Neues zur Verbindung Pitztaler Gletscher - Sölden

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Re: Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

Beitrag von Pancho » 16.02.2020 - 09:32

Oder....

...man baut damit Umweltschutzorganisationen in Frankreich auf. Müsste natürlich geheim erfolgen. So eine Art grüne Guerilla-Operation... :mrgreen: :mrgreen: :lach:
„Wenn ich wüsste, dass morgen die Skisaison abgesagt wird, würde ich heute meine Ski wachsen.“

Den Missbrauch von bekannten Zitaten stoppen!!!

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Re: Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

Beitrag von Wurzelsepp » 16.02.2020 - 22:01

LOL hat geschrieben:
15.02.2020 - 23:03
Interessant wie viel mediales Interesse rund um dieses Projekt herrscht. Dabei werden nur 3-4 neue Bahnen entstehen. In Frankreich wird viel mehr gebaut, planiert, betoniert, geklotzt und "zerstört". Dort entstehen Skigebiete mit 1000 Pistenkilometer und mehr. Dazu werden ganze Chaletdörfer ins Hochgebirge geklotzt. Wo sind da die Umweltschützer, die diese Projekte verhindern? Wo sind da die Medienberichte?? Wo sind da die Petitionen dagegen??? Nichts. Keine Videoberichte. Keine Zeitungsartikel. Kein öffentliches Interesse.
Dort passiert aber auch nicht mehr allzu viel, diese "Ferienfabriken" wurden bis ca. 1980 gebaut, inzwischen noch etwas vergrössert und saniert. Die Skigebiete werden nicht unbedingt vergrössert, einzig die Gebiete von La Plagne und Les Arcs wurden mit einer PB ohne Pisten miteinander verbunden, sonst passiert dort nicht mehr viel.... natürlich werden Bahnen ersetzt und modernisiert, aber das passiert ja in Österreich genauso.

Warum nicht so viel "Wesen" darum gemacht wird?? Hat sicher auch mit der Sprache zu tun und wohl auch mit der "Seelenverwandschaft" der Deutschen und Österreicher. Es ist für DACH-Leute (und die sind hier anzutreffen) einfacher einen Bericht in der TT zu lesen und verstehen und sich seine Meinung zu bilden als einen Bericht aus dem Dauphiné... und dass der BR eher aus dem benachbarten Tirol als dem gefühlt viel ferneren Savoyen berichtet ist auch naheliegend.
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Re: Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

Beitrag von basti.ethal » 18.02.2020 - 15:08

Highlander hat geschrieben:
14.02.2020 - 18:36
philippe ch hat geschrieben:
14.02.2020 - 17:28
Da noch was zum diskutieren:

https://www.youtube.com/watch?v=aphGpbu_C5c

Reportage vom BR.
da braucht man gar nicht diskutieren... :biggrin:

das ist eine ziemlich einseitige Dokumenation aus Sicht des Alpenvereins und anderer Gegner dieses Projektes...

In diesem Beitrag kommen nur die Gegner zu Wort...
in einem ausgewogenen Beitrag hätte man auch einmal die Argumente der Befürworter aufzeigen können, wie zum Beispiel ein Interview der beiden Bürgermeister der Talgemeinden Sölden und Sankt Leonhard...
Eine Australierin die seit 10 Jahren in Sölden lebt... da gibt es sicherlich Einheimische welche schon seit Geburt in Sölden leben, und die dieses Projekt aber befürworten.... :biggrin:

ein typischer Alpenvereinsbericht eben....
Wunderbar einseitig berichtet.
Auch die Auswahl der Protagonisten hat ja schon RTL2 Format :ja:
Für mich neu und an Genialität unserer Grünen Freunde nicht zu übertreffen ist das Argument der Pioniervegetation.
Jetzt können ratz fatz Flächen, die vom Gletscher freigelegt wurden als unbedingt schützenswert dargestellt werden. Denn nur genau dort am Mittelbergferner schmilzt der Gletscher und nur dort in den Alpen wachsen plötzlich Pflanzen.....

