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Gstaad-Saanenland

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Gstaad-Saanenland

Beitrag von gondi » 11.01.2004 - 23:48

:D Hier einige Neuigkeiten aus Gstaad und Umgebung:
In den nächsten 3 Jahren sollen 42 Millionen in die Skiregion investiert werden:
Erneuerung Gondelbahn Saanenmöser-Saanersloch
Umbau Gondelbahn Zweisimmen-Rinderberg
Neubau Sesselbahn Saanenwald-Hornfluh
Neubau Sesselbahn Lengebrand
Neubau Sesselbahn Chalberhöni Pra Cluen
Beschneiund in den Gebieten : Lengebrand, Saanersloch-Hornberg-Horneggli, Videmanette


In den Jahren 2007-2013 sollen zudem weitere 22 Millionen investiert werden:

Neubau Gondelbahn Rougemont-Videmanette
Neubau Sesselbahn Chalberhöni-Eggli

Da tut sich in nächster Zeit doch endlich einiges
Ist ja auch bitter nötig !!!!


Seilbahnfreund
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Beitrag von Seilbahnfreund » 12.01.2004 - 00:23

Quelle?

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Beitrag von Theo » 12.01.2004 - 17:32

Ich würde es den Gstaadern gönnen, wenn sie dass gebiet modernisieren und Schneesicherer machen könnten.

Ist bei denen jetzt der Formel 1 Zampano Bernie Ecclestone neuer Haupsponsor :?: In Gstaad wohnen tut er ja.
Bautagebuch 3S Bahn Klein Matterhorn
https://drive.google.com/drive/folders/ ... sp=sharing

Michael Meier
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Beitrag von Michael Meier » 12.01.2004 - 17:35

Naja das ist die Sonnenseite. Und was ist die Schattenseite??
Abbruch der beiden 2KSB der Oeschseite, Abbruch des Skilift Seyberg, Abbruch des Skilift Hornfluh, Abbruch Sesselbahn Lengebrand, Abbruch Skilift Lochstaffel, Abbruch Skilift Lätz Güetli. , Einstellung Winterbetrieb Wispile, Einstellung Winterbetrieb Rellerli,

Hägar
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Beitrag von Hägar » 12.01.2004 - 17:43

xx
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Beitrag von Michael Meier » 12.01.2004 - 17:46

Doch der eine kommt als ersatz für die alte Von Roll 2KSB am Chalte Brunne und die andere vom Rinderberg rüber nach Lengebrand.

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Beitrag von Seilbahnfreund » 16.01.2004 - 18:02

Warum sollen die beiden 2KSB an der Oeschseite wieder abgebaut werden und die Verbindung zukünftig über den Rinderberg laufen?
Wo liegen da die Vorteile??

Gruß Thomas


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Beitrag von Hägar » 16.01.2004 - 22:34

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Beitrag von Michael Meier » 16.01.2004 - 23:32

Wundert mich sowieso das sie da überhaupt eine Bewilligung bekommen haben für die Beiden Lifte. Chübelilift war eine Neuerschliessung nur Buetli ersetzte 3 Alte Habegger Skilift. Die letzten 10m nach Öeschseite sind beschneit. :lol: Der Rest war bis jetzt immer Grasskifahren wenn die Lifte mal liefen. :evil:

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Beitrag von Seilbahnfreund » 31.01.2004 - 02:21

Habe bei der Suche via Google folgenden Text zum Thema gefunden:

Restrukturierung der Bergbahnen
im Saanenland - ein Beispiel

Der Saaner Gemeinderat hat am 7. April das konkretisierte Bergbahnkonzept vorgestellt. Kernpunkt ist neben der geplanten Gründung einer einheitlichen Betriebsgesellschaft eine saisonale Abstimmung der einzelnen Bahnen auf einen Sommer- oder Winterbetrieb. Während die neue Betreibergesellschaft bereits im Hinblick auf die kommende Wintersaison gegründet werden soll, ist die Umsetzung des neuen Betriebskonzepts auf die Sommersaison 2004 vorgesehen.
Insgesamt sollen 17 unrentable Anlagen geschlossen werden. Danach werden das Rellerli in Schönried und die Gstaader Wispile künftig zu reinen "Sommerbergen". Das Gstaader Eggli, das Horneggli in Schönried und die Videmanette in Rougemont sollen nur noch im Winter betrieben werden, gleich wie schon bisher der Wasserngrat und die Saanerslochbahnen. Ziel sind laut Mitteilung klar positionierte Skigebiete und Sommerberge. Das Konzept ermögliche, ein Optimum an erschlossenen Pisten und Wandergebieten zu erhalten und zu verbessern. Die weitgehende Beschränkung auf Ein-Saison-Betriebe ermöglicht laut Bergbahn-Berater Peter Furger jährliche Einsparungen von 1,5 bis 2 Mio. Franken für die künftige Betreibergesellschaft.
In den Neubau und die Erneuerung von Anlagen sollen in den nächsten 10 Jahren rund 77 Mio. Franken investiert werden. Geplant sind unter anderem drei neue Sesselbahnen im Gebiet Hornfluh, Lengebrand und Chalberhöni bis 2007. Noch steht die Finanzierung nicht im Detail. Bis 2013 geht das Konzept jedoch von rund 3 Mio. Franken an Investitionsbeiträgen der öffentlichen Hand aus, wie Furger weiter sagte. Ziel sei, dass die Gesellschaft mindestens selbsttragend werde und einen wesentlichen Teil der notwendigen Investitionen selber erwirtschafte.
Die finanzielle Lage der Bergbahnen im Saanenland ist seit längerer Zeit kritisch. Der Gesamtumsatz von rund 24 Mio. Franken pro Jahr aller Anlagen ist bei weitem nicht kostendeckend. Die Gemeinden sowie die Kantone Bern und Waadt sahen sich in den letzten Jahren immer wieder zu Finanzspritzen genötigt. sda/Fi

Gruß Thomas

Tinel
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Beitrag von Tinel » 31.01.2004 - 20:11

Thomas_K hat geschrieben: Danach werden das Rellerli in Schönried und die Gstaader Wispile künftig zu reinen "Sommerbergen". Das Gstaader Eggli, das Horneggli in Schönried und die Videmanette in Rougemont sollen nur noch im Winter betrieben werden, gleich wie schon bisher der Wasserngrat und die Saanerslochbahnen.
Upps! Das ich das erst jetzt entdeckt hab!

Die Betreiber haben sich gewehrt- nun weiss niemand ob Rellerli wirklich zum Sommerberg und Eggli zum Winterberg wird... Das werden wir sehen. Wie gesagt, die Betreiber wehren sich heftig... Weiter so :D !

hurricane80
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Beitrag von hurricane80 » 15.02.2006 - 18:44

Hat jemand Bilder der beiden neuen Bahnen?

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Beitrag von fxgrossrgb » 15.02.2006 - 18:50

...
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benito
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Beitrag von benito » 07.09.2006 - 15:47

Und wie es eigentlich im Saanenland aus? Kommen jetzt bald die Ersatzanlagen für den SL Hornfluh, Lochstafel und ev. den 3er Hornberg?

Und die Verbindungspiste (Rinderberg - Lengenbrand) für die Sella Rinderberg?

Oder ist den Mountain Rides nach dem Bau der beiden letzten Bahnen (Les Gouilles und Lengebrand - Parwengsattel) die Kohle schon wieder ausgegangen..?

Und die Beschneiung für die 2. Sektion Rinderberg bzw. Chübeli, Büettli?

Ich hoffe, dass es weitergeht mit der Investitionsfreudigkeit der Saanenländer..

a propos - hat jemand schon den Geschäftsbericht der Mountainrides gesehen? Der sollte eigentlich schon online sein..

