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Neues in St. Anton/​St. Christoph/​Stuben/​Lech/​Zürs/​Warth/​Schröcken – Ski Arlberg

Diskussionen über neue Lifte, Pisten, Restaurants, Beschneiung etc.

Moderator: snowflat

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Re: Neues am Arlberg

Beitrag von Mr. X » 20.02.2016 - 10:52

ski-chrigel hat geschrieben::roll: :roll: :roll: Das meinte ich damit, dass Du das besser gar nicht posten sollest. Ist ja nichts Neues... Das hatten wir ja am Anfang der drei Seiten schon. Genau so lange, bis Arlbergfan mitteilte, dass jede zweite Gondel von Zürs nach Rauz durchfährt und es dann kompliziert wurde. So ist es ja ein Kinderspiel und zigfach in den Alpen schon vorhanden...
Vielleicht hat er sich auch vertan, weil wie schon gesagt, hat die Flexenbahn einen komplett anderen Seilbahnbetreiber.
Ein Italiener am Arlberg ...


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Seilbahnjunkie
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Re: Neues am Arlberg

Beitrag von Seilbahnjunkie » 20.02.2016 - 11:06

Vor allem ist es so auch garantiert falsch. In der Talstation wird es mit Sicherheit keine zwei Umläufe geben. Dazu müssten die Fahrgäste ja den äußeren Umlauf kreuzen um zum inneren zu kommen. Treppen als Zugang wird man nicht wollen und einfach zwischen den Gondeln durchgibt auch nur Ärger.

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Re: Neues am Arlberg

Beitrag von schneeberglift » 20.02.2016 - 11:13

Mr. X hat geschrieben:
ski-chrigel hat geschrieben::roll: :roll: :roll: Das meinte ich damit, dass Du das besser gar nicht posten sollest. Ist ja nichts Neues... Das hatten wir ja am Anfang der drei Seiten schon. Genau so lange, bis Arlbergfan mitteilte, dass jede zweite Gondel von Zürs nach Rauz durchfährt und es dann kompliziert wurde. So ist es ja ein Kinderspiel und zigfach in den Alpen schon vorhanden...
Vielleicht hat er sich auch vertan, weil wie schon gesagt, hat die Flexenbahn einen komplett anderen Seilbahnbetreiber.
so wie es Arlbergfan gesagt hat, ist es aber auch auf der Flexenbahnseite gekennzeichnet und beim Betreiber der Flexenbahn handelt es sich ja um die Flexenbahn GmbH, wobei Ski Zürs ja zur Hälfte mit drin sitzt. Der Auenfeldjet ist auch ne eigene Gesellschaft und die Weibermahd den Oberlecher Liften gehört.
oder denk ich da jetzt falsch?
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Re: Neues am Arlberg

Beitrag von Mr. X » 20.02.2016 - 11:15

schneeberglift hat geschrieben:
Mr. X hat geschrieben:
ski-chrigel hat geschrieben::roll: :roll: :roll: Das meinte ich damit, dass Du das besser gar nicht posten sollest. Ist ja nichts Neues... Das hatten wir ja am Anfang der drei Seiten schon. Genau so lange, bis Arlbergfan mitteilte, dass jede zweite Gondel von Zürs nach Rauz durchfährt und es dann kompliziert wurde. So ist es ja ein Kinderspiel und zigfach in den Alpen schon vorhanden...
Vielleicht hat er sich auch vertan, weil wie schon gesagt, hat die Flexenbahn einen komplett anderen Seilbahnbetreiber.
so wie es Arlbergfan gesagt hat, ist es aber auch auf der Flexenbahnseite gekennzeichnet und beim Betreiber der Flexenbahn handelt es sich ja um die Flexenbahn GmbH, wobei Ski Zürs ja zur Hälfte mit drin sitzt. Der Auenfeldjet ist auch ne eigene Gesellschaft und die Weibermahd den Oberlecher Liften gehört.
oder denk ich da jetzt falsch?
So weit ich weiß haben Weibermahdbahn und Auenfeldjet die gleichen Betreiber
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Re: Neues am Arlberg

