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Alpiner Skiweltcup 2018/19

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Re: Alpiner Skiweltcup 2018/19

Beitrag von br403 » 12.01.2019 - 17:27

Also das ist doch Wahnsinn mit den Kreuzbandrissen, woran liegt das denn? Immer aggressivere Skier?

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Re: Alpiner Skiweltcup 2018/19

Beitrag von Werna76 » 12.01.2019 - 17:59

Was mich so stört ist, dass niemand etwas dagegen unternehmen will, es wird einfach Schulterzuckend zur Kenntnis genommen.
In keiner anderen Sportart gibt es so viele schwere Verletzungen, auch schon im Nachwuchs.

Mit Veith wars das dann wohl, eine Kämpferin wie Weirather oder Vonn ist sie nie und nimma.

Peter Fill hat die Saison aufgrund von Verletzungsbeschwerden übrigens schon beendet.
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Re: Alpiner Skiweltcup 2018/19

Beitrag von Olli_1973 » 12.01.2019 - 18:43


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br403 hat geschrieben:
12.01.2019 - 17:27
Also das ist doch Wahnsinn mit den Kreuzbandrissen, woran liegt das denn? Immer aggressivere Skier?
Ging vor 2 Jahren um die tallierung der ski...... Dann die Kanten immer schärfer, selbst unsere Kinder ( Schüler ) sowieso fahren überall messerscharfe 87 Grad Kanten und im Weltcup sind die Dinger noch schärfer und aggressiver. Dazu noch passenden Druck auf die Läufer, jeder will halt Mal einen Hirscher oder shiffrin schlagen bzw vorne dabei sein. Ist aber definitiv zu viel an Verletzungen.

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Re: Alpiner Skiweltcup 2018/19

Beitrag von br403 » 12.01.2019 - 19:04

Ja, das wird es sein, einfach irre. Eigentlich müssten alle Rennläufer protestieren, aber das wird nicht passieren.

Was ist das für ein Link oben Olli, der geht bei mir nicht (Flash).

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Re: Alpiner Skiweltcup 2018/19

Beitrag von NIC » 12.01.2019 - 21:52

Bei den Wettervorhersagen können sie den morgigen Slalom in Adelboden eigentlich schon jetzt absagen.
Saison 2018/19: 36 Skitage - 7 Saalbach, 2 Stuhleck, 2 Hirschenkogel, 1 Maiszinken, 1 Feistritzsattel, 1 Annerlbauer, 1 Furtner Lifte, 1 Breitenfurt, 1 Simas-Lift, 1 Unterberg, 1 Schmoll Lifte, 1 Jauerling, 1 Hochbärneck, 1 Kalte Kuchl, 1 Königsberg, 1 Puchenstuben, 1 Kasberg, 1 Loferer Alm, 1 Thalkirchdorf, 1 Andelsbuch/Schneiderkopf, 1 Buron/Adelharz, 1 Bödele, 1 Thaler Höhe, 1 Schetteregg, 1 Hahnbaum, 1 Fageralm, 1 Mönichwald, 1 Niederalpl

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Re: Alpiner Skiweltcup 2018/19

Beitrag von Martin_D » 12.01.2019 - 22:23

Ich habe das Gefühl, dass vor allem im Training mehr Kreuzbandrisse gibt, weniger im Rennen. Das gilt vor allem für den Riesenslalom. Liegt das eventuell daran, dass Trainingspisten in der Regel nicht so eisig sind wie Rennpisten im Weltcup ?
Zuletzt geändert von Martin_D am 13.01.2019 - 16:05, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Alpiner Skiweltcup 2018/19

Beitrag von Werna76 » 12.01.2019 - 23:15

Das ist auch meine Vermutung.
Material und Mensch sind unverändert, die Piste aber anders (obwohl auch im Training meistens vereist wird, aber natürlich nicht so zeitintensiv wie bei Weltcuprennen).

Oder vielleicht liegts doch daran, dass es „nur“ Training ist und man dann doch etwas entspannter fährt wie bei nem Rennen und dann passierts.
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Re: Alpiner Skiweltcup 2018/19

Beitrag von Hase1303 » 13.01.2019 - 06:44

Anna Veith leider auch wieder ein Kreuzbandriß

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Re: Alpiner Skiweltcup 2018/19

Beitrag von Marmotte » 13.01.2019 - 08:34

Hase1303 hat geschrieben:
13.01.2019 - 06:44
Anna Veith leider auch wieder ein Kreuzbandriß
8O
Oweh, hoffentlich bedeutet das nicht das Aus für ihre Karriere. Sie wird ja dieses Jahr auch schon 30.
Nachdem sie sich nach ihrer schweren Verletzung im Herbst 2015 und mehreren Operationen wieder mühsam an die Spitze herangekämpft hat, ist dies sicher ein herber Rückschlag.
Tut mir für sie sehr leid. Anna Veith ist, wie ich finde, eine der technisch besten Skirennfahrerinnen.

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Re: Alpiner Skiweltcup 2018/19

Beitrag von Werna76 » 13.01.2019 - 11:06

Bei Hirscher bin ich mehr und mehr überzeugt, dass er im ersten Durchgang absichtlich nicht 100% fährt, damit er nicht ne halbe Stunde vor diesem Leaderboard in der Kälte sitzen muss.
Lieber 2-4 Zehntel zurückliegen als dort zu sitzen und sich den A abfrieren.

Und bei Feller ebenfalls eine Vermutung, dass er nicht die hellste Kerze auf der Torte ist. Irgendwann sollte man aus seinen Fehlern lernen, 2 Tag hintereinander auszuscheiden mit dem identen Fehler den man schon so oft gemacht hat... das kanns ned sein.
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Re: Alpiner Skiweltcup 2018/19

Beitrag von Werna76 » 13.01.2019 - 12:25

Bezüglich der Trainingspisten, hier eine gröbere Brezn von Kilde die auf einer Weltcuppiste vermutlich auch nicht passiert wäre:
https://www.krone.at/1842746
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Re: Alpiner Skiweltcup 2018/19

Beitrag von gerrit » 13.01.2019 - 12:28

Werna76 hat geschrieben:
13.01.2019 - 11:06

Und bei Feller ebenfalls eine Vermutung, dass er nicht die hellste Kerze auf der Torte ist. Irgendwann sollte man aus seinen Fehlern lernen, 2 Tag hintereinander auszuscheiden mit dem identen Fehler den man schon so oft gemacht hat... das kanns ned sein.
Vor allem sollte man (und das war nicht nur Feller) wissen, dass genau dort ein Problem ist, aber auch, dass man die anschließende Vertikale durchaus auch verkehrt anfahren und sich dabei trotzdem qualifzieren kann, einer (weiß nicht mehr wer) hat das genau so gemacht.
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Re: Alpiner Skiweltcup 2018/19

Beitrag von alpinfan77 » 13.01.2019 - 15:21

Was die Kreuzbandrisse anbetrifft, bin ich voll bei Euch, ist einfach zu viel. Was alleine letzten Winter und diese Saison beim DSV passiert ist, verleidet einem als DSV-Anhänger den Sport, muss ich ehrlich sagen.

Was könnte man machen? Von Charly Waibel gibt es eine sog. Orthese, die Schutz gegen starke Verdrehung des Knies bietet, also einen Hauptgrund für den Bandriss. Beim DSV wurde sie auch eingesetzt. Bekannt ist es von Luitz und Hronek nach ihren Kreuzbandrissen. Heute hört man nichts mehr davon, scheint nicht mehr verwendet zu werden. Könnte die FIS sie nicht verpflichtend vorschreiben?

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Re: Alpiner Skiweltcup 2018/19

Beitrag von Martin_D » 13.01.2019 - 16:10

Werna76 hat geschrieben:
13.01.2019 - 12:25
Bezüglich der Trainingspisten, hier eine gröbere Brezn von Kilde die auf einer Weltcuppiste vermutlich auch nicht passiert wäre:
https://www.krone.at/1842746
Zum Glück lag genug Schnee. Ich habe die Schwemmalm auch schon mit weißen Kunstschneebändern ohne Schnee außerhalb der Pisten erlebt. Dann wäre es wohl nicht so glimpflich ausgegangen.
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Re: Alpiner Skiweltcup 2018/19

Beitrag von Rüganer » 13.01.2019 - 18:53

Und der Zaun ist verdammt nah an der Fahrlinie... ausserdem die Kurve schon recht ruppig.

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Re: Alpiner Skiweltcup 2018/19

Beitrag von Marmotte » 14.01.2019 - 17:28

Werna76 hat geschrieben:
12.01.2019 - 17:59
(...) Mit Veith wars das dann wohl, eine Kämpferin wie Weirather oder Vonn ist sie nie und nimma. (...)
Sie greift nochmal an:
https://www.nachrichten.at/sport/winter ... 91,3091672
"Ich werde das in aller Ruhe auf mich zukommen lassen. Ich brauche jetzt einfach Zeit zum Gesundwerden und werde Schritt für Schritt daran arbeiten, wieder fit zu werden. Schließlich weiß ich ja, was es heißt, sich zurückzukämpfen. Und es ist mir ja auch schon zweimal richtig gut gelungen. Natürlich ist es möglich, dass ich das wieder schaffe", sagte Veith, die heute das Krankenhaus verlässt.
Ich drücke Ihr die Daumen, dass es klappt.
Die Verletzungsserie mit acht Schwerverletzten allein im ÖSV-Damen-Team macht schon sehr nachdenklich.

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Re: Alpiner Skiweltcup 2018/19

Beitrag von CrystalMountain » 14.01.2019 - 23:37

Das erste Training in Wengen musste für Dienstag abgesagt werden, weil das Wetter auch in der Schweiz derzeit etwas extrem ist:

http://www.lauberhorn.ch/de/home/news/N ... newsid=374

- hohe Lawinengefahr
- umgestürzte Bäume haben die Oberleitung der Wengernalpbahn heruntergerissen - die Pistenarbeiter kamen nicht an die Strecke
- viele Netze sind schneefallbedingt noch nicht aufgestellt worden

Erstes Training daher erst am Mittwoch, die Organisatoren sind aber guter Dinge...

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Re: Alpiner Skiweltcup 2018/19

Beitrag von Werna76 » 15.01.2019 - 14:31

Toni Innauer zu all den Kreuzbandrissen:
http://liveblog.tt.com/live/adler-persp ... ni-innauer
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Re: Alpiner Skiweltcup 2018/19

Beitrag von bamigoreng » 15.01.2019 - 16:29

Ich sehe das Problem auch beim Material und der modernen Fahrtechnik, welche vor allem bei den Frauen zu den vielen Kreuzbandrissen führt. Die kurzzeitigen Kräfte sind imens, und der Katapulteffekt von Kurve zu Kurve was einer Beschleunigung entspricht, scheint zu extrem zu sein für die Frauen. Gerade Frauen mit extremen Winkeln scheinen stärker betroffen zu sein, als Frauen welche eher noch die "alte" Technik benutzen. Fahrfehler mit Rücklage enden meist fatal. Die Unfälle ohne Stürze könnten auf auf schleichende Schäden hinweisen, welche irgendwann zu einem richtigen Schäden werden. (siehe Veith, Schlag kassiert - schwere Verletzung)
Vielleicht wäre ein Ansatz die Skier grundsätzlich wieder weicher zu machen, damit die Radien und Kurven auch ohne grossen Druck gefahren werden können. Der Katapulteffekt wäre dadurch auch verkleinert.
Oft wird hierbei David Dodge zitiert. Dodge vertritt die Ansicht, dass die von der FIS verwendeten Studien für die neue Regelung kein wissenschaftlicher Beweis seien. Er gibt auch an, dass man einen Ski mit 35 m Taillierungsradius nur um 7° mehr neigen muss, um denselben Kurvenradius zu fahren wie mit einem Ski mit 28 m Taillierungsradius. Das führt jedoch dazu, dass das Knie innerhalb der Linie Skikante – Schwerpunkt zu liegen kommt, was das Verletzungsrisiko erhöht.
Die erneute Änderung der Radien im Männer RS Bereich auf die heurige Saison, hat bis jetzt meines Erachtens für keine Zunahme an Kreuzbandrissen geführt. (35m auf 30m Radius, 195cm zu 193cm Länge) Dafür habe ich das Gefühl, dass es weniger Rückengeplagte gibt bei den Männern.
Es wird wieder mehr auf Zug im Carvingschwung gefahren, was womöglich besser für die Athleten ist, da weniger gerutscht und gedriftet wird. Die Athleten scheinen dadurch mit der Rumpfmuskulatur besser vorbereitet zu sein, um Schläge aufzunehmen.
HEAD GS.RD 18/19 193cm | HEAD SL.RD 17/18 165cm | Stöckli FIS SX 15/16 190cm | Stöckli Y85 177cm

Dolomites #first, but can we please say 3V #second?

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Re: Alpiner Skiweltcup 2018/19

Beitrag von Werna76 » 15.01.2019 - 18:10

Das passt jetzt leider 100%ig dazu, Hannes Reichelt gibt als Athletensprecher auf, weil er nichts bewegen kann
„Ich hatte nach der Sitzung in Kvitfjell den hundertprozentigen Rückhalt meiner Mitstreiter und Konkurrenten, deswegen konnte ich beim Kongress auch argumentieren. Aber wenn nicht einmal mehr das reicht, dass du die Top 20 der Abfahrer hinter dir hast mit der gleichen Meinung, dann ist das schade. Ich habe für eine Sache gekämpft, gemeint, ich kann was ändern“,
„Wenn es schon an dem scheitert, dass man zum Beispiel einen Rennanzug sicherer macht,
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Re: Alpiner Skiweltcup 2018/19

Beitrag von Seilbahnjunkie » 16.01.2019 - 01:48

Sorry, aber die haben alle Macht in ihren Händen. Nächste Woche ist Kitzbühel und wenn da die Top 20 geschlossen nicht antreten, dann wird die FIS sich schon überlegen zu handeln.
Oder noch einfacher, der Airbag ist nicht verboten, einfach anziehen. Aber die Fahrer haben natürlich wieder Angst, dass sie dann einen Nachteil gegenüber denen haben die drauf verzichten.

