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Alpiner Skiweltcup 2019/20

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Re: Alpiner Skiweltcup 2019/20

Beitrag von Werna76 » 05.01.2020 - 15:13

Shiffrin und Vlhova machen beim Slalom in Zagreb den Damenweltcup lächerlich und zeigen, dass der Großteil des Damenweltcups eher als besseres Hobby betrieben wird denn als professioneller Sport (beim Großteil der Nationen sicher aus Geldmangel). Fast 5 Sekunden Rückstand reichen für Platz 10. Im Europacup wirst du bei solchen Rückständen heimgeschickt. Das war fast schon grotesk anzusehen, dass der Großteil nach 50 Sekunden Laufzeit nur mehr Touristenschwünge fahren konnte.

Beim ÖSV hab ich jetzt Details zur Anreise nach Val d'Isere erfahren.
Bei den Damen wurde ja vor einiger Zeit Petra Kronberger als "Frauenbeauftragte" beim ÖSV eingesetzt. Jetzt läufts anscheinend so, dass die Mädels bei jeder kleinsten Kleinigkeit zu Kronberger laufen und sich beschweren. Und beim ÖSV hat man anscheinend Panik, dass in Zeiten von metoo auch nur irgendein Schreiberling etwas Negatives schreiben könnte.
Anreise nach Val d'Isere folgendermaßen:
Individuelle Anreise wie üblich? Nö, zu anstrengend.
Ein gemeinsamer Treffpunkt, von wo aus der Transfer nach Frankreich erfolgt? Nö, zu anstrengend.
Jede einzelne der Damen wird von zuhause abgeholt (ich gehe mal davon aus, dass sie noch selbst packen müssen, wobei ich mir da auch nicht mehr so sicher bin), werden nach St. Johann/Bihofen chauffiert (bis auf diejenigen die näher zu Innsbruck sind). Von dort aus Transport per Heli nach Innsbruck (2h Autofahrt von Bihofen nach Innsbruck anscheinend auch nicht zumutbar), in Innsbruck Wechsel in einen anderen Heli und Flug nach Val d'Isere.
Hirscher ist ja auch herumgeflogen worden, also wollen die Mädels das auch.
Und auf der anderen Seite die Geschichte der slowenischen Speed-Herren, die gegen Ende der letzten Saison Equipment verkaufen mussten um sich den Sprit für die An/Abreise zu den Rennen leisten zu können.

Und nach all dem was den ÖSV-Damen geboten wird, werden dann Interviews gegeben wo es heißt Ledecka wäre IM VORTEIL, weil sie auf schlechten Pisten trainieren muss. *kopftisch*
Dazu noch die schon seit Jahren getätigten Aussagen, die skandinavischen Athleten/innen wären bei schlechten Sichtverhältnissen im Vorteil weil die gewohnt sind bei solch schlechter Sicht zu trainieren. Eventuell könnte man sich ja auch mal dazu bequemen bei schlechtem Wetter zu trainieren und nicht 90min Hometrainer, massieren und fertig.
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Re: Alpiner Skiweltcup 2019/20

Beitrag von mk280483 » 05.01.2020 - 16:43

Lieber mal wieder was positives....

Linus Strasser bringt endlich mal wieder einen sauberen Lauf in Zagreb runter und fährt mit Startnummer 31 auf und nur 0,18 Rückstand auf Rang 3 nach dem 1. Lauf und das trotz gebrochener Hand.

:top: :top: :top:

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Re: Alpiner Skiweltcup 2019/20

Beitrag von CrystalMountain » 05.01.2020 - 18:47

Strasser wird am Ende guter siebter, nach seiner Verletzungspause voll okay.
Sonst aber Totalausfall: Dopfer und Ketterer zu langsam für den 2. Lauf, Luitz und Stehle im 1. Lauf raus.

Anders dagegen im Europacup-Slalom von Vaujany (FRA) in der Nähe von Alpe-d'Huez:
DSV-Dreifachsieg :!: 1. Tremmel, 2. Holzmann, 3. Rauchfuss :!:

https://www.fis-ski.com/DB/general/resu ... ceid=99948
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Re: Alpiner Skiweltcup 2019/20

Beitrag von Kresse » 05.01.2020 - 20:05

Strasser richtig stark, schön das er seine gute Form von Levi bestätigen konnte. Freu mich jetzt schon auf die kommenden Rennen von ihm.

