Der Arlberg und der Schnee...

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Der Arlberg und der Schnee...

Beitrag von Arlbergfan » 30.01.2020 - 19:59

Günter Aigner ist vlt. dem ein oder anderen Touristiker als auch den österreichischen Meteorologen ein Begriff. Er betreibt als Meteorologe ein eigenes Unternehmen, stellt Klimastudien und vor allem Schneemessreihen auf und wird nicht ungern von den Bergbahnen instrumentalisiert, um gegen die negative Berichterstattung in den Medien über die immer kürzer werdenden Winter und der daraus resultierenden Zukunftsdiskussion entgegenzuwirken. Seine Webseite heißt nicht ohnehin "Zukunft Skisport" - hier der Link: Zukunft Skisport

Natürlich hat er am Arlberg auch seine Unterstützer. Er veröffentlicht jeden Winter seine erneuerte Studie zu den Schneehöhen am Arlberg und kommt auf Grund langfristiger Messreihen meistens zu der Schlussfolgerung, dass es keine signifikante Veränderung der Schneehöhen am Arlberg über die letzten Jahre gab. Kurzum: Der Arlberg wird auch in Zukunft mit dem weißen Gold punkten können.

Bild
^^ Hier zum Beispiel die Messreihe zu der max. Schneehöhe in Lech am Arlberg Ort über die Winter verteilt. Über die Jahre hinweg lässt sich keine Veränderung erkennen. Quelle: Zukunft Skisport

Jetzt war Günther Aigner erst wieder bei uns zu Gast und hat die aktuellsten Zahlen präsentiert.
Eine Kurzzusammenfassung:
  • Seit den Anfängen des alpinen Skilaufs sind die Temperaturen in den Bergen der Ostalpen um 1,3°C angestiegen.
  • Die letzten 50 Jahre zeigen ein Auf und Ab der Temperaturen und bislang keine nachhaltige Erwärmung.
  • Die Sommertemperaturen zeigen auch langfristig einen deutlicheren Anstieg von rund 2,5°C. Diese Temperaturerhöhung hat sich über die letzten Dekaden nochmals beschleunigt.
  • Für die Station Lech am Arlberg sehen wir (in der Abbildung oben) die enorme jährliche Variabilität der maximalen Schneehöhen. Diese schwanken zwischen fast 300cm und gut 70cm in den drei „schneeärmsten“ Jahren seit 1926. Langfristig ist der Trend allerdings nahe Null, im Mittel fällt nach wie vor so viel Schnee in Lech, dass sich dieser auf rund 160cm Mächtigkeit anhäufen kann.
  • Anhand der Daten und Trendanalysen können wir ein mittelfristiges Klimaszenario aus Sicht der alpinen Wintersportinteressierten wagen. Auch wenn die Launen der Natur geheimnisvoll und überraschend bleiben werden, so haben wir doch einige gute Anhaltspunkte über die letzten Jahrzehnte gesammelt. Dazu gehören die „schwierigen“ meist trocken-milden (Früh-) Winter um die 90er Jahre oder auch um 2016 (im Nordalpenraum), aber auch die „günstig-schneereichen“ dazwischen. Bis gegen 2050 ist wahrscheinlich mit einer sehr ähnlichen Variabilität zu rechnen und auch die Herausforderungen bleiben wie gehabt, wie z.B. schlagkräftige Beschneiungsanlagen.
Das ganze habe ich für euch hier hochgeladen: https://drive.google.com/file/d/1jEpHHI ... sp=sharing

Ich würde gerne mit euch eine Diskussion über diese Art von Messreihen starten, was ihr davon haltet und inwiefern diese helfen, manche Schreckensszenarien der Medien zu hinterfragen. Diese sollte mit Fakten unterlegt sein und nicht in irgendwelchen Floskeln enden. Besonders gespannt, bin ich auf die Meinung unserer Hobbymeteorologen. Schließlich diskutieren wir doch nur zu oft über das Wetter, weniger über Großwetterlagen und noch seltener reflektiert über das Klima!
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Re: Der Arlberg und der Schnee...

Beitrag von molotov » 30.01.2020 - 20:20

Merci!

Das erste was mir in der Auswertung fehlt: Anzahl der Schneedeckentage oder auch Schneedeckentage >40cm (oder beliebiges anderes Maß). I
Weiters interessant: Verschiebt sich der Zeitpunkt der maximalen Schneehöhe?
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Re: Der Arlberg und der Schnee...

