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Neues zur Verbindung St. Anton - Kappl

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Re: Zusammenschluss St. Anton - Kappl

Beitrag von Kapi » 01.12.2018 - 15:13

bastian-m hat geschrieben:
01.12.2018 - 08:31
Theoretisch müsste es noch eine höhere Revisionsinstanz geben.
In der Tat, da ist noch der Verwaltungsgerichtshof möglich. Ob sich Anton/Kappl das antun? Ich denke, die halten jetzt erstmal die Füße still.

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Re: Neues am Arlberg

Beitrag von Schorsch Lupus » 01.12.2018 - 15:54

Neues vom (eher doch nicht) Zusammenschluss St.Anton-Kappl:
https://www.tt.com/politik/landespoliti ... einen-korb

Irgendwie köstlich der Kommentar vom Wirtschaftsbundobmann: „Hier wurde die Zukunft vieler Tausender Menschen im vorderen Paznauntal über die Klippe geworfen, weil eine Landschaftsgärtnerin sich angemaßt hat, über touristische Perspektiven ein Urteil abzugeben.“ :D
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Re: Zusammenschluss St. Anton - Kappl

Beitrag von Tyrolens » 02.12.2018 - 08:43

Landschaftsgärtnerin. :D :D :roll: :roll:

Gemeint ist damit vermutlich Univ. Prof. Ulrike Pröbstl-Haider. https://www.rali.boku.ac.at/ilen/person ... tl-haider/


Und die ÖVP sollte sich mal selbst überlegen, wer den ganzen Gesetzen zugestimmt hat. ;) Ohne die, wär's heute nämlich anders (in beide Richtungen).
Wir machen den Deutschen halt alles nach. ;)

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Re: Zusammenschluss St. Anton - Kappl

Beitrag von Arlbergfan » 02.12.2018 - 23:30

Alles in allem bestätigt es mich mal wieder vom Alpenverein austreten zu müssen. Ich kann einen Verein, der nur städtisch alles blockiert und nichts mehr für die lokale Bevölkerung in den Tälern macht, nur noch blockieren. Es wäre ein einmaliges Skigebiet im Nordalpenraum, von A nach B ohne Auto zu kommen. Das Tal ist sowieso schon von Skitourengängern bevölkert. Wieso muss man etwas kippen, was Jahre zuvor genehmigt war?

Ich hoffe schwer darauf, dass es einen neuen Anlauf gibt!
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Re: Zusammenschluss St. Anton - Kappl

Beitrag von HBB » 03.12.2018 - 10:31

Aus der TT:
Tourismus: Umweltanwaltschaft und Wirtschaft fordern Umdenken

Im Gegensatz zu Hörls Gepolter ein bemerkenswert sachlicher Tonfall. Es trifft sich wirklich sehr gut, dass die Auseinandersetzung über die neuen Seilbahngrundsätze mit diesem Urteil zeitlich zusammenfällt. Es muss ja schon längst einmal eine umfassende Diskussion geben, wie es in Zukunft weitergehen soll: ohne Krawall, ohne die üblichen Stereotypen, sachlich fundiert, unter Beteiligung aller Betroffenen und Berücksichtigung aller Aspekte (gerade auch Verkehr).
Denn eines ist ja klar: Weder führen Ausbaugrenzen automatisch zu aussterbenden Tälern, noch ist der Naturschutz ein Selbstzweck, der alle anderen Bedürfnisse ausblenden kann.
Ich hoffe, es kommt wirklich zu diesem längst überfälligen Diskussionsprozess.
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Re: Zusammenschluss St. Anton - Kappl

Beitrag von Tyrolens » 03.12.2018 - 11:52

Ich kauf dir das jetzt einfach nicht ab. ;)

Also das mit der Diskussion. Jeder hat seine zementierte Meinung und wird kaum davon abweichen.
Ich glaube da viel eher, dass viele jetzt ihre Chance sehen, dem Skibetrieb endlich wirksam Paroli bieten zu können. Man hat das politisch ja lange genug vorbereitet. Was die Umsetzung der Aarhus Konvention bedeutet, wird den Protagonisten auch erst jetzt, viele Jahre danach, so langsam klar.

Wie Tschon sagt: Die Entscheidungen werden längst nicht mehr im Land oder im Bund getroffen. Die Verbindung Mutters-Axams wurde von der Alpenkonvention verhindert, die mit der Schlick ebenso. Und das, obwohl es sich hier "nur" um ein Ruhegebiet handelt.

Die Frage ist halt wirklich, was man möchte; um genauer zu sein: Was das beste für das Land wäre. Gute Politik ist immer Politik, durch die alle profitieren. Gut, das wird ein nicht erreichbares Ideal sein.

Hörl sollte mit einem Geschenkkorb nach Wien reisen und sich bei der Frau Professor entschuldigen. Die ist sowieso eine von den Guten.

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Re: Zusammenschluss St. Anton - Kappl

Beitrag von Kapi » 03.12.2018 - 12:26

Arlbergfan hat geschrieben:
02.12.2018 - 23:30
Alles in allem bestätigt es mich mal wieder vom Alpenverein austreten zu müssen. Ich kann einen Verein, der nur städtisch alles blockiert und nichts mehr für die lokale Bevölkerung in den Tälern macht, nur noch blockieren. Es wäre ein einmaliges Skigebiet im Nordalpenraum, von A nach B ohne Auto zu kommen. Das Tal ist sowieso schon von Skitourengängern bevölkert. Wieso muss man etwas kippen, was Jahre zuvor genehmigt war?