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Re: Alpiner Skiweltcup 2019/20

Beitrag von Roymarcoi » 06.01.2020 - 12:12

Marlene Schmotz hat sich bei ihrem Sturz in Zagreb ebenfalls einen Kreuzbandriss zugezogen.

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Re: Alpiner Skiweltcup 2019/20

Beitrag von Che » 06.01.2020 - 12:15

Was ein Scheiss nach einer bisher ordentlichen Saison und einem genialen Beginn in Zagreb. Gute Besserung!

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Re: Alpiner Skiweltcup 2019/20

Beitrag von Seilbahnjunkie » 06.01.2020 - 16:16

Also wenn das mit dem Heli stimmt, dann haben die echt jedes Maß verloren. Vor allem, dass Bischofshofen-Innsbruck geflogen wird ist der Gipfel, so extrem werden ja nicht mal die kickenden Millionäre verhätschelt. Das es nichts bringt kann sich dann ja jeder an den Resultaten anschauen. Würde mich mal interessieren wie das bei der erfolgreicheren Konkurrenz läuft. Bei Shiffrin kann ich mir sowas noch vorstellen, aber Vhlova?


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Re: Alpiner Skiweltcup 2019/20

Beitrag von schmidti » 06.01.2020 - 16:28

Ehrlich gesagt würde ich hinter die Helifliegerei mal ein großes Fragezeichen stellen. Anhand Betrachtung des österreichischen Skiteams kann ich es zwar nicht beurteilen, aber ich bekomm schon ziemlich viel mit, von dem was in Innsbruck am Flughafen los ist... und Helis, die bis nach Frankreich fliegen, sind mir bisher mal noch nicht aufgefallen, bzw. allgemein hält sich der Heli-Verkehr ziemlich in Grenzen (ausgenommen Rettung). Zumal auch zu bedenken ist, dass man den Heli bei schlechtem Wetter schnell vergessen kann.
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Saison 17/18: 5× Sölden / 2× Hintertux, Hochfügen-Hochzillertal, Ischgl / 1× Muttereralm, Pitztal / 0,5x Zillertal 3000, Zillertal Arena
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Re: Alpiner Skiweltcup 2019/20

Beitrag von Werna76 » 06.01.2020 - 20:29

?
Glaubst ich erfind Sachen um mich hier wichtig zu machen?
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Re: Alpiner Skiweltcup 2019/20

Beitrag von Seilbahnjunkie » 06.01.2020 - 20:38

Naja, es geht hier ja nicht um einen regelmäßigen Linienverkehr, einzelne Flüge kann man schon mal übersehen. Ich wohne zwar auch in der Einflugschneise, aber die Helis nehmen ja andere Anflugrouten, die sehe ich immer nur aus der Entfernung.

Dass manche Rennläuferinnen (nicht nur Österreicherinnen) für längere Strecken auch mal Privatjets bekommen ist aber bekannt, davon haben einige selbst Bilder gepostet.

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Re: Alpiner Skiweltcup 2019/20

Beitrag von CrystalMountain » 06.01.2020 - 21:18

Seilbahnjunkie hat geschrieben:
06.01.2020 - 20:38
Dass manche Rennläuferinnen (nicht nur Österreicherinnen) für längere Strecken auch mal Privatjets bekommen ist aber bekannt, davon haben einige selbst Bilder gepostet.
Da erinnere ich mich spontan an 2 Flüge zur WM in Are letztes Jahr - wobei damals Termindruck und die große Entfernung ausschlaggebend für einen Privatflieger gewesen sein dürften: Samstag und Sonntag war noch Weltcup in Maribor, Montag bereits WM-Abfahrtstraining in Schweden. Einen Flieger teilten sich Vonn, Goggia und Rebensburg, einen anderen Stuhec, Brignone, Shiffrin und Holdener.

Und während der WM 2017 in St. Moritz hatte der Schweizer Skiverband sein Damen-Speed-Team für ein paar Stunden Training per Heli mal kurz nach Crans Montana geflogen...


