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Neues auf Kleine Scheidegg/Männlichen

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Theo
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Re: Neues auf Kleine Scheidegg/Männlichen

Beitrag von Theo » 10.05.2017 - 19:49

Ich wollte eigentlich keine neue Diskussion zu Punkten wo längst ausdiskutiert sind entfachen, sondern nur darlegen wie ein Unternehmen dass eine dreistellige Millionenzahl investieren will teilweise von vorne bis hinten verarscht wird. Klar könnten die jetzt eine Mehrsektionenbahn planen, blos was passiert wenn sie diese Pläne präsentieren? Mehr Bodenbedarf und somit grössere Kompensationsflächen, mehr Stützen, andere Bodeneigentümer, mehr Wald wo überfahren wird, Geologie? Da kann sich jeder aussuchen was sein Lieblingsgrund gegen den Bau ist. Das sind jetzt nur die wirklich zählenden Gründe, die fiktiven welche nur vorgeschoben werden lass ich der Länge des beitrages wegen jetzt lieber mal weg.

Leider werden in der Diskussion ( nicht nur hier im Forum ) immer wieder die selben Unwahrheiten verbreitet.
Die viertel Stunde die man spart durch eine 3S zum Eigergletscher anstatt zur kleinen Scheidegg ist doch ein Witz!
Bei Vollgas sind es dank kürzerem Weg und weniger Umsteigen ( ohne Wartezeiten beim Umsteigen ) zwischen 25 - 30 min je Richtung. Das ist in einer Tourplanung schon ein Argument.
Gegen den ÖV Terminal hat auch niemand etwas,
Sorry, ich will jetzt nicht behaupten dass du lügst, aber du plapperst da einfach eine Lüge nach.

Und dann Tiob sei mir bitte nicht böse, aber du hast vor ca. zei Monaten auch behauptet alles was es für eine Olympiade in der Schweiz brauche sei doch schon vorhanden. Es ist schön für dich wenn es dir in deiner Traumwelt gut geht, mir ist es allerdings lieber wenn es mir in meiner Realwelt gut geht.

Ich gebe auch missyd teilweise recht. Mir persönlich würde auch ein Kapazitätsstarker Ersatz der Männlichenbahn ( alleine ohne das ganze drumherum ) reichen. Es gibt allerdings genug Beispiele dass sich die Zukunft in einer anderen Richtung abspielen wird.
Bautagebuch 3S Bahn Klein Matterhorn
https://drive.google.com/drive/folders/ ... sp=sharing


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Seilbahnjunkie
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Re: Neues auf Kleine Scheidegg/Männlichen

Beitrag von Seilbahnjunkie » 10.05.2017 - 20:24

Naja, die Jungfraubahnen würden sich bestimmt gerne von der WAB trennen, zumindest vom Grindelwalder Ast. Wenn man die nicht absolut gerichtsfest dazu zwingt weiter zu fahren, dann ist ganz schnell Schluss. Allerdings sollte man bei aller Kritik an den Jungfraubahnen auch mal anerkennen, dass es sich dabei schon um ein Entgegenkommen handelt, um ein ziemlich teures noch dazu. Die Zahnradbahn bietet zukünftig noch 300 Pers./h (Angabe von den JB, ich komm auf wesentlich höhere Werte, aber egal), das könnte man ohne Probleme noch auf die 3S drauf packen. Für die Wintererschließung reicht das. Nur wenn die Talabfahrten zu sind könnte es an der GGM etwas voller werden, aber zur Not können die Gäste auch über den Eigergletscher wieder runter fahren oder man hätte doch die Mittelstation gebaut, für die Einsparungen bei der WAB wäre das locker drin gewesen. Und für die Versorgung der Scheidegg und weiter auf das Joch braucht man die Strecke nicht, das läuft ohne Probleme über Wengen. Die Strecke ist eh flacher.
Man sieht also, für die JB ist das nur ein Zugeständnis.

Mich wundert, dass die Jungfraubahnen das nicht offensiver vermarkten. Derzeit sieht es in der Öffentlichkeit so aus als würden die JB sich stur stellen und wären nicht zu Zugeständnissen bereit, während die Gegner ja mit Anpassungen der V-Bahn zustimmen würden.

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Re: Neues auf Kleine Scheidegg/Männlichen

Beitrag von Tiob » 10.05.2017 - 21:02

Wurzelsepp hat geschrieben: Hätte die GGM genügend Geld, so würden sie doch ihre Bahn bauen ohne Rücksichtnahme auf die JB, da sie das Geld halt nicht haben, sitzen sie am kürzeren Hebel. Also müssen sie halt bei den "Spielchen" der JB mitmachen, einfach mangels Alternativen.
Wenn der Wille da wäre könnte man die neue Bahn auch alleine finanzieren. Man müsste Fremdkapital aufnehmen, nationale, kantonale und kommunale Fördergelder beantragen, und eine große Kapitalerhöhung machen. Eine Kapitalerhöhung wäre sogar gegen den ausdrücklichen Willen der JB durchführbar. Die JB könnten dann ihre Bezugsrechte verkaufen und damit sauber ohne finanzielle Verluste aussteigen. Sie haben ja selbst schon öffentlich mitgeteilt, dass sie ihren Anteil höchstens halten wollen, es scheint also kein langfristiges unternehmerisches Interesse an der GGM AG zu geben.
Aber der VR der Männlichenbahn lässt sich lieber von einem Minderheitsaktionär benutzen, und gefährdet damit sein Unternehmen in der Existenz.

oberländer hat geschrieben: Die JB musste sich schriftlich verpflichten, die WAB weiter zu betreiben, der Grindelwaldner Abschnitt kann und darf nicht eingestellt werden und dient abgesehen davon weiterhin für die Erschliessung der kleinen Scheidegg und für alle, welche nicht mit der V-Bahn aufs Joch reisen können oder wollen, der Abschnitt Kl. Scheidegg-Eigergletscher der Jungfraubahn bleibt ja auch weiterhin in Betrieb.
Die V-Bahn ist nicht als Ersatz für eine andere Bahn angedacht, sondern als Ergänzung und Leistungssteigerung.
Mit der VBahn würde die Wengeneralpbahn aber auf jeden Fall an Bedeutung verlieren. Die nächsten Jahre kommt es zwar sicher nicht zu einer Schließung der WAB, aber langfristig in 40-50 Jahren könnte das dann doch kommen.

Theo hat geschrieben: Klar könnten die jetzt eine Mehrsektionenbahn planen, blos was passiert wenn sie diese Pläne präsentieren? Mehr Bodenbedarf und somit grössere Kompensationsflächen, mehr Stützen, andere Bodeneigentümer, mehr Wald wo überfahren wird, Geologie? Da kann sich jeder aussuchen was sein Lieblingsgrund gegen den Bau ist. Das sind jetzt nur die wirklich zählenden Gründe, die fiktiven welche nur vorgeschoben werden lass ich der Länge des beitrages wegen jetzt lieber mal weg.
Warum nicht über Kompromisse und Alternativen diskutieren? Die Umweltverbände haben schon oft ihre Verhandlungsbereitschaft signalisiert. Vielleicht kommt am Ende ja sogar raus, dass die aktuelle Linienführung wirklich so alternativlos ist wie aktuell dargestellt.
Es stört einfach, dass die JB ihre Bahn durchdrücken wollen ohne ein Quäntchen Kompromissbereitschaft zu zeigen. Da muss man sich nicht wundern wenn man vor das Bundesgericht gezerrt wird, denn "wie man in den Wald hineinruft, so schallt es auch heraus".