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Beitrag von AlpBessi » 07.09.2006 - 18:41

Der Geschäftsbericht ist online!

http://www.gstaad.ch/geschaeftsbericht-bdg-05-06.pdf

Kurz nach meinen Interpretationen zusammengefasst:

Es war ein sehr erfolgreiches Jahr, dennoch glaube ich nicht dass genug Geld da ist um dieses und nächstes Jahr neue Anlagen zu bauen. Dies kann man nach zwei teueren Sesselbahnen auch nicht erwarten. Zudem wurden einige Bahnen revidiert.

Ein Beschneiungskonzept für die ganze Region wurde erfasst, es soll in mehreren Etappen realisiert werden und CHF 20 Mio. kosten.

Von den Verbindungspisten Rinderberg - St. Stephan konnte ich nichts finden, auf dem neuen Pistenplan (hinten im Geschäftsbericht, sehr unscharf!!) ist zumindest eine Piste vom Rinderberg nach St. Stephan (Mitte der beiden Sesselbahnen) eingezeichnet.

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Beitrag von benito » 15.09.2006 - 18:06

40 Prozent raschere Einschneizeit am Eggli
Die beliebte Skipiste Eggli – Saanen verfügt bereits seit einigen
Jahren über eine Beschneiungsanlage. Die in zwei
Ausbauphasen erstellten Einrichtungen konnten bisher auf 2.5
Kilometern Länge eine Fläche von 75'000 m2 beschneien. Mit
dem heute beginnenden dritten Ausbauschritt wird einerseits
die beschneite Pistenlänge um 800 Meter bis zum Rosfälli
verlängert und andererseits die Beschneiungsleistung deutlich
verbessert. Die beschneite Fläche wird neu fast 100'000 m2
betragen, was einem Zuwachs von einem Drittel entspricht.
Nach Bauabschluss stehen neu 54 Schneeerzeuger (46
Lanzen und 8 Ventilatoren) zur Verfügung, gegenüber 19 im
Vorwinter. Dadurch lässt sich unter optimalen Bedingungen
eine Einschneidauer von 50 Stunden erreichen, was einer
Leistungsverbesserung von ungefähr 40% entspricht.

1.6 Kilometer beschneite Piste an der Wispile
An der Gstaader Wispile konnte bisher mit einer mobilen
Anlage von drei Schneigeräten lediglich das Skischulgelände
am Zückerli-Lift technisch beschneit werden. Ab Winter 2006/07
wird am Gstaader Hausberg Frau Holle auf 1.6 Kilometer Länge
technisch unterstützt, von der Bergstation des Rütti-Liftes bis an
dessen Talstation sowie an die Talstation der Gondelbahn
Wispile. 34 Schneigeräte (32 Lanzen und 2 Ventilatoren)
werden eine Schneefläche von annähernd 50'000 m2
produzieren. Die Einschneizeit unter optimalen Bedingungen
wird ungefähr 70 Stunden betragen. Für den bereits bisher
beschneiten Lernpark an der Wispile (Zückerli-Lift) bedeutet
dies eine Vervierfachung der Beschneiungsleistung.
51 zusätzliche Schneigeräte sorgen ab diesem Winter am Eggli
(Saanen/Gstaad) und an der Wispile (Gstaad) für schneesichereres
Wintersportvergnügen.

Ab Mitte November in Betrieb
Die Bauzeit für beide Anlagen wird zwei Monate betragen.
Beiden Anlagen sollen Mitte November fristgerecht auf den
Winterstart in Betrieb gehen können. Als Generalunternehmung
der beiden Projekte mit einem Investitionsvolumen von 2.4 Mio.
Franken ist die Firma SMI Snowmakers verantwortlich für die
Planung und Umsetzung der wesentlichen Anlagenteile. Sie
wird unterstützt durch lokale Bauunternehmen. Für die
Folgejahre ist ein weiterer Ausbau der beschneiten Fläche an
den diversen Bergen der BDG AG geplant.

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Beitrag von benito » 13.10.2006 - 13:44

„Rinderberg“ Ronda wird Realität
Neue Pistenverbindung bringt mehr Ski-Erlebnis

Meinungsbefrager wissen es: Ski-
Rundfahrten sind in. Die Bergbahnen Destination Gstaad
AG eröffnet deshalb auf den kommenden Winter eine neue
Skirundfahrt, die „Rinderberg Ronda“. Möglich wird die
Skisafari durch die neue Pistenverbindung vom
Zweisimmner Rinderberg zur Alp Lengebrand oberhalb von
St. Stephan, deren Spatenstich heute erfolgte. Die neue
Verbindung führt gleichzeitig zu einer deutlichen
Attraktivierung des Einstiegportals Zweisimmen in das
grösste Skigebiet der Destination.
Attraktive Rundfahrt über drei Berge und Täler
Auf der neuen Rundfahrt „Rinderberg Ronda“ erkundet der
Wintersportler zwischen Simmental und Saanenland drei Berge
und Täler. Dabei benutzt er keine Piste oder Bergbahn
zweimal. Für die Rundtour brauchen Schneefans zirka zwei
Stunden Zeit - sofern kein Besuch einer der unzähligen
Bergbeizen und Skibars an der Strecke das Erlebnis
unterbrechen soll. Als Ausgangspunkt für die Skisafari stehen
vier Einstiegspunkte zur Verfügung: Zweisimmen, St. Stephan,
Saanenmöser und Schönried. Mit der „Rinderberg Ronda“ wird
das besonders attraktive Skigebiet Lengebrand – Parwengen
mit seiner Sonnenterrasse und breiten Pisten aber auch von
zwei Seiten aus erreichbar, nämlich vom Saanerslochgrat und
Rinderberg.

Neue Pistenverbindung macht’s möglich
Die neue Pistenverbindung zwischen dem Rinderberg und
Lengebrand ist das Kernstück der „Rinderberg Ronda“. Sie
beginnt am Ostgrat des Rinderbergs auf 1860 Meter über Meer
und quert den steilen Osthang des Gandlouenen-Grates bis zur
Einmündung in die Hauptpiste vom Parwengesattel nach
Lengebrand. Die neue Piste ist rund einen Kilometer lang und
überwindet 260 Meter Höhendifferenz. Im Bereich des steilen
Gandlouenen-Grates werden Lawinenschutzmassnahmen in
der Form von Sprengauslösungen getroffen. Die Bauzeit der
neuen Piste wird voraussichtlich 30 Tage betragen und soll
fristgerecht auf den Winterstart in Betrieb gehen.
Bergbahnen erwarten mehr Frequenzen in Zweisimmen
Die neue rasche Verbindung vom Rinderberg nach Lengebrand
und die „Rinderberg Ronda“ machen den Einstiegspunkt
Zweisimmen in das grösste Skigebiet der Destination Gstaad
mit 120 Kilometer Pisten deutlich attraktiver. Die
Rinderbergbahn, die seit Winter 2004/05 auch über eine 3.6
Kilometer lange Beschneiungsanlage verfügt, wird dadurch als
Startpunkt für Tagesgäste, die durch das Simmental anreisen,
deutlich attraktiver. Mittelfristig erwarten die Bergbahnen
Destination Gstaad deshalb eine deutliche Steigerung der
Eintritte ab Zweisimmen. Dazu beitragen dürfte das
Vorhandensein der direkten Erreichbarkeit via BLS sowie die
praktisch unbegrenzte Anzahl Parkplätze auf dem Flugplatz von
Zweisimmen in unmittelbarer Nachbarschaft der Talstation
Rinderberg.

