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Skischaukel Winterberg/Wurmberg/Harz: Was tut sich?

Diskussionen über neue Lifte, Pisten, Restaurants, Beschneiung etc.

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Harzwinter
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Beitrag von Harzwinter » 17.01.2008 - 17:06

Der o.g. Text aus der Mitteldeutschen Zeitung gibt mehr her als die Texte aus der Goslarschen Zeitung oder der Braunschweiger Zeitung zum selben Thema. Da sieht man mal, was redaktionelle Kürzungen anrichten können.
Eine andere seit Anfang der 1990er Jahre diskutierte und jüngst genehmigte Skitrasse vom Wurmberg durch den sachsen-anhaltischen Teil des Nationalparks Harz Richtung Schierke sei für Wintersportler weitaus weniger attraktiv.
Das ist zwar inhaltlich falsch, denn um die Skitrasse genehmigen zu können, wurde die entsprechende Fläche vor einigen Jahren extra aus dem Nationalpark Harz herausgelöst. Trotzdem ist der Info zu entnehmen, dass es hier um die vor einiger Zeit angedachte und im November 2007 im Skiharz-Forum diskutierte Variante geht, die den Nordlift am Wurmberg nach unten ins Schierker Bodetal verlängert. Klar wären das die besten Harzer Hänge. Aber dort ist nach wie vor Nationalpark, und der wird das Terrain nicht herausrücken.

Insofern ist es sehr mutig, diesen Gedanken in die Medien zu bringen. Da der Artikel in drei regionalen Tageszeitungen abgedruckt wurde, wird sich der Nationalpark Harz wohl bald dazu melden.

Hier der Link zu meiner Schierke 2000-Seite auf Harzwinter.de, die die initiale Planung zum Schierker Anschluss an den Wurmberg behandelt. Dort habe ich einen Ausschnitt aus dem Flächenplan des ehemaligen NP Hochharz eingestellt und die initiale Seilbahn- und Pistenplanung eingetragen (rote Linien/gelbe Flächen). Der nach unten ins Bodetal zu verlängernde Nordlift ist auch drauf (links neben dem u von "Wurmberg"). Wie man den Höhenlinien entnehmen kann, sind die Hänge unterhalb des Nordlifts in Richtung Bodetal wesentlich steiler als die Pistentrassierung der alten Planung. Achtung: In der Karte sind auf niedersächsischem Terrain Höhenlinien in 50(?)-Meter-Schritten, auf sachsen-anhaltiner Terrain dagegen in 10-Meter-Schritten eingetragen. Der Vergleich täuscht also.

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Beitrag von Harzwinter » 18.01.2008 - 17:07

So, hier ist schon die Rückmeldung des NP Harz zum Thema, zu finden unter http://www.nationalpark-harz.de/aktuell/nr203.htm :
Keine alpine Skitrasse im Nationalpark Harz
Zu den jüngsten Meldungen über eine angeblich im sachsen-anhaltischen Teil des Nationalparks Harz genehmigte Skitrasse und Ideen für neue Planungen einer solchen Trasse im Bereich Wurmberg - Schierke teilt die Nationalparkverwaltung Harz mit, dass im Nationalpark Harz keine alpine Skitrasse zugelassen wurde und wird. Flächen, die nach den Schierker Planungen für Wintersportbelange genutzt werden sollen, wurden 2001 zu diesem Zweck aus dem damaligen Bestand des Nationalparks herausgelöst.
So einfach ist das im Harz ...

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Beitrag von broki » 18.01.2008 - 21:50

Harzwinter.de hat geschrieben:So, hier ist schon die Rückmeldung des NP Harz zum Thema, zu finden unter http://www.nationalpark-harz.de/aktuell/nr203.htm :
Keine alpine Skitrasse im Nationalpark Harz
Zu den jüngsten Meldungen über eine angeblich im sachsen-anhaltischen Teil des Nationalparks Harz genehmigte Skitrasse und Ideen für neue Planungen einer solchen Trasse im Bereich Wurmberg - Schierke teilt die Nationalparkverwaltung Harz mit, dass im Nationalpark Harz keine alpine Skitrasse zugelassen wurde und wird. Flächen, die nach den Schierker Planungen für Wintersportbelange genutzt werden sollen, wurden 2001 zu diesem Zweck aus dem damaligen Bestand des Nationalparks herausgelöst.
So einfach ist das im Harz ...
Ja leider, wenn man mal schaut was im Sauerland möglich ist. :steinigung: :tear: :wall:

