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Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

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Re: Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

Beitrag von Wurzelsepp » 07.02.2018 - 20:46

David93 hat geschrieben:
07.02.2018 - 19:18
Aber ich bin mir sicher wenns dann soweit ist wird auch der DAV das Geschäft mit den Skifahrern gerne mitnehmen und die Hütte als Skihütte ausrichten. Genauso wie in den anderen Gebieten in denen eine DAV-Hütte steht. Gegen die Baumaßnahmen wird lautstark protestiert, aber die Hand hält man dann natürlich trotzdem gerne auf und macht den sonst immer kritisierten Kommerz mit.
Logisch werden sie das, was wäre denn eine mögliche Alternative?? Entweder verkaufen oder abreissen, mehr wird nicht möglich sein: Im Winter/Frühling wird man logischerweise die Tourengeher verlieren... und im Sommer wird sie (und damit der ganze E5 in dieser Region) unattraktiver werden, und damit weniger Umsatz generieren. Also können sie sie entweder verkaufen, sei es an Private, sei es an die Bergbahnen oder den Betrieb einstellen, was aber auch keine wirkliche Option ist: Die Hütte sorgt bei der Sektion Braunschweig des DAV für einen schönen Gewinn, ohne sie sind entweder deutlich weniger oder weniger attraktive Angebote möglich oder der Mitgliederbeitrag muss signifikant erhöht werden.

Fazit: Man kann dagegen sein, wenn aber die Sache entschieden ist (und das wird sie mMn bis ca. 2020 zugunsten der Verbindung sein, die bis 2023 erstellt ist), dann muss man halt das beste draus machen... und das wird ein üblicher Skigebiets-Fresstempel sein, immerhin mit Übernachtungsmöglichkeit im Hochgebirge.

Edit: Habe soeben gesehen, dass sie im Winter/Frühling gar nicht offen ist... finde ich doch sehr erstaunlich, da sie ja in einem doch relativ beliebten Tourengebiet liegt.
Zuletzt geändert von Wurzelsepp am 07.02.2018 - 21:13, insgesamt 1-mal geändert.


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Re: Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

Beitrag von Skiphips » 07.02.2018 - 21:12

Eigentlich könnten die ja das, wie die Dresdner Hütte am Stubaier Gletscher machen. Habe da letztens eine Reportage gesehen, in der der Hüttenwirt auch über frühere Zeiten sprach als es noch keine Bahn auf den Gletscher gab. Die haben sich aber mit ihrer Stellung im Skigebiet gut arrangiert und genießen auch die Vorteile eines Bahnanschlusses (leichte u. schnelle Versorgung, zusätzliche/neue Gäste durch die Bahn, das Erlebnis für die Gäste mitten im Skigebiet übernachten zu können). Da gibt es Restaurant- und Barbetrieb für Tagesgäste sowie HP für Übernachtungsgäste mit Apres-Ski etc..
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Re: Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

Beitrag von schmidti » 08.02.2018 - 00:01

Ihr solltet aber auch bedenken, dass die Braunschweiger Hütte ca. 30-40 Höhenemeter oberhalb des in diesem Bereich schon abgeschmolzenen Gletscherbeckens liegt, durch das die Pisten führen werden! Es müsste also schon ein zusätzlicher Skiweg in den Moränenbereich gebaut werden (je nachdem wo der Tunnel vom Rettenbach herauskommt), um die Hütte auf Ski erreichbar zu machen.
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Re: Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

Beitrag von ski-chrigel » 08.02.2018 - 07:18

...oder ein Schräglift à la Hotel Wurmkogel gebaut werden. Wenn sowas ein Hotel kann (statt WLAN in ihre Zimmer einzubauen, weil das angeblich ihre Gäste nicht wünschen), schafft das auch der DAV :wink:
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Re: Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

Beitrag von Tyrolens » 08.02.2018 - 08:22

Auffüllen. ;)

Tourengeher sind auch durchaus opportunistisch. Die nutzen gerne Skilifte und wenn man per Bahn zur Hütte kommt - praktisch.

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Re: Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

Beitrag von Werna76 » 08.02.2018 - 11:14

Wir drehen uns im Kreis, es wurde hier schon angeführt, dass die Hütte aufgrund der vorhandenen Infrastruktur unmöglich für Massenbetrieb und auch für Winterbetrieb nicht geeignet ist.
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Re: Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

Beitrag von Tyrolens » 08.02.2018 - 12:01

Eine Hütte ist schnell umgebaut.

