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Skischaukel Winterberg/Wurmberg/Harz: Was tut sich?

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Re: Skischaukel Winterberg/Wurmberg/Harz: Was tut sich?

Beitrag von GIFWilli59 » 26.01.2019 - 21:47

manitou hat geschrieben:
26.01.2019 - 15:00
Ja - so wie die WSB darzeit agiert, müssen die die Schierker Bahn fürchten, denn die Leute werden mit einer modernen leistungstarken 8-10EUB von Schierke aus einsteigen, weil sie andernfalls an der überlasteten WSB 60 Min. anstehen. Die Schierker-EUB wäre die erste Bahn im ganzen Skigebiet, welche eine adäquate Förderleistung bringt - und die können theoretisch bei max. Gondelzahl hochfahren auf 2800P/h. (wenns ne 10er ist sogar noch höher)
Rein technisch wären mit einer 8er (die ja aktuell wg. der geringern Trassenbreite projektiert ist) 3600 P/h möglich.
Selbst mit 2800 P/h würde die Bahn mehr Leute befördern, als die 6MGD und die 4SB in BRL zusammen (960+1806). Da kann man schon verstehen, dass die WSB Angst um ihre Monopolstellung im Harz hat.


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Re: Skischaukel Winterberg/Wurmberg/Harz: Was tut sich?

Beitrag von snow*Uwe » 26.01.2019 - 23:24

Also Schierke liegt in Sachsen Anhalt. Und dann muss es wohl auch von Sachsen Anhalt aus, in Form von Landeszuschüssen gefördert werden. Oder ist das Blödsinn. Wenn das Land was dazugibt, kann das Geld ja auch gleich an die Wurmberggesellschaft fließen.
Aber da ja die Angst umgeht, der Wurmberg könnte von Touristen überbevölkert werden, dann werden die Gewurmten auch die Seilbahn im Traum nicht selber bauen.
Aber ehrlich ich verstehe dass nicht! Es wäre doch viel konstruktiver mit Schierke zusammenzuarbeiten. Dann könnte man auch den neuen Speicherteich den Schierke baut, gleich schon ein wenig größer bauen, um diesen mit dem vorhandenen Braunlage - Speicherteich zu verbinden / zu vernetzen. Wozu? Wenn man nämlich irgendwann, sagen wir in 2 - nein hier dauert ja alles länger - also in 5 Jahren auf die Idee kommt doch noch das Skigebiet - egal auf welcher Seite zu vergrößern, dann hätte man kein Stress mit Umweltverbänden, wenn es um einen 3. Speicherteich geht.
Auch in Winterberg sind einige Speicherteiche inzwischen Rohrtechnisch vernetzt!
Und die Parkplätze von Schierke sind ja schon finanziert und das Parkhaus existiert ja schon. Braunlage oder die Wurmberggesellschaft braucht die ja gar nicht mehr bauen. Deshalb spart Braunlage sich auch ein Teil der Straßeninvestitionen, weil sich der Verkehrsfluss unter den beiden Städten sich besser aufteilt, weil man statt 2 dann 3 Zugangsmöglichkeiten zum Skigebiet hat.
Also wenn man sich das mal richtig überlegt, dann werden durch die Streitigkeiten Bauvorhaben verzögert. Dann gibt es Stillstand.
Ich denke jetzt wo auf Schierker Seite noch die Pläne verhandelbar sind, da gibt es doch die große Chance sich an einem runden Tisch auszusprechen.
Es geht doch um die Frage, welche Touristischen Angebote kann Schierke im Sommer anbieten, die Braunlage noch nicht bietet. Bestimmt gibt es da wenn Tourismusberater mit dabei sind, noch eine Palette von ungeahnten Möglichkeiten. Und auch im Winter ...wenn es schneit....kann man doch bei Investitionen zusammen mehr erreichen, weil auch die Lobby stärker ist, etwas durchzusetzen. Und natürlich wäre es gut, wenn die Wurmberggesellschaft das ganze Skigebiet irgendwann mal übernehmen würde, ...dass scheint aber noch ein laaanger Weg, dazu müsste man sich ja völlig neu organisieren! 8O
Nein - nein. Der wichtigste Schritt ist, dass zwischen Schierke, der Wurmberggesellschaft und Braunlage erstmal eine bessere Verständigung stattfindet! Dann profitieren alle!

