Zermatt und Cervina: old times

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gfm49
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Re: Zermatt und Cervina: old times

Beitrag von gfm49 » 05.04.2010 - 09:12

Hallo,
Kris hat geschrieben:Ich habe mir erlaubt, die YT Filme in meine Furggen bzw. Cime Bianche Dokuseiten einzubauen, ich hoffe ich erlange zudem die freundliche Erlaubnis hierzu:
da ein Quellennachweis angebracht ist, sei das gnädig gewährt :wink:
Kris hat geschrieben:Haettest Du zudem Fotos von der Piste 9 bzw. vom Skitunnel?
Ich glaube nicht, daß ich da jemals fotografiert habe - außer vielleicht das Panorama von der Gipfelplattfom aus. Meine ganzen alten (Foto-)Filme sind wohl ohnehin dahin.
Kris hat geschrieben: ... - beim Abstieg von von der Plattform (am Tunnelausgang) aus, ...
Offensichtlich war bereits damals die Einstiegsstelle Fernab vom Firngletscher, und wie du ja auch notierst, besonders steil.
da liegt ein Mißverständnis vor. Mit Plattform meinte ich die Gipfelplattform auf der Station - das ging gefühlte vier Stockwerke hoch über nicht sonderlich stabile Holztreppen. Ich meinte auch die dortige Piste - wie sie auf dem zweiten Bild der von Dir verlinkten italienische Seite zu sehen ist (21/27). Die ist (war) eigentlich nicht sonderlich steil, aber der zur schweizer Seite hin progressiv abfallende Gletscher hat mir doch heftigen Respekt eingeflößt (an so wenig Schnee wie auf dem Bild kann ich mich allerdings nicht erinnern). Richtig steil wurde es dann erst bem Übergang in den italienischen Hang (Bild 20/27) - aber letztlich psychologisch harmlos, weil man da bei einem Sturz nicht haltlos ins Bodenlose gefallen wäre.

Den Tunnel bin ich im Leben wohl nur einmal gehartscht. Meine Erinnerung an den Einstieg: gerade so ausreichend, daß sich zwei Leute die Ski anschnallen konnten. Dann etwa 100 Meter Querfahrt und man war auf der Piste. Bis dahin alles ziemlich ungesichert, so daß mir der Gipfelhang fast lieber war. Ich bin das zuletzt wohl 1971 oder 1972 gefahren.


Wombat
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Re: Zermatt und Cervina: old times

Beitrag von Wombat » 05.04.2010 - 09:40

gfm49 hat geschrieben:Meine ganzen alten (Foto-)Filme sind wohl ohnehin dahin.
Das kommt darauf an wie Du die Filme gelagert hast. Man empfiehlt Filme Trocken und Kühl zu lagern. Bei Farbfilmen musst Du aber mit Farbveränderungen rechnen. Auch wenn die Filme beschädigt sind, kann man da heute mit der Digital-Technik viel restaurieren.
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Re: Zermatt und Cervina: old times

Beitrag von gfm49 » 05.04.2010 - 09:49

Hallo,
Wombat hat geschrieben:Das kommt darauf an wie Du die Filme gelagert hast.
nicht wie, sondern wo :D

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Re: Zermatt und Cervina: old times

Beitrag von 3303 » 05.04.2010 - 10:01

Besonders wichtig bei der Langzeitstabilität und Lagerung entwickelter Filme ist je nach Material zusätzlich noch sehr stark die Dunkelheit.
Hinzu kommt die Art des Materials und ganz erheblich die Qualität der Entwicklung.
Solange man die üblichen Schmalfilme einfach im Wohnzimmerschrank, trockenen Keller oÄ gelagert hat, sollten 50-60 Jahre eigentlich kein großes Problem darstellen.
Nach 20-30 Jahren sehen die meisten S8 Filme noch aus wie neu.
Die Auflösung des Materials dürfte theoretisch ein ordentliches HD-Video zulassen, slange es entsprechend abgetastet wird, was leider sehr bis extrem teuer und je nach Filmtyp fast unmöglich ist. Die damaligen Videoabtastungen, die oft über die Fotogeschäfte liefen, waren zwar für Amateure bezahlbar, haben aber bei Weitem nicht alles aus dem Material herausgeholt.
Insofern dürfte das Heraussuchen der Originale durchaus eine lohnende Zeitinvestition sein und sofern es such um normale, einseitige S8 Perforation handelt, wüsste ich jemanden, der da uU mit einem Prrojector aushelfen könnte ;-)

