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Skischaukel Winterberg/Wurmberg/Harz: Was tut sich?

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Re: Skischaukel Winterberg/Wurmberg/Harz: Was tut sich?

Beitrag von playjam » 19.01.2017 - 19:37

Ram-Brand hat geschrieben: Die Aussage vom Bürgermeister aber: "Zwei Seilbahnen und ein Berg... bla bla" kann ich nicht nachvollziehen.
Die Hohe Salve in der Skiwelt hat auch zwei Seilbahnen.
Der Wurmberg hätte mit der Schierker Seilbahn dann 3 Seilbahnen am Gipfel. Da wäre der Gipfel schon arg zugepflastert. Dort wo die Bergstation am Wurmberg-Gipfel Platz hat, ist zudem Naturschutzgebiet.
Ram-Brand hat geschrieben: Wenn man ein vernünftiges Angebot hat, dann konkuriert man nicht, sondern man ergänzt sich.
Die derzeitige Schierker Planung sieht überwiegend eine Kopie der Wurmberg-Attraktivitäten vor. Das sind mit 70% bis 90% Fördergelder finanzierte Konkurrenzangebote.
Ram-Brand hat geschrieben: So könnte man "Seilbahnwandern oder Pendeln" machen. Ich fahre mal eben von Braunlage über den Wurmberg mit der Bahn bis nach Schierke und anders rum genauso.
Was möchtest Du in Schierke? Dort gibt es nichts außer Ferienwohnungen, Pensionen und Hotels. In Braunlage kannst Du Shoppen, Essen gehen, Schwimmen, Eislaufen, Tennisspielen, Reiten, Fische füttern, etc. etc. etc..

Ich habe Verständnis für den Schierker Wunsch nach einer Kooperation. So eine Kooperation birgt aber immer auch Risiken. Solange die Vorteile so einseitig verteilt sind, darf man sich nicht wundern, wenn die benachteiligte Seite auf die Risiken verzichtet. Trotz allem hoffe ich, dass die Seilbahn gebaut wird und wenn sich alles eingespielt hat, es zu einer Kooperation kommt.


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Ram-Brand
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Re: Skischaukel Winterberg/Wurmberg/Harz: Was tut sich?

Beitrag von Ram-Brand » 20.01.2017 - 17:52

playjam hat geschrieben:
Ram-Brand hat geschrieben: Die Aussage vom Bürgermeister aber: "Zwei Seilbahnen und ein Berg... bla bla" kann ich nicht nachvollziehen.
Die Hohe Salve in der Skiwelt hat auch zwei Seilbahnen.
Der Wurmberg hätte mit der Schierker Seilbahn dann 3 Seilbahnen am Gipfel. Da wäre der Gipfel schon arg zugepflastert. Dort wo die Bergstation am Wurmberg-Gipfel Platz hat, ist zudem Naturschutzgebiet.

Ich denke mal nicht das dort Naturschutzgebiet ist: Oberhalb der Schlepper-Bergstation gleich neben dem Speicherteich.
Die Bergstation würde ich auch so bauen das diese wie die in Söll oben im Berg endet. Per Treppe / Rolltreppe oder sogar Hinterausgang kommt man dann raus. Die Seilbahn würde dann auch tiefer enden.
Somit wäre die Wurmbergseilbahn immer noch die höchste.
Ram-Brand hat geschrieben: Wenn man ein vernünftiges Angebot hat, dann konkuriert man nicht, sondern man ergänzt sich.
Die derzeitige Schierker Planung sieht überwiegend eine Kopie der Wurmberg-Attraktivitäten vor. Das sind mit 70% bis 90% Fördergelder finanzierte Konkurrenzangebote.

