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Re: Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

Verfasst: 20.01.2020 - 17:15
von Julian96
Jan Tenner hat geschrieben:
20.01.2020 - 16:55
Mich zB würde mal interessieren, was denn genau für die Gletscherehe spricht.
ZB aus dem Blickwinkel des Skifahrers:
Aus dem Blickwinkel des Skifahrers. Warum braucht man als Skifahrer die Erweiterung. Gibt es gute Argumente, die über "hätte ich einfach gerne, kann ich mehr Pisten runterfahren" hinausgehen?
Also auch wenn ich ja schon das ein oder andere mal gesagt habe, dass dieser Zusammenschluss für mich genau das ist, ein Nice to have...das stärkste Kriterium ist für mich definitiv der neue Zubringer vom Pitztal aus. Die jetztige Bahn dort finde ich einfach super ätzend und ist auch einer der Gründe warum ich nur selten am Gletscher bin obwohl es mir dort sehr gefällt. Also der neue Zubringer ist für mich eigentlich ein Must Have...das ist das worauf es mir Primär ankommt.

Zweiter Punkt und der erscheint aufs erste natürlich erstmal recht witzlos...ich würde dann auch nach Sölden immer im Pitztal einsteigen, das bedeutet für mich pro Skitag den ich eigentlich ins Ötztal gefahren wäre 8km weniger Anfahrt und 8km weniger Rückfahrt. Hochgerechnet auf die hunderttausenden Autos die über eine Saison in die Täler fahren kommt da einiges an gesparten Kilometern zusammen. Ist ja sicher auch nichts schlechtes.

Was für mich eben komplett gegen die Verbindung mit einer reinen Verbindungsbahn spricht...die Skipasspreise würden für mich als Skifahrer garantiert noch weiter steigen, ohne dass ich dafür einen Gegenwert bekäme. Ich finde die Landschaft dort oben sehr schön und würde mir genau darum eine Piste wünschen, die genau durch diese Landschaft hindurchführt, nicht mehr und nicht weniger. Eine mit der Gondel nach unten gefahrene Strecke ist vergeudete Zeit die man auf den Skiern stehen könnte.

Also ums kurz zu machen, für mich wertvoll und dringend nötig ist der neue Zubringer im Pitztal. Die kürzere Anfahrt und eine neue Piste dort oben wäre eine Nice to Have, aber wenn es dir wirklich daruf ankommt, ob man das braucht, würde ich sagen nein. Gefallen würde es mir natürlich trotzdem :mrgreen:

Re: Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

Verfasst: 20.01.2020 - 17:27
von GIFWilli59
Julian96 hat geschrieben:
20.01.2020 - 17:15
Was für mich eben komplett gegen die Verbindung mit einer reinen Verbindungsbahn spricht...die Skipasspreise würden für mich als Skifahrer garantiert noch weiter steigen, ohne dass ich dafür einen Gegenwert bekäme.
Könntest du denn sonst auch beide Gebiete an einem Tag fahren? ;-)

Re: Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

Verfasst: 20.01.2020 - 17:33
von Julian96
GIFWilli59 hat geschrieben:
20.01.2020 - 17:27
Könntest du denn sonst auch beide Gebiete an einem Tag fahren? ;-)
Klar könnte man das, Sinn macht es allerdings nur wenig wenn man auch wirklich noch Skifahren will :lol: . Sehr wahrscheinlich würde ich auch eine reine Verbindungsbahn trotzdem benutzen, aber der Gefallen den ich an so einer Bahn hätte, wäre eben nochmals deutlich geringer, sodass ich dann erst recht sagen würde, könnte man auch bleiben lassen. :wink:

Re: Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

Verfasst: 20.01.2020 - 19:45
von horst_w
Julian96 hat geschrieben:
20.01.2020 - 17:15
Was für mich eben komplett gegen die Verbindung mit einer reinen Verbindungsbahn spricht...die Skipasspreise würden für mich als Skifahrer garantiert noch weiter steigen, ohne dass ich dafür einen Gegenwert bekäme. Ich finde die Landschaft dort oben sehr schön und würde mir genau darum eine Piste wünschen, die genau durch diese Landschaft hindurchführt, nicht mehr und nicht weniger. Eine mit der Gondel nach unten gefahrene Strecke ist vergeudete Zeit die man auf den Skiern stehen könnte.
Skilifte ohne Pisten sollten ohnehin nicht genehmigt werden. Das ist reine Landschaftsverschandelung ohne Gewinn für den Konsumenten.
Pro neuen Liftmeter sollten 100m² neue Piste Pflicht sein, bei Bahnen mit hoher Kapazität (8er Sessel usw.) das doppelte.