Beitrag von Arlbergfan » 30.01.2020 - 20:30

Es ist eigentlich so gut wie alles dokumentiert:

Tage mit Schneebedeckung: Durchschnittlich in den letzten 73 Tagen: 186 Tage

Bild

Einschneizeitpunkt: Durchschnittlich am 15. November, wobei der Tag stark varrieren kann, siehe den Winter 16/17 mit dem Einschneizeitpunkt am 27. Dezember:

Bild
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Re: Der Arlberg und der Schnee...

Beitrag von flamesoldier » 30.01.2020 - 20:55

Es zweifelt ja auch eigentlich niemand am Winter in dieser Höhenlage (Station auf 1480 m, selbst Kitzbühel sagt man baut neue Wiederholungsanlagen noch ab 1450 m). Viel interessanter wären Daten für niedrigere Lagen, wie z.B. 1200, 1000 und 800 m. Denn genau da merke ich eher eine klimatische Veränderung, da häufiger Spülmaschinen-Wetterlagen wie die uns derzeit bevorstehende auftreten und die Schneefallgrenze durch wärmere Südwestkomponenten im Mittel ansteigt. So lässt sich selbst mit Beschneiung im Allgäu derzeit kaum eine Talabfahrt sinnvoll öffnen, weil es entweder durch Inversion bis kurz vorm Tal zu warm ist oder durch hohe Schneefallgrenzen unten alles weggewaschen wird. Nicht weit entfernt vom Arlberg am Diedamskopf war letzten Sonntag selbst die Waldtalabfahrt nicht befahrbar weil unten hunderte Meter braun waren. Mir fehlen dort die langfristigen Vergleichswerte, aber dass sowas Ende Januar vorkommt erscheint mir eher untypisch.
Um den Winter in Lagen über 1400 m muss man sich in Vorarlberg wohl keine Sorgen machen. Aber ohne schlagkräftige Beschneiung und Wetterglück wird sich das ein oder andere Skigebiet mit Talabfahrten bis tlw. auf 600 m (Mellau!) Gedanken machen müssen. Mellau hat immerhin das Glück, dass es ein Nordhang ist. In Schoppernau hat man weder nennenswert Beschneiung (die 3 Kanonen um die Mittelstation und ein paar am Übungslift sind zu vernachlässigen), noch eine gute Hangexposition (praller Südhang bis 850 m). Und dann kommt noch dazu, dass bei Südwestkomponenten die Suppe immer zuerst in Vorarlberg reinschwappt, während das Tiroler Unterland und Salzburg später und schwächer erreicht werden.
45 Skitage in der Saison 17/18:
14x Saalbach, 9x Hintertuxer Gletscher, 5x Kitzsteinhorn, 3x Zillertalarena, 3x Warth/Schröcken, 3x Mellau-Damüls (davon 1x inkl. Faschina), 1x Kitzbühel, 1x Wildkogel Arena, 1x Silvretta Montafon, 1x Schmittenhöhe, 1x Diedamskopf, 1x Sonnenkopf, 1x Fellhorn-Kanzelwand, 1x Ski Arlberg

50 Skitage in der Saison 18/19:
11x Saalbach, 10x Hintertuxer Gletscher, 7x Serfaus-Fiss-Ladis, 5x Sörenberg, 3.5x Axamer Lizum, 2x Mellau/Damüls, 2x Savognin, 2x Ischgl-Samnaun, 2x Warth-Schröcken, 2x Obergurgl/Hochgurgl, 2x Diedamskopf, 1x Sölden, 0.5x Muttereralm

51 Skitage in der Saison 19/20:
14.5x Saalbach, 4x Kals/Matrei, 3x Hochgurgl, 3x Hochzeiger, 3x Kühtai, 2.5x Kappl, 2x Hintertux, 2x Sölden, 2x Glungezer, 2x Savognin, 2x Diedamskopf, 1x Galtür, 1x Ischgl, 1x Rifflsee, 1x Schlick2000, 1x Hochoetz, 1x Malbun, 1x Kitzsteinhorn/Maiskogel, 1x St. Jakob i.D., 1x Sillian Hochpustertal, 1x Wildkogel, 0.5x Schmittenhöhe, 0.5x See

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Re: Der Arlberg und der Schnee...

