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Abgelegene Hochebenen für Wanderungen gesucht

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Abgelegene Hochebenen für Wanderungen gesucht

Beitrag von münchner » 16.01.2013 - 21:39

Sicherlich eine etwas seltsame Frage im Winter, aber für die kommende Sommersaison bin ich auf der Suche nach möglichst abgelegenen Wanderungen. Habe mich heute gefragt, ob so etwas in einem Radius von 2h überhaupt erreichbar ist. Kriterien wären, dass man wenn möglich keine Infrastruktur, etc. sehen sollte und wirklich das Gefühl hat, weit weg von allem zu sein (auch gerne mit entsprechender Aussicht). Etwas widersprüchlich dazu, dass der Ort im Rahmen ein- oder maximal zweitägiger Wanderungen erreichbar sein sollte. Mit einer Bahn, die die ersten Höhenmeter überwindet, habe ich kein Problem. Beispielhaft, aber leider nicht ganz zutreffend, würde mir der Ahornboden einfallen (leider führt - zumindest durch den großen Ahornboden - eine Straße und es ist während der Saison immer relativ viel los).

Vielleicht gibt es ja ein paar gute Vorschläge...


darkstar
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Re: Abgelegene Hochebenen für Wanderungen gesucht

Beitrag von darkstar » 16.01.2013 - 22:03

münchner hat geschrieben:´[...]in einem Radius von 2h überhaupt erreichbar ist. Mit einer Bahn, die die ersten Höhenmeter überwindet, habe ich kein Problem.
Bei den Kriterien würde ich spontan Schneibstein / Hagengebirge sagen, besonders der östliche Teil ist sehr abgelegen und unzugänglich, es gibt kaum bez. Steige. Zustieg zum Schneibstein ab Jennerbahn-Bergstation in etwa 2 h, allerdings auf Grund der leichten Erreichbarkeit oft viele Aspiranten.

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Re: Abgelegene Hochebenen für Wanderungen gesucht

Beitrag von chianti » 16.01.2013 - 23:22

evtl. Totes Gebirge?

molotov
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Re: AW: Abgelegene Hochebenen für Wanderungen gesucht

Beitrag von molotov » 17.01.2013 - 07:23

Greina Hochebene dürfte dein Ding sein
Touren >> Piste

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Re: Abgelegene Hochebenen für Wanderungen gesucht

Beitrag von Blauepistenfan » 17.01.2013 - 14:47

Hast du schon mal über das Gottesackerplateau am Ifen im KWT nachgedacht? DSB fährt bis 1200m, dann relative Einöde, toller Blick.
Alternativ könnte ich dir das Koblat am Nebelhorn in Oberstdorf empfehlen. Der Blick auf den Großen Daumen ist einmalig, außerdem 2-3 kleine Seen vorhanden.
Mfg Blauepistenfan :)

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Re: Abgelegene Hochebenen für Wanderungen gesucht

Beitrag von münchner » 17.01.2013 - 19:27

Danke für die Tipps, schaue ich mir in Ruhe an.

Das Stichwort Hochebene sollte nur einen ersten Ansatz darstellen und ist als solches nicht zwingend notwendig.

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Re: Abgelegene Hochebenen für Wanderungen gesucht

Beitrag von davosfan » 17.01.2013 - 20:01

wenn ich das lese, fällt mir hohbalm auf der triftseite bei zermatt ein. auf- und abstieg muß zu fuß gemacht werden. bahnen fehlanzeige. nähere infos kann ich geben, wenn gewünscht.
Viele Grüsse aus Hamburg-Meiendorf von Gerhard


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Re: Abgelegene Hochebenen für Wanderungen gesucht

Beitrag von snowflat » 17.01.2013 - 20:06

Du kannst Dir Glück nicht kaufen.
Aber Du kannst skifahren gehen und das ist ziemlich dasselbe!

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Re: Abgelegene Hochebenen für Wanderungen gesucht

Beitrag von Pistencruiser » 17.01.2013 - 20:23

Schau dir mal die Wanderung über den Klammspitzgrat in den Ammergauern an.
Kompass 5 , Weg E4 u. M mit diversen Variationsmöglichkeiten z.T. auch über nette Hochflächen.
Mit Übernachtung auf der Kenzenhütte kann man in diversen Varianten bis zum Tegelberg durchwandern und dann mit der Bahn runter - oder umgekehrt.

