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Wer hat erst als Erwachsener mit dem Skifahren angefangen?

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DerNiederbayer
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Wer hat erst als Erwachsener mit dem Skifahren angefangen?

Beitrag von DerNiederbayer » 28.02.2019 - 19:43

Gefühlt stehen die meisten Mitglieder hier im Forum schon länger auf Ski, als sie Rad fahren können :biggrin: . Aber es gibt offensichtlich durchaus ein paar Leute hier, die erst im Erwachsenenalter mit dem Skifahren angefangen haben.

Ich selbst bin im Schulskilager in der 7. Klasse (ich war damals 12 Jahre alt) das erste Mal auf Ski gestanden, habe dann auch das zweite Schulskilager in der 8. Klasse mitgemacht, habe dann aber wieder aufgehört, weil in meiner Familie sonst niemand skifahren wollte. Auch mein Interesse hielt sich sehr in Grenzen. In den beiden Skilagern hatte ich überhaupt kein Interesse, aus der schwächsten Gruppe rauszuwollen.

Erst mit 25 Jahren hatte ich dann wieder Ski unter den Füßen (geliehene 2-Meter-Pommeslatten bei einer Körpergröße von 1,90 m). Das war am Großen Arber. Damals stand dort noch der 2er-Sessel, wo heute die Gondel steht. Ich kann mich noch gut erinnern, dass ich zunächst schon kaum aus dem Sessellift rausgekommen bin, und dann habe ich eine gefühlte (oder tatsächliche) Stunde gebraucht, um von der Bergstation den ersten Hang runter zu den Hütten zu kommen. Zwei Meter rutschen, hinfallen, aufstehen, wieder zwei Meter rutschen usw. etc. pp.

Ab diesem Zeitpunkt war ich so zwei oder drei Mal im Jahr beim Skifahren. Mit ungefähr 30 Jahren habe ich dann in unserem örtlichen Skiclub zwei Mal einen zweitägigen Skikurs am Geißkopf gemacht. Meine Frau und ich sind dann mit dem Skiclub oder auch alleine ca. sechs bis sieben Mal im Jahr skigefahren. Für mich war das immer ein rechter Krampf, mit viel Kraft unter Ausnutzung der vollen Pistenbreite, und spätestens ab Mittag war ich kräftemäßig am Ende. Wenn irgendwo ein Skilehrer mit seiner Gruppe unterwegs war, haben wir uns hingestellt und zugeschaut und dann versucht, das nachzumachen. Das war für mich nur begrenzt von Erfolg gekrönt.

Nach der Geburt unserer ersten Tochter bin ich dann fünf Jahre wieder nicht mehr gefahren. 2008 haben wir es dann gleich so richtig gepackt und sind mit Freunden an den Arlberg gefahren. Deren Sohn und unsere Tochter haben dort ihren ersten Skikurs gemacht (beide mit fünf Jahren). In den folgenden Jahren waren wir insgesamt neun Mal dort, die Kinder immer im Skikurs (später auch unsere zweite Tochter), und langsam hat sich mein skifahrerisches Können verbessert. Ich habe mich dann auch mehr mit der Skitechnik beschäftigt (ohne Skilehrer, dafür mit Youtube-Videos und -Tutorials).

Mittlerweile bin ich 49 Jahre alt, habe gut 20 Skitage in der Saison, mache ganzjährig Sport und bin immer noch nicht mit meinem Skifahren zufrieden :mrgreen: . Ich fahre jede Piste mit jeder Art von Schnee, komme mittlerweile auch mit Sulzbuckeln gut zurecht, kann auf entsprechenden blauen und roten Pisten auch einigermaßen carven und habe auch mit Skitagen > 10.000 hm und > 50 Pistenkilometern kraftmäßig keine Probleme.

Eisige Pisten machen mir immer noch Probleme, das ist ein fürchterliches Gerutsche. Richtige Buckelpisten meide ich weiterhin. Und einen sauberen Kurzschwung bringe ich auch nicht zusammen.

Nächste Woche im Skiurlaub gönne ich mir den Luxus, für drei Stunden einen Privatskilehrer zu nehmen, damit mir der hoffentlich ein paar Dinge erklärt, die mich skitechnisch weiterbringen.

Mich würde interessieren, ob ihr, die ihr auch erst als Erwachsene so richtig angefangen habt, auch eine ähnliche Skihistorie habt und vielleicht auch mit vergleichbaren Problemen kämpft und was ihr zur Verbesserung eures Skifahrens unternehmt.

Dass ich nie so locker auf den Ski unterwegs sein werde wie jemand, der es bereits als Kind gelernt hat (da brauche ich nur unsere ältere Tochter, der Sohn der o.g. genannten Familie oder meinen Neffen anzuschauen), damit habe ich mich irgendwie schon abgefunden. Aber a bissl was muss da schon noch gehen.
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Re: Wer hat erst als Erwachsener mit dem Skifahren angefangen?