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DAB
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Re: Skischaukel Winterberg/Wurmberg/Harz: Was tut sich?

Beitrag von DAB » 27.01.2019 - 02:23

Ich fürchte, dass am Wurmberg von den ganzen genannten Projekten gar nichts umgesetzt wird. Weder Westhang noch Zusatz- und Entlastungsbahnen. Meine einzige Hoffnung ist die EUB von Schierke aus, sofern die Landesregierung das Projekt unterstützt. Dann würde genau das von manitou beschriebene Druckszenario eintreffen, und der liebe Herr N. müsste sein Kirchturmdenken überlegen... oder aus Frust verkaufen!
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Re: Skischaukel Winterberg/Wurmberg/Harz: Was tut sich?

Beitrag von manitou » 27.01.2019 - 10:05

DAB hat geschrieben:
27.01.2019 - 02:23
Dann würde genau das von manitou beschriebene Druckszenario eintreffen, und der liebe Herr N. müsste sein Kirchturmdenken überlegen... oder aus Frust verkaufen!
Herr N. ist nicht der Inhaber der WSB, sondern lediglich der GF - altersmäßig steht er kurz vor der Rente (ist nicht negativ gemeint). Ich hab mich mal 2011 ausgiebig mit ihm in einem Termin unterhalten, wo ich wissen wollte, ob - wann - und in welcher Form nun mit einem Ausbau zu rechnen ist, angesichts meiner Überlegung in BRL eine Fewo zu kaufen. Er hinterlies bei mir einen sehr netten Eindruck als vorsichtiger Kaufmann. Das musste man damals angesichts der desolaten touristischen Situation im Harz auch sein. Er konnte sich nicht vorstellen, dass sich der Sauerland-Erfolg auf den Harz übertragen lässt. Deren Kalkulation war, den Ski-Komfort für die damalige Besucherzahl + 50% Steigerung zu verbessern. Unter diesem Aspekt war das Projekt geplant - und so gesehen habe ich Verständnis für die kaufmännische Vorsicht, die Investitionen in der ersten Ausbaustufe zu begrenzen. Der Ausbau hat wesentlich zum Aufschwung von BRL beigetragen. Diesen Verdienst muss man anerkennend der WSB zuschreiben!
Auch das der erste Ausbau so spät erfolgte, ist nicht der WSB anzulasten. Die ersten Planungen des Ausbaus wurden mit dem Bau der 6EUB erstellt - damals allerdings noch mit einem Doppel-SL. Es hat knapp 10 Jahre gedauert, die Ausbauflächen aus dem NSG herauszulösen - so gesehen hat auch der Wurmberg unter dem Joch der NP bedingten starken Naturschutzlobby im Harz gelitten. Das lief damals jedoch noch ohne Medienecho ab wie jetzt in Schierke.

Was ich aber bei der WSB nicht vertehe, ist deren Trägheit statt zügig weiterzumachen, angesichts des sichtbaren Erfolgs. Diese Welle muss man mitnehmen. Hier können die sich mutmaßlich abermals nicht vorstellen, dass nochmals die 3-4fache Besucheranzahl mit einem attrakiven Skigebiet erreichen können.

Ich habe keine Idee, welcher Mentalität der Inhaber ist. Vielleicht sagt der sich ja, das Kosten/Ertragsverhältnis ist optimal, wenn die Leute derzeit mit einem 35€ Tagesticket am WoE 6mal liften können. Ein solches Denken wäre zudem ein Optimum an materieller Verschleißschonung. Als reiner Kapitalist könnte man so denken. Sein Vater war zumindest ein nicht so weitsichtiger Sparfuchs, dessen Mentalität man die Fehlplanung der 6EUB zu verdanken hat. Das hat mir Herr N. seinerzeit auch so angedeutet. Er hat die geplante Zweisektionen-Bahn dem Rotstift unterzogen, ebenso den Neubau von Berg/Talstation. Das rächt sich jetzt.