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Re: Zermatt und Cervina: old times

Beitrag von Wombat » 05.04.2010 - 10:02

gfm49 hat geschrieben:Hallo,
Wombat hat geschrieben:Das kommt darauf an wie Du die Filme gelagert hast.
nicht wie, sondern wo :D
Die Suche ist doch eine wunderbare Expedition in die Vergangenheit. :wink:
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Re: Zermatt und Cervina: old times

Beitrag von wso » 05.04.2010 - 11:12

Ein passionierter Sedruner Dokumentarfilmer hat mir grad vorgestern http://www.filmfix.ch empfohlen, um S8-/N8-Filme in hoher Qualität zu digitalisieren. Meine hab ich 1987 auch ab Leinwand auf VHS abgefilmt und später auf DVD umkopiert - aber es ist nicht das Wahre...

Direktlink


Bei dieser Fassung hier hab ich teils mit den Filtern von Adobe Premiere nachgeholfen. Brachte nicht viel. Darum werde ich wohl für die wertvollsten Filme aus dem grosselterlichen Archiv einen Tausender investieren und sie bei Filmfix sauber digitalisieren lassen (ich selbst habe noch keine Erfahrungen mit der Firma, aber mein Sedruner Skipistenkontakt ist sehr vertrauenswürdig).

Unsere Dias habe ich via Scanner mit Masseneinzug übrigens selbst digitalisiert - sehr aufwändig, aber problemlos. Farbveränderungen konnte ich keine feststellen, und das Material war teils über 50 Jahre alt.

Punkto Leute erkennen: Rechtlich dürften diese Aufnahmen kein Problem sein, ich habe mal einen Zeitungsartikel dazu geschrieben (PDF hier abfurfbar). Kurz: Solange keine Details von Gesichtern gefilmt werden oder sich küssende Paare o.ä., sind Aufnahmen in der Öffentlichkeit zumindest nach schweizerischem Recht problemlos. Zudem: Wo kein Kläger, da kein Richter; niemand kommt wohl auf die Idee, das Recht am eigenen Bild auf einem S8-Film von 1968 einzuklagen...

Ich hatte meinen Medienrechts-Interviewpartner extra gefragt: "Ich betreibe privat eine Website mit Skilift- und Pistenfotos. Da sieht man ab und zu auch Gesichter in der Warteschlange und auf der Sonnenterrasse. Muss ich die nun alle blurren oder schwärzen?" Antwort: "Keinesfalls, das spielt sich ja alles in der Öffentlichkeit ab und die Leute sind bei diesen Aufnahmen bloss Beiwerk. Nur wenn Sie explizit Personen heranzoomen oder diese in einer so genannt herabwürdigenden Weise darstellen, haben Sie ein Problem. Aber allgemeine Aufnahmen im öffentlichen Raum sind erlaubt."
Bilder von Skiliften und anderen Seilbahnen: http://www.skiliftfotos.ch

... und andere Geschichten gibt es auf Twitter, auf Instagram und im Blog.

- Meine Reportagen aus Kleinskigebieten: klein-skigebiete.ch
- Meine Webcams in und um Sedrun: sedruncam.ch

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Re: Zermatt und Cervina: old times