Beitrag von whiteout » 20.02.2016 - 12:05

Der Auenfeldjet wird von der Auenfeldjet GmbH&CoKG betrieben.
Diese hat einige Anteilseigner, heißt die Lecher Bergbahnen haben auch unterschiedliche Betreiber.Wem jetzt aber welche Lift gehört, ist eine gute Frage:
(Aus Firmenabc.at)

Anteilseigner:

Gesellschafter
Firma Skilifte Lech Ing.Bildstein Gesellschaft m.b.H.
Gesellschaft m.b.H.
Anteil: € 35.000,00

Kommanditist
Firma Seillifte Oberlech, Ski- lifte Roter Schrofen GmbH & Co KG
Gesellschaft m.b.H & Co. KG
Anteil: € 14.250,00

Kommanditist
Firma Warth Investment GmbH & Co KG
Gesellschaft m.b.H & Co. KG
Anteil: € 166.650,00

Kommanditist
Firma Skilifte Schröcken Strolz GmbH
Gesellschaft m.b.H.
Anteil: € 166.650,00

Kommanditist
Firma Skilifte Lech Ing.Bildstein Gesellschaft m.b.H.
Gesellschaft m.b.H.
Anteil: € 122.700,00

Kommanditist
Firma Bergbahn Lech-Oberlech GmbH & Co KG
Gesellschaft m.b.H & Co. KG
Anteil: € 6.050,00

Kommanditist
Firma Seillifte Oberlech Gesellschaft m.b.H. & Co KG
Gesellschaft m.b.H & Co. KG
Anteil: € 23.650,00

Dazu kommt noch die Skilifte Lech Beteiligungs GmbH.

Hier gibt es also ein ganzes Konstrukt aus Betreibergesellschaften. Fast alle dieser Gesellschaften haben aber einen gemeinsamen Geschäftsführer und gehören somit irgendwie zusammen.Bei der neuen Flexenbahn GmbH wird das anders aussehen.Diese ist bereits seit 14.07.15 im HRG registriert:

Anteilseigner:

Gesellschafter
Firma Ski-Zürs-AG
AG
Anteil: 50,0000%

Gesellschafter
Firma Stubner Fremdenverkehrs- gesellschaft m.b.H.
Gesellschaft m.b.H.
Anteil: 50,0000%

Interesannt ist, dass die Arlberger Bergbahnen AG, die Betreibergesellschaft der St.Antoner Lifte, die ja wohl am meisten von der Flexenbahn profitiert, garkeinen Anteil an ihr hat.
Saison 2016/2017: 24 Skitage
5x Pitztal - 4x Kleinwalsertal - 5x Stubai - 2x Fellhorn - 2x Nebelhorn - 2x Flumserberg - 1x Bolsterlang - 1x Ofterschwang - 1x Laax - 1x SkiArlberg - finished!

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Re: Neues am Arlberg

Beitrag von Mr. X » 20.02.2016 - 12:40

Ich glaube, dass die die Bahnketten Auenfeldjet-Weibermahdbahn zwei Gesellschaftern gehört:
http://www.nextroom.at/building.php?id= ... datenblatt
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Seilbahnjunkie
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Re: Neues am Arlberg

Beitrag von Seilbahnjunkie » 20.02.2016 - 13:16

So langsam verstehe ich wieso der Ausbauzustand in Lech so ungewöhnlich ist.


schneeberglift
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Re: Neues am Arlberg

