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Neuer Racecarver

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Neuer Racecarver

Beitrag von Martin_D » 05.09.2019 - 21:14

Mein Racecarver, ein Elan GSX mit 176 cm und 17,8 m Radius, ist nun bald 6 Jahre alt und ich suche einen passenden Ersatz.
Mit dem Elan GSX war ich sehr zufrieden und prinzipiell tendiere ich dazu, erneut einen Elan GSX zu kaufen. Mich stört aber ein klein wenig, dass der Radius beim aktuell erhältlichen Elan GSX Fusion 19 m beträgt (bei einer Länge von 175 cm). Deswegen denke ich auch über Alternativen nach, die einen etwas kleineren Radius bei gleicher Länge haben wie der Völkl Racetiger GS oder der Dynastar Speed Master GS.

Was meinen die Experten im Forum: Wie relevant ist in der Praxis der 1 m größere Radius beim Elan GSX ? Soll ich lieber bei der bewährten Marke bleiben oder soll ich doch darauf achten, dass der Radius näher bei den bewährten 17,8 Metern liegt ?

Zu beachten ist vielleicht noch: Ich fahre den Racecarver nur bei kompakten Schneeverhältnissen. Für weichen Schnee (Neuschnee oder Frühjahrschnee) und Ausflüge ins Gelände nutze ich einen Allmountain Ski (Fischer Motive).
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Re: Neuer Racecarver

Beitrag von Werna76 » 05.09.2019 - 21:49

Also 175cm mit 19m Radius find ich ne eigenartige Kombination, das ist nicht Fisch nicht Fleisch.
Ich finde bei 19m Radius sollte der Ski schon mindestens 180 sein, ansonsten passen ja erforderliche Geschwindigkeit um den Ski auf 19m zu ziehen mit Laufruhe nicht zusammen.
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Re: Neuer Racecarver

Beitrag von Martin_D » 15.09.2019 - 18:56

Inzwischen denke ich auch über einen pistenorientieren und sportlichen Allmountain Ski wie den Elan Amphibio 18 als Ersatz für den Elan GSX für kompakte Verhältnisse nach. Der hat bei 178 cm Länge einen Radius von 17 Meter. Was meint ihr dazu ?
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Re: Neuer Racecarver

Beitrag von Kreon100 » 15.09.2019 - 23:54

also ich gehöre zu der Gruppe, die Allmountain Skier jahrelang kritisch gesehen hat und das eher als Bretter für Anfänger oder "Fortgeschrittene" angesehen hat. Wer echte Ambitionen hat, könne aber nur auf einem Racecarver glücklich werden.

Bis ich gelesen habe, dass in den USA auch auf dem professionellen Niveau eigentlich niemand mehr Carver sondern nur noch Allmountain-Skier fährt. also habe ich mir letztes Jahr den Völkl RTM 86 gekauft und bin begeistert. Race Carver ist für mich keine Option mehr. Wenn ich Carven will, nehme ich meinen elan slx Amphibio Spine aber für große Radien nehme ich einen titanharten Allmountain
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Re: Neuer Racecarver

Beitrag von tafaas » 16.09.2019 - 09:40

Kreon100 hat geschrieben:
15.09.2019 - 23:54
Bis ich gelesen habe, dass in den USA auch auf dem professionellen Niveau eigentlich niemand mehr Carver sondern nur noch Allmountain-Skier fährt.
Wie soll man das verstehen? Beim "professionellen" Pistenfahren? :gruebel:
In den USA spielen wohl die Schneeverhältnisse und der andere Lifestyle eine grössere Rolle. Dort fahren ja auch in Deer Valley die Pistenrutscher nur mit Powderlatten rum. :D

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Re: Neuer Racecarver

Beitrag von Kreon100 » 16.09.2019 - 10:09

Mit schwebt da so was vor:


Direktlink


:biggrin:

Ich war selbst jahrelang ein Purist, wenn es um Skier ging: Abwechselnd alle zwei Jahre ein SL-Carver und dann wieder einen RS-Carver holen, bretthart, möglichst lang (175 wäre mir zu kurz). Dann habe ich mich mal auf die neuen Skier eingelassen und musste feststellen, die sind einfach besser. Die Diskussion erinnert mich hier immer daran, als vor 20 Jahren die Carver eingeführt wurden. Da gab es auch Puristen (ich damals auch schon), die der festen Überzeugung waren, dass man so richtig gut nur auf einer 205 cm Latte stehen kann.