Ein Hoch auf die Öffentlich-Rechtlichen!
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13x Skiarena Silbersattel, 4x Dolomiti Superski, 2x Erlebniswelt Ernstthal, 4x Sölden, 1x Obergurgl-Hochgurgl, 1xHinterux, 1x Fallbachhang Oberhof, 1x Winterwelt Schmiedefeld, 1x Skihang Goldlauter -CLOSED-
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Re: Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

Beitrag von Stefan » 18.02.2020 - 20:12

simmonelli hat geschrieben:
11.02.2020 - 13:27
Und noch ein interessantes Zitat: "Im strukturschwachen Pitztal glaubt man, dass nur die "Gletscherehe" den wirtschaftlichen und demografischen Niedergang aufhalten kann. Doch der Blick auf die Ötztaler Tourismushochburg Sölden ist verklärt: Sölden hat im vergangenen Jahrzehnt knapp ein Viertel seiner Einwohner verloren, der Profit kommt hauptsächlich Seilbahnern und Hoteliers zugute, während das Preisniveau für Einheimische gestiegen ist."

Quelle: https://www.zeit.de/2020/04/kaunertal-g ... al/seite-2

Ich bleibe also dabei: es ist gut, dass nicht im Tal, sondern weit weg, vor einem ordentlichen Gericht, über diesen Zusammenschluss entschieden wird. Allen Beteiligten vor Ort (und damit meine ich beide Seiten) fehlt es m.E. an Abstand und vor allem Objektivität.
Lustig, die Zahlen der Statistik Austria sind ganz andere:
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https://www.statistik.at/blickgem/G0201/g70220.pdf
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Re: Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

Beitrag von skifam » 18.02.2020 - 21:41

"Traue nur der Statistik, die du selbst gefälscht hast."
Zitat von mflws. Haack, Dibelius und sicher nicht
Churchill oder Goebbels

Auf jeden Fall aber richtig.

Was jeder wissen müsste: ohne den Tourismus, und da ist der Skitourismus nunmal der Vorreiter gewesen, wären die Alpentäler so gut wie leer, bis auf ein paar EU- Förderbauern...
Jeder der etwas anderes behauptet, sorry.....

Aber allein der Beginn des Beitrages"Was können Berge sagen..."
Ein unbewusstes Signal zum Wegschalten oder Fremdschämen.
Übrigens Kunst ist das anfangs gezeigte sicher nicht eher Wunst....

Aber kaum ein Beitrag zeigt soviel Egomanen, die ihre eigene Psychopathologie anderen aufzwingen wollen.
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Re: Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

Beitrag von simmonelli » 19.02.2020 - 11:41

Stefan hat geschrieben:
18.02.2020 - 20:12
simmonelli hat geschrieben:
11.02.2020 - 13:27
Und noch ein interessantes Zitat: "Im strukturschwachen Pitztal glaubt man, dass nur die "Gletscherehe" den wirtschaftlichen und demografischen Niedergang aufhalten kann. Doch der Blick auf die Ötztaler Tourismushochburg Sölden ist verklärt: Sölden hat im vergangenen Jahrzehnt knapp ein Viertel seiner Einwohner verloren, der Profit kommt hauptsächlich Seilbahnern und Hoteliers zugute, während das Preisniveau für Einheimische gestiegen ist."

Quelle: https://www.zeit.de/2020/04/kaunertal-g ... al/seite-2

Ich bleibe also dabei: es ist gut, dass nicht im Tal, sondern weit weg, vor einem ordentlichen Gericht, über diesen Zusammenschluss entschieden wird. Allen Beteiligten vor Ort (und damit meine ich beide Seiten) fehlt es m.E. an Abstand und vor allem Objektivität.
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https://www.statistik.at/blickgem/gemDe ... emnr=70220
Da sieht man mal wieder, dass man immer direkt an der Quelle recherchieren müßte und sich nicht auf Sekundärquellen verlassen sollte ...

Hat "Die Zeit" wohl rausgesucht was Ihnen passt bzw. ist in die Falle gelaufen, dass zufällig die letzten 10 Jahre einen Rückgang zeigen. Die einzigen Jahre die nämlich einen Rückgang belegen, sind zufällig der Vgl.-Zeitraum 2008 (3.754 Einwohnen) zu 2018 (3.145) - voila: fast -20% 8)

Ist jetzt zwar für die Diskussion nicht komplett relevant, aber vielleicht interessant: aus den Zahlen kann man auch sehen, daß es seit 2002 kein einziges Jahr gab, in denen die Wegzüge innerhalb Österreichs nicht größer waren als die Zuzüge. Das Einwohnerniveau in Sölden wird praktisch nur durch Einwanderung aus dem Ausland gehalten.
“Ein Gespräch setzt voraus, dass der andere Recht haben könnte.“ (Hans-Georg Gadamer)

