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Skyver, Bergmönch und ähnliche Geräte

... wird hier diskutiert. Sowohl Sommer wie auch Winterequipment!

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starli
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Skyver, Bergmönch und ähnliche Geräte

Beitrag von starli » 22.07.2011 - 12:52

Schonmal wer eins von den beiden (oder beide) getestet?

http://www.bergmoench.com/

http://mountainskyver.com/

Spiel gerade ernsthaft mit dem Gedanken, mir so ein Teil zu zu legen, nachdem ich bekanntlich ja äußerst ungern am Berg absteig, auch wg. Knieproblemen.

Durch den niedrigen Standpunkt nahe des Hinterrads und Körperverlagerung in den Kurven könnte es vom Fahrgefühl her sogar richtung Carven/Skifahren gehen?
Zuletzt geändert von starli am 26.09.2013 - 12:10, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Skyver / Bergmönch

Beitrag von Foto-Irrer » 22.07.2011 - 12:58

und 1.500,- für einen Bergmönch schocken Dich dabei gar nicht? Was man damit für ein Mountainbike bekommen würde...
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starli
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Re: Skyver / Bergmönch

Beitrag von starli » 22.07.2011 - 13:37

Naja, es gibt auch MTBs jenseits der 4.000,- €, vernünftige Elektroräder kosten auch minimum 1.500-2.000, generell kommt mir so vor sind Räder unter 1.000,- eher als schrottig oder Billid-Fernost-Ware zu werten, insofern, nein, schockt mich nicht so. Insbesondere, was soll ich mit einem MTB, Bergaufradeln ist mir zu anstrengend, da lauf ich lieber zu Fuß oder fahr mit der Gondel rauf, und bergab reicht so ein Roller auch ;) Und Platz braucht so ein MTB auch viel mehr im Auto....

(Da schockt mich schon eher, dass ich in den letzten 2 Wochen wieder 1.300,- € für Reparaturen/Service usw. an meinem Fusion ausgeben musste)
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Re: Skyver / Bergmönch

Beitrag von starli » 23.07.2011 - 19:36

.. da gibt's den Bergmönch günstiger (Testgerät):

http://cgi.ebay.at/Koga-Bergmonch-Downh ... 5d2c42d91a

.. wenn gerade kein Testgerät mehr da ist, bekommt man anscheinend auch das Neugerät günstiger, hab lediglich 1.279,- zahlen müssen, Originalverpackt.

(Scheiß Verkehr durch Lienz - 40 Minuten hab ich da mittags durchgebraucht! Sollte man besser umfahren...)

Hab ihn nachmittags noch kurz ausprobiert an der Forststraße richtung Hühnerspiel, 30 Minuten rauf gegangen, mehr wollt ich abfahrtsmäßig mir für's erste Mal nicht zumuten :)

Bild
^ Zusammengefaltet: Bergmönch im Fusion (Fisheye, HDR)

Jemand Erfahrung mit dem Tragen schwerer Rucksäcke, wie man die einzelnen Gurte am besten festmacht, so dass es am bequemsten ist? Oder gibt's da keine Richtlinie und jeder macht das etwas unterschiedlich? (Bauchgurt fest, oben lockerer, Gewicht soweit wie möglich auf Bauchgurt verteilen, fand ich recht bequem. Oder alle Gurte möglichst fest zurren?)

Der erste Start mit dem Bergmönch hat etwas Überwindung gekostet - man sollte möglichst zügig beide Beine auf die Raster bringen, weil einbeinig heißt, dass das Rad zur Kurve tendiert. Und etwas in die Hocke gehen, stabilisiert. Noch mehr stabilisiert dann natürlich, wenn man die "Mönchsposition" einnimmt (also auf den Rucksack kniet), dann verlagert sich anscheinend der Schwerpunkt eher wie beim Radfahren. Wirklich entspannt war ich in der Position aber noch nicht... Bin natürlich recht vorsichtig abgefahren (wollte ja nicht abstürzen), aber die Steine oder Wasserrinnen auf dem Weg oder Spurwechsel war absolut kein Problem. Auch das Auf- und Absteigen ab dem 2. Mal - zumindest an diesem flacheren, einfacheren Weg - war kein Problem, man ist ja gleich am Boden.


Bild
^ Mein erster Test mit dem Bergmönch, auf dem Forstweg zur Hühnerspielhütte

Zum Auf- und Zusammenklappen sollte man sich übrigens ein sauberes Plätzchen suchen, da man jeweils die Innenseite des Rucksacks auf den Boden legen muss.

