Die große Klima-Diskussion

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Fab
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Fab » 04.07.2022 - 14:54

Es ist ein beklagenswertes Phänomen des Internetzeitalters, daß viele Leute außerstande sind abweichende Meinungen zu ertragen ohne gleich eine Glaubensfrage draus zu machen und gleich aggressiv abwertend und beleidigend zu werden.

Zum Thema:

Theo hat recht, wenn er, wie viele andere auch, kritisiert daß jedes auffällige Wetterereignis sofort instrumentalisiert wird.
Jeder argumentative Hinweis löst quasi automatisiert einen Aufschrei aus. Wozu?
Das nervt mich schon immer. Ich persönlich sah die Behauptungen über den menschgemachten Klimawandel früher viel skeptischer. Grund waren auch viele falsche Argumentationen.

Es gab schon immer Extremwetterlagen *, anderseits steigt die Wahscheinlichkeit solcher Ereignisse durch die Erwärmung.
Ein schlichter mathematischer Fakt. Ein definiertes Luftvolumen mit um 1°C erhöhter Lufttemperatur nimmt 6% mehr Wasser auf. Die Folgerungen daraus sind kein Hexenwerk.
* lest doch mal was übers "Magdalenenhochwasser" von Juli 1342. Dagegen war Ahrntal ein Regenschauer.

Theos Kritik am "alleinigen" menschlich verursachten Klimawandel sind natürlich richtig, helfen aber überhaupt nicht weiter.
Am natürlichen Temperaturanstieg seit Ende der "Kleinen Eiszeit" können wir eh nix ändern. Machen kann man grundsätzlich was am Ausstoß bzw. an der Entnahme von Treibhausgasen.

Ansonsten glaub ich, daß die Diskussionen ob man Billionen € in die Verhinderung von Treibhaus-Emissionen oder in die Anpassung an einen unvermeidlichen Klimawandel investieren soll, erst richtig losgeht.
Wenn 5 Milliarden Menschen auf dem Planeten nix machen, relativiert sich die Aktion von 500 Mio Europäern.

Wobei das alles auch kein absolutes entweder-oder ist.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Tyrolens » 04.07.2022 - 16:06

Es spricht eigentlich sehr wenig für's Verbrennen fossiler Rohstoffe. Da geht's nicht nur um CO2, sondern auch um Feinstaub u.ä.
Oder wie wir aktuellen sehen um globale Abhängigkeit von schwierigen Staaten usw usf.

Ich verstehe oft nicht, wie die Menschen denken. Fossile Energieträger werden doch spätestens dann uninteressant, wenn sie sich betriebswirtschaftlich nicht mehr lohnen.
Mein Onkel hat zur gleichen Zeit seine Heizung auf Öl umgestellt, zu der wir auf Pellets umgerüstet haben. Ich habe seine Entscheidung bis heute nicht verstanden. Denn billiger fahren wir.
Dass Lech mit Holz heizt und nicht mit Öl oder Gas wird auch eine wohlüberlegte Entscheidung gewesen sein. Lech wird sich heuer im Winter schlapp lachen. Alles richtig gemacht. ;)

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Julian96 » 04.07.2022 - 16:51

Also wenns dir um den Feinstaub geht stehst du mit deiner Pelletheizung aber ziemlich mieserabel da. Nach dem Kaminfeuer stößt die Pelletheizung mit weitem Abstand am meisten Feinstaub aus. Ich habe schon von weit als der hundertfachen Menge einer Öl oder Gasheizung gelesen. Darum entbrennt bei uns ja auch grade so eine Debatte um ein Verbot von Holzheizungen. Die Pelletheizung, die noch vor kurzem so angepriesen und gelobt wurde ist in vielen Städten inzwischen sehr verpönt.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von NeusserGletscher » 04.07.2022 - 17:10

GIFWilli59 hat geschrieben:
03.07.2022 - 20:32
Komisch, dass die Zunahme solcher Extremwetterereignisse wie auch Dürren und Waldbrände in Deutschland schon seit 30-40 Jahren von der Wissenschaft vorhergesagt wurden.
Also überleg vielleicht nochmal, wer hier "hinterher" nachgedacht hat.
Anfang der 2010er gab es noch Prognosen, die Nordeuropa wegen des Klimawandels vermehrt niederschlagsreiche Sommer vorhersagten. Seit Jahren ist aber eher davon die Rede, dass zu wenig Niederschlag fällt. Prognosen sind halt schwierig. Vor allem, wenn sie die Zukunft betreffen :wink:

Bleiben wir beim Hochwasser. Wenn die Pegelstände der Hochwasser durch menschliche Eingriffe abseits des Klimas beeinflusst werden, dann trifft dies auch auf statistische Aussagen zur deren Häufigkeit zu. Siehe auch die Aussagen auf der letzten Seite zu den historischen Hochwasserständen an der Mosel:
Joachim Sartor, FH Trier, 2012 hat geschrieben:So ist der (laut Medien) »Jahrhundertflut« von 1993 nur ein Wiederkehrintervall von rund 50 Jahren zuzuordnen. Da es das größte Hochwasser seit 1784 (also seit über 200 Jahren) war, erscheint ein »echtes« Jahrhundertereignis theoretisch also eher überfällig
Halten wir also fest, dass man hinter oberflächlichen Aussagen zu "Jahrhunderthochwassern" in Bezug auf den Klimawandel ein Fragezeichen setzen und fragen muss, ob diese Pegelstände um andere Einflüsse bereinigt wurden, die nichts mit dem Klimawandel zu tun haben. Was am Ende dabei heraus kommt, weiß ich auch nicht.

Abgesehen davon wäre es natürlich wünschenswert, hätte man schon vor 40 Jahren oder früher damit begonnen, erheblich mehr Geld in die Forschung regenerativer Energiequellen und deren Ausbau zu investieren. Alleine unter dem Aspekt der Unabhängigkeit von Importen.

Haben wir nun mal aber nicht. Selbst in den 2010er Jahren wurde der Ausbau der Erneuerbaren gestoppt, weil angeblich die Kosten aus dem Ruder liefen und der Ökostrom die Leitungen wegen des stockendes Ausbaus der Stromnetze geradezu verstopft haben soll. Und damit ein ganzer aufstrebender Industriezweig abgewickelt. Noch vor wenigen Jahren sollten elektrische Nachtspeicherheizungen verboten werden. Bis man "entdeckt" hat, dass diese wenigstens einen Teil der Überschüsse im Stromnetz sinnvoll verwerten können. Bis vor wenigen Jahren galten Diesel-PKW und Gasheizungen noch als Energiesparer, noch vor einem Jahr Gaskraftwerke als Brückentechnologie, um bis zur flächendeckenden Versorung mit Ökostrom wenigstens die Kohlekraftwerke abschalten zu können. Heute gelten diese Aussagen plötzlich nichts mehr. Unter solch ständig wechselnden Vorgaben kann niemand wirtschaften, kein Unternehmen und auch kein Privatmann.
Julian96 hat geschrieben:
04.07.2022 - 16:51
Die Pelletheizung, die noch vor kurzem so angepriesen und gelobt wurde ist in vielen Städten inzwischen sehr verpönt.
q.e.d.

Am Ende nutzt der Schlingerkurs auch nicht der Umwelt. Denn das Geld, was wir für ständige Paradigmenwechsel verbrennen, fehlt am Ende für langfristige und effiziente Investitionen. Und das Gas und Öl, was wir nicht mehr wollen, findet auf der Erde dankbare Abnehmer, die sich über günstige Energieträger freuen. Ganz abgesehen von der billigeren Kohle.

Es nutzt daher niemanden, wenn bei jeder Schreckensmeldung die Verantwortlichen wie aufgescheuchte Hühner durch den Stall fliegen und neue Parolen gackern.

