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Rigorose Fahrverbote in Tirol

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kaldini
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Re: Rigorose Fahrverbote in Tirol

Beitrag von kaldini » 26.10.2019 - 14:20

Sinn macht für mich die Dosierampel vom Eiberg kommend dahingehend, dass bei Kufstein Süd das Bezirkskrankenhaus ist. Wenn sich der gesamte Verkehr dort rum staut, kommt irgendwann auch keine Rettung mehr durch. Und man kann nicht alle Fälle mit dem Heli holen.

Bin mal gespannt, ob die Mautbefreiung bis Kufstein Süd wieder kommt. Als es vor der Wahl in der Zeitung stand, hörte es sich erstmal wie ein Wahlversprechen (-verarsche) an. Aber zumindest geht es damit weiter. Mal sehen.
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freerider13
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Re: Rigorose Fahrverbote in Tirol

Beitrag von freerider13 » 27.10.2019 - 11:08

kaldini hat geschrieben:
26.10.2019 - 14:20
Sinn macht für mich die Dosierampel vom Eiberg kommend dahingehend, dass bei Kufstein Süd das Bezirkskrankenhaus ist. Wenn sich der gesamte Verkehr dort rum staut, kommt irgendwann auch keine Rettung mehr durch. Und man kann nicht alle Fälle mit dem Heli holen.

Bin mal gespannt, ob die Mautbefreiung bis Kufstein Süd wieder kommt. Als es vor der Wahl in der Zeitung stand, hörte es sich erstmal wie ein Wahlversprechen (-verarsche) an. Aber zumindest geht es damit weiter. Mal sehen.
Ich seh es grad andersrum:
Wenn die Skifahrer wegen der Ampel über Wörgl fahren kommen sie über die Landstraße genau an dem Kreisverkehr zum Krankenhaus wieder nach Kufstein rein und verteilen sich von da wieder. Dann ist dort erst recht Chaos...

Den ersten Kreisverkehr vom Eiberg runter empfand ich damals eigentlich nie als solches Nadelöhr- bin aber zugegebener Maßen nie zu berufsverkehrszeiten dort lang gekommen. Was die Skifahrer betrifft ist der Kreisel erst problematisch geworden, als die Vignettenpflicht kam und alle geradeaus Richtung Stadt wollten - dann hat es sich weit über den Kreisel zurückgestaut. Von Kreisel bis Autobahn ging es dann wieder...
Aber gut - Platz genug wäre ja, um den Kreisel auch in diese Richtung weiter auszubauen. Bloß: warum sollten die das machen, solange die Vignettenpflicht besteht und die meisten eh nicht da lang fahren...

Jan

freerider13
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Re: Rigorose Fahrverbote in Tirol

Beitrag von freerider13 » 31.10.2019 - 09:54

Tja, so viel zum Wahlversprechen:
https://www.tt.com/politik/landespoliti ... n-ansetzen

Statt Befreiung von der Vignettenpflicht Ausdehnung der selben auf die Landstraßen.
Ändert zwar eigentlich nix am Stau - bringt aber Geld in die Kasse...
Frage mich, wie lange ich in Österreich noch zu Fuß das Haus verlassen darf ohne Vignette.

Jan

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Re: Rigorose Fahrverbote in Tirol

Beitrag von GIFWilli59 » 31.10.2019 - 10:34

freerider13 hat geschrieben:
31.10.2019 - 09:54
Statt Befreiung von der Vignettenpflicht Ausdehnung der selben auf die Landstraßen.
Ändert zwar eigentlich nix am Stau - bringt aber Geld in die Kasse...
Klar, wenn ich für jede Straße Maut zahlen muss, fahre ich auf der Landstraße :wink:

Fände ich gar nicht so schlecht, dann wird dem albernen Ausweichverkehr endgültig der Riegel vorgeschoben. Vielleicht wird man dann vor der nächsten Wahl an anderer Stelle eine Steuer senken und erreicht so den Effekt, den man in Deutschland verpasst hat...