Beitrag von schneeberglift » 20.02.2016 - 13:19

Das habe ich ja schon geschrieben, dass es auch dort zwei Gesellschaften gibt: Skilifte Lech + Auenfeldjet Seilbahn GmbH. Whiteout hat dann nochmal die einzelnen Eigentümer vom Auenfeldjet aufgelistet, wir meinen aber dasselbe bzw. deinem vorherigen Post würde das widersprechen, dass beide Bahnen den gleichen Betreiber hat. Aber nur weil eine Bahn zwei Betreiber hat (Ski Zürs und Flexenbahn) muss es zwangsläufig ja nicht heißen, dass die Bahn deshalb selbstständig betrieben werden muss, was ja auch nicht so ist, da die Bahn von Zürs zur Alpe Rauz durchfährt.
Das die Abbag nicht da mit im Boot sind habe ich mich auch schon gewundert, aber wahrscheinlich wollte man die einfachste Lösung mit den anliegenden Gesellschaften mit jeweils 50%; ist rechtlich, entscheidungstechnisch und Abrechnungstechnisch vielleicht am einfachsten. Und dass die Arlberger Bergbahnen am meisten profitieren muss ja nicht zwangsläufig sein. Sonst müssten die Skilifte Lech usw. ja auch dabei sein, die profitieren da ja auch davon.
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Re: Neues am Arlberg

Beitrag von cake » 20.02.2016 - 13:38

whiteout hat geschrieben:Interesannt ist, dass die Arlberger Bergbahnen AG, die Betreibergesellschaft der St.Antoner Lifte, die ja wohl am meisten von der Flexenbahn profitiert, garkeinen Anteil an ihr hat.
Am stärksten werden die Skilifte Zürs profitieren - in dem Sinne, dass sie deutlich mehr Beförderungen pro Winter haben werden als zuvor. Schließlich rücken Zürs und Stuben vom Rand in die Mitte des Skigebiets.

Ich denke, dass es auf der Antoner Seite ein Nullsummenspiel sein wird, genauso wie in Lech oder Warth. Wohlgemerkt: ich spreche von den Beförderungsfrequenzen, nach denen richtet sich die Verteilung der Gelder.

Klar profitieren alle davon, wenn das Gesamt-Paket attraktiver wird.

Zudem werden die Arlberger Bergbahnen ordentlich Geld in die Verbindung mit Kappl investieren. Da haben sie dann auch mehr davon, wenn sie die Frequenzen am Rendl steigern können.

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Re: Neues am Arlberg

Beitrag von cake » 20.02.2016 - 13:50

Jemand hat geschrieben - ich finde die Referenz auf die Schnelle nicht - dass die Kapazität mit 2400 Personen pro Stunde für diese Verbindung zu wenig sein könnte.
Es wird auf jeden Fall interessant sein, in welchem Ausmaß die Verbindung in Anspruch genommen wird.

Derzeit fahren pro Stunde 6 Busse zwischen Rauz und Zürs. Diese haben Platz für, sagen wir 50 Skifahrer, ergibt eine Kapazität von 300 Personen pro Stunde. Die Fahrzeit beträgt derzeit mit dem Bus 10 Minuten. Bei einem 10-Minuten Takt wartet man durchschnittlich 5 Minuten, ergibt eine durchschnittliche Fahrzeit von 15 Minuten für eine Richtung. Künftig wird die Fahrzeit (wenn man mit der Gondel von Rauz nach Zürs, bzw. umgekehrt durchfährt) bei ca. 13 Minuten liegen.

Ich denke, wenn alle mal mit der Bahn gefahren sind und sich der Hype gelegt hat, sich die Kapazität als völlig ausreichend erweisen wird.

Der Auenfeld-Jet und die Rendl-Bahn haben übrigens eine Kapazität von jeweils 1500 Personen pro Stunde.

