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Feldberg im Taunus - Sommerrodelbahn und neuer Lift?!

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Feldberg im Taunus - Sommerrodelbahn und neuer Lift?!

Beitrag von taunussi » 17.08.2006 - 12:47

Hier ein sehr erfreulicher Artikel aus der Taunus Zeitung vom 17.08.2006:

Es scheint voran zu gehen!
Viel Lob für Feldberg-Vision des Landrats +++ Wirt würde zahlen
Hochtaunus. „Als ich gestern d...
Von Alexander Wächtershäuser

Hochtaunus. „Als ich gestern das große TZ-Interview mit Ulrich Krebs las, hätte ich fast einen Freudensprung gemacht!“, erzählt Peter Stürtz, der Pächter des Feldberghofs. In dem Interview zu seinen ersten 100 Tagen im Amt hatte der neue Landrat gesagt, dass er sich eine Sommerrodelbahn auf dem Feldberg durchaus vorstellen könnte. „Das ist ja eine Idee, die wir schon seit längerem verfolgen“, jubelt der Gastronom. Und dafür ist er auch bereit, tief in die eigene Tasche zu greifen. „Die 2 Millionen Euro, die so eine Bahn kostet, könnte ich aufbringen.“
So geht es!
Die Bahn soll – nach den Plänen von Stürtz – auf der Skipiste, der so genannten Nordbahn, errichtet werden. 1400 Meter wäre die Strecke lang, die einen Höhenunterschied von 150 Metern bewältigt. Der Lift, der die Schlitten wieder zur Bergstation zurückschleppt, könnte am Rand der Skipiste errichtet werden. Binnen vier Monate nach Erteilung der Baugenehmigung könnte die Rodelbahn fertiggestellt sein. Die Arbeiten im Gelände würden sechs Wochen dauern. Kein Wunder, dass Stürtz davon träumt, bereits im nächsten Jahr zu Ostern die Bahn eröffnen zu können.

Zuschüsse von Kreis, Land, Bund oder EU seien nicht zu erwarten, weiß Stürtz. Daher erhofft er sich vom Kreis zumindest planerische Unterstützung. Schließlich müssten eine Reihe von Gremien an einen Tisch gebracht werden, um so ein Projekt zu realisieren, von dem die gesamte Taunusregion profitieren werde. Da sei es ein gutes Zeichen, dass der Landrat einen Besuch in der Rhön plane, um eine Rodelbahn einmal selbst in Augenschein zu nehmen.

Positiv sind auch die Signale, die vom Naturpark Hochtaunus und vom Taunus-Touristik-Service kommen. Für den Geschäftsführer des Naturparks Hochtaunus, Hans-Walter Herpel, sind solche Überlegungen wie der Bau einer Sommerrodelbahn kein Tabu-Thema. „Wir sind ohnehin ständig dabei zu überlegen, wo man welche Aktivitäten durchführen kann“, sagte er. Konkret sei über die aktuellen Pläne noch nicht gesprochen worden.

Für Rainer Kowald vom Taunus-Touristik-Service wäre eine Sommerrodelbahn eine weitere Aufwertung der Feldbergregion. Und da habe sich ohnehin in letzter Zeit eine Menge getan. „Wir haben den ÖPNV verbessert, die Gastronomie auf dem Plateau hat einen deutlichen Aufschwung erlebt, und es gibt eine Reihe von neuen touristischen Angeboten.“ Der unter dem Feldberg verlaufende Limes oder der Heilklima-Park seien nur zwei Stichworte. Zudem sei der Bau einer solchen Bahn nur mit geringen Eingriffen in die Natur verbunden. Von der Gemeindeverwaltung Schmitten war gestern keine Stellungnahme zum Thema „Sommerrodelbahn“ zu erhalten.