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Beitrag von Harzwinter » 21.01.2008 - 11:07

Im Sauerland hat man ja auch nicht den Planungsfehler begangen, ein Gebiet mit 1000 Jahren wirtschaftlicher, 120 Jahren touristischer und 80 Jahren massenwintersportlicher Nutzung als Nationalpark zu deklarieren ... :-)

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Re: Skischaukel Winterberg/Wurmberg/Harz: Was tut sich?

Beitrag von Kevin92 » 17.07.2008 - 10:03

Ich finde das auch sauschade, dass am Wurmberg diese neue Abfahrt nicht gebaut wird. Vorallem weil die so einen tollen Berg haben zum SKi fahren. Außerdem haben sie die modernste Seilbahn im Harz. Also warum sollten sie nicht noch eine Abfahrt hin bauen?? und die Natur leidet glaube ich auch nicht so daran dass es dramatisch werden könnte. Denn der komplette Harz ist ja übersäht von Wäldern im gegensatz zum Sauerland. Naja vielleicht tut sich da ja doch was!
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Re: Skischaukel Winterberg/Wurmberg/Harz: Was tut sich?

Beitrag von markman » 01.12.2008 - 19:06

naja, das ist halt alles so gewollt, die Wanderer sind wichtiger, denn Wanderer sind überwiegend im Rentenalter und haben Kohle. Daher wird auch gerade die Seilbahn gewartet.
Trotzdem regen die sich auf, das zu wenig junge Leute oder Familien mit jungen Kindern im Winter in den Harz kommen, Warum wohl?
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Re: Skischaukel Winterberg/Wurmberg/Harz: Was tut sich?

Beitrag von Kevin92 » 01.12.2008 - 19:48

Ja genau das ist der Punkt. Würden sie mehr für den Wintersport tun, wären auch mehr Leute im Winter da die auch Geld rein bringen würden. Jeder weis was Wintersport für die Gemeinden bedeutet kann. Man sieht es ja an den Alpen. Ok das kann man jetzt vielleicht nicht mit dem Harz vergleichen, aber die neue Piste wäre ein Anfang.
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Re: Skischaukel Winterberg/Wurmberg/Harz: Was tut sich?

Beitrag von manitou » 25.11.2009 - 22:32

Nachdem die Sskischaukel Wurmberg-Schierke begraben zu sein scheint, gibt es zumindest erfreuliche Bemühungen hinsichtlich des Ausbaus des Wurmberg-Skigebietes am Kaffehorst.

Es gibt eine neue Machbarkeitsplanungsskizze von einem renommierten Beratungsunternehmen die hoffen lässt... Es sind drei neue Lifte zwischen Kaffeeehorst und Gipfel vorgesehen sowie ein Kinderland. Das wäre endlich mal ein gescheiter Anfang...

Hier der Link: (man muss etwas nach unten scrollen, um zum Wurmbergprojekt zu gelangen)

http://www.montenius.com/nachrichten.html

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Re: Skischaukel Winterberg/Wurmberg/Harz: Was tut sich?

Beitrag von DAB » 26.11.2009 - 11:03

Bei dem ganzen Wald der dort gerodet werden müsste, wird das nie was. So kompliziert ist das aber eingentlich gar nicht: Einzig eine Anlage von der Talstation Hexenritt zum Gipfel mit Piste und fertig. Selbst sowas wird aber aufgrund des grünen Gegenwindes kaum realisierbar sein!
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12/13: (12 Tage): 4 x Zugspitze, 8x GAP Classic
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14/15: (22 Tage) 6x Hintertuxer Gletscher, 7x GAP Classic, 5 x Zugspitze, 1x Ehrwalder Alm, 3xZillertal 3000
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16/17: (26 Tage) 10x Hintertuxer Gletscher, 6x Zugspitze, 9xGAP-Classic, 1xZillertal 3000,
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Re: Skischaukel Winterberg/Wurmberg/Harz: Was tut sich?

