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Beitrag von Tommyski » 27.11.2006 - 12:19

Kann mir aber nur schwer vorstellen, dass die 15-ZUB schon wieder ersetzt wird. Die wurde ja erst vor 10 Jahren hingestellt. Oder sind die Wartezeiten mittlerweile so groß?. Ich kanns nur schwer beurteilen, weil ich immer mit der Horbergbahn ins Gebiet einsteige..
Falls doch - vielleicht könnte man da die bestehehen Stützen für eine 3 S-Bahn nutzen. Mom. hat die Bahn eine Kapazität von ca. 2000 Personen.
Mit einer 3 S Bahn wären sicher 3000 Pers. drin.

Also ich würde mir eher eine neue Katzenmoos KSB wünschen... :roll:
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Beitrag von mayrhofner » 27.11.2006 - 16:14

Hi!

@Tommyski
Der Ersatz der Penkanbahn wäre nicht wegen der Wartezeiten oder wegen des Alters der Bahn. Der Ersatz käme wegen der Rentabilität. Diese Bahn hat eine unglabliche Seilabnutzung und sonst einige technische Defekte (gerade diesen Sommer ist sie 2 Wochen wegen eines technischen Defekts ausser Betrieb gewesen!).
Aber auch die Förderleistung wäre ein Grund: diese Bahn ist einfach überlastet, auch wenn es nicht den Anschein hat! Ich hoffe wirklich, dass eine neue Bahn gebaut wird.
Auch ein Ersatz für Katzenmoos wäre auch geil, aber dieses Gebiet gehört (wie fast alles hinter Mayrhofen) dem Dengg.

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Beitrag von Tommyski » 27.11.2006 - 16:26

Sollte es wirklich so kommen könnte ich mir aber nur ein Seilbahnsystem vorstellen, dass es erlaubt bestehende Elemente der derzeitigen ZUB (Stützen, Kabinen etc.) zu verwenden - ansonsten hätte man ja echt viel Geld in den Sand - pardon - in den Schnee gesetzt :wink:
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Beitrag von machtl » 27.11.2006 - 22:35

zum thema penkenbahn neu:

klar ist ein ersatz einer bahn, die erst 11 jahre alt ist nichts alltägliches ... doch man muss folgendes bedenken:

mit den (vor)planungsarbeiten wurde dieses jahr mehr oder weniger inoffiziell begonnen. meiner meinung wäre also mit einem baubeginn nicht vor frühestens 2008/09 zu rechnen - zu diesem zeitpunkt hätte die zub penken 14/15 betriebsjahre "auf dem buckel" (und das im 2-saisonen betrieb).

die mayrhofner bergbahnen kalkulieren bei investition mit einer amortisationszeit von ca 12-17 jahren - sprich: sicher kein betriebswirtschaftlicher idealfall - von einem finanziellen debakel zu sprechen wäre aber sicher zu hoch gegriffen.

man muss sicherlich, wie von mayrhofner schon angesprochen wurde, auch die enormen laufenden kosten miteinkalkulieren (wartungenen, seiltäusche, klemmenerneuerungen ....). was nützt es, wenn die bahn 20 jahre läuft, man dafür aber mehr oder weniger jedes teil schon einmal austauschen musste?

von den (folge)kosten, wenn sich so ein 3-wöchiger ausfall der bahn, wie er sich diesen sommer ereignete, im dezember oder im februar (sprich in der hauptsaison) wiederholen würde, spreche ich mal gar nicht ....

auch die bereits beschriebenen kapazitätsprobleme, welche es definitiv gibt, werden wohl zu einem nicht allzuspäten neubau der bahn führen.


an die verwendung alter komponenten glaube ich persönlich nicht - ein neubau auf der bestehenden trasse ist äußerst unrealistisch (nicht zuletzt wegen der "kurvenproblematik")

obwohl die mayrhofner bergbahnen den penkenbahn talstationsstandort immer als große errungenschaft für die mayrhofner und ihre gäste verkauften sind sie in wirklichkeit mit dem standort nicht wirklich zufrieden (keine parkplätze für gäste - nur wenige für die mitarbeiter, begrenzteter platz für stationstechnik sowie so gut wie kein platz für die skibusse)

der ursprünglich geplante talstationsstandort für die zub wäre im bereich des bahnhofes gewesen - damals war alles bereits fertig projektiert ... es scheiterte damals in letzter sekunde nur an der zustimmung eines grundbesitzers.