Das ist ein weit verbreitetes Problem, dass die Macht eigentlich in den Händen einer größeren Gruppe liegt, die sich aber nicht einig werden, bzw. Einzelne die Macht der Gruppe für den persönlichen Nutzen untergraben.

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Re: Alpiner Skiweltcup 2018/19

Beitrag von Martin_D » 16.01.2019 - 21:15

Zur Einstimmung auf die Lauberhornrennen hier mal ein Link zu einem Video mit Max Franz bei einer Europacupabfabfahrt im Jahr 2009 auf der Lauberhornstrecke, wo er am Hundschopf einen Schanzenrekord für die Ewigkeit aufstellte.

https://www.youtube.com/watch?v=maVBjQrrdYw
(Hundschopf bei 0:26)

So eine heftige Landung übersteht man wohl auch nur als Nachwuchsfahrer Verletzung. Bei einem ausgewachsener 100kg-Athlet wäre mit Sicherheit nach so einem Sprung irgendetwas im Knie kaputt.
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Re: Alpiner Skiweltcup 2018/19

Beitrag von Chlosterdörfler » 17.01.2019 - 18:56

Die letzte Alpine Kombination in Wengen beginnt mit dem Slalom um 10.30 Uhr die Abfahrt folgt um 14.00 Uhr

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag werden in Wengen neuerlich Schneefälle erwartet. Um genügend Zeit zur Präparation der Abfahrtspiste am Lauberhorn zu haben, beginnt die Alpine Kombination morgen mit dem Slalom. Das Programm fürs Wochenende ist hingegen offiziell bestätigt.


Ausserdem:

Die Tschechin Ester Ledecka wird im Februar bei der Ski-WM starten und dafür auf eine Teilnahme an der Snowboard-WM verzichten. Das sagte die 23-Jährige am Donnerstag in Cortina d’Ampezzo nach dem Training für die zwei Abfahrten am Wochenende.
Wer Träume hat der lebt noch.

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Re: Alpiner Skiweltcup 2018/19

Beitrag von albe-fr » 17.01.2019 - 20:13

christopher91 hat geschrieben:
12.01.2019 - 15:11
Und Luitz bleibt auch vom Pech verfolgt, im 2. Durchgang Schulter ausgekugelt!
gerechte Strafe dafür, dass er im Doping Fall mit 'nem blauen Auge davon gekommen ist.
I love the smell of napalm in the morning

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Re: Alpiner Skiweltcup 2018/19

Beitrag von Fabi111 » 17.01.2019 - 20:36

Seilbahnjunkie hat geschrieben:
16.01.2019 - 01:48
Sorry, aber die haben alle Macht in ihren Händen. Nächste Woche ist Kitzbühel und wenn da die Top 20 geschlossen nicht antreten, dann wird die FIS sich schon überlegen zu handeln.
Oder noch einfacher, der Airbag ist nicht verboten, einfach anziehen. Aber die Fahrer haben natürlich wieder Angst, dass sie dann einen Nachteil gegenüber denen haben die drauf verzichten.

Das ist ein weit verbreitetes Problem, dass die Macht eigentlich in den Händen einer größeren Gruppe liegt, die sich aber nicht einig werden, bzw. Einzelne die Macht der Gruppe für den persönlichen Nutzen untergraben.
Ich dachte mir das Gleiche. Kitzbühel ist die ideale Gelegenheit, um die Macht der Athleten zu demonstrieren und damit etwas für die Zukunft zu bewegen. Sie müssten entweder das Rennen absagen (riesige Kosten) oder es hätte überhaupt keinen Stellenwert. Schade, dass diese Option anscheinend gar nicht bedacht wird. Dann geht es so weiter mit den Verletzungen.
Marvin hat geschrieben:
12.01.2019 - 15:16
Natürlich schade für Luitz, nachdem er endlich mal wieder eine gute Ausgangsposition hatte. Pech ist allerdings immer relativ, denn er hat eben eine sehr riskante Fahrweise, was auch ein höheres Verletzungsrisiko mit sich bringt.
Nach dieser Logik müsste z. B. Hirscher ständig verletzt sein bei seinem Fahrstil.. Luitz ist leicht weggerutscht und hat sich (mal wieder!) ohne richtigen Sturz verletzt.
albe-fr hat geschrieben:
17.01.2019 - 20:13
christopher91 hat geschrieben:
12.01.2019 - 15:11
Und Luitz bleibt auch vom Pech verfolgt, im 2. Durchgang Schulter ausgekugelt!
gerechte Strafe dafür, dass er im Doping Fall mit 'nem blauen Auge davon gekommen ist.
Du hast wohl den Schuss nicht gehört??
Gehörst anscheinend auch zu Schröcksis Lakaien, die das ganze erst so hinterhältig losgetreten haben.
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