So ein Umbau muss sorgfältig geplant werden. Vor allem von Fachleuten, die ihr Handwerk von der Pieke auf gelernt haben und verstehen, was sie tun. Was am Ende heraus kommt, wenn Sachfragen von Technokraten statt von Technikern entschieden werden, haben wir einmal erleben dürfen. Das sollte reichen.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Fab » 04.07.2022 - 17:58

Tyrolens hat geschrieben:
04.07.2022 - 16:06
Es spricht eigentlich sehr wenig für's Verbrennen fossiler Rohstoffe. Da geht's nicht nur um CO2, sondern auch um Feinstaub u.ä.
Oder wie wir aktuellen sehen um globale Abhängigkeit von schwierigen Staaten usw usf.
Bislang sprach viel für die Fossilen. Nämlich Verfügbarkeit, Preis und bestehende Technik.
Ja, es rächt sich grad die Abhängigkeit, speziell von D, At, It vom russischen Gas. War halt superbillig - und vieeeele Firmen und Millionen von Beschäftigten haben jahrzehntelang davon profitiert. Jetzt kommt für die Gasjunkies der Turkey :D
Tyrolens hat geschrieben:
04.07.2022 - 16:06
Ich verstehe oft nicht, wie die Menschen denken. Fossile Energieträger werden doch spätestens dann uninteressant, wenn sie sich betriebswirtschaftlich nicht mehr lohnen.
Ja. Dachte immer der Preisschock kommt, wenn der Förderungspeak überschritten wird.
Daß er nicht deutlich vor 2000 kam, wie 100%ig prognostiziert :lol: , jo mei. Prognosen halt. Aber der Punkt kommt unaufhaltsam.

Daß irgenwer Imperialismus neu auflebt hat kaum einer prognostiziert.
Tyrolens hat geschrieben:
04.07.2022 - 16:06
Mein Onkel hat zur gleichen Zeit seine Heizung auf Öl umgestellt, zu der wir auf Pellets umgerüstet haben. Ich habe seine Entscheidung bis heute nicht verstanden. Denn billiger fahren wir.
Dass Lech mit Holz heizt und nicht mit Öl oder Gas wird auch eine wohlüberlegte Entscheidung gewesen sein. Lech wird sich heuer im Winter schlapp lachen. Alles richtig gemacht. ;)
Das seh ich als Momentaufnahme. Wenn das viele machen, geht der Holzpreis durch die Decke.
Dann lacht Lech nimmamee ;D

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Tyrolens » 04.07.2022 - 19:40

Lech hat seinen eigenen Wald. Die müssen nichts kaufen.

Bei stationären Anlagen bekommst du den Feinstaub mit einfachen Mitteln raus gefiltert. Bei KFZ ist das anders.
Ist übrigens bei Hackgutanlagen das weitaus größere Problem.

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von skifam » 05.07.2022 - 22:06

Zu den möglichen lt. Den Expertologen noch nicht ausreichend erforschten Ursachen der SommerHitzewellen diesen und anderer Jahre
https://www.tagesschau.de/ausland/klima ... g-101.html
Mit links zur PM des PR Folgenforschingsinstitutes Potsdam bzgl Jetstream usw.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Highlander » 09.07.2022 - 11:44

Die Wasser Knappheit in Norditalien nimmt immer größere Ausmaße an...
nun herrscht bereits in 6 Regionen der Wasser Notstand...
https://www.rainews.it/tgr/tagesschau/a ... dbe9b.html

Es kommt leider alles zusammen, der absolut schneearme Winter,
nach welchem es so gut wie kein Schmelzwasser aus den Bergen gegeben hat...
ist nun auch ein absolut warmes und trockenes Frühjahr gekommen...

Es gibt sogar nun Streit um das Wasser aus dem Gardasee.. :mrgreen:

https://www.rainews.it/tgr/tagesschau/a ... b995f.html

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von j-d-s » 10.07.2022 - 23:31

Ich finde ja nach wie vor beeindruckend, wie beharrlich man sich weigert, sich dem Klimawandel anzupassen. In Deutschland nimmt man lieber zehntausende Hitzetote in Kauf, anstatt flächendeckend Klimaanlagen einzubauen. Und in Dürregebieten fängt man nicht den Regen auf, baut Stauseen, oder man steigert die Wasserentnahme aus Flüssen und baut Meerwasserentsalzungsanlagen.

Dabei sagen doch selbst die größten Klimaalarmisten (und ja, Fridays for Future, Greenpeace und Co sind Extremisten), dass selbst wenn man sofort einen den Co2-Ausstoß stark reduzieren würde man trotzdem noch erhebliche Auswirkungen hätte - und diese (das sagen sie natürlich nicht) sind Grund genug, um die genannten Gegenmaßnahmen zu ergreifen.