Zustimmung erhielt Krebs auch zu seinem Vorschlag, mit dem Einsatz von Schneekanonen die Winter-Saison im Feldberggebiet zu verlängern. „Wenn wir dank Schneekanonen eine Woche Ski-Urlaub bei garantiert guten Schneeverhältnissen anbieten könnten, wäre dies ein Riesenschub für die Taunus-Touristik“, glaubt Kowald. Und da könne man vielleicht sogar auf Zuschüsse hoffen, meint er und verweist auf das Beispiel Willingen, wo sich das Land Hessen an einem ähnlichen Projekt beteiligt habe. Falls Kowald Recht behalten sollte, dürfte Peter Stürtz dann erneut einen Freudensprung machen. „Das wäre ein Traum. Aber vermutlich ist so eine Beschneiungsanlage doch teurer als eine Sommerrodelbahn.“
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Beitrag von Frank » 17.08.2006 - 14:39

Ja den Bericht in der Taunus-Zeitung hab ich auch gerade gelesen und wollte ihn posten, da bist Du mir zuvor gekommen.

Eine Sommerrodelbahn ist sicher eine gute Idee und bedeutet das auch ein neuer Lift gebaut werden muss. Aber warum soll das jetzt plötzlich gehen, nachdem ja der alte Nordhanglift nicht mehr modernisiert wurde und somit das Skifahren am Feldberg gestorben ist. Sind Sommerrodelbahn und Lift plötzlich umweltverträglicher für den Naturpark Hochtaunus?

Was mich verwundert hat, ist der Vorschlag des Landrates Schneekononen für den Feldberg anzuschaffen um die Skibetrieb etwas zu verlängern im Winter. So richtig von Skibetrieb kann man ja am Feldberg sicher nicht sprechen (Langläufer ausgenommen). Den ohne Skilift ist ein richtiger Skibetrieb ja nicht möglich. Wäre dann nicht die letztendliche Konsequenz, dass man wieder einen richtigen Skibetrieb am Feldberg etabliert? Ich bin mal auf die Diskussion gespannt die dieser Zeitungsbericht hier bei uns im Taunus anzettelt.

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Beitrag von d-florian » 17.08.2006 - 14:57

Also man mus nicht zwingendermaßen nen neuen Lift errichten! das geht auch mit den Bergauftransportsystemen extra für die Rodelbahnen!
ich denk eher dass die Schneekanonen zu den vorhandenen Liften ergänzt werden sollen! so hab ich´s zumindest verstanden, dass das Thema Schneekanonen nur allgemein für den Taunus galt... aber ein neuer Lift wäre natürlich au net schlecht;)
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Beitrag von taunussi » 17.08.2006 - 17:38

Ich weiß nicht, ob das Zufall ist, aber gerade letzte Woche hatte ich eine E-Mail-Anfrage an den Tourismusverband Taunus gerichtet genau mit dieser Thematik und bekam den Hinweis und eine wirklich nette Antwort, ich solle mich an die Stadt Schmitten wenden, die mir wahrscheinlich weiterhelfen könne. Vor zwei Tagen gab es eine E-Mail von meiner Seite aus an die Stadt Schmitten, und gerade heute hatte ich Antwort bekommen von dieser mit der Ankündigung, am 17.08.06 (also heute)wäre ein ausführlicher Artikel in der TZ zu finden. Ob da irgendetwas losgetreten wurde (positiv gesehen)???

Zum eigentlichen Artikel:
Für mich klingt der Bericht stark nach Reaktivierung des Nordhanges für Skifahrer, einschließlich Schlepplift! Das wäre schon toll. Aber dann dürfte man nicht am Wochenende dorthin fahren (3/4 Stunde anstehen für 1,5 Minuten Abfahrt!). Und "normale" Rodler dürften dann nicht auf diese Piste, denn das wäre lebensgefährlich, gerade für Kinder.
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Beitrag von Frank » 18.08.2006 - 10:35

Reaktivierung des Nordhanges auch für Skifahrer? Das wäre aus meiner Sicht eine Sensation, aber wenn man zwischen den Zeilen liest durchaus denkbar. Man bräuchte dann natürlich auch ein Pistengerät zur Präparierung, was auch wieder kostet und ob das in den Naturpark Hochtaunus dann noch reinpasst?
Allerdings weiß ich nicht wie man Sommerrodelbahn und Skihang miteinander verbinden will, es sei denn man baut die Sommerrodelbahn im Herbst ab und räumt somit die Piste.