Nun, die Zukunft wird zeigen, wie ich damit zurecht komme...
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Re: Skyver / Bergmönch

Beitrag von Pistencruiser » 23.07.2011 - 19:59

Na da hast du ja nicht lange gezögert und schnell zugeschlagen.
Bin mal gespannt auf deine Erfahrungberichte.

Die Hauptlast sollte beim Rucksack auf der Hüfte liegen und nicht auf den Schultern "hängen".
Also Bauchgurt entsprechend fest und die Träger in der Länge entsprechend einstellen.
Die Träger zurre ich nur soweit fest, dass der Rucksack am Rücken nicht schlackert.
Spanne ich Sie zu fest, verursacht mit der Zug auf den Schultern recht schnell Kopfschmerzen
da meine Nackenmuskulatur dann verspannt. Selbst bei eher leichten Rücksäcken auf meinen Tagestouren.

Viel Spass mit dem Teil!
Die einen kennen mich — die anderen können mich...!
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Re: Skyver / Bergmönch

Beitrag von starli » 23.07.2011 - 20:15

Bei dem Preis musste ich zuschlagen :)

Gut, so in etwa hab ich den Rucksack auch getragen. Dann werd ich nächstes mal nicht mit der Festigkeit oben spielen, sondern eher mit der Höhe / Position variieren und dort den optimalen Sitz finden...

Interessant wird noch, inwieweit das Gefährt neben Ski und Luftbett im Sommerurlaub im Fusion Platz findet, aber ich bin mal guter Dinge.
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Re: Skyver / Bergmönch

Beitrag von starli » 30.07.2011 - 16:37

2. Tag heute, mit der Seilbahn in die Schlick und dann 1100hm runter..

- absolut blöde Idee, nach ca. 10-20m nachschauen zu wollen, wie heiß die Bremsscheibe auf dem kurzen Stück geworden ist. So heiß, dass es für eine Brandblase am Finger gereicht hat.
- Schotterwege finde ich unsicherer zu fahren als die Skiabfahrt daneben. Schotter ist doch immer etwas rutschiger ....
- ca. 20° steiler Schotterweg ist für mich derzeit das Maximum bis zu dem ich mich sicher fühle, bei 25° bin ich doch lieber abgestiegen, glaub daneben in der Erde / Wiese hätte ich mich eher getraut (aber das Erde-Wiesen-Fahren hab ich erst weiter unten probiert)
- jeder dreht sich um und wundert sich, mit was der da runter fährt :)
- weiß nicht, ob's sinnvoller wäre, die Bremse am Lenker etwas nach oben zu drehen? Einerseits wäre der Griff m.E. bequemer am Daumen, andererseits ist's wohl besser, wenn die Hand nicht so abgewinkelt ist ... ähnliche Fragstellung, ob's nicht besser wäre, Griff und Bremse nach innen zu verschieben, fände ich einerseits bequemer, andererseits Balance- und Kurventechnisch würde es schlechter sein ...
- wenn man im Stehen sein Gewicht eher nach hinten verlagert, stützt man sich nicht so stark mit den Händen am Lenker ab, was für's Handgelenk vmtl. besser ist
- die Mönchs-Position bringt Stabilität in steileren Passagen (also wirklich steile bin ich ja nicht gefahren) und beim Lenken, aber irgendwo lieg ich mit dem Schienbein noch nicht optimal, da drückt's und schmerzt's mit der Zeit
- 0,5l-Flasche, bissl was zum Naschen, Creme passen in die eine Seitentasche, in die andere passen die 2 DigiCams, in die kleine obere Papiere, iPhone, Skipass. Viel mehr passt dann nicht mehr rein, der Platz ist doch recht begrenzt.
- beim Gehen, also Rad-am-Rücken, eignet sich der Lenker gut zum Aufhängen der Jacke
- da das Hinterrad immer unten ist, kann man den Rucksack nicht normal hinstellen, sondern nur entweder auf die Rücken-Seite oder auf die linke oder rechte Seite auf den Boden legen
- Zusammengeklappt spannt etliches am Rucksack, da musst dich grad wundern, dass die Nähte so stabil sind und wie lang die halten