Im Kreis drehen wir uns deshalb, weil wir nicht wissen, wie wahrscheinlich die Realisierung ist.

Hat der DAV überhaupt Parteienstellung?


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Re: Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

Beitrag von Werna76 » 08.02.2018 - 12:44

Tyrolens hat geschrieben:
08.02.2018 - 12:01
Eine Hütte ist schnell umgebaut.
Aha
Wie kommt denn für Massenbetrieb ausreichend Wasser zur Hütte und wie kommt das wieder weg wenn morgens alle am Töpfchen waren?
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Re: Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

Beitrag von David93 » 08.02.2018 - 13:52

Eine Wasserversorgung ist schnell umgebaut.

:mrgreen:

Nö, im Ernst:
Da soll ein Skizentrum entstehen wo 3 Bahnen zusammenlaufen. Man wird schon allein dafür eine entsprechende Infrastruktur benötigen. Die Hütte da noch mit dranzuhängen, ich glaub nicht dass das ein großes Problem wäre.
Skisaison 2018/2019:
15.12.18: SFL / 27.12.18: Zillertal 3000 / 19.01.19: Skiwelt / 09.02.19: Saalbach / 24.02.19: Skiwelt / 20.03.19: Gurgl / 30.03.19: Zillertal Arena / 19.04.19: Ischgl / 02.06.19: Hintertux
Saison beendet.

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Re: Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

Beitrag von Tyrolens » 08.02.2018 - 14:31

Das Hotel Grawand liegt auf 3.200 m. Da wird das auf 2.700 m wohl keine große Herausforderung sein.
Ein bisschen Kreativität werden wir doch noch hin bekommen, oder sind wir schon komplett verblödet. Vor 100 Jahren waren die Menschen noch kreativer und haben ganze Eisenbahnlinien im Berg versteckt. ;)

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Re: Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

Beitrag von Werna76 » 08.02.2018 - 16:03

Ja alles geht irgendwie, wenns irgendjemand zahlt.
Muss man halt ne Straße raufbauen um alles umzubauen, wenn die LKWs bis zum Gaislachkogelgipfel (der Teil der noch nicht weggesprengt wurde) rauffahren, wirds dort auch gehen... aber die Hütte passt dann irgendwie nicht so zur restlichen USP von Sölden... also wegreißen, neu bauen, Fresstempel und ein Borat Museum draus machen, diese Bergsteigerschmarotzer bringen doch sowieso keinen Gewinn :twisted:

Bezüglich Gewinn/Rentabilität oder Nutzen für die beiden Täler...
Sölden bringt es mMn gar nichts, denn es sind keine ausreichenden Quartiere vorhanden um die für diese Investition notwendigen zusätzlichen Gäste zu beherbergen. Anfang Feber bis Ende März ist man sowieso fast ausgebucht, also wozu? Die paar Hansln mehr die zu Saisonbeginn kommen würden machen das Kraut nicht fett.
Im Pitztal würden die Übernachtungen sicherlich steigen, aber niemals in einem Ausmaß für eine 120 Mio Investition (ich vermute, dass im Falle einer Genehmigung sowieso Auflagen erteilt werden würden, die alles noch teurer machen würden)

Und somit kommen wir zu den Einzigen die wirklich profitieren würden: Die drei Familien in deren Eigentum die verschiedenen Gesellschaften der Bergbahnen Sölden sind.
In Sölden ist es nämlich nicht so wie zB in Ischgl oder Kaprun, dass die Bürger der Gemeinde an den Bergbahnen beteiligt sind.
Nö.
In Sölden gehen die Gewinnausschüttungen nur an diese 3 Familien.
Sicherlich ist der Bereich dort oben nicht mehr unberührt, wie hier schon richtig geschrieben wurde, aber ich seh nicht ein, dass man diesen trotzdem noch schönen Flecken auch noch zubetonieren sollte, nur damit 20 Leute noch reicher werden.
Eine Crowdfundingfinanzierung, wo sich jeder der will aus den beiden Tälern beteiligen kann, mit einer ansprechenden Verzinsung, dann würd ich das ganze Projekt viel entspannter sehen.
So wie bisher, Steuerzahler zahlt einen beträchtlichen Teil der Investitionssumme und wirklich profitieren nur ein paar gierige Machtmenschen... Nö, warum?
(Und NEIN, das Projekt geht nicht von den Pitztalern aus, die haben weder die wirtschaftlichen Voraussetzungen noch die politische Strahlkraft für sowas. Und bevor jemand meint, ich mag Sölden generell nicht, ich hab diesen Winter meinen 13. Skiurlaub dort verbracht)
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Re: Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