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Beitrag von d-florian » 18.08.2006 - 15:34

das wäre kein problkem die Bahn im Herbst abzubauen bzw Teile davon! Wird zb in der Rhön so gemacht wo die BAhn abgedeckt wird im winter bzw abgebaut wird! so stört sie nicht mehr!
und in Fiss wird sogar die ganze Bahn im Herbst demontiert!
von daher brauchst du dir darüber keine Sorgen zu machen! :wink:
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Beitrag von Harzwinter » 21.08.2006 - 08:51

In den hier wiedergegebenen Presseinfos steht aber kein Wort dazu, dass ein Schlepplift gebaut werden soll ... und der typische Aufzug einer Sommerrodelbahn ist für wintersportliche Zwecke nicht nutzbar. Gibt es denn überhaupt relativ neue Sommerrodelbahnen (Wiegand o.ä.), mit deren Errichtung ein Schlepplift als Aufzug neu gebaut wurde?


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Beitrag von Pistenbully_Fan » 21.08.2006 - 11:53

Für den Alpincoaster in Alpsee wurde ein Schlepplift gebaut.
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Beitrag von d-florian » 21.08.2006 - 17:40

Dieser wird aber nicht als Sl genutzt sondern dient dem Rodelbegrauftransport da die DSb wohl Leistungsmäßig sonst rückwärtsfahren würde und man die immer ein und aushängen müsste!
kenne aber keine Sommerrodelbahn, bie der ein Sl dazu gebaut wurde, der auch für den SKibetrieb genutzt wird.....
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Beitrag von snow-joe » 21.08.2006 - 18:31

Doch das gibt es in Sonnenbühl (Schwäbische Alb) Dort werden soviel ich weiß die Rodelschlitten mit der Persohn auf einer Bahn nach oben gezogen!! Im Winter läuft der Motor des Schleppers anderst rum so das man neben der Bahn hochliftet! Im Sommer werden halt Spezialbügel für die Rodelschlitten eingesetzt

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Beitrag von d-florian » 21.08.2006 - 21:48

j das es sowas gibt ist mir auch klar! haben wir ja bei uns in der rhön auch! aber mir ist kein FAll bekannt, wo eine rodelbahn gebaut wurde und dazu ein neuer Sl der dann auch im winter genutzt wird! meist war der Sl dann vor der Bahn schon da oder es wurde ein Spezieller Lift wie in imst gebaut um die Rodel nachoben zu bekommen, der im Winter aber nicht für den Skibetrieb genutzt wird!
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Beitrag von taunussi » 22.08.2006 - 09:50

Bevor wir hier noch mehr spekulieren habe ich eben eine E-Mail an den Feldberghof geschickt mit genau unseren Fragestellungen. Ich hoffe, daß wir eine ausreichende Antwort erhalten...
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Beitrag von Frank » 23.08.2006 - 07:24

Heute berichtet die Taunus-Zeitung über vergangene, nicht realisierte und auch realisierte Projekte auf dem Feldberg. Echt interessant was alles mal gemacht wurde, bzw. geplant wurde:
  • 23.08.2006
    Feldberg-Visionen: Von Gondel- bis Rodelbahn
    Hochtaunus. Allein die Idee beflügelt die Fantasien. Mit seinem Vorstoß, mit einer Sommerrodelbahn den Tourismus in der Feldbergregion weiter anzukurbeln, ist Landrat Ulrich Krebs (CDU) auf offene Ohren gestoßen (die TZ berichtete).

    Visionen für eine touristische Aufwertung des Feldberges gab es allerdings bereits viele. Einzig die Realisierung scheiterte an den unterschiedlichsten Hindernissen. Bereits in den 70er Jahren sollte eine Gondelbahn Ausflügler von der Hohemark genauso zum Gipfel des Feldberges bringen wie mit einem Sessellift von Niederreifenberg aus – das ist im Buch „Das 20. Jahrhundert im Taunus“ (erschienen im Societäts-Verlag) nachzulesen. Nach langjährigen Verhandlungen erteilte das Regierungspräsidium in Darmstadt im Juli 1971 eine Konzession für den Bau und Betrieb der Gondelbahn. Eine Schweizer Privatfirma wollte für den Betreiber, die Stierstädter Feldberg Lift GmbH, in drei Jahren das fünf Millionen Mark teure Projekt realisieren. Doch schon im Folgejahr verschwanden die Pläne in der Versenkung.

