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Umfrage: Helmpflicht

... wird hier diskutiert. Sowohl Sommer wie auch Winterequipment!

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Helmpflicht

A: ich bin für eine allgemeine Helmpflicht und trage selbst einen Helm
64
27%
B: ich bin für eine allgemeine Helmpflicht und trage selbst aber (noch) keinen Helm
1
0%
C: ich bin gegen eine allgemeine Helmpflicht und trage selbst aber einen Helm
66
27%
D: ich bin gegen eine allgemeine Helmpflicht und trage selbst keinen Helm
21
9%
E: ich bin lediglich für eine Helmplficht Schutzbefohlener (Kinder) und trage selbst einen Helm
75
31%
F: ich bin lediglich für eine Helmplficht Schutzbefohlener (Kinder) und trage selbst keinen Helm
14
6%
G: ich bin für eine allgemeine Helmpflicht, bin aber als Nicht-Pistenbenutzer nicht betroffen
0
Keine Stimmen
H: ich bin gegen eine allgemeine Helmpflicht, bin aber als Nicht-Pistenbenutzer nicht betroffen
0
Keine Stimmen
 
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scratch
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Re: Umfrage: Helmpflicht

Beitrag von scratch » 10.01.2012 - 22:43

mrxyz hat geschrieben:Hehe das mit den Ohren finde ich gut :) ich habe mich gleich am Anfang meiner "Helmkarriere" von den Ohrenschützern getrennt, weil ich der Meinung bin, damit nicht jeden "heiteren Soziopathen (nicht böse gemeint :mrgreen: )", der sich mir von hinten im toten Winkel nähert, zu hören. Ich fahre zwar auch gerne schnell (ergo vielleicht auch heiterer Soziopath, habe aber keine Ahnung, wie ich auf diesen idiotischen Vergleich komme :wink: ), nur möchte ich es gerne mitkriegen, wenn jemand an mir vorbei will, da ich nicht unbedingt auf Unfälle stehe.
Also ich habe keine Probleme mit dem Hören, trotz Ohrenschutz :D.
Früher war mir das auch ziemlich egal, aber inzwischen sind meine Ohren sehr emfpindlich geworden, was Kälte betrifft. :oops:

Letztendlich muss es ja jeder selber wissen, was er wie macht (zumindest von den Erwachsenen).


mrxyz
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Re: Umfrage: Helmpflicht

Beitrag von mrxyz » 11.01.2012 - 16:34

Stimmt wohl, mittlerweile habe ich nur den Eindruck, dass ich damit mit einer Optik ähnlich wie frisch aus der Armee rausgehauen rumhirsche*gg*. Komischerweise friert es mich aber auf den Ohren nicht.

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Umfrage: Helmpflicht

Beitrag von BluFire » 11.01.2012 - 21:26

Hab einen Rodelunfall zufällig gesehen, zwei Geschwister (ca. 7-10 Jahre max.), die vordere fällt mit Schlitten hin, der hintere mit dem Holzschlitten gegen den Hinterkopf von der ersten. Man hat es richtig gehört, ein heftiger Schlag, und das Kind hat entsprechend gebrüllt. Es hatte keinen Helm an! (Eltern der Kinder waren aber da und haben sich um sie gekümmert)

Kinder müssen auf Rodelstrecken und Skipisten einen Helm tragen!!!
Wenn Erwachsene das nicht tun, sind sie selbst schuld...aber Kinder haben einfach keine Ahnung!

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Re: Umfrage: Helmpflicht

Beitrag von 3303 » 17.06.2014 - 20:15

http://www.sueddeutsche.de/auto/bgh-urt ... -1.2004283

Der BGH sagt sinngemäß, dass solange keine Helmpflicht für Radfahrer gilt, diese auch ohne negative rechtliche Konsequenzen eigenverantwortlich ohne Helm unterwegs sein können.
Das sollte vom Grundsatz her eigentlich auch auf den Skisport übertragbar sein.
“Wir sind gewohnt, daß die Menschen verhöhnen, was sie nicht versteh'n,
Dass sie vor dem Guten und Schönen, das ihnen oft beschwerlich ist, murren.“

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Re: Umfrage: Helmpflicht

Beitrag von becks0815 » 18.06.2014 - 11:54

Auf der Piste könnte ich es nachvollziehen wenn eine Helmpflicht zumindest für Kinder eingeführt und den Erwachsenen ein Helm "nahegelegt" wird, gerne auch untermauert durch etwaige Regelungen im Falle eines Unfalls (reduzierter Versicherungsschutz etc.)