Beitrag von Seilbahnjunkie » 01.03.2019 - 06:01

Nein, ich hab nicht erst als Erwachsener Schifahren gelernt, aber ich wage mich trotzdem mal ein kleine Problemanalyse zu versuchen. Ich weiß ja nicht wie das Schilager bei euch ablief, aber ich gehe mal davon aus, dass das von einem richtigen Schikurs mit richtigem Schilehrer weit entfernt war (war zumindest bei uns immer so). Dein Fehler war dann leider, dass du nicht mal das Geld investiert hast um die ersten paar Jahre einen richtigen Kurs zu machen. Du hättest vermutlich viel mehr Spass gehabt wenn deine Technik dadurch besser gewesen wäre. Ob das jetzt noch Sinn macht musst du selbst einschätzen, 3 Stunden bringen aber nur was um an ein paar Details zu feilen oder ganz spezielle, begrenzte Probleme anzugehen. Solltest du noch grundlegende Technikschwächen haben, dann wäre ein längerer Kurs vielleicht doch besser.
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Re: Wer hat erst als Erwachsener mit dem Skifahren angefangen?

Beitrag von NeusserGletscher » 01.03.2019 - 07:11

DerNiederbayer hat geschrieben:
28.02.2019 - 19:43
Eisige Pisten machen mir immer noch Probleme, das ist ein fürchterliches Gerutsche.
Das muss nicht alleine an Deiner Technik liegen. Mit 1,90 Meter bist Du schwerer als jemand mit 1,75. Ergo müssen die Kanten besser halten. Du kannst ja mal probeweise deinen Brettern einen Rennschliff verpassen lassen. Mir hats geholfen. Der einzige Nachteil daran ist, dass ich die Ski nur noch in ausgesuchten Stationen abgeben kann bzw. selber schleifen muss. Die meisten Servicestationen haben leider noch immer nicht begriffen dass beispielsweise zwischen 70kg und 100kg Körpergewicht die Kante fast 50% mehr halten muss. Du nimmst für einen schweren Kroneuchter ja auch einen anderen Dübel als für die Blechlampe aus dem Baumarkt. Eine solide Technik ist natürlich Voraussetzung, sonst wird Dir ein so präparierter Ski mehr Frust als Freude bereiten.
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Re: Wer hat erst als Erwachsener mit dem Skifahren angefangen?

Beitrag von danimaniac » 01.03.2019 - 08:43

Ich snowboarde zwar aber meine Geschichte ist ähnlich, hier mal kurz:

Mit 16 (elfte Klasse) mit der gesamten Stufe am Klausberg im Ahrntal mit Hardboots auf einem Freestyle-Brett mit Bindungswinkeln +45°/+30° von einer gut motivierten Sportlehrerin in der Gruppe Snowboarden (lieben) gelernt. (5 Tage)
Danach bis 25 wegen Wohnort (Ruhrgebiet) und nicht daran interessiertem Umfeld gar nicht mehr drauf gestanden.

Dann ergab sich ein Skiurlaub, du wirst es kaum glauben: Mit 25 Jahren am großen Arber, eine Woche Autodidakt. Ich glaub wir waren nur an vier Tagen fahren. Und obwohl ich mich überall runtergetraut habe war das schon ein ziemlicher Krampf.
Dann Auslandssemster in Norwegen... da gingen dann auch inzwischen beide Kurven richtig und das eigene Material kam dazu, und endlich mal Duck-Stance ausprobiert und viel Viel VIEL besser auf dem Brett gestanden.
Seitdem regelmäßig utnerwegs. Skilager selber organisiert und dabei immer dafür gesorgt, dass mehrere richtige Instruktoren dabei waren und von denen viel gelernt.

Inzwischen (mit 33) fahre ich wohl ganz okay. Alle Schneeverhältnisse sind gut zu meistern und es macht riesigen Spaß.
Den größten Unterscheid haben bei mir die kleinen und größeren Tipps von Snowboard-Lehrern gemacht. Hier und da was angepasst und alles flutscht leichter, besser, weniger kräftezehrend.

Somit: Hab Mut, hol alles aus den 3 Stunden Privatlehrer raus, und wiederhol das auch nochmal.
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Re: Wer hat erst als Erwachsener mit dem Skifahren angefangen?

Beitrag von Latemar » 01.03.2019 - 09:13

Ich bewundere jeden, der erst im Erwachsenenalter lernt Ski zu fahren. :!:
Vor allem all die >40 Jahre sind. Das verlangt höchsten Respekt. Ich würde das vermutlich nicht hinkriegen.
Letzten Endes ist der Spaß wichtig den man hat. Perfektion und Präzision ist bei 5-10 Skitagen im Jahr eh nicht zu erreichen. Aber Spaß zu haben, das zählt.
Für mich ist es meine 53. Saison ohne Unterbrechung auf Ski, auch wenn es zwischendurch mal nur 2-4 Skitage waren, aber die ganz großen Fortschritte habe ich erst gemacht seitdem ich 30+ Tage auf Skiern stehe.


Gruß!
der Joe
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Re: Wer hat erst als Erwachsener mit dem Skifahren angefangen?

Beitrag von maximus8 » 01.03.2019 - 10:21

Ich bewundere auch jeden, der im fortgeschrittenen Alter das Skifahren lernen will bzw. lernt. Ich persönlich würde mich dazu wahrscheinlich nicht aufraufen können.
Skifahren ist für mich wie Laufen. Nachdem ich in den Bergen mehr oder weniger aufgewachsen bin und mich meine Eltern sofort auf die Ski gestellt haben, sobald ich aufrecht gehen konnte, verschafft mir das einen gewissen Vorteil. Wobei ich zugeben muss, dass das es nicht freiwillig war: Meine Eltern brauchten damals anscheinend sehr viel Nerven, da ich lieber Rodeln wollte und mich mit allen Mitteln geweigert hatte, mich auf die Ski zu stellen...