Horst

Re: Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

Verfasst: 20.01.2020 - 21:32
von simmonelli
Eumel153 hat geschrieben:
20.01.2020 - 16:08
simmonelli hat geschrieben:
20.01.2020 - 13:34
Eumel153 hat geschrieben:
20.01.2020 - 13:02

Man hat auch kein Recht auf eine Wohnung, auf eine Straße, auf einen Fahrradweg, auf Arbeit, usw.

Hier werden dann die Interessen gegeneinander abgewogen. Häufig sehr einseitig aber das ist wieder ein anderes Thema.

Erstaunlicherweise sind Umweltschützer sehr gut darin, Umweltzertörung bis zur eigenen Nasenspitze nicht anzuprangern. Die "eigene" Wohnung, die Straße zur Wohnung und auch die Bahnlinien wurden mal auf unberührter Natur gebaut. Und weil diese Umweltzertörung ok ist, wird die Grenze beim Auto gezogen. Und wer ein Auto hat, der zieht die Grenze beim SUV.

Wer nicht Skiläuft der vertäuflt die Skindustrie. Und ist man Skiläufer, dann zieht man bei der Skigebietsgröße genau da die Grenze, wo es den eigenen Ansprüchen genügt. Erst darüber wird die Umweltzertörung angeprangert.

Darum stehe ich den Zusammenschlüssen eher positiv gegenüber. So werden die Möglichkeiten für den einzelnen Skifahrer vergrößert, während in den meisten Fällen nur min. zusätzliche Lifte nötig sind.
Also minimale oder keine Pistenerweiterung. Natürlich unter Berücksichtigung des Einzelfalls.
Das war aber eben nicht die Aussage bzw. Intention der ursprünglichen Aussage. Skifahrer haben die gleichen Rechte & Pflichten wie alle anderen Bewohner eben auch und deswegen kommt es ja zur öffentlichen Abwägung - genau das wurde ja ursprünglich in Abrede gestellt. Wo in einer solchen Abwägung die Skifahrer alles hinnehmen müssen und andere nicht, erschließt sich mir am Anfang nicht und nach Deiner Ausführung immer noch nicht. Genau die von Dir angesprochene Abwägung findet doch statt und achtet damit die Rechte aller Beteiligten ...
Interessant. Du setzt Aussage mit Intention gleich. Ich habe die Intention von Tiroler Oldie so verstanden, dass die Interessenabwägung deutlich gegen einige / viele Skifahrer gerichtet ist. Ich habe es eben nicht wörtlich auf das juristische Recht bezogen. Also was nun ? Aussage, Intention, beides gleich ?

Ich habe daher nur auf Deine "Frage" geantwortet, seit wann es ein juristisches Recht auf neue Skigebiete gibt.
Auf die Frage hast Du aber gar nicht geantwortet, sondern rumpolemisiert. Die Antwort wäre gewesen: gibt es nicht und ist - wie z.B. in D das Recht auf eine Wohnung - auch nicht indirekt aus dem GG oder SGB ableitbar. Es gibt sogar unter gewissen Voraussetzungen Recht auf Straße ... Und die Aussage und Intention bei Tiroler Oldie war IMHO deckungsgleich und relativ offensichtlich so, dass seiner Meinung nach die Rechte der Skifahrer nicht beachtet werden. Diese Haarspalterei in der Interpretation ist doch nur Dein Versuch die Diskussion auf eine andere Ebene zu heben. Die Rechte & Interessen der Skifahrer werden selbstverständlich geachtet. Punkt. Fertig. Was Dir und Tiroler Oldie offensichtlich nicht passt, ist die Wichtung derselben. Kann man so sehen, aber dann kommt hier nicht mit dieser Metajammerdiskussion und versucht so zu tun, als ob die Umweltschützer immer & dauerhaft bigott sind.
Eumel153 hat geschrieben:
20.01.2020 - 13:02
simmonelli hat geschrieben:
20.01.2020 - 13:34
dass diese Abwägung vor 20J vielleicht noch anders ausgefallen wäre hat sicherlich viele Gründe, einer davon der, das Tiroler Bergbahnen in letzten Jahren oft kreativ in der Ausnutzung der Gesetze waren und manchmal einfach auch bewusst Grenzen überschritten haben. Die Bahnen haben schlicht ihr Vertrauen verspielt ...
Ich vermute Du spielst auf die Planierung am Pitztaler Gletscher an ? Gab es aus anderen Gebieten ähnliche Vorfälle, ähnlich gravierend und das auch noch massenweise ?
Oder hast Du nur übertrieben ?
Dieser restriktive Umwelltschutz geht zudem inzwischen fast 30-35 Jahre zurück. Du machst es Dir also zu einfach, wenn Du die Übertretung von Gesetzen einseitig den Bergbahnen anlastet.
Einseitig bedeutet hier übrigens nicht, dass Du grundsätzlich oder völlig falsch liegst.
Boah. Echt jetzt? Geht es auch eine Nummer kleiner als eine fast schon beleidigende Unterstellung? Ja, es häuft sich m.E.: Pitztaler 2x, Damüls am Ragaz (OK, nicht Tirol), illegale Piste im Hochzillertal, steigende Verstosszahlen (Quelle gleicher Artikel: https://www.tt.com/artikel/16538836/ill ... -bewilligt) sind die Sachen, die mir spontan einfallen. Gab auch einen Fall, wo der Speicherteich & Wasserentnahme deutlich über Genehmigung lagen - Skigebiet fällt mir gerade nicht mehr ein.

