




Hab mir mal Mühe gegeben auf Rechtschreibung und Satzzeichen zu achten! Aber mein Geist ist zu bequem und deshalb hack ich den „kauderwelsch“ hier im Forum schon seit über 15 Jahren einfach so ins Netz! Verstanden hat mich bisher jeder.. :wink:

"Im Zeitalter wo & wie wir leben muss der Grünten saniert werden und da in einer Marktwirtschaft das ganze nur funktioniert wenn die Rechnung stimmt gehts halt nur mit der Sommerattraktion."

Und genau dies sehe ich anders. Durch Stiftungszuschüsse, staatliche Subventionen bzw. Förderprogramme, Sponsoring, Partnerschaften mit DAV, etc. und Einnahmen durch z.B. Parkgebühren (die bisher stiefmütterlich vernachlässigt wurden, die aber in der heutigen Zeit von jedem bezahlt werden) könnte mit Sicherheit das Gebiet renaturiert werden sowie ein Lenkungskonzept entwickelt und aufgestellt werden, ohne dass es eine "Attraktion" bedingt.

Und weil es immer und immer wieder kommt: Auf was soll ich genau neidisch sein? Darauf, dass die Investoren am Grünten eine Menge Geld verdienen würden? Darauf, dass "die" da bauen dürfen und ich nicht? Ich lebe mein eigenes Leben, verdiene mein eigenes Geld, was mir völlig ausreicht, habe höchsten Respekt davor, was die Investoren wirtschaftlich bisher alles geleistet haben, aber glaubt ihr allen Ernstes, dass wir in der Bürgerinitiative gegen dieses Projekt sind, weil wir es Familie Hagenauer wirtschaftlich nicht gönnen? Wie kommt man darauf?

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Re: News am Grünten

Beitrag von tobi27 » 15.10.2019 - 16:17

manitou hat geschrieben:
14.10.2019 - 22:52
Reicht das, warum ich etwas sensibel auf Fundis reagiere...?!
Ich stehe Fundis in vielerlei Hinsicht auch kritisch gegenüber, jedoch bin ich auch der Meinung dass Kritik an der so geplanten Bergwelt durchaus gerechtfertigt ist.

ich habe mir heute mal ein paar Gedanken und Notizen gemacht über die Aussagen im Forum bzw. auch vielen Kommentaren unter Onlineartikeln etc. die man doch hinterfragen sollte, dies mache ich jetzt einfach mal (und das ganz ohne Aggressivität die durchaus auf beiden Seiten vorhanden ist :wink: )

Fangen wir mal an mit dem Punkt Tradition/heimische Produkte:

Die Familie Hagenauer hat sich sowohl bei Interviews als auch auf ihrer Homepage stark dafür gemacht, dass sie mit dem Projekt unter anderem Einheimische Firmen unterstützen will indem man ihre Produkte vermarktet (analog auch an der Alpsee Bergwelt). Dort wird als Beispiel jedoch an der sogenannten Abenteuer Alpe Bier einer Großbrauerei aus München angeboten, wo es doch gerade im Allgäu so viele traditionelle Biermarken gibt. Warum wählt man nicht Zötler, Engelbräu, Hirschbräu, Meckatzer,...? Sowas bezeichne ich als Scheinheiligkeit, klar spricht nichts dagegen Bier vom Großunternehmen zu kaufen, dann darf ich die Leute aber auch nicht mit dem Label "regional" für blöd verkaufen.

Weiterer Punkt, Ortsdurchfahrt Rettenberg/Parkleitsystem
Rettenberg hat die beste Verkehrsanbindung aller Allgäuer Skigebiete... ...und auch Rettenberg wird es verkraften.
Dieser Aussage kann ich so nicht zustimmen.