Das ist schlecht.
Ram-Brand hat geschrieben: So könnte man "Seilbahnwandern oder Pendeln" machen. Ich fahre mal eben von Braunlage über den Wurmberg mit der Bahn bis nach Schierke und anders rum genauso.
Was möchtest Du in Schierke? Dort gibt es nichts außer Ferienwohnungen, Pensionen und Hotels. In Braunlage kannst Du Shoppen, Essen gehen, Schwimmen, Eislaufen, Tennisspielen, Reiten, Fische füttern, etc. etc. etc..
Kommt man nicht von dort zur Schmalspurbahn bzw. Brockenbahn?
Außerdem wäre die Bahn doch dann super für Braunlage. Dann würden ja alle zum "Shoppen, Essen gehen, Schwimmen, Eislaufen, Tennisspielen, Reiten, Fische füttern, etc." rüber nach Braunlage fahren.
playjam hat geschrieben: Ich habe Verständnis für den Schierker Wunsch nach einer Kooperation. So eine Kooperation birgt aber immer auch Risiken. Solange die Vorteile so einseitig verteilt sind, darf man sich nicht wundern, wenn die benachteiligte Seite auf die Risiken verzichtet. Trotz allem hoffe ich, dass die Seilbahn gebaut wird und wenn sich alles eingespielt hat, es zu einer Kooperation kommt.
^^ Da haben wir es wieder. Bloß kein Risiko eingehen.
Morgens aus dem Bett aufzustehen ist schon ein Risiko, also doch lieber liegen bleiben.

Hätte so manch ein anderes Skigebiet nicht ein Risiko auf sich genommen, wäre es vermutlich nicht dort wo es jetzt steht.
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Re: Skischaukel Winterberg/Wurmberg/Harz: Was tut sich?

Beitrag von playjam » 20.01.2017 - 21:12

Ram-Brand hat geschrieben: Oberhalb der Schlepper-Bergstation gleich neben dem Speicherteich.
Von der Topographie wäre das nicht sinnvoll möglich. Die Schierker hätten die Seilbahn-Gipfelstation gerne am Gipfel beim Schanzenhang, nur genau diese Seite des Wurmbergs hat tatsächlich schützenswerten Bergfichtenurwald...
Ram-Brand hat geschrieben: Kommt man nicht von dort zur Schmalspurbahn bzw. Brockenbahn?
Außerdem wäre die Bahn doch dann super für Braunlage. Dann würden ja alle zum "Shoppen, Essen gehen, Schwimmen, Eislaufen, Tennisspielen, Reiten, Fische füttern, etc." rüber nach Braunlage fahren.
Es gibt ein gute Busverbindung zwischen Schierke und Braunlage. Damit bloß nicht alle Schierker Gäste bequem in Braunlage einkaufen können, haben die Wernigeroder die Busverbindung gekürzt... jetzt geht es nur noch bis zur Wurmberg-Talstation.
Ram-Brand hat geschrieben: ^^ Da haben wir es wieder. Bloß kein Risiko eingehen.
Morgens aus dem Bett aufzustehen ist schon ein Risiko, also doch lieber liegen bleiben.
Da sind so viele Jahre in Schierke Luftschlösser gebaut worden. Da halte ich es für angebracht, erst einmal zu warten, bis etwas echtes steht und läuft. Z.Z. gibt es mächtig Gegenwind vom grünen Umweltministerium in Magdeburg. (siehe http://www.mz-web.de/wirtschaft/umwelt- ... e-25580792)

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Re: Skischaukel Winterberg/Wurmberg/Harz: Was tut sich?

Beitrag von manitou » 16.06.2017 - 08:44

Hier mal wieder eine Harz-Aktualisierung im Alpinforum - detaillierte Infos Harz gibts im http://skifahren-im-harz.de/forum/index ... d,1.0.html:

Im Projekt Schierke 2000 streitet sich die "Kenia-Koalition"-Landesregierung intern (CDU+SPD gegen Grüne), ob Seilbahn/Skipiste genehmigungsfähig sind, weil das von einer grünen Umweltministerin geführte Umweltministerium dort einen Moorwald glaubt. Nach einer mit großem Bahnhof durchgeführten Ortsbegehung mit Ministerpräsident + Hofstaat soll ein extern vergebenes neutrales Gutachten nun Klarheit bringen.
Gute redaktionelle Zusammenfassung siehe hier: https://www.neues-deutschland.de/artike ... onner.html
Solch ein Theater gibt es nur im Harz und löst in mir recht ambivalente Gefühle aus... :nein: :lach:

Damit nicht genug - jetzt kommt das nächste Projekt, welches sicherlich mächtig Zündstoff liefern wird:
Das weltgrößte Indoor-Wintersportzentrum soll in Wernigerode gebaut werden!
Visualisierung siehe hier: https://vimeo.com/220597441
mit Bobbahn, Alpin-Skihang, K95+K105 Skisprunganlage, 10.000Personen-Multifunktionshalle, Igludorf, Kongress+Sporthotel...etc
Lustig ist die Führung des Sesselliftes im Video - da war ein echter Experte am Werk! :rofl:

Investor soll Österreichs Bauriese "Porr" sein mit Großsponsor Redbull.
http://www.bild.de/regional/leipzig/ski ... .bild.html
http://www.volksstimme.de/lokal/wernige ... einraeumen
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Re: Skischaukel Winterberg/Wurmberg/Harz: Was tut sich?