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Talabfahrer
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Re: Rigorose Fahrverbote in Tirol

Beitrag von Talabfahrer » 31.10.2019 - 11:44

Variante 5 stelle ich mir "interessant" in der Umsetzung vor: Soll dann z.B. an Wochenenden die Durchfahrt durch Kufstein von Kiefersfelden über die alte Grenze - Schubert- Salurner Straße und anschließend die Eibergstraße mautpflichtig werden? Von der Mautpflicht ausgenommener Ziel- und Quellverkehr sind automatisch alle Fahrzeuge mit österreichischen Kennzeichen KU und KB oder gleich alle Fahrzeuge mit österreichischen Kennzeichen? Sonst trifft das nämlich auch diejenigen Einheimischen, die keine Klebe- oder digitale ASFINAG-Vignette haben. Einige hier glauben mir das zwar nicht; trotzdem sind das nicht wenige. Nachdem aber die Wahl vorbei ist, kann man ja auch mal ein paar Grausamkeiten ausprobieren.
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Re: Rigorose Fahrverbote in Tirol

Beitrag von freerider13 » 31.10.2019 - 11:54

GIFWilli59 hat geschrieben:
31.10.2019 - 10:34
freerider13 hat geschrieben:
31.10.2019 - 09:54
Statt Befreiung von der Vignettenpflicht Ausdehnung der selben auf die Landstraßen.
Ändert zwar eigentlich nix am Stau - bringt aber Geld in die Kasse...
Klar, wenn ich für jede Straße Maut zahlen muss, fahre ich auf der Landstraße :wink:

Fände ich gar nicht so schlecht, dann wird dem albernen Ausweichverkehr endgültig der Riegel vorgeschoben. Vielleicht wird man dann vor der nächsten Wahl an anderer Stelle eine Steuer senken und erreicht so den Effekt, den man in Deutschland verpasst hat...
Sie wollen ja bestimmte Ausweichstrecken bemauten.
Das ganze würde nur Sinn machen, wenn fürs gesamte Straßennetz gezahlt werden müsste. Wählst du einzelne Strecken aus, weichen Sie nur auf immer kleinere aus.
Ausser der Mautbefreiung ist für meine Begriffe nur die vorgeschlagene Kurzzeitvignette eine brauchbare Alternative - zumindest bezüglich der skitagesgäste in Kufstein: Hauptargument bei denen ist ja nicht, dass sie GAR nicht zahlen wollen - sie sehen nur nicht ein für eine Tagesfahrt, bei der sie 2 mal 3km Autobahn fahren, eine 10Tagesvignette fürs gesamte österreichische Autobahnnetz zu bezahlen...

Außerdem glaube ich, dass die Rechnung auch nicht stimmt: die Leute werden immer noch eine 10 Tages Vignette kaufen wenn sie länger da sind - und nicht auf 2 Tage umsteigen. Jahresvignette interessiert das so und so nicht. Nur die, die bislang GAR nix gekauft haben werden zuschlagen. Damit sollte man nach Adam Riese mehr einnehmen als vorher.

Jan

PS:
Und du glaubst doch nicht wirklich, dass wegen irgendeiner Vignette eine Steuer gesenkt wird, oder? :lol: ist ja seit neuestem auch verboten in Europa. Weiß nicht mehr genau. Iiiiiiiiiiirgendjemand hat da mal geklagt oder so... :mrgreen:

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Re: Rigorose Fahrverbote in Tirol