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+++ Weltcup 19/20 aktuell +++ Weltcup 19/20 aktuell +++ Weltcup 19/20 aktuell +++

Die im Dezember in Val d'Isère (FRA) abgesagte Abfahrt der Damen wird in Bansko (BUL) nachgeholt.
Das neue Programm im Piringebirge:
- Do 23.01.2020 - einziges Abfahrtstraining
- Fr 24.01.2020 - Abfahrt #1 (Ersatzrennen Val d'Isère)
- Sa 25.01.2020 - Abfahrt #2 (wie geplant)
- So 26.01.2020 - Super-G (wie geplant)

https://www.fis-ski.com/DB/general/even ... ncode=2020

Die Alpine Kombination, die ebenfalls im Dezember in Val d'Isère ausgefallen ist, wird nicht nachgeholt und ist somit ersatzlos gestrichen.
Damit verbleiben noch 3 Kombis in Altenmarkt (AUT), Crans Montana (SUI) sowie La Thuile (ITA) im Weltcup-Kalender der Damen.

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Re: Alpiner Skiweltcup 2019/20

Beitrag von schmidti » 06.01.2020 - 22:10

Werna76 hat geschrieben:
06.01.2020 - 20:29
?
Glaubst ich erfind Sachen um mich hier wichtig zu machen?
Werna76 hat geschrieben:Hirscher ist ja auch herumgeflogen worden, also wollen die Mädels das auch.
Naja dein Beitrag liest sich so, als würden sie für viele Rennen erst nach Innsbruck und von da weiter zum Weltcuport geflogen. Dass das bei Val d'Isere so gewesein mag, kann gut sein, aber ich glaube trotzdem nicht dass das jetzt das Standardprozedere ist.
Saison 16/17: 5× Sölden / 3× Hintertux, Zillertal Arena / 2× Ischgl, Pitztal, Stubai / 1× Gurgl, Hochzeiger, Hochzillertal, Kaunertal, Mayrhofen, Nauders, Saalbach, SFL, Skijuwel, Skiwelt
Saison 17/18: 5× Sölden / 2× Hintertux, Hochfügen-Hochzillertal, Ischgl / 1× Muttereralm, Pitztal / 0,5x Zillertal 3000, Zillertal Arena
Saison 18/19: 2× Hochfügen-Hochzillertal / 1× Hintertux, Ischgl, Kappl, Nauders, Pitztal, SFL / 0,5× Bergeralm, Hochgurgl, Schlick, Sölden

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Re: Alpiner Skiweltcup 2019/20

Beitrag von Roymarcoi » 07.01.2020 - 08:41

Seilbahnjunkie hat geschrieben:
06.01.2020 - 16:16
Also wenn das mit dem Heli stimmt, dann haben die echt jedes Maß verloren. Vor allem, dass Bischofshofen-Innsbruck geflogen wird ist der Gipfel, so extrem werden ja nicht mal die kickenden Millionäre verhätschelt. Das es nichts bringt kann sich dann ja jeder an den Resultaten anschauen. Würde mich mal interessieren wie das bei der erfolgreicheren Konkurrenz läuft. Bei Shiffrin kann ich mir sowas noch vorstellen, aber Vhlova?
Grundsätzlich gebe ich dir mit deiner Aussage Recht. Fraglich ist aber wer unter dem Strich tatsächlich bezahlt. Auffällig häufig fliegt beispielsweise auch die Biathletin Dorothea Wierer. Sie wird aber auch von Heli-Austria gesponsert...
Außerdem stimmen hier auch die Ergebnisse :wink: .


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Re: Alpiner Skiweltcup 2019/20

Beitrag von Che » 07.01.2020 - 11:00

schmidti hat geschrieben:
06.01.2020 - 22:10
Naja dein Beitrag liest sich so, als würden sie für viele Rennen erst nach Innsbruck und von da weiter zum Weltcuport geflogen. Dass das bei Val d'Isere so gewesein mag, kann gut sein, aber ich glaube trotzdem nicht dass das jetzt das Standardprozedere ist.
Wird ja auch nirgends behauptet, oder?

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Re: Alpiner Skiweltcup 2019/20

Beitrag von alpinfan77 » 07.01.2020 - 21:18

CrystalMountain hat geschrieben:
05.01.2020 - 18:47
Strasser wird am Ende guter siebter, nach seiner Verletzungspause voll okay.
Sonst aber Totalausfall: Dopfer und Ketterer zu langsam für den 2. Lauf, Luitz und Stehle im 1. Lauf raus.