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Fab » 11.07.2022 - 12:38

Der flächendeckende Einbau von Klimaanlagen wäre sicher der Topfavorit fürs Nachhaltigkeitslabel :lach:
Im gemäßigten mitteleuropäischen Klima, in dem grad im Zeitraum von ca. 10 Wochen Extremtemperaturen möglich sind, braucht es das m. E. nicht.

Als Ex-Bewohner des Grazer Beckens, dort wars im Sommer schon immer brütend heiß, kann ich sagen, die hiesigen Bewohner sollten lernen richtig zu lüften :D Wie ich seit Jahren beobachte können die das nicht.

Beispiel: Für Mo/Die nächster Woche sind Höchsttemperaturen angesagt. Heißt im Hofer Land 35-36°C.
Vorher ist es relativ kühl. Mit Nachttemperaturen 9°C-12°C. Ich werd mein Haus gezielt abkühlen und da auch ein wenig frieren. Dann, an den heißen Tagen tagsüber keinesfalls das Fenster zum Lüften öffnen, sondern diese beschatten.

Wasserentnahme aus Fließgewässern wird von Wasserwirtschaftsämtern reglementiert. Denn wenn zu viel entnommen wird, ist die Ökologie des Gewässers hinüber.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Neandertaler » 11.07.2022 - 19:26

j-d-s hat geschrieben:
10.07.2022 - 23:31
Ich finde ja nach wie vor beeindruckend, wie beharrlich man sich weigert, sich dem Klimawandel anzupassen. In Deutschland nimmt man lieber zehntausende Hitzetote in Kauf, anstatt flächendeckend Klimaanlagen einzubauen. Und in Dürregebieten fängt man nicht den Regen auf, baut Stauseen, oder man steigert die Wasserentnahme aus Flüssen und baut Meerwasserentsalzungsanlagen.

Dabei sagen doch selbst die größten Klimaalarmisten (und ja, Fridays for Future, Greenpeace und Co sind Extremisten), dass selbst wenn man sofort einen den Co2-Ausstoß stark reduzieren würde man trotzdem noch erhebliche Auswirkungen hätte - und diese (das sagen sie natürlich nicht) sind Grund genug, um die genannten Gegenmaßnahmen zu ergreifen.
Wegen dem ansteigendem Meeresspiegel pumpen wir den Ozean einfach ein wenig leer bis der Wasserstand wieder stimmt.......

Gelegentlich weis ich nicht so ganz genau, ob hier nicht ein ganz großer der Humoristen am Werk ist.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von j-d-s » 11.07.2022 - 20:33

Nein, wegen des Ansteigenden Meeresspiegels baut man Deiche (wie es die Holländer seit Jahrzehnten machen) oder siedelt die Menschen um (in D wurden übrigens schon über 100.000 umgesiedelt, allerdings für den Braunkohletagebau).

Dass Klimaanlagen "nicht nötig" seien, ist grober Unsinn. In Altersheimen und Krankenhäusern sind sie es auf jeden Fall, aber auch da eher Mangelware in D. Auch in Bürogebäuden ist das sehr sinnvoll, weil wissenschaftlich erwiesenermaßen die Produktivität stark abnimmt, wenn es über 24 Grad im Büro hat.

Aber auch jeder Normalbürger sollte die Möglichkeit haben, kostengünstig eine Klimaanlage einbauen zu lassen. Das ist eben genauso normal wie die Heizung im Winter, in südlichen Ländern käme niemand auf die Idee Wohngebäude ohne Klimaanlage zu bauen, sogar in vielen ärmeren Ländern.

Die "Nachhaltigkeit" ist eine Scheinargumentation, wenn man das mit entsprechender Stromerzeugung kombiniert, bspw. Atomkraft, wobei ganz einschlägig Solarzellen wären, denn die erzeugen ja typischerweise mehr Strom wenns besonders warm ist und man die Klimaanlage braucht... hier wäre eine Kombiförderung, Solar+Klimaanlage, sinnvoll.

Es wird nunmal immer wärmer und daran muss man sich anpassen, wir haben die technologischen Möglichkeiten.