    Realisiert wurde dagegen eine Sommerskipiste im November 1972. „Am Nordhang des Feldberges wurde am 11. November die längste Kunststoff-Skipiste der Welt eröffnet“, vermeldete vor 34 Jahren die TZ. Die Freunde des Skisports brauchten nicht mehr bis zum ersten Schnee zu warten. Skifahrer sollten von nun an ganzjährig ihrer Leidenschaft nachgehen können. So hofften zumindest die Politiker. „Das mit 300 000 Mark von der Hessischen Landesregierung geförderte Projekt erwies sich als riesengroßer Flop“, erinnert sich Wolfgang Jäger, seit 1973 Vorsitzender des Skiclubs Reifenberg. „Damals war Landtagswahlkampf. Da wollte die SPD wohl noch ein Wahlgeschenk an die Bürger im Taunus machen.“

    Die Idee: Auf der Skipiste, die sich am Nordhang über eineinhalb Kilometer hinab in Richtung Landstraße zwischen Oberreifenberg und Sandplacken erstreckte, wurde einfach ein Band aus Spezialkunststoff verlegt. Ebenso auf der Spur des ehemaligen Schleppliftes. So konnten die Skifahrer problemlos wieder zum Start hinauf geschleppt werden, ohne sich anzustrengen.

    Doch die Piste aus harten Kunststoffmatten erwies sich als unkalkulierbares Risiko für die Gesundheit der Skifahrer. „Anders als im weichen Schnee wurden die Stürze nicht abgefedert. Es gab üble Prellungen und Brüche“, erzählt Jäger. Vor allem aber die vielen starken Verbrennungen bei zahlreichen Unfallopfern ließen die Verantwortlichen schon im ersten Sommer die Reißleine ziehen. Die ungeschützte Haut wurde bei Stürzen durch die Reibung auf dem Kunststoff arg in Mitleidenschaft gezogen. Heute noch entdeckt man als Wanderer auf der Schneise der alten Nordbahn die Reste der Plastikmatten.

    Wenn es nach den Vorstellungen von Landrat Krebs und Feldberghof-Wirt Peter Stürtz geht, soll an gleicher Stelle von Ostern 2007 an eine Sommerrodelbahn Scharen von Freizeit- und Erholungssuchenden in den Taunus locken. Auf Grund der langjährigen Erfahrung des in Betracht gezogenen Rodelbahn-Herstellers soll die Bahn nach Angaben von Peter Stürtz jedoch keine Gesundheitsrisiken bergen. (map)


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Beitrag von Hanz » 23.08.2006 - 13:19

Sehr überraschende Entwicklung. Hoffen wir das Beste!

Eine Gondelbahn von Hohemark aus wär's natürlich gewesen: Von der Hauptwache mit U3 und dieser Bahn direkt auf's Plateau!

Was nicht wusste und diesem Forum m. E. auch noch nicht erwähnt wurde: Es muss sogar zwei Lifte zum Plateau gegeben haben! Zunächst ein Lift, der den Siegfriedschuss bediente. Der Siegfriedschuss war eine schmale Waldschneise, beginnend dort, wo heute die Bergwacht ihr Haus hat und endend am heutigen Seminarhotel Weilquelle, dem ehemaligen Posterholungsheim. Vermutlich war der heutige Lifthang Weilquelle dann der letzte Teil des Siegfriedschusses - und womöglich waren das einfach mehrere Sektionen Seillift, wovon die untersten zwei (!) noch dort stehen. Jedenfalls wurde dieser Lift dann später abgebaut und am Treisberg wieder aufgebaut. Außerdem der hier bereits erwähnte Lift an der Nordbahn.