Beitrag von gfm49 » 05.04.2010 - 11:34

Hallo,
Wombat hat geschrieben:Die Suche ist doch eine wunderbare Expedition in die Vergangenheit. :wink:
je nachdem, mit wem man in der Vergangenheit zu tun hatte ....
wso hat geschrieben:Ein passionierter Sedruner Dokumentarfilmer hat mir grad vorgestern http://www.filmfix.ch empfohlen, um S8-/N8-Filme in hoher Qualität zu digitalisieren.
Ich habe andere Schmalfilme professionell digitalisieren lassen - bei einer Spezialfirma in Berlin; die sind mit und ohne Nachbearbeitung (die liefern zwei Versionen, eine "Rohfassung" und eine überarbeitete Fassung) deutlich schlechter als die früher in München von einem Profi auf VHS überspielten Filme, die ich dann selbst auf DVD überspielt habe. Nur kann man diese VOB-Dateien nicht mit den normalen Programmen bearbeiten, so daß die Umwandlung zum WMV zwangsläufig zu Abstrichen führt.
wso hat geschrieben:Unsere Dias habe ich via Scanner mit Masseneinzug übrigens selbst digitalisiert - sehr aufwändig, aber problemlos. Farbveränderungen konnte ich keine feststellen, und das Material war teils über 50 Jahre alt.
Das ging bei mir mit einem Reflecta DigitDia auch recht gut - mit Ausnahme der Kodachromes (was ich überwiegend verwendet hatte) - die dauerten pro Bild is zu 10 Minuten. Außerdem erfordert das immense Nachbearbeitung wegen Staub und Kratzern (Automatische Staubentfernung gab es seinerzeit bei dem Gerät noch nicht, außerdem neigt das zu weiteren Unschärfen und geht bei Kodachrome wohl auch heute noch nicht ordentlich)
wso hat geschrieben:Punkto Leute erkennen: Rechtlich dürften diese Aufnahmen kein Problem sein.... zumindest nach schweizerischem Recht problemlos.
Schweizer Recht ist hier bekanntermaßen liberaler - außerdem geht es auch um mich selbst und gute Freunde, die sich bewußt nicht im Internet "verfolgen" lassen wollen.


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Re: Zermatt und Cervina: old times

Beitrag von Wombat » 05.04.2010 - 11:46

gfm49 hat geschrieben: Nur kann man diese VOB-Dateien nicht mit den normalen Programmen bearbeiten, so daß die Umwandlung zum WMV zwangsläufig zu Abstrichen führt.
Was soll den das bringen, die Filme ins WMV umzuwandeln? Das ist doch das schlechtere Video Format. :nixweiss:
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Re: Zermatt und Cervina: old times

Beitrag von gfm49 » 05.04.2010 - 11:52

Hallo,
Wombat hat geschrieben:Was soll den das bringen, die Filme ins WMV umzuwandeln? Das ist doch das schlechtere Video Format. :nixweiss:
ich habe bislang kein (für sporadische Nutzung bezahl- und simpel bedienbares) Programm gefunden, mit dem ich die Original VOB-Dateien vernünftig bearbeiten kann.

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Re: Zermatt und Cervina: old times

Beitrag von intermezzo » 05.04.2010 - 12:05

@gfm49:
Das ging bei mir mit einem Reflecta DigitDia auch recht gut - mit Ausnahme der Kodachromes (was ich überwiegend verwendet hatte) - die dauerten pro Bild is zu 10 Minuten. Außerdem erfordert das immense Nachbearbeitung wegen Staub und Kratzern (Automatische Staubentfernung gab es seinerzeit bei dem Gerät noch nicht, außerdem neigt das zu weiteren Unschärfen und geht bei Kodachrome wohl auch heute noch nicht ordentlich)..
.

Ich habe meine Dia-Sammlung ebenfalls mit dem Braun Slide Scan 3600 resp. Reflecta DigitDia (sind baugleiche Modelle, nur andere Namen) gescannt. Ich bin eigentlich grosso modo sehr zufrieden, ausser dass natuerlich Staub und Kratzer bei diesem bereits etwas älteren Gerät in der Tat ein Problem darstellen. Aber für mich ist das nicht wirklich ein Problem: Wichtig war einfach, dass ich mal alle Dias gescannt habe - und die Aufnahmen, die ich wirklich brauche, die scanne ich dann separat mit dem CanoScan FS höchstauflösend ein.

Doch zurück zum eigentlichen Thema dieses Topics:


Interessant sind auch diese Kartenausschnitte vom Findelngletscher aus dem Jahr 1973:
Bild

Und hier ein Ausschnitt des Triftji-Hangs. Man beachte insbesondere die Grösse des Gletschers.
Und auch nicht zu verachten: Beim Hohtälligipfel (links des Gipfels) gab es sogar noch einen, wenn auch sehr kleinen Restgletscher:
Bild
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Re: Zermatt und Cervina: old times

Beitrag von intermezzo » 13.04.2010 - 17:32

Nochmals Vergleichsbilder zum Rückgang des Theodulgletschers beim Trockenen Steg in der Zeitspanne zwischen Sommer 1982 und Sommer 2009.