Ich hoffe schwer darauf, dass es einen neuen Anlauf gibt!
Da muss ich dir widersprechen, Markus. In mehreren Punkten.

Das Malfon ist nicht von Skitourengängern "bevölkert". Ab März ist dort in der Tat "mehr Betrieb", aber das Malfon ist kein Tal, in dem sich die Tourengeher auf die Steigfelle treten. Da gibt es ganz andere Kandidaten in der Region (Maroi etc.).

Der Alpenverein ist kein Blockadeverband, der sich Destruktion auf die Fahnen geschrieben hat. Viel mehr ist der AV, sind die AV's ein sehr wichtiges Regulativ, um den Wachstumsfetischisten, die "Schneller, Höher, Weiter" wie eine Monstranz vor sich hertragen, etwas entgegen zu setzen. Ausserdem hat der AV nicht die Aufgabe, der Bevölkerung in den Tälern ein festes Einkommen zu sichern. Das steht nicht in der Satzung. Hier ist die Politik gefragt. Zudem beginnt es den Talbevölkerungen hier und da schon zu dämmern, dass der Tunnelblick und die heilige Einkommensfixierung auf die Monate November bis April schneller vorbei sein kann, es manch einem lieb und recht ist. Wer mittelfristig und ohne Seilklemme im Auge nach vorne blickt weiß, dass die Talschaften, die bislang auschließlich vom Wintertourismus leben und lebten künftig eine Sommeralternative benötigen. Das ist bisweilen ein ganz anderes Klientel, dass da aufschlägt, als das Winterklientel. Die legen keinen Wert darauf, von Schröcken nach Kappl "gefahren" zu werden.

Der Arlberg muss m.E. mächtig aufpassen, nicht Opfer seines Erfolgs zu werden und die falschen Prioritäten zu setzen. Mit der Inbetriebnahme der Flexenbahn hat sich das Gebiet nach meiner subjektiven Einschätzung tiefgreifend verändert. Die Besucherströme haben sich verlagert, es gibt viel mehr neuralgische Punkte als zuvor. Das ehedem eher beschaulich/mondäne Zürs sieht sich mit Massen konfrontiert, die es so bisher selbst an besten Skitagen nie gab. Da kommt die Infrastruktur nicht hinterher, sind Pistenbereiche (Trittkopf) dem Ansturm längst nicht mehr gewachsen, zerwühlen Horden schon am frühen Vormittag das schlecht präparierte Madloch, steht man in Zug 'ne halbe Stunde an einem antiken 2er an, usw usw.. Am Rüfikopf geht auch schon mal an schlimmen Tagen ab 15.00h fast ne Stunde drauf. Und wehe dem, der sich nachmittags mit Kindern zurück von Warth Richtung Lech auf den Weg macht und sich das Drama hinab zum Auenfeld antun muss. Von der Valfagehr an der Rauz will ich gar nicht anfangen, in der Bahn habe ich schon Stunden über Stunden sitzend verbracht, weil sie seit Jahren muckt und ruckt.

Was ich damit sagen will: es wurde viel Geld in den Zusammenschluss Warth/Lech und Zürs/St. Anton gesteckt, aber den Rest der Infrastruktur hat man vernachlässigt und außen vor gelassen (Stichwort Beschneiung!). Dass sich die Besucherströme anders und neu entwickeln werden als zuvor war abzusehen, das kam ja nicht vom Himmel gefallen. Wer das Gebiet seit Jahren kennt wusste, wohin das führen wird (Rauz/Valfagehr/Trittkopf/Madloch/Zug etc. etc.). Das Gewimmel hat Folgen, Publikum wendet sich ab (frag mal in Zürs nach!), Stammgäste gehen verloren und noch läßt sich das durch gute Werbung und den legendären Arlberg-Ruf kompensieren. Aber der alte Lack ist schnell ab und wenn da nicht bald etwas passiert, kann man sich die 88 Bahnen und 312 Pistenkilometer an den Hut stecken.

Nun stelle dir vor, das geht immer so weiter und aus dem Paznaun wimmelt es täglich zusätzlich über das (noch) beschauliche Rendl Richtung St. Anton und weiter nach Zürs/Lech hinüber? Wie soll das gut gehen, wer tut sich das, wenn man es einmal erlebt hat, ein zweites mal an?

Ich denke, der Naturraum und das Gebiet verträgt nur eine endlich Zahl von Besuchern und die ist jetzet schon am Limit, auch was die Leistung der Infrastruktur und die Anlage von Pisten etc. angeht. Ein Ausbau der vielen, zu vielen neuralgischen Punkte und eine bessere Steuerung der Besucherströme würden dem Arlberg meiner Meinung nach viel besser zu Gesicht stehen als der vergängliche Ruhm, das (aller-)größte zusammenhängende Skigebiet Österreichs an den Start zu bringen.

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Re: Zusammenschluss St. Anton - Kappl

Beitrag von Tyrolens » 03.12.2018 - 12:34

Also was die Rentabilität betrifft ist diese doch die Sache der Betreiber und wenn das ganze nicht mehr wirtschaftlich zu betreiben ist, sind das die ersten, die nach Alternativen suchen. So dumm sind die nicht, dass sie ihr eigenes Geld mit sinnlosen Projekten versenken. Das mag bei öffentlich finanzierten Bahnen (da gibt es genug aktuelle Beispiele) anders sein.
Der Wintertourismus ist noch immer eine Cash Cow und wächst moderat vor sich hin.
Mit Sommeraktivitäten ist das schlicht nicht kompensierbar. In der Hotellerie sieht das zb anders aus. Die müssen dringend die Auslastung verbessern. Das wird seit Jahren gepredigt. Das Achental ist nicht ohne Grund eine der erfolgreichsten Destinationen.