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Re: Neues am Arlberg

Beitrag von whiteout » 20.02.2016 - 13:53

Zur Abrechnung der Skipässe gibt es mit der
Ski Arlberg Lech-Oberlech-Zürs GesbR 
eine eigene Gesellschaft ;)

Ich habe mir mal die Stubner Fremdenverkehrs GmbH angeschaut.Diese betreibt neben den Liften am Albonagrat auch die Valfagehrbahn und hat ihren Sitz an gleicher Adresse wie die ABBAG in Innsbruck.
Anteilseigner dieses Unternehmens sind:

Gesellschafter
Firma Ski-Zürs-AG
AG
Anteil: 20,0000%
Gesellschafter
Firma Bergbahn Stuben Gesellschaft m.b.H. & Co. KG.
Gesellschaft m.b.H & Co. KG
Anteil: 30,0000%
Gesellschafter
Firma Skilifte Lech Ing.Bildstein Gesellschaft m.b.H.
Gesellschaft m.b.H.
Anteil: 13,0000%
Gesellschafter
Firma Rüfikopf-Seilbahn AG
AG
Anteil: 7,0000%
Gesellschafter
Firma Arlberger Bergbahnen Aktiengesellschaft
AG
Anteil: 30,0000%

Somit hat die ABBAG also auch indirekt ihre Finger an der Flexenbahn mit drin,die Skilifte Lech ebenfalls.
In fast allen Gesellschaften die am Arlberg tätig sind finden sich in verschiedenen Rollen ein gewisser Herr Pfefferkorn und ein Herr Michael Manhart.Das Größte Mitspracherecht an der Flexenbahn hat somit Zürs.

Vielleicht ist diese Vielzahl von Gesellschaften, Kommanditisten,Aktionären,Anteilseignern...etc.. auch der Grund warum der Ausbau am Arlberg West oft langsam voran geht - der eine will das nicht, der andere dies nicht.

Soviel zu der ganzen Firmengeschichte, jetzt sind wir aber weit weg von einer technischen Lösung der Flexenbahn.
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Re: Neues am Arlberg

Beitrag von Mt. Cervino » 20.02.2016 - 14:10

Wird eine interessante Anlage und ist meiner Meinung nach auch gut geplant.
Ein Schönheitsfehler hat die Anlage aber dennoch:
Bei viel Andrang aus Zürs Richtung Trittkopf (volle Kabinen) wird man von der Mittelstation (bzw. Rauz) nicht mehr auf den Trittkopf kommen, da an der Mittelstation ja niemand aus den Trittkopfgondeln austeigen wird. Wer dann bei voll ausgelasteter Bahn zum Trittkopf will muss erst von der Mittelstation ins Tal abfahren und von dort dann ganz rauf...

Die neue Verbindung wird, wie oben erwähnt, mehr Skifahrer aus St. Anton / St. Christoph und Stuben nach Zürs bringen und damit ein neues Nadelöhr entstehen lassen: Die beiden westseitigen Zürser 4KSBs (Seekopf unf Zürsersee), an denen es ja heute bereits manchmal deutliche Wartezeiten gibt. Die beiden Bahnen müssen nun die Skifahrerströme aus Lech (via Rüfikopf), Zürs selbst und zusätzlich vom Arlberg Ost aufnehmen. Ich denke, da wird man dann auf kurz oder lang auch mal auf 6KSBs oder sogar 8KSBs umrüsten müssen.
Die westliche Zürser Seite ist ja mit den nun beiden 6KSB schon deutlich besser ausgestattet.
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Re: Neues am Arlberg

Beitrag von Mr. X » 20.02.2016 - 14:30

Also am kritischsten, denke ich wird der Ansturm bei der Schindlergratbahn und bei der Vallugabahn. Arlenmähder ist zwar eine 6er Sesselbahn, jedoch habe ich oft beobachtet, dass sich sehr wenig Skifahrer im Vergleich zur Schindlergratbahn und Vallugabahn dorthin verirren.
Meiner Meinung nach gehört auch die Vallugabahn 1 in den nächsten Jahren auf eine 100er ATW aufgestockt und der Vallugalift muss dann durch evtl. eine 6-CLF ersetzt werden.

Desweiteren bin ich auf den Ansturm bei der Albona 1 und der Albonagratbahn gespannt, sowie auf die Zukunft der Madlochbahn. Als sehr kritisch könnte sich desweiteren das Steißbachtal und die Zammermoosbahn aufweisen. Meiner Meinung nach gehört diese alte Bahn dringendst durch eine 8-CLD/B ersetzt.