Beitrag von icedtea » 31.10.2019 - 16:50

Talabfahrer hat geschrieben:
31.10.2019 - 11:44
Variante 5 stelle ich mir "interessant" in der Umsetzung vor: Soll dann z.B. an Wochenenden die Durchfahrt durch Kufstein von Kiefersfelden über die alte Grenze - Schubert- Salurner Straße und anschließend die Eibergstraße mautpflichtig werden? Von der Mautpflicht ausgenommener Ziel- und Quellverkehr sind automatisch alle Fahrzeuge mit österreichischen Kennzeichen KU und KB oder gleich alle Fahrzeuge mit österreichischen Kennzeichen? Sonst trifft das nämlich auch diejenigen Einheimischen, die keine Klebe- oder digitale ASFINAG-Vignette haben. Einige hier glauben mir das zwar nicht; trotzdem sind das nicht wenige. Nachdem aber die Wahl vorbei ist, kann man ja auch mal ein paar Grausamkeiten ausprobieren.
Schon Variante 4 halte ich nicht für praktikabel; auch da müsste man ja zu den Zeiten, an denen die Bemautung wirksam sein soll, wieder den vollen Kontrollapparat aktivieren (das sind ja dann die Kosten, welche bei den Ländern liegen, es sei denn nur die ASFINAG stellt sich hin und kontrolliert :wink: ). Und das Problem der Einheimischen ohne Vignette käme genau wie bei Variante 5 zum Zug. Ob der Minister noch eine lange Halbwertzeit hat wird man auch sehen; von einem AR der ASFINAG kann man wohl keine positive Stellungnahme zu einer Variante erwarten, die der ASFINAG "schadet" :naja:
Wo ich schon war:
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Was als nächstes kommt: Laax, danach Montafon


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Re: Rigorose Fahrverbote in Tirol

Beitrag von j-d-s » 31.10.2019 - 18:01

Was hat denn der Reichhardt mit Wahlversprechen zu tun? Der gehört zur Übergangsregierung, die sowieso nie gewählt wurde und auch irgendwann weg ist wenn sie die Koalitionsverhandlungen abschließen. Wobei man da hoffen muss, dass es keinen grünen Verkehrsminister gibt, denn der schlägt dann sicher ne Nulllösung vor...
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Re: Rigorose Fahrverbote in Tirol

Beitrag von Talabfahrer » 06.11.2019 - 12:44

Langsam trudelt das Verfahren einer Entscheidung entgegen. Aus der Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Mi, 06.11.2019:

Vignetten-Antrag wird für Parteien zur Gretchenfrage

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Re: Rigorose Fahrverbote in Tirol

Beitrag von extremecarver » 06.11.2019 - 12:58

Mehr Transitverkehr trotz Quoten/Verboten: https://tirol.orf.at/stories/3020272/
Von Jänner bis Ende Oktober passierten 2.086.263 Lkws die Mautstelle in Schönberg. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Anstieg um knapp zwei Prozent, oder 40.000 Lkws.

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Re: Rigorose Fahrverbote in Tirol

Beitrag von freerider13 » 06.11.2019 - 14:14

extremecarver hat geschrieben:
06.11.2019 - 12:58
Mehr Transitverkehr trotz Quoten/Verboten: https://tirol.orf.at/stories/3020272/
Von Jänner bis Ende Oktober passierten 2.086.263 Lkws die Mautstelle in Schönberg. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Anstieg um knapp zwei Prozent, oder 40.000 Lkws.
Naja, ganz provokativ gesagt: Es war nicht anders zu erwarten!
Zum Schwerverkehr allgemein:
Wir leben nun mal in einer industrialisierten Welt mit - dank EU - weitestgehend Gefallenen Handelsgrenzen. Da werden nun mal Waren von A nach B verbracht. Ist halt so.
Ich sage ganz brutal: Sich diesen Schwerverkehr wegzuwünschen ist einfach eine blanke Illusion. Selbst, wenn die Alternativen Verkehrswege (Schiene zB.) optimal ausgebaut wären - es würde trotzdem niemals reichen, um den gesamten Warenverkehr abwickeln zu können. Und selbst wenn: Verladung der Waren bleibt inständig und Zeitintensiv - und das fällt niemals weg. Für die letzten Kilometer braucht es - egal wie - immer den LKW. Oder habt ihr schon mal gesehen, wie bei billa, hofer und co. die tägliche Warenlieferung aus dem Güterzug geladen wird? Nein? Ich auch nicht...
Es tut mir leid, aber Österreich ist Bestandteil der EU und genießt auch alle Vorteile bezüglich Preisen, Handelshemmnissen usw.
man muss dann eben auch die Lasten eines solchen Systems tragen...
Und die Fahrverbote für LKW: naja, was soll das überhaupt??? Wo sollen denn die LKW hin, die an Verbotstagen zurück bis München stehen???
Ganz ehrlich: natürlich MÜSSEN die nachher über den Brenner - bloß halt 1 oder 2 Tage später... An der Gesamtbelastung ändert das rein GAR nichts, wie man jetzt sieht...
Die einzig logische Alternative ist der konsequente Ausbau des Verkehrsnetzes, um den Andrang so schnell wie möglich abfließen zu lassen. Verbunden mit konsequent errichteten Einhausungen zum Lärmschutz in den Alpentälern.
Dazu auf lange Frist die konsequente Unterstützung alternativer Antriebssysteme für LKW, um die emmissionsbelastung zu reduzieren.