Beitrag von beatle » 31.01.2020 - 08:53

Danke für die tollen Statistiken, finde ich sehr interessant!
Klar, in Lech ist man generell noch auf der besseren Seite auf 1450 bis 1500 Höhenmetern. Unter dieser Höhenlage sieht es dieses Jahr katastrophal aus. Selbst in Langen regnet es auf 1250m ständig wieder rein und die Schneedecke bleibt um die 40cm...

Trotzdem, heute kriegt der Arlberg auch schon mal ein Gefühl für die (mittlere / fernere (?) ) Zukunft, Regen im Winter - früher ein Phänomen von Oberstdorf oder Zell am See - jetzt auch bei +5 Grad in Lech aktuell.
18/19: 30 Qulität statt Quantiät Åre , Narvik, Lofoten, Tromsø
17/18: 34 Kaukasus
16/17: 17 u. A. Lech-Zürs 19.-21.4.
15/16: 28 u. A. Skitouren Allalingletscher, Saas Fee, Gulmarg mit Heliski und Nordstau I, Nordstau II 100cm, Respekt.
14/15: 27 u. A. Japan, Arlberg, Stuben-Lech-Zürs.
13/14: 33 u. A. Sonnenkopf, St. Moritz, Canada Road Trip, Vialattea, Serre Chevalier, La Forêt Blanche. 12/13: 38 u. A. Kitzsteinhorn Mai, Utah, Kössen 11/12: 25 10/11: 19 u. A. Colorado Road Trip 09/10: 17 08/09: 29

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Re: Der Arlberg und der Schnee...

Beitrag von Arlbergfan » 31.01.2020 - 09:13

Ja, heute bzw. das Wochenende ist bitter. Aber auch das ist nichts, was es noch nicht gab.
Keine Sorge, ich bin keiner der die Augen vor dem Klimawandel verschließt und alles schön reden will. Es hängt aber doch sehr von den Großwetterlagen ab, und die war diesen Winter bisher einfach richtig schlecht.
Trotzdem werden wir diese Warmphase überleben - es könnte hier und da zu einer guten Versiegelung kommen.
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Re: Der Arlberg und der Schnee...

Beitrag von Pancho » 31.01.2020 - 10:59

Danke für diese Daten. Das SLF kommt zu folgenden Schlussfolgerungen ihre eigenen Datenreihen betreffend:
Der Trend zu schneearmen Wintern ist an den meisten Stationen unterhalb 1300 m ü. M. statistisch signifikant. Die Veränderungen werden umso deutlicher, je niedriger eine Station gelegen ist. Oberhalb 2000 m zeigen die Schneehöhen im Hochwinter (Dezember bis Februar) hingegen keinen klaren Trend. Anders die Dauer der Schneebedeckung: Die grosse Mehrheit der Stationen zeigt einen klaren Rückgang der Tage mit schneebedecktem Boden, unabhängig von ihrer Höhenlage oder ihrem Standort.
Quelle:
https://www.slf.ch/de/schnee/schnee-und ... andel.html

Wie kommt es, dass der Arlberg scheinbar auch was die Länge der Schneeabdeckung angeht, sich bisher vom Klimawandel unbeeindruckt zeigt? Gibt es dafür eine Erklärung?
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Re: Der Arlberg und der Schnee...

Beitrag von Kapi » 31.01.2020 - 11:10

Pancho hat geschrieben:
31.01.2020 - 10:59
Wie kommt es, dass der Arlberg scheinbar auch was die Länge der Schneeabdeckung sich bisher vom Klimawandel unbeeindruckt zeigt? Gibt es dafür eine Erklärung?
Diese Frage (und noch eine Handvoll anderer) habe ich Aigner auch schon gestellt und leider keine Antwort bekommen. Er verwahrt sich ja dagegen, und betont das auch in der ein oder anderen Studie, Cherry-Picking zu betreiben. Dennoch bleibt die Frage, warum sich teils deutliche Diskrepanzen bei der Datenlage (und Interpretation sowieso) zwischen ihm und dem SLF oder auch den Franzosen ergeben.

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Re: Der Arlberg und der Schnee...

Beitrag von Pancho » 31.01.2020 - 11:14

Schade, diese Antworten hätten mich auch interessiert...
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Re: Der Arlberg und der Schnee...