Ich selbst war nur 1 Mal im Skikurs als Kind bei unserer Nachbarin, die Skilehrerin war. Das war aber eher, dass ich beschäftigt war. Skifahren habe ich eigentlich durch Abschauen gelernt. Ich bin lange Zeit meinem Vater hinterher gefahren und habe andere Skifahrer beobachtet. Einen "Bruch" beim Lernen war, wie das Carven auf kam. Da hat es ein wenig gedauert, bis ich mich an den neuen Fahrstil gewöhnt hatte (niemals Abkanten; auch nicht auf schwarzen Pisten). Das geht dann nur, wenn man breiter fährt und die Belastung auf beide Ski hat und auch ausrechende Kraft in den Beinen zur Verfügung hat, da es wesentlich anstrengender wie Parallel- oder Kurzschwung oder Umsteigen ist. Das Carven macht mir mittlerweile so viel Spaß und unterstützt das Krafttraining der Beine im Gym, dass ich nur sehr selten und nur im Notfall meinen Stil wechsel. Dieser Fahrstil ist aber auch mein Problem beim Skifahren, da er auch mir kurzen Radien relativ viel Platz braucht und ich deshalb nicht sehr gerne im Febarur, wenn Ferienzeit ist, Ski fahre. Gefühlt muss ich jeden 2. Schwung abbrechen, weil irgendjemand wieder über seine Verhältnisse nur stangerlgrad Schuß runterfährt oder beim Losfahren nicht schaut oder wartet.

Damit komme ich auf die Eingangsfrage zurück: Wieso hält der Ski nicht auf Eis oder es gibt Probleme bei wechselnden Schnee- und Wetterbedingungen?
Das soll jetzt nicht überheblich klingen: Aber nach meiner (fast 50 jährigen Skierfahrung) liegt es bei 90% der Skifahrer/innen am Fahrstil. Natürlich haben das Material und die Umstände auch einen gewissen Anteil daran. Der ist meiner Meinung nach aber bei den Meisten zu vernachlässigen. Meistens liegt es an zu wenig Druck auf der/den Kanten durch falsche Körperhaltung und Belastung. Das sind manchmal nur Kleinigkeiten und Tipps, die jemanden einen guten Schritt weiterbringen.
Ich selbst bin bei meinem Fahrstil auch nicht ganz perfekt und mache aus Faulheit und Schmerzen kleinere Fehler. Aber wenn ich mich zwinge, geht Carven auch auf weichen Schnee (wenn die Buckel nicht allzu groß sind) und auch auf Eis. Nachdem ich auf der Piste und im Lift wegen meines Fahrstils mittlerweile häufig angesprochen werde und schon öfters wildfremde Leute versucht haben, mir hinterher zu fahren, muss ich anscheinend nicht alles falsch machen... ;D
Zuletzt geändert von maximus8 am 01.03.2019 - 11:10, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Wer hat erst als Erwachsener mit dem Skifahren angefangen?

Beitrag von DerNiederbayer » 01.03.2019 - 10:26

Seilbahnjunkie hat geschrieben:
01.03.2019 - 06:01
Nein, ich hab nicht erst als Erwachsener Schifahren gelernt, aber ich wage mich trotzdem mal ein kleine Problemanalyse zu versuchen. Ich weiß ja nicht wie das Schilager bei euch ablief, aber ich gehe mal davon aus, dass das von einem richtigen Schikurs mit richtigem Schilehrer weit entfernt war (war zumindest bei uns immer so). [...] Ob das jetzt noch Sinn macht musst du selbst einschätzen, 3 Stunden bringen aber nur was um an ein paar Details zu feilen oder ganz spezielle, begrenzte Probleme anzugehen. Solltest du noch grundlegende Technikschwächen haben, dann wäre ein längerer Kurs vielleicht doch besser.
Ja, so in etwa war es auch in unserem Skilager. Sinn macht es glaube ich jetzt schon auch noch, deshalb probiere ich jetzt mal den Skilehrer, und wenn es mir was bringt, dann mach ich in der Richtung weiter (vielleicht nicht immer die teurer Privatskilehrer-Variante, sondern in einer Gruppe). Meine Motivation kommt daher, dass ich mich in den vergangenen 10 Jahren doch erkennbar verbessert habe und mir das auch von Leuten bestätigt wird, die mich damals fahren gesehen haben und die mich heute sehen. Zitat einer Bekannten (so alt wie ich): "Ich hätte nie gedacht, dass man sich mit 40+ beim Skifahren noch so verbessern kann.".
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Re: Wer hat erst als Erwachsener mit dem Skifahren angefangen?

Beitrag von DerNiederbayer » 01.03.2019 - 10:30

NeusserGletscher hat geschrieben:
01.03.2019 - 07:11
Das muss nicht alleine an Deiner Technik liegen. Mit 1,90 Meter bist Du schwerer als jemand mit 1,75. Ergo müssen die Kanten besser halten. Du kannst ja mal probeweise deinen Brettern einen Rennschliff verpassen lassen. Mir hats geholfen. Der einzige Nachteil daran ist, dass ich die Ski nur noch in ausgesuchten Stationen abgeben kann bzw. selber schleifen muss. Die meisten Servicestationen haben leider noch immer nicht begriffen dass beispielsweise zwischen 70kg und 100kg Körpergewicht die Kante fast 50% mehr halten muss. Du nimmst für einen schweren Kroneuchter ja auch einen anderen Dübel als für die Blechlampe aus dem Baumarkt. Eine solide Technik ist natürlich Voraussetzung, sonst wird Dir ein so präparierter Ski mehr Frust als Freude bereiten.
Ich bin für meine Größe relativ leicht (81 kg +- 1). Das fehlende Gewicht (das mir persönlich nicht wirklich fehlt, ich will gar nicht schwerer sein :mrgreen: ) müsste ich dann aber meiner Meinung aber durch höheres Tempo und durch mehr Druck auf die Schaufel kompensieren. Da wären wir wieder bei der Fahrtechnik. Aber noch ist ja Zeit, um die zu verbessern.
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Re: Wer hat erst als Erwachsener mit dem Skifahren angefangen?