Und eine Übertretung des Gesetzes ist eine Übertretung - da gibt es selten Zweideutigkeit und geteilte Schuld. Was genau spricht die BB frei von Schuld? Zumal man den BB mit Ihrer Finanzkraft nicht einmal Fahrlässigkeit unterstellen kann ... und es gab auch keine Gesetzesänderung über Nacht, die dieselben auf dem falschen Fuss erwischt hat.

Re: Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

Verfasst: 20.01.2020 - 22:05
von MichiMedi
simmonelli hat geschrieben:
20.01.2020 - 21:32
Boah. Echt jetzt? Geht es auch eine Nummer kleiner als eine fast schon beleidigende Unterstellung? Ja, es häuft sich m.E.: Pitztaler 2x, Damüls am Ragaz (OK, nicht Tirol), illegale Piste im Hochzillertal, steigende Verstosszahlen (Quelle gleicher Artikel: https://www.tt.com/artikel/16538836/ill ... -bewilligt) sind die Sachen, die mir spontan einfallen. Gab auch einen Fall, wo der Speicherteich & Wasserentnahme deutlich über Genehmigung lagen - Skigebiet fällt mir gerade nicht mehr ein.

Und eine Übertretung des Gesetzes ist eine Übertretung - da gibt es selten Zweideutigkeit und geteilte Schuld. Was genau spricht die BB frei von Schuld? Zumal man den BB mit Ihrer Finanzkraft nicht einmal Fahrlässigkeit unterstellen kann ... und es gab auch keine Gesetzesänderung über Nacht, die dieselben auf dem falschen Fuss erwischt hat.
Am Pitztal hat mit dem Skiweg eine notwendige Korrekturmaßnahme stattgefunden. Dass das manche Leute anders sehen, geschenkt. Aber schon mal drüber nachgedacht, warum man heutzutage, wie du es nennen würdest, "illegal" ein paar Korrekturen an Skiwegen, durchführt, besser gesagt durchführen muss? Der Grund sind doch gerade Gesetze und deren Auslegungen, die die Bergbahnen ja quasi nur noch gängeln und drängeln wollen. Wenn man hier Regelungen schafft, bei denen notwendige Korrekturen, schnell und ohne Widerstand, genehmigt werden, würde man auch keine Probleme mehr haben.

Re: Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

Verfasst: 20.01.2020 - 22:26
von simmonelli
MichiMedi hat geschrieben:
20.01.2020 - 22:05
simmonelli hat geschrieben:
20.01.2020 - 21:32
Boah. Echt jetzt? Geht es auch eine Nummer kleiner als eine fast schon beleidigende Unterstellung? Ja, es häuft sich m.E.: Pitztaler 2x, Damüls am Ragaz (OK, nicht Tirol), illegale Piste im Hochzillertal, steigende Verstosszahlen (Quelle gleicher Artikel: https://www.tt.com/artikel/16538836/ill ... -bewilligt) sind die Sachen, die mir spontan einfallen. Gab auch einen Fall, wo der Speicherteich & Wasserentnahme deutlich über Genehmigung lagen - Skigebiet fällt mir gerade nicht mehr ein.

Und eine Übertretung des Gesetzes ist eine Übertretung - da gibt es selten Zweideutigkeit und geteilte Schuld. Was genau spricht die BB frei von Schuld? Zumal man den BB mit Ihrer Finanzkraft nicht einmal Fahrlässigkeit unterstellen kann ... und es gab auch keine Gesetzesänderung über Nacht, die dieselben auf dem falschen Fuss erwischt hat.
Am Pitztal hat mit dem Skiweg eine notwendige Korrekturmaßnahme stattgefunden. Dass das manche Leute anders sehen, geschenkt. Aber schon mal drüber nachgedacht, warum man heutzutage, wie du es nennen würdest, "illegal" ein paar Korrekturen an Skiwegen, durchführt, besser gesagt durchführen muss? Der Grund sind doch gerade Gesetze und deren Auslegungen, die die Bergbahnen ja quasi nur noch gängeln und drängeln wollen. Wenn man hier Regelungen schafft, bei denen notwendige Korrekturen, schnell und ohne Widerstand, genehmigt werden, würde man auch keine Probleme mehr haben.
Kann ich emotional nachvollziehen, ist aber keine Begründung bzw. Ausrede für illegales Bauen. Ich kann auch nicht einfach eine Regenzisterne in meinen Garten Bauen und die Grenzregelung ignorieren UND dann über die blöden Gesetze und Gängelung schimpfen - es gibt dann halt Konsequenzen und mit denen müsste ich leben. Wir leben zum Glück noch in einem Rechtsstaat mit repräsentativer Demokratie. Wenn einem die Bescheide nicht passen kann man klagen, wenn man nicht Recht bekommt hat man halt Pech und muss sich politisch engagieren. Wenn man dann keine Mehrheiten findet, sollte man vielleicht sein Geschäftsmodell den Realitäten anpassen so wie alle anderen auch oder dichtmachen. Und es ist ja jetzt nicht so, dass nicht viele Bergbahnen vernünftig & gesetzesgemäß Ihre Skigebiete zur Freude von uns Skifahrern betreiben. Es geht also, wenn man will ... selbst der DAV hat ja in seiner Ausgabe 01/2020 zähneknirschend berichtet, dass Ischgl - ausgerechnet - als klimaneutral zertifiziert wurde und zwar vor dem DAV!