Da ich aber neben der Piste unterwegs bin finde ich eine gesetzliche Regelung bez. Helme dort eher eine Nebensache. Ich würde es eher begrüssen wenn Freerider und Skitourengänger gesetzlich verpflichtet werden, das Mindestmass an Sicherheitsausrüstung zu tragen (Schaufel, Sonde, Pieps) und bei einem Unfall ohne diese Ausrüstung wegen grober Fahrlässigkeit keinen Versicherungsschutz bekämen. Gerne könnte man zudem auch Freeridern die andere gefährden (z.B. in gesperrte Hänge im Pistenbereich einfahren) spontan zur Kasse bitten, die Tageskarte entziehen und eventuell auch mal ein Strafgeld aussprechen. Die Freiheit des einzelnen hört dort auf wo der Schaden für andere beginnt.

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Re: Umfrage: Helmpflicht

Beitrag von gneis » 29.07.2014 - 23:24

Im Gegensatz zum Radfahren finde ich beim Schifahren, Snowboarden etc. eine Helmpflicht eigentlich sehr vernünftig. Mir ist das mit Schuhmachers Unfall erst wirklich bewusst geworden, wie gefährlich eine Kopfverletzung eigentlich ist.

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Re: Umfrage: Helmpflicht

Beitrag von OliK » 30.07.2014 - 09:33

Ach. Und Rad fahren ist weniger gefährlich? Auch interessant.
Es grüsst der Oli


siri
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Re: Umfrage: Helmpflicht

Beitrag von siri » 30.07.2014 - 13:43

becks0815 hat geschrieben:
Da ich aber neben der Piste unterwegs bin finde ich eine gesetzliche Regelung bez. Helme dort eher eine Nebensache.
Ist man da so sicher vor z.B. Felsen oder Bäumen ? :roll:
becks0815 hat geschrieben: Ich würde es eher begrüssen wenn Freerider und Skitourengänger gesetzlich verpflichtet werden, das Mindestmass an Sicherheitsausrüstung zu tragen (Schaufel, Sonde, Pieps) und bei einem Unfall ohne diese Ausrüstung wegen grober Fahrlässigkeit keinen Versicherungsschutz bekämen...
Da möchte ich den Grund erfahren, warum eine Versicherung nicht bezahlen sollte, weil keine Sonde oder Schaufen dabei war. Dem Verunglückten hilft das nämlich wenig :(
Beim "Pieps" kann man das eher rechtfertigen

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Re: Umfrage: Helmpflicht

Beitrag von 3303 » 30.07.2014 - 16:51

siri hat geschrieben:
becks0815 hat geschrieben: Da ich aber neben der Piste unterwegs bin finde ich eine gesetzliche Regelung bez. Helme dort eher eine Nebensache.
Ist man da so sicher vor z.B. Felsen oder Bäumen ? :roll:
Ich denke, da geht es weniger um Risikopotential, sondern eher darum, inwieweit man eine flächendeckende Verrechtung unserer Gesellschaft selbst außerhalb der Zivilisation vorantreiben will.
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Re: Umfrage: Helmpflicht

Beitrag von Ha.Sch. » 31.07.2014 - 09:32

Ich trage generell einen Helm auf der Piste, einfach weil ich mich selbst dann wohler und auch sicherer fühle.

Eine allgemeine Helmpflicht halte ich für übertrieben, ich bin überzeugter Liberalist und denke nicht das das Nichttragen eines Helmes anderer eine potentielle Gefahr für diejenigen darstellt die einen tragen sondern nur für sich selbst.
Hingegen fände ich es sinnvoll wenn man eine Helmpflicht von anderen Faktoren abhängig macht, wie z. B. Schwierigkeit der Abfahrt oder in der Hauptsaison bei besonderes hohem Aufkommen der Skifahrer.

Grundsätzlich errreicht man meiner Meinung nach mehr wenn man die Helmpflicht nicht als "Pflicht" verkauft sondern als gut gemeinten Rat mit dem auf gut Deutsch jeder machen kann was er möchte. :)

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Re: Umfrage: Helmpflicht

Beitrag von Roymarcoi » 04.08.2014 - 09:58

Ha.Sch. hat geschrieben: Grundsätzlich errreicht man meiner Meinung nach mehr wenn man die Helmpflicht nicht als "Pflicht" verkauft sondern als gut gemeinten Rat mit dem auf gut Deutsch jeder machen kann was er möchte. :)
:rechtgeb:

Mein Eindruck der letzten Ausflüge ist sowieso der, dass die Helme auf den Pisten immer mehr werden.

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Re: Umfrage: Helmpflicht

Beitrag von j-d-s » 25.08.2014 - 21:04

Ich halte Skihelme zu einem gewissen Maß sogar für gefährlich. Sie können unter Umständen ein falsches Sicherheitsgefühl vermitteln, sodass die Leute weniger aufpassen. Ich sehe oft genug Leute, die mitten auf der Piste anhalten, hinter ner Kuppe, sodass die schnell mal zusammengefahren werden können.