Saison 20/21: 1x Holzelfingen, 3x Langlauf auf der Schwäbischen Alb/Schwarzwald
Saison 19/20: 2x Sölden, 1x Engelberg, 3x Davos, 2x Arosa-Lenzerheide, 1x Fieberbrunn, 1x Buchensteinwand, 1x Steinplatte, 1x Nachtski Söll, 1x Bolsterlang, 3x Hochkönig
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Re: Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

Beitrag von Werna76 » 19.02.2020 - 12:10

Die Zahlen jeglicher Quellen haben keinerlei Aussagekraft ohne zu wissen wieviele tatsächliche Hauptwohnsitze es sind und wie viele davon nur auf dem Papier bestehen.
Sölden hat sicher nicht das Niveau von Kitzbühel bezüglich Zweitwohnsitze bzw. bewusst falsch angegebener Hauptwohnsitze, aber in den letzten 15 Jahren hat mans auch im Oberland nicht mehr so genau genommen was auf heimischen Boden passiert.
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Re: Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

Beitrag von simmonelli » 19.02.2020 - 16:33

Ich hatte eigentlich vermutet, dass das Problem "Zweitwohnsitz" in Sölden nicht so präsent/relevant ist. Aber ja, wenn es eine gewisse Größenordnung erreicht, kann man die Zahlen so nicht wirklich nutzen.
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Re: Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

Beitrag von Tiroler Oldie » 19.02.2020 - 21:12

simmonelli hat geschrieben:
19.02.2020 - 16:33
Ich hatte eigentlich vermutet, dass das Problem "Zweitwohnsitz" in Sölden nicht so präsent/relevant ist. Aber ja, wenn es eine gewisse Größenordnung erreicht, kann man die Zahlen so nicht wirklich nutzen.
In den letzten 15 Jahren konnte oder wollte man sich von äußeren Einflüssen nicht mehr abschotten.
z.B: gelang es M-Preis ein Geschäft in Sölden zu eröffnen, gelang es Russen Hotels in Sölden zu kaufen, gelang es Zweitwohnsitzlern sich in Appartment-Häusern einzukaufen. Ob Gut oder Schlecht soll sich jeder seine Meinung bilden.
Dadurch ist sicher schnelleres Wachstum möglich, aber es geht auch immer mehr Geschäft an den Einheimischen vorbei.
Aber von Kitzbühel ist man noch weit entfernt.

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Re: Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

Beitrag von simmonelli » 21.02.2020 - 13:55

Problem mit diesen Sachen ist ja, dass wenn Gelegenheitsbesucher und Aussenstehende wie ich das anfangen vor Ort wahrzunehmen, es wirklich schon extrem fortgeschritten ist. Und dann ist meistens auch zu spät.

Aus Interesse: warum ist es News, dass M-Preis einen Supermarkt eröffnet? Die gibt es doch wie Edeka in D überall in Österreich ... und es gab ja auch vorher schon Supermärkte wie Spar etc.
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Re: Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

Beitrag von Chense » 23.02.2020 - 11:22

Stefan hat geschrieben:
18.02.2020 - 20:12
simmonelli hat geschrieben:
11.02.2020 - 13:27
Und noch ein interessantes Zitat: "Im strukturschwachen Pitztal glaubt man, dass nur die "Gletscherehe" den wirtschaftlichen und demografischen Niedergang aufhalten kann. Doch der Blick auf die Ötztaler Tourismushochburg Sölden ist verklärt: Sölden hat im vergangenen Jahrzehnt knapp ein Viertel seiner Einwohner verloren, der Profit kommt hauptsächlich Seilbahnern und Hoteliers zugute, während das Preisniveau für Einheimische gestiegen ist."

Quelle: https://www.zeit.de/2020/04/kaunertal-g ... al/seite-2

Ich bleibe also dabei: es ist gut, dass nicht im Tal, sondern weit weg, vor einem ordentlichen Gericht, über diesen Zusammenschluss entschieden wird. Allen Beteiligten vor Ort (und damit meine ich beide Seiten) fehlt es m.E. an Abstand und vor allem Objektivität.
Lustig, die Zahlen der Statistik Austria sind ganz andere:
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https://www.statistik.at/blickgem/G0201/g70220.pdf
https://www.statistik.at/blickgem/gemDe ... emnr=70220
In einem Punkt trifft es der Artikel aber genau .. hatten das Thema mit einem dieser EU-Förderbauern in Südtirol ... o-ton - lieber würd man neben dem Bauer sein noch arbeiten gehn damit ist man aber abgehängt also vermietet man und weiss am Ende (welch weise Einsicht) selbst, dass man damit zur Teuerung beiträgt und ehrliches Handwerk mehr oder weniger verdrängt zugunsten einer "10% mehr pro Jahr Einstellung" die sich langfristig so nicht halten lassen wird
Erst wenn der letzte SL stillgelegt,
die letzte PB abgebrochen,
und die letzte Piste modelliert ist,
werdet Ihr herausfinden, daß der Skisport tot ist!