Z.B. der Völkl RTM 86 ist ein Ski, der egal bei welchen Bedingungen, immer wie ein heißes Messer durch Butter geht. Die Bedingungen können sich ja heutzutage auch extrem ändern, von morgens eishart über Regen und Sulz am Nachmittag. Da will man nicht immer ein zweites Paar Skier im Auto rum liegen haben.

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Re: Neuer Racecarver

Beitrag von Kreon100 » 16.09.2019 - 10:37

und noch eines: Wenn ich sehe, was du schon so im Schrank stehen hast, dann würde ich dir eher zu einer richtigen Powder-Latte raten, so ab 100 mm aufwärts unter dem Fuß und richtig gerockert. Wenn der Fischer Motive noch nicht zu alt ist, kann man den ja auch noch mal richtig treten. Ist das der mit Titan-Einlage? Dann würde ich behaupten, dass der auch auf harter Piste gut greifen sollte, allein von den Specs her scheint der jedenfalls auf weichen Pisten bisher glatt unterfordert.


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Re: Neuer Racecarver

Beitrag von starli » 16.09.2019 - 12:12

Martin_D hat geschrieben:
15.09.2019 - 18:56
Inzwischen denke ich auch über einen pistenorientieren und sportlichen Allmountain Ski wie den Elan Amphibio 18 als Ersatz für den Elan GSX für kompakte Verhältnisse nach. Der hat bei 178 cm Länge einen Radius von 17 Meter. Was meint ihr dazu ?
In Sulden ist zum Saisonstart doch meist ein gratis Skitest, dann kannst ja mal diverse Skier durchprobieren. Hab da ja vorletzte Saison zumindest die Carpani-Produktpalette durchprobiert, und ein Racecarver fährt sich auf der Piste schon nochmal anders, liegt einfach satter und ruhiger ...

(und: ein "pistenorientierter Allmountain" macht abseits der Piste halt auch nicht so wirklich Spaß..)
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Re: Neuer Racecarver

Beitrag von Martin_D » 01.11.2019 - 22:11

Ich habe mich übrigens inwzwischen für einen Head Wordcup Rebels i Speed mit 175 cm Länge und 17 Meter Radius entschieden.
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Re: Neuer Racecarver

Beitrag von snowstyle » 02.11.2019 - 07:12

Kreon100 hat geschrieben:
15.09.2019 - 23:54
also ich gehöre zu der Gruppe, die Allmountain Skier jahrelang kritisch gesehen hat und das eher als Bretter für Anfänger oder "Fortgeschrittene" angesehen hat.
Da hast Du dich aber ziemlich geirrt. Ich habe seit 2012 immer auch mind. einen Allmountain in der Auswahl und ich fahre in der Saison meistens 3 bis 4 Paar Ski. Da Allmountain in der Regel auch eine größere Mittelbreite von mind. 80 haben, sind sie deshalb schon nicht für Anfänger wirklich geeignet, weil die dann beim Umkanten schon Probleme haben. Ist schon immer wieder witzig, wie sich solche Vorurteile manifestieren :lol:

Wer nur einen einzigen Ski fahren möchte und dennoch die Ski noch aggressiver gestalten will, darf auch gern am Winkel der Seitenkante etwas frisieren. Einfach mal 87 Grad feilen, anstatt 88 Grad und schon merkt man "Welten" im Fahrverhalten. Aber Vorsicht, der Ski verzeiht dann auch weniger Fehler ;D
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Re: Neuer Racecarver