Beitrag von icedtea » 01.03.2019 - 10:46

Hallo zusammen,

auch ich kann da mit einer ähnlichen Skifahrervita dienen :wink:

Skifahren gab es im Elternhaus nur am Fernsehen, da ein Skiurlaub schon in den 80er-Jahren für einen Arbeiterhaushalt Luxus war, und wo will man sonst im Rhein-Main-Gebiet Skifahren :naja:
In der 9. Klasse ging es dann (wie bei meinem Bruder 6 Jahre vorher) mit der Schule in die obligatorische, 10-tägige Skifreizeit. Ausrüstung kam aus dem schuleigenen Skikeller :ja: und ab nach Jerzens, Fraktion Ritzenried, und zum Skifahren an den Hochzeiger. Februar 89, kaum Schnee, Anfängerlift deswegen außer Betrieb, hochstapfen am "Idiotenhügel" im Grätschschritt, am zweiten Tag eigentlich keine Lust mehr, aber dennoch durchgebissen und trotz Sturz am ersten Tor des Abschlussrennens, Rausfallen am Schlepplift in den "Tiefschnee" mit Suchen des Skis (muss der Zollberglift gewesen sein) und miserablem Essen in der Unterkunft einigermaßen Spaß gehabt (besonders die Ausflüge zum einzigen Laden talaufwärts zum Bier kaufen; wenn das Licht noch brennt, verkauf ich euch auch noch was, war das Motto des Besitzers :lol: :lol: :lol: ).

Zwei Lehrer waren immerhin geprüfte Skilehrer, aber der Reißer war es inhaltlich halt nicht.

Dennoch habe ich mich 4 Jahre später von meiner Handballmannschaft überzeugen lassen es wieder zu probieren und war dann bis 2001 regelmäßig in Mayrhofen unterwegs und hab von den Kumpels dort fahren gelernt, so dass ich schnell rote Pisten gut im Griff hatte (auch noch mit klassichen latten mit 10cm über Körpergröße). Seit 2002 bin ich dann eigentlich regelmäßig mit meiner Frau (und später auch den Kindern) einmal im Jahr an verschiedenen Orten als Mittelklassefahrer unterwegs gewesen.

Einen echten Schub bekamen meine fahrerischen Qualitäten allerdings nochmal, als ich dann noch mit einer Männertruppe unterwegs war, bei der einige richtig gut fahren und ich damit auch auf mehr Skitage pro Saison kam (zweiter Familienurlaub dann auch noch :P ) und schwupp, zeigte sich, Übung macht ne Menge aus. Inzwischen habe ich seit letzten Jahr erstmals eigene Ausrüstung und (bei guten Verhältnissen, sprich Sicht und Pistenzustand) geht auch mal eine schwarze Piste :wink:

Was mir allerdings im Vergleich zu meinen Kindern (die mit knapp 3 bzw. knapp 4 erstmals auf Skiern waren und auch regelmäßig mit Oma und Opa einen zweiten Skiurlaub haben und immer im Kurs waren) immer fehlen wird, ist diese Sicherheit, wenn es hüglig/neblig etc. wird und im Vergleich zu vielen hier, das Tempo. Mehr als 50 km/h sind es bei mir selten, wenn dann nur auf Speedmessstrecken mit viel Auslauf; ich fühle mich bei höherem Tempo einfach nicht sicher genug, immer rechtzeitig zum stehen zu kommen, daher lasse ich es meistens bei geruhsamen cruisen bewenden :ja:

Und wie hier schon gesagt; das wichtigste ist doch, dass es jedem auf seinem Niveau Spaß macht 8) :!:
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Re: Wer hat erst als Erwachsener mit dem Skifahren angefangen?

Beitrag von maximus8 » 01.03.2019 - 10:50

Aus der Ferne und ohne dich beim Fahren gesehen haben, ist es schwer zu beurteilen. Evtl. etwas breiter fahren, dass mehr Patz für die Knie ist und du einen besseren Aufkantwinkel auf beiden Skien erreichst. Meistens liegt es aber auch daran, dass viele Leute zu gerade auf die Ski stehen oder (in der Regel) zu viel Rückenlage haben und deshalb keinen ausreichenden und gleichmäßigen Druck über die gesamte Kantenlänge des Ski haben.
Zuletzt geändert von maximus8 am 01.03.2019 - 11:12, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Wer hat erst als Erwachsener mit dem Skifahren angefangen?

Beitrag von Rüganer » 01.03.2019 - 10:57

Ich hab mit 21 Jahren angefangen, 1990 war das in Harrachov im Riesengebirge.
Da sind wir mit Kumpels hingefahren . alles Nordlichter und komplett unbeleckt.