Beitrag von markman » 26.11.2009 - 11:12

da wird nichts passieren. Jahrzehnte wurde nichts gemacht, Hotels investieren nichts und leben von den wegsterbenden Rentnern (Wanderer).

Wer da freiwillig hinfährt und 1 Stunde an der "Talstation" freiwillig anstellt, hat sonst wenig Problem im Leben
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Re: Skischaukel Winterberg/Wurmberg/Harz: Was tut sich?

Beitrag von T-Bone98 » 26.11.2009 - 12:56

Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass das je was wird. Damit so ein Projekt überhaupt ne Chance hat, jemals rentabel zu sein, müsste man massiv in Beschneiunsgsanlagen investieren. Und selbst die wird aufgrund der geringen Höhe wenig bewirken können.

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Re: Skischaukel Winterberg/Wurmberg/Harz: Was tut sich?

Beitrag von Harzwinter » 26.11.2009 - 16:01

Als jemand, der jahrelang von Hannover aus seine Skiwochenenden am Wurmberg verbracht hat, schließe ich mich meinen Vorrednern an. Die "Studie" von Montenius sehe ich (ketzerisch) von der Anlagenplanung her nur als den nächsten Ansatz, das wintersportliche Attraktivitätsloch mit Schall und Rauch zu füllen. Planungen dieser Art gab es im Harz und am Wurmberg schon viele. Langsam wird das langweilig. ;-) Aber die Idee mit dem Kinderland am Kaffeehorst finde ich gut.

Für sinnvolle Investitionen am Wurmberg bieten sich aus meiner Sicht an:
  • Beschneiung für Große Wurmbergabfahrt und Kaffeehorst
  • Flutlicht für Große Wurmbergabfahrt
  • Alten Kaffeehorstschlepper für die Anfänger stehen lassen, neuen Schlepper bis zum Gipfel daneben stellen. Rodungen würden weitgehend entfallen, weil die meisten Pisten / Schneisen bereits vorhanden sind. Eine Sesselbahn würde sich am Kaffeehorst / Hexenritt nicht rentieren, weil es dort keinen Anlass für Sommerbetrieb gibt. Der Bau eines Schlepplifts ist billiger als der einer Sesselbahn.
  • Neuer Schlepplift direkt unter der 2. Seilbahnsektion, der die Große Wurmbergabfahrt zusätzlich bedient und die EUB entlastet. Trasse, Piste - alles ist schon vorhanden.
  • Neuer Schlepplift und Piste auf dem ehem. Grenzstreifen unterhalb des Schanzenauslaufs bzw. des Loipenhauses. Natürlich nur auf niedersächsischer Seite (falls das so überhaupt realisierbar ist), die sachsen-anhaltinische ist ja Nationalpark. Richtiger Wald steht auf dem ehem. Grenzstreifen noch nicht, d.h. Rodungsarbeiten dürften moderat ausfallen.
  • Traumprojekt: Neuerschließung Skilift Wurmberg West. Piste und Schlepplift vom Wurmberggipfel hinunter bis zur Bärenbrücke der Warmen Bode. So ein Hang wäre über 1000 Meter lang und hätte mehrere hundert Meter Gefälle. Er böte in etwa das Potenzial des Himmelsleiter-Hangs am Fichtelberg im Erzgebirge, dies allerdings mit Westausrichtung. Westhang-Skifahren im Mittelgebirge ist klasse. Paradebeispiel: Die Stübenwasen-Abfahrt in Todtnauberg / Schwarzwald. Wenn nachmittags alle anderen Skihänge im Schatten versinken, wird es dort erst richtig schön, bis der Skitag mit der "goldenen Stunde" ausklingt. Im Harz gibt es nichts Vergleichbares. Natürlich würde so eine Neuerschließung viel Rodung und einige Trassierung erfordern und vergleichsweise teuer werden.

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Re: Skischaukel Winterberg/Wurmberg/Harz: Was tut sich?

Beitrag von Ram-Brand » 26.11.2009 - 18:20

Der Wind hat dort oben schon einiges gerodet, da beschwert sich keiner.
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Re: Skischaukel Winterberg/Wurmberg/Harz: Was tut sich?