doch so wie es jetzt ausschaut, denkt dieser grundbesitzer heute anders ... und daher wird wohl das alte projekt wieder auferstehen (talstation bahnhof/mittelstation bei der bestehenden bergstation/bergstation beim lärchwald express) - allerdings dürfte es wohl keine zub mehr, sondern eher eine 3s-bahn werden

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Beitrag von broki » 28.11.2006 - 16:46

Tja ich finds schade. Ich fand die Bahn immer sehr spektakulär mit ihrer Kurve, das Schaukeln nach der Kurve und die Höhe :lol: . Außerdem finde ich, dass es eine große Errungenschaft der Bahn ist, dass sie direkt aus dem Ort startet.Man geht praktisch aus seinem Hotel raus und kann mit Schritten in die Bahn einsteigen und nach seinem Skitag unten noch noch ordentlich Apres Ski machen. Aber natürlich kann ich Befürworter unter Berücksichtigung der Rentabilität und der Kapazität schon verstehen. Während der Hochsaison entstehen schon mal schnell Wartezeiten. Gerade jetzt, wo oben das Skigebiet laufend modernisiert wurde und bestimmt auch allgemeun mehr Gäste mach Mayrhofen kommen. Trotzdem Schade !!

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Beitrag von Seilbahnjunkie » 28.11.2006 - 20:17

Sicher wäre es eine tolle Lösung wenn man die bestehende Penkenbahn sthen lassen könnte. Man würde sich dadurch auch Kosten beim Neubau sparen, da die Bahn für eine geringere Kapazität ausgelegt werden müsste. Aber die oben schon erwähnten Unterhaltungskosten der ZUB schliesen das aus.
Den Standort am Bahnhof fände ich garnicht schlecht, somit könnte man viel besser die Zillertalbahn als Anreisemittel benutzen. In Verbindung mit dem Ausbau der Zillertalbahn könnten die Dörfer an der Strecke davon profitieren indem hier mehr Gäste übernachten. Für mich wäre es eine Überlegung wert wenn ich dort weniger zahle und trotzdem alle 30 Minuten eine Verbindung zur Gondel habe. Auserdem hat die ZTB gegenüber dem Schibus den Vorteil, dass sie abends länger fährt und man gut noch etwas länger Aprés Schi machen kann. :lol:

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Beitrag von YESHAR » 28.11.2006 - 20:21

^^ Ich bin unbedingt für den Erhalt der Penkenbahn. Kann man so eine "imposante" Bahn einfach schließen? Im gnagzen Zillertal gibt es meines Wissens nichts Vergleichbares ... :!:
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Beitrag von Seilbahnjunkie » 28.11.2006 - 20:27

Gletscherbus 3? :idea:

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Beitrag von YESHAR » 28.11.2006 - 20:35

^^ Ich dachte eher an Höhe und Zahl der Stützen ... abe jetzt wieder zurück zum Thema, bevor es "Ärger" gibt ...
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Ersatz Katzenmoosbahn

Beitrag von Richie » 28.11.2006 - 20:42

Von der Fahrgeschwindigkeit und dem Komfort bei schlechtem Wetter wäre eine Ersatz der Katzenmoosbahn sicherlich wünschenswert, andererseits benützen durch die "alte" Bahn nicht so viele Leute die Piste und man hat schön Platz. Es hat halt alles seine Vor-und Nachteile...

Von den Wartezeiten her, wäre ein Ersatz der Penkenbahn sicherlich wünschenswert!

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Beitrag von Wiede » 28.11.2006 - 21:00

machtl hat geschrieben:zum thema penkenbahn neu:

klar ist ein ersatz einer bahn, die erst 11 jahre alt ist nichts alltägliches ... doch man muss folgendes bedenken:

mit den (vor)planungsarbeiten wurde dieses jahr mehr oder weniger inoffiziell begonnen. meiner meinung wäre also mit einem baubeginn nicht vor frühestens 2008/09 zu rechnen - zu diesem zeitpunkt hätte die zub penken 14/15 betriebsjahre "auf dem buckel" (und das im 2-saisonen betrieb).

die mayrhofner bergbahnen kalkulieren bei investition mit einer amortisationszeit von ca 12-17 jahren - sprich: sicher kein betriebswirtschaftlicher idealfall - von einem finanziellen debakel zu sprechen wäre aber sicher zu hoch gegriffen.

man muss sicherlich, wie von mayrhofner schon angesprochen wurde, auch die enormen laufenden kosten miteinkalkulieren (wartungenen, seiltäusche, klemmenerneuerungen ....). was nützt es, wenn die bahn 20 jahre läuft, man dafür aber mehr oder weniger jedes teil schon einmal austauschen musste?

von den (folge)kosten, wenn sich so ein 3-wöchiger ausfall der bahn, wie er sich diesen sommer ereignete, im dezember oder im februar (sprich in der hauptsaison) wiederholen würde, spreche ich mal gar nicht ....

auch die bereits beschriebenen kapazitätsprobleme, welche es definitiv gibt, werden wohl zu einem nicht allzuspäten neubau der bahn führen.


an die verwendung alter komponenten glaube ich persönlich nicht - ein neubau auf der bestehenden trasse ist äußerst unrealistisch (nicht zuletzt wegen der "kurvenproblematik")

obwohl die mayrhofner bergbahnen den penkenbahn talstationsstandort immer als große errungenschaft für die mayrhofner und ihre gäste verkauften sind sie in wirklichkeit mit dem standort nicht wirklich zufrieden (keine parkplätze für gäste - nur wenige für die mitarbeiter, begrenzteter platz für stationstechnik sowie so gut wie kein platz für die skibusse)

der ursprünglich geplante talstationsstandort für die zub wäre im bereich des bahnhofes gewesen - damals war alles bereits fertig projektiert ... es scheiterte damals in letzter sekunde nur an der zustimmung eines grundbesitzers.

doch so wie es jetzt ausschaut, denkt dieser grundbesitzer heute anders ... und daher wird wohl das alte projekt wieder auferstehen (talstation bahnhof/mittelstation bei der bestehenden bergstation/bergstation beim lärchwald express) - allerdings dürfte es wohl keine zub mehr, sondern eher eine 3s-bahn werden
Danke für die sehr ausführliche und nachvollziehbare Erklärung.

Wie ist denn dann die Verbindung zwischen Ahorn und Penken geplant?
Sicherlich wieder mit dem Skibus - oder?

Und soll es dann am Bahnof bzw. in dessen Nähe einen neuen großen Parkplatz geben?

Die 3SB-Penken dürfte dann auch zum Opfer fallen, wenn die Trasse so kommt - oder?

Also ich würde das alles so begrüssen und denke das kommt auch so, da es für die MBB einige wirtschaftliche Vorteile hätte.

Bzgl. "Dengg-Imperium"( :wink: ):
eine Erneuerung und somit Qualitätsverbesserung der DSB Katzenmooslift ist sicherlich nur eine Frage der Zeit.
Wird wohl zeitgleich oder zumindest kurz vor/nach einer evtl. Erneuerung der 2er Lämmerbichl erfolgen.
Diese beiden Bahnen zur ersetzen ist meines Erachtens sinnvoll, da dies das ganze Skigebiet nochmals aufwerten würde.
Zuletzt geändert von Wiede am 28.11.2006 - 21:04, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitrag von Af » 28.11.2006 - 21:02

Jetzt ma kurz nachgefragt:

Was soll der Vorteil einer 3S gegenüber einer 2S auf dieser Strecke sein?
Der Seilverschleiß dürfte bei einer 3S genauso hoch, wenn nicht höher sein.

@ Panne im Sommer kurz zur Erinnerung:
Hier wurde ein neues Tragseil eingezogen. Dieses hat sich Aufgrund der starken Sonneneinstrahlung zu stark gedehnt -> Sicherheitshalber leerfahren, Seil nacharbeiten, Betrieb wieder aufnehmen.
So gesehen, hat das nix mit der 2S Technik zu tun, die überall sonst gut funktioniert.