Beitrag von ortlerrudi » 08.02.2018 - 16:42

Werna76 hat geschrieben:
08.02.2018 - 16:03
Bezüglich Gewinn/Rentabilität oder Nutzen für die beiden Täler...
Sölden bringt es mMn gar nichts, denn es sind keine ausreichenden Quartiere vorhanden um die für diese Investition notwendigen zusätzlichen Gäste zu beherbergen. Anfang Feber bis Ende März ist man sowieso fast ausgebucht, also wozu? Die paar Hansln mehr die zu Saisonbeginn kommen würden machen das Kraut nicht fett.
Im Pitztal würden die Übernachtungen sicherlich steigen, aber niemals in einem Ausmaß für eine 120 Mio Investition (ich vermute, dass im Falle einer Genehmigung sowieso Auflagen erteilt werden würden, die alles noch teurer machen würden)

Und somit kommen wir zu den Einzigen die wirklich profitieren würden: Die drei Familien in deren Eigentum die verschiedenen Gesellschaften der Bergbahnen Sölden sind.
In Sölden ist es nämlich nicht so wie zB in Ischgl oder Kaprun, dass die Bürger der Gemeinde an den Bergbahnen beteiligt sind.
Nö.
In Sölden gehen die Gewinnausschüttungen nur an diese 3 Familien.
sorry, aber da widersprichst dir ja selbst

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Re: Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

Beitrag von Werna76 » 08.02.2018 - 17:37

Inwiefern?
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Re: Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

Beitrag von ski-chrigel » 08.02.2018 - 22:06

Die paar Hansln mehr die zu Saisonbeginn kommen würden machen das Kraut nicht fett.
Ich würde jetzt grad im Gegenteil annehmen, dass genau der Herbst der Trigger der ganzen Pläne ist.
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Re: Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

Beitrag von sir_ben » 08.02.2018 - 23:15

Werna76 hat geschrieben:
08.02.2018 - 17:37
Inwiefern?
Wenn sich die 120-MioInvestition nicht rechnet, vearum sollen diese Eigentümerfamilien das dann investieren, um mehr Geld zu verdienen?
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Re: Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

Beitrag von GIFWilli59 » 08.02.2018 - 23:41

@Werna76: Nach deiner Logik würden nur die beauftragten Firmen profitieren, die Bergbahnen müssten dann die Verluste überbrücken oder ggf. dichtmachen.

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Re: Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

Beitrag von Werna76 » 09.02.2018 - 01:01

GIFWilli59 hat geschrieben:
08.02.2018 - 23:41
@Werna76: Nach deiner Logik würden nur die beauftragten Firmen profitieren, die Bergbahnen müssten dann die Verluste überbrücken oder ggf. dichtmachen.
Das versteh ich jetzt nicht, wie du das meinst.
sir_ben hat geschrieben:
08.02.2018 - 23:15
Wenn sich die 120-MioInvestition nicht rechnet, vearum sollen diese Eigentümerfamilien das dann investieren, um mehr Geld zu verdienen?
Nunja, es kann sich nur "rechnen" wenn Größenordnung 30-40% von Land, Bund, EU als nicht rückzahlbare Investitionszuschüsse und Bewertungsreserven zur Verfügung gestellt werden. Der Rest dann vorhandene Eigenmittel und Bankfinanzierung/Leasing.
Zinsaufwand/Leasingaufwand/normale Abschreibungen/Abschreibung der Investzuschüsse und Bewertungsreserven führen dann bei der neu zu gründenden Projektgesellschaft zu buchmäßigen Verlusten, die durch die bestehenden Gesellschaften als Beteiligungsverluste getragen werden = weniger Gewinn bei den bestehenden Gesellschaften, dh man muss all die Millionen an Gewinnsteuern nicht mehr zahlen... und unterm Strich bleibt den Eigentümern genausoviel Cash übrig wie bisher, nur mit dem Unterschied das man dank der Förderungen ein paar schöne neue Bahnen im Eigentum hat = Cash genau wie vorher aber langfristiger Vermögensanstieg durch die neuen Bahnen.
Das is jetzt natürlich ne vereinfachte Milchmädchendarstellung, hoff das war halbwegs verständlich.
Wenn die Bergbahnen alles selbst finanzieren müssten, wie der Herr von den Neos das fordert, dann wäre das Projekt genauso schnell gestorben wie die Tunnelumfahrung in Sölden die man ja auch nicht selbst zahlen wollte.
Und dass die Verantwortlichen in Sölden, das nur aus Gutherzigkeit machen um im Pitztal für mehr Nächtigungen zu sorgen wird ja hoffentlich keiner glauben.
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Re: Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