Edit:
Spontan fallen mir noch Rofan und Brandenberger Alpen ein. Aber einsam ist anders, zumindest was Rofan angeht.
Die einen kennen mich — die anderen können mich...!
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Re: Abgelegene Hochebenen für Wanderungen gesucht

Beitrag von chianti » 17.01.2013 - 20:42

wen die Anreise weiter sein darf: Vorderrheintal, vom Lai da Nalps bei Sedrun (dort auch eine private Seilbahn ;D ) ins unbewohnte Val Curnera und weiter bis zum Lai da Tuma

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Re: Abgelegene Hochebenen für Wanderungen gesucht

Beitrag von andyman1609 » 17.01.2013 - 20:59

Wie wärs mit dem Böhmerwald? Als Alternative zu den Alpen...

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Re: Abgelegene Hochebenen für Wanderungen gesucht

Beitrag von starli » 17.01.2013 - 22:28

Nauders, die zwei Seen am 3-Länder-Eck, Zubringer die Mutzkopf-DSB, sehr waldig, fand ich auch sehr einsam.
- Überblick Berichte Ski-Saison 1.10.2018-30.9.2019 (121 Tage, 73 Gebiete)
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Re: Abgelegene Hochebenen für Wanderungen gesucht

Beitrag von GMD » 17.01.2013 - 22:43

chianti hat geschrieben:wen die Anreise weiter sein darf: Vorderrheintal, vom Lai da Nalps bei Sedrun (dort auch eine private Seilbahn ;D ) ins unbewohnte Val Curnera und weiter bis zum Lai da Tuma
Einzige Verbindung vom Val Nalps ins Val Curnera ist die Fuorcla Paradis, aber auf den Karten ist dort kein Wanderweg und nicht einaml eine Wegspur eingezeichnet. Also wird es für den normalen Wanderer wohl nicht machbar sein. Schön ist die Gegend allerdings, ich habe letztes Jahr folgende Tour gemacht: Tschamutt - Lai da Curnera - Maighelshütte - Oberalppass.

Die Greinaebene ist aber sicher ein Topfavorit und liegt auch in der Surselva.
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thun
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Re: Abgelegene Hochebenen für Wanderungen gesucht

Beitrag von thun » 17.01.2013 - 22:58

Gottesacker und ein paar weitere Vorschläge dürften wohl höchst selten in die Kategorie "einsam" fallen. :D

Dann dürften eher Tennengebirge (wobei abzuwarten ist, wie sich die Bergsteigerzahlen entwickeln, nachdem es im diesjährigen DAV-Jahresbuch der Schwerpunkt war) oder Lechquellengebirge in Frage kommen.

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Re: Abgelegene Hochebenen für Wanderungen gesucht

Beitrag von Luisenhang » 19.01.2013 - 11:24

Hochstarzel im Kleinwalsertal ist zumindest im ersten Teil der Wanderung bis zum Starzeljoch hin sehr einsam. Besonders der Aufstieg bis zur Derra-Hütte.

http://www.alpinforum.com/forum/viewtop ... 52&t=44227

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Re: Abgelegene Hochebenen für Wanderungen gesucht

Beitrag von falk90 » 19.01.2013 - 13:01

Da fällt mir jetzt Spontan das "Larstigtal" ein.
Ein Seitental vom Seitental vom Ötztal.

Bild
Larstigtal von Oben mit dem Großen Moos

Bild
Eingang Grastaltal, neben dem Larstigtal. Lässt sich durch eine Runde erreichen (siehe unten)

Aus der Gegend habe ich mal einige Bilder in einem Sommerbericht gepostet:
http://www.alpinforum.com/forum/viewtop ... l#p4780781

Ein paar Bilder gibts im Internet:
https://plus.google.com/photos/11779822 ... banner=pwa

Die Aussicht ist halt wie in einem Tal, aber dafür thront der gewaltige Strahlkogel mitten über dem Tal, dazu schöne Moosige Ebenen, speziell hinten am "Großen Moos".
http://www.carto.net/andre.mw/photos/20 ... ogel.shtml

Hier mal die Runde mit der Tour über das Kreuzjöchl (Aber das Grastal ist nur halb so schän wie das Larstigtal):
http://www.gps-tour.info/de/touren/detail.47646.html

Übrigens, im "Talort" niederthai gäbe es noch zwei alte SL's zum anschauen nach dem Wandern.