Wir haben uns das von den anderen abgekuckt, damals war ja noch kein Carving, Talski und Bergski...meine Latten waren 2.10 Meter lang :D
Wartezeit am Sessel 1,5 Stunden...

Ich versuche immer, auf 10 - 14 Skitage zu kommen.

Mittlerweile würde ich mein Können als 7 von 10 bezeichnen, bin immer einer der Schnellsten, und am Kronplatz im Dezember schaffe ich auch 16000 Höhenmeter.

Sicherlich ist mein Stil nicht perfekt, versuch halt so kraftsparend und sicher zu fahren wie möglich, in den letzten 10 Jahren nur ein Sturz - aber unschuldig auf ner plötzlichen Eisplatte abgegangen.

Eisige Pisten versuche ich zu vermeiden, trinkt man halt noch nen Kaffee auf der Hütte.
Hochtief bzw. Umsteigetechnik konnte ich in den nachmittäglichen Sulzbuckeln zur Zeit gut üben :biggrin:
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Re: Wer hat erst als Erwachsener mit dem Skifahren angefangen?

Beitrag von DerNiederbayer » 01.03.2019 - 10:59

danimaniac hat geschrieben:
01.03.2019 - 08:43
[...]

Dann ergab sich ein Skiurlaub, du wirst es kaum glauben: Mit 25 Jahren am großen Arber, eine Woche Autodidakt. Ich glaub wir waren nur an vier Tagen fahren. Und obwohl ich mich überall runtergetraut habe war das schon ein ziemlicher Krampf.

[...]
Somit: Hab Mut, hol alles aus den 3 Stunden Privatlehrer raus, und wiederhol das auch nochmal.
Lol, gleiches Alter und selber Berg :biggrin: . In Deiner Beschreibung finde ich mich absolut wieder. Und wie schon in einer anderen Antwort geschrieben, werde ich das mit dem Skilehrer höchstwahrscheinlich wiederholen.
Saison 2018/19: 2 x Stubaier Gletscher, 3 x Zillertalarena, 1 x Zillertal 3000, 1 x Hochzillertal, 1 x Snowspace Salzburg, 1 x Wurzeralm, 2 x Skiwelt, 1 x Hinterstoder, 1 x Hochkönig, 1 x Skizentrum Mitterdorf, 1 x Hochficht, 1 x Haus/Schladming, 1 x Schlossalm/Stubnerkogel, 6 x Dachstein West, 1 x Obertauern, 1 x Lech/Zürs/Warth, 1 x St. Anton/Rendl/Albona, 1 x Flachauwinkl/Zauchensee

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Re: Wer hat erst als Erwachsener mit dem Skifahren angefangen?

Beitrag von icedtea » 01.03.2019 - 11:04

Rüganer hat geschrieben:
01.03.2019 - 10:57
Hochtief bzw. Umsteigetechnik konnte ich in den nachmittäglichen Sulzbuckeln zur Zeit gut üben :biggrin:
Beim Umsteigen ist es heute noch hilfreich, wenn man mit den alten langen Latten angefangen hat, dann kann einen dass nicht erschüttern 8) :lol:
Wo ich schon war:
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Re: Wer hat erst als Erwachsener mit dem Skifahren angefangen?

Beitrag von Pancho » 01.03.2019 - 11:25

Sehr schönes Thema!

Bei mir auch eine vergleichbare Spätstarter-Biographie, wie schon von Vorschreibern.

Als Teenie etwas rumprobiert, an der Uni dann richtig Blut geleckt, ein Komilitone war auch Skilehrer und hat uns etwas gedrillt, dann die üblichen Kurven des Lebens, selbständig gemacht, Tochter kam zur Welt, es gab nicht immer Geld und Zeit dafür, dann später umso mehr erneut Blut geleckt und heute schwerstabhängig. :mrgreen:

Ich liebe es an mir (im bildlichen Sinne) und an der Ausrüstung (im buchstäblichen Sinn) zu feilen. :mrgreen:

Das ist das, was für mich persönlich mit den Reiz ausmacht. Man kann immer etwas verbessern, da etwas üben, hier noch etwas anders machen - Feedback zum Fahrstil und den Verbesserungen geben wir uns in unserer kleinen Gruppe gegenseitig, sowie durch anschauen seines eigenen Könnens auf Videos. Impulse zum verbessern der Technik hole ich mir gerne auf YouTube. Allerdings sehe ich das als Lernmethode auch nicht unkritisch, weil man immer auch eine Selbstkontrolle braucht, ob man das auch wirklich gerade so macht, wie es sein muss. Das ist die große Achillesferse der Videoclipmethode...

Aber wie auch schon geschrieben, wenn ein Stand erreicht ist, der sicheres Fahren erlaubt, ist die Hauptsache der Spaß an der Sache.

Sicherheit beim Skifahren wird ab einem bestimmten Level nicht mehr vorrangig durch Steigerung des objektiven Könnens erreicht, sondern durch richtige Einschätzung des selben. :wink:

Edit: Fehler korrigiert. Zwei Dinge gleichzeitig machen ist manchmal nicht gut.
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Re: Wer hat erst als Erwachsener mit dem Skifahren angefangen?