Und was die Lösung am Ochsenboden angeht, somit möchte ich jetzt noch nichts bekannt geben, da ich alles heute in der Früh in einer Privatnachricht bekommen habe. Zuerst möchte ich sicherstellen, ob das in Ordnung ist, bevor ich bekannt gebe, wie nun das mit dem Drehkreuz wirklich aussieht und mit den Plänen der Wartezeiten für den Trittkopf.
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Re: Neues am Arlberg

Beitrag von Seilbahnjunkie » 20.02.2016 - 15:19

So ein Blödsinn. Was soll das so viele Leute auf die Valluga zu bringen? Wenn in dem Bereich überhaupt was gemacht wird, dann Schindlergrat. Aber das ist für die Verbindung garnicht so notwendig. Es gibt drei Möglichkeiten, wenn die nicht alle zu sind reicht das. In die Gegenrichtung gibt es auch nur eine einzige 6er KSB.

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Re: Neues am Arlberg

Beitrag von Mr. X » 20.02.2016 - 15:24

Seilbahnjunkie hat geschrieben:So ein Blödsinn. Was soll das so viele Leute auf die Valluga zu bringen? Wenn in dem Bereich überhaupt was gemacht wird, dann Schindlergrat. Aber das ist für die Verbindung garnicht so notwendig. Es gibt drei Möglichkeiten, wenn die nicht alle zu sind reicht das. In die Gegenrichtung gibt es auch nur eine einzige 6er KSB.
Schindlergrat muss bestimmt dringendst gemacht werden, da sich verhältnismäßig wenig Leute zur Arlenmähderbahn verirren. Und hast du schon mal die Schlangen an dern Vallugabahn gesehen?
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Re: Neues am Arlberg

Beitrag von rower2000 » 20.02.2016 - 16:04

whiteout hat geschrieben:Bei der neuen Flexenbahn GmbH wird das anders aussehen.Diese ist bereits seit 14.07.15 im HRG registriert:

Anteilseigner:

Gesellschafter
Firma Ski-Zürs-AG
AG
Anteil: 50,0000%

Gesellschafter
Firma Stubner Fremdenverkehrs- gesellschaft m.b.H.
Gesellschaft m.b.H.
Anteil: 50,0000%

Interesannt ist, dass die Arlberger Bergbahnen AG, die Betreibergesellschaft der St.Antoner Lifte, die ja wohl am meisten von der Flexenbahn profitiert, garkeinen Anteil an ihr hat.
Kann man so direkt auch nicht sagen, da die Stubner FVGmbH auch eine schöne Verschachtelung darstellt:

Gesellschafter
Firma Ski-Zürs-AG
AG
Anteil: 20,0000%

Gesellschafter
Firma Bergbahn Stuben Gesellschaft m.b.H. & Co. KG.
Gesellschaft m.b.H & Co. KG
Anteil: 30,0000%

Gesellschafter
Firma Skilifte Lech Ing.Bildstein Gesellschaft m.b.H.
Gesellschaft m.b.H.
Anteil: 13,0000%

Gesellschafter
Firma Rüfikopf-Seilbahn AG
AG
Anteil: 7,0000%

Gesellschafter
Firma Arlberger Bergbahnen Aktiengesellschaft
AG
Anteil: 30,0000%

http://www.firmenabc.at/stubner-fremden ... -m-b-h_lHD

So gesehen hat Zürs im Endeffekt also 60% Anteil an der Flexenbahn, St. Anton 15%, Stuben ebenfalls 15% und Lech 10%.

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Re: Neues am Arlberg

Beitrag von csaa3843 » 20.02.2016 - 16:11

Mt. Cervino hat geschrieben: Die neue Verbindung wird, wie oben erwähnt, mehr Skifahrer aus St. Anton / St. Christoph und Stuben nach Zürs bringen und damit ein neues Nadelöhr entstehen lassen: Die beiden westseitigen Zürser 4KSBs (Seekopf unf Zürsersee), an denen es ja heute bereits manchmal deutliche Wartezeiten gibt. Die beiden Bahnen müssen nun die Skifahrerströme aus Lech (via Rüfikopf), Zürs selbst und zusätzlich vom Arlberg Ost aufnehmen. Ich denke, da wird man dann auf kurz oder lang auch mal auf 6KSBs oder sogar 8KSBs umrüsten müssen.
Die westliche Zürser Seite ist ja mit den nun beiden 6KSB schon deutlich besser ausgestattet.
Ich halte es für alles andere als sicher, dass die Verbindung zusätzliche Nadelöhre entstehen lässt bzw. bestehende Nadelöhre zusätzlich verschärft werden. Arlberg Ost und West sind ähnlich attraktiv und der gegenseitige "Austausch" wird wohl einigermaßen symmetrisch sein. Wenn über die neue Drehscheibe gleich viel Skifahrer gehen wie kommen sollte sich eigentlich kaum was ändern. Z.B. Seekopf/Zürsersee müssen dann zwar Leute aus Arlberg Ost aufnehmen, im Gegenzug sollten aber einige "Westler" das Gebiet nach Osten verlassen haben. Wenn die Ströme allerdings unsymmetrisch sein sollten, kann es natürlich eng werden. Die Bergbahnen werden aber aufgrund der bisherigen Nutzung der Busverbindung vermutlich ganz gute Erfahrungwerte haben.

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Re: Neues am Arlberg

Beitrag von Werna76 » 20.02.2016 - 16:14

Auf den letzten Seiten steht hier mehrfach zu lesen... technisch ist das kein Problem.
Ich kenne nur zwei annähernd ähnliche Bahnen, Kitzsteinhorn und St. Vigil und beide laufen nicht einwandfrei, warum genau ist das dann hier technisch kein Problem? Klingt für mich alles wesentlich komplizierter?
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Re: Neues am Arlberg

Beitrag von Seilbahnjunkie » 20.02.2016 - 16:43

Kein Problem ist vielleicht falsch ausgedrückt. Natürlich ist das eine Verknüpfung von mehreren technisch vielleicht nicht ganz unproblematischen Stellen, und man muss die ganze Bahn stoppen wenn es an einer Station Probleme gibt. Zumindest letzteres hat man aber auch z.B. beim MEX in Zermatt.
Was ich eigentlich sagen wollte war, dass man keine neuen Lösungen entwickeln, sondern nur bestehende kombinieren muss.


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Re: Neues am Arlberg

Beitrag von Mr. X » 20.02.2016 - 18:06

Heute in der Früh habe ich von User Zürs folgende Nachricht bekommen:
zürs hat geschrieben:Hey

Bist schon auf einem guten weg mit deiner Zeichnung.

Nur in der Talstation Zürs gibt es einen Umlauf mit zwei Zugängen. Die Türen öffnen nur im zugehörigen Zugang.
Außerdem gibt es eine Funktion das in Zürs jede 4 Kabine leer bleibt um die Leute von Rauz kommen zum Trittkopf hoch zu bringen.
Die Talstation Zürs bekommt eine XXL Länge

Kabinen CWA.
So also bezüglich der Privatnachricht heute müsste meine Zeichnung von der Mittelstation doch stimmen ...
Betreff war Gordischer Knoten, was ist das?
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Re: Neues am Arlberg