Der ganze Rest ist nur Augenwischerei und ein Spiel auf Zeit, um das Problem „draußen zu halten“.

Und an alle, die jetzt rufen: „wir wollen aber nicht, dass italienische Waren, die in Dänemark verkauft werden per LKW durch unser Land rollen!“:
Dann streicht gleich mal euren italienischen Oder Schweizer Käse, euren Meeresfisch, eure Steaks aus England, Irland oder Übersee, eure italienischen Nudeln, euren asiatischen Reis, Eure Bananen oder Ananas aus Übersee, eure deutschen, französischen oder japanischen Autos oder eure Elektroartikel und Kleidung „made in China“ von der Liste... das wär dann alles einfach nicht mehr möglich...
Wie das dann sein würde, das werden uns hoffentlich die Briten demnächst eindrucksvoll beweisen...
Und hoffentlich denkt - auch in Österreich - die Politik dann wirklich mal endlich über tragfähige und zukunftsorientierte Lösungen nach, statt mit populistischer Augenwischerei auf Wählerfang zu gehen!

My five piece Cent of cake...

Schöne Grüße,
Jan
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Re: Rigorose Fahrverbote in Tirol

Beitrag von extremecarver » 06.11.2019 - 14:35

Es wäre anders zu erwarten - wenn der Brenner pro km die selben Kosten hätte wie die Routen in Schweiz bzw Frankreich. Ich bin sicher dann ginge es 10-20% zurück (etwas mehr Verlagerun auf die Schiene, etwas mehr via Schweiz, und etwas weniger Verkehr insgesamt)- nur darf Österreich durch EU ja nicht die Transitpreise erhöhen - und DE und IT haben halt geradezu lächerliche Abgaben auf LKW Verkehr - grade wenn man die Straßenabnutzung hernimmt LKW vs PKW zahlen LKW viel viel viel zu wenig...
Aber ja - ich bin ja auch gegen Verbote oder einfache Quoten. Einfach Quoten nehmen und dann die Slots versteigern (Startpreis halt der normale Preis +20% an so Tagen). Auf keinen Fall weiterer Ausbau - der Verkehr nimmt eh schon viel zu viel Fläche in Anspruch.
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Re: Rigorose Fahrverbote in Tirol