Theo hat geschrieben: Bei Vollgas sind es dank kürzerem Weg und weniger Umsteigen ( ohne Wartezeiten beim Umsteigen ) zwischen 25 - 30 min je Richtung. Das ist in einer Tourplanung schon ein Argument.
Warst du mal im Sommer auf dem Jungfraujoch? Die Kapazität wird nicht durch die Zubringerbahn begrenzt, sondern durch den Platz dort oben: Die Restaurants sind rappel voll, am Aufzug zum Sphinx Observatorium ist meistens anstehen angesagt, und im Eispalast gibt es ein ziemliches Gedränge.
Und selbst wenn diese viertel Stunde (oder auch 25 Minuten :rolleyes: ) so bedeutsam wäre, bleibt doch noch die Frage, ob das die Verschandelung eines Weltnaturerbes wert ist.
Theo hat geschrieben: Und dann Tiob sei mir bitte nicht böse, aber du hast vor ca. zei Monaten auch behauptet alles was es für eine Olympiade in der Schweiz brauche sei doch schon vorhanden. Es ist schön für dich wenn es dir in deiner Traumwelt gut geht, mir ist es allerdings lieber wenn es mir in meiner Realwelt gut geht.
Lieber Theo, ich weiß auch nicht was du gegen mich persönlich hast. Nur, weil ich ab und zu eine andere Meinung als du habe lebe ich noch lange nicht in einer "Traumwelt". Das Einzige was ich immer lesen muss von dir, wenn ich etwas schreibe was dir offensichtlich nicht passt, ist irgendwelcher zusammenhangsloser Blödsinn von Olympia, und Formel 1 Autos.
Natürlich gibt es hier Meinungsverschiedenheiten, aber das macht doch ein Forum erst lebendig. Also wenn du das nächste mal anderer Meinung bist, oder mehr Informationen hast als ich dann schreib das doch bitte hier rein, und bezichtige mich nicht einfach nur plump der Lüge.
Ich persönlich respektiere übrigens deine Meinung, und freue mich auch zukünftig auf (sachliche) Diskussionen mit dir :D

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Re: Neues auf Kleine Scheidegg/Männlichen

Beitrag von oberländer » 10.05.2017 - 22:42

Seilbahnjunkie hat geschrieben:Naja, die Jungfraubahnen würden sich bestimmt gerne von der WAB trennen, zumindest vom Grindelwalder Ast. Wenn man die nicht absolut gerichtsfest dazu zwingt weiter zu fahren, dann ist ganz schnell Schluss. Die Zahnradbahn bietet zukünftig noch 300 Pers./h (Angabe von den JB, ich komm auf wesentlich höhere Werte, aber egal), das könnte man ohne Probleme noch auf die 3S drauf packen. Für die Wintererschließung reicht das. Nur wenn die Talabfahrten zu sind könnte es an der GGM etwas voller werden, aber zur Not können die Gäste auch über den Eigergletscher wieder runter fahren oder man hätte doch die Mittelstation gebaut, für die Einsparungen bei der WAB wäre das locker drin gewesen. Und für die Versorgung der Scheidegg und weiter auf das Joch braucht man die Strecke nicht, das läuft ohne Probleme über Wengen. Die Strecke ist eh flacher.
Man sieht also, für die JB ist das nur ein Zugeständnis.
Diesen gerichtlichen Zwang hat man schon, bzw. war ein Zugeständnis, für die Zustimmung aus Grindelwald für die V-bahn. Die JB ist vertraglich verpflichtet, die Zahnradbahn zu erhalten und im Halbstundentakt zu betreiben, man denke auch an die Zwischenstationen. Da kommt die JB nicht so schnell raus...
Zudem hat die JB hat den Grindelwalder Ast der WAB unlängst saniert und 2004 dafür neue Züge gekauft. Solange diese Investitionen nicht abgeschrieben sind, glaube ich nicht an eine Stilllegung. Diese wäre auch politisch schwer durchzubringen (Gemeinde Grindelwald/Gaststättenbetreiber kleine Scheidegg). Und angesichts der Massen, die ausser dem Joch auch noch in Richtung Kleine Scheidegg in Sommer und Winter pilgern, wird es die Zahnradbahn weiterhin brauchen, da bezweifle ich, dass die V-Bahn alles "schlucken" kann, die dürfte schon mit den Joch-Besuchern gut ausgelastet sein. Da kommt die JB nicht so schnell raus.

Die 300 Pers./h kommen durch die Streichung von Zusatzzügen zustande, zukünftig sollen nur noch die Planzüge (die Panorama-Fahrzeuge) auf der Grindelwalder Seite verkehren.