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Re: Abgelegene Hochebenen für Wanderungen gesucht

Beitrag von F. Feser » 19.01.2013 - 14:15

Das hintere Silbertal bzw Verwall im Montafon?
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Re: Abgelegene Hochebenen für Wanderungen gesucht

Beitrag von Downhill » 19.01.2013 - 18:33

münchner hat geschrieben:Sicherlich eine etwas seltsame Frage im Winter, aber für die kommende Sommersaison bin ich auf der Suche nach möglichst abgelegenen Wanderungen. Habe mich heute gefragt, ob so etwas in einem Radius von 2h überhaupt erreichbar ist.
Aber hallo. Also z.B. im Karwendel gibt's weit über 100 Gipfel, davon vielleicht 10 Modetouren, auf den Rest geht kein Mensch. Ich war da schon auf Gipfeln, da ist vielleicht alle 2 Wochen mal ein Eintrag im GB - und das waren keine Ver-Klettereien sondern einfach nur abgelegenes, vergessenes Terrain.
Alternativ wären z.B. die Ammergauer auch noch ein heißer Tip.

Das schöne im Sommer ist wirklich, daß sich 95% der Leute auf 10% der Touren konzentrieren.

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Re: Abgelegene Hochebenen für Wanderungen gesucht

Beitrag von münchner » 20.01.2013 - 19:47

Downhill hat geschrieben:Ich war da schon auf Gipfeln, da ist vielleicht alle 2 Wochen mal ein Eintrag im GB - und das waren keine Ver-Klettereien sondern einfach nur abgelegenes, vergessenes Terrain.
Hast du ein Beispiel?

Ansonsten noch einmal danke für die vielen Vorschläge, sogar per PN kam eine Empfehlung zusammen mit einem Angebot für eine Unterkunft. 8) Gottesacker ist sicherlich auch sehr spannend, wenn auch gefühlt nicht ganz so abgelegen. Greina Hochebene sieht interessant aus, aber für die Vorschläge in der Schweiz brauche ich natürlich auch wieder Zeit. Die restlichen Vorschläge muss ich mir noch durchschauen...


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Re: Abgelegene Hochebenen für Wanderungen gesucht

Beitrag von leiter » 20.01.2013 - 19:58

Ich habe dieses Jahr zwei lange Wanderungen/Trekkingtouren gemacht die ich beide extrem empfehlen kann. Einmal den Jura Höhenweg in der Schweiz (eine Woche) , und dann eine zweiwöchige Tour in den Abruzzen in Süditalien. Bei beiden gibt's gute Bücher und ich kann bei Bedarf mehr berichten. Beides sind relativ einsame und authentische Gebiete mit einfacher Infrastruktur, beide sind eher distanzorientiert vs Höhen/Gipfelorientiert.

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Re: Abgelegene Hochebenen für Wanderungen gesucht

Beitrag von matterhorn48 » 20.01.2013 - 20:47

davosfan hat geschrieben:wenn ich das lese, fällt mir hohbalm auf der triftseite bei zermatt ein. auf- und abstieg muß zu fuß gemacht werden. bahnen fehlanzeige. nähere infos kann ich geben, wenn gewünscht.
Diese Wanderung haben wir auch schon gemacht,über Altehaupt,Trift,zurück über Höhbalm.
http://www.zermatt.net/trift/de/weg.html
Wahrscheinlich sind deshalb so wenig Leute dort unterwegs,weil das Matterhorn meist nicht zu sehen ist.Auch der Weg zur Schönbielhütte ist relativ wenig begangen.http://schoenbielhuette.ch/

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Re: Abgelegene Hochebenen für Wanderungen gesucht

Beitrag von thun » 21.01.2013 - 00:59

@ leiter: Schön für Dich. Aber hast Du überhaupt die Fragestellung gelesen, die Du so zielstrebig nicht beantwortet hast? :rolleyes:

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Re: Abgelegene Hochebenen für Wanderungen gesucht

Beitrag von leiter » 21.01.2013 - 08:16

thun hat geschrieben:@ leiter: Schön für Dich. Aber hast Du überhaupt die Fragestellung gelesen, die Du so zielstrebig nicht beantwortet hast? :rolleyes:
Hast recht, sorry.