Beitrag von manitou » 18.01.2010 - 12:06

Re. Harzwinter: In welche Richtung soll der Schlepper auf dem Grenzstreifen verlaufen, zum Nordhang oder Kaffeehorst? Allerdings verstehe ich nicht, warum sich ein 4er Sessel am Kaffeehorst nicht rentieren soll?! Der muss ja nicht kuppelbar sein. In Winterberg werden drei solcher 4er Sessel auf Pisten von 300-450m eingesetzt. Der Wurmberg ist an Wochenende so chronisch überlastet, dass dringend die Liftkapazitäten erweitert werden müssten.
Ansonsten sind die Ideen von Harzwinter sinnvoll…

Hier meine ergänzenden Vorschläge:
1. wie von Harzwinter ausgeführt... (ohne Traumabfahrt Wurmberg-Bärenbrücke)
2. zusätzlich Sonnenpiste (diese Abfahrt wäre rot: 500m Länge 100m Höhendifferenz) allerdings ohne Lift wie von Montenius projektiert.
3. stattdessen 4er Sessel Kaffeehorst/Gipfel

Da auch Schierke nach neuesten Meldungen immer noch an einer Skischaukel festhält und nun mit Rückendeckung von Wernigerode nach effizienten Lösungen sucht, empfehle ich folgende Modifizierung des Projektes "Schierke 2000":

1. Kuppelbarer 6er Sessel nur bis zur geplanten Mittelstation. (für Wanderer u. Sommerbetrieb können ein Teil der Sessel mit Hauben versehen werden)
2. Zusätzlich einen gebrauchten 2er Sessel an der Skischanze zum Wurmberg errichten, der ganzjährig genutzt wird. Ein solcher wäre auch für das Skispringen sinnvoll.
(Diese Variante wäre deutlich billiger als eine UKB mit Mittelstation direkt auf den Wurmberg zu bauen)
3. Errichtung von zwei blauen Pisten (ohne zusätzlichen Lift) auf dem Grenzstreifen (kaum Rodungsrabeiten notwendig)
- zum Kaffeehorst (Länge 1,1km, Höhendifferenz 150m)
- zum Nordhanglift (Ziehwegpiste: Länge 350m bei 25m Höhendifferenz)
4. Verlängerung des Liftes (4er Sessel) am Gr. Winterberg bis auf den Gipfel (906m). Das gibt dann sowohl eine schöne rote Abfahrt von 1000m Länge und 230m Höhendifferenz - sowie eine satte blaue von 1.200m Länge. Zusätzliche Rodungen würden moderat ausfallen (ca. 2ha).
Der umständliche Kurvenlift als Rückbringer zur Mittelstation würde entfallen, weil man vom Gipfel direkt zur Schierker-Mittelstation (jetzt Endstation) abfahren kann.
5. Beschneiung aller Pisten im anhaltinischen Gebiet

Auf diese Weise würde ein wirtschaftlich effektiver Skizirkus entstehen mit 800m schwarzen und 1,7km roten Pisten.

Ein weiterer Vorteil meiner Modifizierung wäre, dass keine länderübergreifenden Genehmigungsverfahren notwendig sind. Kein Bauprojekt berührt den Boden des anderen Bundeslandes. Und den Schierkern (d.h. Wernigerode) dürfte es etwas einfacher Fallen, der Nationalparkbehörde noch einen kleinen 50m Streifen zu entlocken für einen Gipfellift Gr. Winterberg, nachdem die den Schierkern die notwendigen Flächen für das bisherige Projekt Schierke 2000 ja abgetreten haben… Somit kann Schierke sein Skigebiet ganz für sich in Angriff nehmen und beweisen, ob die es auf die Reihe kriegen.

Tja, doch auch meine Idee ist bislang ein Luftschloss… doch die wirtschaftlichen Realisierungschancen dürfen um einiges effektiver sein, zumal sowohl Schierke als auch Braunlage so gewaltige touristische Probleme haben und denen bewusst ist, dass etwas passieren muss… Dass das wirtschaftlich funktioniert, sehen die im Sauerland!
Da nun auch der Staat seit 2010 den Hoteliers 12% Umsatz schenkt, haben die Investitionsspielraum und könnten als Gesellschafter der Bergbahnen einsteigen wie z.B. in Willingen.