Anders dagegen im Europacup-Slalom von Vaujany (FRA) in der Nähe von Alpe-d'Huez:
DSV-Dreifachsieg :!: 1. Tremmel, 2. Holzmann, 3. Rauchfuss :!:

https://www.fis-ski.com/DB/general/resu ... ceid=99948
Es ist sein zweitbestes SL-Resultat und das ist unter den Voraussetzungen ziemlich sensationell. Dass er überhaupt fahren zu konnte, war eine Sache für sich, unter anderem Metallstift zur Fixierung der Bruchstelle, eine speziell entworfen Manschette, Tapes, um den Skistock zu halten. Dann musste er versuchen, die Stangen weiter oben zu treffen, um den Kippwiderstand zu verringern (wie Felix in der ARD sagte). Das war alles als andere als optimal und dann noch der erhebliche Trainingsausfall. Mit den Voraussetzungen im 1. Lauf mit Startnr. 31 auf drei zu fahren, ist fast unglaublich. Ganz normal war, dass er den Platz im 2. Lauf nicht ganz halten konnte. Er fuhr wieder prima, aber zunehmend ging ihm die Kraft aus.

Den Erfolg im EC sollte man nicht überwerten. Das ganze WC-Feld und die größeren Talente waren in Zagreb.

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Re: Alpiner Skiweltcup 2019/20

Beitrag von alpinfan77 » 07.01.2020 - 21:55

Roymarcoi hat geschrieben:
06.01.2020 - 12:12
Marlene Schmotz hat sich bei ihrem Sturz in Zagreb ebenfalls einen Kreuzbandriss zugezogen.
Kann man schon tragisch nennen, nicht nur für sie, auch für den DSV :( Das ist ihre dritte schwere Verletzung und es ist fraglich, ob sie nochmals ein hohes Niveau erreichen wird. In ihrer Rückkehrsaison im letzten Winter hatte sie sich zurückgekämpft und diese Saison begann sie die Früchte zu ernten. Sie war auf dem Weg in die Top 15 in SL und RS. Damit wäre sie die klar beste deutsche Technikerin über SL und RS hinweg.

Ihr Unfall reiht sich nahtlos in die Serie der schweren Verletzungen beim DSV, nur in den letzten Jahren Dopfi, Felix, Luitz, Thomas, Sander, sogar mehrmals Wallner und Schmotz. Immer wieder trifft es gerade die Wichtigen. Ich frage mich, ob das alles nur Pech ist. Nehmen wir Schmotz. Zum einen hätte sie sich nicht so extrem ausheben lassen dürfen und wie sie auf dem Rücken gelandet ist, hätte es doch möglich sein sollen, eine größere Knieverletzung zu vermeiden. Ich habe den Verdacht, dass Unsere nicht genügend auf Stürze vorbereitet sind. Ich stelle mal die These auf, dass bei einem Verband mit einem so kleinen Reservoir an Spitzenleuten und Talenten, eine besondere Sensibilität für Verletzungsrisiken herrschen muss. Der DSV kann kein gutes Beispiel dafür sein, dafür passiert zu viel.

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Re: Alpiner Skiweltcup 2019/20

Beitrag von CrystalMountain » 07.01.2020 - 23:57

alpinfan77 hat geschrieben:
07.01.2020 - 21:55
Ich habe den Verdacht, dass Unsere nicht genügend auf Stürze vorbereitet sind. Ich stelle mal die These auf, dass bei einem Verband mit einem so kleinen Reservoir an Spitzenleuten und Talenten, eine besondere Sensibilität für Verletzungsrisiken herrschen muss. Der DSV kann kein gutes Beispiel dafür sein, dafür passiert zu viel.
Gibt es denn Verbände, bei denen die Athleten in den Genuss von speziellen Trainingseinheiten kommen, z.B. "Richtig Stürzen und dabei schwere Verletzungen vermeiden" ???

Ich denke mal, dass nahezu jede/r Aktive bei einem Sturz, wenn er/sie noch über die Piste rutscht, intuitiv versucht zu vermeiden, weitere Verletzungen zu erleiden - sofern dies in dem Moment überhaupt noch möglich ist. Oft sind die Verletzungen aber dann bereits passiert, also Auslöser bzw. Ursache des Sturzes, und nicht Folge "falschen Stürzens" bzw. ungeschickten Verhaltens beim Einschlag ins Fangnetz. Mir ist jetzt jedenfalls von keinem/r Athlet/in bekannt, der/die nach einem Sturz mit Verletzung eingeräumt hat, sich beim Stürzen irgendwie falsch oder ungeschickt verhalten zu haben, also die Verletzung in ihrer Art oder Schwere hätte vermeiden können.

