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Regenjacke für den Berg

... wird hier diskutiert. Sowohl Sommer wie auch Winterequipment!

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Bayer_97
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Regenjacke für den Berg

Beitrag von Bayer_97 » 25.06.2019 - 07:36

Hallo zusammen,

ich bin zurzeit auf der Suche nach einer neuen Regenjacke für den Berg.

Es soll eine Regenjacke sein die für den Sommer ist, also keine Isolierung aber Winddicht wenns geht.
Sie soll an den Schultern Abriebs fest sein wegen des tragen eines Rucksacks.
Außerdem soll sie die meiste Zeit im Rucksack sein da ich überwiegend bei guten Wetter(zumindest nicht bei Regen) auf m Berg unterwegs bin. Sprich auch ein kleines Pack mass wenns geht und nicht zuviel Platz weg nehmen im Rucksack.
Die Kaputze soll im optimalfall über den Helm gehen.
Wenn ich nicht am Berg unterwegs bin sollte sie auch zum joggen geeignet sein.
Am besten komplett in Schwarz sein.

Preislich hab ich mir bis zu 150€ vorgestellt. Wenns bisschen mehr ist und dafür die richtige Jacke ist passt das auch.

Schon mal danke für eure Empfehlungen und Tipps

Gruß
Martin


Wurzelsepp
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Re: Regenjacke für den Berg

Beitrag von Wurzelsepp » 25.06.2019 - 17:15

Der eine Satz "auch zum joggen geeignet" verunmöglicht fast einen sinnvollen Vorschlag: Jede dichte Regenjacke wird beim Joggen zu einem tropischen Klima und Schweissausbrüchen führen, da die Dampfdurchlässigkeit dafür schlicht nicht gross genug ist. Möchtest du eine fürs Joggen geeignete Jacke, so wird sie sehr sehr sehr wahrscheinlich nicht dicht genug sein und bei einem Wolkenbruch in den Bergen stehst du dann auch im Nassen.

Ganz direkt: Ich würde auf die "Joggingfähigkeit" verzichten, dafür ist so eine Jacke nicht gemacht. Dann einfach in ein grosses Sportgeschäft oder Outdoorgeschäft gehen und schauen, was es für Aktionen dort hat. Markenmässig dürften Schöffel oder Salewa oder Jack Wolfskin oder eine Eigenmarke (bei Intersport wäre das McKinley) etwa in Frage kommen: Qualitativ gut, aber vom Preis her nicht oberstes Niveau wie Mammut, Haglöfs oder The North Face.

zB so etwas: https://www.bergzeit.de/marmot-herren-phoenix-jacke/
oder so: https://www.bergzeit.de/black-diamond-h ... tch-jacke/

Ist dir die Joggingfähigkeit sehr wichtig, so würde ich explizit dort oder im Radbereich suchen, dort lässt sich am Ehesten etwas finden... mit Einschränkungen in den Bergen halt.

Bayer_97
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Re: Regenjacke für den Berg

Beitrag von Bayer_97 » 26.06.2019 - 06:37

schonmal danke :)
So wichtig ist das mit dem Joggen dann doch nicht. Da dusch ich danach eh sofort, also wenn ich da bisschen mehr Nass bin zum Schweiß ist das wohl nicht so schlimm :)
Die Black Diamond Jacke hab ich mir auch schon angeschaut. Was ist den der Unterschied zur Stormline? Hält die Stormline mehr aus?

Gruß
Martin

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Re: Regenjacke für den Berg

Beitrag von ortlerrudi » 26.06.2019 - 12:44

ich kann dir die Vaude Jacken empfehlen, Qualitativ sehr gut, fair produziert:

https://www.vaude.com/de-DE/Produkte/Be ... 695%7C5683

das mit dem joggen sehr ich wie Wurzelsepp, das wird nicht funktionieren.

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Re: Regenjacke für den Berg

Beitrag von Wurzelsepp » 26.06.2019 - 18:50

@Bayer_97: Keine Ahnung, da bin ich überfragt. Solltest du aus dem südlichsten Zipfel Deutschlands oder der CH kommen, so würde ich Fr/Sa nach Seon (nähe Lenzburg AG) fahren, dort ist Mammut-Rampenverkauf und da findet man auch mal eine eigentlich 500€-Jacke für 100€... und ganz viele andere Sachen, die man nicht benötigt, aber am Schluss trotzdem nach Hause trägt :D

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Re: Regenjacke für den Berg

Beitrag von Bayer_97 » 27.06.2019 - 06:26

Schade, hab mal die Stormjacke bestellt, hoffe die passt, war auf Bergfreunde reduziert.