Nochmal zum Bremsen zurück zu kommen - also ich fahr mit dem Teil ja noch langsamer als mit einer Sommerrodelbahn, und selbst dort werde ich nach 100m vom Hintermann eingeholt - was mich zu der Frage bringt, die sicher auch alle MTB-Fahrer kennen: Was ist für die Bremse sinnvoller: konstant z.B. 5 km/h fahren oder konstat z.B. 10 km/h fahren? Oder ist das komplett egal? Ich bin halt immer mal wieder stehen geblieben und hab die Bremse abkühlen lassen. Schlussendlich will ich ja nicht möglichst schnell da runterfahren, sondern einfach nur ein paar Stunden in der Natur verbringen und nicht zu Fuß absteigen müssen... Klar, in flacheren Stücken oder dann unten auf der Straße bin ich auch mal geschätzte 20-40 km/h gefahren.
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Re: Skyver / Bergmönch

Beitrag von missyd » 23.11.2011 - 08:20

Also ich lass an meinem MTB und Downhiller die Bremsen nie abkühlen ... ist völlig sinnlos das zu versuchen denn nach 20m Bremsfahrt sind sie ja doch wieder heiss. Wichtiger sind die Bremsbeläge und der Durchmesser der Bremsscheiben ... sind die Beläge am verglasen ist nichts mehr mit bremsen und kleine Bremsscheiben haben einfach eine reduzierte Bremsleistung .....

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Re: Skyver / Bergmönch

Beitrag von mightyjust » 25.09.2013 - 14:47

@Starli:
Verwendest du deinen Mönch noch bzw. wie ist deine Meinung nach 2 Jahren?

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Re: AW: Skyver / Bergmönch

Beitrag von whiteout » 25.09.2013 - 15:08

Die Bergmönche sind schon geil,wirklich deutlich einfach zu handlen im Bergauf als mein MTB
missyd hat geschrieben:Also ich lass an meinem MTB und Downhiller die Bremsen nie abkühlen ... ist völlig sinnlos das zu versuchen denn nach 20m Bremsfahrt sind sie ja doch wieder heiss. Wichtiger sind die Bremsbeläge und der Durchmesser der Bremsscheiben ... sind die Beläge am verglasen ist nichts mehr mit bremsen und kleine Bremsscheiben haben einfach eine reduzierte Bremsleistung .....
Das stimmt,die werden sowieso recht schnell sehr heis (Bin wie starli irgendwann mal auf die Idee gekommen hinzufassen und die Brandblase war sicher).Bremsbeläge hab ich jez in 3 Jahren die 3. drin,da die bei mir irgendwie immer nach nem Jahr unten sind (Meine Fahrweise?!).Bei nem Kumpel ist übrigens mal bei einer 1000hm Abfahrt mit konstantem Bremsen bei 30-40 km/h irgendwann was an der Hydraulik geknallt weil wohl die Beläge die Hitze an das Öl abgegeben haben.
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Re: Skyver / Bergmönch

Beitrag von starli » 26.09.2013 - 12:25

mightyjust hat geschrieben:Verwendest du deinen Mönch noch bzw. wie ist deine Meinung nach 2 Jahren?
Mit der tollen Schneesituation dieses Frühjahrs bin ich heuer leider nicht all zu weit gekommen, war erst Anfang September am Glungezer oben (also nur mit DSB + ESL rauf und dann runtergefahren), und jetzt in Norwegen bin ich eine ehemalige Passtraße zu Fuß rauf und dann runter (bei einer vorherigen Wanderung über offenes, unsteiles Gelände hatte ich leider nicht dran gedacht).

Wie schon gesagt, am angenehmsten zum Abfahren find ich Feld- und Wiesenwege bzw. gemähte Pisten in blau bis leicht roter Winterauszeichnung, sowie Teerstraßen. Je größer die Steine und Felsen auf den Wegen, oder bei (Tannen)zapfen oder bei groben Schotter, fühl ich mich unsicher und steig auch schon mal ab, MTB-Trails trau ich mir auch maximal Anfänger zu. Aber ich fahr generell eh langsamer als die meisten Mountainbiker, denn ich habe ja nicht den Drang, möglichst schnell wieder unten zu sein, warum auch.

Hab letztes Jahr im Herbst glaub hinten die Bremsbeläge wechseln lassen. Der Stift zum Gerade-Einrasten der Lenkung war gleich im ersten Jahr weg, aber den Lenker kann man ja auch so einfach gerade fixieren.

Ein großer Vorteil ist halt die Transportabilität, sowohl im Auto, wie auch bei Liften - du kannst das teil problemlos in die Gondel nehmen, oder mit DSB oder ESL fahren.

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