Beitrag von freerider13 » 06.11.2019 - 16:27

extremecarver hat geschrieben:
06.11.2019 - 14:35
Es wäre anders zu erwarten - wenn der Brenner pro km die selben Kosten hätte wie die Routen in Schweiz bzw Frankreich. Ich bin sicher dann ginge es 10-20% zurück (etwas mehr Verlagerun auf die Schiene, etwas mehr via Schweiz, und etwas weniger Verkehr insgesamt)- nur darf Österreich durch EU ja nicht die Transitpreise erhöhen - und DE und IT haben halt geradezu lächerliche Abgaben auf LKW Verkehr - grade wenn man die Straßenabnutzung hernimmt LKW vs PKW zahlen LKW viel viel viel zu wenig...
Aber ja - ich bin ja auch gegen Verbote oder einfache Quoten. Einfach Quoten nehmen und dann die Slots versteigern (Startpreis halt der normale Preis +20% an so Tagen). Auf keinen Fall weiterer Ausbau - der Verkehr nimmt eh schon viel zu viel Fläche in Anspruch.
Nun ja. Kurzfristig vielleicht - das ist ja genau, was ich sagen will:
Was wird passieren, wenn Österreich die Kosten auf der Brennerroute erhöht? Schweiz und Frankreich werden nachziehen bzw. Auch verteuern, um den Verkehr aus ihrem Bereich weg zu haben...Ergebnis: das gleiche wie vorher, bloß teurer.
Ist alles keine langfristige Lösung - nur eine Verlagerung des Problems.
Der Warenbedarf bleibt dennoch gleich...
Und was den Ausbau der Verkehrswege betrifft:
Wo soll noch der Unterschied sein, ob eine Autobahn 2 oder 3 Spurig ist??
Bei modernen Lärmschutzwänden (wie es gerade die Österreicher ja gerade auf der A10 vormachen) eigentlich kein Thema! Das braucht auch nicht mehr Fläche...
Was aber passiert, wenn eine Spur wegfällt - oder auch nur verengt ist - beim heutigen Verkehr kann jeder Life und in Farbe auf der A99 München Ost beobachten. LKWs stehen in Reih und Glied von Kreuz Brunnthal bis Kreuz Nord - gut 20 km. Jeden Tag. Seit über einem Jahr. Und nicht zu vergessen: Das ist die Hauptanschlussroute nördlich vom Brenner...

Nein, es hilft nix: auf lange Zeit muss Ausbau her, um den Verkehr abfließen zu lassen den wir unvermeidlich bekommen werden. Sonst versinken die Alpen über kurz oder lang im Stau. Und die Weichen müssen JETZT gestellt werden...

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Re: Rigorose Fahrverbote in Tirol

Beitrag von j-d-s » 06.11.2019 - 16:58

Man müsste halt in Kufstein einen großen LKW-Zug-Verladebahnhof bauen, da zu warten bis die ganzen Anwohner in bayrischen Inntal ihre Klagen abgeschlossen haben dauert Jahrzehnte.
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Re: Rigorose Fahrverbote in Tirol

Beitrag von jens.f » 06.11.2019 - 17:40

j-d-s hat geschrieben:
06.11.2019 - 16:58
Man müsste halt in Kufstein einen großen LKW-Zug-Verladebahnhof bauen, da zu warten bis die ganzen Anwohner in bayrischen Inntal ihre Klagen abgeschlossen haben dauert Jahrzehnte.
Das würde auch nichts helfen - es Fehlen auch auf Österreichischen Seite die benötigten Kapazitäten auf der Schiene.
Wollte man eine relevante Anteil des LKW-Verkehrs auf die Schiene packen, hätten man den Brenner-Basistunnel gleich 6-gleisig bauen müssen...

Eine sechsstreifige Autobahn hat eine Kapazität von ca. 100.000 Auto pro Tag (wobei das jetzt PKWs und LKWs sind) - das sind ca. 70 Fahrzeuge pro Minute...
Das bekommt man sicher nicht auf eine 2-gleisige Strecke...

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Re: Rigorose Fahrverbote in Tirol

Beitrag von Wurzelsepp » 06.11.2019 - 18:01

freerider13 hat geschrieben:
06.11.2019 - 16:27
Nun ja. Kurzfristig vielleicht - das ist ja genau, was ich sagen will:
Was wird passieren, wenn Österreich die Kosten auf der Brennerroute erhöht? Schweiz und Frankreich werden nachziehen bzw. Auch verteuern, um den Verkehr aus ihrem Bereich weg zu haben...Ergebnis: das gleiche wie vorher, bloß teurer.
Ist alles keine langfristige Lösung - nur eine Verlagerung des Problems.
Der Warenbedarf bleibt dennoch gleich...
Der letze Satz ist falsch: Wenn (ganz grosses WENN) der Güterverkehr auf der Strasse deutlich teurer wird (sagen wir Faktor 3), dann wird der Warenbedarf deutlich kleiner werden: Dann lohnt es sich nämlich nicht mehr, die französischen Kartoffeln nach Polen zu karren, dort zu waschen, dann nach Dänemark zu karren, um Pommes draus zu machen, die dann nach einem weiteren LKW-Transport im französischen Supermarkt verkauft werden.
Da der Preis für den Transport aktuell so extrem tief ist, ist er für viele Güter absolut kein Faktor mehr. Es lohnt sich dann halt für die arbeitsintensiven Arbeiten ganz viele Waren in Tieflohnländer zu fahren, nur um sie anschliessend wieder zurück zu bringen.
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Re: Rigorose Fahrverbote in Tirol