Der Inhaber und letztliche Entscheidungsträger wohnt irgendwo in Süddeutschland und ist auch kein Harzer. Das ist möglicherweise ein Nachteil. Wer eine Seilbahn betreibt, sollte ein Lokalpatriot sein, wie die Betreibergesellschaft in Willingen, die Winterberger Liftunternehmer oder T+T am Arber. Selbst eine kommunale Hand ist da vielleicht sogar besser, die hat jedoch andere Trägheitssymptome wie in O-thal oder am Feldberg. Das es aber auch anders geht, sieht man in der Konstellation in O-dorf/Kwt. Da stehen die Betreiberinstutionen hinter den touristischen Erfordernisseen.

Fazit: Als GF steht Herr N. jedoch zumindest nach Außen in der Verantwortung für das aktuelle Geschehen. Ich wäre gern mal Mäuschen, um mehr Info über die Interna der WSB zu bekommen.


@Ram-brand: Anderer Timeslot ist nicht möglich - wir sind hier nicht bei "wünsch Dir was" - friss oder stirb. Du siehst ja, da stehen Hunderte in der Warteschlange. ;D
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Re: Skischaukel Winterberg/Wurmberg/Harz: Was tut sich?

Beitrag von DAB » 27.01.2019 - 15:01

Toller Beitrag, der wirklich aufklärt! Vielen Dank manitou... Ich bin tatsächlich davon ausgegangen, dass Nüsse Inhaber & Geschäftsführer ist! Ich möchte dann bitte das frühe Fenster, da bekommt man noch einen Parkplatz...
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Re: Skischaukel Winterberg/Wurmberg/Harz: Was tut sich?

Beitrag von Lord-of-Ski » 27.01.2019 - 16:39

Eigentümer der WSB ist die Firma Carry Gross GmbH mit dem Sitz in Überlingen.
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Re: Skischaukel Winterberg/Wurmberg/Harz: Was tut sich?

Beitrag von Rüganer » 27.01.2019 - 17:47

Naja, an sonnigen Wochentagen kann man durchaus schöne Skitage verbringen, da ist es auch nicht voll, teilweise auch in den Winterferien.

Problem ist nicht nur die harzer, sondern auch die niedersächsische Mentalität. Ist bisschen schwierig zu beschreiben, eher so : Ham wir schon immer so gemacht.

Beispiel : ein gewaltiges Förderprogramm für den Harz wurde exakt 0 € Kosten für den Steuerzahler bedeuten : vernünftig lange WINTERferien, mindestens 10 Tage. Geht nicht, haben wir schon immer so gemacht mit den lächerlichen 2 Tagen.

Und das Verkehrsproblem in Braunlage bleibt ja leider - was sich da durch den Ort quält auf dem weg zum Kaffehorst und zurück. puh.

Und oben auf dem Wurmberg ist es jetzt schon recht eng, wenn da noch mehr Leute raufkommen - wo sollen die alle hin da oben ?
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Re: Skischaukel Winterberg/Wurmberg/Harz: Was tut sich?

Beitrag von DAB » 27.01.2019 - 18:54

Hinsichtlich derFerien hast du zu 100% Recht!
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Re: Skischaukel Winterberg/Wurmberg/Harz: Was tut sich?

Beitrag von Marsipulami » 29.01.2019 - 17:53

Ich glaube diese ganzen Konkurrenzgedanken zwischen Schierke und Braunlage sind doch echt für den Arxxx.....Braunlage wird in der Zukunft das einzige Gebiet im Harz sein wo Abfahrtsski noch einigermaßen sicher im Winter durchgeführt werden kann ....die kleinen Skigebiete im Harz haben doch schon verloren ..hier geht es um die Konkurrenz zwischen dem Harz und Sauerland....und ohne eine Erweiterung in Braunlage in Kooperation mit Schierke geht es nicht.....

Die Lanzen sind reine Geldverschwendung gewesen - das Beschneiungsfenster ist zu klein dafür...in den letzten 4 Jahren ging es immer erst im neuen Jahr los - einfach weil die nicht die Pisten in 24-48 Stunden voll beschneien können...dies wird in Zukunft klar ein Nachteil sein...

Die Stadt Braunlage wird Ihre Einnahmenseite nicht verbessern können wenn sich der Tourismus immer mehr auf Tagesgäste konzentriert ; und ein Hotelier wird nicht investieren können wenn dieser nur am Wochenende voll belegt ist...

Die Generation die jetzt 2-3 Stunden an der Talstation wartet wird in 5 Jahren nicht mehr kommen ....

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Re: Skischaukel Winterberg/Wurmberg/Harz: Was tut sich?