Beitrag von snow*Uwe » 10.08.2017 - 17:38

Was ist bloß in Schierke los?
Jetzt droht auch noch ein Baustop der fast fertiggestellten Eis- Arena.

http://www.volksstimme.de/lokal/wernige ... nenschaden

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Re: Skischaukel Winterberg/Wurmberg/Harz: Was tut sich?

Beitrag von manitou » 14.09.2017 - 23:25

In Schierke bewegt sich was - oder auch nicht?!
Auf jeden Fall ist das Drittgutachten da mit unklarem Ergebnis. Es gibt ein Moorwaldproblem und ggf. Möglichkeiten von Planungsmodifizierungen, wogegen die Naturschützer selbstverständlich auch Einwände haben (werden).

Das alles ist recht kompex und auch nebelig, weshhalb ich den interessierten Leser an die ausführliche Diskussion im Forum "Skifahren-im-Harz" verweise.
http://skifahren-im-harz.de/forum/index ... .2340.html
Es beginnt mit dem Post von "Playjam" vom 8.09.2017 und einem Zeitungslink.

Viel Spaß bei der Lektüre...
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Re: Skischaukel Winterberg/Wurmberg/Harz: Was tut sich?

Beitrag von GIFWilli59 » 28.09.2017 - 00:20

Auch wenn der entsprechende Thread ja bereits stolze 163 Seiten aufweist, finde ich es doch etwas übertrieben, (vor allem) dafür extra ein neues Forum zu eröffnen.. :wink:


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Re: Skischaukel Winterberg/Wurmberg/Harz: Was tut sich?

Beitrag von playjam » 28.09.2017 - 16:36

Vor allem für Schierke ist das Forum nicht, z.B. zur Wurmbergmodernisierung gibt es fast doppelt so viele Beträge. Aber es stimmt schon, dass das Thema "Schierke 2000" seit den frühen 90er Jahren (bereits im Vorgängerforum) hilft, die warme Jahreszeit mit Diskussionsstoff zu überbrücken.

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Re: Skischaukel Winterberg/Wurmberg/Harz: Was tut sich?

Beitrag von GIFWilli59 » 01.10.2017 - 02:45

Ja, das habe ich natürlich etwas überspitzt. Welches ist bzw. war denn das Vorgängerforum?

Das Projekt Schierke 2000 ist wahrlich eine unendliche Geschichte. Alle Beteiligten geben sich große Mühe, die Spannung zu erhalten. Aber wer weiß, es gibt ja etliche Umgehungsstraßen oder Autobahnabschnitte, deren Realisierung inkl. Planung 40-45 Jahre in Anspruch genommen hat, mal sehen wie es in 15 Jahren aussieht. Da bin ich ja froh, das im Sauerland die meisten Projekte deutlich zeitnaher umgesetzt werden. :biggrin:

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Re: Skischaukel Winterberg/Wurmberg/Harz: Was tut sich?

Beitrag von manitou » 30.10.2017 - 12:28

Wurmberg will Besucher mit Flutlicht-Skilauf locken
http://www.focus.de/regional/sachsen-an ... 81328.html

Einmal mehr verstehe ich die Investitionspolitik der WSB nicht!
Der Walpurishang ist ein 400m langer Anfängerhang mit SL. Daneben steht die 4SB mit zwei attraktiven 1000/1300m langen Abfahrten, die hervorragend für den Flutlicht-Ski geeignet wären.
Es gibt hinreichend Vergleichserfahrung hinsichtlich der guten Frequentierung des Abendski im Sauerland und am Arber. Ob Walpurgishang oder Hexenexpress - beide Lifte bedingen 2Mann Personalkosten - am Hexenritt kann das Flutlicht an den Liftmasten der 4SB installiert werden (und die Investition ist dadurch fast geschenkt). Lediglich am Sonnenhang braucht es ein paar Masten. Aber Flutlichtinstallation ist angesichts des enormen Einnahmepotentials eine absolut lohnenswerte Investition - insbesondee als es am Wochenende die chronische Überfüllung/Wartezeit am Tag etwas entzerren kann, wenn man Flutlichtski geschickt in die Preisstruktur einarbeitet.

Flutlichtski am Hexenritt & Sonnenhang mit der 4SB wäre ein rundes attraktives Angebot für alle - und sehr kostengünstig für die WSB.
Aber mit dem Walpurgishang wird sich kaum ein passionierter Skifahrer dorthin verirren - folglich wird das Angebot wohl eher nicht angenommen, zumal es im Harz bessere Alternativen gibt (MSB in St. Andreasberg mit DSB inkl. 400m schwarzer Piste - allerdings mit 550-660m nicht so schneesicher wie der Wurmberg).

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Re: Skischaukel Winterberg/Wurmberg/Harz: Was tut sich?

Beitrag von GIFWilli59 » 30.10.2017 - 16:56

Wenn man annimmt, dass die WSB ziemlich knapp bei Kasse ist und noch nie vom Sauerland gehört hat (wo eher die anspruchsvolleren Hänge mit FL ausgestattet sind), kann man das schon als logisch betrachten.
Ansonsten bin ich aber bei dir.
manitou hat geschrieben:(MSB in St. Andreasberg mit DSB inkl. 400m schwarzer Piste - allerdings mit 550-660m nicht so schneesicher wie der Wurmberg).
Was ja vor allem auch auf das Konto der eher rudimentär vorhandenen Beschneiungsanlage geht. Auch wenn dort die Beschneiung eine längere Tradition als am Wurmberg hat, kommt man nicht so recht vom Fleck...

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Re: Skischaukel Winterberg/Wurmberg/Harz: Was tut sich?

Beitrag von Ram-Brand » 30.10.2017 - 20:10

^^ Erste Beschneiungsanlage Europas !

Der MSB ist halt viel zu kurz. In einer Minute ist man unten.
Auch sind alle Lifte nur Paralell nebeneinander.

Da hat man am Wurmberg mehr und die Pisten sind länger.


Und die im Harz denken wohl sie haben keine Konkurenz, oder bloß keine Veränderung.
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Re: Skischaukel Winterberg/Wurmberg/Harz: Was tut sich?

Beitrag von GIFWilli59 » 31.10.2017 - 18:37

Ram-Brand hat geschrieben: Der MSB ist halt viel zu kurz. In einer Minute ist man unten.
Auch sind alle Lifte nur Paralell nebeneinander.
Stimmt zwar, aber dennoch könnten sie ja alle alten Lifte platt machen und ne 8KSB hinstellen und dazu 10 TF10 oder vergleichbare Erzeuger, sodass neben der blauen außenrum-Variante auch eine der schwarzen beschneit ist.
Und die im Harz denken wohl sie haben keine Konkurenz, oder bloß keine Veränderung.
Dabei ist das Sauerland auch nicht aus der Welt.
Ist natürlich keine direkte Konkurrenz, angenommen man wohnt in GÖ, dann würde man zumindest 75 % seiner Mittelgebirgsskitage im Harz verbringen.


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Re: Skischaukel Winterberg/Wurmberg/Harz: Was tut sich?

Beitrag von Seilbahnjunkie » 31.10.2017 - 20:10

Bezahlst du denen das?

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Re: Skischaukel Winterberg/Wurmberg/Harz: Was tut sich?

Beitrag von manitou » 01.11.2017 - 00:01

GIFWilli59 hat geschrieben:
Ram-Brand hat geschrieben: Und die im Harz denken wohl sie haben keine Konkurenz, oder bloß keine Veränderung.
Dabei ist das Sauerland auch nicht aus der Welt.
Ist natürlich keine direkte Konkurrenz, angenommen man wohnt in GÖ, dann würde man zumindest 75 % seiner Mittelgebirgsskitage im Harz verbringen.
Falsch gedacht - ich wohne zw. Gö und Witzenhausen, brauche nach BRL 1 Std, während ich nach Willingen 1.30 Std. fahre - und trotzdem fahre ich nur selten Ski im Harz, weil die Infrastruktur (Schlangestehen) einfach nicht stimmt - und wir haben auch nicht wenige Übernachtungs-Stammgäste in unseren Willinger Fewo, die aus HB, HH und DK kommen und ebenso nicht im Harz Ski fahren wollen - aus vorgenannten Gründen.
Gleichwohl fährt die breite Masse aus Norddeutschland mehrheitlich in den Harz, weil die keine Ahnung haben, dass man für 100km mehr Anfahrt im Sauerland ein ganz anderes touristisches Niveau (nicht nur ski-technisch) geboten bekommt.
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Re: Skischaukel Winterberg/Wurmberg/Harz: Was tut sich?