Man sollte also auf beiden Seiten mal den Schaum vom Mund wischen und schauen wie und wo man sinnvoll Entwicklung betreibt. Das, wenn stimmt was hier geschrieben steht, die UVP nicht einmal betrachtet, wie man den Zusammenschluss in 10-15J ohne Gletscher betreiben kann & will ist halt einfach ein Armutszeugnis von beiden Seiten ...

Re: Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

Verfasst: 21.01.2020 - 10:39
von Eumel153
simmonelli hat geschrieben:
20.01.2020 - 21:32

Und eine Übertretung des Gesetzes ist eine Übertretung - da gibt es selten Zweideutigkeit und geteilte Schuld.
Diese Einstellung erlebe ich leider sehr häufig.

Bei Anderen ist die Übertretung von Gesezen durch nichts zu rechtfertigen, während bei sich selbst der Maßstab nicht so streng ist. Ich hoffe Du kennst alle FIS Pistenregeln und hällst DIch auch sonst an alle Gesetze.
Die Ausreden für Übertretungen kenne ich auch, bis hin zum simplen Abstreiten.

Und stelle jetzt bitte nicht die Behauptung auf, ich würde massive gesetzeswidrige Geländeeingriffe durch dei BB rechtfertigen. Das habe ich nämlich nicht gemacht.
Was genau spricht die BB frei von Schuld?
Hast Du meinen Text überhaupt gelesen ? Ich habe die BB nicht von Schuld frei gesprochen, ich habe geschrieben, dass Du es Dir zu einfach machst. Dass es einseitig ist.
Aber da der Maßstab für die Einhaltung von Gestezen für Dich und für Andere ohnehin nicht gleich ist, wirst Du das wieder nur als Haarspalterei abtun.

Den letzten Satz hast Du wohl ganz überlesen, dass Du in der Sache nicht grudsätzlich falsch liegst. Dass ich Dir was die Planierung angeht sogar teilweise Recht gebe.

Re: Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

Verfasst: 21.01.2020 - 10:48
von fettiz
Jan Tenner hat geschrieben:
20.01.2020 - 13:20
Erstaunlicherweise sind Umweltschützer sehr gut darin, Umweltzertörung bis zur eigenen Nasenspitze nicht anzuprangern.
Wer nicht Skiläuft der vertäuflt die Skindustrie.
Wie kommst du zu dieser generellen Aussage?
Zu diesem Effekt gab es vor kurzem glaube ich in der Süddeutschen mal eine Ausführung - warum wir von uns selbst immer glauben besser zu sein. Wir belügen uns permanent selbst. Das ist psychologisch sogar gesund. Aber eben unrealistisch. Ein Beispiel: Skitourengeher glauben ja quasi umweltbewußter zu sein, als Skifahrer. Sind sie aber wahrscheinlich nur unwesentlich. Skifahrer werden durch Skigebiete gelenkt. Relativ häufig sind skifahrer mit Bussen unterwegs, was gut für die CO2-Bilanz ist. Tourengeher sind dagegen große Individualisten. Möglichst zum von anderen Tourengehern unerkannten Ort in der Natur. Möglichst abseits noch geheime Plätze finden. Was ist dafür notwendig? Ein Auto. Und eben in Gebieten unterwegs sein, wo bislang im Winter Tiere ihre Ruhe hatten. Dafür jetzt von Tourengehern gestört werden. (Beispiel Riedberghorn - ich gehe mal davon aus, dass die vielen Tourengeher so viel Tiere stören, die sich locker an eine Verbindungsbahn am Rande eines Naturschutzgebietes gewöhnen würden). Jetzt ist aber die Anreise für die tatsächliche Umweltbelastung der größte Aktivposten. Die Skigebietsnutzung dagegen eher gering. Also was folgt daraus: u.U. sind Skifahrer sogar besser für die Umwelt als Tourengeher. Es müssen nur die Betreiber genügend Rücklagen für den Rückbau und die Deinvestition nach der Nutzung haben. Die Natur erholt sich schon wieder nach 20-30 Jahren als Skipiste. Aber wenn Menschen im Winter in sensible Bereiche vordringen, dadurch kann auch eine Art irreversibel gestört werden. Was natürlich kritisch zu sehen ist, sind irreversible Eingriffe in die Landschaft... Große Pistenkorrekturen - da werden wirkliche Wüsten geschaffen - die dann auch länger zur Renaturierung benötigen - abhängig von der Höhenlage. Ein künstliche Schneise im Bergwald? Kein Thema. Erstens ist ein Bergwald im wenigsten Fall Natur - sondern Kulturland. Zweitens wächst neuer Wald dort schnell. In den extremen Hochlagen dauert es dagegen viel länger, bis die Natur wieder Besitz davon nehmen kann...
Was folgt daraus - der Skitourengeher, der sich selbst als besser empfindet, ist auch ein Problem für die Natur. Zudem profitiert er ja auch von der Skiinfrastruktur. Hütten, Kunstschnee bei Schneearmut als Aufstiegsroute, etc.