Beitrag von Seilbahnjunkie » 29.01.2019 - 17:58

Aber genau das ist doch das Problem mit der Bahn in Schierke, sie ist praktisch nur ein weiterer Zubringer und keine wirkliche Beschäftigungsanlage. So wird das Gebiet noch voller, aber nicht attraktiver.

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Re: Skischaukel Winterberg/Wurmberg/Harz: Was tut sich?

Beitrag von noisi » 29.01.2019 - 18:22

Marsipulami hat geschrieben:
29.01.2019 - 17:53
Ich glaube diese ganzen Konkurrenzgedanken zwischen Schierke und Braunlage sind doch echt für den Arxxx.....Braunlage wird in der Zukunft das einzige Gebiet im Harz sein wo Abfahrtsski noch einigermaßen sicher im Winter durchgeführt werden kann ....
Finde nicht das es für den Arsch ist. Wenn sie am Wurmberg nicht investieren wollen/können dann haben sie recht mit ihrem Standpunkt zur Bahn von Schierke aus.
Marsipulami hat geschrieben:
29.01.2019 - 17:53
die kleinen Skigebiete im Harz haben doch schon verloren ..hier geht es um die Konkurrenz zwischen dem Harz und Sauerland....
Die anderen Gebiete im Harz spielen doch gar keine Rolle und eine Konkurrenz zum Sauerland? Die gibt es doch garnicht? Wer nicht im unmittelbaren Einzugsgebiet des Harzes wohnt fährt dort nach dem was man überall lesen, sehen und auch selbst erleben kann sowieso nicht mehr hin. Ich bin da auch schon geschädigt.
Marsipulami hat geschrieben:
29.01.2019 - 17:53
Die Lanzen sind reine Geldverschwendung gewesen - das Beschneiungsfenster ist zu klein dafür...in den letzten 4 Jahren ging es immer erst im neuen Jahr los - einfach weil die nicht die Pisten in 24-48 Stunden voll beschneien können...dies wird in Zukunft klar ein Nachteil sein...
Die ganze "Modernisierung", so wie sie gelaufen ist, war Geldverschwendung, abgesehen vom Saisonrand. Attraktiv ist dort nämlich aus meiner Sicht garnichts. Kein Rad greift dort ins andere.
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Re: Skischaukel Winterberg/Wurmberg/Harz: Was tut sich?

Beitrag von manitou » 29.01.2019 - 19:49

Seilbahnjunkie hat geschrieben:
29.01.2019 - 17:58
Aber genau das ist doch das Problem mit der Bahn in Schierke, sie ist praktisch nur ein weiterer Zubringer und keine wirkliche Beschäftigungsanlage. So wird das Gebiet noch voller, aber nicht attraktiver.
@seilbahnjunkie: Das ist zu kurz gedacht - Schierke hat eine hochgradig attraktive 1km lange Piste für Anfänger (und das ist das Hauptklientel am Wurmberg) mit der einzigen Bahn, welche eine vernünftige Kapazität bereitstellt. hast Du dies gelesen?!: viewtopic.php?p=5190788#p5190788
Ja - so wie die WSB darzeit agiert, müssen die die Schierker Bahn fürchten, denn die Leute werden mit einer modernen leistungstarken 8-10EUB von Schierke aus einsteigen, weil sie andernfalls an der überlasteten WSB 60 Min. anstehen. Die Schierker-EUB wäre die erste Bahn im ganzen Skigebiet, welche eine adäquate Förderleistung bringt - und die können theoretisch bei max. Gondelzahl hochfahren auf 2800P/h. (wenns ne 10er ist sogar noch höher)
Auch die Skischulen werden dann wohl lieber an dem blauen Schierker Hang gehen - und nicht an dem alten SL-Hexenwiese arbeiten.
@marsipulami:
Zustimmung, letztlich müssen die koordiniert Zusammenarbeiten - das hat zwischen NDS und SA im Harz noch nie wirklich gut funktioniert, weil die sich eigentlich lieben wie Düsseldorf und Köln.
Aber derzeit braucht es auch den Druck aus Schierke, dass sich die WSB bewegt. Letztere kann so laut krakelen wie sie will, dass sie einen Skipassverbund mit Schierke nicht eingehen will - sie müssen es tun, weil es sonst einen Shitstorm an negativer Presse geben wird, und den kann sich der Harz nicht leisten.
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Re: Skischaukel Winterberg/Wurmberg/Harz: Was tut sich?