Wie steht's eigentlich um die Auslastung des Teutonen Grills? Juni, Juli, August?

Tourismus ist, egal wie er betrieben wird, immer ein recht spezielles Geschäft.

Was die Pläne zu Skigebietserweiterungen betrifft, habe ich ohnehin das Gefühl, dass man heute noch so viel wie möglich probiert, weil man weiß, dass bald gar nichts mehr möglich sein wird.

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Re: Zusammenschluss St. Anton - Kappl

Beitrag von Pancho » 03.12.2018 - 13:00

@Kapi:

Hervorragend auf den Punkt gebracht, da bin ich 100%-ig bei dir. :top:
Sehenswerte Standortbestimmung zur Coronakrise:
https://youtu.be/3z0gnXgK8Do

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Re: Zusammenschluss St. Anton - Kappl

Beitrag von Bergwanderer » 03.12.2018 - 13:13

Zu dem Thema hier gab es gestern Abend in Bergauf-Bergab im BR-Fernsehen einen Beitrag:
https://www.br.de/mediathek/video/ersch ... 001c0f58fc

"Bevölkert" sind da wohl eher die Pisten von St.Anton, Zürs und Lech ... :wink:
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Re: Zusammenschluss St. Anton - Kappl

Beitrag von sr99 » 03.12.2018 - 13:48

Kapi hat geschrieben:
03.12.2018 - 12:26
Arlbergfan hat geschrieben:
02.12.2018 - 23:30
Alles in allem bestätigt es mich mal wieder vom Alpenverein austreten zu müssen. Ich kann einen Verein, der nur städtisch alles blockiert und nichts mehr für die lokale Bevölkerung in den Tälern macht, nur noch blockieren. Es wäre ein einmaliges Skigebiet im Nordalpenraum, von A nach B ohne Auto zu kommen. Das Tal ist sowieso schon von Skitourengängern bevölkert. Wieso muss man etwas kippen, was Jahre zuvor genehmigt war?

Ich hoffe schwer darauf, dass es einen neuen Anlauf gibt!
Da muss ich dir widersprechen, Markus. In mehreren Punkten.

Das Malfon ist nicht von Skitourengängern "bevölkert". Ab März ist dort in der Tat "mehr Betrieb", aber das Malfon ist kein Tal, in dem sich die Tourengeher auf die Steigfelle treten. Da gibt es ganz andere Kandidaten in der Region (Maroi etc.).

Der Alpenverein ist kein Blockadeverband, der sich Destruktion auf die Fahnen geschrieben hat. Viel mehr ist der AV, sind die AV's ein sehr wichtiges Regulativ, um den Wachstumsfetischisten, die "Schneller, Höher, Weiter" wie eine Monstranz vor sich hertragen, etwas entgegen zu setzen. Ausserdem hat der AV nicht die Aufgabe, der Bevölkerung in den Tälern ein festes Einkommen zu sichern. Das steht nicht in der Satzung. Hier ist die Politik gefragt. Zudem beginnt es den Talbevölkerungen hier und da schon zu dämmern, dass der Tunnelblick und die heilige Einkommensfixierung auf die Monate November bis April schneller vorbei sein kann, es manch einem lieb und recht ist. Wer mittelfristig und ohne Seilklemme im Auge nach vorne blickt weiß, dass die Talschaften, die bislang auschließlich vom Wintertourismus leben und lebten künftig eine Sommeralternative benötigen. Das ist bisweilen ein ganz anderes Klientel, dass da aufschlägt, als das Winterklientel. Die legen keinen Wert darauf, von Schröcken nach Kappl "gefahren" zu werden.

Der Arlberg muss m.E. mächtig aufpassen, nicht Opfer seines Erfolgs zu werden und die falschen Prioritäten zu setzen. Mit der Inbetriebnahme der Flexenbahn hat sich das Gebiet nach meiner subjektiven Einschätzung tiefgreifend verändert. Die Besucherströme haben sich verlagert, es gibt viel mehr neuralgische Punkte als zuvor. Das ehedem eher beschaulich/mondäne Zürs sieht sich mit Massen konfrontiert, die es so bisher selbst an besten Skitagen nie gab. Da kommt die Infrastruktur nicht hinterher, sind Pistenbereiche (Trittkopf) dem Ansturm längst nicht mehr gewachsen, zerwühlen Horden schon am frühen Vormittag das schlecht präparierte Madloch, steht man in Zug 'ne halbe Stunde an einem antiken 2er an, usw usw.. Am Rüfikopf geht auch schon mal an schlimmen Tagen ab 15.00h fast ne Stunde drauf. Und wehe dem, der sich nachmittags mit Kindern zurück von Warth Richtung Lech auf den Weg macht und sich das Drama hinab zum Auenfeld antun muss. Von der Valfagehr an der Rauz will ich gar nicht anfangen, in der Bahn habe ich schon Stunden über Stunden sitzend verbracht, weil sie seit Jahren muckt und ruckt.

Was ich damit sagen will: es wurde viel Geld in den Zusammenschluss Warth/Lech und Zürs/St. Anton gesteckt, aber den Rest der Infrastruktur hat man vernachlässigt und außen vor gelassen (Stichwort Beschneiung!). Dass sich die Besucherströme anders und neu entwickeln werden als zuvor war abzusehen, das kam ja nicht vom Himmel gefallen. Wer das Gebiet seit Jahren kennt wusste, wohin das führen wird (Rauz/Valfagehr/Trittkopf/Madloch/Zug etc. etc.). Das Gewimmel hat Folgen, Publikum wendet sich ab (frag mal in Zürs nach!), Stammgäste gehen verloren und noch läßt sich das durch gute Werbung und den legendären Arlberg-Ruf kompensieren. Aber der alte Lack ist schnell ab und wenn da nicht bald etwas passiert, kann man sich die 88 Bahnen und 312 Pistenkilometer an den Hut stecken.

Nun stelle dir vor, das geht immer so weiter und aus dem Paznaun wimmelt es täglich zusätzlich über das (noch) beschauliche Rendl Richtung St. Anton und weiter nach Zürs/Lech hinüber? Wie soll das gut gehen, wer tut sich das, wenn man es einmal erlebt hat, ein zweites mal an?

Ich denke, der Naturraum und das Gebiet verträgt nur eine endlich Zahl von Besuchern und die ist jetzet schon am Limit, auch was die Leistung der Infrastruktur und die Anlage von Pisten etc. angeht. Ein Ausbau der vielen, zu vielen neuralgischen Punkte und eine bessere Steuerung der Besucherströme würden dem Arlberg meiner Meinung nach viel besser zu Gesicht stehen als der vergängliche Ruhm, das (aller-)größte zusammenhängende Skigebiet Österreichs an den Start zu bringen.

K.
Vielen Dank, ein fettes +1 von mir. Wenn sich dies mit den von dir genannten Punkten verbessert ist der Arlberg ein tolles Skigebiet, doch ansonsten naja... Ich war in den letzten zwei Jahren Mitte Februar eine Woche am Arlberg (dazu gibts irgendwo zwei Berichte) und habe vorallem in Erinnerung, wie voll es war. Da gehe ich lieber in ein kleineres Skigebiet, fahre richtig Ski als im grössten von Österreich so viel Zeit zu verschwenden. Madloch für mich die dringendste Verbesserung die her muss. Aber dafür ists das falsche Topic
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Skitage 2017/18: 6x Hintertux/1x Stubaier Gletscher/4x Sölden/4x Flumserberg/4x Schöneben/1x Toggenburg/2x Amden-Arvenbüel/5 x Hoch-Ybrig/5x Arlberg/7x Hochzeiger/1x Klosters-Madrisa/1x Laax/1x Lenzerheide
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Re: Zusammenschluss St. Anton - Kappl

Beitrag von Tannberg » 03.12.2018 - 14:52

War Kappl nicht als Entlastung (!) von Zürs gedacht?

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Re: Zusammenschluss St. Anton - Kappl

Beitrag von Arlbergfan » 03.12.2018 - 14:59

Ich stimmt dir in deinen Punkten bzgl. Verbindungsausbau und verpasster Investition in Bahnen und Beschneiung vollkommen zu. Hier wurde in der Vergangenheit wahrscheinlich zu lang auf diese beiden Bahnen gewartet, ohne an die anderen Bereiche zu denken. Auch brauche ich persönlich die Verbindungsbahnen nicht, im weltweiten Wettbewerb und im Kampf, neue Gäste anzusprechen, helfen sie jedoch schon. Natürlich muss in Zukunft vermehrt an den neuraligschen Punkten gearbeitet werden, um das Skigebiet in seiner jetztigen Größe auch qualititativ wieder auf Vordermann zu bringen.

Mich stört in diesem Fall aber schon etwas besonders:
Die Verbindung wurde bereits genehmigt, die UVP als positiv bewertet und nur auf Grund des Aufschreis des Alpenvereins wurde das Projekt gestoppt und nochmals auf Bundesebene diskutiert bzw. abgelehnt. Ich finde es nie gut, wenn sich der Bund auf Länderebene einmischt. Es fühlt sich wie eine Bevormundung an. Es kann doch nicht sein, dass Wien das Interesse und die Intentionen der Tiroler Landesbevölkerung sowie der Geschäftstreibenden so gut einschätzen kann, derartige Zukunftsprojekte mit negativen Bescheiden abzusägen.
Zudem mobilisiert der Alpenverein mit teilweise falschen Darstellungen die Bevölkerung und auch die Medien. Ein Beispiel dafür ist die Karte, mit "theoretisch erschließbaren Naturräumen", die ohne tatsächliche Projektierung bzw. seilbahntechnische Sinnhaftigkeit veröffentlicht wird (siehe: https://www.facebook.com/alpenverein/ph ... =3&theater).

Versteht mich nicht falsch - ich bin ein Naturliebhaber und schätze die Region Arlberg besonders für seine unmodellierten Pisten und vor allem Naturschneeabfahrten. Was mir derzeit missfällt ist das kategorische NEIN des Alpenvereins gegen Skigebietsverbindungen, mögen sie der lokalen Bevölkerung doch oftmals weiterhelfen.
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Re: Zusammenschluss St. Anton - Kappl

Beitrag von HBB » 03.12.2018 - 15:28

Ich finde nicht, dass man das als Einmischung des Bundes in Ländersachen bezeichnen kann - das war vielmehr der ganz normale Rechtsweg. Über die Parteistellung von Verbänden wie dem Alpenverein im UVP-Verfahren kann man sicher streiten - aber so ist nunmal die Rechtslage, die auch nicht vom Himmel gefallen, sondern demokratisch legitimiert ist. Außerdem hast Du nicht erwähnt, dass auch der Landesumweltanwalt gegen diesen Bescheid Beschwerde eingelegt hat. Also keine Wiener Verschwörung gegen Tiroler Interessen.
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Re: Zusammenschluss St. Anton - Kappl