Re: Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

Verfasst: 21.01.2020 - 10:50
von fettiz
Julian96 hat geschrieben:
20.01.2020 - 17:15
Jan Tenner hat geschrieben:
20.01.2020 - 16:55
Mich zB würde mal interessieren, was denn genau für die Gletscherehe spricht.
ZB aus dem Blickwinkel des Skifahrers:
Aus dem Blickwinkel des Skifahrers. Warum braucht man als Skifahrer die Erweiterung. Gibt es gute Argumente, die über "hätte ich einfach gerne, kann ich mehr Pisten runterfahren" hinausgehen?
Also auch wenn ich ja schon das ein oder andere mal gesagt habe, dass dieser Zusammenschluss für mich genau das ist, ein Nice to have...das stärkste Kriterium ist für mich definitiv der neue Zubringer vom Pitztal aus. Die jetztige Bahn dort finde ich einfach super ätzend und ist auch einer der Gründe warum ich nur selten am Gletscher bin obwohl es mir dort sehr gefällt. Also der neue Zubringer ist für mich eigentlich ein Must Have...das ist das worauf es mir Primär ankommt.

Zweiter Punkt und der erscheint aufs erste natürlich erstmal recht witzlos...ich würde dann auch nach Sölden immer im Pitztal einsteigen, das bedeutet für mich pro Skitag den ich eigentlich ins Ötztal gefahren wäre 8km weniger Anfahrt und 8km weniger Rückfahrt. Hochgerechnet auf die hunderttausenden Autos die über eine Saison in die Täler fahren kommt da einiges an gesparten Kilometern zusammen. Ist ja sicher auch nichts schlechtes.

Was für mich eben komplett gegen die Verbindung mit einer reinen Verbindungsbahn spricht...die Skipasspreise würden für mich als Skifahrer garantiert noch weiter steigen, ohne dass ich dafür einen Gegenwert bekäme. Ich finde die Landschaft dort oben sehr schön und würde mir genau darum eine Piste wünschen, die genau durch diese Landschaft hindurchführt, nicht mehr und nicht weniger. Eine mit der Gondel nach unten gefahrene Strecke ist vergeudete Zeit die man auf den Skiern stehen könnte.

Also ums kurz zu machen, für mich wertvoll und dringend nötig ist der neue Zubringer im Pitztal. Die kürzere Anfahrt und eine neue Piste dort oben wäre eine Nice to Have, aber wenn es dir wirklich daruf ankommt, ob man das braucht, würde ich sagen nein. Gefallen würde es mir natürlich trotzdem :mrgreen:
Richtig den Nutzern geht es um einen neuen Zubringer. Die Verbindung ist wahrscheinlich sogar weniger wichtiger. Und eine vernünftige Talabfahrt wäre auch wichtiger.

Re: Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

Verfasst: 21.01.2020 - 10:57
von fettiz
horst_w hat geschrieben:
20.01.2020 - 19:45
Julian96 hat geschrieben:
20.01.2020 - 17:15
Was für mich eben komplett gegen die Verbindung mit einer reinen Verbindungsbahn spricht...die Skipasspreise würden für mich als Skifahrer garantiert noch weiter steigen, ohne dass ich dafür einen Gegenwert bekäme. Ich finde die Landschaft dort oben sehr schön und würde mir genau darum eine Piste wünschen, die genau durch diese Landschaft hindurchführt, nicht mehr und nicht weniger. Eine mit der Gondel nach unten gefahrene Strecke ist vergeudete Zeit die man auf den Skiern stehen könnte.
Skilifte ohne Pisten sollten ohnehin nicht genehmigt werden. Das ist reine Landschaftsverschandelung ohne Gewinn für den Konsumenten.
Pro neuen Liftmeter sollten 100m² neue Piste Pflicht sein, bei Bahnen mit hoher Kapazität (8er Sessel usw.) das doppelte.