Beitrag von Seilbahnjunkie » 29.01.2019 - 20:38

Klar, und was steht da in deinem ersten Zitat?
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Re: Skischaukel Winterberg/Wurmberg/Harz: Was tut sich?

Beitrag von GIFWilli59 » 30.01.2019 - 08:58

Marsipulami hat geschrieben:
29.01.2019 - 17:53
Die Lanzen sind reine Geldverschwendung gewesen - das Beschneiungsfenster ist zu klein dafür...in den letzten 4 Jahren ging es immer erst im neuen Jahr los - einfach weil die nicht die Pisten in 24-48 Stunden voll beschneien können...dies wird in Zukunft klar ein Nachteil sein...
Also letzten Winter ging es schon am 15.12. los...

Weiteres Problem bei den Lanzen ist die starke Windanfälligkeit, die bei der aktuellen Ausrichtung die Beschneiung bei Wind quasi verunmöglicht.

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Re: Skischaukel Winterberg/Wurmberg/Harz: Was tut sich?

Beitrag von Pistenfahrzeug » 31.01.2019 - 15:26

Marsipulami hat geschrieben:
29.01.2019 - 17:53
...hier geht es um die Konkurrenz zwischen dem Harz und Sauerland....
Dieser Satz ist in meinen Augen nur zum Teil richtig. Zumindest für uns Nordlichter (Hamburg, Schleswig-Holstein, nördliches Niedersachsen und MV) gibt es eine ganz andere Konkurrenz, nämlich die zwischen dem "Skiausflug in den Harz" und dem "zu Hause bleiben". Ich kenne reichlich Norddeutsche die machen ihre eine Woche Skiurlaub in den Alpen. Und wenn man die dann auf die Möglichkeit eines Skiwochenendes im Harz anspricht hört man immer wieder die gleichen Sätze: " Ach ja, im Harz war ich vor 10 Jahren mal zum Skifahren, da musste ich ewig am Lift anstehen und die Pisten waren auch nicht so toll … muss ich mir nicht geben, da bleib ich lieber zu Hause."
Das Sauerland haben hier im Norden wirklich nur die wenigsten auf dem Zettel.

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Re: Skischaukel Winterberg/Wurmberg/Harz: Was tut sich?

Beitrag von Jan Tenner » 31.01.2019 - 15:29

Dabei bewegen sich die Unterschiede in den Fahrtzeiten von hier (Oldenburg) nur zwischen 20-30 Minuten, sprich ins Sauerland ist es nur unwesentlich weiter.

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Marsipulami
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Re: Skischaukel Winterberg/Wurmberg/Harz: Was tut sich?

Beitrag von Marsipulami » 01.02.2019 - 13:12

Pistenfahrzeug hat geschrieben:
31.01.2019 - 15:26
Marsipulami hat geschrieben:
29.01.2019 - 17:53
...hier geht es um die Konkurrenz zwischen dem Harz und Sauerland....
Dieser Satz ist in meinen Augen nur zum Teil richtig. Zumindest für uns Nordlichter (Hamburg, Schleswig-Holstein, nördliches Niedersachsen und MV) gibt es eine ganz andere Konkurrenz, nämlich die zwischen dem "Skiausflug in den Harz" und dem "zu Hause bleiben". Ich kenne reichlich Norddeutsche die machen ihre eine Woche Skiurlaub in den Alpen. Und wenn man die dann auf die Möglichkeit eines Skiwochenendes im Harz anspricht hört man immer wieder die gleichen Sätze: " Ach ja, im Harz war ich vor 10 Jahren mal zum Skifahren, da musste ich ewig am Lift anstehen und die Pisten waren auch nicht so toll … muss ich mir nicht geben, da bleib ich lieber zu Hause."
Das Sauerland haben hier im Norden wirklich nur die wenigsten auf dem Zettel.
Naja ..." ..der Sauerland haben hier im Norden wirklich nur die wenigsten auf dem Zettel.." ...naja diese Aussage mag mal richtig gewesen sein...wie schon angemerkt von OL ist es nur 30 Minuten länger , von HH vielleicht 45 Minuten..also eine richtige Alternative ...der Harz wird verlieren.....das kannst du daran sehen das die Tagestouristen mehr werden und die durchschnittliche Übernachtungszahl bei 2.2 Tage ist , von über 3 Tagen vor einigen Jahren...daher ist es am WE super voll (und den Ferien) und sonst nichts während der Woche..