Dies steht heute in der Frankfurter Neue Presse (Link), die sich auf den Vorsitzenden des Skiclubs Niederreifenberg beruft. Dieser wird noch wie folgt zitiert: "Mit der Nordbahn und dem Siegfriedschuss hatte der Feldberg gleich zwei Skipisten mit unterschiedlichem Profil".

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Beitrag von taunussi » 25.08.2006 - 14:16

^^Interessante Historie, die ich bis dato auch noch überhaupt nicht kannte.

Habe übrigens gerade eben eine nette Antwort auf meine E-Mail erhalten von Herrn Stürtz, dem Wirt des Feldberghofes. Äußerst interessant. Ich gehe mal davon aus, daß ich einige Passagen "veröffentlichen" darf:

ZITAT:

"Sehr geehrter Herr ...,

(...)
Ich war mit meiner Familie unterwegs und habe mir verschiedene
Rodelbahnen und Systeme in D und A angeschaut.
Unser Plan ist, die Ganzjahresrodelbahn (wahrscheinlich ein Wiegand
'Alpin-Coaster') mit dem Ski- und Rodelbetrieb im Winter zu verbinden.
Ob mit einem Doppelsessel oder einem Wiegandlifter zum Bergauftransport ist genau die Frage die ich mir derzeit stelle.
Dies hängt hauptsächlich am Investitionsvolumen und am Landschaftsschutz..
Die Schneekanonen hat unser Landrat in einem Interview mit der
Taunus-Zeitung ins Gespräch gebracht.
(...)
Viele Grüße vom Großen Feldberg im Taunus (881m) wünscht

Peter H. Stürtz
Feldbergwirt"



Ich würde daraus mal schlußfolgern:
- Rodelbahn sehr wahrscheinlich.
- Skibetrieb im Winter wahrscheinlich.
- Schneekanonen: unsicher.
Wenn dem so wäre, dann würde es am Feldberg einen guten Schub für den Tourismus geben...
Warten wir mal ab, was die Presse in den nächsten Wochen so schreibt. Da ich die Taunuszeitung nur unregelmäßig lese (weil nicht abonniert), bitte ich Euch bei Gelegenheit hier etwas zu posten... Wir wollen doch die Entwicklung im Taunus unterstützen, oder? :wink:
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Beitrag von Frank » 25.08.2006 - 17:51

Ich werde dafür sorgen das interessante Berichte aus der Taunuszeitung hier landen.

Ein Doppelsessellift ist sicher nicht nur eine Frage des Naturschutzes, sondern auch des Geldes. Aber schon interessant das man sich als Feldberggasthofwirt so eine Investition leisten kann.

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Beitrag von Frank » 01.09.2006 - 17:29

Neues zur Sommerrodelbahn auf dem Feldberg in der heutigen Taunuszeitung. Steht der Sommerrodelbahn das Unesco-Weltkulturerbe Saalburg und Limes entgegen?


Der Limes ist in den Herzen angekommen“
Alexander Wächtershäuser
Von Alexander Wächtershäuser

Bad Homburg. Saalburg-Mitarbeiter Gerd Herrmann, eingekleidet in römischer Soldatenuniform mit Kettenhemd und Helm, holte tief Luft und stieß ins Signalhorn. Weithin hallte der Klang über die historischen Gemäuer des Römerkastells. Dann schritten der Hessische Minister für Wissenschaft Udo Corts (CDU), Saalburg-Chef Prof. Egon Schallmayer und Prof. Dieter Planck, Vorsitzender der Deutschen Limeskommission, zur Tat. Gemeinsam enthüllten sie vor der Saalburg einen Gedenkstein, der an die Ernennung des obergermanisch-raetischen Limes zum Weltkulturerbe „Römische Grenzen“ im vergangenen Jahr erinnert. Zuvor hatte Corts bereits Kopien der Ernennungsurkunde der Unesco an die Anrainer-Kommunen überreicht und ein erstes positives Resümee über „ein Jahr Weltkulturerbe Limes“ gezogen.