Im Übrigen haben sich in den letzten Jahren derart viele Athleten aus allen möglichen Nationen verletzt (insb. Kreuzbandrisse) - und dies sowohl im Sommer-Training, im Training während der laufenden Saison, als auch in den Rennen selber. Es ist sowohl bei Speed- als auch bei Technikdisziplinen passiert. Keine Ahnung, ob es bei einer umfänglichen empirischen Auswertung signifikante Häufungen gäbe. Sind Stürze im Training anders zu bewerten als im Rennen, z.B. mangelnde Konzentration beim x-ten Trainingslauf? Zeugen Kreuzbandrisse beim Slalom von Unvermögen, während sie bei Abfahrten aufgrund der höheren Geschwindigkeiten und größeren einwirkenden Kräfte manchmal unvermeidbar sind? Es gibt Athleten, die sich über Jahre mehrmals die Kreuzbänder gerissen haben, sich mehrmals zurückgekämpft haben, und dann fahren sie jahrelang verletzungsfrei. Wieso? Einfach nur Glück gehabt? Oder irgendwas entscheidendes im Training umgestellt, spezielle psychologische Einstellung darauf, sich bei einem Sturz nicht zu verletzen? Manche Dinge passieren einfach ab und zu, Skisport ist eben eine Risikosportart, auch oder gerade im Profibereich.

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Re: Alpiner Skiweltcup 2019/20

Beitrag von Roymarcoi » 08.01.2020 - 07:54

CrystalMountain hat geschrieben:
07.01.2020 - 23:57
Im Übrigen haben sich in den letzten Jahren derart viele Athleten aus allen möglichen Nationen verletzt (insb. Kreuzbandrisse) - und dies sowohl im Sommer-Training, im Training während der laufenden Saison, als auch in den Rennen selber. Es ist sowohl bei Speed- als auch bei Technikdisziplinen passiert. Keine Ahnung, ob es bei einer umfänglichen empirischen Auswertung signifikante Häufungen gäbe. Sind Stürze im Training anders zu bewerten als im Rennen, z.B. mangelnde Konzentration beim x-ten Trainingslauf? Zeugen Kreuzbandrisse beim Slalom von Unvermögen, während sie bei Abfahrten aufgrund der höheren Geschwindigkeiten und größeren einwirkenden Kräfte manchmal unvermeidbar sind? Es gibt Athleten, die sich über Jahre mehrmals die Kreuzbänder gerissen haben, sich mehrmals zurückgekämpft haben, und dann fahren sie jahrelang verletzungsfrei. Wieso? Einfach nur Glück gehabt? Oder irgendwas entscheidendes im Training umgestellt, spezielle psychologische Einstellung darauf, sich bei einem Sturz nicht zu verletzen? Manche Dinge passieren einfach ab und zu, Skisport ist eben eine Risikosportart, auch oder gerade im Profibereich.
+1

Weiter bin ich der Auffassung, dass auch nicht jeder Körper für den Profisport geboren wurde bzw. in eine entsprechende Verfassung gebracht wird/gebracht werden kann. Sieht man auch in anderen Sportarten immer wieder. Der eine Topathlet ist nie, der andere gefühlt immer verletzt.
Siehe Hirscher/Neureuther...

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Re: Alpiner Skiweltcup 2019/20

Beitrag von CrystalMountain » 10.01.2020 - 00:22

Kein Weltcup, aber auch nicht uninteressant:

Heute und morgen (Fr/Sa 10./11.01.20) werden in Wengen/SUI zwei Europacup-Abfahrten der Herren auf dem oberen Teil der Lauberhorn-Stecke ausgetragen (Ziel: Wasserstation). Beim Blick auf die Startliste frage ich mich, wo eigentlich der DSV-Nachwuchs im Speed-Bereich ist. Dreeßen, Sander und Ferstl sind zwar noch ein paar Jahre aktiv, aber irgendwie kommt da wenig bis gar nichts nach, oder? Natürlich haben wir in Deutschland wenig Skigebiete mit langen Abfahrtspisten, sodass im Vergleich zu den großen Alpennationen AUT/SUI/FRA/ITA weniger Grundpotential vorhanden ist, aber momentan scheint mir das doch etwas mau.