Beitrag von jens.f » 06.11.2019 - 18:13

Ergänzung zum Thema Rola:

Ich habe mal versucht, das ganze Nachzurechnen:
Laut:
https://www.wienerzeitung.at/nachrichte ... Alpen.html
Waren 2018 2,4 Mio Lkw am Brenner Unterwegs.
Wenn man jetzt bedenkt, das Sonntags (und teilweise auch Samstags) LKW-Fahrverbot ist, verteilt sich das auch weniger als 300 Tage.
Bei 300 Tagen wären das also 8000 LKWs pro Tag

Laut:
https://www.automotive.at/strassenguete ... eht-134873
Transportieren 42 RoLa Züge bis zu 770 Lkw pro Tag.
Für 8000 LKWs braucht es also 436 RoLa Züge pro Tag - Das heißt, im Schnitt alle 3,3 Minuten ein Zug.
Da die LKWs aber nicht gleichverteilt kommen, müßte man Folgezeiten von im Rahmen einer Minuten möglich machen.
Laut z.B.:
https://www.umweltbundesamt.de/sites/de ... n/4005.pdf
Ist der bestmögliche Wert 15 Züge pro Stunde - also eine Folgezeit von 4 Minuten.
Um also auf die eine Minute zu kommen, braucht man also 4 Gleise pro Richtung - alleine für die Rola, dazu kommen ja noch Personenzüge und normale Güterzüge...

Fazit: Man müßte den Brenner-Basistunnel 10-Gleisig bauen...
OK, wenn man jetzt sagt, wir wollen nur die Hälfte auch die Schiene Bringen, sind das immer noch 5 Gleise....

Fazit: Wer glaubt, mit der Rola den LKW-Verkehr auf dem Brenner wirklich signifikant reduzieren zu können, der irrt - die Rola kann maximal die jährliche Steigerung für ein paar Jahre abfedern...

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Re: Rigorose Fahrverbote in Tirol

Beitrag von flamesoldier » 06.11.2019 - 18:37

jens.f hat geschrieben:
06.11.2019 - 18:13
Ergänzung zum Thema Rola:

Ich habe mal versucht, das ganze Nachzurechnen:
Laut:
https://www.wienerzeitung.at/nachrichte ... Alpen.html
Waren 2018 2,4 Mio Lkw am Brenner Unterwegs.
Wenn man jetzt bedenkt, das Sonntags (und teilweise auch Samstags) LKW-Fahrverbot ist, verteilt sich das auch weniger als 300 Tage.
Bei 300 Tagen wären das also 8000 LKWs pro Tag

Laut:
https://www.automotive.at/strassenguete ... eht-134873
Transportieren 42 RoLa Züge bis zu 770 Lkw pro Tag.
Für 8000 LKWs braucht es also 436 RoLa Züge pro Tag - Das heißt, im Schnitt alle 3,3 Minuten ein Zug.
Da die LKWs aber nicht gleichverteilt kommen, müßte man Folgezeiten von im Rahmen einer Minuten möglich machen.
Laut z.B.:
https://www.umweltbundesamt.de/sites/de ... n/4005.pdf
Ist der bestmögliche Wert 15 Züge pro Stunde - also eine Folgezeit von 4 Minuten.
Um also auf die eine Minute zu kommen, braucht man also 4 Gleise pro Richtung - alleine für die Rola, dazu kommen ja noch Personenzüge und normale Güterzüge...