Dem schloss sich Schallmayer vorbehaltslos an: „Der Limes ist in den Herzen und Köpfen der Menschen angekommen.“ Gleichwohl betonte er – ebenso wie wie vor ihm der Minister – auch die Verpflichtung, die das Qualitätssiegel „Welterbe“ mit sich bringe. Das zeige derzeit auch das Beispiel Dresden. Das Elb-Florenz läuft wegen eines Bauprojekts Gefahr, seinen Welterbe-Status zu verlieren.

Bewusst habe man sich daher an den bereits zum Weltkulturerbe zählenden Hadrianswall „angehängt“ und den eigenen Antrag so formuliert, dass ihm auch andere Staaten beitreten könnten. Wenn nun in Hessen Entscheidungen getroffen werden, die mit den Unesco-Statuten nicht-konform seien, hätte dies Auswirkungen auf das gesamte Limes-Weltkulturerbe. Man sei also in Hessen auch für den Hadrianswall in England verantwortlich, verdeutlichte Schallmayer die Problematik.

Was der Saalburg-Chef nicht explizit aussprach, hatte zuvor schon Corts mahnend angesprochen: Eine Sommerrodelbahn, die in der Schutzzone des Limes errichtet wird, könnte so eine Beeinträchtigung sein, warnte er. Gleichwohl wollte Schallmayer seine Bedenken nicht als grundsätzliches Aus für die Sommerrodelanlage auf dem Feldberg verstanden wissen. „Wir müssen sehr genau prüfen, was möglich ist“, sagte er anschließend im Gespräch mit der TZ. Der Feldberg sei eine sehr exponierte Lage und der Abschnitt des Limes unterhalb des Gipfels gelte zudem als Königsstrecke. „Das wirft Fragen auf, und da schaut man von Seiten der Unesco genau hin“, wandte er ein. Man werde sich aber bei den englischen Kollegen umhören, welche Erfahrungen sie mit solchen Freizeiteinrichtungen am Hadrianswall gemacht haben. Kein Wunder also, dass Minister Corts dafür warb, nach kreativen Lösungen zu suchen.

Allerdings, so Schallmayer, sei der Welterbestatus mitnichten ein „Verhinderer“ von Investitionen. Es sei erstaunlich, was das Unesco-Gütesiegel an Geldern generieren könne. „Mittlerweile belaufen sich die Investitionskosten rund um den Limes auf ein zweistellige Millionensumme. Das ist eine Wertschöpfung von der alle profitieren.“

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Beitrag von Hanz » 01.09.2006 - 19:59

Lächerlich! Ob es gegen eine Brücke in Dresden geht oder gegen Hochhäuser in Köln-Deutz, die angeblich den Dom stören: Die im Artikel erwähnten "Unesco-Statuten" gibt es nicht, jedenfalls nicht diesbezüglich. Nur die Deutschen lassen sich immer wieder ans Gängelband der Unesco hängen und halten deren bodenlose Willkür für Gesetz.

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Beitrag von Hanz » 12.10.2006 - 18:43

Sieht scheinbar nicht schlecht aus mit der Ganzjahres-Rodelbahn! Wie die Frankfurter Neue Presse berichtet, hat die Gemeinde Schmitten eine Bauvoranfrage des Feldberghof-Wirts positiv beschieden. Der Landrat des Hochtaunus-Kreises soll das Projekt ebenfalls befürworten. Was vor allem noch fehlt ist die Zustimmung der "Limes-Kommission", weil die Strecke das Weltkulturerbe queren würde.

Einen Lift wird es voraussichtlich nicht geben, da es dem Artikel nach eine Rodelbahn vom Typ "Alpine Coaster" mit getrennter Tal- und Bergfahrt werden soll. Demnach ist die Bergförderung vermutlich mit einem Wiegand-Lifter geplant. Das ist eine Edelstahl-Schleppbahn mit Endlos-Drahtseil, die Fahrgäste bleiben auf dem Schlitten sitzen. Als Investitionssumme werden 1,5 Millionen Euro genannt.

Link zur Vorabmeldung von heute.