1. Bild vom September 2009 sahs dann so aus: (Quelle: User "Bastian/Wetter a.d. Ruhr)" vom Wetterzentrale-Forum).
Bild

Direktvergleich mit Juli 1982:
Bild

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Re: Zermatt und Cervina: old times

Beitrag von starli2 » 13.04.2010 - 18:32

Trotz des wesentlich größeren und weiter hinauf reichendem Nährgebiets ca. die gleiche Menge an Höhenverlust wie auch am Kaunertaler Gletscher (Skigebiet, 2750m) in dieser Zeitspanne - zumindest nach meiner groben Einschätzung....

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Re: Zermatt und Cervina: old times

Beitrag von intermezzo » 14.04.2010 - 12:29

Das mit dem Gletscherschwund am Kaunertaler kann ich leider nicht beurteilen, wird aber wohl ziemlich ähnlich sein. Auch wenn diese Thematik schon hinreichend beschrieben worden ist, finde ich die Gegenüberstellung der beiden Bilder vom Zermatter Gletscher dennoch bemerkenswert; einzig und allein deswegen, weil ich endlich mal ein vernuenftiges Sommer-Foto vom nahezu identischen Aufnahmestandort gefunden habe.

Eindrücklich auch, wie stark die Vergletscherung rechts oben am Felsen beim Furggsattel auf doch immerhin 3300 Metern (und überdies an sonnenabgewandter, ziemlich schattigen Lage) abgenommen hat.

Falls es jemanden interessiert, hier der Link zum Wetterforum (auf diesen Link bin ich völlig zufällig gestossen, und habe da gleich auch meine Bilder entdeckt, was aber absolut okay ist)...

http://www.wzforum.de/forum2/read.php?8 ... sg-1701908

Schöne Bilder von Zermatt und dem Gletscherskigebiet vom gleichen Autor gibts auch hier:

http://www.wzforum.de/forum2/read.php?8 ... sg-1701877


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Re: Zermatt und Cervina: old times

Beitrag von qwertzp » 02.05.2010 - 14:07

Ich habe wie bei Saas-Fee alle bestehenden und abgebauten Anlagen in Google-Earth eingezeichnet. Zuerst hab ich es eigentlich für mich gedacht, aber vielleicht interessiert es ja jemanden. Für Korrekturen bin ich dankbar.
edit: Anhang gelöscht. Aktuelle Version auf der nächsten Seite.
Zuletzt geändert von qwertzp am 17.08.2010 - 19:06, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Zermatt und Cervina: old times

Beitrag von bastian-m » 08.05.2010 - 18:07

intermezzo hat geschrieben: Falls es jemanden interessiert, hier der Link zum Wetterforum (auf diesen Link bin ich völlig zufällig gestossen, und habe da gleich auch meine Bilder entdeckt, was aber absolut okay ist)...

http://www.wzforum.de/forum2/read.php?8 ... sg-1701908

Schöne Bilder von Zermatt und dem Gletscherskigebiet vom gleichen Autor gibts auch hier:

http://www.wzforum.de/forum2/read.php?8 ... sg-1701877
Den gleichen Autor gibt's übrigens auch hier im Alpinforum - mich! :-)
@Intermezzo: Ich wollte dir eigentlich damals eine PN geschickt haben und um Erlaubnis fragen, haben ich das nicht getan?

Aber freut mich ja, wenn meine Fotos gefallen.

Lg,
Bastian

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Re: Zermatt und Cervina: old times

Beitrag von CV » 25.05.2010 - 22:42

intermezzo hat geschrieben: Eindrücklich auch, wie stark die Vergletscherung rechts oben am Felsen beim Furggsattel auf doch immerhin 3300 Metern (und überdies an sonnenabgewandter, ziemlich schattigen Lage) abgenommen hat.
Dies erstaunt mich auch weit mehr als der Rückgang im Zehrgebiet. Ich vermute, dass dies u.a. auch mit den stärkeren Windgeschwindigkeiten der vergangenen 30 Jahre im Winter zu tun hat. Der lockere Schnee hat dann keine Chance sich zu setzen und zu "Gletschernahrung" zu werden.
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Re: Zermatt und Cervina: old times