Beitrag von Theo » 20.02.2016 - 18:43

Die Zeichnung von der Mittelstation stimmt, die von der Talstation ist falsch, das wäre nur bei einer Kombibahn nötig.
Dann verbinden wir mal das was die zwei Locals zusammen gesagt haben. Zürs - OB = 1200p/h nach Rauz und 600p/h zum TK, 600p/h zum TK bleiben in Zürs ungenutzt. Rauz - OB 2400p/h wovon aber nur 600p/h dort zum TK umsteigen können, der Rest muss nach Zürs runter. Das könnte dann ein bisschen ein Schlange am OB geben und einige werden in den sauren Apfel beissen müssen. Warum es in Zürs am Übungshang ein 6er mit 2400p/h sein musste wissen wir jetzt auch, die Leute wo mit der Gondel vom OB runter kommen müssen ja auch irgendwie weiter.
Ich gehe davon aus dass man die 2400p/h für die Flex so gewählt hat dass man am späteren Nachmittag genügend Reserve hat um die Leute wieder zurück in ihren Gebietsteil zu bringen. Je nachdem wie lange dass sich die Leute am anderen Ort aufhalten muss dass was in 4 Stunden angekommen ist in lediglich 2 Stunden wieder zurück geschickt werden.

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Re: Neues am Arlberg

Beitrag von Mr. X » 20.02.2016 - 18:55

Theo hat geschrieben:Die Zeichnung von der Mittelstation stimmt, die von der Talstation ist falsch, das wäre nur bei einer Kombibahn nötig.
Dann verbinden wir mal das was die zwei Locals zusammen gesagt haben. Zürs - OB = 1200p/h nach Rauz und 600p/h zum TK, 600p/h zum TK bleiben in Zürs ungenutzt. Rauz - OB 2400p/h wovon aber nur 600p/h dort zum TK umsteigen können, der Rest muss nach Zürs runter. Das könnte dann ein bisschen ein Schlange am OB geben und einige werden in den sauren Apfel beissen müssen. Warum es in Zürs am Übungshang ein 6er mit 2400p/h sein musste wissen wir jetzt auch, die Leute wo mit der Gondel vom OB runter kommen müssen ja auch irgendwie weiter.
Ich gehe davon aus dass man die 2400p/h für die Flex so gewählt hat dass man am späteren Nachmittag genügend Reserve hat um die Leute wieder zurück in ihren Gebietsteil zu bringen. Je nachdem wie lange dass sich die Leute am anderen Ort aufhalten muss dass was in 4 Stunden angekommen ist in lediglich 2 Stunden wieder zurück geschickt werden.
Ich glaube aber trotzdem nicht, dass die Trittkopfbahn 1 irgendwie mit der Flexenbahn zusammenhängt, weil
1. das schon sonst anhand des Namens eigenartig ist
2. weil Zürs gesagt hat, dass die Zeichnung von der Mittelstation stimmt, ich glaube, dass User Arlbergfan ganz einfach sich vertan hat, die Gondeln von der Trittkopfbahn fahren nicht nach Rauz.
3. wenn eine dieser 3 Sektionen steht, dann stehen 3 Anlagen still.
Außerdem fasst Zürs - OB 2400p/h nicht 1200 p/h
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Re: Neues am Arlberg

Beitrag von whiteout » 20.02.2016 - 19:42

Mr. X hat geschrieben:
3. wenn eine dieser 3 Sektionen steht, dann stehen 3 Anlagen still.
Außerdem fasst Zürs - OB 2400p/h nicht 1200 p/h
Diesen Gedankengang hatte ich auch schon für andere Bahnen mit mehreren Sektionen.
Es müsste doch, speziell bei dieser Konstruktion mit der Dreieckstopographie, in der Mittelstation genügend "Regelstrecken" geben in der einige Gondeln im Umlauf der Mittelstation als Puffer fungieren und so kurze Stopps von >2 Sektionen ausgleichen können, ohne das es zum Stop der anderen Sektionen kommen muss.

Wir werden sicherlich bald technische Details von offizieller Seite hören, gerade der Seilbahnhersteller hat ja bei solchen außergewöhnlichen Konstruktionen auch ein Interesse daran diese zu präsentieren, daher werden wir früher oder später wohl was seitens DM hören ;) Auch der Betreiber wird sicherlich bald mehr Infos geben.
Solange können wir hier nur Spekulieren und uns verschiedenste Varianten erdenken.