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Re: Skischaukel Winterberg/Wurmberg/Harz: Was tut sich?

Beitrag von Pistenfahrzeug » 01.02.2019 - 14:53

Marsipulami hat geschrieben:
01.02.2019 - 13:12
Naja ..." ..der Sauerland haben hier im Norden wirklich nur die wenigsten auf dem Zettel.." ...naja diese Aussage mag mal richtig gewesen sein...wie schon angemerkt von OL ist es nur 30 Minuten länger , von HH vielleicht 45 Minuten..also eine richtige Alternative
Für die Hamburger und Schleswig-Holsteiner machen diese 45 Minuten aber genau den Unterschied aus, zumindest für die Tagesgäste. Ich kann ja nur von mir sprechen. Ich finde die 3 Stunden An- und Abfahrt in den Harz für einen Tagesausflug schon grenzwertig, 03:45 h ins Sauerland wären für mich zu weit.

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Re: Skischaukel Winterberg/Wurmberg/Harz: Was tut sich?

Beitrag von Marsipulami » 01.02.2019 - 15:04

Naja ...es geht ja nicht um Tagestouristen..es geht um eine gleichmäßige Auslastung der Analgen und um Gäste die auch mal länger bleiben..hier stirbt der Harz seit Jahrzehnten einen langsamen Tod....man kann nie eine Infrastruktur nur für WE/Tagestouristen bauen/betreiben...

der Sauerland hat es vorgemacht wie es geht...der Harz kann es nicht mehr...schaut Euch die leeren Geschäfte und Immobilien an...


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Re: Skischaukel Winterberg/Wurmberg/Harz: Was tut sich?

Beitrag von Jan Tenner » 01.02.2019 - 15:07

Ich finde die 3 Stunden An- und Abfahrt in den Harz für einen Tagesausflug schon grenzwertig, 03:45 h ins Sauerland wären für mich zu weit.
Der springende Punkt ist aber, dass man überspitzt ausgedrückt die 90 Minuten längere Anfahrt schon bei zwei Liftfahrten inkl Anstehen wieder raus hat, wenn man ins Sauerland fährt...

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Re: Skischaukel Winterberg/Wurmberg/Harz: Was tut sich?

Beitrag von Pistenfahrzeug » 01.02.2019 - 15:46

manitou hat geschrieben:
27.01.2019 - 10:05
Sein Vater war zumindest ein nicht so weitsichtiger Sparfuchs, dessen Mentalität man die Fehlplanung der 6EUB zu verdanken hat. Das hat mir Herr N. seinerzeit auch so angedeutet. Er hat die geplante Zweisektionen-Bahn dem Rotstift unterzogen, ebenso den Neubau von Berg/Talstation. Das rächt sich jetzt.
Ich frage mich, ob sich die Kapazität der fehlgeplanten 6EUB nicht doch noch irgendwie durch einen Umbau erhöhen lässt. In den Alpen schaffen ja auch die 6EUB deutlich mehr als 900 Pers./h. Ggf. müsste man dazu die Mittelstation vergrößern (Umwegstrecke einbauen) um einerseits Platz für zusätzliche Kabinen zu schaffen und andererseits die Durchfahrtszeit zu verlängern, damit der Fahrgastwechsel (Rodler raus, Skifahrer rein) besser gelingt und die Bahn tatsächlich auch mal mit voller Geschwindigkeit fahren kann.

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Re: Skischaukel Winterberg/Wurmberg/Harz: Was tut sich?

