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Wer hat erst als Erwachsener mit dem Skifahren angefangen?

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Re: Wer hat erst als Erwachsener mit dem Skifahren angefangen?

Beitrag von icedtea » 01.03.2019 - 13:21

Pancho hat geschrieben:
01.03.2019 - 13:07
DerNiederbayer hat geschrieben:
01.03.2019 - 12:54
Am Material liegt es nicht, mein Ski kann viel mehr als ich. Die Lücke zwischen meinem Können und den Fähigkeiten des Materials werde ich aber schon noch kleiner bekommen :mrgreen: .
Wenn die Lücke zu klein wird, holst Du dir halt ne neue Maschine. So nen FIS-Racedepartment Abfahrtsski mit Flex-Werten wie ne durchschnittliche Eisenbahnschiene oder sowas :mrgreen:

Edit: sowas in der Art:
https://www.faz.net/aktuell/technik-mot ... 32773.html
Sehr interessanter und dann auch selbstironischer Artikel :!: :ja:
Wir waren im Januar in Rohrmoos im Hotel, in dem die Norweger bei der WM 2013 bzw. für das Night-Race gastieren; da gab es Fotos von dem zum Skikeller umgewidmeten Kinderspielraum, da sind dir die Augen aus den Höhlen gefallen :traeumich:
Wo ich schon war:
Ski-Zillertal 3000 (alles außer Gletscher); Hochzillertal/Hochfügen, Spieljoch, Hauser Kaibling; Alpendorf/Wagrain/Flachau; Maiskogel, Pass Thurn/Resterhöhe; Schmittenhöhe, Wildkogel, Damüls/Mellau, Hochzeiger, Kronplatz, Söllereck, Planai/Hochwurzen, Willingen, Schnalstaler Gletscher
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Re: Wer hat erst als Erwachsener mit dem Skifahren angefangen?

Beitrag von DerNiederbayer » 01.03.2019 - 13:27

Pancho hat geschrieben:
01.03.2019 - 13:07
Wenn die Lücke zu klein wird, holst Du dir halt ne neue Maschine. So nen FIS-Racedepartment Abfahrtsski mit Flex-Werten wie ne durchschnittliche Eisenbahnschiene oder sowas :mrgreen:

Edit: sowas in der Art:
https://www.faz.net/aktuell/technik-mot ... 32773.html
Nein, das lass ich lieber :biggrin: . Ich hab letzte Saison im Skiurlaub mehrere Tage am Stück diverse Ski ausprobiert, weil es Zeit für eine Neuanschaffung war. Mit dabei war auch der Fischer RC4 RC in 180 cm (die ganz normale Endverbrauchervariante). Bereits der war mir viel zu eisenbahnschienig, kein Ski für volle Pisten und den ganzen Tag. Ich hab mich letztendlich für den Head Supershape Magnum in 170 cm entschieden.
Saison 2018/19: 2 x Stubaier Gletscher, 3 x Zillertalarena, 1 x Zillertal 3000, 1 x Hochzillertal, 1 x Snowspace Salzburg, 1 x Wurzeralm, 2 x Skiwelt, 1 x Hinterstoder, 1 x Hochkönig, 1 x Skizentrum Mitterdorf, 1 x Hochficht, 1 x Haus/Schladming, 1 x Schlossalm/Stubnerkogel, 6 x Dachstein West, 1 x Obertauern, 1 x Lech/Zürs/Warth, 1 x St. Anton/Rendl/Albona, 1 x Flachauwinkl/Zauchensee

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Re: Wer hat erst als Erwachsener mit dem Skifahren angefangen?

Beitrag von Pancho » 01.03.2019 - 13:41

Das wird vermutlich auch mein nächster.

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Re: Wer hat erst als Erwachsener mit dem Skifahren angefangen?

Beitrag von icedtea » 01.03.2019 - 13:45

DerNiederbayer hat geschrieben:
01.03.2019 - 13:27

Nein, das lass ich lieber :biggrin: . Ich hab letzte Saison im Skiurlaub mehrere Tage am Stück diverse Ski ausprobiert, weil es Zeit für eine Neuanschaffung war. Mit dabei war auch der Fischer RC4 RC in 180 cm (die ganz normale Endverbrauchervariante). Bereits der war mir viel zu eisenbahnschienig, kein Ski für volle Pisten und den ganzen Tag. Ich hab mich letztendlich für den Head Supershape Magnum in 170 cm entschieden.
Genau den RC4 habe ich mir letztes Jahr in 175 cm gekauft :P
Der taugte mir beim Testen vor Ostern sowohl morgens bei harter, vormittags bei angefirnter und nachmittags bei sulziger Hügelpiste exzellent; vielleicht kommt mir da aber auch mein eher höheres Gewicht zugute, das drückt die Vorspannung und die Kante vielleicht ein wenig von selbst in die richtige Richtung. Ich gebe aber zu, dass ich mir nach einem Tag neulich in Willingen überlege, was drehfreudigeres für das kurzschwingen am Pistenrand zuzulegen. Ging mit denen zwar, ist dann aber schon speziell :wink: 8)
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Re: Wer hat erst als Erwachsener mit dem Skifahren angefangen?

Beitrag von NeusserGletscher » 01.03.2019 - 13:46

Ich habe ja auch erst spät mit dem Skifahren begonnen. Ich dachte halt auch immer, dass es trotz aller Trainerstunden an meiner Technik liegt, wenn der Ski auf harten Stellen wegrutscht. Bis ich dann eines Tages einen ordentlich präparierten Ski fahren durfte, das war wie eine Offenbarung. Die Ernüchterung folgte am nächsten Tag. Ich hatte wegen Feindkontakt den Ski in den Service gegeben. Damals hatte ich noch nicht die Kenntnisse in Sachen Präparation wie heute. Trotzdem hatte ich den Laden darauf hingewiesen, dass der Ski per Hand geschliffen wurde. Was sie nicht daran hinderte, nach dem Aufschmelzen die Bretter in der üblichen 08/15 Einstellung durch die Maschine zu jagen. Für mich fühlte es sich so an, als ob ich einen anderen Ski unter den Schuhen hätte. Dabei war die Kante scharf. Aber vmtl. für einen SL viel zu stark abgehangen.

Der Punkt beim Service ist, dass Schärfe nur einer von vielen Parametern ist, die den Kantengrip beeinflusst. Wenn aber bei sonst gleichen Bedingungen, (gleicher Ski, gleicher Schnee, gleicher Fahrer) die Kante nach dem Service nicht mehr greift, bleibt fast nur noch ein falscher Basiswinkel als wahrscheinlichste Erklärung. Da liefern die meisten Servicestationen Murks ab, weil sie nicht den erforderlichen Aufwand treiben, diesen wichtigen Winkel korrekt zu schleifen. Und bei vielen muss ich auch unterstellen, dass sie schlichtweg keine Ahnung davon haben, was sie dem Ski antun.

Letztendlich ist es auch eine Frage des Geldes. Man bekommt halt, was man bezahlt. Für 30 Euro kann man kein individuelles Setup erwarten. Große / schwere bzw. erfahrene Skifahrer bentötigen aber je nach Skityp ein induviduelles Setup und keine Massenware.
.... abgetaut 8O :? :wink:

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Re: Wer hat erst als Erwachsener mit dem Skifahren angefangen?

Beitrag von Pancho » 01.03.2019 - 14:02

Das glaub ich dir alles :!:

Aber ich wette mit dir, dass ein echter Crack Dir (& mir!) auf irgendwelchen halbwegs ordentlichen Latten mit irgendeinem 0-8-15 Setup nach Belieben auf einer eisigen Piste was vorfährt, und wenn wir uns vorher alle Finger blutig feilen.

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Re: Wer hat erst als Erwachsener mit dem Skifahren angefangen?

Beitrag von NeusserGletscher » 01.03.2019 - 22:35

Pancho hat geschrieben:
01.03.2019 - 14:02
Aber ich wette mit dir, dass ein echter Crack Dir (& mir!) auf irgendwelchen halbwegs ordentlichen Latten mit irgendeinem 0-8-15 Setup nach Belieben auf einer eisigen Piste was vorfährt, und wenn wir uns vorher alle Finger blutig feilen.

Direktlink
:wink:

Ich war schon immer der Meinung, dass ich meinen Mangel an Talent nur durch eine Materialschlacht kompensieren kann. :wink:

Da TE vermutlich aber auch kein Profi ist, könnte ihm bei seiner Länge ein besseres Setup möglicherweise genau so helfen wie mir.
.... abgetaut 8O :? :wink:


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Re: Wer hat erst als Erwachsener mit dem Skifahren angefangen?

Beitrag von Pancho » 02.03.2019 - 11:25

Cooles Video. Kannte ich schon. Ich hab für das da gezeigte fahrerische Können absoluten Respekt. Mit den Latten auf einer für einen anschließenden Weltcuplauf präparierten Piste (vermutlich mit Wasserbalken „knusprig“ vereist) so herunter zu kommen :top:
Die sind komplett untailliert, ob sie überhaupt schon Stahlkanten haben, ist zumindest fraglich, jedenfalls sicher keinen Rennschliff. Die Skischuhe haben einen Halt, der vermutlich von jedem heutigen Wanderschuh übertroffen wird. Ich würde mit den Teilen vermutlich keinen Idiotenhügel am Stück runterkommen.

Würde gerne sehen, wie sich die Foristi hier auf dem Hang mit ihrer heutigen Ausrüstung geschlagen hätten. :wink:

Zum Thema Spätstarter, in unserer Skigang haben wir eine, die mit Mitte 50 angefangen hat. Auch das geht. Sie hat es sehr vorsichtig und sehr behutsam angehen lassen, ist ihr Tempo gegangen. Inzwischen hat sie sich ihre „Platzreife“ erarbeitet, kommt auch nicht zu „derbe“ schwarze Pisten runter, fährt sehr zahm und immer noch vorsichtig, hat aber viel Spaß und ist mit dem Skivirus erfolgreich infiziert. :mrgreen:

Ich hatte mal in einem Lift ein Gespräch mit einem Skilehrer. Der meinte, der älteste von ihm unterrichtete Anfänger war 83... :wink:
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Re: Wer hat erst als Erwachsener mit dem Skifahren angefangen?

Beitrag von DerNiederbayer » 02.03.2019 - 16:10

NeusserGletscher hat geschrieben:
01.03.2019 - 22:35
Da TE vermutlich aber auch kein Profi ist, könnte ihm bei seiner Länge ein besseres Setup möglicherweise genau so helfen wie mir.
Möglicherweise, ja. Aber da mir meine Schwächen in Sachen Skifahrtechnik durchaus bewusst sind (bzw. ich zumindest weiß, dass ich Schwächen habe :biggrin: ), versuch ich erst mal, daran zu arbeiten. Immer nach dem Motto: "A fool with a tool is still a fool!". :mrgreen:
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Re: Wer hat erst als Erwachsener mit dem Skifahren angefangen?

Beitrag von Werna76 » 02.03.2019 - 20:45

DerNiederbayer hat geschrieben:
28.02.2019 - 19:43
Eisige Pisten machen mir immer noch Probleme, das ist ein fürchterliches Gerutsche. Richtige Buckelpisten meide ich weiterhin. Und einen sauberen Kurzschwung bringe ich auch nicht zusammen
Das klingt verdächtig nach zu großen Skischuhen.
Hermann ist der Skilehrer für uns alle (Aksel Lund Svindal über Hermann Maier)

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Re: Wer hat erst als Erwachsener mit dem Skifahren angefangen?

Beitrag von Skifahrine » 02.03.2019 - 21:30

Wie schön, ich bin also doch nicht die einzige.
Wenn man so liest, dann hat man immer ein bisschen das Gefühl, dass hier lauter Profi-Skifahrer unterwegs sind.
Deswegen freue ich mich über dieses Thema ganz besonders. Ich möchte euch meine ziemlich private Geschichte erzählen und freue mich über euer Feedback.
Ich habe auch erst als Erwachsene skifahren gelernt. Genauer gesagt mit 27 Jahren. Und da ich nicht unbedingt der Prototyp des Sportlers bin (ich habe mit Übergewicht zu kämpfen) ist es mir auch nicht unbedingt immer leicht gefallen.
Ich wollte schon immer skifahren, aber meine Familie hatte skifahren nie auf dem Schirm und ist immer nur in Sommerurlaub gefahren, im direkten Freundeskreis gab es auch niemanden und zu meiner Schulzeit wurde sowas auch nicht angeboten.
Als ich 27 war hatte ich durch einen Zufall die Gelegenheit, mit einer größeren Gruppe (30 bis 40 Personen) auf eine Skifahrt zu fahren. Und ich dachte mir: Jetzt oder nie!
Damals ging es auf den Feldberg, auf die Neustädter Skihütte, direkt in der Hälfte des Grafenmatthangs. Quasi vom Skikeller raus auf die Piste. Ein Traum für die ersten Skitage.
Ich weiß noch wie ich unten am Grafenmatt stand am ersten Nachmittag und den Hang raufschaute. Und wie ich das Gefühl, das mich damals umfasste, gar nicht richtig einordnen konnte. Das war die Piste? Für mich ein unbegreiflicher Anblick. Gefühlt wahnsinnig steil, ein riesiger Betrieb, dieses Gewusel.... (Es war ein Sonntag gegen 15 Uhr. Und wer den Feldberg kennt, der weiß was da los ist Sonntags Ende Januar...) Ich kann es schlecht ausdrücken, es hatte mich ziemlich erschlagen. Aber dennoch voller Vorfreude.
Die Skifahrer der Truppe haben das Gepäck mit dem Schlepplift hochgeliftet, was nicht ging wurde mit dem Pistenbully nach Liftschluss transportiert. Und wir mussten am Rand der Piste mit Gepäck hochlaufen. Oben angekommen und gleich schon ko.
Und dann waren meine ersten 5 Skitage.
Montags morgens hatte ein Lehrer der Truppe, der privat auch Schul-Skilehrer war, den Skikurs gemacht. Und ich weiß heute noch, wie ich schon nach den ersten Pflugbögen wusste: Das gefällt mir, das will ich weitermachen. Für den ersten Tag hatte es sehr gut geklappt, so dass der Skilehrer mich gefragt hatte, ob ich schonmal gefahren wäre. Nein war nicht. Bereits nachmittags ist unsere Truppe den Grafenmatthang runter. Und mit dem Schlepplift wieder hoch. Ja, ich bin direkt nach einem halben Meter aus dem Lift gefallen. Irgendwie dachte, man würde sich da hinsetzen.... Und dann beim zweiten Mal gleich wieder.... so nach 10 Meter... Na, das konnte ja was werden. Zum Glück hatte ich es dann geschnackelt und es ist auch nicht mehr wirklich vorgekommen. Und ich hatte einen richtig schönen erfolgreichen ersten Skitag. Und ich war mit dem Skivirus infiziert!

Am zweiten Tag war dann das, was ich im Nachhinein als großen Fehler bezeichnen würde.
Da ich am ersten Tag so gut war, meinte der Skilehrer, ich dürfe ruhig mit meiner Freundin, die Skifahren konnte, fahren. Und mit ihr bin ich dann die restliche Woche gefahren. Am 5. Tag hatten wir sogar Kaiserwetter, was am Feldberg ja nicht unbedingt häufig der Fall ist
Es hat mir großen Spaß gemacht, obwohl ich oft gefallen bin und sehr langsam war. Aber im Nachhinein habe ich festgestellt, dass es ungeschickt war, denn ich hätte gescheiter Skikurs gemacht und es einfach richtig gelernt.

Im Jahr drauf bin ich wieder mitgefahren. Wieder 5 Tage Feldberg.
In dem Jahr gab es einen Fortgeschrittenen Skikurs. Leider bei einem recht alten pensionierten Skilehrer (Im Nachhinein frag ich mich, ob er Skilehrer oder nur Skifahrer war?) Auf jeden Fall gab es da den zweiten Fehler. Denn er hatte mir beigebracht, dass ich einfach den inneren Ski in der Kurve umsetzen sollte, weil ich solche Schwierigkeiten in der Kurve hatte. Das hatte ich mir dann angewöhnt und hab später lange gebraucht, bis ich das wieder abgewöhnt habe.
Eine richtige Technik bin ich somit lange nicht gefahren. Ich kam zwar immer schneller mit immer weniger Stürzen den Berg runter, aber eigentlich nicht wirklich gut.
Trotzdem habe ich mich getraut auch die FIS-Abfahrt auf dem Feldberg zu fahren. Auch sturzfrei.

Ich denke, dass meine ersten 25 bis 30 Skitage auf dem Feldberg waren (Den Erbeskopf bei uns ums Eck zähle ich mal nicht :wink: ). Aber ich habe viel Zeit vergeudet, indem ich mich schwer tat mit meinen Versuchen obwegen meiner schlechten oder besser nicht vorhandenen Technik.
Und ich hatte ab dem dritten Jahr ungefähr gebraucht gekaufte alte Ski. Wenig taillierte von TechnoPro. Nicht gerade drehfreudig. Mein dritter Fehler.

Vor 4 Jahren habe ich dann beschlossen, mich einem hiesigen Skiclub anzuschließen. Dadurch war ich auch mal über den Feldberg hinaus und fuhr nach Garmisch und 1 Tag nach La Bresse. Und es gab auch mal Skikurse. Und ich erfuhr, wie schlecht meine Technik war.
Als ich vor 3 Jahren mit meinem jetzigen Freund zusammenkam und der nicht skifahren konnte aber lernen wollte hab ich gesagt: Du machst von Anfang an Skikurs, das macht sonst keinen Sinn.
Wir sind 3 Tage an den Feldberg und 2 Wochen später auf den Kronplatz. (Auf den Feldberg fuhren wir vorab deshalb, weil wir erst ab Mittwochs auf dem Kronplatz waren und es dort nur Anfängerkurse ab sonntags/montags gab). Und er hat Skikurse gemacht. Bis zum erbrechen. Jedes Jahr. Und ich mit ihm!
Und ich habe auf dem Kronplatz festgestellt, dass es auch richtig lange Abfahrten gibt! Und man nicht unbedingt stundenlang am Lift stehen muss!!!! :lol:

Mittlerweile muss ich sagen, dass meine Technik deutlich besser ist. Aber ich habe lange gebraucht, bis ich mir viele falschen Dinge abgewöhnt haben! Das war verdammt schwer. Mitunter habe ich immer den Oberkörper verdreht. Und zwar mit der Kurve. Ich glaube, ich habe alleine 5 Skitage gebraucht, bis ich es geschafft habe, den Oberkörper Richtung Tal zu lassen (Ich denke immer an die Worte: Halte den Blick auf die Schirmbar, da gehen wir heute Abend was trinken, und du darfst sie die ganze Abfahrt nicht aus dem Auge lassen...) Oder eben das oben beschriebene Ski umsetzen.
Auch habe ich gelernt, dass man für richtige Skikurse auch in richtige Skigebiete fahren muss. Am Feldberg gibt es im Prinzip nur Anfängerkurse und Kurse für Fortgeschrittene. Was sich aber als Kurse für die Leute, die am Tag vorher Anfängerkurs gemacht haben, herausgestellt hat. Da lernt man zwar den Außenski zu belasten, aber nicht die Knie in den Berg zu drücken, keine Hoch/Tief-Bewegung.... und solche Dinge.

Ich fahre mittlerweile rote Pisten in akzeptablem Tempo und stürze nur noch selten. Ich fahre auch mal ein kurzes Stück schwarz, aber eine Sylvester oder Hernegg würde ich mir nicht zutrauen. Die Ried-Abfahrt geht auch gut. Aber ich brauche gut und gerne 25 Minuten reine Fahrzeit für die Ried-Abfahrt. Schwer tue ich mir mit buckligen Pisten. Auch heute noch.
Und ich habe ein konditionelles Problem, so dass ich ca. alle 500 m stehen bleiben muss, um meine Oberschenkel zu entspannen. Was ich aber aktuell auch dabei bin in den Griff zu bekommen.
Ich freu mich auf den Tag, wo ich mal sagen kann: Hey, ich bin heute die Sylvester gefahren. Ohne mal stehenzubleiben zum Luft holen. Und ohne Sturz!

Mein erster Skitag ist ziemlich genau 10 Jahre her.
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Re: Wer hat erst als Erwachsener mit dem Skifahren angefangen?

Beitrag von DerNiederbayer » 02.03.2019 - 22:13

Werna76 hat geschrieben:
02.03.2019 - 20:45
Das klingt verdächtig nach zu großen Skischuhen.
Guter Hinweis, danke, aber das ist es glaub ich bei mir eher nicht. Aber wie ich bereits geschrieben habe, versuch ich erst mal mit Hilfe eines Skilehrers an meiner Technik zu arbeiten. Wenn sich dabei herausstellen sollte, dass es z.B. an nicht (mehr) passenden Skischuhen liegen sollte, wäre das auch eine Erkenntnis.
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Re: Wer hat erst als Erwachsener mit dem Skifahren angefangen?

Beitrag von Pancho » 02.03.2019 - 22:56

Skifahrine hat geschrieben:
02.03.2019 - 21:30
Wenn man so liest, dann hat man immer ein bisschen das Gefühl, dass hier lauter Profi-Skifahrer unterwegs sind.
Ich tu einfach für mein Leben gern als wär ich einer... :mrgreen:

Schöne Geschichte!
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Re: Wer hat erst als Erwachsener mit dem Skifahren angefangen?

Beitrag von Werna76 » 02.03.2019 - 23:06

Möchte noch ergänzen zu große oder für deine Ski oder Gewicht zu weiche/ausgeleierte Skischuhe. Gut passende Skischuhe müssen zumindest ein wenig wehtun, weich und fluffig ist nur was fürs Apresski (im Sportgeschäft werden sie dir aber sicher erzählen, dass das heutzutage nicht mehr so ist)
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Re: Wer hat erst als Erwachsener mit dem Skifahren angefangen?

Beitrag von icedtea » 03.03.2019 - 00:18

Werna76 hat geschrieben:
02.03.2019 - 23:06
Möchte noch ergänzen zu große oder für deine Ski oder Gewicht zu weiche/ausgeleierte Skischuhe. Gut passende Skischuhe müssen zumindest ein wenig wehtun, weich und fluffig ist nur was fürs Apresski (im Sportgeschäft werden sie dir aber sicher erzählen, dass das heutzutage nicht mehr so ist)
Die Erfahrung habe ich in 25 Jahren Leischuhe auch gemacht. Das Gefühl für den Untergrund und die Reaktion auf das, was deine Füße machen, ist sehr wichtig und zu weite Schuhe sind da ein Problem. Gefühlt weniger bei der Länge, als mehr bei der Breite des Schuhs, weil du dann "schlackerst".
Wo ich schon war:
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Re: Wer hat erst als Erwachsener mit dem Skifahren angefangen?

Beitrag von DerNiederbayer » 03.03.2019 - 08:57

Zu flauschig sind meine Schuhe nicht, sie sind allerdings schon 10 Jahre alt. Könnte also durchaus sein, dass der Innenschuh schon nicht mehr die beste Passform hat. Aber ich kenne das Gefühl von meinen vorherigen Skischuhen noch recht gut.
Saison 2018/19: 2 x Stubaier Gletscher, 3 x Zillertalarena, 1 x Zillertal 3000, 1 x Hochzillertal, 1 x Snowspace Salzburg, 1 x Wurzeralm, 2 x Skiwelt, 1 x Hinterstoder, 1 x Hochkönig, 1 x Skizentrum Mitterdorf, 1 x Hochficht, 1 x Haus/Schladming, 1 x Schlossalm/Stubnerkogel, 6 x Dachstein West, 1 x Obertauern, 1 x Lech/Zürs/Warth, 1 x St. Anton/Rendl/Albona, 1 x Flachauwinkl/Zauchensee

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Re: Wer hat erst als Erwachsener mit dem Skifahren angefangen?

Beitrag von KuT » 03.03.2019 - 09:34

Ich habe tatsächlich erst mit Mitte 20 angefangen.
In mittelgebirgigen Teil der DDR (und noch mehr im benachbarten Böhmen) gab es zwar alpinen Sport, aber nicht als Massenbelustigung.

Als größeres Kind hätte ich Lust auf Langlauf gehabt, aber das wurde mir mit den Worten: "Wir kaufen dir jedes Jahr neue Wander- und Fußballschuhe, mehr gibt es nicht", schlichtweg verboten.

Meine erste alpine Woche hatte ich, wenn ich mich recht erinnere, im Januar 95 mit knapp 24 Jahren.
Da hat mich der Einer-Sessel in Durchholzen am Zahmen Kaiser aber kennengelernt!
Und die fünfjährigen Österreicher um mich herum hab ich ob ihrer Künste beneidet.

Ein Jahr später habe ich mich in die Dolomiten verliebt und fahre seitdem fast ausschließlich dort oder auf anderen südtiroler Pisten.

Wenn man so spät anfängt, wird man nicht mehr richtig gut, aber gut genug zum sicheren und leidlich schnellen Fahren innerhalb der touristischen Maßstäbe.

In jedem Fall wäre es jammerschade gewesen, wenn ich diesen kleinen Teil des Lebens nicht entdeckt hätte.
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Re: Wer hat erst als Erwachsener mit dem Skifahren angefangen?