P.S. Eine rote Abfahrt Gr. Winterberg wäre sogar die bessere Alternative zur utopischen Abfahrt Wurmberg-Bärenbrücke (wg. Nationalpark). Vergleich:
• Bärenbrückenabfahrt ab Grenzstreifen: 1,1km Länge 200m Höhendifferenz)
• Gr. Winterbergabfahrt: 1000m Länge, 230m Höhendifferenz)

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Re: Skischaukel Winterberg/Wurmberg/Harz: Was tut sich?

Beitrag von DAB » 18.01.2010 - 15:34

Von mir aus kann der Bau morgen beginnen, nur zwei Fragen stellen sich mir:

1. Wer bezahlt?
2. Wird das je genehmigt?

Ich denke, es wird nix passieren dort oben. Am einfachsten, aus der Sicht der Genehmigungen, dürfte noch der Bau einer Sesselbahn Kaffeehorst-Gipfel mit Ausstiegsstelle Talstation Hexenritt zu bauen sein, aber lassen wir das...!
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15/16: (22 Tage) 6x Hintertuxer Gletscher, 4 x Zugspitze, 10xGAP Classic,1xRosshütte,1x Ehrwalder Alm
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Re: Skischaukel Winterberg/Wurmberg/Harz: Was tut sich?

Beitrag von Frankenski » 19.01.2010 - 10:59

DAB hat geschrieben:
1. Wer bezahlt?
Frau Merkel=Aufbau West :D :D :D

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Re: Skischaukel Winterberg/Wurmberg/Harz: Was tut sich?

Beitrag von Harzwinter » 20.01.2010 - 16:59

DAB hat geschrieben:Am einfachsten, aus der Sicht der Genehmigungen, dürfte noch der Bau einer Sesselbahn Kaffeehorst-Gipfel mit Ausstiegsstelle Talstation Hexenritt zu bauen sein, aber lassen wir das...!
Genau das wird gerade mal wieder in der Goslarschen Zeitung angesprochen, allerdings nach wie vor ohne Terminierung:
Investitionen in den Wintersport am Wurmberg und in Hohegeiß geplant

Bild
Der Hang am Kaffeehorst soll um die derzeitige Hexenritt-Abfahrt erweitert werden und einen Sessellift erhalten. Foto: Eggers

BRAUNLAGE. Wegen der derzeit großen Nachfrage wird in der Stadt Braunlage laut über Investitionen in den Wintersport nachgedacht. Die Wurmbergseilbahn plant, 3 Millionen Euro für die Modernisierung der Hexenrittabfahrt auszugeben, und in Hohegeiß ist der Bau eines Rodelliftes im Gespräch.
Quelle: Goslarsche Zeitung 20.01.2010
manitou hat geschrieben:Re. Harzwinter: In welche Richtung soll der Schlepper auf dem Grenzstreifen verlaufen, zum Nordhang oder Kaffeehorst?
Der Grenzstreifen steigt vom Kaffeehorst zum Winterbergsattel (in Richtung Nordlift) an.
Allerdings verstehe ich nicht, warum sich ein 4er Sessel am Kaffeehorst nicht rentieren soll?! Der muss ja nicht kuppelbar sein. In Winterberg werden drei solcher 4er Sessel auf Pisten von 300-450m eingesetzt. Der Wurmberg ist an Wochenende so chronisch überlastet, dass dringend die Liftkapazitäten erweitert werden müssten.
Weil dort keinerlei Anlass für Sommerbetrieb besteht, d.h. die Bahn würde max. drei Monate pro Jahr fahren; je nach Schneelage sogar weniger. Und dafür ist eine Sesselbahn zu teuer.

Ansonsten Dankschön an manitou fürs engagierte Mitplanen! Aber wahrscheinlich liest das hier von den Verantwortlichen wieder keine Sau. :-(

Diskutiert wird übrigens auch hier.
Zuletzt geändert von Harzwinter am 21.01.2010 - 21:13, insgesamt 1-mal geändert.

DAB
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Re: Skischaukel Winterberg/Wurmberg/Harz: Was tut sich?

Beitrag von DAB » 20.01.2010 - 19:35

Also wenn es einen Sessellift am Wurmberg geben sollte, dann wäre das eine Sensation. Ich glaube da nicht dran. Wünschenswert wäre es.