Es stimmt zwar, dass die Anfahrt über Teile der Strecken für Massen belastbar sind, für die Ortsdurchfahrten Kranzegg und vor allem Rettenberg trifft dies aber nicht zu. Besonders in Rettenberg zwischen Fahrschule Scherer und Gasthof Engel ist die Straße eng und alles andere als massentauglich (hat man gut gesehen als der Jochpass zeitweise gesperrt war und der ganze Verkehr über Rettenberg rollte. Bereits bei mäßigem Verkehr kommt es dort zu Stockungen und Problemen, bei einem ausgebauten Grünten mit den zu erwartenden Besucherzahlen wird es an dieser Stelle früher oder später regelmäßig zu chaotischen Situationen kommen, da verwette ich ne Tageskarte drauf! Es wurden nicht ohne Grund nach Veröffentlichung der Pläne die Stimmen für eine Umgehungsstraße laut (siehe mein damaliger Beitrag im Mai).

Das seitens der Hagenauers so hoch gelobte "Parkleitsystem" mit Schildern und Anzeigen wo noch Parkplätze frei sind ist ein schlechter Witz und hilft letztendlich nur den Hagenauers, damit potentielle Kundschaft doch noch den ein oder anderen freien Parkplatz findet. Wie soll das den Kranzegger oder Rettenberger Bürgern in den Ortszentren helfen? Hilfreich wäre nur eine Anzeige schon vor den Ortschaften ob überhaupt noch Parkplätze vorhanden sind und Autofahrer bei komplett belegten Plätzen erst gar nicht hinfahren, nur so wird an Großkampftagen ein Teil des Verkehrs ausgebremst, der ohnehin keinen Parkplatz mehr bekommen würde und somit unnötig zwei mal durch die Ortschaften rollt...

Nächster Punkt, Andrang
Auch wenn an der Alpsee-Bergwelt viel los ist, das ist dort Relation alles noch im Rahmen.
Es ist keine Seltenheit, dass an sonnigen Wochenenden am Alpsee Coaster Wartezeiten zwischen 1,5 und 2 Stunden (!) herrschen. Dies kann ich durch einen eigenen Sommerbesuch sowie auch durch etliche Rezensionen bestätigen. Im Vergleich zu umliegenen Coastern wie Nesselwang, Söllereck und Hündle ist die Wartezeit an der Alpsee Bergwelt um ein vielfaches höher, man kann also dort durchaus von einem Tourismus Hotspot sprechen. Ob dies noch erträglich ist muss jeder Einzelne für sich entscheiden.
Fahr mal zur Kappe Winterberg, auf die Wasserkuppe oder nach Thale/Harz - dann weisst Du was Bergrummelplätze sind.
Der Versuch die Wasserkuppe oder Winterberg mit der Alpsee- (bzw. auch Grünten-) Bergwelt zu vergleichen hakt aber. Die haben nämlich zwei entscheidende Unterschiede. Zum Einen ist das Einzugsgebiet im nahen Umfeld um ein vielfaches größer und zum Anderen herrscht bei diesen Beispielen bei weitem nicht so viel Konkurrenz wie im Allgäu, diese Gebiete haben mehr oder weniger ein Alleinstellungsmerkmal und werden natürlich mangels Alternativen dementsprechend überlaufen.

Weiterer Punkt, Sommertourismus
Wenn man am Grünten nicht auf Sommertourismus setzt, wird die Infrastruktur dort keine Überlebenschance haben.
Kurz und knapp: Wie schaffen es zum Beispiel, Oberjoch, Tannheimertal, Breitenberg usw. im Sommer gut besucht zu sein und das ganz ohne Bespaßungseinrichtungen wie Rollglider, Abenteuerspielplatz usw.? Und nein, dort sind nicht nur Rentner sondern auch viele Familien unterwegs.

und noch ein letzter Punkt, welcher sehr häufig gefallen ist, Arbeitsplätze:

Immer wieder wurde das Argument vorgeschoben, die neue Bergwelt schaffe viele Arbeitsplätze. Diese werden sich wohl hauptsächlich an den Liftanlagen, Freizeiteinrichtungen und in der Gastronomie befinden und sind alle im niedrigen Lohnsektor angelegt. Nun sollen sich mal diejenigen die dieses Argument vorhalten selbst am Kragen packen und sich fragen, würdet ihr diesen Job für dieses Geld ausführen? Mir bekannte Liftwärter sind hauptsächlich Landwirte und in der Baubranche angestellte Arbeiter, die den Winter mit dieser Arbeit überbrücken, wirklich viel verdient da keiner. Dadurch das ich in dieser Branche zu Vorstellungsgesprächen eingeladen wurde hatte ich einen Einblick in die Tarifgruppen und war doch entsetzt wie groß die Spanne z.B. im Vergleich zum Maschinenbau ist. Und wir reden da nicht um Centbeträge sondern locker mal den doppelten (bzw. halben) Gehalt!

Dies spiegelt sich auch in der Branche wieder, wenn man die Homepages der Allgäuer Liftbetriebe durchstöbert und auch die heimische Zeitung liest findet man regelmäßig bei fast allen Liftbetreibern Anzeigen in denen händeringend Personal für die Skigebiete gesucht wird. Es erweckt also den Eindruck, dass in dieser Jobsparte nicht mal genügend Nachfrage da ist. Die neuen Stellen die mit der Bergwelt also geschaffen werden sind somit wahrscheinlich nur für Osteuropäer interessant...



Meine two cents zu der ganzen Diskussion, es gibt auf beiden Seiten Pro und Contra, wobei die beiden vergangenen Skisaisonen mit stillgelegten Liften gezeigt haben, dass man auch durchaus so sein Geschäft haben kann. Andererseits kann man auch sicher über einen Ausbau nachdenken, jedoch muss da viel Kompromissbereitschaft gezeigt werden. Auf das Motto "wir brauchen für den Ausbau unbedingt Bespaßungseinrichtungen wie Abenteuerspielplatz und Rollglider" gebe ich nichts. Wie gesagt, andere Gebiete zeigen mit Paragliderbeförderung usw., dass es auch anders und vor allem naturschonender gehen kann!

Viele Grüße
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Re: News am Grünten

Beitrag von Tiob » 15.10.2019 - 16:28

Ein renaturierter Grünten würde aber bei weitem nicht diese Wertschöpfung für die Region leisten wie ein (moderat) modernisierter. Liftanlagen werden von den meisten Touristen gerne genutzt und auch geschätzt. Sie ermöglichen zum Beispiel Familien mit Kindern oder alten Menschen trotz ihrer Einschränkungen Sport in den Bergen zu machen (Skifahren, Wandern etc.). Bergtourismus ohne entsprechende Infrastruktur (Stichwort "Bergsteigerdörfer") funktioniert nur als Nische. Alpenweit ist es fast überall so, dass Täler und Orte mit Liftanschluss in der Nähe einen enormen Wohlstand aufgebaut haben in den letzten 50 Jahren, während Orte/Täler ohne entsprechende Infrastruktur an Abwanderung und schlechten Zukunftsperspektiven leiden. Deswegen bin ich überzeugt dass ein modernisierter Grünten ein enormer Gewinn für die Bewohner- und Gemeinde Rettenberg in wirtschaftlicher Hinsicht wäre.

Und eigentlich freut es mich auch, dass sich ein Allgäuer Investor für das Projekt gefunden hat. Mit einem auswärtigen Investor hatte man ja Probleme. Erfahrungen aus der Vergangenheit in der Schweiz, in der ich viel unterwegs bin, haben gezeigt dass auswärtige Investoren oft im Konflikt mit der einheimischen Bevölkerung sind, da meist unterschiedliche Vorstellungen vorherrschen.
Ich bin mir sicher dass der Familie Hagenauer das Schicksal des Grünten und der Region nicht egal ist, sondern dass es in ihrem Interesse ist den Grünten nachhaltig zu betreiben.