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Re: Abgelegene Hochebenen für Wanderungen gesucht

Beitrag von chianti » 17.04.2013 - 18:15

Sind etwas mehr als 3 Stunden von München aus, aber folgende Gegend könnte auch interessant sein: Splügen - Tamboalp - Areuapass - Val Curciusa - Val Vignun - Bernardinohospiz oder oberhalb vom San Bernardino zur Tälialp, Bus zurück nach Splügen

Hier eine ähnliche Route (Bocchetta de Curcius südlich des Piz de Lumbreida statt Val Vignun nördlich davon) mit vielen Bildern: http://www.alpinrunner.ch/Karten/ValSch ... rciusa.htm

http://www.tourensuche.eu/orte/262822/Strec_de_Vignun

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Re: Abgelegene Hochebenen für Wanderungen gesucht

Beitrag von Widdi » 13.05.2013 - 23:07

Ich werf da mal den Untersberg mit ins Rennen, allerdings dank der PB von St. Leonhard (bei Salzburg) aus nicht so wirklich abgelegen (allerdings ist die Bahn mit 1961er-Baujahr auch schon ein sehr fahrenswerter Oldtimer, obwohl 80er-Jahre Swobodakabinen). Am besten übern Salzburger Hochthron drüber und dann weiter zum Berchtesgadener Hochthron (Tour ist mit 5 Stunden gesamt ab Bergstation angegeben, also früh oben sein).
Und dann wär da noch der Traunstein, wobei der aber oben zwar ein Hochplateau hat, aber ned wirklich eine Hochebene ist. Ausserdem hat man wenn man schnell ist 3 Stunden Anstieg (realistisch sind 3,5-4h und man muss via Naturfreundesteig so einige Stücke kraxeln, allerdings nix schweres: Klettersteig A/B und ca. 1300hm.
Wenn man aber mal oben ist, gutes Wetter vorrausgesetzt ist man hoch über den Dingen. Direkt nach oder bei Schlechtwetter ist aber vom Traunstein (1691m) dringend abzuraten, der hat wg. des recht hohen Schwierigkeitsgrads schon das Ein oder andere Leben gekostet, vor allem bei Winterbesteigungen (der ist ohne Schnee auch schon schwierig genug und bei Hitze wirds dann auf den Südanstiegen richtig übel (selbst erlebt letzten Sommer, hat mich eine Stunde gekostet, weil der Naturfreundesteig bei Hitze ab Mittag zum Backofen wird) Oben warten dann gleich 2 Schutzhütten (etwa 20 Gehminuten voneinander entfernt, aber sonst ist oben nix ziviles)

Anfahrt ab München: ca. 2 Autostunden zum Traunstein (nicht mit der gleichnamigen Kreisstadt im Chiemgau verwechseln (per Autobahn). Zur Untersbergbahn braucht man 1,5 Stunden wenn überhaupt, ab Holzkirchen etwas weniger.

Ansonsten kann ich den Schlern empfehlen, ist auch eher Hochplateau denn Hochebene, aber wenn man früh genug auf der Seiser Alm ankommt (zwischen 9:00 und 17:00 Fahrverbot ausser Berechtigte) und die erste DSB Spitzbühl oder die 1. 6KSB/B Panorama (beide auch im Sommerbetrieb) morgens nimmt ist man in ca. 3 Stunden oben und hat etwa 800hm Anstieg (und eben eine Schutzhütte oben in Gipfelnähe, geht man aber 20min weiter vor aufm Plateau sieht man davon nix mehr)

(zurück aber nochmal auf beiden Varianten ca.200hm extra, wenn man auf die Seiser Alm zurück muss) Fahrzeit über die Autobahn 2,5-3 Stunden ab München. Wenn man früh genug dran ist, kann man sich aber die Maut übern Brenner durchs Benutzen der Brenner-Bundesstraße schenken, danach halt eben noch 4€ bis Klausen vond er Italienischen Maut.

mFg Widdi
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