Bekanntlich bin ich kein Fan der Frutt und würde wohl kaum je 55.- für eine Tageskarte aufwerfen. Dank der Skiticketcorner-Aktion im November hatte ich aber eine Tageskarte für 27.50, die ich heute einlöse. Und dafür passt es einige Stunden lang.
Ich muss sagen, ich bin ob des Schneezustandes sehr positiv überrascht! Ich hätte nicht gedacht, dass hier sämtliche Pisten so gut, total steinfrei und weitgehend pulvrig sind und bleiben. Nur grad auf der schwarzen Piste zwischen Bettenalp und Cheselen hat es ein paar leicht eisige Stellen.
Vormittags ist einiges los. Auf den Bonistock-Pisten wird es manchmal unangenehm eng und wie ich gesehen habe, ist die Kolonne am Erzegg lang. Nach 11.30 Uhr leert es aber bereits schlagartig und es ist angenehm.
Das Wetter und die Temperaturen sind sowieso top.
Insgesamt macht es sehr viel Spass und ich bleibe deutlich länger als geplant.
Der Nebel zieht sich schon um 10 Uhr zurück.
Bei Cheselen sieht es noch richtig winterlich aus:
Bald mal wird die Paradepiste (eigentlich die einzige, die mir wirklich gut gefällt) leer. Natürlich kommen dann auch Erinnerungen an die
vier bahnunterstützen Abfahrten hier während des Coronalockdowns auf. Diese Umgehung der aus heutiger Sicht damals unnötigen Skigebietsschliessung zaubert mir auch heute noch ein Lächeln ins Gesicht.
Nach 10x Bonistock und 5x die unteren 2er-Sessel wechsle ich der Vollständigkeit halber in den anderen Gebietsteil. Ätzend, dieser Wechsel.
Und ätzend auch die flachen Pisten am Erzegg.
Ebenfalls ätzend die Länge des Balmhorn-SLs.
Schöne Aussicht zu Rosenhorn, Mittelhorn und Wetterhorn.
Der erste Teil der Piste hier ist aber super. Schade, sind sie noch nie auf die Idee gekommen, in der Hälfte einen Zwischeneinstieg einzurichten.
Dann also zur Rückkehr in den besseren Skigebietsteil nochmal Erzegg:
Und ein Zmittag in der Bettenalp: