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Olympische Winterspiele 2026

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Re: Olympische Winterspiele 2026

Beitrag von j-d-s » 12.11.2018 - 19:18

Man kann ja auch die Damenrennen woanders austragen. Ö hat nun wirklich ausreichend geeignete Orte.

Und wir wollen doch alle nur ne Olympiaabfahrt auf der Streif sehen 8) .
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Re: Olympische Winterspiele 2026

Beitrag von Ski-Larry » 14.11.2018 - 07:23

So, jetzt ist Calgary wieder raus und zwar wohl endgültig.

Die Bürger waren in der Abstimmung dagegen....
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Re: Olympische Winterspiele 2026

Beitrag von Seilbahnjunkie » 14.11.2018 - 07:42

Super, freuen wir uns also auf die nächsten Oligarchenspiele.

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Re: Olympische Winterspiele 2026

Beitrag von tafaas » 14.11.2018 - 09:54

Seilbahnjunkie hat geschrieben:
14.11.2018 - 07:42
Super, freuen wir uns also auf die nächsten Oligarchenspiele.
Einfach die Alpinen Speeddisziplinen streichen und ab nach Katar. :anonym:

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Re: Olympische Winterspiele 2026

Beitrag von Ski-Larry » 14.11.2018 - 10:12

tafaas hat geschrieben:
14.11.2018 - 09:54
Einfach die Alpinen Speeddisziplinen streichen und ab nach Katar. :anonym:
Einfach die absurden Forderungen des IOC streichen und schon gäb es wieder Ausrichter
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Re: Olympische Winterspiele 2026

Beitrag von tafaas » 14.11.2018 - 10:17

Ski-Larry hat geschrieben:
14.11.2018 - 10:12
Einfach die absurden Forderungen des IOC streichen und schon gäb es wieder Ausrichter
Ach, immer diese utopischen Träumereien.
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Re: Olympische Winterspiele 2026

Beitrag von Ski-Larry » 14.11.2018 - 10:22

tafaas hat geschrieben:
14.11.2018 - 10:17
Ski-Larry hat geschrieben:
14.11.2018 - 10:12
Einfach die absurden Forderungen des IOC streichen und schon gäb es wieder Ausrichter
Ach, immer diese utopischen Träumereien.
:lol: :lol: :lol:
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Re: Olympische Winterspiele 2026

Beitrag von icedtea » 14.11.2018 - 13:07

Wenn wirklich alle derzeit noch verbleibenden Bewerber abspringen gibt es wahrscheinlich zwei Möglichkeiten:

1. Almaty wirft seinen Hut wieder in den Ring und bekommt die Spiele mangels Konkurrenz; Geld, Umwelt etc. werden auch dort keine Rolle spielen
2. Das IOC macht sich wirklich grundlegende Gedanken über sein Anspruchsniveau; die öffentliche Meinung in den "entwickelten" Skiregionen ist auf Dauer so negativ eingestellt und/oder beeinflusst, dass es nirgendwo den notwendigen Support mehr zu geben scheint, wenn sich da nicht sehr viel verändert.

Ich fürchte am Ende wird es auf die erste Möglichkeit hinauslaufen :(
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Re: Olympische Winterspiele 2026

Beitrag von j-d-s » 14.11.2018 - 14:45

Fürs IOC wirds aber echt ungemütlich, wenns in einer dieser Diktaturen mal so ein bis zwei Jahre vor den Spielen eine demokratische Revolution gibt. Dann könnten die Spiele nämlich ganz ins Wasser fallen.

China oder Russland sehe ich da eher weniger in Gefahr, aber bei Kasachstan oder der Türkei kann das schon passieren.
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Re: Olympische Winterspiele 2026

Beitrag von icedtea » 14.11.2018 - 14:57

j-d-s hat geschrieben:
14.11.2018 - 14:45
Fürs IOC wirds aber echt ungemütlich, wenns in einer dieser Diktaturen mal so ein bis zwei Jahre vor den Spielen eine demokratische Revolution gibt. Dann könnten die Spiele nämlich ganz ins Wasser fallen.