Weiterausbau geplant
Die Lancierung der „Rinderberg Ronda“ mit der neuen
Pistenverbindung vom Rinderberg nach Lengebrand ist ein
wichtiger Schritt im Rahmen des Ausbaus des Skierlebnisses
im Gebiet. Die Bergbahnen Destination Gstaad AG plant
mittelfristig weitere Massnahme. Zentral ist der beabsichtigte
Bau einer Zubringerbahn von Gandlouenen nach Rinderberg
sowie die Sicherstellung der Strecke durch technische
Beschneiung. Damit würde die „Rinderberg Ronda“ in beiden
Richtungen und auch in kritischen Winterphasen befahrbar.

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Beitrag von Chasseral » 13.10.2006 - 16:00

^^ Also erstmal: Ich finde diese Skigebietserweiterung/Lückenschliessung sehr gut! Da gibts mal nix zu deuteln. Das Skigebiet wird dadurch im wahrsten Sinne des Wortes eine "runde Sache".

Gewisse Probleme sehe ich lediglich bei diesem Teilaspekt hier:
benito hat geschrieben:Die neue
Verbindung führt gleichzeitig zu einer deutlichen
Attraktivierung des Einstiegportals Zweisimmen in das
grösste Skigebiet der Destination. ...

... Mittelfristig erwarten die Bergbahnen
Destination Gstaad deshalb eine deutliche Steigerung der
Eintritte ab Zweisimmen. Dazu beitragen dürfte das
Vorhandensein der direkten Erreichbarkeit via BLS sowie die
praktisch unbegrenzte Anzahl Parkplätze auf dem Flugplatz von
Zweisimmen in unmittelbarer Nachbarschaft der Talstation
Rinderberg.
Klar wird Zweisimmen als Einstiegsort attraktiver, denn da hat es eine vernünftige Gondelbahn, die Talstation ist für Tagegäste am schnellsten zu erreichen und ab jetzt befindet sich diese Bahn zentral im Skigebiet, während sie vorher nur in einer Randlage war. Aber damit wird es noch viel problematischer (wartezeitenlastiger), den attraktiven oberen Bereich des Rinderbergs zu befahren. Als ich letzten Winter an einem Montag da war, war relativ wenig Betrieb am Rinderberg. Die Pisten waren praktisch leer. Dennoch musste man an der Mittelstation der Rinderbergbahn 10 Minuten warten - und das am Nachmittag, wo praktisch keine Ersteintritte mehr stattfinden. Die recht moderne 6EUB hat nur eine Beförderungskapazität von 900 p/h. Und die werden nahezu beansprucht von den Leutchen, welche sich auf den Weg über die nicht besonders attraktive 3km lange Piste nach ganz unten machen. Im sehr attraktiven oberen Bereich (immerhin 2 km Bahnlänge) gibt es viele parallele Abfahrtsmöglichkeiten. Da sind die Pisten klasse und fast leer (logisch bei nur 900 p/h). Es ist aber nicht so erstrebenswert, wenn man an der Mittelstation ewig warten muss, weil fast keiner in die Bahn kommt. Man war ja im Zweisimmen so schlau, die meisten Beschäftigungsanlagen abzubauen. Das muss man sich mal vorstellen: Man entfernt viele Beschäftigungsanlagen (ausser einem kurzen Tellerlift) und baut eine 5 km lange Bahn mit nur 900 p/h und man hat etwa 15 km Pisten zur Verfügung. Und jetzt sollen mit dieser Bahn auch noch wesentlich mehr Ersteintritte abgewickelt werden. Na dann Glückwunsch! Jetzt wird die Bahn noch voller und die Pisten werden noch leerer, da die Leute seitlich in Richtung Hornberg und Lengebrand wegströmen.