Is leider etwas weit weg vom Allgäu :D

molotov
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Re: Regenjacke für den Berg

Beitrag von molotov » 28.06.2019 - 13:10

ortlerrudi hat geschrieben:
26.06.2019 - 12:44
ich kann dir die Vaude Jacken empfehlen, Qualitativ sehr gut, fair produziert:

https://www.vaude.com/de-DE/Produkte/Be ... 695%7C5683

das mit dem joggen sehr ich wie Wurzelsepp, das wird nicht funktionieren.
Nachhaltig ja, qualitativ ist Vaude den Erfahrungen bei mir und im Bekanntenkreis eher unten einzuordnen, was dann auch schon gar nicht mehr so nachhaltig ist.
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Kreon100
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Re: Regenjacke für den Berg

Beitrag von Kreon100 » 15.08.2019 - 07:32

Also für eine Sommerjacke würde ich mittlerweile jedenfalls von Goretex abraten. Aus eigener Erfahrung kann ich berichten, dass ich in meiner Mammut-Regenjacke sehr schnell schwitze, wohingegen ich seit Jahren beim Skifahren auf Goretex schwöre. Habe da mal etwas nachgelesen und bin darauf gestoßen, dass für eine richtige Funktion der Membran bei Goretex ein gewisser Temperaturunterschied zwischen innen und außen herrschen muss. Danach sollten Membrane wie Derzimax bei sommerlichen Bedingungen besser funktionieren.

Die negative Bewertung von Vaude kann ich nicht nachvollziehen. Habe mir letzte Saison eine Skihose im oberen Preissegment von denen gekauft und bin top zufrieden, bei Schnee, Eis, Regen und Sonne. Und vor allem sehr robust.

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Re: Regenjacke für den Berg

Beitrag von ortlerrudi » 15.08.2019 - 09:18

Kreon100 hat geschrieben:
15.08.2019 - 07:32
Die negative Bewertung von Vaude kann ich nicht nachvollziehen. Habe mir letzte Saison eine Skihose im oberen Preissegment von denen gekauft und bin top zufrieden, bei Schnee, Eis, Regen und Sonne. Und vor allem sehr robust.
gerade erst gesehen, wir hatten und haben auch einige Vaude Produkte und sind sehr zufrieden.

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Re: Regenjacke für den Berg

Beitrag von Kreon100 » 15.08.2019 - 09:31

ja, ich glaube, das Problem bei Vaude ist, dass die auch ziemlich viel um günstigen Preissegment anbieten und man dann schnell mal einen Fehlkauf landen kann.

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Re: Regenjacke für den Berg

Beitrag von molotov » 19.08.2019 - 09:48

Kreon100 hat geschrieben:
15.08.2019 - 07:32
Also für eine Sommerjacke würde ich mittlerweile jedenfalls von Goretex abraten. Aus eigener Erfahrung kann ich berichten, dass ich in meiner Mammut-Regenjacke sehr schnell schwitze, wohingegen ich seit Jahren beim Skifahren auf Goretex schwöre. Habe da mal etwas nachgelesen und bin darauf gestoßen, dass für eine richtige Funktion der Membran bei Goretex ein gewisser Temperaturunterschied zwischen innen und außen herrschen muss. Danach sollten Membrane wie Derzimax bei sommerlichen Bedingungen besser funktionieren.

Die negative Bewertung von Vaude kann ich nicht nachvollziehen. Habe mir letzte Saison eine Skihose im oberen Preissegment von denen gekauft und bin top zufrieden, bei Schnee, Eis, Regen und Sonne. Und vor allem sehr robust.
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Re: Regenjacke für den Berg

Beitrag von extremecarver » 19.08.2019 - 11:35

Jip - wenns ordentlich regnet im Sommer und warm ist - bleibt einem nur übrig anzuhalten oder halt damit zu leben dass man kaum trockener ist wie ohne Regenjacke. Daher bei über 25°, da brauchts eigentlich keine Regenjacke. Unter 15° kann man sich halbwegs bewegen Dazwischen ist es eher einfach nur etwas komfortabler - aber nass wird man trotzdem. Ein leichter Regenschirm ist sehr oft die bessere Alternative solange nicht zuviel Wind geht - erst recht wenns so richtig arg schüttet - weil wenns einem überall wo reinläuft wird man auch mit guter Jacke etwas Nass(also bei einem ordentlichen Gewitter wo 10-20l in 1-2h runterkommen).