Beitrag von albe-fr » 31.01.2020 - 11:20

Kapi hat geschrieben:
31.01.2020 - 11:10
Pancho hat geschrieben:
31.01.2020 - 10:59
Wie kommt es, dass der Arlberg scheinbar auch was die Länge der Schneeabdeckung sich bisher vom Klimawandel unbeeindruckt zeigt? Gibt es dafür eine Erklärung?
Diese Frage (und noch eine Handvoll anderer) habe ich Aigner auch schon gestellt und leider keine Antwort bekommen. Er verwahrt sich ja dagegen, und betont das auch in der ein oder anderen Studie, Cherry-Picking zu betreiben. Dennoch bleibt die Frage, warum sich teils deutliche Diskrepanzen bei der Datenlage (und Interpretation sowieso) zwischen ihm und dem SLF oder auch den Franzosen ergeben.
ich habe keine Zeit mich gründlich mit den Daten auseinander zu setzen. Was mir an der ersten Grafik auffällt ist, dass das gleitende 10 jährige Mittel seit '87 die mittlere SChneehoehe nicht mehr uebertroffen hat, während es von '40-'86 nur in zwei Jahren unterschritten wurde. Dies deutet auf ein statistisch unsauberes Vorgehen hin. Hinzu kommt, dass hierbei der Trend nur ganz schwach nach unten zeigt.

Ansonsten kann ich euch am Arlberg nur zu dieser gigantischen Schneelage gratulieren. Bei diesen Daten rechne ich in den nächsten 10 Jahren mit einer Vergletscherung der Madlochspitze.
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Re: Der Arlberg und der Schnee...

Beitrag von Kapi » 31.01.2020 - 11:26

albe-fr hat geschrieben:
31.01.2020 - 11:20
Ansonsten kann ich euch am Arlberg nur zu dieser gigantischen Schneelage gratulieren. Bei diesen Daten rechne ich in den nächsten 10 Jahren mit einer Vergletscherung der Madlochspitze.
:lach: :lach: :lach:

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Re: Der Arlberg und der Schnee...

Beitrag von Pancho » 31.01.2020 - 11:36

Aigners Website zieren Sponsorenbanner zahlreicher bekannter Skigebiete und eines extrem bekannten Seilbahnherstellers. Das muss natürlich nicht zwingend etwas im Hinblick auf seinen Standpunkt bedeuten... hat aber halt ein Gschmäckle.
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Re: Der Arlberg und der Schnee...

Beitrag von Arlbergfan » 31.01.2020 - 12:48

Wie ich es auch eingangs erwähnt habe, steht Herr Aigner den Seilbahnunternehmen sehr nahe.
Daher ja auch mein Vorschlag, einer sachlichen Diskussion über diese Messreihen.

Ich nehme nur selbst zu gern meine Berichte und Bilder zumindest von den letzten Jahren her und kann bei diesen Jahren zumindest keine Fehler erkennen. Bitte denkt die letzten Jahre, wie lang der Schnee im Mai bei uns lag - auch daran habe ich keinen Zweifel.
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Re: Der Arlberg und der Schnee...

Beitrag von Pancho » 31.01.2020 - 13:00

Ich habe ganz sachlich ein paar Fragen gestellt...
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Re: Der Arlberg und der Schnee...

Beitrag von Kapi » 31.01.2020 - 13:13

"Spektrum" fasst das noch einmal hübsch zusammen, was vor ziemlich genau einem Jahr auf Aigner einprasselte. Ich wusste, dass ich das damals gelesen hatte und habe lange auf meinem Rechner herumgewühlt, um es zu finden. Et violá:

https://www.spektrum.de/news/bleiben-di ... ss/1619300

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Re: Der Arlberg und der Schnee...

Beitrag von albe-fr » 31.01.2020 - 13:14

Arlbergfan hat geschrieben:
31.01.2020 - 12:48
Daher ja auch mein Vorschlag, einer sachlichen Diskussion über diese Messreihen.
Das gestaltet sich schwierig:

1. kann man die Daten diskutieren - da kann aber wohl kaum jemand hier die Qualität der Erhebung beurteilen
--> Stichwort, was ist den eine schneebedeckter Tag? Hat sich da die Meinung in den letzten 60 Jahren geändert?
2. das statistische Vorgehen - siehe meinen vorigen Post (einem Diplomanden wuerd ich diese Grafik nicht abnehmen)
--> ich habe die Webseite nur kurz besucht, aber keine ernstzunehmende Veröffentlichung gefunden in der die Methodik diskutiert wird.
3. die Schlussfolgerungen... hier wird's dann schnell politisch/polemisch
Arlbergfan hat geschrieben:
31.01.2020 - 12:48
Ich nehme nur selbst zu gern meine Berichte und Bilder zumindest von den letzten Jahren her und kann bei diesen Jahren zumindest keine Fehler erkennen. Bitte denkt die letzten Jahre, wie lang der Schnee im Mai bei uns lag - auch daran habe ich keinen Zweifel.
Ich komme seit >20 Jahren immer wieder gerne nach Vorarlberg, an den Arlberg. Gefühlt ist der letzte "gigantische Winter" am Arlberg inzwischen aber schon 10 Jahre her. Letztes WE war ich in der Gegend, am Kaltenberg, den Gletscher dort beobachte ich nun auch seit >20 Jahren und sehe da eigentlich nur noch die letzten sterbenden Reste eines Gletschers - vermutlich ist es inzwischen ein Toteisfeld.
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Re: Der Arlberg und der Schnee...

Beitrag von Arlbergfan » 31.01.2020 - 13:30

Kapi hat geschrieben:
31.01.2020 - 13:13
"Spektrum" fasst das noch einmal hübsch zusammen, was vor ziemlich genau einem Jahr auf Aigner einprasselte. Ich wusste, dass ich das damals gelesen hatte und habe lange auf meinem Rechner herumgewühlt, um es zu finden. Et violá:

https://www.spektrum.de/news/bleiben-di ... ss/1619300

K.
Sehr interessant - vielen Dank. Genauso eine fundierte Kritik habe ich gesucht.
Dominanz der Wetterlagen
Ein Klimawissenschaftler, der schon vor fünf Jahren einen umfassenden Fachbericht über das Phänomen vorlegte, ist Stephan Bader vom nationalen Wetterdienst Meteo Schweiz. Darin zeigt er, dass das Winterwetter in den Hochalpen – im Gegensatz zum Flachland – fast ausschließlich von den jeweiligen Wetterlagen beherrscht wird. Hochdruckwetterlagen bringen milde, Tiefdruckwetterlagen kalte Berglandwinter. »Zum überwiegenden Teil wird das hochalpine winterliche Temperaturregime durch herantransportierte milde oder kalte Luft bestimmt«, erklärt Stephan Bader. Je häufiger die eine oder andere Luftmasse also herangeweht wird, desto wärmer oder kälter fällt der Winter aus.
Dies hier beweist auch, was wir diesen Winter immer wieder gesehen haben. Die Dominanz der Großwetterlagen und ihren Einfluss auf unseren Winter.
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Re: Der Arlberg und der Schnee...

Beitrag von Pancho » 31.01.2020 - 13:57

Danke Kapi für den Link zu dem Artikel.
Thema ist für mich damit auch erschlagen. Haken dahinter.
Bei Klimaforscher Reto Knutti schrillen dann doch die Alarmglocken. Eine pseudowissenschaftliche Studie, die nur Daten auswertet und keine Prognosen machen will, aber trotzdem suggeriert, der Klimawandel sei kein Problem, sei gefährlich. »Sie wischt alles theoretische Wissen über die menschengemachte Erwärmung vom Tisch«, sagt er. Solche Prognosen hörten die Wintersportorte natürlich gerne. Aber mit Wissenschaft habe das nichts zu tun.
Nochmals ein Zitat aus Kapis Artikel. Reiht sich in die endlose Reihe gleichartiger Lobbyisten ein. Je weniger Bühne dafür geboten wird, desto besser.

Der wissenschaftliche Diskurs wird von denen ja auch gemieden, sie wissen auch genau warum...
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Re: Der Arlberg und der Schnee...

Beitrag von noisi » 31.01.2020 - 15:30

Vor einigen Monaten hatte Herr Aigner sich mal mit dem winterlichen Klimawandel in den Mittelgebirgen beschäftigt, kam in etwa zu dem Schluss, dass im Grunde alles so ist wie es war.
Ich hatte mir im dem Zug mal die Wetterdaten vom Kahlen Asten zur Brust genommen. Praktisch alle Parameter entwickeln sich zu Ungunsten des Wintersports. Hat zwar nichts mit dem Arlberg zu tun, aber durchaus mit dem Thema.
https://wasserundeis.com/2019/05/16/kli ... sauerland/
Dinge wie maximale Schneehöhe oder Dauer der Schneedecke sind praktisch nicht aussagekräftig oder von Einzelereignissen überlagert. Sinnvoll wäre aber sicher noch eine Kältesumme.
Da mein Bildhoster seine Verzeichnisstruktur geändert hat, werden die Bilder in meinen Berichten z.T. nicht mehr angezeigt. Auf konkreten Wunsch stelle ich sie wieder her.


ghostbikersback
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Re: Der Arlberg und der Schnee...