Beitrag von GIFWilli59 » 01.11.2017 - 15:57

Seilbahnjunkie hat geschrieben:Bezahlst du denen das?
Ne

@manitou: Von GÖ aus sind es 1:10 h bis nach BRL, und 1:53 h nach Willingen bzw. 2:05 h nach Winterberg. Da würde ich eher dem Harz den Vorzug geben, einfach weil es näher ist und man ja auch nicht immer einen ganzen Tag dafür aufwenden kann/will.
Zumindest für den Fall, dass die Schneeverhältnisse im Harz signifikant schlechter als z. B. in Winterberg sind oder einem die Länge der Fahrzeit ziemlich egal ist, muss ich meine Aussage revidieren.

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Re: Skischaukel Winterberg/Wurmberg/Harz: Was tut sich?

Beitrag von snowflat » 11.01.2018 - 19:10

Nächste Runde im Streit um das geplante Seilbahn-Projekt in Schierke. Am Mittwoch hat Ministerpräsident Haseloff ein Machtwort gesprochen. Er wies die Umweltministerin an, der Stadt Wernigerode für den Bau wichtige Waldflächen zu übertragen. Ministerin Dalbert reagierte empört. Sie hatte diesen Flächentausch vor Monaten gestoppt und sprach nun von einer "Harz-Mafia", die sich durchgesetzt habe.
Schierke-Projekt: Dalbert spricht von "Harz-Mafia"
Du kannst Dir Glück nicht kaufen.
Aber Du kannst skifahren gehen und das ist ziemlich dasselbe!

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Re: Skischaukel Winterberg/Wurmberg/Harz: Was tut sich?

Beitrag von Richie » 18.05.2018 - 12:35


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Re: Skischaukel Winterberg/Wurmberg/Harz: Was tut sich?

Beitrag von Tiob » 04.07.2018 - 01:18

Am Sonnenberg sucht man dringend jemanden der den Betrieb übernimmt:

https://www.harzkurier.de/region/articl ... eiber.html


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Re: Skischaukel Winterberg/Wurmberg/Harz: Was tut sich?

Beitrag von GIFWilli59 » 21.08.2018 - 23:08

Mit angepassten Plänen soll das Raumordnungsverfahren wieder angestoßen werden. Einige Unterlagen dazu: https://www.ratsinfo-online.de/werniger ... LFDNR=2758

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Re: Skischaukel Winterberg/Wurmberg/Harz: Was tut sich?

Beitrag von Meckelbörger » 11.09.2018 - 22:45

Auf dem Wurmberg wird nach vier der Ersatzaussichtturm für die abgerissene Schanze gebaut.
Vier Jahre war der Wurmberg "oben ohne" - damit soll es noch in diesem Jahr vorbei sein: Nachdem der alte Turm auf Niedersachsens höchstem Berg im Jahr 2014 wegen Einsturzgefahr abgerissen werden musste, schreiten die Bauarbeiten am Nachfolger voran
https://www.ndr.de/nachrichten/niedersa ... rg674.html

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Re: Skischaukel Winterberg/Wurmberg/Harz: Was tut sich?

Beitrag von Meckelbörger » 24.10.2018 - 22:49

Wie es aussieht bahnt sich eine Lösung für die Sonnenlifte an
Die Stadt werde dem bisherigen Betreiber die Liftanlagen auf dem 853 Meter hohen Berg abkaufen und neu verpachten, sagte Grote.
https://www.ndr.de/nachrichten/niedersa ... rg122.html
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Meckelbörger für den Beitrag (Insgesamt 2):
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Re: Skischaukel Winterberg/Wurmberg/Harz: Was tut sich?

Beitrag von Richie » 07.01.2019 - 17:14

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Re: Skischaukel Winterberg/Wurmberg/Harz: Was tut sich?