Denn wenn man sich durch nen Helm sicherer fühlt und dadurch weniger vorsichtig ist, bringt das auch nichts.
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Re: Umfrage: Helmpflicht

Beitrag von wellblech » 26.08.2014 - 07:45

Das mit der Pflicht geht auch einher mit Verboten. Es gibt Menschen einfach das feile Gefühl der Macht, wenn sie eine Pflicht oder ein Verbot durchsetzen. Ob es hinterher nützt ist eine andere Frage.
Ich darf mit dem Handy nicht telefonieren, aber ein Diktiergerät im Auto nutzen.
Ich soll nicht rauchen, aber die Rentenversicherung weiß nicht, wie sie die längere Lebenserwartung finanzieren soll.
Ich darf nicht ohne Helm Skifahren, es bleibt aber mein Kopf. Ob es für die Gesellschaft besser ist ob ich tot bin, oder im Komma liege kann ich nicht beurteilen...
Ich kann auch keinem Menschen Intelligenz und Eigenverantwortung gebieten.
Aber für mich und meine Kinder kann ich alle Entscheidungen als freier Bürger treffen. Und dafür bin ich verantwortlich.
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Wenn das Leben nicht so schön wäre...


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Re: Umfrage: Helmpflicht

Beitrag von Af » 26.08.2014 - 08:20

Schön geschrieben Wellblech.

wir haben seit 1 Jahr unsere Zweite Generation Helme und sind überzeugte Helmträger. Sind auch einige Male schon unangenehm auf den Kopf gefallen ( :twisted: ) und waren froh den Helm aufzuhaben. Ist jedem selbst überlassen.

Mein Kopf ists mir Wert bei den ganzen tieffliegenden möchte gern Rennfahrern, die mit ihrem Tempo keine Kurve mehr zu Stande bekommen...

Eine Helmpflicht bringt wieder hauptsächlich nur den Helmherstellern was (Mal schauen, wann die mit Abwandern drohen und dann überraschend die Pflicht kommt ^^) und den Verleihen (das ist ja noch ekliger als Leihskischuhe, zumal die Leihhelme IMO nie 100% passen).

Positiv evtl. dass die Krankenkassen+Versicherungen sich etwas bei den Behandlungskosten sparen, wobei das IMO das Kraut nicht Fett macht. Da brächte eher ein "Pistenführerschein" etwas um die Unfallzahlen der sich Überschätzenden Kamikazebomber zu verringern.
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Re: Umfrage: Helmpflicht

Beitrag von Frans » 29.08.2014 - 11:08

wellblech hat geschrieben:Aber für mich und meine Kinder kann ich alle Entscheidungen als freier Bürger treffen. Und dafür bin ich verantwortlich.
Nicht ganz. Eltern können leider entscheidungen treffen die nicht im wohlbefinden ihres Kindes sind und dafür sollte die Gesellschaft diese Kinder schützen (nicht persönlich gemeint, ich gehe davon aus, dass du ein guter Vater bist! ;) ). Von andauernd ungesunde Ernährung bis zum aufdrängen einer fundamentalistische Religion oder Sekte... Man kann sich vieles einfallen lassen was nicht gut für die Entwicklung eines Kindes ist. Zum Beispiel die ganze Sache mit Kinder nicht Impfen lassen, weil ein paar Pseudowissenschaftler meinen es sei schädlich, find ich einfach inakzeptabel. Zuviele Menschen entscheiden aus ein komisches Bauchgefühl und nicht aufgrund klare Fakten. Da ein Helm wissenschaftlich erwiesen erheblich bessere Kopfschütz beim Skifahren bietet als keinen Helm, so sollte man ein Kind einen Helm verpflichten.

Anderseits muss unsere Gesellschaft auch nicht überreguliert wollen. Zuviele Regeln sind nicht gut und da glücklicherweise die meisten Eltern immernoch das beste für Ihre Kinder tun bin ich nicht damit einverstanden, dass die Gesetzgeber überall eingreifen muss. Eltern mit gesunden Menschenverstand werden selber schon Ihre Kinder einen Helmpflicht erteilen. Trotzdem wird es Eltern geben die dies alles Unsinn finden und Ihre Kinder ohne Helm auf die Piste schicken, wo auch Kinder schon schnell hohe Geschwindigkeiten erreichen können, also find ich es in diesem Fall erwünscht, dass der Gesetzgeber für Kinder bis zirka 12 Jahre eingreift. Danach müssen ältere Kinder oder Erwachsenen doch selber eine richtige entscheidung treffen können.
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Re: Umfrage: Helmpflicht