Beitrag von Chense » 01.02.2019 - 20:42

Pistenfahrzeug hat geschrieben:
01.02.2019 - 15:46
manitou hat geschrieben:
27.01.2019 - 10:05
Sein Vater war zumindest ein nicht so weitsichtiger Sparfuchs, dessen Mentalität man die Fehlplanung der 6EUB zu verdanken hat. Das hat mir Herr N. seinerzeit auch so angedeutet. Er hat die geplante Zweisektionen-Bahn dem Rotstift unterzogen, ebenso den Neubau von Berg/Talstation. Das rächt sich jetzt.
Ich frage mich, ob sich die Kapazität der fehlgeplanten 6EUB nicht doch noch irgendwie durch einen Umbau erhöhen lässt. In den Alpen schaffen ja auch die 6EUB deutlich mehr als 900 Pers./h. Ggf. müsste man dazu die Mittelstation vergrößern (Umwegstrecke einbauen) um einerseits Platz für zusätzliche Kabinen zu schaffen und andererseits die Durchfahrtszeit zu verlängern, damit der Fahrgastwechsel (Rodler raus, Skifahrer rein) besser gelingt und die Bahn tatsächlich auch mal mit voller Geschwindigkeit fahren kann.
Ich kenne die spezifische Anlage ned aber da wäre schon einiges mehr nötig, wenn man die auslasten will und sie nicht von vornherein anders ausgelegt war ...

Höhere Stützenlasten - Neue Seilrechnung bei kürzeren FMB Abständen ... Könnte einen Stützenumbau bedeuten ... Könnte auch höhere Stützen bedeuten
Bei den Stationen selbst sehe ich jetzt nicht so die Riesenprobleme ... die sehen nach Standard-Uni aus und könnten wenn man die 4,0 m/s bei kürzeren Abständen beibehält wohl sogar bleiben ... Außer natürlich bei der Abspannung und dem Antrieb ... ob die ausgelegt sind? Keine Ahnung
Erst wenn der letzte SL stillgelegt,
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werdet Ihr herausfinden, daß der Skisport tot ist.

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Re: Skischaukel Winterberg/Wurmberg/Harz: Was tut sich?

Beitrag von manitou » 01.02.2019 - 21:49

Jan Tenner hat geschrieben:
01.02.2019 - 15:07
Ich finde die 3 Stunden An- und Abfahrt in den Harz für einen Tagesausflug schon grenzwertig, 03:45 h ins Sauerland wären für mich zu weit.
Der springende Punkt ist aber, dass man überspitzt ausgedrückt die 90 Minuten längere Anfahrt schon bei zwei Liftfahrten inkl Anstehen wieder raus hat, wenn man ins Sauerland fährt...
:top: :zustimm:

Ärgern im Harz oder Spaß haben im Sauerland - das ist hier die Frage!
Man muss dann auch wirklich überlegen, ob man sich als Nordlicht die zwei Übernachtungen gönnt (auf den Dörfern gibts sogar sehr günstig), Freitag Abend mit Flutlicht anfängt, eine Sauna im Lagunenbad mitnimmt u.v.a. und ein schönes Wochenende hat. Das alles kann BRL nicht bieten.

Und wer aus McPom,BB, B, Tü oder SA kommt, der sollte auf alle Fälle in den Winterferien 1 Std. weiter ins Sauerland oder ins Erzgebirge fahren, satt sich das Harz-Chaos anzutun.
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Re: Skischaukel Winterberg/Wurmberg/Harz: Was tut sich?

Beitrag von Seilbahnjunkie » 02.02.2019 - 00:44

Ganz ehrlich, wer in den Ferien Schifahren geht, der fährt besser weder in den Harz noch ins Sauerland, der fährt in die Alpen. Für eine Woche lohnt die längere Anreise auf jeden Fall.
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Seilbahnjunkie für den Beitrag (Insgesamt 2):
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Re: Skischaukel Winterberg/Wurmberg/Harz: Was tut sich?

Beitrag von bayer » 02.02.2019 - 12:27

Seilbahnjunkie hat geschrieben:
02.02.2019 - 00:44
Ganz ehrlich, wer in den Ferien Schifahren geht, der fährt besser weder in den Harz noch ins Sauerland, der fährt in die Alpen. Für eine Woche lohnt die längere Anreise auf jeden Fall.
Wobei, ich bin ja immer wieder mal im Erzgebirge am Klinovec, von mir nur ca 75 min. Da kommen jetzt immer mehr Leute aus Berlin und weiter oben.
Denn mit mitlerweile 31 zusammenhängenden Pistenkilometern, viel Naturschnee, guter Beschneiungsanlage und günstigen Zusatzkosten hat man da jetzt schon einiges zu bieten. Sudelfeld in den bayr. Alpen hat auch nur 31 Pistenkilometer.....


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