Beitrag von manitou » 26.01.2019 - 15:00

Es gibt mal wieder unglaubliches aus dem Harz zu berichten:
https://www.harzkurier.de/region/articl ... ierke.html
Da der Artikel hinter ein Paywall ist, hat User Harz-Mountain im www.skifahren-im-harz.de Forum den Inhalt wie folgt zusammengefasst:
Braunlage fürchtet neue Seilbahn in Schierke
Die WSB fürchtet das das eigenen Gebiet aufgrund der der dann zusätzlichen Parkplätze auf Schierker Seite noch mehr überrannt wird als bereits jetzt. Da man jetzt bereits an guten Wochenenden an der Kapazitätsgrenze ist. Die Schierker Bahn wird hauptsächlich als reiner Zubringer gesehen, da die Schierker Piste nicht attraktiv genug ist. Sprich mehr Parkplätze aber weiterhin fast alle Besucher auf Braunlager Seite.
Außerdem wird kurz das Sommergeschäft genannt, dass laut Bericht bei allen Liftbetreibern eine Durststrecke ist. Hauptgeschäft ist der Winter. Man fürchtet durch die nahe Schierker Bahn im Sommer eine Konkurrenz die das eigenen Sommergeschäft schwächen könnte.
Im Topic Schneesituation Harz viewtopic.php?p=5189032#p5189032 ff. waren ja letzte Woche die Medienberichte von NDR und Bild mit den 1-2 Std. Wartezeit am vergangenen WoE gepostet. Nun kommt offensichtlich die Reaktion der WSB darauf. Ich nenne sowas ein Ablenkungsmanöver von den eigenen Defiziten, was bekanntlich ein alter Medientrick ist. Ich kann da nur sagen: Die spinnen - die Harzer! - warum?!


Ich zitiere aus der Potentialanalyse der Studie "Zukunftskonzept Tourismus Harz 2015" von Christoph Schrahe (IFT/Montenius) aus dem Jahr 2006 über Ski-Alpin:
Bezieht man die Städte Hamburg, Bremen und Berlin in das Einzugsgebiet des Harzes ein, beläuft sich die Bevölkerung auf gut 13 Mio. Menschen, die derzeit ein Potenzial von schätzungsweise 7,5 Mio. alpinen Skifahrertagen darstellen, von denen der Harz nur rund 1,0% abschöpft. Es besteht also noch ein sehr großes Abschöpfungspotenzial. Dazu kommt ein Potenzial von rund 3,4 Mio. nordischen Skifahrertagen sowie das Potenzial durch Besuchertage von Urlaubern die aus Regionen außerhalb des Kerneinzugsgebiets anreisen (z.B. NRW, Ausland).

Echter Wettbewerb erwächst dem Harz zunehmend aus dem Sauerland, wo seit einigen Jahren massiv in den Ausbau der Infrastruktur investiert wird.
(S.51)
[Anm. das massiv bezog sich bereits auf den Stand bis 2006, da hatten die Winterberger gerade mal eine Grundbeschneiung und drei fixe 4SB gebaut]
Zum einen weist der Harz bezogen auf das Verhältnis von Besucherkapazität und Fläche einen vergleichsweise geringen Erschließungsgrad auf, zum anderen beträgt das alpine Angebot in vertikalen Transportmetern bezogen auf die Einwohnerzahl im Einzugsgebiet nur 50% desjenigen des Sauerlandes und 20% desjenigen im Schwarzwald. (S.60)
[Anm. nach dem massiven KSB-Bau dürfte das Verhältnis auch zum Sauerland bei <20% liegen]
Es kann davon ausgegangen werden, dass die Nachfrage in den alpinen Skigebieten weniger durch Wettbewerbseinflüsse als durch die eingeschränkte zeitliche Verfügbarkeit des Angebotes, die mangelnden Kapazitäten und die mangelnde Attraktivität limitiert wird. Die gesamte vertikale Transportkapazität pro Stunde im Harz entspricht jener des Skigebiets Arber. Das bedeutet, dass einem verhältnismäßig großem Markt ein von der Kapazität her kleines Angebot gegenübersteht. (S.60/61)
Will der Harz wieder eine touristische Top-Region werden? Will BRL wieder 1 Mio Ü erreichen?