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Re: Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

Beitrag von philippe ch » 06.03.2020 - 19:43

Hier noch eine meiner Meinung ausgewogenere Reportage über die Gletscherehe:
Direktlink

Beide Parteien kommen zu Wort.
Zuletzt geändert von maba04 am 06.03.2020 - 23:42, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Video direkt eingebunden.
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Re: Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

Beitrag von Firn77 » 17.03.2020 - 19:14

philippe ch hat geschrieben:
06.03.2020 - 19:43
Hier noch eine meiner Meinung ausgewogenere Reportage über die Gletscherehe:
Direktlink

Beide Parteien kommen zu Wort.
Danke für den Bericht! Den kannte ich noch nicht und find ihn tatsächlich sehr ausgewogen. Der vom BR ist halt vom Bergsteigermagazin - aus deren Blickwinkel - das find ich nur zu verständlich, dass der so ist, wie er ist.

Ich fahr super gern nach Sölden, aber ich liebe auch den Blick von der inneren schwarzen Schneid rüber auf den Mittelbergferner. Bei all dem Trubel hinter einem ist die Ruhe vor einem, mit der "schlafenden" Braunschweigerhütte und den unberührten Gipfeln immer wunderschön anzusehen. Es muss doch nicht immer höher, größer, weiter sein. Wenn man einmal im Sommer am Rettenbach oder am Tiefenbachferner war - da grausts einem und man ist dankbar, dass im Winter der gnädige Schnee drüber liegt. Man muss doch nicht noch mehr vergewaltigen, nicht noch mehr auf diese Art und Weise irreperabel kaputt machen. Wir haben doch genug Platz - der Natur sollte der auch - in weit größerem Mass - zugestanden werden. Meine Meinung.


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Re: Neues zur Verbindung Pitztaler Gletscher - Sölden

Beitrag von Thunderbird80 » 22.09.2020 - 11:13

Mal eine Frage. Es ist ja recht sicher das das Megaprojekt erst in ferner Zukunft kommen wird wenn überhaupt. Gibt es oder gab es nie Pläne eine Gondel von der Talstation der Standseilbahn in Richtung Riflsee zu bauen um eine echte Verbindung zwischen Gletscher und Riflsee zu haben ohne den Skibus zu nehmen? Das dürfte doch eigentlich recht einfach und ohne große Natureingriffe möglich sein und einen deutlichen Mehrwert beider Gebiete zu haben

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Re: Neues zur Verbindung Pitztaler Gletscher - Sölden

Beitrag von j-d-s » 22.09.2020 - 11:50

Also ich bin jedenfalls schon ganz ohne Skibus auf einem Skiweg vom Ende des Notwegs zur Rifflseebahn gekommen. Anschieben musste man da auch nicht viel.

Übrigens kam ich da auch von der Bergstation der SSB direkt zum Notweg.
Zuletzt geändert von j-d-s am 22.09.2020 - 11:53, insgesamt 1-mal geändert.
Saison 18/19 [41]: Schladming/4Berge, Dachstein West, Großeck-Speiereck, Tarvis, Nassfeld, Bad Kleinkirchheim, Pizol, Toggenburg, Flumserberg, Parsenn+Madrisa, Obersaxen, Silvretta Montafon, Mythenregion/Hoch-Ybrig, Sedrun-Andermatt+Gemsstock, Titlis, Laax, Arlberg, Golm, Corvatsch+Corviglia, Lenzerheide-Arosa, Bardonecchia+Jafferau, Serre Chevalier, Limone Piemonte, Mondole Ski, Pila, Vars-Risoul, Combloux-Megeve-La Giettaz, Valmorel-SFL, Espace Diamant, Les Contamines-Hauteluce, La Rosiere-La Thuile, Areches Beaufort, Alpe d'Huez, Val d'Isere, Grand Massif, 3x Trois Vallees, Les Gets-Morzine, 2x Paradiski
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Re: Neues zur Verbindung Pitztaler Gletscher - Sölden

Beitrag von Jan Tenner » 22.09.2020 - 11:52

Und die Verbindung anderes rum von Rifflsee zum Gletscher ist über die Talabfahrt ja sowieso problemlos möglich.
Ich glaube nicht, dass da in einer Verbindungsbahn investiert wird.