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von baeckerbursch » 11.07.2022 - 20:41

Bin mal gespannt in wie sich die vielen Windkraftwerke sich aufs Klima und Wetter auswirken.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von skifam » 11.07.2022 - 20:50

Wir haben jetzt und erst recht werden im Sommer tagsüber Photovoltaiküberkapazitaeten haben, die aufgrund der Netzkapazitaeten und der zu geringen Speichermöglichkeiten nicht nutzbar sind und erst recht nicht nutzbar sein werden.
Warum diese überschüssige E Energie dann im Sommer in den Gebäuden auf denen sie erzeugt wird, nicht genutzt werden darf ist logisch, elektrotechnisch, wissenschaftlich oder gar demokratisch nicht erklärbar.
Es gibt für solche Verbots-Vorschläge aber ganz andere Erklärungen... diese zu erläutern erspare ich mir hier... wir wollen doch hier alle freundlich zueinander sein, da wir das gleiche wunderbare Hobby haben.
Im übrigen haben Klimaanlagen ganz andere Probleme unter anderem gesundheitlicher Art.
Ich kann aus medizinischen Gründen jedem nur raten nachts lüften, beschatten am besten mit hitzeresistenteren Bäumen und die entfeuchtenden Klimaanlagen, nur wenn es anders nicht mehr geht, nutzen....
Nur damit Euch klar ist.... ich bin nicht der von der anderen Seite.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von noisi » 11.07.2022 - 21:31

baeckerbursch hat geschrieben:
11.07.2022 - 20:41
Bin mal gespannt in wie sich die vielen Windkraftwerke sich aufs Klima und Wetter auswirken.
Ich auch! Die WKAs sind ja meist weiß und reflektieren daher viel Sonnenlicht - quasi wie Schnee. Das bringt eine fette Abkühlung!
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Da mein Bildhoster seine Verzeichnisstruktur geändert hat, werden die Bilder in meinen Berichten z.T. nicht mehr angezeigt. Auf konkreten Wunsch stelle ich sie wieder her.

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Fab » 12.07.2022 - 01:50

skifam hat geschrieben:
11.07.2022 - 20:50
........................
Im übrigen haben Klimaanlagen ganz andere Probleme unter anderem gesundheitlicher Art.
..............................
Richtig!
Ich bin, nebenbei bemerkt, ein erfahrener Tropenreisender.
Wann immer es ging, hab ich nichtklimatisierte Unterkünfte gewählt. Schon weil man sich in klimatisierten nie richtig akklimatisiert.

Bei anhaltender Hitze helfen ein paar Kniffe um das Leben zu erleichtern.
Jegliche Hitze- o. Kältereize vermeiden. Also weder kalt noch heiss essen, trinken o. duschen. Handwarm.
Wenn man die Hitze aus der Wohnung nicht mehr rauskriegt kann man sich Linderung verschaffen.
Hände mit handwarmen Wasser benässen. Beginnend mit Ohren, Gesicht (Schläfen), Genick, Schultern, Ober- u. Unterarme samt Brust benässen. Mit dem Handtuch vorsichtig die Tropfen abtupfen - nicht reiben! Verdunstungskühle wirkt sofort.

Noch ein Tipp. Abends einfach nix essen - und als letzter Tip: Auf den Spätsexfilm mal verzichten ;D

Zur Klimaanlage. Arbeitete mal in einem neumodischen Glaskasten ohne Air Condition.
Der Bau hatte schwere, metallische Außenlamellen. Die Luft wurde von außen ins Kellergewölbe gesaugt, von dort in die Büroetagen. Früh ab 7h wurden die Fenster geöffnet. Auf der Sonnenseite die Fenster beschattet.
Hat alles in allem bestens funktioniert.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Jensibua » 12.07.2022 - 22:52

baeckerbursch hat geschrieben:
11.07.2022 - 20:41
Bin mal gespannt in wie sich die vielen Windkraftwerke sich aufs Klima und Wetter auswirken.
Eine eher wissenschaftlich orientierte Antwort auf diese Frage findet man in diesem mehrseitigen Artikel: https://www.spektrum.de/news/energiewen ... ma/1993738
Kurzform: In der derzeitigen Größenordnung keine globalen Effekte, auch bei größerem Ausbau eher nicht. Lokale Effekte durch stärkere Durchmischung der unteren Luftschichten im Umfeld von einigen Kilometern gibt es hingegen schon. In einer Studie wird dadurch etwas mehr Niederschlag erwartet.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von j-d-s » 13.07.2022 - 06:09