Und warum will jedes depperte Skigebiet jetzt eine 3S oder ein Funitel mit Riesenrad?
Nur für die Werbung....die grösste PB Österreichs zieht in der Werbung gar nicht -> Versuch mers mit ner 3S. In Kitz hat das auch funktioniert.

@ Lage: Klar ist die Lage am Bahnhof ideal, auch für Tagesgäste, nur wo sollen da die Massen parken?

Naja, ich glaub nach dem Schneearmen Winterbeginn werden die Mayerhofener eh die Prioritäten eher auf Beschneiung und Teiche legen... denn ohne Schnee brauchts auch keine neue Bahn.
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Beitrag von Wiede » 28.11.2006 - 21:12

Af hat geschrieben:Jetzt ma kurz nachgefragt:

Was soll der Vorteil einer 3S gegenüber einer 2S auf dieser Strecke sein?
Der Seilverschleiß dürfte bei einer 3S genauso hoch, wenn nicht höher sein.
Die 3S-Bahn wird dann wohl nicht mehr um die Kurve fahren und somit weniger Folgekosten haben, zwecks geringerem Seilverschleiss.
Wenn ich das richtig verstanden habe, soll die 3S-Bahn dann nämlich auf einer geraden Trasse vom Bahnhof zur jetzigen Bergstation hoch gezogen werden.

Zudem hätte die 3S-Bahn dann wohl eine höhere Kapaziät.
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Beitrag von Af » 29.11.2006 - 12:12

Wiede hat geschrieben:Die 3S-Bahn wird dann wohl nicht mehr um die Kurve fahren und somit weniger Folgekosten haben, zwecks geringerem Seilverschleiss.
Wenn ich das richtig verstanden habe, soll die 3S-Bahn dann nämlich auf einer geraden Trasse vom Bahnhof zur jetzigen Bergstation hoch gezogen werden.

Zudem hätte die 3S-Bahn dann wohl eine höhere Kapaziät.
Das würde mit einer modernen 2S auch erreicht werden können
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Beitrag von Christoph Lütz » 03.12.2006 - 13:10

Ich schlage eine Pendelbahn zum Penken vor, auf neuer Trasse.

Bezüglich der technischen Einzelheiten kann man sich ja am Ahorn orientieren. Das vereinfacht die Unterhaltung und ist sicher im Gegensatz zu der jetzigen Konstruktion was solides und dauerhaftes für die nächsten fünfzig Jahre. Und auch für einen Ganzjahresbetrieb hervorragend geeignet, wenn´s mal mit dem Wintersport nicht mehr so boomt. :wink:

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Beitrag von broki » 03.12.2006 - 23:16

Christoph Lütz hat geschrieben:Ich schlage eine Pendelbahn zum Penken vor, auf neuer Trasse.

Bezüglich der technischen Einzelheiten kann man sich ja am Ahorn orientieren. Das vereinfacht die Unterhaltung und ist sicher im Gegensatz zu der jetzigen Konstruktion was solides und dauerhaftes für die nächsten fünfzig Jahre. Und auch für einen Ganzjahresbetrieb hervorragend geeignet, wenn´s mal mit dem Wintersport nicht mehr so boomt. :wink:
Die neue Ahornbahn hat gerade mal eine Kapazität 1200p/h. Das wäre für den Penken vollkommen unzureichend. Außerdem ist eine 2S oder 3S Bahn wesentlich komfortabler.

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Beitrag von Christoph Lütz » 03.12.2006 - 23:59

Schau dir mal das aktuelle Wetter an. Ein paar solche Winter, und der dominierende Winterbetrieb wird abflauen. Ich will nicht´s beschwören, ich laufe auch gerne Ski, aber längerfristig wird der Ganzjahresbetrieb (Ausflügler/Wanderer/Biker usw.) wieder an Bedeutung gewinnen. Dann gibt es nicht mehr diese Verkehrsspitzen des Winters. Im Unterhalt teure Systeme werden dann nicht überleben. Wenn ich mir überlege, wie extrem allein die Seile und Rollenfütterungen bei 2S, 3S, DMC, DLM, Funitel & Co verschleißen. Die Seile halten zum Teil nur 5000 Betriebsstunden. Da muss man schon einige Skipässe verkaufen.

In der Schweiz kommt man übrigens in den meisten Fällen bei den Zubringerbahnen mit 1200 P/h ganz gut zurecht. Auch viele EUB haben dort diese Stundenleistung.

Nicht so erst nehmen, aber ich will mal ein bischen provozieren und zum Nachdenken anregen. :wink:

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Beitrag von Jens » 04.12.2006 - 18:15

Aber in Mayrhofen reichen 1200 Pers./h trotzdem nicht aus für den Penken und das wird sich die zumindest die nächsten 10-20 Jahre wohl erstmal nicht großartig ändern.


Aber jetzt weiter mit News und nicht mit Philosophien und Diskussionen über den Klimawandel. Dafür gibts genug einschlägige Topics hier im Forum.

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Beitrag von mayrhofner » 04.12.2006 - 18:26

Hi!
Zum Thema Pendelbahn: Die 1200 p/h werden wohl auch im Sommer nicht ausreichend sein, wenn ich mir so ansehe wie es diesen Sommer (speziell im Juli während der Hitzewelle) auf dem Penken zugegangen ist...

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Beitrag von seilbahner » 04.12.2006 - 19:06

Das ginge ja nie mit einer PB!
Mehr wie 1200P/h bringen die ja nicht.
Wo gibt es in Österreich in einem grossen Skigebiet eine PB als Hauptzubringer?
Selbst in Kaltenbach habens 2 EUBs jetzt.

Als Hauptzubringer brauchman Heutzutage mindestens 2400P/H.

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Beitrag von Christoph Lütz » 05.12.2006 - 09:07

Lasst und doch mal ganz locker an die Sache mit der Stundenkapazität rangehen:
Ich meine, P/h ist ein sehr theoretischer Wert. Zunächst mal wird dieser Wert nie zu 100 Prozent erreicht. Das gilt sowohl für Pendelbahnen als auch für Umlaufbahnen. Dann treten die Fahrgäste, insbesondere bei Zubringerbahnen, meistens stoßweise auf (Skikurse, Busladungen). Und hier schneidet eine sehr große Pendelbahn, wie am Ahorn, recht gut ab.
Bezogen auf eine kleines Zeitintervall (z. B. zwei Fahrten= 15 Minuten) können relativ viele Menschen (320) auf den Berg gefahren werden. Mit einem Funitel, welches auch große Fahrzeuge hat, kommt man da natürlich nicht mit. Aber mit einer EUB kann sich nach dieser Betrachtung die Pendelbahn durchaus messen. Das gilt erst recht für die Sommermonate, wo oft kein durchgehender Betrieb ist, sondern nach Fahrplan gefahren wird.

Die Zubringerbahn (Pendelbahn) Klosters - Gotschnagrat mit 1200 P/h funktioniert doch auch recht gut, um nur mal ein Beispiel zu nennen.

Soll man doch in diesem Winter erstmal Erfahrungen am Ahorn sammeln, dann sehen wir weiter. Zwar ist dieses Gebiet deutlich kleiner als der Penken, aber es findet künftig ev. auch eine andere Verteilung der Gäste zwischen den beiden Bergen statt, da die Talstation Ahorn jetzt zentraler im Ort liegt. Das entlastet sicher die Penkenbahn.

Ich weiß, dass solche Ansichten nicht sehr populär sind, insbesondere außerhalb der Schweiz und Italien. Aber warten wir mal ab, wie sich die Ahornbahn bewährt. :wink:

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Beitrag von Tommyski » 05.12.2006 - 09:23

Is zwar ein wenig o.T. aber ich habe erlebt dass die 80er PB Klosters-Gotschna nicht immer mit dem Andrang fertig wurde...Da waren durchaus Wartezeiten zwischen 15-30 Minuten drin...

