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Skiarena Andermatt-Sedrun-Disentis 2021/22

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Kurzbesuch in Disentis heute Nachmittag. Pisten sind eher hart, im oberen Sektor pulvrig und sehr abgeblasen. Sehr wenig los - nächste Woche sollte es dann gemäss den Hostelbesitzern mehr Leute geben. Gut auch, dass mal etwas Schnee kommt. Pez Ault Schlepper war noch nicht offen diese Saison, richtig?

Blick nach Gendusas:
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Die aussenrum Piste von Lai Alv nach Gendusas war gut und lässig:
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Schöne Tiefblicke in die Surselva:
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Brutal wie wenig Schnee dort dieses Jahr liegt. Letztes Jahr war das ein Traum runter nach Disentis...
 
ski-chrigel-junior klagte heute früh über Kopfschmerzen, weshalb ski-andy und ich um 8.10 Uhr nur zu zweit vor dem Drehkreuz standen. Gut hatte ich die Tageskarte für meinen Sohn gestern noch nicht gekauft. Für Kinder wären die Preise insbesondere mit den Halbtaxabo aber ganz ok.
Nicht ok ist hingegen wie immer das miserable Serviceverständnis der Andermatter. Während sogar Laax es schafft, an sonnigen Sonntagen 20 bis 30 Minuten früher zu öffnen, wartet man in Andermatt trotz riesiger Kolonne bis 8.26 Uhr. Gnädige 4min gönnen sie einem.
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Zwar hat es hier oben allen Neuschnee verblasen, aber die Pistenverhältnisse sind top:
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Die Abfahrt zur Mittelstation am Schneehüenerstock ist wiederum ein (kurzes) Träumli.
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Aber auch die schwarze zum Sessel ist gut:
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Während gestern die Felilückenpiste laut Pistenplan noch geschlossen war, ist sie heute ein Pulvertraum!
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Also gleich nochmal:
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Edit 11.15 Uhr:
Auch auf der Sedruner Seite sind die Pisten hervorragend.
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Znünipause im Schliusa:
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Nun warten wir auf das wie immer verspätete Zügli nach Sedrun.

Edit 14.45 Uhr:
Das dann auch irgendwann mal kommt:
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Weil wir die längste Wartezeit des ganzen Tages am Valtgeva-SL haben, verpassen wir die 11.30Uhr-Gondel:
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Parlet-Piste:
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Der Himmel wird langsam grau. Heisst ja drum auch Graubünden 🤪
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Der SL Lai Alv ist nun auch endlich offen:
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Auch die Disentiser Pisten sind in hervorragendem Zustand. Aber Schnee ist hier deutlich weniger gefallen als im östlicheren Bündnerland.
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Gegen 13.30 Uhr nehmen wir den Off-Piste-Krampf nach Cungieri in Angriff. Zuerst ist alles tip top. Dünne Neuschneeauflage (von vorletzter Nacht) auf hartem Untergrund:
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Dann wirds teilweise sehr kritisch:
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Beim letzten grösseren Schneefall hat es hier wohl alles weggeblasen. Schade. Nicht gut für den März.
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Dafür liegt im Täli mehr Schnee als auch schon. Sogar unter dem sonst kritischen Baum muss man nicht abschnallen:
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Aber auch heute: es lohnt sich!
Die Gemüse-Gerstensuppe ist fantastisch. Das Plättli sowieso. Und der 3er Roma auch. Zum Schluss dann noch zwei leckere Bella Buna.
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Nach ausgiebiger Pause geht’s problemlos runter nach Sedrun:
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Edit 15.30 Uhr:
Wir hatten eigentlich befürchtet, dass wir auf dem Rückweg vom Sturm ausgebremst würden und den Zug ab Oberalp nehmen müssten. Doch nix da. Während Säntis und Pilatus über 100 km/h melden, und selbst der Uetliberg 95 km/h misst, hat es am Gütsch grad mal 27.
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Und selbst noch eine Fahrt auf der immer noch schönen und tatsächlich nochmal sonnigen Abfahrt zur Schneehüenerstock-Mittelstation geht sich noch aus.