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Beitrag von Frank » 13.10.2006 - 22:35

Hätte nicht gedacht das sich doch was bewegt in der Sache, aber sicher eine positive Geschichte. Schade natürlich das es dann wohl keine richtigen Lift geben wird und somit auch keine Chance auf einen Skibetrieb, aber das war wohl auch nur eine sehr wage Hoffnung.

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Beitrag von taunussi » 15.10.2006 - 19:55

Dass sich etwas bewegt war mir schon irgendwie klar, vor allem nach der Mail vom Besitzer des Feldberghofes, der mir andeutete, dass er wegen des laufenden Verfahrens mir nicht mehr sagen könne (wollte?), das wollte ich hier nicht unbedingt hineinschreiben, um nichts zu gefährden.
Wahrscheinlich werden wir uns aber damit abfinden müssen, dass kein Skibetrieb am Feldberg möglich sein wird. Und die erwähnten Schneekanonen gehören damit wohl auch der Vergangenheit an. :schade: Vielleicht (Spekulation!) war das der Deal mit den Umweltschützern...? Naja, und die Argumentation mit den Arbeitsplätzen zieht bei Politikern ja auch ganz gut. Aber wenn es so kommt wie im Artikel vorhergesagt, dann dürften wir dennoch ganz zufrieden sein, denn es gibt ja noch andere Skihänge im Taunus.
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Beitrag von Frank » 16.11.2007 - 12:39

Das Winterwetter hat wieder Bewegung in das Thema Feldberg und Ski fahren und Sommerrodelbahn gebracht.

Die Taunuszeitung schreibt in einem Artikel am 15.11.2007:

Der Winter ist da, aber der Lift fehlt

Mit freiem Blick ins Tal Ski fahren – schön ist das. Doch wie wieder nach oben kommen? Seit vielen Jahren geht das an der Nordbahn nur zu Fuß. Doch viele Skifahrer und Feldberghof-Wirt Peter Stürtz hoffen, dass sich daran etwas ändert. Foto: Saltenberger

Hochtaunus. Der Feldberg ist von einer dünnen Schneeschicht bedeckt, der Winter ist im November schon richtig da, und das soll in den nächsten Tagen auch so bleiben. Das Wetter macht Lust auf Wintersport. Doch für die Skifahrer sind die Möglichkeiten begrenzt, denn es mangelt an Liften. In Treisberg gibt es die Möglichkeit, nach der Abfahrt auch wieder per Lift nach oben zu kommen. Auch Oberreifenberg ist mit Liften am Pechberg und dem Hotel Weilquelle ausgestattet. Doch viele Wintersportler denken beim Skifahren an einen Startpunkt auf dem Feldbergplateau. Dort gibt es auch mit der Nordbahn eine Piste. Doch der Lift fehlt. 1988 ging er in Flammen auf, 1990 wurde das endgültige Aus beschlossen.
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So geht es!
„Die Nachfrage nach einem Lift ist da“, sagt Feldberghof-Wirt Peter Stürtz. In den vergangenen Tagen seien bereits zahlreiche Anrufe mit Nachfragen nach Skisport-Möglichkeiten bei ihm eingegangen. Zwar sind die Winter nicht mehr so kalt und schneereich und die Möglichkeiten zum Skifahren am Feldberg wären auch mit einem weiteren Lift begrenzt. Doch Stürtz ist sich dennoch sicher, dass viele Besucher kommen würden.

Ob wieder ein Skilift an der Nordbahn eingerichtet wird, wird derzeit in der Machbarkeitsstudie zur touristischen Entwicklung des Taunus geprüft, wie die Geschäftsführerin des Taunus-Touristik-Service, Almut Boller, bestätigt. Doch die Studie sei „ganz offen“ angelegt, so dass auch neue Ideen einfließen können (und sollen). Mit Ergebnissen sei allerdings erst im Frühjahr zu rechnen, sagt Kreis-Pressesprecher Jürgen Conradi. Ursprünglich sollte die Studie schon in diesem Jahr abgeschlossen sein.