Horst
Interessanter Denkansatz. Würde ich so aber nicht mittragen. Wie gesagt, Tiere lernen schnell mit einer Bahn umzugehen. Mit skifahrern nicht. Verbindungen sind eben auch vielschichtig. Aber das Argument Landschaftsverschandelung würde ich eher als subjektiv sehen. Eine Autobahn ist auch nur eine Verbindung zwischen a und b. Also Landschaftsverschandelung. Dürfte es mit dieser Argumentation also auch nur mit verpflichtenden Ausbau an Industriegebieten geben.

Re: Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

Verfasst: 21.01.2020 - 12:07
von GIFWilli59
fettiz hat geschrieben:
21.01.2020 - 10:50
Richtig den Nutzern geht es um einen neuen Zubringer. Die Verbindung ist wahrscheinlich sogar weniger wichtiger. Und eine vernünftige Talabfahrt wäre auch wichtiger.
Eigentlich ist die von den Bergbahnen geplante "Verbindung" eher eine Skigebietserweiterung des Pitztaler Gletschers bis an die Grenzen des Söldener Gebiets inkl. neuem Zubringer aus dem (Pitz-)Tal. Eine reine Verbindung im Wortsinn ist das nicht...

Re: Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

Verfasst: 22.01.2020 - 09:31
von simmonelli
Eumel153 hat geschrieben:
21.01.2020 - 10:39
simmonelli hat geschrieben:
20.01.2020 - 21:32

Und eine Übertretung des Gesetzes ist eine Übertretung - da gibt es selten Zweideutigkeit und geteilte Schuld.
Diese Einstellung erlebe ich leider sehr häufig.

Bei Anderen ist die Übertretung von Gesezen durch nichts zu rechtfertigen, während bei sich selbst der Maßstab nicht so streng ist. Ich hoffe Du kennst alle FIS Pistenregeln und hällst DIch auch sonst an alle Gesetze.
Die Ausreden für Übertretungen kenne ich auch, bis hin zum simplen Abstreiten.

Und stelle jetzt bitte nicht die Behauptung auf, ich würde massive gesetzeswidrige Geländeeingriffe durch dei BB rechtfertigen. Das habe ich nämlich nicht gemacht.
Was genau spricht die BB frei von Schuld?
Hast Du meinen Text überhaupt gelesen ? Ich habe die BB nicht von Schuld frei gesprochen, ich habe geschrieben, dass Du es Dir zu einfach machst. Dass es einseitig ist.
Aber da der Maßstab für die Einhaltung von Gestezen für Dich und für Andere ohnehin nicht gleich ist, wirst Du das wieder nur als Haarspalterei abtun.

Den letzten Satz hast Du wohl ganz überlesen, dass Du in der Sache nicht grudsätzlich falsch liegst. Dass ich Dir was die Planierung angeht sogar teilweise Recht gebe.
Den letzten Satz habe ich sehr wohl gelesen. Es fällt nur schwer die Hand zu nehmen, wenn man vorher abgekanzelt wird. Du machst es hier ja schon wieder: „Maßstab für die Einhaltung von Gestezen für Dich und für Andere ohnehin nicht gleich ist“. Was soll das und wieso maßt Du Dir so eine Einschätzung, Verallgemeinerung und Unterstellung an? Zumal Du mit 5 Minuten Suche in diesem Forum einen Beitrag von mir von vor ein paar Wochen finden würdest, wo steht, dass ich am Arlberg einen Skiunfall hatte und ohne wenn und aber zu meiner Schuld stand und dabei eher irritiert war, das sowohl der Gegner als auch die Pistenwache so nett zu mir war, weil es offensichtlich nicht die Norm ist. Schlimm genug. Letztlich entscheiden aber Gerichte ob das Vorgehen hinnehmbar war oder nicht und nicht meine persönliche Warnehmung (die wie Du sagst, wahrscheinlich gar nicht so weit von Deiner entfernt ist).

Und ich mache es mir mitnichten zu einfach. Ich kann mich durchaus in die Situation anderer hineinversetzen und Probleme aus verschiedenen Positionen betrachten, das ist gewissermaßen sogar Teil meines Jobs. Es gibt aber halt rote Linien. Und für mich (!) ist diese rote Linie dort, wo man zumindest billigend in Kauf nimmt, dass man Gesetze übertritt. Und davon rücke ich nicht ab und das ist m.E. auch keine Haarspalterei.