Wenn die Penkenbahn wirklich ersetzt werden sollte dann könnte ich mir vorstellen dass es wieder eine große Investition gibt.
Vielleicht folgt man dem Beispiel aus St.Anton oder Kitzbühel und stellt was Innovatives hin. Wenn es tatsächlich eine PB werden sollte dann ja vielleicht eine à la Twinliner in Samnaun oder Vanoise Express.

Das man sich in Mayrhofen zukünftlich mit einer Bef.-Kapazität zw. 1000 und 2000 Pers/Std. zufrieden gibt zweifele ich jedoch stark an. Man wird sich kaum "verschlechtern" wollen. Bleibt eigentlich nur eine Umlaufbahn ´(3S, Funitel...) übrig..naja lassen wir uns überraschen. :roll:
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Beitrag von mic » 05.12.2006 - 09:59

Ich habe mir das ganze über Silvester 9 Tage angesehen!
Die Ahornbahn zu ersetzen war mehr als nötig. 45 Minuten warten paßt nicht mehr in die Zeit. Morgens kann man ja früh sein. Aber nach der ersten Talabfahrt war warten angesagt.
Das Gebiet am Ahorn kann man mit den Penken und den angeschlossen Gebieten nicht vergleichen. Am Ahorn tummeln sich viele Beginners. Die Bahnen sind nicht gerade leistungsfähig.
Die anderen machen die Talabfahrt und standen dann leider in der Schlange. Also stürmen viele zum Penken und da schauts im Moment nicht viel anders aus.
Die Kapazität an der Penkenbahn reduzieren ist sicher nicht Ernst gemeint.
Mayrhofen rangiert bei den Top Orten in Österreich mit. Da wird mal wohl kaum eine total überlastete Penkenbahn durch eine PB ersetzten!
Die Verlagerung der Penkenbahn würde ich, gerade nach der Verlegung der Ahorn, ablehnen (das glaube ich erst wenn es soweit ist).
Für mich wäre die Lösung eine zusätzliche Bahn am Bahnhof ins Gebiet. Ob das dann eine leistungfähige PB oder 3S sein würde wäre egal.
Wenn schon den schon. Ich würde denen die 3S schon zutrauen.
Aber Penken 2S durch PB ersetzen werden wir nicht erleben.

Eine Anregung wäre auch eine vernünftige Talabfahrt damit die Penkenbahn nicht noch bis spät am Abend die Leute vom Berg auch noch hinunter fahren muß. In anderen Gebieten stehen die Bahnen um 17:00.
Das wird man dort nicht oft erleben.

Vielleicht ist es ja auch durch einen Umbau (Mittelstation am Kurvenmast z.B.) möglich den Verschleiß zu reduzieren.
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Platz für eine Mittelstation wäre dort alle mal
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Beitrag von Af » 05.12.2006 - 10:20

Also ne PB? :D Warum nicht gleich ne DSB ohne Förderbandeinstieg?

Also wenn die skigebiete in der Schweiz und Italien mal die Nächtigungs/Touristenzahlen vom Mayrhofen erreichen, dann werdens wohl arge Probleme bekommen. andererseits fahr ich nicht in ein Skigebiet, wo klar ist, dass ich für die Auffahrt 30 Minuten warten muss...

Ich denk eher mal, dass es wie in Kaltenbach ne zweite Hochleistungsbahn wird, die zur Hauptzeit zugeschalten wird. Standort Bahnhof. Die Alte Penken wird sicher behalten, da ideal gelegen, und für Sommerbetrieb auch ideal. Evtl. leicht umgebaut....

Und wenn man sich das Umfeld anschaut:
- Hochzillertal 2x8EUB
- Tux 24er Funitel(demnächst) + 8EUB
- Zell am Ziller 2 8EUB (demnächst)

Da wird sich Mayrhofen nicht die blöße geben, und ne Bahn mit veralteter Technik bauen, wo warten vorprogramiert ist.

@Ahorn:
Hier ist die PB meiner Meinung wieder gerechtfertigt, da kleines Gebiet.
Ne 2 oder gar 3S wäre da Verschwendung.
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Beitrag von mic » 05.12.2006 - 10:28

...wissen sollte man auch das Mayrhofen 8600 Gästebetten hat!


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