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Re: News am Grünten

Beitrag von Tiob » 15.10.2019 - 16:35

tobi27 hat geschrieben:
15.10.2019 - 16:17
Immer wieder wurde das Argument vorgeschoben, die neue Bergwelt schaffe viele Arbeitsplätze. Diese werden sich wohl hauptsächlich an den Liftanlagen, Freizeiteinrichtungen und in der Gastronomie befinden und sind alle im niedrigen Lohnsektor angelegt. Nun sollen sich mal diejenigen die dieses Argument vorhalten selbst am Kragen packen und sich fragen, würdet ihr diesen Job für dieses Geld ausführen? Mir bekannte Liftwärter sind hauptsächlich Landwirte und in der Baubranche angestellte Arbeiter, die den Winter mit dieser Arbeit überbrücken, wirklich viel verdient da keiner. Dadurch das ich in dieser Branche zu Vorstellungsgesprächen eingeladen wurde hatte ich einen Einblick in die Tarifgruppen und war doch entsetzt wie groß die Spanne z.B. im Vergleich zum Maschinenbau ist. Und wir reden da nicht um Centbeträge sondern locker mal den doppelten (bzw. halben) Gehalt!

Dies spiegelt sich auch in der Branche wieder, wenn man die Homepages der Allgäuer Liftbetriebe durchstöbert und auch die heimische Zeitung liest findet man regelmäßig bei fast allen Liftbetreibern Anzeigen in denen händeringend Personal für die Skigebiete gesucht wird. Es erweckt also den Eindruck, dass in dieser Jobsparte nicht mal genügend Nachfrage da ist. Die neuen Stellen die mit der Bergwelt also geschaffen werden sind somit wahrscheinlich nur für Osteuropäer interessant...
Die direkten Angestellten sind ja nur die Spitze des Eisberges. Entscheidend ist die gesamte Wertschöpfung für die Region, und die ist enorm!

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Re: News am Grünten

Beitrag von tobi27 » 15.10.2019 - 16:49

Tiob hat geschrieben:
15.10.2019 - 16:35
Die direkten Angestellten sind ja nur die Spitze des Eisberges. Entscheidend ist die gesamte Wertschöpfung für die Region, und die ist enorm!
Das Allgäu und die direkt benachbarte Region beherbergt neben dem Grünten ca. 35-40 weitere Skigebiete auf teils engem Raum (Kleinstgebiete und Einzelliftanalgen nicht mitgezählt). Wenn ich denke wie viele Skifahrer ihre Stammgebiete haben (alleine die ganzen Fellhornfanatiker die trotz stundenlangen Staus trotzdem gerade dort hinfahren - solche Leute fahren dann auch bei einem modernisierten Grünten weiter dorthin).

ich hab vergangene Saison 81 Skitage hauptsächlich in ebendieser Region verbracht und hatte auch ohne Grünten mehr wie genug Abwechslung. Kurzum, auf ein standardisiertes (oder doch eher banalisiertes?) Gebiet mehr oder weniger bei der Gebietsdichte in der Oberallgäuer Region wo sich abfahrtstechnisch doch sehr viele Gebiete ähneln kommt es doch nicht wirklich an.

Aber: das Hauptproblem (auch das der Kritiker) sehe ich gar nicht bei dem reinen Liftanlagenbau an sich sondern an dem gekünsteltem Drumherum (Rollglider etc.) welches mitentstehen soll! Nochmal, eine abgespeckte Variante ohne den ganzen Brimborium würde nach zähen Verhandlungen wohl letztendlich beide Seiten befriedigen und genug andere Gebiete die bereits vor 20 Jahren mittels EUBs ausgebaut haben beweisen, dass man auch ohne großen Abenteuerrummel überlebensfähig sein kann!

viele Grüße
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