Ich muss auch ehrlich sagen, dass ich keinen guten Eindruck von den Betreibern dort habe. Die haben doch tatsächlich auf der Homepage damit geworben, dass die Gäste doch lieber unter der Woche kommen sollen, statt am Wochenende, denn da sei weniger los...! Ob nun gute Absicht oder was auch immer, auf mich wirkt das nur unprofessionell...denn warum kommen Leute wohl unter der Woche nicht zum Skifahrem...da war was...moment...Arbeit...Schule...Uni...!
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Re: Skischaukel Winterberg/Wurmberg/Harz: Was tut sich?

Beitrag von Harzwinter » 21.01.2010 - 16:44

Och, im Arbeitsleben funktioniert das oftmals schon: Man nimmt sich einen Tag Überstundenausgleich oder Urlaub. Wer samstags arbeitet, hat an einem Wochentag frei. Als Student war die "private Nutzung" eines Vorlesungstages für mich niemals ein Problem ... man ging halt einfach nicht zur Veranstaltung hin. ;-) Bloß die Schüler sind gekniffen, aber für einen Schönwetterskitag schreibt man doch gern eine Entschuldigung, oder? :-)


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Re: Skischaukel Winterberg/Wurmberg/Harz: Was tut sich?

Beitrag von Harzwinter » 21.01.2010 - 18:28

Hier nicht zuletzt als Diskussionsmasse einige Grafiken, die mein ganz persönliches Anlagenkonzept für einen Ausbau des Skigebiets Wurmberg verdeutlichen sollen. Die Planungen für ein Schierker Skigebiet am Kleinen Winterberg mit Anschluss an den Wurmberg sind dabei beabsichtigt komplett außen vor gelassen. Dafür habe ich alle mir bislang bekannten Konzepte für den Wurmberg eingezeichnet. Lediglich eine Schanzenhang-Sesselbahn wie kürzlich vom Alpinforum-User manitou vorgeschlagen ist noch nicht drin.

Die existierenden Anlagen:

A Wurmbergseilbahn
B Schlepplift Kaffeehorst
C Schlepplift Nordhang

Die aus meiner Sicht möglichen Ergänzungsanlagen:

D Schlepplift oder Sesselbahn Hexenritt. Vom Kaffeehorst zum Wurmberggipfel. Länge ca. 800m.
E Schlepplift Große Wurmbergabfahrt. Von der Mittelstation bis vor die Bergstation auf der Trasse der Seilbahn. Länge 1500m.
F Schlepplift Wurmberg West / Bärenbrücke. Länge geschätzt 1200m.
G Schlepplift Bodetal
H Schlepplift Grenzstreifen

- D wird bereits seit Jahren diskutiert und hat gute Chancen auf Umsetzung. Der alte Schlepplift Kaffeehorst würde als Anfängerlift stehen bleiben.
- E wurde noch nie diskutiert, ist aber eine simple und günstige Möglichkeit, die Wurmbergbahn per Parallel-Schlepplift zu entlasten und die Große Wurmbergabfahrt besser zu nutzen.
- F wurde bereits von der ABIG GmbH, der Wurmbergbahn-Gesellschaft, erwogen. Wurmberg-West wäre eine tolle Lösung mit 300-350 Höhenmetern, gutem Gefälle und Nachmittagssonne. Erfordert für die Pistenanlage Rodung von Fichten-Nutzforst.
- G wurde ebenfalls von der ABIG angesprochen. Es handelt sich quasi um eine Verlängerung des Nordhanglifts nach unten bis ins Tal der Kalten Bode. Trasse und Piste würden jedoch im Nationalpark liegen, wenn auch in einem ökologisch wertlosen Bereich forstlicher Fichtenmonokultur. Das wäre nur als Verhandlungslösung machbar. G wäre ein reiner Nordhang hinunter ins Bodetal mit super Gefälle und 400 Höhenmetern - für ein Mittelgebirge ein Traum-Skihang, ähnlich Fahl-Alpin am Feldberg im Schwarzwald.
- H wurde noch nie angesprochen, wäre jedoch eine simple und günstige Möglichkeit für einen weiteren Anfängerhang auf dem ehemaligen Grenzstreifen, der den Kaffeehorst entlastet.