Beitrag von Pancho » 03.12.2018 - 15:34

Seh ich auch so.
Sehenswerte Standortbestimmung zur Coronakrise:
https://youtu.be/3z0gnXgK8Do

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Re: Zusammenschluss St. Anton - Kappl

Beitrag von Pancho » 03.12.2018 - 15:49

Arlbergfan hat geschrieben:
03.12.2018 - 14:59
Ich stimmt dir in deinen Punkten bzgl. Verbindungsausbau und verpasster Investition in Bahnen und Beschneiung vollkommen zu. Hier wurde in der Vergangenheit wahrscheinlich zu lang auf diese beiden Bahnen gewartet, ohne an die anderen Bereiche zu denken. Auch brauche ich persönlich die Verbindungsbahnen nicht, im weltweiten Wettbewerb und im Kampf, neue Gäste anzusprechen, helfen sie jedoch schon. Natürlich muss in Zukunft vermehrt an den neuraligschen Punkten gearbeitet werden, um das Skigebiet in seiner jetztigen Größe auch qualititativ wieder auf Vordermann zu bringen.
Möglicherweise muss man die Aussage von Kapi noch weiter zuspitzen. Deine Reihenfolge ist falsch. Ihr habt genug Gäste. Mindestens. Ihr solltet daran arbeiten, dass das Erlebnis, der Kern der Marke „Arlberg“, nicht in Gefahr gerät. Dadurch könnte es den Menschen vor Ort dann nämlich wirklich schlecht gehen. Ich war lange Gast bei euch, allerdings zunehmend unzufrieden. Auch deshalb bin ich um diese Entscheidung froh.
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Re: Zusammenschluss St. Anton - Kappl

Beitrag von Schorsch Lupus » 03.12.2018 - 15:51

Ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob ich hier für oder gegen das Projekt sein soll und ich versteh die Argumente von beiden Seiten.

Wenn ich jetzt entscheiden müsste, was gemacht werden soll, dann wäre das eine einzige 3S oder Funitel Umlaufbahn (oder eine stinknormale Seilbahn) direkt vom Kappl-Skigebiet zum Rendl ohne irgendwelche Mittelstationen (falls das technisch überhaupt möglich ist). Dann hätten die einen ihre Skigebietsverbindung und die anderen ihr (fast) unberührtes Natur Tal.

Wenn ich das richtig verstanden habe, wird der ganze Aufwand mit den 2 Bahnen und der Talstation ja nur wegen ein paar Freeridern betrieben und wenn für die Errichtung dieser Talstation extra Zufahrtsstraßen in das unberührte Tal gemacht werden müssten, dann wäre ich auch eher GEGEN das Projekt.

Aber nur ein paar Seile, die über das Tal gehen sollten doch wirklich auch die militantesten Umweltschützer nicht mehr auf die Barrikaden bringen können. Das müsste doch ein Kompromiss sein, mit dem alle leben können.
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Re: Zusammenschluss St. Anton - Kappl

Beitrag von Theo » 03.12.2018 - 17:05

Ich vergleiche das hier ein bisschen mit Lenzerheide - Arosa, wo ja schlussendlich die reine Verbindungsbahn noch grad so knapp durch ging. An beiden Orten betrifft es einen Talschluss wo weiter vorne recht wenig bis gar nichts ist. Im Gegensatz zum Urdental mit seinen Weiden und Sennereibetriebn mit Strassenverbindung ist das Malfon wirklich noch fast reinste Wildniss.
Gut, das ist nicht das gleiche Land und andere Gesetze, aber ich war schon überrascht dass das damals durch ging und bin jetzt nicht überrascht dass es abgelehnt wurde.

Auch eine reine Verbindungsbahn würde man noch irgendwie sehen können und bevor man anfängt gross Geld in solche Pläne zu investieren müsste die jetzige Gegnerschaft verbindliche Zusagen machen was sie denn nicht bekämpfen würden.

Die Alpenvereine mögen für viele Sachen gut sein und haben seinerzeit auch Verdienstmöglichkeiten in die Berge gebracht. Sie taten dass aber auch in einem zügigen Tempo so nach dem Motto ( und da muss jetzt auch noch eine Hütte hin ) getan. Man wirft also der heutigen Generation genau dass vor was man früher selber gemacht hat. Klar haben die Alpenvereine nicht die Aufgabe der Bergbevölkerung ein festes Einkommen zu sichern, aber sie haben ja auch nicht die Aufgabe genau dass aus rein egoistischen gründen zu verhindern.
Was die Alpenvereine heutzutage aufführen kurz gesagt nur mehr "elitäres Platzhirschgetue".

Es war hier und anderswo in letzter Zeit mehrfach wegen der möglichen Abwanderung die Rede und einige Kommentare dazu muss man doch als recht dumm und total ignorant bezeichnen und die Kommentierer glauben wahrscheinlich dass Wählen von SP und Grün würde ihre allgegenwärtige Sozialkompetentz nur noch deutlich unterstreichen. Ein bisschen mehr nachdenken vor dem Schreiben könnte manchmal wahre Wunder vollbringen.
Nun gut, ich glaube nicht dass St Anton und Kappl aussterben werden, wobei es bei Kappl ohne Ischgl daneben eher schlecht aussehen würde. Wenn man aber so wie ich ein Elternteil hat wo an einem Ort geboren und aufgewachsen ist wo damals zum Höchststand 52 Personen gelebt haben, das letzte Schulkind 1970 geboren wurde und wo seit 2016 keiner mehr wohnt kann man solche Sachen glaub ich besser beurteilen als dass einige hier glauben. Der Ort ist übrigens einer der schönsten Plätzer auf der Welt wo ich kenne, mit einer phantastischen Aussicht aufs Unesco Weltnaturerbe mit einer fast 20km lange Bergkette und einigen fast 4000ern.
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Re: Zusammenschluss St. Anton - Kappl

Beitrag von Kapi » 03.12.2018 - 17:13

Schorsch Lupus hat geschrieben:
03.12.2018 - 15:51
Ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob ich hier für oder gegen das Projekt sein soll und ich versteh die Argumente von beiden Seiten.