Wenn ich übrigens den Eindruck erweckt habe, Du würdest diese gesetzeswidrigen Eingriffe rechtfertigen tut es mir leid. Ich wollte nur zum Ausdruck bringen, dass es bei Gesetzesverstößen wenig Handlungsspielraum gibt und eine Gängelung (aus Sicht der BB) durch zunehmend restriktive Gesetze und Regelungen keine Erklärung für solche Bauten sind. Irgendwie hatte ich da bei Dir reingelesen, dass man da etwas mehr Verständnis zeigen sollte ... vielleicht überinterpretiert. Unabhängig von Deinem Standpunkt dazu finde ich halte: nein, sollte man kein zusätzliches Verständnis aufbringen, sondern objektiv bewerten (lassen).

Re: Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

Verfasst: 09.02.2020 - 19:44
von Julian96
Eine kleine Dokumentation im Bayrischen Fernsehen in der es auch kurz um die Gletscherverbindung geht:
https://www.br.de/mediathek/video/berga ... 001a0352ba

Ich persönlich muss mal wieder sagen, ich verstehe Argumente wie "ein immer größer und weiter ist nicht möglich" und "dann kommt wieder der nächste und will noch mehr" absolut, aber wenn ich ernsthaft von Tourengehern etwas von der schönen unberührten Landschaft erzählt bekomme, in die sie ja nun als erste hineinfahren, könnte ich kotzen. Entschuldigt die Wortwahl, aber es bringt mich tierisch auf die Palme, wenn so ein paar egoistische Typen meinen sie könnten es sich erlauben, der breiten Masse/Branche vorzuschreiben was sie zu tun und lassen hat. Mit dieser Einstellung, sie hätten ja das Privileg diese spektakuläre Landschaft zu betreten und als erste und einzige ihre Schwünge in unberührten Landschaften zu machen. Die dürfen das, alle anderen sollen aber gefälligst weg bleiben. Es gibt ja schließlich auch nur ein paar Leute die das machen, damit ist es ja kein Problem....hm ist klar. Und unter den Milliarden Menschen auf der Welt ist es ja generell nur wenigen erlaubt, ihre Hobbys frei auszuüben. Diese Einstellung, diese Argumentation ist für mich zum kotzen.

Und nur um das klarzustellen, ich störe mich nicht am Tourengehen oder sonst irgend einem Hobby generell, im Gegenteil ich begrüße es ja, wenn es noch Menschen gibt, die den Wert und die Schönheit der Natur erleben wollen.
Aber sich hinzustellen wie ein Prediger und dann selbst das Band zu brechen und diese Naturräume zu betreten, solange die Masse wegbleibt ist ja Friede Freude Eierkuchen...geht's noch :!: Wir haben nunmal eine Masse auf der Welt und jeder dieser Menschen sucht sich eine Tätigkeit die er nachgehen will...es gibt kein nachhaltig und sanft und gleichzeitig für alle zugänglich. Jeder der sich in einer Nische befindet (und das sind Tourengeher zumindest an den meisten Orten noch) schreit aus dieser heraus "greift meinen Rückzugsort nicht an", wie wenn sie die Einzigen auf der Welt wären. Leider funktioniert unsere Welt so nunmal nicht.

Wie kann man denn nur so eine verzerrte Sicht auf das große ganze haben :?:
Wie schnell es gehen kann, dass auch eine Nische zum großen Störfaktor wird sieht man ja wenn man sich mal die Bergsteiger in Warteschlangen am Mount Everest anschaut oder die Entwicklung des Mountainbikens seit dem Aufkommen der E-Bikes.

So genug ausgekotzt, man kanns aber offensichtlich nie häufig genug zur Sprache bringen :lol:

Re: Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

Verfasst: 09.02.2020 - 20:49
von Werna76
Nunja, das kann man genauso 100% andersrum sehen.
Ein paar egoistische Typen (=die regierenden Familien in Sölden) wollen der breiten Masse vorschreiben, dass sie
1. Steuermittel freigeben soll um das Projekt mitzufinanzieren und
2. gefälligst woanders Touren gehen soll weil man dort wo bisher unberührte Natur war zukünftig Meeresfrüchtesalat und Wein aus Neuseeland verkaufen will bei kostenlosem WLAN und
3. die Geschichte mit dem armen Pitztal das voller Arbeitsloser ist gefälligst glauben soll *bambi eyes*.

Re: Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

Verfasst: 09.02.2020 - 20:54
von MichiMedi
Das Projekt wird laut der Informationswebsite alleine durch die Bergbahnen finanziert. Die Tourengeher können ja weiter auf der Piste hoch laufen (haben wir ja schon anderswo ausführlich diskutiert :wink:) oder eben auf den benachbarten Flächen laufen. Es werden ja weniger als 1% der Gletscher Fläche benötigt. Und dass es mit dem Pitztal Berg ab geht ist ja nicht zu bestreiten.

Re: Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

Verfasst: 09.02.2020 - 21:02
von Werna76
MichiMedi hat geschrieben:
09.02.2020 - 20:54
Das Projekt wird laut der Informationswebsite alleine durch die Bergbahnen finanziert.
Ja und Red Bull verleiht Flügel.