China oder Russland sehe ich da eher weniger in Gefahr, aber bei Kasachstan oder der Türkei kann das schon passieren.
Viel ungemütlicher als ohne Bewerber dazustehen geht es für das IOC wohl kaum; da werden sie dieses Risiko schon schlucken. Ein Dauerticket für Russland oder China werden die dort wohl doch nicht ausstellen :wink:
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Re: Olympische Winterspiele 2026

Beitrag von GIFWilli59 » 14.11.2018 - 16:29

Ist halt die Frage, ob Russland, China und von mir aus auch Katar bereit sind, öfter als einmal die hohen Kosten für die Spiele auf sich zu nehmen. Dass sich ansonsten unter der gegenwärtigen Ausgangslage kaum mehr jemand findet, der die Spiele ausrichten will, muss das IOC dann eben hinnehmen und entweder auf die Austragung der Winterspiele verzichten oder überlegen, ob es auch für unter 2 Mrd € (vgl. Calgary) möglich ist, solche Spiele zu organisieren.

Noch ein recht interessanter Kommentar zum Thema: https://www.sportschau.de/weitere/olymp ... t-100.html

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Re: Olympische Winterspiele 2026

Beitrag von TBFilms » 14.11.2018 - 17:01

Vielleicht sollte das IOC den Vergabeprozess drastisch vereinfachen:

Wir drehen den Globus und tippen mit dem überfetteten Daumen einfach irgendwo hin. Dort finden dann die Spiele statt.

Sollte sich die Regierung des ausgewählten Staates gegen die Ausrichtung aussprechen (die Bürger werden natürlich nicht gefragt), bitten wir das Trumpeltier um Hilfe. Die Demokratisierung des ausgewählten Landes ("USA are bombing a country near you") wird dann sofort umgesetzt. Falls sich die europäischen Staaten auch mal wieder ein Mandat verleihen...umso besser.

Nachdem der Staat ins Mittelalter zurückversetzt wurde, fangen alle Gewinner der Infrastruktur-Ausschreibung mit dem Bau der benötigten Arenen (und Berge) an. Zuschauerplätze sollte es mindestens 200% der Gesamtbevölkerung des Staates haben; der Staat muss sich ja entwickeln!

Ist doch nicht so kompliziert!

Edith sagt: Ergänzende Vorschläge sind herzlich willkommen....
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Re: Olympische Winterspiele 2026

Beitrag von GIFWilli59 » 14.11.2018 - 17:08

Naja, da wäre mir die Variante, die Spiele einfach an den Meistbietenden zu vergeben doch deutlich sympathischer. Das wäre auch ein wichtiger Schritt hin zu mehr Transparenz und weniger Korruption.
Außerdem bräuchten die Journalisten dann auch keine Skandal-Dokus mehr bringen, in denen sie ihre These, dass es beim Sport nur ums Geld ginge, versuchen zu untermauern. :wink:

(Der Ausrichter kann sich das Geld ja wieder zurückholen, in dem er für das IOC die Steuern einfach heraufsetzt. - Wobei die sich sicher nie darauf einlassen würden, Steuern zu zahlen.)


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Re: Olympische Winterspiele 2026

Beitrag von Ski-Larry » 14.11.2018 - 22:29

TBFilms hat geschrieben:
14.11.2018 - 17:01
Vielleicht sollte das IOC den Vergabeprozess drastisch vereinfachen:

Wir drehen den Globus und tippen mit dem überfetteten Daumen einfach irgendwo hin. Dort finden dann die Spiele statt.

Sollte sich die Regierung des ausgewählten Staates gegen die Ausrichtung aussprechen (die Bürger werden natürlich nicht gefragt), bitten wir das Trumpeltier um Hilfe. Die Demokratisierung des ausgewählten Landes ("USA are bombing a country near you") wird dann sofort umgesetzt. Falls sich die europäischen Staaten auch mal wieder ein Mandat verleihen...umso besser.

Nachdem der Staat ins Mittelalter zurückversetzt wurde, fangen alle Gewinner der Infrastruktur-Ausschreibung mit dem Bau der benötigten Arenen (und Berge) an. Zuschauerplätze sollte es mindestens 200% der Gesamtbevölkerung des Staates haben; der Staat muss sich ja entwickeln!

Ist doch nicht so kompliziert!

Edith sagt: Ergänzende Vorschläge sind herzlich willkommen....
Ein Probelauf bei der FIFA steht uns ja bevor...

Wenn die FIFA die Teilnehmerzahl für Katar schon erhöht und Katar dann Teile der WM-Orga in den Iran auslagern will, bin ich mal auf die Reaktion des "Land of the free" gespannt.....
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Re: Olympische Winterspiele 2026

Beitrag von Seilbahnjunkie » 14.11.2018 - 23:33

tafaas hat geschrieben:
14.11.2018 - 09:54
Seilbahnjunkie hat geschrieben:
14.11.2018 - 07:42
Super, freuen wir uns also auf die nächsten Oligarchenspiele.
Einfach die Alpinen Speeddisziplinen streichen und ab nach Katar. :anonym:
Nee nee, so billig kommen die nicht davon. Da können sie den Emirati gleich mal zeigen wo der Hammer in Sachen Schihalle hängt.

Aber wenn sich Russland und China zukünftig abwechseln, dann würde man ironischerweise doch noch halbwegs nachhaltige Spiele erhalten, immerhin könnte man die Sportstätten dann immer wieder verwenden. Allerdings sind beide Länder glücklicherweise groß genug um so ein Desaster zu verhindern, da kann man trotzdem jede Mal neu bauen.
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Re: Olympische Winterspiele 2026

Beitrag von tafaas » 15.11.2018 - 12:14

Seilbahnjunkie hat geschrieben:
14.11.2018 - 23:33
Aber wenn sich Russland und China zukünftig abwechseln, dann würde man ironischerweise doch noch halbwegs nachhaltige Spiele erhalten, immerhin könnte man die Sportstätten dann immer wieder verwenden.
Sollte das IOC an ihrem Gigantismus weiterhin festhalten, fände ich dies mit Abstand die beste Lösung. Eventuell könnte man noch Salt Lake City als dritten Ausrichter mit hinzu nehmen.

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Re: Olympische Winterspiele 2026

Beitrag von Seilbahnjunkie » 16.11.2018 - 15:54

Man muss aber auch mal ehrlich sagen, dass es nicht nur am IOC liegt. Bei den Bewerbungen der letzten Jahre die ich so im Kopf habe war noch nicht ein wirklich vernünftiges Konzept dabei. München krankte an Biathlon, Langlauf und Freestyle/Snowboard und Salzburg meinte unbedingt neue Almpine Strecken anlegen zu müssen und das nicht mal strategisch sonderlich gut gelegen. Die letzten vier Ausrichter haben alle einiges an sinnloser Infrastruktur hinterlassen die kaum noch genutzt witd oder sogar schon wieder geschlossen wurde, bravo.

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Re: Olympische Winterspiele 2026

Beitrag von GIFWilli59 » 16.11.2018 - 15:59

Bisher setzt das IOC aber auch wenig Anreize, möglichst vorhandene Infrastruktur zu nutzen, oder?

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Re: Olympische Winterspiele 2026

Beitrag von Seilbahnjunkie » 16.11.2018 - 16:46

Na ja, das kommt auf die Betrachtung drauf an. Eigentlich sollte es in ureigenen Interesse des Ausrichters liegen das so zu machen, weil er dann jede Menge Geld spart. Ob man mit so einem Angebot beim IOC punkten kann müsste erst mal noch jemand ausprobieren. Aber wenn ich als IOC Mitglied lauter Bewerbungen mit wenig nachhaltigen Konzepten à la München vorgelegt bekomme, dann nehme ich gleich Russland. Da bin ich mir wenigstens sicher, dass ordentlich geklotzt wird und es nicht irgendwann an der Bevölkerung scheitert.


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Re: Olympische Winterspiele 2026

Beitrag von j-d-s » 16.11.2018 - 23:36

Ja, in Diktaturen hats das IOC da viel einfacher. Wobei Russland (und Kasachstan womöglich auch, die sind ja enge Verbündete von Putin) wohl erstmal wieder wegen der Dopinggeschichte freigesprochen werden müsste.

Am Liebsten wäre dem IOC wahrscheinlich wirklich irgendwo am Golf, aber da ists halt zu warm für Alpine Speeddisziplinen.

Wobei, ich würd mich nicht wundern wenn sie in spätestens 20 Jahren wirklich mal die Olympischen Winterspiele in Katar, UAE, Saudi Arabien oder so abhalten würden. Und für die Sportwarten wo man einen Berg braucht macht man halt die Wettbewerbe in der Türkei (oder dem Iran oder Pakistan, ich glaub die einzigen beiden arabischen Länder mit Skigebieten sind der Libanon und Marokko).
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Re: Olympische Winterspiele 2026

Beitrag von Wurzelsepp » 17.11.2018 - 00:07

Das sind jetzt aber ziemliche Verschwörungstheorien: Wann hat je ein Ausrichter mit "kleinen Spielen und kurzen Wegen" geworben?? Ja, Sion 2006 war so ein Fall, aber da hat der Schweizer Hodel mit Korrupionsvorwürfen an verschiedene IOC-Mitglieder nicht wirklich Werbung für die Schweiz gemacht, aber dann?? 2010 war klar, dass es nach Nordamerika gehen wird... 2014 waren neben Sotschi auch Salzburg und Pyeonchang im Rennen. Pyeonchang hätte wie Sotschi auch alle Anlagen neu bauen müssen (was sie dann 4 Jahre später auch getan haben).
2018 waren Pyeonchang, München und Annecy am Start, aber weder München noch Annecy wollten die Spiele wirklich, also blieben die Südkoreaner
2022 war das Duell Almaty gegen Peking... nicht wirklich eine tolle Wahl, aber eben.

Kurz: Seit 2006 hat sich kein Kandidat mehr explizit beworben mit der Auffassung, dem Gigantismus Stirn zu bieten, darum kann man auch nicht sagen, dass solche Bewerbungen keine Chancen hätten, da es sie schlicht nicht gab.

PS: Zu Salzburg 2014 kann ich nicht viel sagen, da ich nichts drüber weiss, sorry!

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Re: Olympische Winterspiele 2026

Beitrag von Seilbahnjunkie » 17.11.2018 - 19:01

Meine Rede, da kann ich nur zustimmen.

Im Sommer sieht es übrigens nicht viel besser aus. London ging gerade noch so, aber auch nur weil sie nachträglich doch noch ein paar vorhandene Sportstätten mehr eingeplant haben. Auch dort wurde eine über 10.000 Zuschauer fassende Halle temporär errichtet, ebenso wie eine Schwimhalle und das Hockey und das Reitstadion. Gibt ja auch in London kaum Stadien. Von der riesigen Anlage für Rollstuhltennis die natürlich auch wieder weh kam fang ich gar nicht erst an, das konnte man natürlich nicht auf dem heiligen Rasen spielen.
Der Abschuss war dann aber die Diskussion über den Abriss des Olympiastadions.

Über Rio und Peking braucht man gar nicht reden und Athen kann mit Rio locker mithalten.