Fazit: Man müßte den Brenner-Basistunnel 10-Gleisig bauen...
OK, wenn man jetzt sagt, wir wollen nur die Hälfte auch die Schiene Bringen, sind das immer noch 5 Gleise....

Fazit: Wer glaubt, mit der Rola den LKW-Verkehr auf dem Brenner wirklich signifikant reduzieren zu können, der irrt - die Rola kann maximal die jährliche Steigerung für ein paar Jahre abfedern...
Ich komme auf Zugfolgezeiten von 6,6 Minuten. Du vergisst, dass der Verkehr über den Brenner in zwei Richtungen fließt und beide addiert werden bei der Verkehrszählung. Somit etwa 4000 LKW je Richtung pro Tag, 218 RoLa Züge um ALLE LKW auf die Schiene zu bekommen und 6,6 min Zugfolgezeit, wenn alle Züge gleich schnell fahren können. Im Stuttgarter Sbahntunnel hat man derzeit mit störanfälliger veralteter Steuertechnik eine planmäßige Zugfolgezeit von 2,5 Minuten inklusive 30 Sekunden Ein-/Ausstiegszeit. Ich denke das ganze wäre mit ETCS und entsprechend kleinen Gleisabschnitten in der Signalsteuerung durchaus möglich. Zumindest eine signifikante Verringerung ist auf jeden Fall möglich, wenn man ein ordentlich leistungsfähiges Terminal zum Verladen aufbaut.
45 Skitage in der Saison 17/18:
14x Saalbach, 9x Hintertuxer Gletscher, 5x Kitzsteinhorn, 3x Zillertalarena, 3x Warth/Schröcken, 3x Mellau-Damüls (davon 1x inkl. Faschina), 1x Kitzbühel, 1x Wildkogel Arena, 1x Silvretta Montafon, 1x Schmittenhöhe, 1x Diedamskopf, 1x Sonnenkopf, 1x Fellhorn-Kanzelwand, 1x Ski Arlberg

50 Skitage in der Saison 18/19:
11x Saalbach, 10x Hintertuxer Gletscher, 7x Serfaus-Fiss-Ladis, 5x Sörenberg, 3.5x Axamer Lizum, 2x Mellau/Damüls, 2x Savognin, 2x Ischgl-Samnaun, 2x Warth-Schröcken, 2x Obergurgl/Hochgurgl, 2x Diedamskopf, 1x Sölden, 0.5x Muttereralm

1 Skitag in der Saison 19/20:
1x Hochgurgl

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Re: Rigorose Fahrverbote in Tirol

Beitrag von Skitobi » 06.11.2019 - 20:30

flamesoldier hat geschrieben:
06.11.2019 - 18:37
Ich komme auf Zugfolgezeiten von 6,6 Minuten. Du vergisst, dass der Verkehr über den Brenner in zwei Richtungen fließt und beide addiert werden bei der Verkehrszählung. Somit etwa 4000 LKW je Richtung pro Tag, 218 RoLa Züge um ALLE LKW auf die Schiene zu bekommen und 6,6 min Zugfolgezeit, wenn alle Züge gleich schnell fahren können. Im Stuttgarter Sbahntunnel hat man derzeit mit störanfälliger veralteter Steuertechnik eine planmäßige Zugfolgezeit von 2,5 Minuten inklusive 30 Sekunden Ein-/Ausstiegszeit. Ich denke das ganze wäre mit ETCS und entsprechend kleinen Gleisabschnitten in der Signalsteuerung durchaus möglich. Zumindest eine signifikante Verringerung ist auf jeden Fall möglich, wenn man ein ordentlich leistungsfähiges Terminal zum Verladen aufbaut.
Außerdem gibt es mit kompletter BBT-Fertigstellung 4 Gleise ab vor Rosenheim bis (weiß ich grad nicht genau wie weit) hinter Franzensfeste! Es müssten ja nicht alle ROLA-Züge die Schnellfahrstrecke blockieren :biggrin: - auf jeden Fall kann man da schon beide Strecken dafür nutzen. Dann gibts halt einen Express-Tarif für den Tunnel und einen Günstigeren für die Bergstrecke - idealerweise beides günstiger als die Autobahn. Nur nachts sollte für den Lärmschutz alles durch die Tunnel fahren.