----------------

Am heutigen Freitag, den 10.01.2020, beginnen in Les Diablerets/SUI die alpinen Skirennen der III. Olympischen Jugend-Winterspiele von Lausanne 2020.
Gestartet wird dort mit den Super-G-Rennen, offenbar gibt es nur 2-3 Startplätze je Nation:
Damen - https://www.fis-ski.com/DB/general/resu ... eid=100000
Herren - https://www.fis-ski.com/DB/general/resu ... eid=100001

Wegen schlechter Wetterbedingungen musste das Ziel auf der "Willy Favre"-Piste nach oben verlegt - und somit die Strecke verkürzt - werden:
https://www.lausanne2020.sport/de/news/ ... diablerets

----------------

+++ Europacup 19/20 aktuell +++ Europacup 19/20 aktuell +++ Europacup 19/20 aktuell +++

Die im Dezember in Val di Fassa - Passo San Pellegrino/ITA ausgefallenen zwei Damen-Abfahrten
werden Anfang Februar (04./05.02.2020) in Pila im Aostatal/ITA nachgeholt:
https://www.fis-ski.com/DB/general/even ... ncode=2020
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Re: Alpiner Skiweltcup 2019/20

Beitrag von snowflat » 10.01.2020 - 14:16

Die Dimensionen der diesjährigen Schneeerzeugung veranschaulichte schließlich noch der Vorstandsvorsitzende der Kitzbüheler Bergbahnen, Josef Burger. „Wir haben am 9. November mit der Beschneiung begonnen, hatten 85 Schneeerzeugermaschinen rund 13.500 Stunden im Einsatz und haben damit 90 Kubikmeter Schnee für die Rennpisten produziert“. Damit habe man rund 70 Zentimeter Schneeauflage in den Schlüsselpositionen erreicht.
Quelle: Schneekontrolle: FIS gab Grünes Licht für Hahnenkammrennen
Du kannst Dir Glück nicht kaufen.
Aber Du kannst skifahren gehen und das ist ziemlich dasselbe!

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Re: Alpiner Skiweltcup 2019/20

Beitrag von Werna76 » 10.01.2020 - 16:08

Während sich Shiffrin und Vlhova in den sozialen Netzwerken und bei Interviews mit Komplimenten zuschütten (siehe oben), scheint es im Hintergrund zu brodeln. Laut Twitter kommt es nicht zum ersten Mal zu einem Konflikt der beiden Teams
https://www.krone.at/2073428
Ich finds ganz gut, vielleicht erzeugt so eine Rivalität mehr Interesse und bringt etwas bessere Einschaltquoten, die in Österreich gegenüber früheren Jahren mittlerweile unterirdisch sind.

Hier der Originalartikel:
https://www.skiracing.com/premium/vlhov ... reb-slalom
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Re: Alpiner Skiweltcup 2019/20

Beitrag von mischi » 10.01.2020 - 18:21

Saison 18/19 40×Zermatt/Cervinia/Valtournenche
4×Kl.Scheidegg-Männlichen 1×Andermatt
1×Zinal-Grimentz
Saison 19/20
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Re: Alpiner Skiweltcup 2019/20

Beitrag von Seilbahnjunkie » 10.01.2020 - 19:42

Wengen dürfte in der Ausrichtung so ziemlich das teuerste Weltcuprennen sein. Die lange Strecke in Zusammenhang mit der komplizierten Zufahrtssituation ergibt eben leider eine ungute Kombination.

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Re: Alpiner Skiweltcup 2019/20

Beitrag von Finsteraarhorn » 11.01.2020 - 13:02

Was für ein erster Lauf in Adelboden. Hochspannung für den Zweiten.

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Re: Alpiner Skiweltcup 2019/20

Beitrag von alpinfan77 » 11.01.2020 - 22:12

CrystalMountain hat geschrieben:
10.01.2020 - 00:22
Beim Blick auf die ... Startliste frage ich mich, wo eigentlich der DSV-Nachwuchs im Speed-Bereich ist. Dreßen, Sander und Ferstl sind zwar noch ein paar Jahre aktiv, aber irgendwie kommt da wenig bis gar nichts nach, oder?
Scheint leider so zu sein. Gerade mal zwei Mann mit Startnrn. um 60 :rolleyes: Es gibt noch Jocher, der in Bormio aufgestellt war, aber Kniebeschwerden hat. Außerdem was ist mit Christof Brandner oder hatte Ferstl nicht einen jüngeren Bruder :nixweiss:


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