Ich habe angesichts der Ergebnisse der vom Harz für seine touristische Sanierung in Auftrag gegeben Studie gar kein Verständnis für eine solche Haltung der Stadt BRL und der WSB wie im Artikel des Harz-Kurier.
:nichtzufassen: Das ist genau jene Einstellung, die in den 90ern zum touristischen Niedergang führte. Nach der Wende erlebte der Westharz einen Übernachtungsboom, da alle in den Ost-Harz (Brocken, HSB u.a.) wollten und dort kein adäquates Ü-Angebot existierte. In den 90ern hatten andere Mittelgebirge bereits eine angestaubte Krise, aus der sie sich im Anfang 21.Jhd. rausgearbeitet hatten. Der Staub war auch im Westharz vorhanden, nur haben sie ihn nicht bemerkt. Man dachte vielmehr - es läuft ja bombig, warum investieren, wenn jetzt auch noch die Zonenrandförderung entfällt.

Die träge Harzmentalität ist Besucherabwehrend: "Vorsicht - Gast droht mit Buchung/Erscheinen". Die Harz-Studie wurde verfasst, noch bevor die erste KSB in Winterberg gebaut wurde und die EUB in Willingen stand. Warum wollen die Winterberger jetzt alle Skigebiete für 40 Mio. € verbinden? Rööchtääch! Weil offensichtlich das Potential noch nicht abgeschöpft ist! - Und was macht der Harz?
Was ist denn seit der Studie dort dazugekommen? Zwei fixe 4SB (eine davon in Hahnenklee) 5km Beschneiung und 1,5km zusätzliche Piste am Wurmberg - das wars! Damit hat man nun 5% des Potentials erreicht und nun beklagen die sich, dass es zu voll wird ?! :roll: Sind die noch ganz knusper?!

Die WSB muss allein wegen der eigenen Überlastung ausbauen - aber davon wird kein Ton gesprochen! Flutlicht installieren, Westhang bauen, Hexenritt KSB, Neubau WSB oder Entlastungslift obere Sektion, 4SB-Nordhang mit zweiter Abfahrt auf der anderen Seite, Ausbau u. Beschneiung Bratwurstabfahrt, neuer Parkplatz vor den Brockenwegschanzen am Relaxa-Hotel mit Einstiegslift zum Rodelhaus (nur so können die den Verkehr aus dem Ort raushalten).
Und dann war da noch diese wunderbare Idee des Users Sommerphobie (Harz-Forum) eine weitere KSB zwischen WSB und Hexenritt zu bauen mit eigener Piste und Zubringerpiste sowohl vom Hexenritt als auch von der Panoramaabfahrt. Skizze siehe hier:
http://skifahren-im-harz.de/forum/index ... 2558;image
Dieses Projekt würde die WSB entlasten, da die Leute nicht mehr die Mittelstation ansteuern würden - und zusammen mit einer Hexenritt-KSB + Westhang (ist genehmigungsfähig) würde es die Kapazitätsprobleme der WSB lösen und den Wurmberg zu einem attraktiven Skigebiet machen mit vielen blauen Pisten. Auch wennn das viele User in diesem Forum nicht freut - es sind aber die blauen Pisten, welche in den Mittelgebirgen vor allem nachgefragt werden, weil hier viele Anfänger Ski fahren lernen.
Das sind alles Projekte, welche die auf ihrem Terrain bauen können, ohne Naturschutzstress, denn diese Flächen wurden für die WSB vor 10 Jahren aus dem NSG herausgelöst.
Dann sollten die sich schleunigst Gedanken machen, wo die einen zweiten Schneiteich hinstellen und das Wasser dafür abzapfen. Das könnte dann allerdings Auseinandersetzungen mit den Naturschützern geben.

All das sind Erfordernisse, die der Nachfrage und dem gigantischen Potential gerecht werden würde und Übernachtungen anziehen, das Geschäftsleben beflügeln und BRL wieder zu einer TOP-Destination werden lassen. Darüberhainaus beflügelt es den ganzen Oberharz. Zudem haben die mit einem Ausbau des Bikeparks mit entsprechenden Liftanlagen ein Riesenpotential für den Sommerbetrieb. Z.Z. beträgt den ihre Bike-Kap. lächerlich 220 P+B/Std. und es bilden sich am WoE ähnliche Warteschlangen wie im Winter.
All das fragen die Leute nach auch ohne Schierke! Die Studie sagt letztlich voraus, dass mit jedem neuen Lift mehr Leute kommen! (das war auch im Sauerland so) Also muss die WSB reagieren und nicht jammern! Die müssen die Ausbaunotwendigkeit in NDS ggf. genauso zum Politikum machen wie in SA.