Was mir logisch erscheint ist:
Getrennter Umlauf in Zürs für die Kabinen die entweder nach Rauz oder Trittkopf fahren.Von Trittkopf BS fahren eh alle Kabinen zurück nach Zürs.Getrennte Umläufe in der Station Alpe Rauz für Auffahrt Trittkopf oder für Fahrt nach Zürs.An der Mittelstation gibt es überallhin die Möglichkeit ein oder Auszusteigen bzw. Sitzenzubleiben.

Es wäre typisch Arlberg, sich hier irgendetwas extravagantes zu bauen.Jedoch bezweifle ich, dass es tatsächlich möglich und rentabel/nötig ist so ein Sytem zu betreiben und zu erbauen.Getrennte Bahnen Zürs Trittkopf und Rauz-Ochsenboden oder eben Zürs Rauz und Trittkopf erscheinen mir immernoch am wahrscheinlichsten.
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Re: Neues am Arlberg

Beitrag von Whistlercarver » 20.02.2016 - 19:50

Hab mir das jetzt mal mehr oder weniger gründlich angesehen die letzten Seiten. Krass was man hier mit so etwas auslösen kann. :D
Die Bahnen bringen doch einiges an Mehrwert, gerade für die Gäste die von Westen her von Bludenz kommen. Für diese Gäste ergibt sich durch die neuen Bahnen ein komplett anderes Gebiet. Ich denke mal die meisten werden bisher im Gebiet von Lech/Zürs oder St. Anton unterwegs gewesen sein. Ich denke mal von den Tagesgästen werden die wenigsten beide Gebiete besucht haben. Jetzt können die Gäste jeweils eine teil von St. Anton und Lech/Zürs befahren, ein paar Freaks werden versuchen alle Lifte/Pisten am Tag zu befahren, aber der Großteil wird sich dann wohl um die neuen bahnen tümmeln.

Vielleicht ist es ja möglich für die User im Alpinforum eine Besichtigung der Mittelstation zu organisieren sobald diese soweit steht das die wesentlichen Dinge erkennbar sind. danach kann man ja zusammensitzen und diskutieren wer jetzt am nächsten dran war mit seinen Vermutungen. :twisted: :mrgreen: :mrgreen:

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Re: Neues am Arlberg

Beitrag von Mr. X » 20.02.2016 - 19:56

Whistlercarver hat geschrieben: Vielleicht ist es ja möglich für die User im Alpinforum eine Besichtigung der Mittelstation zu organisieren sobald diese soweit steht das die wesentlichen Dinge erkennbar sind. danach kann man ja zusammensitzen und diskutieren wer jetzt am nächsten dran war mit seinen Vermutungen. :twisted: :mrgreen: :mrgreen:
Das wäre eigentlich noch nicht einmal so schlecht :mrgreen: :mrgreen: :bindafür:
Arlbergfan arbeitet doch bei den Bergbahnen. Vielleicht kann der was in die Wege leiten, ich werde eh demnächst eine Diplomarbeit schreiben, eine Besichtigung in der Mittelstation im Herbst oder so währe da mehr als nützlich. Und dann hocken wir uns irgendwo auf ein paar Bierchen zusammen und diskutieren die ganze Nacht. :biggrin:
Wobei eine Dreiecksbahn fällt mir auf die schnelle nicht ein. Gibt es sowas überhaupt?

Ich ziziere aber übrigens nocheinmal was mir User-zürs geschrieben hat:
zürs hat geschrieben: Nur in der Talstation Zürs gibt es einen Umlauf mit zwei Zugängen . Die Türen öffnen nur im zugehörigen Zugang.
Außerdem gibt es eine Funktion das in Zürs jede 4 Kabine leer bleibt um die Leute von Rauz kommen zum Trittkopf hoch zu bringen.
Die Talstation Zürs bekommt eine XXL Länge

Kabinen CWA.
hiermit Betonung auf NUR
Ein Italiener am Arlberg ...


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