Edit 16.15 Uhr:
Jammerschade, dass es die schwarze Talabfahrt nicht mehr gibt. Heute geht sie sogar problemlos nur mit Naturschnee. Allerdings steinhart und unangenehm.
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Fazit: Ein genialer Skitag mit top Pisten, wunderbarer Kulinarik und erstaunlich wenig Leuten!
 
:guckstduhier: wwwwwwwwwww
:D
 
skifam schrieb:
Irgendetwas in mir reisst mich bei dem Anblick einfach jeweils zu Boden und komischerweise nimmt dann auch meine Hand das Handy hervor und drückt ab. Quasi ein zwanghaftes Verhalten ;-)
 
Die Servicewüste Andermatt hat mal wieder voll zugeschlagen. So schreibe ich an die Urner Zeitung mit Kopie an Andermatt und MGB folgendes:
Es ist eine bekannte Tatsache, dass Service in Andermatt klein geschrieben wird. Und trotzdem ärgert es mich immer wieder:

Sonntag 6.2.22:
Um 8.10 Uhr an der Talstation Nätschen treffen nach und nach Skifahrer ein und es bildet sich rasch eine grosse Menschentraube, die ungeduldig auf die Öffnung der Gondelbahn wartet. Während an strahlenden, sonntäglichen Wintersporttagen in anderen Gebieten der Betrieb vorzeitig aufgenommen wird, um die Menschenmassen wegzubefördern, scheint man hier stur am Fahrplan, der die Öffnung für 8.30 Uhr vorsieht, festzuhalten. Nachdem die Wartenden immer ungeduldiger werden und sich der Mitarbeiter einiges anhören muss, wird dann tatsächlich sagenhafte 4min vor 8.30 Uhr geöffnet...
Als ich gleiches vor rund einem Jahr, noch viel stärker unter dem Eindruck von Corona bei den Bergbahnen beanstandet hatte, bekam ich eine Marketing-Blabla-Antwort und eine faule Ausrede, dass eine frühere Öffnung an genau diesem Tag nicht möglich gewesen sei und man sich verbessern werde. Es blieb beim Blabla...
Wohlgemerkt, dass nicht nur viele Bergbahnen an solchen Tagen spontan früher öffnen als geplant, sondern es auch zahlreiche Bahnen gibt, die schon planmässig um 8 Uhr oder gar 7.45 Uhr (St.Moritz) öffnen.

Dienstag 8.2.22
Schon am Montag Abend hatte man entschieden, dass die Lifte am Schneehüenerstock trotz Schönwetterprognose heute geschlossen bleiben. Die Pisten wurden gar nicht präpariert. Kann man ja trotz der vielen Leute im Gebiet gemütlich tagsüber dann in Angriff nehmen... Natürlich wird dann die Ausrede der Wind sein. Der blies am Morgen tatsächlich noch zügig. Aber es war klar, dass er im Tagesverlauf abnehmen würde. Selbst Laax, bekannt für seine Probleme bei Nordwind konnte im Laufe des Tages sämtliche Anlagen, die noch deutlich höher reichen, in Betrieb nehmen. Wenn man denn wollte...
Es hatte sehr viele Leute, die sich schnell an jedem Lift stauten und natürlich weiter ziehen wollten. Das geht aber nur im erbärmlichen Stundentakt mit der Matterhorn-Gotthard-Bahn vom Nätschen zum Oberalppass. Im komplett überfüllten und wie immer verspäteten Zug ist die Stimmung dann wieder mal sehr geladen, weil der arme Kondukteur viele Gäste darauf hinweisen muss, dass die Bahnfahrt nicht in der (ohenhin schon sehr teuren) Tageskarte inbegriffen ist. Kulant sei man nur, so der Zugbegleiter, wenn die Lifte tagsüber eingestellt würden, nicht aber wenn sie schon am Morgen geschlossen seien.
Uff, kann man Tourismus-Dienstleistung noch schlechter verstehen? In Davos zB. sind seit diesem Winter neu sämtliche ÖV-Verbindungen zwischen Küblis und Filisur inkludiert. Da hat man den Dienstleistungs-Gedanken spät, aber deutlich besser verstanden. Aber weil ich noch immer nicht aufgebe, dass dies auch Andermatt mal noch schafft, diese Zeilen.