Wenn ich jetzt entscheiden müsste, was gemacht werden soll, dann wäre das eine einzige 3S oder Funitel Umlaufbahn (oder eine stinknormale Seilbahn) direkt vom Kappl-Skigebiet zum Rendl ohne irgendwelche Mittelstationen (falls das technisch überhaupt möglich ist). Dann hätten die einen ihre Skigebietsverbindung und die anderen ihr (fast) unberührtes Natur Tal.

Wenn ich das richtig verstanden habe, wird der ganze Aufwand mit den 2 Bahnen und der Talstation ja nur wegen ein paar Freeridern betrieben und wenn für die Errichtung dieser Talstation extra Zufahrtsstraßen in das unberührte Tal gemacht werden müssten, dann wäre ich auch eher GEGEN das Projekt.

Aber nur ein paar Seile, die über das Tal gehen sollten doch wirklich auch die militantesten Umweltschützer nicht mehr auf die Barrikaden bringen können. Das müsste doch ein Kompromiss sein, mit dem alle leben können.
Es sind drei Bahnen (wenn man Roßfall-Alblittkopf als 2 zählt), die gebaut werden müssen.
#1: Zuführung Rendl -> Roßfall, ab da hoch attraktive Pisten/freies Gelände hinunter Talboden Malfon
#2 und #3: Roßfall -> Talboden Malfon (=Mittelstation) -> Alblittkopf

Würde man Roßfall -> Alblittkopf direkt machen (was technisch mtm. möglich aber wohl auch ziemlich teuer wäre), ginge die Türe für die attraktiven Pisten / das attraktive Freeridegelände Malfon zu. Denn von da unten kommst du nicht mehr hoch, man muss aus dem Tal hinaus nach Pettneu. Und das ist ein laaaanger Weg...

Das Szenario mit der direkten Bahn wäre also betriebswirschaftlich Unsinn, denn ich denke schon, dass man auch darauf setzt(-e), im Malfon (wenn der Wind politisch mal anders wehen würde[?]) mehr Erschließung anzustossen. Da ginge so einiges...sowohl von Kappl als auch von der Rendl-Seite aus.

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Re: Zusammenschluss St. Anton - Kappl

Beitrag von Oliver.O » 03.12.2018 - 19:36

Ohne die Begründung des Gerichts und die Argumente der Parteien im Detail zu kennen, möchte ich mir keine abschließende Meinung zum Verfahren bilden.

Aus meiner Sicht hätte der Zusammenschluss neben einer Zukunftsperspektive für Kappl das Potenzial gehabt, aktuelle Überlastungsprobleme am Arlberg abzumildern, die ich dort seit 2009 in regelmäßigen Besuchen außerhalb der Hauptsaison zunehmend beobachte.

Mir scheint es, als hätte insbesondere das Stanzertal über die Jahre zu hohe Unterkunftskapazitäten aufgebaut. Die Gäste (mich eingeschlossen) strömen von St. Anton aus ins Skigebiet und überlasten zu bestimmten Zeiten neuralgische Anlagen und Pisten (Schindlergrat, Valfagehr, Trittkopf, Madloch, Zugerberg, Rüfikopf). Die Flexenbahn - die ich ansonsten sehr schätze - hat die Situation deutlich verschärft, der Trend war aber schon zuvor zu beobachten.

Meine Hoffnung wäre nun gewesen, dass sich mit einer Kappl-Verbindung mehr Gäste Richtung Rendl orientierten, wo es bisher noch eher entspannt zugeht. Mit der Bahn- und Pistenerweiterung im Rossfall wäre es dort schon deutlich abwechslungsreicher. Ausflüge ins Malfon und Paznaun wären zusätzliche Attraktionen. Träfe meine Vermutung zu, dass sich mehr Gäste aus St. Anton Richtung Rendl/Kappl bewegten als aus Kappl Richtung Galzig/Valfagehr/Zürs, wäre die dadurch erreichte Entzerrung für den Arlberg ein Gewinn gewesen.

Sollten mit einem Ausbau allerdings gleich wieder neue Gäste angesprochen werden, sehe ich nicht, wie man das mit dem vorhandenen (und geplanten) Pisten- und Anlagenangebot bewältigen will, ohne dass die Qualität noch weiter leidet.

Also doch lieber Zutrittsbeschränkungen für Arlberg Ost?