- Die Ergänzungsanlagen sind sämtlich als Schlepplifte konzipiert, weil dies die günstigste Version der Beschäftigungsanlage ist und weil für keine Anlage ein Sommernutzungszweck ersichtlich ist. Der Ausbau des Wurmbergs wird teuer genug.
- Sowohl Große Wurmbergabfahrt als auch Hexenritt/Kaffeehorst sind als Kernskigebiet des Wurmbergs Pflichtkandidaten für Beschneiung plus Flutlicht. Nordhang ist optional.

Hier nun meine selbstgestrickten Pläne, sämtlich auf Basis von Google Earth-Bildern zusammengestellt. Wayne interessiert's?

Standardblick auf den Wurmbergsüdhang, so wie im Pistenplan. Man sieht alle (möglichen) Anlagenkonzepte bis auf den Nordhang. Wegen der Perspektive sieht die erste Sektion der Wurmbergseilbahn riesig aus und die zweite winzig. Links runter geht mein Wunschlift runter zur Bärenbrücke der Warmen Bode, rechts meine Konzepte für Kaffeehorst und Grenzstreifen. Weil mir das Grün rund um Braunlage auf dem Google Earth-Bild nicht gefällt, geht es ausschließlich mit Teilansichten weiter.
Bild

Oberer Südosthangbereich. Wie man sieht, verpasse ich der oberen Sektion der Wurmbergbahn einen parallelen Schlepplift. Der Kaffeehorstlift erhält einen Parallelschlepper bis hinauf auf den Wurmberggipfel - kann natürlich auch eine Sesselbahn werden. Ganz rechts mein Vorschlag für einen zweiten Übungshang am ehemaligen Grenzstreifen. Irgendwo sind dort auch schon Loipen.
Bild

Bessere Ansicht vor allem des Grenzstreifens.
Bild

Hier eine entfernte Ansicht des Nordhangs mit dem von der Wurmbergbahn-Gesellschaft zwischenzeitlich diskutierten Skilift ins Nationalpark-Terrain im Bodetal. Hier sieht man gut, wie weit die Talstation von Oberschierke entfernt wäre. Der Nationalpark wird viele Gegenargumente haben, aber es wäre eine vernünftige Lösung. Am Wurmberg-Nordhang stehen ausschließlich Fichten-Monokulturen. Schützenswert ist da m.E. nichts. Ich habe mir die Situation in den vergangenen Jahren vor Ort mehrfach angeschaut.
Bild

Hier noch einmal der nach unten ins Bodetal verlängerte Nordhang-Lift. Wäre das für Harzer Verhältnisse nicht ein Mega-Hang? 400 Höhenmeter und ca. 1,5 km Strecke.
Bild

Das gleiche noch einmal aus anderer Perspektive.
Bild

Und hier die Darstellung, wie das alles an der Gipfelkuppe zusammenlaufen würde. Von rechts käme der Westhang-Lift von der Bärenbrücke der Warmen Bode.
Bild

Hier noch die Komplettansicht des Westhangs, damit man sich ein Bild davon machen kann, wo die Bärenbrücke überhaupt ist. Der Westhang ist kein Nationalpark-Terrain, sondern niedersächsischer Nutzforst.
Bild

Und so sähe eine Anlage am Wurmberg-Westhang im Detail aus. Die Wurmbergbahn-Gesellschaft hat schon einmal laut darüber nachgedacht. Ich schätze die Hanglänge auf ca. 1200m bei ca. 350m Höhendifferenz. Natürlich müsste man Trasse und Pisten völlig neu ausschlagen.
Bild

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Re: Skischaukel Winterberg/Wurmberg/Harz: Was tut sich?

Beitrag von DAB » 21.01.2010 - 19:30

Wo würde denn die Anlage "h" liegen? Da müsste doch dann der komplette Wald weg oder? Also wenn die Hexenrittbahn käme, dazu eine Beschneiung, dann können wir froh sein. Aber ich sage euch, es wird nix passieren!
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Re: Skischaukel Winterberg/Wurmberg/Harz: Was tut sich?

Beitrag von Harzwinter » 21.01.2010 - 21:01

Dass genau gar nichts passiert, ist aus der persönlichen Erfahrung heraus leider in der Tat die wahrscheinlichste Variante.