Warst du mal im Sommer auf dem Jungfraujoch? Die Kapazität wird nicht durch die Zubringerbahn begrenzt, sondern durch den Platz dort oben: Die Restaurants sind rappel voll, am Aufzug zum Sphinx Observatorium ist meistens anstehen angesagt, und im Eispalast gibt es ein ziemliches Gedränge. Und selbst wenn diese viertel Stunde (oder auch 25 Minuten :rolleyes: ) so bedeutsam wären, bleibt doch noch die Frage, ob das die Verschandelung eines Weltnaturerbes wert ist.
Diese Frage kann jeder für sich mit dem Kauf des entsprechenden Billetes (V-Bahn oder "alte WAB") beantworten. Letztere könnte sich ohnehin dank leererer Züge zum Geheimmtip der Joch-Anreise mausern....
Und ich würde mich nicht wundern, wenn in den Köpfen der JB-Manager bereits schon Ideen schlummern, wie man den Platz der gesteigerten Kapazität "anpassen", bzw. das Joch weiter aushöhlen kann.

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Re: Neues auf Kleine Scheidegg/Männlichen

Beitrag von ski-chrigel » 10.05.2017 - 22:44

ob das die Verschandelung eines Weltnaturerbes wert ist.
Sachlich ist das aber auch nicht... Eher lächerlich. Ich fliege so oft an der beeindruckenden Eigernordwand vorbei und wette, dass das kleine Bähnli da unten kaum sichtbar sein wird. Beim entsprechenden Standort wird jedes Hindernis, jeder Hydrant und jeder Telefonmast vor dem Eiger zur Verschandelung. Aber effektiv kann diesem Monument auch so ein 3S-Bähnli nun wirklich nichts anhaben. Komm mal auf einen Flug mit und überzeuge Dich.
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Re: Neues auf Kleine Scheidegg/Männlichen

Beitrag von Seilbahnjunkie » 10.05.2017 - 23:05

Falsch, die JB waren schon kompromissbereit, ließ mal meinen letzten Beitrag, hat ja keinen Sinn wenn ich das hier nochmal schreibe. Aber du beweist auch grade exemplarisch warum es für die JB so wichtig ist nicht einfach weitere Kompromisse einzugehen. Die Beibehaltung der WAB ist schon komplett vergessen (oder verdrängt), und genau so wäre es gewesen wenn man andere Zugeständnisse gemacht hätte ohne sich zu wehren. Dann wären die nächsten Forderungen aufgekommen und der JB würde weiterhin Sturheit vorgeworfen.

Ich darf in dem Zusammenhang auch nochmal darauf hinweisen, dass die JB eigentlich mal eine Y-Bahn bauen wollten, die ist auch schon am Widerstand vor Ort gescheitert (worüber ich nicht traurig bin). Hätte man sich damals nicht gewehrt, dann bestünde jetzt nicht mehr die Gefahr, dass das Weltnaturerbe "verschandelt" wird.

Die JB kommen im übrigen nur dann nicht aus dem Weiterbetrieb der WAB raus wenn die V-Bahn auch gebaut wird. Ich bezweifle auch nicht, dass die WAB auf Grindelwalder Seite sinnvoll ist, ich sage nur für die JB ist sie unwichtig und ein teurer Luxus. Fußgänger die zur Scheidegg wollen können über Eigergletscher fahren und dann mit der Jungfraubahn wieder runter, Schifahrer erreichen von dort oben den Arvengarten und die Wixibahn, wenn man will kann man auch direkt zur Scheidegg runter fahren. Was die Kapazität angeht, da schaust du dir besser nochmal die Zahlen an. Die 3S soll 2500 Pers./h leisten, was meinst du was es kostet wenn man das auf 2800 Pers./h erhöht? Genau praktisch nichts. Die neuen Triebwagen haben mit Sicherheit mehr gekostet.

Was ich mit den Kapazität meinte war, dass die Triebwagen schon einzeln fast 250 Plätze haben und ja eigentlich in Doppeltraktion verkehren. Die 300 Pers./h bedeuten wohl, dass man zukünftig nur noch mit einem Triebwagen fährt und nur die Sitzplätze zählt.

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Re: Neues auf Kleine Scheidegg/Männlichen

Beitrag von Tiob » 10.05.2017 - 23:15

Seilbahnjunkie hat geschrieben: Die JB kommen im übrigen nur dann nicht aus dem Weiterbetrieb der WAB raus wenn die V-Bahn auch gebaut wird. Ich bezweifle auch nicht, dass die WAB auf Grindelwalder Seite sinnvoll ist, ich sage nur für die JB ist sie unwichtig und ein teurer Luxus. Fußgänger die zur Scheidegg wollen können über Eigergletscher fahren und dann mit der Jungfraubahn wieder runter, Schifahrer erreichen von dort oben den Arvengarten und die Wixibahn, wenn man will kann man auch direkt zur Scheidegg runter fahren. Was die Kapazität angeht, da schaust du dir besser nochmal die Zahlen an. Die 3S soll 2500 Pers./h leisten, was meinst du was es kostet wenn man das auf 2800 Pers./h erhöht? Genau praktisch nichts. Die neuen Triebwagen haben mit Sicherheit mehr gekostet. Was ich mit den Kapazität meinte war, dass die Triebwagen schon einzeln fast 250 Plätze haben und ja eigentlich in Doppeltraktion verkehren. Die 300 Pers./h bedeuten wohl, dass man zukünftig nur noch mit einem Triebwagen fährt und nur die Sitzplätze zählt.
Ich glaube auch nicht, dass der WAB unmittelbar durch die VBahn die Schließung droht. Oben habe ich geschrieben, dass die VBahn langfristig (40-50 Jahre) den Todesstoß für die Wengeneralpbahn bedeuten könnte.
ski-chrigel hat geschrieben:
ob das die Verschandelung eines Weltnaturerbes wert ist.
Sachlich ist das aber auch nicht... Eher lächerlich. Ich fliege so oft an der beeindruckenden Eigernordwand vorbei und wette, dass das kleine Bähnli da unten kaum sichtbar sein wird. Beim entsprechenden Standort wird jedes Hindernis, jeder Hydrant und jeder Telefonmast vor dem Eiger zur Verschandelung. Aber effektiv kann diesem Monument auch so ein 3S-Bähnli nun wirklich nichts anhaben. Komm mal auf einen Flug mit und überzeuge Dich.
Naja, alles eine Frage der Perspektive: Von unten stören Masten sicherlich mehr als von oben.
Ich glaube es bräuchte einfach einmal eine ehrliche, und vor allem unvoreingenommene Animation wie die Bahn schlussendlich aussehen könnte. Das würde die ein oder andere Unklarheit aus der Welt räumen.


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Re: Neues auf Kleine Scheidegg/Männlichen

Beitrag von Seilbahnjunkie » 10.05.2017 - 23:57

Ich hab auch nicht gesagt, dass ihr die Einstellung droht, oberländer hat ja schon richtig geschrieben, die JB hat sich zum Weiterbetrieb verpflichtet damit die Gemeinde der V-Bahn zustimmt (hätte ich auch eingefordert wenn ich es zu entscheiden gehabt hätte). Ich hab nur gesagt, das die Jungfraubahnen die nicht mehr bräuchten, weil die 3S eigentlich alles erfüllt was die JB in dem Bereich brauchen.

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Re: Neues auf Kleine Scheidegg/Männlichen

Beitrag von SCHLITTLER95 » 12.05.2017 - 22:36

Beim Skilift Gummi besteht seit längerem eine Beschneiungslücke. «In schneearmen Wintern, wie gerade in der letzten Saison, kann die Pistenverbindung zwischen Männlichen und der Kleinen Scheidegg nicht geöffnet werden», erklärt Grindelwalds Gemeindepräsident Christian Anderegg. Nun hat der Gemeinderat beschlossen, die Überbauungsordnung Grund-Männlichen-Kleine Scheidegg anzupassen. Zwischen Gummilift und Tschuggenlift soll eine Beschneiungsanlage gebaut werden. Da die Änderung der Überbauungsordnung nur geringfügig ist, wird ein verkürztes Verfahren angewendet. Die Planänderung wird öffentlich aufliegen.
http://jungfrauzeitung.ch/artikel/154469/

Das ist mal eine sehr gute Neuigkeit. Gerade diesen Winter war die Verbindung ja sehr lange zu.