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Re: Zusammenschluss St. Anton - Kappl

Beitrag von Kapi » 03.12.2018 - 20:08

Oliver.O hat geschrieben:
03.12.2018 - 19:36
Meine Hoffnung wäre nun gewesen, dass sich mit einer Kappl-Verbindung mehr Gäste Richtung Rendl orientierten, wo es bisher noch eher entspannt zugeht. Mit der Bahn- und Pistenerweiterung im Rossfall wäre es dort schon deutlich abwechslungsreicher. Ausflüge ins Malfon und Paznaun wären zusätzliche Attraktionen. Träfe meine Vermutung zu, dass sich mehr Gäste aus St. Anton Richtung Rendl/Kappl bewegten als aus Kappl Richtung Galzig/Valfagehr/Zürs, wäre die dadurch erreichte Entzerrung für den Arlberg ein Gewinn gewesen.
Hm...also wenn ich an einen Info-Abend denke, in den ich mal per Zufall (in Stuben, vor ein paar Jahren) hineingeraten bin, dann lag der Focus schon i.d.R. darauf, dem Gast aus dem Paznauntal die Möglichkeit zu eröffnen, den Arlberg "bequem und in 20 Minuten" zu erreichen. Vica versa? Das kam nur am Rande vor, á la "....und entdecken Sie an schönen Tagen von Stuben aus die Sonnenhänge von Kappl....".
Fixiert war man schon seitens der beiden Vortragenden (aus St. Anton und aus Innsbruck) schon darauf, Gästen aus dem Paznaun den Arberg nahe zu bringen. Ich kann mich gut erinnern, wie unter Geraune der Anwesenden sogar davon gesprochen wurde, Publikum aus Ischlg tageweise via Kappl an den Arlberg zu ziehen. Das löste bei mir dann schon erhebliche Heiterkeit aus.

Krönung war das Hirngespinnst, dermaleinst Serfaus vom Masnertalboden aus via Flathbachtal und Kreuzjoch/Labebene an Kappl und somit an den Arlberg anzubinden. Selbst hartgesottene Fantasten griffen sich da an den Kopf.
Oliver.O hat geschrieben:
03.12.2018 - 19:36
Sollten mit einem Ausbau allerdings gleich wieder neue Gäste angesprochen werden, sehe ich nicht, wie man das mit dem vorhandenen (und geplanten) Pisten- und Anlagenangebot bewältigen will, ohne dass die Qualität noch weiter leidet.
Ich denke, das ist/war das Hauptziel. Ich kann mich aber auch irren und völlig daneben liegen.

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Re: Zusammenschluss St. Anton - Kappl

Beitrag von Pancho » 03.12.2018 - 20:14

Natürlich. Die zig Millionen wollen doch refinanziert werden...
Sehenswerte Standortbestimmung zur Coronakrise:
https://youtu.be/3z0gnXgK8Do

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Re: Zusammenschluss St. Anton - Kappl

Beitrag von Oliver.O » 03.12.2018 - 20:46

Kapi hat geschrieben:
03.12.2018 - 20:08
Hm...also wenn ich an einen Info-Abend denke, in den ich mal per Zufall (in Stuben, vor ein paar Jahren) hineingeraten bin, dann lag der Focus schon i.d.R. darauf, dem Gast aus dem Paznauntal die Möglichkeit zu eröffnen, den Arlberg "bequem und in 20 Minuten" zu erreichen.
Interessant. Wie viele der Paznaun-Gäste - nachdem sie sich erstmal an die Farbgebung der Pisten im Arlberg Ost gewöhnt haben - es dann wohl wenigstens bis Zürs schafften, obwohl sie eigentlich von Kriegerhorn und Salober träumten? Wie viele den Rückweg mit Taxis oder dem Postbus bestreiten müssten?

Und sollten die Verantwortlichen das mit Serfaus und Ischgl ernsthaft erwogen haben, ist es vielleicht besser so, dass daraus vorerst nichts wird. 8O

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Re: Zusammenschluss St. Anton - Kappl

Beitrag von Schorsch Lupus » 03.12.2018 - 20:59

Kapi hat geschrieben:
03.12.2018 - 17:13
Schorsch Lupus hat geschrieben:
03.12.2018 - 15:51
Ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob ich hier für oder gegen das Projekt sein soll und ich versteh die Argumente von beiden Seiten.

Wenn ich jetzt entscheiden müsste, was gemacht werden soll, dann wäre das eine einzige 3S oder Funitel Umlaufbahn (oder eine stinknormale Seilbahn) direkt vom Kappl-Skigebiet zum Rendl ohne irgendwelche Mittelstationen (falls das technisch überhaupt möglich ist). Dann hätten die einen ihre Skigebietsverbindung und die anderen ihr (fast) unberührtes Natur Tal.

Wenn ich das richtig verstanden habe, wird der ganze Aufwand mit den 2 Bahnen und der Talstation ja nur wegen ein paar Freeridern betrieben und wenn für die Errichtung dieser Talstation extra Zufahrtsstraßen in das unberührte Tal gemacht werden müssten, dann wäre ich auch eher GEGEN das Projekt.

Aber nur ein paar Seile, die über das Tal gehen sollten doch wirklich auch die militantesten Umweltschützer nicht mehr auf die Barrikaden bringen können. Das müsste doch ein Kompromiss sein, mit dem alle leben können.
Es sind drei Bahnen (wenn man Roßfall-Alblittkopf als 2 zählt), die gebaut werden müssen.
#1: Zuführung Rendl -> Roßfall, ab da hoch attraktive Pisten/freies Gelände hinunter Talboden Malfon
#2 und #3: Roßfall -> Talboden Malfon (=Mittelstation) -> Alblittkopf

Würde man Roßfall -> Alblittkopf direkt machen (was technisch mtm. möglich aber wohl auch ziemlich teuer wäre), ginge die Türe für die attraktiven Pisten / das attraktive Freeridegelände Malfon zu. Denn von da unten kommst du nicht mehr hoch, man muss aus dem Tal hinaus nach Pettneu. Und das ist ein laaaanger Weg...

Das Szenario mit der direkten Bahn wäre also betriebswirschaftlich Unsinn, denn ich denke schon, dass man auch darauf setzt(-e), im Malfon (wenn der Wind politisch mal anders wehen würde[?]) mehr Erschließung anzustossen. Da ginge so einiges...sowohl von Kappl als auch von der Rendl-Seite aus.