Anlage H würde auf der niedersächsischen Seite des ehemaligen Grenzstreifens stehen. Das ist bis heute eine breite Schneise mit nur spärlichem Baumbewuchs. Da auf der sachsen-anhaltinischen Seite von Anlage H kein Nationalpark ist - der hört kurz vorher auf - könnte man dort die Piste anlegen.

Und so sieht es genau dort aus. Links an der Waldkante ist Sachsen-Anhalt, rechts im lockeren Baumbestand Niedersachsen.
Bild

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Re: Skischaukel Winterberg/Wurmberg/Harz: Was tut sich?

Beitrag von DAB » 22.01.2010 - 09:49

Wenn es sich nicht um den Harz handeln würde, würde ich sagen sofort machbar...! Ich bin mal gespannt, weswegen die neue Anlage dieses Mal im Sande verläuft...! Sie ist ja schon mal nicht genehmigt worden...! Weißt du zufällig warum?
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Re: Skischaukel Winterberg/Wurmberg/Harz: Was tut sich?

Beitrag von Harzwinter » 22.01.2010 - 12:10

Leider steht zum Ablehnungsgrund nichts auf der Geschichte-Seite der Wurmbergseilbahn. Ich könnte mir aber vorstellen, dass der damalige Grund der seinerzeit vermutete Status des Hexenritt- und Wurmberggipfelgebiets als prähistorische Kultstätte ausschlaggebend gewesen sein könnte. Nach entsprechenden Forschungen ist dieser Status zwischenzeitlich von offizieller Seite verworfen worden. Die vorgefundenen Relikte werden neuerdings offiziell kleineren Nutzbauten aus dem 19. Jahrhundert zugeschrieben, die lediglich schlecht dokumentiert sind. Hobbyforscher bestreiten dies.

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Re: Skischaukel Winterberg/Wurmberg/Harz: Was tut sich?

Beitrag von manitou » 24.01.2010 - 19:48

Komme grad aus Oberstdorf zurück und als ich das Forum öffne bin ich erstaunt, welch starke Resonanz mein letzter Beitrag über Wurmberg/Schierke ausgelöst hat. Das zeigt auch, wie groß das Interesse an Neuerungen am Wurmberg sind... die hoffentlich kommen und nicht nur Presse-blah-blah der GZ sind.

Re. Entlastungsschlepper unter der Wurmbergseilbahn

Ein solcher Schlepper ist dringend!!! notwendig. Allerdings gibt es bei der Projektierung vom Forum-User "Harzwinter" ein kleines Sicherheitsproblem. Der Schlepper würde die große Wurmberg-Abfahrt am Ende ihres "steilsten" Teilbereichs kreuzen. Deshalb würde ich den Schlepper für eine kreuzungsfreie Piste an dieser Stelle beginnen lassen und nicht an der Mittelstation. Das Reststück der Piste zur Mittelstation ist eh sehr flach und langweilig.

Re. Kaffeehorst/Gipfellift

Ich würde diesen Lift (Sessel) an der kleinen Lichtung (müsste etwas gerodet werden) zwischen Kaffeeehorst und Grenzstreifen beginnen lassen. Vorteil wäre, dass dann auch die Grenzstreifenpiste über diesen Lift bedient werden könnte und keinen eigenen Schlepper braucht (Abfahrt vom Wurmberg hinten rum). Ferner wäre so einen klare Abgrenzung zur Kaffeehorstpiste gegeben. Wer vom Hexenritt kommt hält sich (bergauf betrachtet) rechts. Alle User der Kaffeehorstpiste halten sich links und nutzen weiterhin den Schlepper.

Re. Wurmberg/Bärenbrücke (Westpiste)

Ich hatte "Harzwinter" in seinem Beitrag vom 26.11.09 missverstanden und diese Piste für die verlängerte Nordhangabfahrt in den Nationalpark gehalten. Das hat möglicherweise bei einigen Lesern Irritierungen hinsichtlich des P.S. in meinem letzten Beitrag ausgelöst. Die Westpiste wäre die einzige lange rote Abfahrt, sofern es kein Projekt "Schierke 2000" mit einer roten Abfahrt vom Gr. Winterberg realisiert wird.

Ich werde in Kürze einmal eine Karte ins Forum stellen, die bildlich verdeutlicht, wie ich mir ein effizientes "Schierke 2000" vorstelle.


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