Beitrag von Mt. Cervino » 29.08.2014 - 13:08

Naja, genauso wie Eltern falsche oder ungünstige Entscheidungen ihrer Kinder betreffend treffen könnnen, kann dies auch beim Gesetzgeber der Fall sein.
Man denke nur an die Energiesparlampen, die zwar weniger Energie brauchen als herkömliche Glühbirnen aber wegen ihrer schädlichen Inhaltsstoffe über den Sondermüll entsorgt werden müssen und für den Menschen eine Gesundheitsgefahr bedeuten können. So muss z.B. ein Kindergarten umgehend geräumt werden, wenn dort eine Energiesparlampe zu bruch geht (die Quecksilberwerte liegen in so einem Fall oft um das 20-fache über der erlaubten Quecksilberhöchstgrenze für Innenräume).
Oftmals ist leider nicht die "beste" Alternative für den Mensch etc. bei der Gesetzgebung maßgeblich, sondern ein von Lobbyismus geprägter Hintergrund. Gerade bei der Gesetzgebung der EU ist das oft zu beobachten...
Auch dein Impfbeispiel sehe ich etwas differenzierter. Obwohl ich generell ein Befürworter des Impfens bin, kann ich nicht allen Impfempfehlungen folgen und entscheide das bei meinen Kindern fallbezogen. Wer sich mal damit auseinandersetzt hat, wer in der ständigen Impfkomission, die die Impfempfehlungen (keine Impfplicht!) herausgeben, wird schnell sehen, dass diese Komission vornehmlich von direkten oder indirekten Vertretern der Pharmakonzerne und damit Hersteller der Impfstoffe besteht und daher eine objektive, neutrale Empfehlung nicht unbedingt im Mittelpunkt des Interesses steht. Sicherlich haben viele Impfungen ihre Berechtigung, aber im Einzelfall gibt es durchaus Impfungen die für bestimmet Personengruppen oder in einem bestimmten Alter keinen Sinn machen. Und genau an dieser Stelle möchte ich mir das Recht raus nehmen, das auch selbst zu entscheiden.
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Re: Umfrage: Helmpflicht

Beitrag von Frans » 29.08.2014 - 18:20

Mt. Cervino hat geschrieben:Naja, genauso wie Eltern falsche oder ungünstige Entscheidungen ihrer Kinder betreffend treffen könnnen, kann dies auch beim Gesetzgeber der Fall sein.
Völlig einverstanden. Deshalb sollte man sich auch mit solche Sachen beschäftigen und eigentlich auch eine Volksabstimmung machen müssen bevor der Gesetzgeber irgendwas einführt. In diesem Fall ist die Mehrheit aufm Forum schon für die Einführung der Helmpflicht was zumindest Kinder angeht. Gut, man kann natürlich darüber diskutieren, dass man keine Menschen über was abstimmen lässt, wovon man keine Ahnung hat (Helmpflicht für Skifahrer also nur durch Skifahrer wählen lassen), aber das wurde diese Diskussion aus dem Rahmen sprengen lassen.
Mt. Cervino hat geschrieben:Wer sich mal damit auseinandersetzt hat, wer in der ständigen Impfkomission, die die Impfempfehlungen (keine Impfplicht!) herausgeben, wird schnell sehen, dass diese Komission vornehmlich von direkten oder indirekten Vertretern der Pharmakonzerne und damit Hersteller der Impfstoffe besteht und daher eine objektive, neutrale Empfehlung nicht unbedingt im Mittelpunkt des Interesses steht.
Das passiert in der Medizin lange nicht nur beim Impfen, sondern auch bei Ärtzte, Spezialisten und Chirurgen. Beim Einkauf von Pacemakern, Implantate, Arzneimitteln uzw. spielt Geld eine sehr grosse Rolle. Ein bekannter von mir arbeitet bei einen Pharmakonzern und sagte mir öfters, dass man mit Impfungen keine große Gewinne macht. Da gibt es viel lukrativere Sachen zu verkaufen.
Mt. Cervino hat geschrieben:Sicherlich haben viele Impfungen ihre Berechtigung, aber im Einzelfall gibt es durchaus Impfungen die für bestimmet Personengruppen oder in einem bestimmten Alter keinen Sinn machen. Und genau an dieser Stelle möchte ich mir das Recht raus nehmen, das auch selbst zu entscheiden.
Ganz klar, das verneine ich auch absolut nicht. Versteh mich bitte nicht falsch: Ich lasse mir auch nicht für Gott weiss was alles Impfen. Ich mache nur das mit was mir auch tatsächlich nutzt. Wenn ich aber höre, dass Polio (Kinderlähmung) oder Mazeln mal wieder irgendwelcho sich durchsetzen kann, dann kann ich nur den Kopf schütteln. Solche Impfungen sollten für Kinder einfach pflicht sein, weil man gefährdet nicht nur (unnötig) seine eigene Gesundheit, sondern auch die von andere Menschen. Es ist einfach verrückt wenn manche Eltern sagen können: "Das machen wir nicht mit, weil unseren Glauben spricht dagegen oder irgendein Pseudowissenschaftler hat gesagt...", obwohl es nicht im wohlbefinden des Kindes ist. Erwachsenen können von mir aus tun was sie wollen, solange es mir nicht schadet.
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Re: Umfrage: Helmpflicht