Fab hat geschrieben:
12.07.2022 - 01:50
skifam hat geschrieben:
11.07.2022 - 20:50
........................
Im übrigen haben Klimaanlagen ganz andere Probleme unter anderem gesundheitlicher Art.
..............................
Richtig!
Ich bin, nebenbei bemerkt, ein erfahrener Tropenreisender.
Wann immer es ging, hab ich nichtklimatisierte Unterkünfte gewählt. Schon weil man sich in klimatisierten nie richtig akklimatisiert.

Bei anhaltender Hitze helfen ein paar Kniffe um das Leben zu erleichtern.
Jegliche Hitze- o. Kältereize vermeiden. Also weder kalt noch heiss essen, trinken o. duschen. Handwarm.
Wenn man die Hitze aus der Wohnung nicht mehr rauskriegt kann man sich Linderung verschaffen.
Hände mit handwarmen Wasser benässen. Beginnend mit Ohren, Gesicht (Schläfen), Genick, Schultern, Ober- u. Unterarme samt Brust benässen. Mit dem Handtuch vorsichtig die Tropfen abtupfen - nicht reiben! Verdunstungskühle wirkt sofort.

Noch ein Tipp. Abends einfach nix essen - und als letzter Tip: Auf den Spätsexfilm mal verzichten ;D

Zur Klimaanlage. Arbeitete mal in einem neumodischen Glaskasten ohne Air Condition.
Der Bau hatte schwere, metallische Außenlamellen. Die Luft wurde von außen ins Kellergewölbe gesaugt, von dort in die Büroetagen. Früh ab 7h wurden die Fenster geöffnet. Auf der Sonnenseite die Fenster beschattet.
Hat alles in allem bestens funktioniert.
Ich finde es beeindruckend, was sich manche alles einfallen lassen, nur um ihr Weltbild "Klimaanlage böse" zu untermauern. Fakt ist, damit hat man ne angenehme Temperatur auch bei Hitze draußen. Und dieses "akklimatisieren" ist doch Unfug, man bleibt wenns draußen zu warm ist einfach drinnen, dann muss man auch nicht "akklimatisieren".

Übrigens haben die Leute in den warmen Ländern, zumindest in den halbwegs reichen, alle Klimaanlagen, ganz besonders in Büros. Wenns bei uns wärmer wird müssen wirs halt genauso machen wie die.

Wers nicht will der wird ja nicht gezwungen eine einzubauen bzw. anzuschalten, aber umgekehrt muss jeder Schwitzen wenn die Verweigerungshaltung bleibt.

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von skifam » 13.07.2022 - 09:59

Bitte meinen Text richtig und komplett lesen. So wie Du das verstanden hast, ist es nicht gemeint.
Sorry
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von NeusserGletscher » 19.07.2022 - 19:54

In diesem Kommentar rechnet ein Nutzer überschlägig aus, was uns der Umstieg auf regenerative Stromerzeugung kostet und welche Probleme dabei auftreten. Fazit: Für die Energiewende benötigen wir neben Solar- und Windparks erheblich mehr Kraftwerksleistung, um mit zuvor erzeugtem Wasserstoff aus der Überproduktion Flauten zu überbrücken. Sonne und Wind sind zwar kostenlos, aber die Speicherung und Sicherstellung der Versorgung kostet Unsummen. Einmal ganz abgesehen von den technischen Problemen.
Was Du selber richtig machst können andere nicht falsch machen

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von skifam » 19.07.2022 - 20:54

Ziemlich gutes Interview mit einem wirklichen Experten und einem realistischem Ausblick in unsere Zukunft... u.a. Das China bald das Schicksal Japans ereilen wird...
&
Mit der dringenden Enpfehlung eben nicht wegen des Klimawandels auf Kinder zu verzichten...
Obwohl es aus dem Spiegel ist :wink: lesenswert:
https://www.spiegel.de/ausland/bevoelke ... 9eb3c2-amp
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Fab » 19.07.2022 - 23:07

j-d-s hat geschrieben:
13.07.2022 - 06:09
.........................................................Und dieses "akklimatisieren" ist doch Unfug, man bleibt wenns draußen zu warm ist einfach drinnen, dann muss man auch nicht "akklimatisieren".
..............................................................
Allein dieser Satz zeigt mal wieder, dass du keine Ahnung hast von den Dingen über die du schreibst.
Nach meinem Gefühl ist alles an dir nicht nur blanke Theorie, sondern schlicht Fake, du "Überallzugleichskifahrer".