Beitrag von intermezzo » 26.05.2010 - 10:09

@Bastian:
Den gleichen Autor gibt's übrigens auch hier im Alpinforum - mich!
@Intermezzo: Ich wollte dir eigentlich damals eine PN geschickt haben und um Erlaubnis fragen, haben ich das nicht getan?
Nee, hattest Du wohl vergessen. Aber das ist ja auch völlig egal und ist für mich im Uebrigen überhaupt kein Problem!
CV:
Dies erstaunt mich auch weit mehr als der Rückgang im Zehrgebiet. Ich vermute, dass dies u.a. auch mit den stärkeren Windgeschwindigkeiten der vergangenen 30 Jahre im Winter zu tun hat. Der lockere Schnee hat dann keine Chance sich zu setzen und zu "Gletschernahrung" zu werden.
Haben die Windgeschwindigkeiten im Winter in den letzten 30 Jahren denn auch tatsächlich zugenommen? Gibts dafür schlüssige Beweise? Falls dem so wäre (was ich nicht bezweifle, ich weiss diesbezueglich einfach zu wenig fundiert Bescheid), so ist an Deiner Argumentation natuerlich etwas dran... Dennoch bin ich davon überzeugt, dass in erster Linie die vielen Hochsommer der letzten zwei Dekaden mit ihren warmen Nächten über 3000 Meter für den starken Eisschwund verantwortlich sind.



Und weiter gehts mit alte Fotoimpressionen aus Zermatt und Umgebung: Als einer der Iditotenhügel noch mitten in Zermatt (am Dorfeingang) war...
Zuletzt geändert von intermezzo am 11.11.2011 - 14:11, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Zermatt und Cervina: old times

Beitrag von gfm49 » 26.05.2010 - 13:54

Hallo,
intermezzo hat geschrieben:Und weiter gehts mit alte Fotoimpressionen aus Zermatt und Umgebung: Als einer der Iditotenhügel noch mitten in Zermatt (am Dorfeingang) war...
da habe ich erst einmal heftig nachdenken müssen. Der große Querbau, der den Blick auf das Dorf abriegelt, war wohl das alte Hotel Victoria (gehörte imho auch zu den Seiler-Häusern). Wann wurde das abgerissen? Anfang/Mitte der 60er?

Ich kann mich allerdings überhaupt nicht erinnern, daß da unterhalb des Dorfs Skibetrieb war - da sind doch jedenfalls im Frühjahr regelmäßig die Lawinen runtergedonnert (sicher nicht immer bis zur Bahn, aber ab und zu schon, deshalb ist die Bahn dort ja inzwischen völlig eingehaust).

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Re: Zermatt und Cervina: old times

Beitrag von CV » 17.08.2010 - 12:59

qwertzp hat geschrieben:Ich habe wie bei Saas-Fee alle bestehenden und abgebauten Anlagen in Google-Earth eingezeichnet. Zuerst hab ich es eigentlich für mich gedacht, aber vielleicht interessiert es ja jemanden. Für Korrekturen bin ich dankbar.
interessant!

Kann es sein, dass die Vorgängeranlage zur 4KSB Sandiger Boden noch fehlt? Das war ja auch ein 2SL...

Interessieren würde mich noch folgendes:
Gab es den Poma KSSL Theodulpass schon vor der Erschließung des KMH? Soll heißen, wurde die Verbindung nach Cervinia liftmäßig schon in den 70ern geschlossen?
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Re: Zermatt und Cervina: old times

Beitrag von intermezzo » 17.08.2010 - 15:24

CV:
Interessieren würde mich noch folgendes:
Gab es den Poma KSSL Theodulpass schon vor der Erschließung des KMH? Soll heißen, wurde die Verbindung nach Cervinia liftmäßig schon in den 70ern geschlossen?
Help?! Welcher Stangenschlepper ist damit gemeint? Von Cervinia- oder von Zermatt-Seite aus? Kann mich noch vage an einen Poma-Stangenschlepper zwischen Gandegg und Testa Grigia erinnern, bin diesen auch noch gefahren. Zu diesem Zeitpunkt war das Klein Matterhorn noch nicht in Betrieb (Sommer 1979).

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Re: Zermatt und Cervina: old times

Beitrag von CV » 17.08.2010 - 15:49

ja, genau den KSSL meine ich. Bin ihn erstmals Ostern 81 gefahren. Da gab's aber KMH schon.