Beitrag von starli » 29.08.2014 - 22:06

A: ich bin für eine allgemeine Helmpflicht und trage selbst einen Helm 23% 23% [ 40 ]
Was genau haben die 40 Leute egtl. persönlich davon, wenn sie meinen, anderen einen Helm verordnen zu müssen?

"Ich trage freiwillig einen Helm, aber ich würde mir wünschen, dass ich es nicht aus freien Stücken machen müsste, sondern vom Gesetzgeber dazu verpflichtet wäre, dann würde ich mich besser fühlen"

"Ich trage einen Helm, du nicht? Ich wünschte, du wärst vom Gesetz dazu verpflichtet, damit ich deine hässliche Mütze / Matte nicht sehen muss!"

"Ich trage einen Helm, aber meine 14-jährigen Kinder wollen nicht. Ich wünschte, sie wären von Gesetz wegen dazu verpflichtet, denn auf mich hören sie nicht mehr."

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Re: Umfrage: Helmpflicht

Beitrag von Cindy40 » 30.08.2014 - 09:32

Jedem sollte es freigestellt sein einen Helm zu tragen. Meine Kinder mußten damals auch einen Aufsetzen. Ich bekenne mich dazu, daß ich keinen aufsetze.

Meine Mutter die ist 76 trägt seit 2 Jahren jetzt Helm. Aber auch nur, weil Sie Angst hat, daß sie von so Kamikazeskifahren oder von einem Snowboarder zusammengefahren wird.

Es ist schon auffällig, daß seit es die Helme gibt und die Protektoren viele noch schneller fahren. Gerade die, die nicht so sicher fahren. Einige kommen auch nicht mit den neuen Skiern zurecht. Außerdem ist es grad am Wochenende auffällig, daß da viel mehr Unfälle passieren. Da heißt es Tageskarte ausnützen.

Am besten wär noch eine Alkoholkontrolle an den Hütten. Wenn Du so ab eins im Lift sitzt und neben dir hockt einer mit einer Fahne, dann weiß man schon was los ist.

Claudia


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Re: Umfrage: Helmpflicht

Beitrag von Sauerland_6_CLD » 15.09.2014 - 15:11

Ich fahre seit 35 Jahren Ski- unfallfrei und ohne Helm.
So soll es bleiben!
Die Zeit als Autos und Computer noch Commodore hießen war klar besser

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Re: Umfrage: Helmpflicht

Beitrag von B-S-G » 27.10.2014 - 11:09

Freizeitaktivitäten wie Radfahren und Skisport sind nicht ungefährlich. Ein Helm kann seinen Träger beim Sturz vor dem Schlimmsten bewahren. Gesetzlichen Druck zum Schutz gibt es aber nur in Ansätzen.
Politik scheut beim Helm den Zwang

Schneelo
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Re: Umfrage: Helmpflicht

Beitrag von Schneelo » 17.11.2014 - 16:31

OliK hat geschrieben:Ach. Und Rad fahren ist weniger gefährlich? Auch interessant.
Sehe ich ähnlich. Ich bin selbst Radfahrer ( fahre ca. 200 km in der Woche) und sehe Radfahren keinesfalls als sicherer an. Zumindest wenn man in Hamburg fährt.

Ich sage immer: alle 20 km ein Todesfall. Halte- und wartungspflichtige Autos, die einem die Vorfahrt nehmen, Überholen ohne Sicherheitsabstand, allgemein rücksichtsloses Verhalten usw.

Ein direkter Vergleich, ob Radfahren nun gefährlicher als Skifahren ist, halte ich aber für unsinnig. Das lässt sich nicht vergleichen, weil es von zu vielen Faktoren abhängig ist. Klar kann man Rad- und Skiunfälle unter Berücksichtigung der Fahreranzahl ins Verhältnis setzen, aber man müsste auch berücksichtigen, wie Skifahrer sich auf der Piste und Radfahrer im Verkehr befinden. Wenn ich einmal im Jahr in den Skiurlaub fahre, aber täglich 2 Stunden Rad, ist die Wahrscheinlichkeit eines Fahrradunfalles natürlich größer.

Ein Argument für eine Skihelmpflicht sehe ich aber: es gibt keinerlei Knautschzone. Wenn ich als Fahrradfahrer in einer Frontalkollision verwickelt bin, habe zumindest einen Abstand von einem halben Meter durch den Vorderreifen, der schon einmal die Kollision abschwächt, sowie einen Lenker zum Halten. Als Skifahrer donnert man hingegen ohne Sicherheitszone in das Hindernis.