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Re: Neues zur Verbindung Pitztaler Gletscher - Sölden

Beitrag von Lord-of-Ski » 22.09.2020 - 12:06

Ich kann dem nur beipflichten, vom Gletscher zum Rifflsee ist es über den Notweg bei ausreichender Schneelage problemlos möglich den Gebietsteil zu wechseln.

Vom Rifflsee zum Gletscher ist das größte Problem die Wartezeit auf die nächste Fahrt der SSB. Ansonsten seh ich hier auch keinen Bedarf einer Verbindungsbahn.
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Re: Neues zur Verbindung Pitztaler Gletscher - Sölden

Beitrag von Werna76 » 28.10.2020 - 01:02

https://www.tt.com/artikel/17466103/uns ... -sanierung
https://www.tt.com/artikel/17470176/rus ... hn-haeuser
https://www.tt.com/artikel/17482236/rus ... -nachwehen

Falls sich jemand fragt wo eigentlich all das Geld abbleibt, dass die EZB in die Märkte wirft... DA isses.
7 Hotels in Sölden sind bereits an russische Investoren verkauft, es ist geplant auf 10 zu erweitern.
Das müssen dann wohl diese armen Einheimischen sein, für die ja die geplante Verbindung unbedingt erforderlich ist damit sie nicht abwandern. :roll:
„Bausünden sind in Sölden viele passiert. Das kann bei Groß und bei Klein vorkommen, dass man übers Ziel hinausschießt“, erläutert Söldens Bürgermeister Ernst Schöpf.
Den Satz find ich am besten und diese Herrschaften die offen zugeben das mit den Baugenehmigungen nicht so genau zu nehmen (nicht wahr lieber höchster Straßentunnel Europas), sollen jetzt diese Verbindung bauen. In Kombination mit den übereifrigen Sprengmeistern vom Pitztal. Da könnte wirklich Großes Entstehen.
Vielleicht könnte man noch diesen Visionär aus Ischgl mit dazunehmen, dem fällt sicher was Revolutionäres ein, ne Therme am Gletscher zB, das wär doch mal was. :twisted:
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Re: Neues zur Verbindung Pitztaler Gletscher - Sölden

Beitrag von Julian96 » 28.10.2020 - 08:07

Und weil das Hotel einem Russen gehört kommen natürlich auch jeden Tag Leute aus Russland nach Sölden gependelt um dort zu arbeiten :wink:
Arbeitsplätze werden trotzdem vor Ort geschaffen :!:

Was ich mich aber frage, warum man sich so drüber ärgert, dass die Russen die Häuser übernehmen...ich denke es wird halt ein entsprechendes Angebot da gewesen sein, aber keiner hat doch wohl zum Verkauf an die Russen gezwungen.
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Re: Neues zur Verbindung Pitztaler Gletscher - Sölden

Beitrag von Firn77 » 28.10.2020 - 09:48

Ich finde es schon krass, was für eine Macht die Russen mittlerweile in Sölden haben. Es ist NIE gut, wenn es eine Art Monopolstellung gibt.

Aber ich war schon oft zu Gast in der besagten Gruppe und ich kann einfach nur sagen: Ich hab selten so gut geführte Häuser gesehen, gerade weil sie zu einer Gruppe gehören. Die scheinen ja einfach einiges richtig zu machen.

Edit: Aber ja - der Verkauf der "Schönen Aussicht" überrascht mich schon auch sehr. Gerade wegen der durchaus turbulenten Vergangenheit, ich sag nur "Schwarzbau". Da hat bei der Fam. Fender dann doch der Dollar in der Pupille ein bisschen steil gedreht. Dass ausgerechnet die Fenders verkaufen, überrascht sicher nicht nur mich.
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Re: Neues zur Verbindung Pitztaler Gletscher - Sölden

Beitrag von ghostbikersback » 28.10.2020 - 11:32

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Re: Neues zur Verbindung Pitztaler Gletscher - Sölden

Beitrag von Rüganer » 28.10.2020 - 18:40

Naja, ist ja schon voll gemein.
Da sanktioniert der Westen ohne Ende gegen Russland, und als Dank kaufen die einfach Sölden ( und viel mehr...)

Da steckt doch bestimmt der Putin dahinter.

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Re: Neues zur Verbindung Pitztaler Gletscher - Sölden

Beitrag von Ram-Brand » 28.10.2020 - 20:41

^^ :D
Ne, Bill Gates.

Ich sage mal so. Das Hotel hätte jeder kaufen können, der das nötige Kleingeld hat.

Aber anscheinend wollte kein anderer.
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Re: Neues zur Verbindung Pitztaler Gletscher - Sölden

Beitrag von Werna76 » 28.10.2020 - 21:32

Julian96 hat geschrieben:
28.10.2020 - 08:07
Was ich mich aber frage, warum man sich so drüber ärgert, dass die Russen die Häuser übernehmen...
Das ist im Tiroler Raumordnungs- und Grundverkehrsgesetz geregelt. Grundidee dahinter ist es die vor Ort lebende Bevölkerung vor einem Ausverkauf von Grund und Boden und hohen Immobilienpreisen zu schützen (so wie es im Pinzgau passiert ist. Hier wird gerade überlegt die Entscheidungsgewalt von den Bürgermeistern vor Ort zu nehmen und zentral in Salzburg Stadt anzusiedeln, damit nicht wie bisher die Gier regieren kann und überall Chaletdörfer entstehen die den Großteil des Jahres leer stehen). Als extremes Beispiel hierfür würde mir Beaver Creek einfallen, wo auf der einen Seite all die Häuser der Hollywoodpromis stehen und man als Normalsterblicher nicht mal die Straße dieses "Ortsteiles" befahren darf. Im Pinzgau gibts den Spruch, "die Sonnseitn für die Holländer den Rest für uns".

Begonnen wurde in Kitzbühel damit dieses Raumordnungs- und Grundverkehrsgesetz zu umgehen indem 1. juristische Personen mit Sitz in Zypern/Malta/Schweiz als Käufer aufgetreten sind und 2. in guter alter österreichischer Manier dicke Kuverts übergeben wurden. Denn eigentlich müsste bei Erwerb durch Nicht-EU Ausländer ein öffentliches Interesse daran bestehen um den Kauf im erforderlichen Verfahren zu genehmigen.
Und von Kitzbühel aus hat sich das mehr und mehr in ganz Tirol durchgesetzt. Die Aufregung darüber begründet sich mMn vor allem darin, dass jeder weiß wie es läuft, welche Makler für solche Kuvert-Immobilien-Transaktionen bekannt sind... aber niemand macht etwas dagegen. Es wird einfach Schulterzuckend zur Kenntnis genommen, bis irgendwann die Allgemeine Stimmung kippt und ich glaube in Sölden ist das gerade so an der Kippe. Erst genehmigungswidrig bauen und dann teuer verkaufen ist schon ne steile Nummer, andererseits hab ich auch Verständnis dafür schwach zu werden wenn ein absurd hoher Kaufpreis geboten wird. Ein ähnliches Beispiel gab es ja kürzlich in SFL.
Grundsätzlich sehe ich die Gefahr, dass Coronabedingt im nächsten Jahr viele österreichische Familienhotels den Eigentümer wechseln könnten und dann Dinge passieren wie in Gaissau-Hintersee mit dem chinesischen Investor oder im Pinzgau mit dem Verkauf von Hotelzimmern als "Ferienwohnung" an reiche Araber/Engländer.

@ghostbikersback du musst den Nazivorwurf schon etwas klarer hervorheben, glaube nicht dass das alle verstanden haben. Irgendwas über Bubbles zu schreiben hast du diesmal auch vergessen, du musst schon konstant bleiben in deiner Rolle :irre:
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Re: Neues zur Verbindung Pitztaler Gletscher - Sölden

Beitrag von Tiroler Oldie » 29.10.2020 - 21:59

Daher ist es sehr wichtig, daß die Gletscherehe Ötztal Pitztal kommt.
Denn bisher war man ja davon ausgegangen das die Pitztaler diese Ehe wirtschaftlich brauchen.
Doch jetzt weiß man das auch die Ötztaler diese Ehe brauchen sonst werden noch viele weitere Familienbetriebe vernichtet.
Daher sollte im Frühjahr 2021 mit dem Bau der Gletscherverbindung begonnen werden!


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