Ansatz um Kapazitätsprobleme und Konflikte zum Personenverkehr zu verringern: Wie schnell kann ein ROLA-Zug konstruiert werden?


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Re: Rigorose Fahrverbote in Tirol

Beitrag von Stäntn » 06.11.2019 - 21:00

Ist der Ansatz nicht grundsätzlich den Transit zu verringern weil viele aufgrund der billigen Überquerung (im vgl. zu Gotthard etc.) diese Route nutzen? Ist eine Maut Autobahn plus 4 gleisige Rola dann für den nun verringerten Transit ausreichend? Hab heute wieder ne kilometerlange LKW Wand erlebt, das kann so ja nicht weitergehen.
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Re: Rigorose Fahrverbote in Tirol

Beitrag von Talabfahrer » 06.11.2019 - 21:31

Zum Thema LKW-Transit Nord -> Süd über den Brenner wurde neulich in der sehenswerten Diskussion, die eigentlich beim Reizthema "Kunstschneeband" startete, ein interessanter Zusammenhang mit dem anscheinend desolaten Zustand italienischer Frachthäfen (insbesondere Genua) erwähnt. Es lohnt sich, ab der unten verlinkten Stelle mal eineinhalb Minuten zuzuhören:
Öko-Hysteriker und grüne Schizos? Walter Delle Karth trifft Gebi Mair | Hinterzimmer #018
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Re: Rigorose Fahrverbote in Tirol

Beitrag von freerider13 » 08.11.2019 - 14:31

Auch, wenn ich mit der Partei persönlich jetzt nicht so viel anfangen kann: Auch mal ein denkbarer Lösungsansatz:
https://www.tt.com/politik/landespoliti ... ationalrat
Bin gespannt, was am Montag passiert...

Jan

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Re: Rigorose Fahrverbote in Tirol

Beitrag von icedtea » 11.11.2019 - 22:29

Wenn ich es gerade in der ZIB 2 richtig mitbekommen habe, ist die Mautbefreiung auf 5 Strecken wie vorgeschlagen beschlossene Sache :D
Wo ich schon war:
Ski-Zillertal 3000 (alles außer Gletscher); Hochzillertal/Hochfügen, Spieljoch, Hauser Kaibling; Alpendorf/Wagrain/Flachau; Maiskogel, Pass Thurn/Resterhöhe; Schmittenhöhe, Wildkogel, Damüls/Mellau, Hochzeiger, Kronplatz, Söllereck, Planai/Hochwurzen, Willingen, Schnalstaler Gletscher
Was als nächstes kommt: Laax, danach Montafon

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Re: Rigorose Fahrverbote in Tirol

Beitrag von da_Woifi » 11.11.2019 - 23:04

icedtea hat geschrieben:
11.11.2019 - 22:29
Wenn ich es gerade in der ZIB 2 richtig mitbekommen habe, ist die Mautbefreiung auf 5 Strecken wie vorgeschlagen beschlossene Sache :D
https://tirol.orf.at/stories/3021253/
Vignettenbefreiung ab 15. Dezember
Am Mittwoch kommt der Antrag zur endgültigen Abstimmung in den Nationalrat.

Konkret geht es bei den Abschnitten um die
Inntalautobahn A12 (Kufstein-Süd),
Westautobahn A1 (Salzburg-Nord),
Rheintal/Walgau-Autobahn A14 (Anschlussstelle Hohenems),
Linzer Autobahn A26 und die
Mühlkreisautobahn A7 (noch zu bauende Bypassbrücke zwischen Ausfahrt Hafenstraße und Urfahr).
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Re: Rigorose Fahrverbote in Tirol

Beitrag von molotov » 11.11.2019 - 23:42

Muss das sein, bisher gabs wenigstens nen Deppenfilter...
Mal schauen ob es jetzt im Bregenzer Wald noch voller wird, anzunehmen ist es.
Touren >> Piste


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