Ich bin schon für eine Skihelmpflicht, denn Skifahren ist eben Sport. Beim Fahrradfahren würde ich es kritischer sehen. Wer 500m zum nächsten Supermarkt radeln will, sollte nicht durch gesetzliche Regelungen in seinen Alltag eingeschränkt werden. Wer aber aus sportlichen Gründen und aus purem Vergnügen ein Risiko eingeht (über 40.000 Skiunfälle pro Jahr!) sollte zum Tragen eines Helmes verpflichtet werden. Die Gemeinschaft - in Form der Krankenkassenbeitragszahler - sollte nicht unnötig belastet werden, nur weil einige aus mangelndem Risikobewusstsein keinen Helm tragen.

Daher: Pro-Pflicht.

Gruß,
Schneelo

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Re: Umfrage: Helmpflicht

Beitrag von j-d-s » 17.11.2014 - 18:42

Ja, und am Besten verbieten wir auch noch jeglichen Sport (ich sag nur Fußball!), da die bösen Sportler natürlich ein höheres Verletzungsrisiko haben als diejenigen die den ganzen Tag im Büro sitzen, das kann man doch den Beitragszahlern nicht zumuten! :!:

Aber wie mir scheint hast du sowieso zum Radfahren ne sehr subjektive Einstellung. Du zählst nur auf was die Autofahrer immer falsch machen, dabei ist auf dem Rad das wichtigste, dass man zurückhaltend und vorsichtig fährt und eben gerade nicht auf "seinem guten Recht" besteht. Wenn das Fahrrad mit den Auto zusammenstößt zieht der Radler immer den kürzeren. Und was nützt es mir, wenn ich im Krankenhaus liege, dafür aber im Recht bin? Da gebe ich lieber mal nach und bleibe gesund...

Unterm Strich gilt nämlich sowohl im Straßenverkehr als auch der Piste, dass man immer Vernünftig fahren sollte. Und die Idioten muss eben die Sozialgemeinschaft mitbezahlen, das ist aber sowieso in allen Bereichen so.
Saison 18/19 [41]: Schladming/4Berge, Dachstein West, Großeck-Speiereck, Tarvis, Nassfeld, Bad Kleinkirchheim, Pizol, Toggenburg, Flumserberg, Parsenn+Madrisa, Obersaxen, Silvretta Montafon, Mythenregion/Hoch-Ybrig, Sedrun-Andermatt+Gemsstock, Titlis, Laax, Arlberg, Golm, Corvatsch+Corviglia, Lenzerheide-Arosa, Bardonecchia+Jafferau, Serre Chevalier, Limone Piemonte, Mondole Ski, Pila, Vars-Risoul, Combloux-Megeve-La Giettaz, Valmorel-SFL, Espace Diamant, Les Contamines-Hauteluce, La Rosiere-La Thuile, Areches Beaufort, Alpe d'Huez, Val d'Isere, Grand Massif, 3x Trois Vallees, Les Gets-Morzine, 2x Paradiski

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Re: Umfrage: Helmpflicht

Beitrag von Schneelo » 17.11.2014 - 19:19

j-d-s hat geschrieben:Ja, und am Besten verbieten wir auch noch jeglichen Sport (ich sag nur Fußball!), da die bösen Sportler natürlich ein höheres Verletzungsrisiko haben als diejenigen die den ganzen Tag im Büro sitzen, das kann man doch den Beitragszahlern nicht zumuten! :!:
Hmm, ich finde da interpretierst du mein Argument zu radikal. Jede Sportart hat ihr Verletzungsrisiko. Aber wenn man das mit (zumutbarer) Schutzkleidung verhindern kann, sollte dies vorgeschrieben sein. Beispiel: American Footbaal ohne Helm? Nicht gut, oder? Eishockey ohne Helm? Muss auch nicht sein!
j-d-s hat geschrieben:Aber wie mir scheint hast du sowieso zum Radfahren ne sehr subjektive Einstellung. Du zählst nur auf was die Autofahrer immer falsch machen...
Ohoh, wenn ich es richtig sehe, fühlt sich ein Autofahrer auf dem Schlipps getreten :D . Also zur Klarstellung: Nein, Autofahrer machen nicht alles falsch. In Hamburg sind bei ca. 2/3 aller Unfällen aber die Autofahrer die Hauptschuldigen. Häufigste Ursache: "Vergessener Schulterblick". In anderen Städten sehen die Zahlen teilweise noch deutlicher aus. Die Statistik spricht da klare Worte. Ich bin übrigens selbst vor fast genau einem Jahr von einem Auto erfasst wurden. Der Autofahrer hatte mir die Vorfahrt genommen, obwohl ich deutlich sichtbar war. Trotz Vollbremsung war eine Kollission nicht mehr zu vermeiden.