Meine Meinung: Die Ronda wird klasse, aber dann sollte man die Kapazität der Rinderberg-Bahn drastisch erhöhen. Mit der leistungsstarken Bahn sollte man dann ab 11 Uhr unten jede 2. Gondel leer lassen, damit man oben eine gut nutzbare Beschäftigungsanlage in Form der 2. Sektion hat. Dann wäre das Skigebiet erst wirklich eine "runde Sache".
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Beitrag von Wombat » 13.10.2006 - 16:32

Chasseral hat geschrieben:^^ Also erstmal: Ich finde diese mehr stattfinden. Die recht moderne 6EUB hat nur eine Beförderungskapazität von 900 p/h. Und die werden nahezu beansprucht von den Leutchen, welche sich auf den Weg über die nicht besonders attraktive 3km lange Piste nach ganz unten machen. Im sehr attraktiven oberen Bereich (immerhin 2 km Bahnlänge) gibt es viele parallele Abfahrtsmöglichkeiten. Da sind die Pisten klasse und fast leer (logisch bei nur 900 p/h). Es ist aber nicht so erstrebenswert, wenn man an der Mittelstation ewig warten muss, weil fast keiner in die Bahn kommt. Man war ja im Zweisimmen so schlau, die meisten Beschäftigungsanlagen abzubauen. Das muss man sich mal vorstellen: Man entfernt viele Beschäftigungsanlagen (ausser einem kurzen Tellerlift) und baut eine 5 km lange Bahn mit nur 900 p/h und man hat etwa 15 km Pisten zur Verfügung. Und jetzt sollen mit dieser Bahn auch noch .
Tönt nicht gut. Wenn es jetzt schon Staut, wie wirds dann im nächsten Winter aussehen? Wenn sie schlau sind, erweitern sie die Kapazität auf nächsten Winter, sonst verärgern sie die Leute nur. Wobei die Grenze wohl bei 1800 pro Stunde ist. Von wem sind den die Gondeln? CWA oder Gangloff ?


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Beitrag von TPD » 13.10.2006 - 16:53

Wenn sie schlau sind, erweitern sie die Kapazität auf nächsten Winter,
Ich weiss nicht ob man bei dieser Anlage noch so einfach ein paar zusätzliche Gondeln ans Seil hängen kann ?
Denn eine Erweiterung muss man eigentlich schon bei der Planung berücksichtigen. Denn sonst kann es sehr teuer werden.
http://www.skichablais.net, die Bergbahnen der Region Chablais und Umgebung.

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Beitrag von silu » 13.10.2006 - 16:55

@Wombat: Die jetzigen Kabinen sind von der ersten Omega-Generation (deren Bezeichnung übrigens gemäss der alten Homepage von CWA nie Omega 1 war, sondern irgendwas mit ‚Omega fl’ oder je nach Modell ‚Omega s’). Somit sind es CWA-Kabinen.

Ich bin mir nicht sicher, ob man die Kapazität dieser Anlage noch mit angemessenen finanziellen Mitteln steigern kann, denn die Bahn ist von VonRoll und hat VR105 Klemmen - ob man diese für zusätzliche Kabinen noch zahlbar herstellen kann, weiss ich nicht.

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Beitrag von dani » 13.10.2006 - 17:19

In den nächsten 3 Jahren sollen 42 Millionen in die Skiregion investiert werden...
Umbau Gondelbahn Zweisimmen-Rinderberg
steht doch ganz oben!

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Beitrag von Wombat » 13.10.2006 - 17:38

silu hat geschrieben:Ich bin mir nicht sicher, ob man die Kapazität dieser Anlage noch mit angemessenen finanziellen Mitteln steigern kann, denn die Bahn ist von VonRoll und hat VR105 Klemmen - ob man diese für zusätzliche Kabinen noch zahlbar herstellen kann, weiss ich nicht.
Eigentlich ist das sogar günstiger, wenn man auf einmal 30 neue Klemmen produziert. Ich kenne die Lagerhaltung der Ersatzteile von DM nicht, aber ich glaube nicht das sie so viele an Lager haben. Das Gleiche gilt für die Gondeln.