Mit dem Bikepark ist das ein Ganzjahresprojekt, was laufen wird - man sieht es im Sauerland. Z.Z. kommen die Mountainbiker aus ganz D jach Winterberg und übernachten dort sogar. Deshalb lässt Willingen denen das nicht allein und baut den K1 mit drei neuen Trails. Und wenn die WSB das eigene Terrain zielstrebig anpacken würde, dann wäre ein weiterer Lift aus Schierke eine Entlastung - weil BRL die Übernachtungskapazitäten nicht allein verkraftet, die Anfahrtssituation, die Parksituation - und dann geben die den Schierkern im Anteilsverhältnis des Skigebietes 15% des Lifttickets für ihre eine Bahn ab und verdienen den größten Batzen selber. So muss man denken - und so würden mutmaßlich die Winterberger Liftbetreiber denken, wenn ihnen der Wurmberg gehören würde.

Ich kann hier nur mit dem Kopf schütteln - das ist provinzielles (Mis)Management. :nein: :rolleyes:

Ja - so wie die WSB darzeit agiert, müssen die die Schierker Bahn fürchten, denn die Leute werden mit einer modernen leistungstarken 8-10EUB von Schierke aus einsteigen, weil sie andernfalls an der überlasteten WSB 60 Min. anstehen. Die Schierker-EUB wäre die erste Bahn im ganzen Skigebiet, welche eine adäquate Förderleistung bringt - und die können theoretisch bei max. Gondelzahl hochfahren auf 2800P/h. (wenns ne 10er ist sogar noch höher)
Auch die Skischulen werden dann wohl lieber an dem blauen Schierker Hang gehen - und nicht an dem alten SL-Hexenwiese arbeiten.

Der dickste Knaller kommt noch: Bislang signalisiert die WSB nach Schierke, dass sie nicht bereit ist einen Liftverbund mit denen einzugehen! Sollten die das tatsächlich auf diese Spitze treiben, wäre es der Super-GAU für das Image des Harzer Wintersports. Das würde bundesweit mit Negativschlagzeilen durch die Medien gehen.
Die WSB jammert, weil da eine Bahn kommt, welche die WSB in Zugzwang setzt - und das ist gut so wie ich hier beschrieben habe. Ich hab den Eindruck, als ob die WSB am liebsten ganz nach Beamtenmentalität die Skifahrer mit Datum und Uhrzeit vorbuchen lassen würde wie am www.Harzdrenalin.de um die Nachfrage zu steuern. Dann könnte bspw. Ram-Brand als nächsten Termin am Do. 7.2. 8.30-11.30Uhr fahren, DAB von 11.30-14.30Uhr und Manitou bekommt das günstige Feierabenticket von 14.30-16.30Uhr! :lol: ;D

Die WSB muss ausbauen - und zwar schnell und unabhängig von Schierke! -und wenn die nicht in die Pötte kommen, dann braucht es mehr Artikel wie letztes WoE im NDR und in der Bild. Die beschreiben nämlich den desaströsen Zustand am Wurmberg und nun will die WSB von den eigenen Defiziten ablenken und Schierke den scharzen Peter zuschieben, der die "arme WSB" vor noch größere Probleme stellt. (mir kommen die Tränen!)
Bergbahnen sind ein erheblicher Wertschöpfungsfaktor für Tourismus-Destinationen - die stehen in einer kommunalen und regionalen Verantwortung!
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Re: Skischaukel Winterberg/Wurmberg/Harz: Was tut sich?

Beitrag von Ram-Brand » 26.01.2019 - 21:23

Danke!

Kann ich auch einen anderen Timeslot haben. Am 7.2. kann ich nicht. Oder muß ich jetzt ein Jahr länger warten. Verschiebungen nicht möglich. :roll:


Ich frage mich, warum kann die WSB nicht die Gondelbahn aus Schierke bauen und betreiben?
Aber dann bitte auch mit einer vernünftig positionierten Bergstation.


Einfach nicht mehr aufregen, nur wundern und nach Winterberg fahren. :?
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