Dass im Umkehrschluss Radfahrer, keine Fehler machen, habe ich nicht gesagt. Und glaube mir: Ich habe schon so manchen Radfahrer verflucht, der durch rücksichtsloses Verhalten sich, mich und andere gefährdet hat. Und das ein funktionierendes Fahrradlicht in der Nacht bei schwarzer Kleidung ganz sinnvolll ist, wenn man als Geisterfahrer auf der falschen Seite unterwegs ist, würde ich auch dem ein oder anderen gerne erklären. Ist aber nicht meine Aufgabe.
j-d-s hat geschrieben:...dabei ist auf dem Rad das wichtigste, dass man zurückhaltend und vorsichtig fährt und eben gerade nicht auf "seinem guten Recht" besteht. Wenn das Fahrrad mit den Auto zusammenstößt zieht der Radler immer den kürzeren. Und was nützt es mir, wenn ich im Krankenhaus liege, dafür aber im Recht bin? Da gebe ich lieber mal nach und bleibe gesund...
Da gebe ich dir recht. Ein Jahr nach dem Unfall habe ich immer noch leichte Schmerzen. Und dass ich beim Unfall im Recht war, und auch das Schmerzensgeld, bringen da nicht viel. Vorsichtig fahren, ja, im Zweifel auf Rechte verzichten, ja, aber es kann nicht die Grundregel auf der Straße sein, dass der Radfahrer demütig an jeder (gut einsehbaren) Kreuzung Autos die Vorfahrt gewährt.

Andersherum: Autofahrer haben die größere Verantwortung, sie entscheiden durch ihr Verhalten und Fehlverhalten über Leben und tot, daher sollte das vorsichtig fahren, nicht nur den Fahrradfahrern vorbehalten sein. Und wenn du wüsstest, was ich täglich auf der Straße erlebe, solche krassen Sachen... Ich sage nur: Ein Auto fährt frontal auf der falschen Seite auf mich zu (da auf seiner Seite ein parkendes Auto stand), aber mit einer solchen Geschwindigkeit, der Motor war im oberen Drehzahlbereich, der Typ hat mich gesehen, wollte aber vor mir das Hindernis passieren. Der Wagen hat mich knapp verfehlt, da ich in den Straßengraben gefahren bin. Aber gut, es wird zu Off-Topic. Ich wollte nur mal deutlich machen, dass meine negative Sicht bzgl. Autofahrerverhalten, nicht aus meiner Stammkneipe stammt :wink: .

Viele Grüße
Schneelo

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Re: Umfrage: Helmpflicht

Beitrag von j-d-s » 18.11.2014 - 07:08

Schneelo hat geschrieben:
j-d-s hat geschrieben:Ja, und am Besten verbieten wir auch noch jeglichen Sport (ich sag nur Fußball!), da die bösen Sportler natürlich ein höheres Verletzungsrisiko haben als diejenigen die den ganzen Tag im Büro sitzen, das kann man doch den Beitragszahlern nicht zumuten! :!:
Hmm, ich finde da interpretierst du mein Argument zu radikal. Jede Sportart hat ihr Verletzungsrisiko. Aber wenn man das mit (zumutbarer) Schutzkleidung verhindern kann, sollte dies vorgeschrieben sein. Beispiel: American Footbaal ohne Helm? Nicht gut, oder? Eishockey ohne Helm? Muss auch nicht sein!
Das sind aber auch Mannschaftssportarten und keine Individualsportarten (wodurch sie sich Regeln unterwerfen und kompetitiv sind), die zudem anders aufgebaut sind als Skifahren, wo man ja primär eher Verletzungen an Armen und Beinen hat. Wobei ich da zugeben muss, dass ich in dieser Sache eh einen sehr liberalen Ansatz habe, ich halte bspw. auch die Helmpflicht für Motorräder und andere Zweiräder (Mofas etc.) für falsch. Wenn der Motorradfahrer nen Unfall hat und sich den Kopf aufschlägt, ist das erstmal sein Problem. Es ist nicht Aufgabe des Staates, mündige, für sich selbst verantwortliche Bürger vor sich selbst zu schützen. Jeder hat das Recht, selbst zu entscheiden, was er tun möchte, solange er damit niemand anderem schadet.