Beitrag von GIFWilli59 » 01.03.2019 - 11:42

danimaniac hat geschrieben:
01.03.2019 - 08:43
Danach bis 25 wegen Wohnort (Ruhrgebiet) und nicht daran interessiertem Umfeld gar nicht mehr drauf gestanden.
Zumindest der Wohnort spricht aber nicht wirklich dagegen, angeblich soll es da ja auch ein paar Skigebiete in Tagesausflug-Reichweite geben :wink:
icedtea hat geschrieben:
01.03.2019 - 10:46
Skifahren gab es im Elternhaus nur am Fernsehen, da ein Skiurlaub schon in den 80er-Jahren für einen Arbeiterhaushalt Luxus war, und wo will man sonst im Rhein-Main-Gebiet Skifahren :naja:
Damals vlt noch am Gr. Feldberg, da gab es ja auch mal einen Lift, phasenweise sogar mit Sommerbetrieb (Matten). :D
maximus8 hat geschrieben:
01.03.2019 - 10:21
Ich selbst war nur 1 Mal im Skikurs als Kind bei unserer Nachbarin, die Skilehrerin war. Das war aber eher, dass ich beschäftigt war. Skifahren habe ich eigentlich durch Abschauen gelernt. Ich bin lange Zeit meinem Vater hinterher gefahren und habe andere Skifahrer beobachtet.
Etwas OT, aber war bei mir ähnlich, nur dass es nicht die Nachbarin war, die den Skikurs gemacht hat ;-)
Wobei die Technik auch nach rund 15 Jahren auf Skiern noch immer verbesserungswürdig ist (angefangen habe ich mit 5-6)...

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Re: Wer hat erst als Erwachsener mit dem Skifahren angefangen?

Beitrag von Jan Tenner » 01.03.2019 - 11:46

Wieso hält der Ski nicht auf Eis oder es gibt Probleme bei wechselnden Schnee- und Wetterbedingungen?
Das soll jetzt nicht überheblich klingen: Aber nach meiner (fast 50 jährigen Skierfahrung) liegt es bei 90% der Skifahrer/innen am Fahrstil. Natürlich haben das Material und die Umstände auch einen gewissen Anteil daran. Der ist meiner Meinung nach aber bei den Meisten zu vernachlässigen.
Das ehe ich ähnlich, wobei ich den Anteil der Leute, die so fahren, dass es wirklich auf den Kantenschliff ankommt, bei höchstens 1-2% der Skifahrer einschätzen würde. Nicht falsch verstehen, bei den 1-2%, die so fahren, kann ein Rennschliff usw. natürlich einen wirklich positiven Effekt haben. Bei dem Otto-Normal-Skifahrer spielt hinsichtlich des Materials wenn dann eher ein abgefahrener Belag eine Rolle, wenn der Belag zu wenig Struktur hat, um das Wasser (auf dem man letztlich gleitet) abzuleiten und die Ski dann ähnlich wie zwei Glasplatten auf einem Wasserfilm rutschen.
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Re: Wer hat erst als Erwachsener mit dem Skifahren angefangen?

Beitrag von icedtea » 01.03.2019 - 11:51

GIFWilli59 hat geschrieben:
01.03.2019 - 11:42
icedtea hat geschrieben:
01.03.2019 - 10:46
Skifahren gab es im Elternhaus nur am Fernsehen, da ein Skiurlaub schon in den 80er-Jahren für einen Arbeiterhaushalt Luxus war, und wo will man sonst im Rhein-Main-Gebiet Skifahren :naja:
Damals vlt noch am Gr. Feldberg, da gab es ja auch mal einen Lift, phasenweise sogar mit Sommerbetrieb (Matten). :D
Au jah, die in den 90ern dann abgebrannte Nordhangbahn, Reste der Matten sieht man glaube ich noch heute :lol: :lol: :lol:
Schlittenfahren auf dem Siegfridschuss war ganz groß, wenn genug Schnee lag, was aber ab Mitte der 80er immer seltener wurde :naja:

Leider habe ich es ja neulich nicht zum Treisberglift geschafft, als der echt mal in Betrieb ware :sniff:
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Re: Wer hat erst als Erwachsener mit dem Skifahren angefangen?

Beitrag von maximus8 » 01.03.2019 - 12:08

Jan Tenner hat geschrieben:
01.03.2019 - 11:46
Wieso hält der Ski nicht auf Eis oder es gibt Probleme bei wechselnden Schnee- und Wetterbedingungen?
Das soll jetzt nicht überheblich klingen: Aber nach meiner (fast 50 jährigen Skierfahrung) liegt es bei 90% der Skifahrer/innen am Fahrstil. Natürlich haben das Material und die Umstände auch einen gewissen Anteil daran. Der ist meiner Meinung nach aber bei den Meisten zu vernachlässigen.
Das ehe ich ähnlich, wobei ich den Anteil der Leute, die so fahren, dass es wirklich auf den Kantenschliff ankommt, bei höchstens 1-2% der Skifahrer einschätzen würde. Nicht falsch verstehen, bei den 1-2%, die so fahren, kann ein Rennschliff usw. natürlich einen wirklich positiven Effekt haben. Bei dem Otto-Normal-Skifahrer spielt hinsichtlich des Materials wenn dann eher ein abgefahrener Belag eine Rolle, wenn der Belag zu wenig Struktur hat, um das Wasser (auf dem man letztlich gleitet) abzuleiten und die Ski dann ähnlich wie zwei Glasplatten auf einem Wasserfilm rutschen.
Ja stimmt. Ich wollte es nicht drastisch formulieren, um Leute nicht vom Skifahren abzuhalten, da ja der Spaß im Vordergrund stehen sollte. Ich muss aber zustimmen, dass ich in den letzten Wochen nur einen Einzigen in der SkiWelt und Kitzbühel gesehen habe, der gut auf der Kante gestanden ist, und auch den schwarzen Teil der Kandleralmabfahrt unter Zuhilfenahme des Innenskis carven konnte. Alle Anderen rutschten nur über die Pisten und drehen die Ski nur in die eine oder andere Richtung, was auf harten und plattgebügelten Pisten noch geht. Spätestens bei Buckeln oder weicherem Schnee oder Tiefschnee bzw. schlechter Sicht, wird's dann grenzwertig mit dieser Technik bzgl. Sicherheit. Ganz jenseits von Gut und Böse sind diejenigen, für die jede Kurve schon zu viel des Guten sind und nur mehr oder weniger Schuß fahren.
Zuletzt geändert von maximus8 am 01.03.2019 - 13:29, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Wer hat erst als Erwachsener mit dem Skifahren angefangen?