Beitrag von ghostbikersback » 31.01.2020 - 18:19

Die Ergebnisse von Aigner sind interessant aber ich fürchte, dass durch geschickte Wahl der Perioden eine gewisse „Lenkung“ stattfindet. Kennt man auch aus der Fondsbranche. Dort werden 100 Fonds aufgelegt von denen nach ein paar Jahren 5-10 sehr gut performt haben. Damit macht man dann Werbung.

Was ich aus eigener Erfahrung weiß: Warth hat früher mit 11 Meter Neuschnee Werbung gemacht. Heute ist man glaube ich bei 9 Meter? Das sagt ja schon etwas aus...

Wissenschaftlich den Standard in Bezug auf das Thema setzt nach meiner Kenntnis immer noch Herr Fliri mit seinem Standardwerk „Der Schnee in Nord- und Osttirol“. Darin wird für viele Orte in Tirol die Periode 1890-1990 betrachtet. Ich habe mir nur einzelne Orte angesehen aber die Werte sind klar rückläufig. Seefeld zb hat eine mittlere maximale Schneehöhe von ca. 120cm. Da kommt man derzeit nur in guten Wintern hin.
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Julian96
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Re: Der Arlberg und der Schnee...

Beitrag von Julian96 » 31.01.2020 - 18:42

Quasi genau den gleichen Beitrag von Aigner zur Winterentwicklung in den Alpen hat snowflat im Klima Topic verlinkt.
Dass man die Daten kritisch hinterfragen muss steht außer Frage, komisch ist dann doch aber, dass er für den Südalpenbereich sehr wohl von einer deutlichen "Verschlechterung" der Winter spricht.
Ich stecke da jetzt zu wenig drin, aber warum sollte man die Ergebnisse für die Nordalpen geziehlt lenken, für die Südalpen allerdings nicht?

Auf der anderen Seite würde selbst ich mit meinem noch jungen Alter sagen, dass ich insbesondere in Lagen unter 1500m vor 15 Jahren regelmäßig deutlich mehr Schnee in Erinnerung habe (Kann aber auch der Kindheit geschuldet sein :lol: ). Von daher wirkt die Statistik schon irgendwie suspekt :?:
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Re: Der Arlberg und der Schnee...

Beitrag von Tyrolens » 02.02.2020 - 19:11

Die Frage ist ja wohl eh nur, ob man zu Weihnachten das Skigebiet öffnen kann und dann bis Ostern betreiben.
Hat jemand Daten dazu?
Und dann sollte man noch eine Statistik zu den idealen Skitagen (Sonnenschein und sagen mir mal -5°C) machen inkl. der Abweichungen davon.


Das wäre jedenfalls das, was mir als Skigebietsbetreiber wichtig wäre.

Die Sache mit der Beschneiung hat ja ganz andere Hintergründe: Die Skigebiete leben von der Auslastung und deren Finanzierung basiert darauf. Wer gibt Geld, wenn man immer bangen muss, dass vor Weihnachten Schnee kommt? Da geht's um Risikominimierung und Terminkosten.

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Re: Der Arlberg und der Schnee...

Beitrag von Arlbergfan » 19.12.2020 - 00:02

Ich freu mich auf die Metreologen:
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Re: Der Arlberg und der Schnee...

Beitrag von Kris » 19.12.2020 - 00:48

Herr Aigner hat übrigens Sportwissenschaft und Wirtschaftspädagogik studiert, und arbeitete nach seiner Unizeit im Marketing, bevor er dann im Anschluss nicht ganz unschlau zum zum Klimaforscher (nebst vielem anderen) wurde. Vielleicht ist er mittlerweile auch Virologe?

https://www.zukunft-skisport.at/biografie/
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Re: Der Arlberg und der Schnee...

Beitrag von ortlerrudi » 19.12.2020 - 01:21



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