Die Pisten am Nätschen wurden wohl alle erst heute Morgen präpariert. Sie waren extrem weich, während in Sedrun alles bestens war. Verkehrte Welt. Oft sind sie ja an Milez und Mulinatsch etwas eisig. Heute gar nicht. Sie waren sogar besser als in Disentis.
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Für einen Dienstag war sehr viel los. Aargau hat Ferien, das hörte man:
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Auf der Fellilückenpiste hat man noch nicht mal mit Präparieren begonnen:
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Am Mulinatsch sind die Pisten perfekt:
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Den Neuschnee hat es leider von der kritischen Stelle erneut weggeblasen:
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Blick bis nach Chur:
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Am Gendusas sind die Verhältnisse etwas zerfahrener, aber dennoch noch gut. Und es ist viel mal wieder viel weniger los als im Andermatter und Sedruner Sektor. Als ich auf einem Sessellift einem Mitfahrer sagte, ich würde noch hierher rüber gehen, schaute er mich ungläubig an. Die wenigsten machen das.
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Da die schwarze Talabfahrt nach Disentis nun offen ist, fahre ich sie mal. Sie hat nur vereinzelte Steine, die man gut umfahren kann.
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Blick aus der Luftseilbahn, die im Ggs zur Cuol da Vi mit ihrem grässlichen Halbstundentakt zum Glück vierstelstündlich fährt.
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Der Neuschnee nach Cungieri runter ist sehr schwer. Und in den eingeblasenen Stellen tief. Wirklich anspruchsvoll.
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Aber wie immer: es lohnt sich!
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Und weil ich heute den 15.31-Zug von Sedrun nach Nätschen nehme, also nur noch zwei langweilige Ziehwege fahren muss, gönne ich mir gleich 2dl Roma und 2 Bella Bunas. Muss ja meinem Image gerecht werden ;-)
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Einfach herrlich! Alleine wegen dem Cungieri lohnt sich diese Reise!

Die Zugbegleiterin, der ich meine drei einzelnen Billete Sedrun-Dieni-Oberalppass-Nätschen nacheinander zeigte - ich wusste beim Kauf der zwei Teilstrecken noch nicht, dass ich Dieni-Oberalppass mit dem Uug fahren würde - teilte mit mir ihr Leid wegen dieser neuen Regelung und hoffte, dass es die einzige Saison mit diesem Murks bleiben würde. Es gäbe unglaublich viel Ärger deswegen und man verliere den Spass an der Arbeit...
 
Danke für den Bericht.

Und du erinnerst mich daran, dass ich endlich auch die schon vorgeschriebene Mail nach Andermatt losschicke bzgl. der Nicht-Anerkennung von Saisonkarten in der MGB, obwohl viele Tages- und Mehrtageskarten dies inbegriffen haben.
 
Vielen Dank für die Berichte und schönen Pics, auch wenn dies für die arbeitende Klasse immer etwas schwer verdaulich sind :wink:

Bezüglich nicht mehr enthaltenen MGB: Ist m.E. verständlich, wenn man die Hintergründe kennt. Der Bund hat von der MGB eine grössere Eigenfinanzierung auf den Bahnstrecken verlangt - dies ist nur ist nur durch eine Preiserhöhung möglich. Umgekehrt wollten die Bergbahnen eine Preiserhöhung der Saisonabos verhindern. Folge: MGB ist nicht mehr standarmässig dabei.