Und nach spätestens 8-9 Jahren sind die Membranen eh im Eimer - egal welche ich bisher hatte. Überlegen muss man eher 3L oder 2L Jacke. 3L sind halt viel leichter und teurer - aber wenn man dann drunter nur was dünnes hautanliegendes anhat - kommts einem trotzdem kalt/nass vor. 2L mit Futter ist deutlich angenehmer. Ich hab daher je nach Temperatur 3L oder 2L mit. 3L wenns wärmer ist, weil leicht, kleines Packmaaß und auch als leichter Windschutz - und ich wenig Regen erwarte (halt 1-2 Schauer), 2L wenn ich mehr Regen erwarte (2-3h etwa) - es kälter ist und ich halt länger brauchen werde. Daher auch 3L ohne Kaputze (möglichst klein) und 2L mit Kaputze (weil ohne Kaputze rinnt einem das Wasser bei starkem Schauer einfach zu stark rein).

Für eine kurze bis 1000HM rauf/runter Runde (also unter 3h) nehm ich meist gar nichts mit - Wasserflasche in die Hand bzw am Bike und auch kein Rucksack. Sollte es regnen kann man ja aktiv bleiben um nicht kalt zu werden. Wenn länger - dann Rucksack mit Trinkwasserbeutel und je nach Wetter die 2L oder die 3L Jacke. Regenhose kommt auch noch mit wenn ich mehr Regen erwarte oder es kalt ist.

Marke ist mir egal - halt auf die Membranen/Stoffe schauen und nehmen was grad günstig ist - auf so Marken wie Mammut oder Arc Teryx verzichte ich im Sommer (und im Winter auch nur wenns saumäßig reduziert ist bzw 2nd Hand). Von Vaude etwa hatte ich eine Regenhose (absolut super!) und eine Bike Regenjacke (sehr gut für den Preis), aber nehme halt dass was ich günstig bekomme. Am liebsten hab ich Event als Membran - nur ist die wie Gore Tex halt meist sehr teuer.

Generell sind die meisten Leute doch immer mit viel zu viel unterwegs. Gestern zu Fuß etwa bin ich von zu Hause (Talboden Innbruck Arzl) die 1700HM rauf zum Hafelekar, dann via Hafelekarspitze und Götheweg zur Mandlspitze und runter via Arzler Reise - knapp 2150HM rauf wie runter in etwa und gut 22km. Dabei hatte ich Trinkflasche 700ml und 4 Müsliriegel. Das wars. Klar von Hafelekar bis retour runter auf 800m kein Wasser nachfüllen können - dafür halt am Hafelkar 20min Pause gemacht um 1.5l zu trinken um somit vorzusorgen. Mehr brauchts für so eine 5h Runde wenn man schnell ist nicht und Wetter Vorhersage war gut. Einzig wichtig griffiger Schuh so dass man schnell runterrennen kann. Dafür läuft man an den Zig Leuten mit vollem Rucksack und schweren Trekkingstiefeln vorbei die eh nur 1-2h spazierengehen.

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Re: Regenjacke für den Berg

Beitrag von molotov » 20.08.2019 - 12:59

extremecarver hat geschrieben:
19.08.2019 - 11:35
Für eine kurze bis 1000HM rauf/runter Runde (also unter 3h) nehm ich meist gar nichts mit - Wasserflasche in die Hand bzw am Bike und auch kein Rucksack. Sollte es regnen kann man ja aktiv bleiben um nicht kalt zu werden. Wenn länger - dann Rucksack mit Trinkwasserbeutel und je nach Wetter die 2L oder die 3L Jacke. Regenhose kommt auch noch mit wenn ich mehr Regen erwarte oder es kalt ist.

Generell sind die meisten Leute doch immer mit viel zu viel unterwegs. Gestern zu Fuß etwa bin ich von zu Hause (Talboden Innbruck Arzl) die 1700HM rauf zum Hafelekar, dann via Hafelekarspitze und Götheweg zur Mandlspitze und runter via Arzler Reise - knapp 2150HM rauf wie runter in etwa und gut 22km. Dabei hatte ich Trinkflasche 700ml und 4 Müsliriegel. Das wars. Klar von Hafelekar bis retour runter auf 800m kein Wasser nachfüllen können - dafür halt am Hafelkar 20min Pause gemacht um 1.5l zu trinken um somit vorzusorgen. Mehr brauchts für so eine 5h Runde wenn man schnell ist nicht und Wetter Vorhersage war gut. Einzig wichtig griffiger Schuh so dass man schnell runterrennen kann. Dafür läuft man an den Zig Leuten mit vollem Rucksack und schweren Trekkingstiefeln vorbei die eh nur 1-2h spazierengehen.
Manchmal ein Teufelskreis, um schnell zu sein musst halt fit sein, um schnell zu sein, darfst nicht zu viel dabei haben... Hast aber wenig dabei, ist der Spielraum für Fehler/Unvorhergesehenes kleiner. Windjacke ist bei mir eigentlich immer dabei, außer Wetter ist hundertpro sicher.
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