Beitrag von j-d-s » 09.02.2018 - 01:14

Das ist halt reine Spekulation, die bisherigen Erfahrungen sogar zuwider läuft. Saalbach hatte 10% Zuwachs der Nächtigungen durch die Verbindung, obwohl die vorher auch schon recht "voll" waren. Fieberbrunn sogar 20%.

Bei Sölden+Pitztal würde ich sogar mit mehr rechnen, weil die eben gerade von Oktober bis Mitte Dezember und von April bis Mai/Juni (je nachdem wie lange sie wollen) das mit Abstand beste Angebot haben werden. Klar ist besonders die Nachsaison nicht allzu stark, aber in der Vorsaison ist doch immer einiges los auf den Gletschern.
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Re: Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

Beitrag von sir_ben » 09.02.2018 - 09:39

Werna76 hat geschrieben:
09.02.2018 - 01:01
GIFWilli59 hat geschrieben:
08.02.2018 - 23:41
@Werna76: Nach deiner Logik würden nur die beauftragten Firmen profitieren, die Bergbahnen müssten dann die Verluste überbrücken oder ggf. dichtmachen.
Das versteh ich jetzt nicht, wie du das meinst.
sir_ben hat geschrieben:
08.02.2018 - 23:15
Wenn sich die 120-MioInvestition nicht rechnet, vearum sollen diese Eigentümerfamilien das dann investieren, um mehr Geld zu verdienen?
Nunja, es kann sich nur "rechnen" wenn Größenordnung 30-40% von Land, Bund, EU als nicht rückzahlbare Investitionszuschüsse und Bewertungsreserven zur Verfügung gestellt werden. Der Rest dann vorhandene Eigenmittel und Bankfinanzierung/Leasing.
Zinsaufwand/Leasingaufwand/normale Abschreibungen/Abschreibung der Investzuschüsse und Bewertungsreserven führen dann bei der neu zu gründenden Projektgesellschaft zu buchmäßigen Verlusten, die durch die bestehenden Gesellschaften als Beteiligungsverluste getragen werden = weniger Gewinn bei den bestehenden Gesellschaften, dh man muss all die Millionen an Gewinnsteuern nicht mehr zahlen... und unterm Strich bleibt den Eigentümern genausoviel Cash übrig wie bisher, nur mit dem Unterschied das man dank der Förderungen ein paar schöne neue Bahnen im Eigentum hat = Cash genau wie vorher aber langfristiger Vermögensanstieg durch die neuen Bahnen.
Das is jetzt natürlich ne vereinfachte Milchmädchendarstellung, hoff das war halbwegs verständlich.
Ich versteht was du sagen willst, aber glaube du irrst. Jedes Unternehmen will und muss Gewinn machen. Selbst 80 Mio € wollen refinanziert werden. Wenn deine Rechnung so aufginge, würde ich doch lieber 80 Mio € in der Tasche haben und auf die drei Bahnen verzichten, als meinen gesamten Gewinn über 20-30 Jahre für sowas zu verplempern, nur um dann ne alte Bahn (und ein veraltetes Skigebiet, siehe Saas-Fee und der Alpin-Express) zu haben.
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Re: Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

Beitrag von Tyrolens » 09.02.2018 - 09:47

Subventionen sind ohnehin nicht erlaubt. Man kann das ein wenig über Anteilsübertragungen zb an den TVB umgehen, aber im Grunde bleibt es so, dass sich das ganze rechnen muss. Dass die Söldener Bergbahnen ordentlich Gewinne machen, ist klar und dass Investitionen die Steuerlast drücken, ebenso. Dennoch muss sich das Projekt lohnen. Sonst zieht man besser anderswo eines hoch.
Im schlimmsten Fall müssen sie investieren, um den bestehenden Kundenstock zu halten. Es kann natürlich auch sein, dass mehr Tagesgäste angelockt werden, aber Geld wird noch immer mit mehrtägigen Buchungen verdient. In Sölden wird doch einiges gebaut. Dass die Bettenzahl nicht steigt, kann ich nicht ganz glauben, obwohl ich die Zahlen einigermaßen kenne. Vielleicht denkt man auch eine Preissteigerung an.