Lieber diese Lösung als eine Tariferhöhen für die wenigen, welche das ganze Gebiet bis Disentis nuten
 
Naja. Es geht nicht nur um die, die Dieni mit Sedrun verbinden wollen. So wenige sind das ja nicht, sonst würde der Sportzug nicht alle 30min fahren. Sondern auch um den Fall heute, wie er ja sehr oft vorkommt. Die Tageskarten gehören zu den teuersten der Schweiz. Gäste, die im guten Glauben eine Tageskarte online ohne MGB kaufen, weil sie von Andermatt aus gar nicht zum Disentiser Sektor wollen, und dann vor Ort feststellen, dass die Lifte für die Verbindung zum Oberalppass nicht offen sind, sitzen dann im Zug und werden vom Zugbegleiter zur Kasse gebeten. Findest Du das gut? :nein: Wenn die Lifte am Morgen laufen und dann wegen Wind oder einem Defekt eingestellt werden müssen, dann kostet es nichts. Total logisch für den Gast... :nein:

Sorry für die Schwerverdaulichkeit ;-)
 
ski-chrigel schrieb:
Naja. Es geht nicht nur um die, die Dieni mit Sedrun verbinden wollen. So wenige sind das ja nicht, sonst würde der Sportzug nicht alle 30min fahren. Sondern auch um den Fall heute, wie er ja sehr oft vorkommt. Die Tageskarten gehören zu den teuersten der Schweiz. Gäste, die im guten Glauben eine Tageskarte online ohne MGB kaufen, weil sie von Andermatt aus gar nicht zum Disentiser Sektor wollen, und dann vor Ort feststellen, dass die Lifte für die Verbindung zum Oberalppass nicht offen sind, sitzen dann im Zug und werden vom Zugbegleiter zur Kasse gebeten. Findest Du das gut? :nein: Wenn die Lifte am Morgen laufen und dann wegen Wind oder einem Defekt eingestellt werden müssen, dann kostet es nichts. Total logisch für den Gast... :nein:

Sorry für die Schwerverdaulichkeit ;-)

Finde die Vorgehensweise ehrlich gesagt auch ziemlich Banane, aber zu eurer Beruhigung, wenn euch das in DE passieren würde, dürftet ihr noch entsprechend Strafe zahlen. Denn Ticketverkauf im Zug gibts nur in den Fernverkehrszügen.
 
Danke für den Bericht. Ich muss da mit meiner Familie im März mal wieder hinfahren.

Aber wieso "Image"? ... ;D
 
molotov schrieb:
ski-chrigel schrieb:
Naja. Es geht nicht nur um die, die Dieni mit Sedrun verbinden wollen. So wenige sind das ja nicht, sonst würde der Sportzug nicht alle 30min fahren. Sondern auch um den Fall heute, wie er ja sehr oft vorkommt. Die Tageskarten gehören zu den teuersten der Schweiz. Gäste, die im guten Glauben eine Tageskarte online ohne MGB kaufen, weil sie von Andermatt aus gar nicht zum Disentiser Sektor wollen, und dann vor Ort feststellen, dass die Lifte für die Verbindung zum Oberalppass nicht offen sind, sitzen dann im Zug und werden vom Zugbegleiter zur Kasse gebeten. Findest Du das gut? :nein: Wenn die Lifte am Morgen laufen und dann wegen Wind oder einem Defekt eingestellt werden müssen, dann kostet es nichts. Total logisch für den Gast... :nein:

Sorry für die Schwerverdaulichkeit ;-)

Finde die Vorgehensweise ehrlich gesagt auch ziemlich Banane, aber zu eurer Beruhigung, wenn euch das in DE passieren würde, dürftet ihr noch entsprechend Strafe zahlen. Denn Ticketverkauf im Zug gibts nur in den Fernverkehrszügen.
Bei uns eigentlich auch, aber bei der MGB ist das glaube ich anders, weil es nicht auf allen Stationen Automaten gibt.
 