Beitrag von Pancho » 01.03.2019 - 12:14

Jan Tenner hat geschrieben:
01.03.2019 - 11:46
Wieso hält der Ski nicht auf Eis oder es gibt Probleme bei wechselnden Schnee- und Wetterbedingungen?
Das soll jetzt nicht überheblich klingen: Aber nach meiner (fast 50 jährigen Skierfahrung) liegt es bei 90% der Skifahrer/innen am Fahrstil. Natürlich haben das Material und die Umstände auch einen gewissen Anteil daran. Der ist meiner Meinung nach aber bei den Meisten zu vernachlässigen.
Das ehe ich ähnlich, wobei ich den Anteil der Leute, die so fahren, dass es wirklich auf den Kantenschliff ankommt, bei höchstens 1-2% der Skifahrer einschätzen würde. Nicht falsch verstehen, bei den 1-2%, die so fahren, kann ein Rennschliff usw. natürlich einen wirklich positiven Effekt haben. Bei dem Otto-Normal-Skifahrer spielt hinsichtlich des Materials wenn dann eher ein abgefahrener Belag eine Rolle, wenn der Belag zu wenig Struktur hat, um das Wasser (auf dem man letztlich gleitet) abzuleiten und die Ski dann ähnlich wie zwei Glasplatten auf einem Wasserfilm rutschen.
Das sehe auch ich ähnlich, nicht dass guter Kantenschliff keine Bedeutung hätte, ganz im Gegenteil!

Gripp auf Eis (oder das, was der Tourist darunter versteht :wink: ) erreicht man meiner Meinung nach durch folgendes:

- Die Ski sollten eine gewisse Torsionssteifigkeit und Qualität haben, geschäumte Anfängerlatten vom Wühltisch oder durchgetretene Antiquitäten von eBay werden es nicht bringen, FIS-SKI aus dem Race Department oder den High-End SL brauch man aber dazu auch nicht unbedingt. Ordentliche Qualität, ordentlich torsionssteif (ich rede von Pistenski, von anderen habe ich zu wenig Ahnung).

- Die Kante muss scharf sein. Rennschliff ist nicht unbedingt erforderlich.

- Die Fahrtechnik ist sehr wichtig. Die meisten (so funktioniert unsere „Software“ nunmal) gehen bei Hängen oder wenn sie sich unsicher fühlen in relative Rücklage, also in lotrechte Position. Der Kardinalfehler! Schaufeldruck, gerade bei esisgen Bedingungen und damit nach vorne arbeiten im Kurvenwechsel ist wichtig, das zweite ist Innenlage vermeiden und Aufkantwinkel erhöhen, also Außenski belasten und Hüftknick und Knie zum Hang drücken.
Das erfordert Überwindung, und man sollte damit nicht im schwarzen Steilhang anfangen, denn wenn man da die Parameter nicht gleich richtig einstellt, geht das vielleicht nach hinten los.

Aber das war zumindest mein Weg, und inzwischen „kann“ ich „Eis“ ganz ordentlich. Der Fortschritt kam übrigens ohne Wechsel des Skis, der Schuhe, oder des Kantenwinkels zu Stande. Deswegen behaupte ich: Fahrtechnik ist es, die ersten Punkte sind Voraussetzung, aber allein auch ziemlich nutzlos, bzw. Krücken... (notwendig aber nicht hinreichend)

Sorry für den OT-Exkurs... :D

Edit: das mit den Glasplatten und dem Wasser ist jedoch genau andersrum. Die Struktur im Belag bewirkt gerade, dass der Ski besser rutscht. Glasplatten mit Wasserfilm aneinander vorbeigezogen saugen sich fest, und es gibt eine Bremswirkung. Das soll die Struktur verhindern, nichts anderes.


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Re: Wer hat erst als Erwachsener mit dem Skifahren angefangen?

Beitrag von starli » 01.03.2019 - 12:35

.. oder man machts wie ich und rutscht über die eisigen Stellen einfach drüber ohne die nicht haltende Kante einsetzen zu wollen und bremst dann dort ab, wo wieder mehr Schnee ist .. (bräuchte auch mal wieder einen Skiservice ..)