Beitrag von Schusseligkite » 03.03.2019 - 10:57

Mit knapp 30 (oder so, weiß ich nicht mehr genau) das erste Mal auf einem Snowboard gestanden.
Mit knapp 40 das erste Mal auf Ski. Die ersten 3 Jahre auf Ski waren grauenhaft :lol:
Wenn man mit 40 im Pflug herumtutscht, tut das halt weh.

Mittlerweile fahre ich - für eine Norddeutsche, die spät angefangen hat- ganz passabel, denke ich.
Und falls ich mich da irre, ist es auch wurscht. Ich liebe Skifahren.
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Re: Wer hat erst als Erwachsener mit dem Skifahren angefangen?

Beitrag von Jan Tenner » 03.03.2019 - 11:16

Wenn man mit 40 im Pflug herumtutscht, tut das halt weh.
Ich frage mich wirklich immer wieder, warum man sich selbst oder auch Skischulen das heutzutage immer noch antut. :cry:


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Re: Wer hat erst als Erwachsener mit dem Skifahren angefangen?

Beitrag von NeusserGletscher » 03.03.2019 - 11:23

Weil ein sauber gefahrener Pflug eine der Grundtechniken im Skifahren ist und für die Basis für den weiteren Lernprozess bildet.
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Re: Wer hat erst als Erwachsener mit dem Skifahren angefangen?

Beitrag von Jan Tenner » 03.03.2019 - 11:47

Ein sauber Gefahrenerklärung Pflug hat weder biomechanisch noch für irgendwelche Lernprozesse bezüglich des Skifahrens im mindesten zu tun.

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Re: Wer hat erst als Erwachsener mit dem Skifahren angefangen?

Beitrag von GIFWilli59 » 03.03.2019 - 12:21

Den Gedankengang bzgl. der Biomechanik verstehe ich jetzt nicht.
Aber zumindest ist der Pflug an diversen Engstellen (Ziehwege etc.) auch bei guten Skifahrern eine gute Rückfallebene, wenn man mit anderen Techniken nicht mehr weiter kommt.
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Re: Wer hat erst als Erwachsener mit dem Skifahren angefangen?

Beitrag von Jan Tenner » 03.03.2019 - 12:50

Aber zumindest ist der Pflug an diversen Engstellen (Ziehwege etc.) auch bei guten Skifahrern eine gute Rückfallebene, wenn man mit anderen Techniken nicht mehr weiter kommt.
Das kann man empirisch sehr zuverlässig selbst beobachten, dass dem in der Regel nicht so ist.
Sehr sehr wenige gute Skifahrer greifen an solchen Engstellen auf den Pflug zurück.
Und auch sehr sehr viele Anfänger zeigen deutlich, dass der Pflug an solchen Stellen auch keine gute Idee ist, insbesondere wenn diese Engstellen Wannen, aufgeschoben Schnee, Hügel usw ausweisen.
Aber ich will hier auch keinen Glaubensstreit über Skilehrmethodiken vom Zaun brechen.
Nur wenn's darum geht, drei Tage durchs Skigebiet im Pflugbogen zu fahren, dann bleibe ich dabei, dass das auch definitiv anders geht!

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Re: Wer hat erst als Erwachsener mit dem Skifahren angefangen?

Beitrag von NeusserGletscher » 03.03.2019 - 13:32

Jan Tenner hat geschrieben:
03.03.2019 - 12:50
Nur wenn's darum geht, drei Tage durchs Skigebiet im Pflugbogen zu fahren, dann bleibe ich dabei, dass das auch definitiv anders geht!
Hast Du Erfahrung im Lehrwesen oder worauf basiert Deine Feststellung?
.... abgetaut 8O :? :wink:

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Re: Wer hat erst als Erwachsener mit dem Skifahren angefangen?

Beitrag von Pancho » 03.03.2019 - 13:47

Schusseligkite hat geschrieben:
03.03.2019 - 10:57
Mittlerweile fahre ich - für eine Norddeutsche, die spät angefangen hat- ganz passabel, denke ich.
Und falls ich mich da irre, ist es auch wurscht. Ich liebe Skifahren.
Falls Dir Leute was anderes erzählen, dann irren die. Ist bei mir auch so. 8)
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