Hier die Antwort aus Andermatt:
Vielen Dank für Ihre Rückmeldung. Gerne versuche ich Ihnen zu erklären weshalb die Dinge sind wie Sie sind:
​
​Vorzeitige Öffnung des Gütsch-Express: Wie Sie ja wissen, besteht das Skigebiet Andermatt-Sedrun aus einer Kette von Anlagen, welche die Verbindung von Andermatt und Sedrun ermöglichen.
Um diese Kette in Betrieb nehmen zu können, müssen alle Mitarbeiter mit dem Gütsch-Express auf den Berg und arbeiten sich von dort Anlage um Anlage vorwärts mit der Inbetriebnahme, bis zum Schneehüenerstock, da es keine andere sinnvolle Möglichkeit gibt, sich in diesem alpinen Gelände zu bewegen, zumal der Zug auch noch nicht fährt um diese Zeit. Deshalb ist eine vorzeitige Öffnung des Gütsch-Express zu kurz gegriffen, die Gäste würden dann einfach an der nächsten Anlage warten (und da ist es unter Umständen deutlich kälter). Wonach Sie also fragen ist eine generelle Erweiterung der Betriebszeiten. Dies wäre natürlich möglich, aber mit zusätzlichen Kosten verbunden, die wir entsprechend weitergeben müssten.
​
Öffnung von Anlagen nach Schlechtwetterperioden: Wie Sie selber bemerkt haben, war es am Dienstagmorgen immer noch sehr Windig. Hätte man die Pisten bereits in der Nacht präpariert, wären diese bereits wieder verweht gewesen bis zum nächsten Morgen. Deshalb wurde mit den Pistenpräparationen in der Nacht um 4 Uhr begonnen, da es ab dann von der Windsituation her langsam möglich war. In diesem Zeitraum waren unsere Mitarbeiter in mehreren Schichten rund um die Uhr 24 Stunden im Einsatz, um die Anlagen so schnell wie möglich allen wieder zugänglich zu machen.
​
Inklusion der Matterhorn Gotthard Bahn: Wir haben erkannt, dass die aktuelle Situation für den Gast komplex ist. Die Skiarena und die MGB befinden sich im Gespräch darüber, wie das Angebot in Zukunft gestaltet wird.
Immerhin sehen sie das MGB-Problem ein.
 
Ist ja mal ein Anfang. Aber betreffend Öffnung; ich finde es unverständlich weshalb nicht früher geöffnet werden könnte. Erstens mal ist es kein Problem den Hauptzubringer früher zu öffnen und den Rest erst später (geht in anderen Gebieten auch) denn da sind die Mitarbeiter schon früh. Dass Schneehüenerstock später geöffnet wird ist mir auch klar. Aber so könnte bereits ein Teil der Gäste auf den Pisten am Gütschexpress fahren.
 
br403 schrieb:
molotov schrieb:
Finde die Vorgehensweise ehrlich gesagt auch ziemlich Banane, aber zu eurer Beruhigung, wenn euch das in DE passieren würde, dürftet ihr noch entsprechend Strafe zahlen. Denn Ticketverkauf im Zug gibts nur in den Fernverkehrszügen.

Seit Januar nicht mehr, nur noch per App: https://www.bahn.de/service/buchung/wege_zur_fahrkarte#:~:text=Seit%20dem%2001.01.2022%20k%C3%B6nnen,der%20App%20DB%20Navigator%20buchen.

Aber da selbes Spiel, geht nur im Fernverkehr...
 
Mindestens Dieni-Nätschen sollte bei einem 89 CHF Skipass mit drinliegen. Das ist ja eigentlich ein zusammenhängendes Skigebiet. Den Zug nimmt man ja als Skifahrer sowieso nur dann, wenn es nicht anders geht. Und es scheint öfters mal der Fall zu sein, wenn man sich den interaktiven Pistenplan anschaut. Nur für den Gütsch-Teil sind 89 CHF zu viel Kohle.

Marketing-mässig wird aber auch Andermatt, Sedrun und Disentis zusammen als ein Skigebiet verkauft, da würde man den Transfer auch als inklusive erwarten. Nach meiner Definition sind das aber zwei Skigebiete.
 
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