Die letzten beiden deutschen Konzepte waren einfach nur ein Witz. Da hat man in Hamburg den bedarf eines weiteren Stadions einfach herbeigeredet. Gut, dass sich die Bürger nicht haben blendend lassen.
Wenn Deutschland die Sommerspiele ausrichten will, dann nur in der Hauptstadt, aber auch nicht so wie im letzten Vorschlag. Die wollten ernsthaft drei temporäre Hallen bauen, weil es in Berlin ja auch gar keine Hallenfläche gibt. Witzigerweise wäre da auch ein Schwimmbad dabei gewesen, obwohl man das für die erfolglose Bewerbung 2000 ja schon gebaut hat. Allerdings hat man hinterher gemerkt, dass es selbst für Europameisterschaften zu klein ist und baut bei solchen Gelegenheiten jetzt ein temporäres Becken in der benachbarten Radrennbahn auf. Bei den Spielen wäre das natürlich nicht gegangen, ich wüsste zu gerne was die sich dabei gedacht haben. Berlin hat jetzt ein Schwimmstadion das für Großveranstaltungen zu klein und für alles andere zu groß ist, bravo.

Wurzelsepp
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Re: Olympische Winterspiele 2026

Beitrag von Wurzelsepp » 20.11.2018 - 00:04

Wobei ich temporäre Hallen/Tribünen jetzt wirklich nicht schlimm bzw. nicht das Problem finde: Wenn keine permanente Schwimmhalle für 15'000 Zuschauer gebraucht wird (wo wird sie das schon??) finde ich die Idee einer temporären Anlage oder mindestens temporären Tribüne eigentlich ganz vernünftig. Wird für die OS auf- danach wieder abgebaut, statt anschliessend nutzlose Ruinen zu haben, die nur kosten. Natürlich wäre es noch besser, sich eine sinnvolle Nachnutzung zu überlegen, aber bei der grossen Anzahl Hallen ist das nicht ganz einfach: Kaum eine Stadt braucht 15 Kongresshallen...

... oder auf den Wintersport übertragen: Kaum ein Langlaufstadion (ausserhalb von Skandinavien) braucht permanente Tribünen für 10'000+ Zuschauer, so viele kommen schlicht nicht. Dann lieber Stahlrohrtribünen aufstellen, nach dem Event entweder ganz abbauen oder mindestens auf ein vernünftiges Mass zurückbauen und gut ist.

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Re: Olympische Winterspiele 2026

Beitrag von Seilbahnjunkie » 21.11.2018 - 07:41

Da stimme ich dir grundsätzlich zu, gerade bei offenen Stadien kann man das wirklich machen, aber tempräre Hallen sind eben schon eine andere Größenordnung. Und ja, es gibt Städte die so viele Hallen haben und auch brauchen, Berlin zum Beispiel. Natürlich kann man nicht so viele fertige Arenen mit fixen Tribünen nachnutzen, aber Messehallen die dan temporäre Tribünen bekommen schon.

Warum bei Langlauf und Biathlon immer feste Tribünen gebaut werden müssen erschließt sich mir eh nicht, bei den Alpinen ist auch fast alles temporär.

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Re: Olympische Winterspiele 2026

Beitrag von j-d-s » 21.11.2018 - 08:29

Oder man baut einfach keine großen Tribünen, die sind doch eh teilweise ziemlich leer, siehe Südkorea, da waren auch öfters kaum Zuschauer da.
Saison 18/19 [41]: Schladming/4Berge, Dachstein West, Großeck-Speiereck, Tarvis, Nassfeld, Bad Kleinkirchheim, Pizol, Toggenburg, Flumserberg, Parsenn+Madrisa, Obersaxen, Silvretta Montafon, Mythenregion/Hoch-Ybrig, Sedrun-Andermatt+Gemsstock, Titlis, Laax, Arlberg, Golm, Corvatsch+Corviglia, Lenzerheide-Arosa, Bardonecchia+Jafferau, Serre Chevalier, Limone Piemonte, Mondole Ski, Pila, Vars-Risoul, Combloux-Megeve-La Giettaz, Valmorel-SFL, Espace Diamant, Les Contamines-Hauteluce, La Rosiere-La Thuile, Areches Beaufort, Alpe d'Huez, Val d'Isere, Grand Massif, 3x Trois Vallees, Les Gets-Morzine, 2x Paradiski


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