Ein Skilift am Feldbergplateau sei für den Taunus-Touristik-Service durchaus interessant, sagt Boller. „Doch das muss sich in die Landschaft einpassen, und die Logistik muss geklärt werden.“ Problematisch sind die sehr geringen Parkmöglichkeiten auf dem Feldbergplateau.

Dieses ist auch eines der Probleme, das beim Bau einer Sommerrodelbahn gelöst werden müsste – eine weitere schon lange diskutierte Idee, die in der Studie geprüft wird. Die sollte nämlich ebenfalls auf der Nordbahn ihren Platz finden. Das weitaus größere Problem ist jedoch die so genannte Limes-Hürde. Die Bahn müsste das Weltkulturerbe Limes überqueren.

Ein solch großes Projekt ließe sich natürlich nur mit einem Investor umsetzen, sagt Boller. Für Peter Stürtz kein Hindernis: Er bekundet weiterhin großes Interesse und sagt zugleich, dass er kurzfristig Investoren präsentieren könne. „Der Tourismus lebt vom Angebot“, sagt Stürtz. Und dieses sieht er mit einer Sommerrodelbahn weit vorangetrieben. Sowohl was einen Skilift anbelangt als auch was die Sommerrodelbahn betrifft, stehe er mit Rat und Tat zur Verfügung.

Auch in Schmitten ist man an beidem weiterhin stark interessiert: „Eine Rodelbahn wäre ein Highlight für diese Region“, sagt Gerhard Heere, Leiter des Fremdenverkehrsamts. Auch bei der Gemeinde bestehe zudem immer wieder die Nachfrage nach einem Lift am Feldbergplateau.

Ob er wiederkommt? Das bleibt die nächsten Monate ebenso offen wie ein möglicher Zeitpunkt: Derzeit wollen sich weder Boller noch Conradi dazu äußern, wann nach Abschluss der Machbarkeitsstudie mit einer Umsetzung zu rechnen ist. Da wird Peter Stürtz wohl erst mal weiterhin Anrufern mitteilen müssen, dass es derzeit am Feldbergplateau keinen Lift gibt. Und er selbst wird mit seinen Skifreunden wohl weiter einen Fahrservice organisieren für die Strecke zurück zum Plateau: „Wir fahren dann mit dem Auto wieder hoch“, erzählt er. (rie)


Nun bisher war immer nur die Sommerrodelbahn ein Thema und als "Abfallprodukt" villeicht ein Lift der auch im Winter genutzt werden kann. jetzt ist aber auch ein richtiger Skilift wieder Thema. Hoffentich schmilzt die Diskussion darüber nicht gleich wieder wenn auch der Schnee schmilzt.

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Beitrag von Hanz » 16.11.2007 - 13:16

Das hoffe ich auch. Wieso sollen denn fehlende Parkmöglichkeiten ein Hindernis darstellen, wo es doch in Oberreifenberg einen wirklich großen Parkplatz gibt? Es besteht ja schließlich keine Notwendigkeit, mit dem Auto zur Bergstation zu fahren. Und dem Limes würde es auch nicht schmerzen, wenn eine Schlepptrasse darüber hinweg führen würde, zumal die Bekanntheit des Welterbes dadurch erheblich gesteigert werden könnte.

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Beitrag von toxy123 » 18.11.2007 - 22:51

Hat jemand Informationen über den alten Nordlift? Habe noch nie was davon gehört. Gibt es eventuell ein Topic im LSAP Bereich?

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Beitrag von flyer » 19.11.2007 - 09:54

Passend zum Thema:
Rund um die Diskussionen um Neuen Lift und Sommerrodelbahn:
http://www.alpinforum.com/forum/viewtopic.php?t=11494

http://www.alpinforum.com/forum/viewtopic.php?t=11494

Ehemalige Lifte in Hessen:
http://www.alpinforum.com/forum/viewtopic.php?t=4156

Hier fielen nach einem Fotobericht auch ein paar Kommentare:
http://www.alpinforum.com/forum/viewtop ... 668#257668
http://www.soroda.de
Die Sommerrodelbahn-Datenbank


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