Re: Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

Verfasst: 09.02.2020 - 21:08
von Skitobi
Das Argument, dass Pistenskifahrer auch mal die unberührte Natur haben wollen, zieht nicht so ganz. Denn wenn da ein Lift mit Pisten steht, ist sie nicht mehr unberührt. Sorry Leute, das bleibt den Tourengehern vorbehalten.

Da braucht ihr auch nicht neidisch sein, es steht absolut jedem frei, sich die Tourenausrüstung zu kaufen, Lawinenkurse zu belegen und entsprechend Erfahrung zu sammeln und aus eigener Kraft da hoch zu laufen.

Re: Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

Verfasst: 09.02.2020 - 21:49
von ski-chrigel
Skitobi hat geschrieben:
09.02.2020 - 21:08
Das Argument, dass Pistenskifahrer auch mal die unberührte Natur haben wollen, zieht nicht so ganz. Denn wenn da ein Lift mit Pisten steht, ist sie nicht mehr unberührt. Sorry Leute, das bleibt den Tourengehern vorbehalten.
Dein Argument würde ja stimmen, wenn die Natur denn unberührt wäre, aber in dem zwischen den bestehenden Liftanlagen von Pitztaler- und Ötztaler Gletscher eingeklemmten Gebiet zieht das auch überhaupt nicht. Darum finde ich den Widerstand dort auch so lächerlich.

Re: Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

Verfasst: 09.02.2020 - 22:08
von Christian Heinrich
Ich bin diese Routen schon mal gegangen: Man sieht, wenn man über den Mittelbergferner hoch läuft, die Liftanlagen von den wenigsten Stellen und dann nur weit weg. Es wirkt also schon nach unberührter Natur. Auf jeden Fall ist es eine der drei am häufigsten begangenen Skitourenrouten der Ostalpen.

Re: Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

Verfasst: 09.02.2020 - 22:34
von ski-chrigel
Ah, interessanter Ansatz, wenn es also Tourengehern schon reicht, dass man die Liftanlagen grad nicht sieht und es dadurch unberührt wirkt, obwohl es das eigentlich nicht ist... Das lässt mich einige Ideen spinnen ;-)
Und weit weg? Ich finde die jeweiligen Anlagen des anderen Gletschers jeweils nicht weit weg, sehe ja jede Gondel und jeden Menschen, aber das ist natürlich subjektiv.
Wenn ich mit dem Gletscherflieger wirklich weit weg von jeglicher Zivilisation lande, DANN empfinde ich das unberührt. Aber das sehen dann natürlich andere auch nicht so, weil ja der Flieger hinter mir steht. Ist also alles relativ...
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Re: Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

Verfasst: 09.02.2020 - 22:44
von icedtea
Ich hatte hier ja schon mehrfach geäußert, dass ich mir über Sinn oder Unsinn der Verbindung nicht sicher bin. Einige von Noisis Anmerkungen lassen mich denken, dass die geplanten Pisten in Teilen nicht dauerhaft sein könnten. Auf der anderen Seite denke ich, dass man im Pitztal einen alternativen Zugang neben der Tunnelbahn braucht, der dann eine Anbindung Richtung Sölden recht offensichtlich macht :?
Das Tourengeher dort unterwegs sind, ist aber offen gestanden für mich der geringste Grund, eine Verbindung abzulehnen; für die Nutzung durch Tourengeher kann man sicherlich Lösungen finden.

Re: Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

Verfasst: 09.02.2020 - 22:50
von ski-chrigel
für die Nutzung durch Tourengeher kann man sicherlich Lösungen finden.
Einen Tunnel bauen, dann sehen sie die Lifte nicht und sind zufrieden :twisted: :versteck:

Re: Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

Verfasst: 09.02.2020 - 23:08
von icedtea
ski-chrigel hat geschrieben:
09.02.2020 - 22:50
für die Nutzung durch Tourengeher kann man sicherlich Lösungen finden.
Einen Tunnel bauen, dann sehen sie die Lifte nicht und sind zufrieden :twisted: :versteck:
Den find ich witzig :!:

Re: Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

Verfasst: 10.02.2020 - 12:44
von basti.ethal
ski-chrigel hat geschrieben:
09.02.2020 - 22:50
für die Nutzung durch Tourengeher kann man sicherlich Lösungen finden.
Einen Tunnel bauen, dann sehen sie die Lifte nicht und sind zufrieden :twisted: :versteck:
Falls das Projekt zum Schutz der unberührten Landschaft am Fernerkogel tatsächlich abgelehnt wird, wäre für mich auch die logische Konsequenz, die Tourengeher von diesem Berg auszusperren.
Denn hier zeigt sich auch an anderen Beispielen, dass gerade diese Menschen sich nicht an definierte Skiräume halten können und somit die Landschaft und Tierwelt eben nicht unberührt bleibt.