Mich interessierte das deshalb, weil der Furgsattel lifttechnisch früher erschlossen wurde als der Theodulpass (von schweizer Seite aus), was mich verwundert hat, da die Italiener ja schon länger "vor Ort" waren.

PS: ich besitze sogar ein kurzes Super8 Video von Ostern 81 mit dem KSSL in Betrieb ;-) Mehr dazu an anderer Stelle....
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Re: Zermatt und Cervina: old times

Beitrag von wso » 17.08.2010 - 15:58

Ist ja noch nicht soooo lange her, dass dieser Poma-Lift weg ist (ca. 2003, Bau der 6KSB Furggsattel und Verlängerung Gandegg-Lift). Soviel ich weiss, war der Poma ur-ur-alt, 60er-Jahre, wenn nicht gar 50er.
Bilder von Skiliften und anderen Seilbahnen: http://www.skiliftfotos.ch

... und andere Geschichten gibt es auf Twitter, auf Instagram und im Blog.

- Meine Reportagen aus Kleinskigebieten: klein-skigebiete.ch
- Meine Webcams in und um Sedrun: sedruncam.ch

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Re: Zermatt und Cervina: old times

Beitrag von intermezzo » 17.08.2010 - 16:04

Ok. Aber Theodulpass ist meines Wissens von der Schweizer Seite aus auch nie erschlossen worden. Zumindest zwischen 1979 und 1983 war ich jeden Sommer zum Sommerskifahren in Zermatt. Dabei bin ich mir zu 100 Prozent sicher, dass es keinen Lift gab, der von Zermatter Seite auf den Theodul-Pass führte. Ich bin in dieser Zeit einmal eigens zur Theodulpass-Hütte (das war noch die alte und die lag damals an einer anderen Stelle als die heutige) zu Fuss raufgekraxelt - eine lifttechnische Anlage auf Schweizer Boden war in diesen Jahren jedoch nicht zu erkennen. Das war besonders 1981 und 82 ärgerlich, da es in diesen Sommern extrem viel Schnee hatte und man sehr schön auf der italienischen Seite (Bontadini) hätte runterfahren können. Man muss sich nur die ersten Fotos in diesem thread anschauen, dann weiss man was ich meine (CV und WSO sind da natuerlich bestens im Bilde).

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Re: Zermatt und Cervina: old times

Beitrag von ATV » 17.08.2010 - 16:19

Schau Dir mal die Karte bei http://www.mapplus.ch/?size=2 an, da ist der Lift sogar noch eingezeichnet. Technische Daten suche ich Dir heute abend raus, war ein dieselbetriebener Poma Stangenskilift.
Ich schliesse mich Starli an: Boykott dem neuen, unübersichtlichen Alpinforum-Design.

Bis auf weiteres werde ich hier nicht mehr präsent sein -> meine Fotos könnt ihr weiterhin auf meiner Webseite --> www.stahlseil.ch ansehen.

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Re: Zermatt und Cervina: old times

Beitrag von intermezzo » 17.08.2010 - 16:31

ATV:
Danke für den Hinweis.

Nun, genau den Lift habe ich zwar gemeint, den Poma-Stangenschlepper Gandegg-Theodulpass. Doch das WICHTIGSTE war, dass DAMALS die Bergstation dieses Lifts garantiert NICHT auf der Passhöhe, sondern in einer Mulde lag. Man musste also, um rüber auf die Bontadini-Seite zu kommen, ein ziemliches Stück zu Fuss rauflaufen. Zudem gab es (und gibt es ja immer noch) in diesem Bereich Spalten. War also, vor allem für Ungeübte, ein ziemlich heikles und riskantes Unterfangen.

Ob die Bergstation des Poma-Stangenschleppers Gandegg-Theodulpass dann nachträglich - also nach 1983 - weiter nach oben hin zum Theodul-Pass verlegt und verlängert wurde, entzieht sich allerdings meiner Kenntnis. Wirklich schade, dass ich von diesem Lift (und leider nicht nur von diesem) in den 80ern keine Aufnahmen gemacht habe, aber irgendein Foto der alten Passo-Teodulo-Huette habe ich noch; vielleicht lässt sich ja da was erkennen. Ich mach' mich diesbezueglich bald mal auf die Suche in meiner eigenen Foto-Fundgrube...


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