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von j-d-s » 20.07.2022 - 01:23

Dass du ein Problem mit Realität hast, ist nicht mein Problem, und nichts könnte mich weniger interessieren als dass irgendjemand den ich gar nicht persönlich kenne im Internet meine Äußerungen in Frage stellt. Jeder kann glauben was er will. Tu ich ja genauso.

Das mit dem "Akklimatisieren" ist aber nunmal Fakt, wenn man immer in geschlossenen Gebäuden um die 20-23 Grad bleibt und im Auto die Klimaanlage einschaltet, die auch nur wenige Minuten zum Runterkühlen braucht, dann ist man am Tag nur wenige Minuten in der Hitze draußen. Woran und wofür soll man sich da noch "akklimatisieren", wenns zusammengerechnet 15 Minuten am Tag sind?

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Neandertaler » 20.07.2022 - 07:18

Fab hat geschrieben:
19.07.2022 - 23:07
j-d-s hat geschrieben:
13.07.2022 - 06:09
.........................................................Und dieses "akklimatisieren" ist doch Unfug, man bleibt wenns draußen zu warm ist einfach drinnen, dann muss man auch nicht "akklimatisieren".
..............................................................
Allein dieser Satz zeigt mal wieder, dass du keine Ahnung hast von den Dingen über die du schreibst.
Nach meinem Gefühl ist alles an dir nicht nur blanke Theorie, sondern schlicht Fake, du "Überallzugleichskifahrer".
Homeoffice in der Landwirtschaft wird hier wohl gemeint sein. Da braucht dann keiner in der sengenden Sonne die Ernte einholen. Oder für den Acker eine Klimaanlage...
Die Weltfremdheit mancher Menschen erstaunt mich auch immer wieder. Hier sind wahrscheinlich wieder Leute auf dem Weg, die als Problemlösung auf den Mangel von Brot vorschlagen, das die Hungernden doch bitte Kuchen essen mögen. An den Grund und das Ergebnis dieser Aussage sollte sich ein durchschnittlicher Schüler noch erinnern.

Ich verstehe es nicht, was hier für ein Kommentar abgegeben wurde. Es muss sich um Lebenserfahrungen hinter dem Fenster in stets geschlossen Räumen handeln oder du hast Recht: unser Überallzugleichskifahrer ist aus irgendeinem Grund irgendwo als Satire/Parodie entstanden.
Neu: Aus- und Weiterbildung zur Glühbirne. Man hat die Erleuchtung und kann dann alles mit Fassung ertragen!

Grüße aus Rockcity

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von gernot » 20.07.2022 - 09:00

NeusserGletscher hat geschrieben:
19.07.2022 - 19:54
In diesem Kommentar rechnet ein Nutzer überschlägig aus, was uns der Umstieg auf regenerative Stromerzeugung kostet und welche Probleme dabei auftreten. Fazit: Für die Energiewende benötigen wir neben Solar- und Windparks erheblich mehr Kraftwerksleistung, um mit zuvor erzeugtem Wasserstoff aus der Überproduktion Flauten zu überbrücken. Sonne und Wind sind zwar kostenlos, aber die Speicherung und Sicherstellung der Versorgung kostet Unsummen. Einmal ganz abgesehen von den technischen Problemen.
Schwacher Kommentar, läßt techn. Innovationen außen vor.
Da ist derzeit so viel in der Pipeline wie z.B. Tandem Pv-Zellen mit >30% Wirkungsgrad oder PolyJoule produziert schon Akkus auf Polymer Basis für 65$ pro kwH.
Das müßte man halt berücksichtigen.


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