Im Artikel wird auch erwähnt, dass das Restaurant Ällfluh geschlossen wird. Sehr schade. Da hatte man eine super Aussicht von der Terrasse. :sniff: War auch immer eine schöne kurze Wanderung dort hin.
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Re: Neues auf Kleine Scheidegg/Männlichen

Beitrag von SCHLITTLER95 » 13.05.2017 - 22:52

Ein interressanter Artikel aus der Jungfrauzeizung:
180 Tagessätze für Jungfraubahnen-Erpresser
http://mobile.jungfrauzeitung.ch/artikel/154450/

Spannende Sache. Von diesen Vorkommnissen hatte ich noch nie gehört.
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Re: Neues auf Kleine Scheidegg/Männlichen

Beitrag von Chrigi » 17.05.2017 - 19:04

@oberländer

Ich wäre sehr vorsichtig, dass die JB einen Prozess gewinnt. Ich persönliche habe starke Zweifel aus folgenden Gründen:
1. hat die JB nach meinem Stand des Irrtums immer noch kein Enteignungsverfahren eingeleitet und wenn man wirklich mit dem Kopf durch die Wand will, muss man das so bitter es ist, machen.
2. Ob dieses Verfahren zu gewinnen ist, wage ich sehr ernsthaft zu bezweifeln: Damit du eine Enteignung durchziehen kannst, muss unter anderem ein öffentliches Interesse gegeben sein und dieses könnte man sehr ernsthaft anzweifeln: Den zu erschliessenden Teil ist bereits mit einer Zahnradbahn erschlossen und Beförderungsgeschwindigkeit im Tourismus als öffentliches Interesse durchgehen zu lassen, könnte ganz schwierig werden. Das öffentliche Interesse kann im Gegensatz zu anderen Bahnen auch nicht damit begründet werden, dass die öffentliche Hand auch zahlt. Schliesslich ist das ein Projekt aus dem nichtabgeltungsberechtigten Bereich der JB. Weiter kann ich dir aus eigener Erfahrung sagen, dass es Gerichte gibt, die dir ein öffentliches Interesse schnell absprechen...
3. Es darf bei einer Enteignung keine milderen Massnahmen geben und genau das scheint es aber ja zu geben, wie mehrfach diskutiert wurde hier (und dann kommt dann die Zahnradbahn schon wieder...)
Ich muss ehrlich sagen, ich möchte diesen Prozess weder auf der Gegner- noch auf der Befürworterseite geschweige denn als Richter führen müssen...

Gruss Chrigi

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Re: Neues auf Kleine Scheidegg/Männlichen

Beitrag von oberländer » 18.05.2017 - 07:50

Chrigi hat geschrieben: Ich wäre sehr vorsichtig, dass die JB einen Prozess gewinnt. Ich persönliche habe starke Zweifel aus folgenden Gründen:
1. hat die JB nach meinem Stand des Irrtums immer noch kein Enteignungsverfahren eingeleitet und wenn man wirklich mit dem Kopf durch die Wand will, muss man das so bitter es ist, machen.
2. Ob dieses Verfahren zu gewinnen ist, wage ich sehr ernsthaft zu bezweifeln: Damit du eine Enteignung durchziehen kannst, muss unter anderem ein öffentliches Interesse gegeben sein und dieses könnte man sehr ernsthaft anzweifeln: Den zu erschliessenden Teil ist bereits mit einer Zahnradbahn erschlossen und Beförderungsgeschwindigkeit im Tourismus als öffentliches Interesse durchgehen zu lassen, könnte ganz schwierig werden.
Ein Enteignungsverfahren wurde noch nicht eingeleitet, weil die Jungfraubahnen noch bis in den Mai versucht haben, mit den vier Einsprechenden Einigung zu erzielen. Da diese höchstwahrscheinlich nicht erzielt wurde, dürfte das Enteignungsverfahren demnächst eingeleitet werden.