K.
Klar würde man bei einer direkten Verbindung vom Rendl bis zur höchsten Bahn am Kappl die Türe für Freerider zu machen, aber das ist doch sicher genau das was die Gegner des Projektes auf keinen Fall haben wollen und ich versteh das sogar.

Ist doch absolut vorhersehbar, was dann in 10, 20 ... 30 Jahren kommt, wenn man das Projekt wie geplant zulassen würde. Da würde man dann den Ausbau des Malfontals mit „echten Skipisten“ beantragen (weil die Bahnen stehen ja schon), dann käme eine Alphütte/Gasthaus, die braucht einen Zufahrtsweg oder eine Materialseilbahn etc. Das sind doch die typischen Ängste der Naturschützer und unbegründet sind die wirklich nicht. Kein Wunder, dass die blockieren, denn die sehen die jetzt geplanten Bahnen als einen ersten Schritt zum späteren touristischen Vollausbau des gesamten Tales. Vielleicht sogar mit der "Horrorvision", dass es irgendwann dann Straßen, Pisten und Lifte quer durch das Malfontal bis Pettneu runter gibt.

Da muss man meiner Meinung nach halt mal den Kompromiss machen und sich mit einer reinen Verbindungsbahn zufriedengeben. Dass mehr Pistenfläche dem Arlberg gut tun würde meinen ich auch, aber wenn man die in einem bisher unberührten Tal sucht, dann ist massiver Widerstrand von Naturschützern doch vorprogrammiert, und wirklich NICHT unbegründet!

Bezüglich Trassenführung, der Verbindungsbahn hab ich mir das mal bei Google Earth angeschaut. Das müsste doch mit einer einzigen Bahn funktionieren, wenn man die Station am Rendl knapp unterhalb der Riffel 1 Bahn hin stellen würde (siehe lila Linie auf dem Google-Earth Bild)
Streckenverlauf: von der Riffel 1 Bahn rauf bis auf den Berggrat, dann quer übers Tal und dann nochmal leicht runter zur Bergstation der obersten Bahn von Kappl). Dass sowas technisch NICHT funktionieren würde kann ich mir eigentlich nicht vorstellen und so eine Bahn würde doch sicher NICHT mehr kosten als 2-3 einzelne Bahnen.

Aber wenn hier halt beide Seiten auf Stur stellen und nicht über so einen Kompromiss nachdenken. Wird vermutlich auch nie was gebaut werden.
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Re: Zusammenschluss St. Anton - Kappl

Beitrag von Kapi » 03.12.2018 - 23:02

Schorsch Lupus hat geschrieben:
03.12.2018 - 20:59
Bezüglich Trassenführung, der Verbindungsbahn hab ich mir das mal bei Google Earth angeschaut. Das müsste doch mit einer einzigen Bahn funktionieren, wenn man die Station am Rendl knapp unterhalb der Riffel 1 Bahn hin stellen würde (siehe lila Linie auf dem Google-Earth Bild)
Streckenverlauf: von der Riffel 1 Bahn rauf bis auf den Berggrat, dann quer übers Tal und dann nochmal leicht runter zur Bergstation der obersten Bahn von Kappl). Dass sowas technisch NICHT funktionieren würde kann ich mir eigentlich nicht vorstellen und so eine Bahn würde doch sicher NICHT mehr kosten als 2-3 einzelne Bahnen.
Ja, so in etwa könnte das aussehen. Danke für die Grafik. Im Prinzip entspräche das dann dem Konzept, das man im Auenfeld (Lech->Warth) verfolgen musste (auch hier waren Naturschutzfragen im Vordergrund). Wobei beim Auenfeld hinzukommt, dass eine Pistenführung des flachen Geländequerschnitts wegen ohnehin nicht sinnvoll möglich gewesen wäre. An der Stelle besteht der wesentliche Unterschied. Und wie du richtig bemerkt hast: es wäre nur ein Frage der Zeit (wenn das Ausgangskonzept für das Malfon druchgegangen wäre), bis die ersten Anträge zur Erweiterung des Tals auf mehr Anlagen eingegangen wären. Wobei man sagen muss, dass es im Malfon einige kritische Lawinenstriche gibt, die eine massive Verbauung in etlichen Hängen oberhalb des Zuwegs von Pettnau zur geplanten Mittelstation erforderlich gemacht hätten. Stichwort Rettungsweg, wenn die Bahn ausfällt und an der Mittelstaion Menschen festsitzen. Da muss ein Weg her, der auch bei Großschneelagen sicher befahrbar sein muss. Die Baumassnahmen alleine dafür wären exorbitant in diesem bislang völlig unberührten Hochtal.
Schorsch Lupus hat geschrieben:
03.12.2018 - 20:59
Aber wenn hier halt beide Seiten auf Stur stellen und nicht über so einen Kompromiss nachdenken. Wird vermutlich auch nie was gebaut werden.
Wie gesagt, dieser Kompromiss ist evtl. für die Betreiber unwirtschaftlich. Aus deren Sicht hängt die Attraktivität der Verbindung m.E. auch mit der Pisten- und Freerideerschließung ab Roßfall zusammen.

Das alles ist reine Spekulation, ich weiß nicht, ob das auch nur im Ansatz so stimmt. Ich schließe das lediglich aus allerlei Bemerkungen diverser "Großkopferter" aus der Region, die ich im Laufe der Jahre (berufsbedingt) hier und da aufgeschnappt habe. Direkt gesagt hats mir noch keiner.

K.
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