Aus diesem Grund bin ich auch für eine Legalisierung sämtlicher Drogen, allerdings nur in speziellen Shops, die ähnlich wie Apotheken auch Beratung bieten (also bspw. Crystal ist gefährlich, Gras dagegen weniger o.ä.), denn auch da ist der Gesetzgeber ja mit der Legalität von Alkohol und Tabak inkonsequent. Das sind auch Drogen, die gefährlicher als bspw. THC (Cannabis) sind. Ich für meinen Teil würde nie Drogen anrühren (außer gelegentlich ein Bierchen o.ä.), aber man sollte das Recht haben, selbst zu entscheiden.
Schneelo hat geschrieben:
j-d-s hat geschrieben:Aber wie mir scheint hast du sowieso zum Radfahren ne sehr subjektive Einstellung. Du zählst nur auf was die Autofahrer immer falsch machen...
Ohoh, wenn ich es richtig sehe, fühlt sich ein Autofahrer auf dem Schlipps getreten :D . Also zur Klarstellung: Nein, Autofahrer machen nicht alles falsch. In Hamburg sind bei ca. 2/3 aller Unfällen aber die Autofahrer die Hauptschuldigen. Häufigste Ursache: "Vergessener Schulterblick". In anderen Städten sehen die Zahlen teilweise noch deutlicher aus. Die Statistik spricht da klare Worte. Ich bin übrigens selbst vor fast genau einem Jahr von einem Auto erfasst wurden. Der Autofahrer hatte mir die Vorfahrt genommen, obwohl ich deutlich sichtbar war. Trotz Vollbremsung war eine Kollission nicht mehr zu vermeiden.

Dass im Umkehrschluss Radfahrer, keine Fehler machen, habe ich nicht gesagt. Und glaube mir: Ich habe schon so manchen Radfahrer verflucht, der durch rücksichtsloses Verhalten sich, mich und andere gefährdet hat. Und das ein funktionierendes Fahrradlicht in der Nacht bei schwarzer Kleidung ganz sinnvolll ist, wenn man als Geisterfahrer auf der falschen Seite unterwegs ist, würde ich auch dem ein oder anderen gerne erklären. Ist aber nicht meine Aufgabe.
j-d-s hat geschrieben:...dabei ist auf dem Rad das wichtigste, dass man zurückhaltend und vorsichtig fährt und eben gerade nicht auf "seinem guten Recht" besteht. Wenn das Fahrrad mit den Auto zusammenstößt zieht der Radler immer den kürzeren. Und was nützt es mir, wenn ich im Krankenhaus liege, dafür aber im Recht bin? Da gebe ich lieber mal nach und bleibe gesund...
Da gebe ich dir recht. Ein Jahr nach dem Unfall habe ich immer noch leichte Schmerzen. Und dass ich beim Unfall im Recht war, und auch das Schmerzensgeld, bringen da nicht viel. Vorsichtig fahren, ja, im Zweifel auf Rechte verzichten, ja, aber es kann nicht die Grundregel auf der Straße sein, dass der Radfahrer demütig an jeder (gut einsehbaren) Kreuzung Autos die Vorfahrt gewährt.

Andersherum: Autofahrer haben die größere Verantwortung, sie entscheiden durch ihr Verhalten und Fehlverhalten über Leben und tot, daher sollte das vorsichtig fahren, nicht nur den Fahrradfahrern vorbehalten sein. Und wenn du wüsstest, was ich täglich auf der Straße erlebe, solche krassen Sachen... Ich sage nur: Ein Auto fährt frontal auf der falschen Seite auf mich zu (da auf seiner Seite ein parkendes Auto stand), aber mit einer solchen Geschwindigkeit, der Motor war im oberen Drehzahlbereich, der Typ hat mich gesehen, wollte aber vor mir das Hindernis passieren. Der Wagen hat mich knapp verfehlt, da ich in den Straßengraben gefahren bin. Aber gut, es wird zu Off-Topic. Ich wollte nur mal deutlich machen, dass meine negative Sicht bzgl. Autofahrerverhalten, nicht aus meiner Stammkneipe stammt :wink: .

Viele Grüße
Schneelo
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Das kann ja tausendmal stimmen, dass Autofahrer die größere Verantwortung haben. Aber es gibt am Ende des Tages eben doch zu viele Idioten, die nicht gescheit aufpassen, und als Radfahrer muss man sich vor denen eben noch mehr in Acht nehmen als wenn man selbst auch im Auto sitzt. Von daher muss einfach realisieren, dass da eben doch das Recht des Stärkeren gilt, im eigenen Interesse. Ich fahre nämlich durchaus öfters Fahrrad, aber ich fahre meist auf dem Gehweg (auch wenn das eigentlich verboten ist) und achte auf den Verkehr, grade wenn Autos abbiegen und ich eigentlich Vorfahrt habe, halte ich lieber an, wenn ich nicht ganz sicher bin, dass der Autofahrer mich sieht. Was sind schon die paar Sekunden, die ich warte, gegen vielleicht ein paar Wochen im Krankenhaus...
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