Bei dem Thema fiel mir gerade eine auch schon erwachsene Person beim Nachtskifahren in Oberaudorf ein, die sehr schlecht auf den Skiern stand und mit den Skiern geflattert hat wie ein Kolibri.. Vielleicht sollte man sich als Anfänger auch nicht jeden billigen "Anfängerski" raufhängen lassen. Ich persönlich find solche arg "anfängertauglichen" Ski (bei einem Skitest mal ausprobiert) sogar sehr anstrengend zu fahren, weil eben kaum Kantengrip und instabil. Ob das dann viel Spaß macht und man sonderlich viel weiter kommt in der Lernkurve?
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Re: Wer hat erst als Erwachsener mit dem Skifahren angefangen?

Beitrag von DerNiederbayer » 01.03.2019 - 12:40

starli hat geschrieben:
01.03.2019 - 12:35
.. oder man machts wie ich und rutscht über die eisigen Stellen einfach drüber ohne die nicht haltende Kante einsetzen zu wollen und bremst dann dort ab, wo wieder mehr Schnee ist .. (bräuchte auch mal wieder einen Skiservice ..)
Was dann zur Herausforderung wird, wenn wie am Samstag in Bad Hofgastein die Talabfahrt über mehrere 100 m eisig ist. Aber natürlich ist das eine gute Methode, genau so wie die, auf eisigen Pisten eher am Rand zu fahren, so sich dort Schnee angesammelt hat.
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Re: Wer hat erst als Erwachsener mit dem Skifahren angefangen?

Beitrag von Pancho » 01.03.2019 - 12:47

Ich bin einmal in Warth-Schröcken auf die Schwarze runter nach Warth geraten, als es vorher draufgeregnet hatte. 8O

Die war komplett vereist, sowas habe ich niemals sonst erlebt. Da wäre Starlis Methode sehr interessant geworden, auch seitlich am Rand gabs da nix zu holen.

Kurz danach haben sie die gesperrt.
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Re: Wer hat erst als Erwachsener mit dem Skifahren angefangen?

Beitrag von icedtea » 01.03.2019 - 12:50

starli hat geschrieben:
01.03.2019 - 12:35
.. oder man machts wie ich und rutscht über die eisigen Stellen einfach drüber ohne die nicht haltende Kante einsetzen zu wollen und bremst dann dort ab, wo wieder mehr Schnee ist .. (bräuchte auch mal wieder einen Skiservice ..)

Bei dem Thema fiel mir gerade eine auch schon erwachsene Person beim Nachtskifahren in Oberaudorf ein, die sehr schlecht auf den Skiern stand und mit den Skiern geflattert hat wie ein Kolibri.. Vielleicht sollte man sich als Anfänger auch nicht jeden billigen "Anfängerski" raufhängen lassen. Ich persönlich find solche arg "anfängertauglichen" Ski (bei einem Skitest mal ausprobiert) sogar sehr anstrengend zu fahren, weil eben kaum Kantengrip und instabil. Ob das dann viel Spaß macht und man sonderlich viel weiter kommt in der Lernkurve?
Dem kann ich nur zustimmen, ein stabiler Ski hilft meiner Einschätzung nach gerade dann, wenn es anfängt zu "hügeln" und einem die "Flatterski" unter den Füßen abhanden kommen (Spurstabilität nennt man das glaube ich :wink: ). Auch wenn ich die Möglichkeiten meiner Ski mit Sicherheit bei weitem nicht ausschöpfe :lol: :lol: :lol: , die Investitionen in etwas stabileres hat sich voll rentiert.
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Re: Wer hat erst als Erwachsener mit dem Skifahren angefangen?

Beitrag von DerNiederbayer » 01.03.2019 - 12:54

Vielen Dank schon mal für eure vielen Antworten. Wie ich sehe, geht es vielen, die auch erst spät mit dem Skifahren angefangen haben, ähnlich wie mir. In der Theorie weiß ich recht gut, wie ich es machen müsste. Aber in der Praxis gehen dann eben Knie und Hüfte doch nicht zum Berg, wird auf steileren Pisten aus der Vor- eine verglichen zur Hangneigung Rücklage (bzw. die erwähnte "Lotrechte zum Hang"), dreht sich der Oberkörper in die Kurve.

Aber trotzdem macht es Spaß, wenn man Pisten und Schneeverhältnisse fahren kann, vor denen man noch vor wenigen Jahren den allergrößten Respekt hatte, und wenn man mit den Jungen zwar nicht von der Technik und der Geschwindigkeit her, aber in Sachen Kraft und Ausdauer locker mithalten kann :biggrin: .

Mit dem Alter kommt dann natürlich auch noch die Handbremse im Kopf dazu, die manchmal dafür sorgt, dass die notwendige Lockerheit etwas fehlt.

Am Material liegt es nicht, mein Ski kann viel mehr als ich. Die Lücke zwischen meinem Können und den Fähigkeiten des Materials werde ich aber schon noch kleiner bekommen :mrgreen: .
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Re: Wer hat erst als Erwachsener mit dem Skifahren angefangen?

Beitrag von Pancho » 01.03.2019 - 13:07

DerNiederbayer hat geschrieben:
01.03.2019 - 12:54
Am Material liegt es nicht, mein Ski kann viel mehr als ich. Die Lücke zwischen meinem Können und den Fähigkeiten des Materials werde ich aber schon noch kleiner bekommen :mrgreen: .
Wenn die Lücke zu klein wird, holst Du dir halt ne neue Maschine. So nen FIS-Racedepartment Abfahrtsski mit Flex-Werten wie ne durchschnittliche Eisenbahnschiene oder sowas :mrgreen:

Edit: sowas in der Art:
https://www.faz.net/aktuell/technik-mot ... 32773.html


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