Ergänzung zum Nordica Fire Arrow

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Ergänzung zum Nordica Fire Arrow

Beitrag von Flip86 » 12.03.2018 - 11:23

Hallo zusammen,

letztes Wochenende war ich 4 Tage in Saalbach. Die Pistenbedingungen fand ich super. Auch das Wetter hat mitgespielt.
Ich fahre seit 4 Jahren einen Nordica Fire-Arrow und bin mit dem echt zufrieden. ABER: Bei den ersten morgendlichen Schwüngen (8.30-10.30) auf frisch gespurten Pisten hat er meiner Meinung nach nicht die Kante ordentlich gehalten. Ich habe mich nicht getraut in volle Schräglage zu gehen.
Ab 11.00 Uhr bei schon ordentlich verspurten Pisten und Mittags bei leichten Buckeln ist dann der Ski erst richtig gut geworden. Er hat top gegriffen und ich konnte in Schräglage reindrücken.
Bei dem Firn ist die breite Schaufel am Ski wirklich gut durchgefahren.
Meine Kollegen haben immer gesagt: "jetzt sind es deine Bedingungen".

Der Ski ist ein Allmountain-Ski. Sind das auch die Eigenschaften vom Ski? D.h. er ist auf der Kante einfach nicht so stabil wie ein GS?

Da es meist nie diese Top Bedingungen vom Morgen über den Tag gesehen gibt, ist die Frage ob ich mir zusätzlich einen GS holen soll? Früher hatte ich einen Atomic GS9. Mit dem war ich auch top zufrieden, aber Mittags waren die "letzten Abfahrten" echt übel im Vergleich zum Nordica.

Was denkt Ihr dazu?
Ich bin der,
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Re: Ergänzung zum Nordica Fire Arrow

Beitrag von Kreon100 » 15.11.2018 - 11:09

Komisch, wie so manche Posts hier einfach durchrutschen. Also wahrscheinlich ist das in dieser Saison ja noch aktuell, daher gebe ich noch mal meinen Senf dazu:

Ich denke mal, Du bist da genau an die Grenzen eines Allmountain-Skis gestoßen. Dein Post ist von Mitte März, da wird morgens der Sulz/Firn des letzten Tages über Nacht gefroren sein. Wenn Du da mit einem Allmountain totalen Kantengriff suchst, wird das trotz Vollholzkern nicht passen. Genau das ist der Grund, weshalb ich für mich selbst keinen Allmountain Ski kaufe. Mit einem RS-Racecarver kommst Du auch im Sulz und Tiefschnee wunderbar zurecht, mit einem Allmountain aber eben nicht auf blau gefrorenem Kunstschnee.

Ich bin aber sowieso ein Fan einer variablen Skitechnik. Wenn es bretthart und blaugefroren ist, muss ich nicht unbedingt mit der Hüfte knapp über Grund den Steilhang runter carven. Da freut mich eine kontrollierte, saubere Abfahrt in Kurzschwüngen mindestens genauso, wenn ich die ohne Kantenrupfen runter setze. Wenn es dann auffirnt, dann kann man den Hang dann auch mal in maximaler Schräglage fahren. Ist ja überall so, man geht ja auch nicht morgens in einen durchpflügten Bruchharsch-Hang und will den unbedingt runter wedeln sondern auch da passt man sich an. Material ist nicht alles, ich rufe mir oft immer wieder die Basics im Kopf ab, wenn's mal nicht so läuft. Heb mal den Innenski an und dreh das Knie vom Außenski ein bisschen nach innen, Druck auf den vorderen Ballen, Oberkörper nach vorne, dann sollte auch Dein Allmountain genug Druck auf der Kante kriegen. (:Oberlehrer aus:)
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