Das andere ist natürlich wie die Anlage damals konzipiert wurde: Wir bauen eine Anlage für 900 Leute passta. Oder 900 mit Option weiterer Gondeln. Ich kann mir schon vorstellen, dass die Anlage nur beschränkt ausbaufähig ist. So kann man die Kosten reduzieren. Kleiner Motor und Getriebe, dünneres Seil etc.

Nachtrag:
@Dani danke hab ich übersehen. Dann ist die Ausbaufähigkeit wohl limitiert.
Zuletzt geändert von Wombat am 13.10.2006 - 17:41, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitrag von benito » 13.10.2006 - 17:38

Für mich steht vor allem die Beschneiung der Chübeli und Büetli Piste zu oberst auf dem Programm. Ohne diese ist im Moment (Sesselbahn Gandlouene - Rinderbeg ist ja bekanntlich geplant) die Rückkehr von Saanenmöser-Seite auf den Rinderberg immer eine heikle Sache.

Klar, die Kapazität auf der Rinderberg-Achse muss verstärkt werden. Aber ich denke, dass das technische Face-Lifting bereits erfolgt ist.

Der frühere Skilift Rinderberg-Mittelstation Rinderberg sollte durch eine 4KSB wieder aufgebaut werden. Dies war und ist der schönste Teil des Rinderbergs. So muss auch die Kapazität der Gondelbahn nicht massiv erhöht werden, da dann die Sesselbahn die Wiederholungsfahrten auffängt.

Meiner Meinung nach muss auch die Situation bei der Sesselbahn Saanenwald-Hornberg baldmöglichst verbessert werden (ist ja auch schon in Planung) Diese 3KSB kann man ruhig stehen lassen, nur aber unter der Voraussetzung, dass der BSL Lochstafel und BSL Hornfluh durch eine KSB ersetzt wird. Wiederholungsfahrten sind vor allem auf den oberen Pisten des Hornbergs interessant.

Interessant wäre auch eine kurze Sesselbahn von der Lochstafel-Hütte (ehemaliger Startpunkt des BSL Seyberg) direkt hinauf auf das Hühnerspiel. So würde der mühsame Umweg über BSL Lochstafel, BSL Hornfluh und Hühnerspiel entfallen.

Wenn ich schon dabei bin, möchte ich mich auch noch zum Gebiet Eggli-Videmanette äussern:

Die Besserung Anbindung Videmanette-Eggli hat höchste Priorität. So sollte baldmöglichst (ist ja auch schon in Planung)) der DSB Chalberhöni in Richtung Talstation des 4KSB Les Gouilles verschoben werden.

Weiter finde ich einen Ausbau der Beschneiung der Videmanette Piste hinauf bis zur Talstation des DSB Rubloz unabdingbar.

So, dass wärs mal gewesen von meinem Senf!

benito
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Beitrag von benito » 19.02.2007 - 16:25

Wie ich in meinem letzten Post bereits erwähnt habe, ist der Ausbau der Beschneiung am Rinderberg (2. Sektion, Chübeli und Büelti) DRINGEND notwenig. Anfangs Januar und Mitte Februar war ich am Rinderberg - und es war augenfällig, dass hier in Zukunft was unternommen werden muss. Die erste Sektion war vom Schnee her am besten zu fahren.
Es hat mich auch erstaunt, wie schlecht die Pisten im Bereich Bergstation Chübeli bis Saanenwald Mittelstation war. Diese Piste kann beschneit werden, wurde aber scheinbar nicht prioritär eingeschneit. Schade, denn diese Piste hat Potential und macht Spass. Zudem ist sie als Verbindungspiste wichtig.

Ich bin gespannt, wie das Investitionsprogramm um Saanenmöser, Schönried und Zweisimmen weitergeht. Vielleicht gibt es ja schon Infos..


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