Das öffentliche Interesse sehe ich in erster Linie in den demokratischen Entscheiden und den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen: Die örtliche Bevölkerung (Gemeinden Grindelwald und Lauterbrunnen) hat dem Projekt zugestimmt. Zudem können wirtschaftliche Argumente (Schaffung, bzw. Erhaltung Arbeitsplätze; Förderung und Attraktivitätssteigerung Wirtschaftsstandort Grindelwald) bzw. die drohende Stilllegung der Männlichenbahn (einer der Rekurse betrifft nach meinem Stand des Irrtums die Männlichenbahn) geltend gemacht werden. Hier könnte man damit argumentieren, dass es im öffentlichen Interesse ist, die Bahn zu bauen, weil es wirtschaftlich die Region unterstützt, in der viele Bewohner direkt oder indirekt mit dem Tourismus ihr Geld verdienen.

Es wird kein Selbstläufer und sicher viel Zeit (gemäss Kessle ca. 2-2.5 Jahre) brauchen, aber ich bin überzeugt, dass aus all diesen Möglichkeiten ein fähiger Rechtsvertreter ein gutes Argumentatorium zusammenstellen kann.

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Re: Neues auf Kleine Scheidegg/Männlichen

Beitrag von Finn1 » 22.05.2017 - 20:33

Saison 2009/2010: 3 Tage SFL, 1 Tag Hochficht, 1 Tag Schladming, 1 Woche Grindelwald, 2 Tage Ischgl


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Re: Neues auf Kleine Scheidegg/Männlichen

Beitrag von Seilbahnjunkie » 22.05.2017 - 20:49

Freunde machen sie sich so keine im Dorf, das ist jetzt wirklich nur noch Erpressung.

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Re: Neues auf Kleine Scheidegg/Männlichen

Beitrag von oberländer » 22.05.2017 - 22:23

Das bestätigt meinen Eindruck, dass die JB-Gruppe vor (fast) keinem Mittel mehr zurückschreckt, um ihre V-Bahn durchzubringen. Als nächstes folgend offensichtlich weitere Drohungen (Stillegung Männlichenbahn, Redimensionierung Wintersport) und an-den-Pranger stellen der Einzusprechenden (nahmentliche Erwähnung der Einzusprechenden inkl. Beschimpfungen). Kurz: Es herrscht Krieg und in diesem soll der Gegner mit allen Mitteln der Kunst "mürbe" gemacht werden...

Was erreichen die Bahnen damit? Gar nichts. Sie provozieren nur noch mehr Widerstand frei nach dem Motto "Das lassen wir uns nicht bieten! Jetzt erst recht und bis zum bitteren Ende!"...

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Re: Neues auf Kleine Scheidegg/Männlichen

Beitrag von mischi » 22.05.2017 - 22:36

Mitte März Saisonende auf Kl.Scheidegg-Männlichen das kann er nicht machen,da muss es Widerstand geben von den Tourismusorganisationen.Und die sonnige First soll dann bis Mitte April offen sein?Der Diktator in Interlaken dreht komplett durch.
Skitage 15/16 34x Mürren-Schilthorn 21x Kl.Scheidegg-Männlichen 3x First 1x Meiringen-Hasliberg 1x Engstligenalp 3x Turoa (Neuseeland)
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Skitage 17/18 40xZermatt/Cervinia/Valtournenche 6xKl.Scheidegg-Männlichen 1x First
Skitage 18/19
41xZermatt/Cervinia/Valtournenche
4xKl.Scheidegg-Männlichen 1x Grimentz-Zinal
1xAndermatt

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Re: Neues auf Kleine Scheidegg/Männlichen

Beitrag von sir_ben » 22.05.2017 - 23:31

mischi hat geschrieben:Mitte März Saisonende auf Kl.Scheidegg-Männlichen das kann er nicht machen,da muss es Widerstand geben von den Tourismusorganisationen.Und die sonnige First soll dann bis Mitte April offen sein?Der Diktator in Interlaken dreht komplett durch.
Mitte März wäre vor Ostern... Können sich die Orte das leisten?
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Re: Neues auf Kleine Scheidegg/Männlichen

Beitrag von Seilbahnjunkie » 22.05.2017 - 23:54

Genau darum geht es ja, sonst wäre es ja kein Druckmittel.

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Re: Neues auf Kleine Scheidegg/Männlichen

Beitrag von Tiob » 23.05.2017 - 00:03

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Re: Neues auf Kleine Scheidegg/Männlichen

Beitrag von Tiob » 23.05.2017 - 00:04

Bemerkenswert ist die Aussage von Herr Kessler, dass wenn die VBahn nicht kommt, würde man in den nächsten Jahren das Wintersportgeschäft stark "redimensionieren".
Seilbahnjunkie hat geschrieben:Genau darum geht es ja, sonst wäre es ja kein Druckmittel.
Offensichtlich versucht man auch mit einem Einkaufsstop bei Pistenmaschienen und Beschneiungsanlagen Druck aufzubauen. Ich bezweifle aber, dass das bei den Umweltverbänden wirkt. Die sind doch froh um jeden Lift der geschlossen wird, und Schneekanonen sind in deren Augen sowieso eine Ausgeburt der Hölle :rolleyes:

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Re: Neues auf Kleine Scheidegg/Männlichen

Beitrag von sir_ben » 23.05.2017 - 10:49

Seilbahnjunkie hat geschrieben:Genau darum geht es ja, sonst wäre es ja kein Druckmittel.
Ja wem gehört denn die blöde Bahn? Hat die nicht auch Anteilseigner aus den Dörfern? Müssten die dann nicht Druck auf den Vorstand machen, das Ostergeschäft mitzunehmen?
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Re: Neues auf Kleine Scheidegg/Männlichen

Beitrag von Seilbahnjunkie » 23.05.2017 - 12:43

Können sie ja machen wenn sie eine Aktienmehrheit zusammen bekommen. Wenn die Eigner dem Vorstand drohen, dass sie ihn rauswerfen, dann wird er entweder tun was die von ihm verlangen oder er geht. Da das nicht passiert hat aber die Mehrheit der Aktionäre offenbar kein Interesse daran etwas zu ändern. Am mangelnden Interesse der Aktionäre allgemein kann es ja nicht liegen wenn so viel zur Versammlung kamen.

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Re: Neues auf Kleine Scheidegg/Männlichen

Beitrag von j-d-s » 23.05.2017 - 23:00

Wie wärs mit ner kleinen Verstaatlichung der Bergbahngesellschaft? Ich weiß, die Schweizer schätzen das Eigentum sehr hoch, besonders das von Reichen, aber wer mit seinem Unternehmen mutwillig den Menschen Schaden zufügt dem sollte man mal zeigen, was der Staat alles machen kann, wenn er nur will.
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Re: Neues auf Kleine Scheidegg/Männlichen

Beitrag von intermezzo » 23.05.2017 - 23:09

j-d-s hat geschrieben:Ich weiß, die Schweizer schätzen das Eigentum sehr hoch, besonders das von Reichen...
Armselig und einfältig, aber was will man von einem wie dir anderes erwarten? Als ob die Schweiz nur aus Reichen bestünde. Mir ist es egal, ob ich weiterhin in diese penetrante j-d-s-Franken-Falle tappe, aber dieses wiederholt unreflektiert verzerrte Schweiz-Bild, gegen das setze ich mich zur Wehr.

Ah JA: Ich weiss, die Deutschen schätzen "Geiz ist geil" sehr hoch, besonders...

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Re: Neues auf Kleine Scheidegg/Männlichen

Beitrag von j-d-s » 23.05.2017 - 23:20

Inwiefern hältst du das für unwahr? Bei der ganzen Diskussion um Zweitwohnungen/"Kalte Betten" usw. konnte man sich ja in der Schweiz nichtmal dazu durchringen ernsthaft auch nur darüber zu diskutieren, die Eigentümer zu Vermietungen zu zwingen, oder ihre Eigentumsrechte einzuschränken. Also nichtmal zu Dingen die weniger weit gehen als ne Enteignung und die ausschließlich Reiche treffen würden. (Wer ne Zweitwohnung in nem Skiort besitzt, diese aber nicht vermietet und max. ein paar Wochen im Jahr nutzt, der ist reich.)

Und die Geschichte mit der Pauschalbesteuerung bevorzugt doch sogar explizit die besonders Reichen.
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