Beitrag von extremecarver » 02.11.2019 - 16:25

87° oder 88° macht wenig Unterschied. 87° ist eh inzwischen Standard fast überall beim Service. Was viel Unterschied macht ist der Belagsseitige Winkel - da wird leider meist 1° oder knapp mehr geschliffen (und auch auf Nachfrage etwa 87/0.5 zu schleifen kommt man das selten - die meisten Vollautomaten können es nämlich gar nicht, bzw Halbautomaten wissen die Serviceleute nicht welchen Anpressdruck sie wählen müssen oder sind zu faul was umzustellen). Von 1° auf 0.5° (und dass bei ebenem Belag, was das andere Problem wäre bei älteren Ski) den Unterschied merkt echt jeder. Ich schleif auch mal 87/0° wenns händisch ist. Sprich einfach volle breite mit Feile über Belag und Kante. Bei älteren Ski aber eine Mordsarbeit - hab da auch mit scharfer Panzer Feile gut 20 Minuten Belag abgetragen pro Ski, um dann mit feineren Feilen das ganze Glatt zu bekommen. Aber sonst ist mit der Zeit keine gescheite Kante mehr möglich und beim normalen Service mit Steinschliff nehmen sie auch nicht genug Belag weg (hilft nur zu einem auf Rennski Spezialisierten Geschäft zu gehen - bzw am besten wäre Zugriff auf einen schönen Bandschleifer). Zumindest beim Slalomski ist das okay - je mehr es Richtung GS Rennski (mit 30m Radius) geht - desto weniger Sinn macht so ein super aggressiver belagsseitiger Winkel, aber je größer der Radius desto weniger Gripprobleme hat man. Racecarver sind schon viel einfacher zum scharf bekommen wie Slalom(carver/Rennski) und daher würde ich schon beim Racecarver nicht unter 0.5° belagsseitig gehen (beim GS Rennski eher 1° aber 0.5° im Bindungsbereich).

Sowas wie ein Fischer The Curv GT in 182 ist finde ich schon generell besser als ein Racecarver. 80mm machen ihn deutlich besser bei weicheren Bedingungen, aber dass der Ski vom Aufbau eher in Richtung von Rennski geht bedeutet dann halt ein Ski der kompromisslos auch bei schlechteren Bedingungen zum carven ist. Zum driften ist der dann eher nix - weil man recht schnell auf die Kante kommt, bzw schlecht weg davon ohne Schwungwechsel. Andriften ist halt absolut keine Stärke (die anderen Curv, bzw die kürzeren Längen sind nicht vergleichbar). Wenn man dann noch eine richtige Rennbindung und Platte statt dem Systemgerödel draufpackt - ist es ein echt spaßiger Carvingski der alles außer andriften gut kann solange man Onpiste bleibt. Vom Kantenhalt sich auch Masters GS Ski nicht besser - aber die lassen sich halt viel besser andriften und sind vom Radius nochmal eindeutig länger.

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Re: Neuer Racecarver

Beitrag von extremecarver » 02.11.2019 - 16:37

Werna76 hat geschrieben:
05.09.2019 - 21:49
Also 175cm mit 19m Radius find ich ne eigenartige Kombination, das ist nicht Fisch nicht Fleisch.
Ich finde bei 19m Radius sollte der Ski schon mindestens 180 sein, ansonsten passen ja erforderliche Geschwindigkeit um den Ski auf 19m zu ziehen mit Laufruhe nicht zusammen.
Dann fahr doch mal eine U16 FIS GS. Da gibt es oft 175/>23m bzw 182/>25m. Laufruhe fehlt da sicherlich nicht. Aber die längeren und breiteren Masters GS sind deutlich einfacher zu fahren wenns mal nicht pickelhart ist - aber was die Laufruhe angeht sind die U16 eher über den Masters GS angesiedelt. Nur verschneiden die viel schneller und sind bockiger wenns etwas weicher wird. Dafür kann man den Radius meist besser drücken, und ist in einem richtigen GS Kurs (nicht so ein Mittelding was eher für Racecarver gesteckt ist) einfach schneller. Wenn ein Ski allerdings etwas (mehr) Rocker hat - dann würde Laufruhe fehlen. Sprich Ski mit wenig Vorspannung und sagen wir 30cm Rocker vorne, 15cm hinten - da brauchts dann definitiv mal 10-15cm mehr Länge für die Laufruhe auf hartem Grund. Nicht umsonst sieht man bei Big Mountain Comps die guten Mädels auch auf Ski >190cm (außer es ist Freestyle lastig). So richtige Big Mountain Competition Ski in 190-200cm mit ~30m Radius, dass sind für mich die universellsten Ski wenns drum geht auch bei allen Bedingungen Vollgas zu fahren (aber kraftraubend ohne Ende, zum gemütlich fahren absolut ungeeignet). Machen auch zum carven viel Spaß (halt SuperG Turns vom Radius her).

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Re: Neuer Racecarver

Beitrag von Werna76 » 02.11.2019 - 19:01

Blau Auto qualifiziert Hunger nicht gemähtes Gras Rollo kaputt neue Turnschuhe.

So
Hab ich auch mal zusammenhanglosen Unsinn geschrieben.
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