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Re: Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

Beitrag von Werna76 » 09.02.2018 - 10:08

Tyrolens hat geschrieben:
09.02.2018 - 09:47
Subventionen sind ohnehin nicht erlaubt.
Hö?
Das musst mir jetzt erklären.
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Re: Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

Beitrag von Tyrolens » 09.02.2018 - 12:27

Siehe Art. 107 AEUV.

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Re: Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

Beitrag von Werna76 » 09.02.2018 - 18:09

Hast du das jetzt gegoogelt oder wie kommst du auf so nen Unsinn?
Also die Bergbahnunternehmen erhalten Subventionen in folgenden Formen:
1. Direkt durch prozentuale Übernahme 20-40 (50?) % der Gesamtinvestitionskosten in Form von nicht rückzahlbaren Investitionszuschüssen von Land, Bund und in strukturschwachen Regionen auch direkt von der EU. Je nachdem wie Tourismusverband, Bergbahnen und Gemeinde verstrickt sind (oft ja von einer Person geführt) dann auch direkt von der Gemeinde.
2. Durch Bürgschaften und Haftungsübernahmen von den Wirtschaftsdienstleistern der einzelnen Bundesländern für aufgenommenen Kredite um billigere Kredite zu bekommen
3. Indirekt durch weit verbilligte Stromtarife
(4. durch das mehrfache Beantragen von Unterstützung von ein und derselben Investition bei verschiedenen Förderstellen weil Bürokratiestaat Österreich)

Also wenn für nen neuen Lift auch gleich ne neue Schneefräse gekauft werden soll, dann packt man das irgendwo in der gesamten Investitionsaufstellung dazwischen und wenns dem Risikocontrolling von den Förderstellen nicht auffällt wird dann auch die neue Schneefräse zu 30% subventioniert, oder eine Bose-Soundanlage in der Liftstation, oder coole Recaro-Stühle für die Liftler... und wenn die Bagger schon mal da sind, kann ma ja auch gleich mal beim Bergbahnenchef sein neuen Swimmingpool ausheben, was machen schon ein paar Euro mehr bei so Millioneninvestitionen :wink:
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Re: Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

Beitrag von extremecarver » 09.02.2018 - 18:27

Und wenn das alles nicht ausreicht - dann übernimmt es halt das Land - siehe Steiermark und Niederösterreich... Oder es wird halt auf Landeskosten/Gemeindekosten für die WM gebaut, und wenn der Ort nachher Pleite ist dann werden umliegende Orte eingegliedert (die Schladminger kennen sich da gut aus).

Und genug solcher Subventionen kann man ja anders deklarieren. So wird halt aus der Privatstraße die sauteuer zu erhalten ist auf einmal eine öffentliche Straße - man muss halt politisch auf der richtigen Seite stehen - sonst geht das nicht (etwa siehe Hochkar). Steht man politisch falsch wirds sehr schwer - dann ist eine Bergbahn auf einmal kaum mehr rentabel zu betreiben trotz Gästemassen - und wenn der Jäger was gegen die öffentliche Straße hat dann gibts dort halt außer der Saison ein Fahrverbot - bzw etwa Autos dürfen rauf aber keine Mountainbiker.

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Re: Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

Beitrag von Tyrolens » 09.02.2018 - 19:00

Werna76 hat geschrieben:
09.02.2018 - 18:09
Hast du das jetzt gegoogelt oder wie kommst du auf so nen Unsinn?
Dieser Unsinn ist Gegenstand unzähliger Diskussionen unter Juristen.
Aber dir kann das ja egal sein, weil du offensichtlich mehr so der Typ für Räubergeschichten bist.
Sölden ist definitiv raus und auch das Pitztal ist alles andere als eine verarmte Region.
Schaut euch mal an, was und wo in den letzten 10 Jahren in Tirol gefördert wurde.


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